Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 10 › Seite 76
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-01-11, Seite 76
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Bekehrung 17
land, Schottland, die vormals blühendſten Reiche,
in kurzer Zeit verwüſtet; endlich die Alpen über⸗
ſchritten hat und bis nach Italien gekommen iſt!
Sie hat ſich erkühnet zu den Griechen und In⸗
dianern, ja ſelbſt in die neue Welt zu ſchiffen!“
So konnten ſelbſt die Gegner die wunderbare
Ausbreitung des Evangelii nicht leugnen; und
wenn ſchon hieraus die Fürſorge Gottes für die
rechte Lehre ſeines Wortes deutlich und herrlich
hervorleuchtet, ſo ſprechen auch dafür ſo manche
merkwürdige Erempel, wie Gott den Feinden der
Confeſſion widerſtanden und ihre Anſchläge zu
nichte gemacht hat, indem ſie entweder in Freunde
verwandelt oder plötzlich aus dem Wege geräumt
worden ſind. So erzählt Spalatin in ſeinen An⸗
nalen, daß ein gewiſſer Graf Felix von Werden⸗
berg, ein heftiger Feind Luthers, ſich zu Augs⸗
burg habe vernehmen laſſen, wo es zum Krieg
wider die Lutheriſchen käme, ſo wolle er ſich um⸗
ſonſt dazu gebrauchen laſſen. Aber Gott forderte
ihn plötzlich mitten in ſeinen böſen Anſchlägen
vor ſeinen Richterſtuhl. Am Abend bankettirte er
mit dem Abt zu Weingarten, legte ſich trunken
nieder und früh Morgens fand man ihn todt im
Bette. Ein angeſehener Bürger zu Augsburg,
der von ungefähr den Leichenzug vorbeigehen ſah,
und hörte, daß es der Graf von Werdenberg ſei,
ſoll darüber heftig erſchrocken ſein und geſagt
haben: „Ei! wohl ein wunderlicher Richter iſt
Gott. Hab' ich doch noch geſtern aus ſeinem
Mund gehört, daß er mit theuerm Wort geredet
hat: er wolle nicht leben, ehe wolle er ſein Leib
und Gut dran ſetzen, die lutheriſche Lehre aus⸗
zurotten.“ Auch an vielen hohen Häuptern, die
dem Evangelio ſehr widerſtanden hatten, erzeigte
Gott ſeine Macht. Der Kurfürſt Joachim von
Brandenburg und Herzog Georg zu Dresden, die
hitzigſten Widerſacher Luthers, ſtarben lange vor
dieſem, und ihre Nachfolger führten die lutheriſche
Religion in ihren Landen ein. Der Herzog von
Braunſchweig, ein erklärter Feind der Lutheriſchen,
wurde gefangen, und hatte nach ſeiner Befreiung
wenig Freude mehr auf der Welt. Der König
von Portugal, der ein hartes Edict gegen die Lu⸗
theraner gegeben hatte, ſtarb gleich nach Ab⸗
laſſung desſelben. Der König von Ungarn
mußte in ſeinen jungen Jahren elendiglich ertrin⸗
ken; ſeine hinterlaſſene Wittwe Maria aber, des
Kaiſers Schweſter, war dem Evangelium geneigt,
und wendete ihren Einfluß beim Kaiſer zur Be—
förderung desſelben an. Ihr widmete Luther im
Jahre 1526 bald nach ihres Gemahls Tode ein
Büchlein unter dem Titel: Vier tröſtliche Pſal⸗
men an die Königin zu Ungarn.
Der Kaiſer Karl V. ſelbſt, ſo ſehr er auch durch
die papiſtiſchen Ohrenbläſer, von denen er ganz
umgeben war, wider die Lutheraner verhetzt ward
und ſo feindſelig ſeine Geſinnungen waren, mit
denen er nach Augsburg kam, ſo wurde er doch
nach Anhörung der Confeſſion milder geſinnt und
wollte keine gewaltſamen Maßregeln brauchen; ſo
daß man zu Rom übel mit ihm zufrieden war
und ſchimpflich von ihm ſchrieb: „Alles ihm an⸗
gethane Unrecht hat er an allen Königen wacker
gerochen; aber die Waffen für das Gott ange⸗
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thane Unrecht zu ergreifen, hatte er einen Abſcheu.
Durch ſeine Nachläſſigkeit hat er die Ketzerei laſſen
ſtark werden, da er gleich im Anfang durch Lu⸗
thers und etlicher Andern Hinrichtung viel Mil⸗
lionen Menſchen hätte erhalten können.“ Aber
eben dieſes ſchlimme Zeugniß von Rom empfiehlt
dieſen Kaiſer deſto mehr in unſern Augen.
Jahr 1532 publicirte er die Religionsfreiheit,
und es iſt ſogar außer Zweifel, daß er auf den
rechten evangeliſchen Glauben geſtorben ſei. Er
legte nämlich 1556 die Regierung nieder und zog
ſich in ein Kloſter nach Spanien zurück. Dort
brachte er den Reſt ſeines Lebens in der Stille
und Ein ſamkeit zu, und ließ ſich, noch lebend,
ſein Grab verfertigen und die Exequien halten.
Er ſtarb, ſich allein auf das Verdienſt des Ge⸗
kreuzigten verlaſſend, mit dem Crucifix in der
Hand, am 27. September 1558. Nach dem
eigenen Bericht ſeines Sohnes, des Kaiſers Fer⸗
dinand, ſprach er vor ſeinem Ende aus Auguſtino:
„Wehe auch dem löblichen Leben der Menſchen,
wenn du, o Gott, dasſelbe ohne Barmherzigkeit
beurtheilen wollteſt.“ Er verließ ſich auf nichts,
heißt es weiter in dieſem Bericht, auf keines
Menſchen Verdienſt, ſondern auf die Gnade, die
er aus der Fülle Chriſti empfangen hatte. Sein
lutheriſch geſinnter Beichtvater Conſtantinus Pon⸗
tius, der ihm im Tode beigeſtanden, wurde bald
darauf von der ſpaniſchen Inquiſition verfolgt,
ſtarb im Gefängniß, und wurde nach ſeinem Tode
im Bildniß verbrannt. Ferdinand, Karls V.
Sohn, obgleich er zuvor dem Pabſtthum mit gro⸗
ßem Eifer ergeben war, und von allen Seiten
zur Verfolgung der Lutheraner aufgehetzt wurde,
bekam dennoch nach dem Reichstage zu Augsburg
viel mildere Geſinnungen. Ihm beſonders hatte
man es nächſt Gott zu verdanken, daß der Re⸗
ligionsfriede zu Augsburg 1552 zu Stande kam.
Im Jahre 1533 geſtattete er zu Nürnberg den
Druck von Luthers Kirchenliedern, und ſein eigner
Kapellmeiſter Arnold von Brück war es, der über
einige derſelben treffliche Melodieen verfertigte,
wie z. B. über das Lied: Komm Heiliger Geiſt,
HErre Gott ꝛc., Gott der Vater wohn' uns bei ꝛc.,
Mitten wir im Leben ſind ꝛc. Auf ſeinem Sterbe⸗
bette ließ der Kaiſer Ferdinand noch den Pabſt
wiſſen: das werde ſein letzter Troſt ſein, wenn
den Laien der Kelch erlaubt würde. Sein Hof⸗
prediger erzählt in ſeiner Leichenpredigt folgendes
von ihm: „Ihre Majeſtät haben mir in ihrem
Siechbeite befohlen, daß ich in ihrem letzten
Stündlein und Todeskampf, wenn ich ſie mit
Gottes heiligem Wort ermahnen und tröſten
würde, keines majeſtätiſchen, gnädigſten oder fürſt⸗
lichen Titels im Zuſprechen gebrauchen, ſondern
nur mit ihrem echriſtlichen Taufn amen nennen und
ſagen ſollte: Ferdinande, mein Bruder, ſtreit wie
ein frommer Ritter Chriſti, ſei deinem HErrn bis
in Tod getreu. Welches iſt denn auch gehorſam⸗
lich vollzogen.“
So hat ſich die göttliche Wahrheit, die zu
Augsburg bekannt worden war, ſelbſt an den Her⸗
zen der Feinde bewieſen; wie manche Frucht wird
ſie aber im Verborgenen geſchafft haben, die erſt
an jenem Tage offenbar werden wird. Gewiß
Im
iſt es, daß Gott auf das chriſtliche, ſtandhafte
Bekenntniß unſrer Väter zu Augsburg einen über⸗
ſchwänglichen Segen legte. Noch immer ſpricht
die darin enthaltene göttliche Wahrheit mit ſo
überzeugender Kraft zu Allen, die ein offnes Herz
für die Wahrheit haben, daß ſie darin das Be—
kenntniß der wahren Kirche erkennen
müſſen. Möchten darum auch alle Lutheraner
mit Dank gegen Gott erkennen, welche köſtliche
Beilage ſie in dieſer Confeſſion von den Vätem
ererbt haben. Schande dem Lutheraner, der ſie
nicht kennt, noch ſich die Mühe nimmt, ſie zu
leſen! er iſt nicht des Namens Lutheraner werth.
Aber wohl allen! und Ehre und Preis an jenem
Tage denen, die an dieſem hochtheuren Bekenntniß
mit rechtſchaffenem Herzen halten und nach dem
Erempel jener unſerer Väter unter allen Trüb⸗
ſalen ſtandhaft dabei bleiben! Das helfe uns
JEſus Chriſtus!
Bekehrungsverſuche.
(Löhe.)
*
Nimm Dich in Acht, Chriſtian, mit dem Be⸗
kehrenwollen. Bekehre Einen, Dich ſelbſt, wenn
Du kannſt; Du kannſt aber das nicht, viel weni⸗
ger andere Leute. Bekehren iſt Gottes Sache.
Gott bekehrt den Menſchen nicht ohne Wort und
Sacrament; Er gebraucht Menſchen, um ſein
Wort und Sacrament zu ſpenden; aber eben
darum, lieber Chriſtian, nimm Dich in Acht, daß
Du Gottes Wort recht theileſt in Geſetz und
Evangelium und einer jeden Seele gibſt, was ſie
brauchen kann. Kannſt Du das nicht, ſo laſſe
lieber das Bekehren durchs Wort bleiben und bitte
Gott um weiſe und rechtſchaffene Arbeiter in ſeiner
Ernte. Beten iſt auch arbeiten, nur nicht auf
Erden, ſondern im Himmel, — nicht an Menſchen⸗
herzen, ſondern, wenn es erlaubt iſt ſo zu ſagen,
an dem Herzen Gottes, welches gerne durch beten⸗
der Kinder Herzen überwunden wird: denn es iſt
ein Vaterherz.
Ich habe von einem Manne geleſen, der von
Gott begabt war mit ſchönen, leuchtenden Gaben,
wie ein Morgenſtern. Er iſt weltbekannt, in der
ganzen Welt geliebt und geehrt, denn die Welt
liebt das Ihre. Vielleicht haſt Du den Namen
des größten Dichters in Deutſchland, das heißt
von Deutſchland's neuer Zeit, gehört, Göthe
heißt er. An den haben ſich manche gewagt und
wollten ihn für das Reich Gottes gewinnen, aber
ſie vermochtens nicht. Es ging ihnen wie dem
Töpfer, der ſein Geſchirr in den Brennofen ſtellt:
je länger es drin iſt, deſto härter wirds. Ja, der
arme, große Mann gab ſeinen gutwilligen Freun⸗
den eine Lehre, die auch uns behutſam machen
kann: „Alle Bekehrungsverſuche, wenn ſie nicht
gelingen, machen denjenigen, den man zum Pro⸗
ſelyten auserſah, ſtarr und verſtockt““ — Nimm
Dich in Acht, vornehmlich mit denen, die ſich
dünken laſſen, ſie ſeien reich und haben gar ſattl
Bete aber für alle Menſchen!
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English translation AI translation
...land, Scotland, the once most flourishing kingdoms, laid waste in a short time; and finally has crossed the Alps and reached even Italy! It has dared to sail even to the Greeks and the Indians, indeed even to the New World!"
So even the adversaries could not deny the wonderful spread of the Gospel; and while from this alone God's providential care for the right doctrine of His Word shines forth clearly and gloriously, so too do many remarkable examples testify to how God resisted the enemies of the Confession and brought their designs to nothing, in that they were either turned into friends or suddenly removed from the way. Thus Spalatin relates in his Annals that a certain Count Felix von Werdenberg, a fierce enemy of Luther, had declared at Augsburg that if it came to war against the Lutherans, he would gladly offer himself for it free of charge. But God suddenly summoned him, in the midst of his evil designs, before His judgment seat. In the evening he banqueted with the abbot at Weingarten, lay down drunk, and early the next morning was found dead in his bed. A respected citizen of Augsburg, who happened to see the funeral procession pass by and heard that it was the Count of Werdenberg, is said to have been greatly startled and to have said: "Ah, God is indeed a strange judge. Why, only yesterday I heard from his own mouth, spoken in solemn words, that he would sooner not live than not stake his body and goods on rooting out the Lutheran doctrine." God also displayed His power against many high personages who had strongly opposed the Gospel. The Elector Joachim of Brandenburg and Duke George of Dresden, the most fervent adversaries of Luther, died long before this, and their successors introduced the Lutheran religion into their lands. The Duke of Brunswick, a declared enemy of the Lutherans, was taken captive, and after his release had little joy left in the world. The King of Portugal, who had issued a harsh edict against the Lutherans, died immediately after issuing it. The King of Hungary, in his young years, had to drown miserably; but his widow, Maria, the Emperor's sister, was favorably inclined toward the Gospel and used her influence with the Emperor to promote it. To her Luther dedicated, in the year 1526, soon after her husband's death, a little book entitled: Four Comforting Psalms, to the Queen of Hungary.
The Emperor Charles V himself — however much he was incited against the Lutherans by the papist whisperers by whom he was entirely surrounded, and however hostile his intentions were when he came to Augsburg — nevertheless became more mildly disposed after hearing the Confession, and was unwilling to employ violent measures; so much so that in Rome people were quite displeased with him and wrote disparagingly of him: "All the wrongs done to him he has valiantly avenged on every king; but to take up arms for the wrong done to God, he had an aversion. Through his negligence he has allowed heresy to grow strong, since at the very beginning, by the execution of Luther and several others, he could have preserved many millions of people." But this very evil testimony from Rome recommends this Emperor all the more in our eyes. In the year 1532 he proclaimed religious freedom, and it is even beyond doubt that he died in the true evangelical faith. For in 1556 he laid down the government and withdrew into a monastery in Spain. There he spent the rest of his life in stillness and solitude, and had his grave prepared and his funeral rites held while he was still living. He died, relying solely on the merit of the Crucified One, with the crucifix in his hand, on the 27th of September 1558. According to the report of his own son, the Emperor Ferdinand, he spoke before his end, from Augustine: "Woe even to the praiseworthy life of men, if Thou, O God, wouldst judge it without mercy." He relied on nothing, the report goes on to say — on no man's merit, but on the grace which he had received from the fullness of Christ. His Lutheran-minded confessor, Constantinus Pontius, who had attended him in death, was soon afterward persecuted by the Spanish Inquisition, died in prison, and after his death was burned in effigy. Ferdinand, Charles V's son, although he had previously been devoted to the Papacy with great zeal, and was incited from all sides to persecute the Lutherans, nevertheless came to hold much milder views after the Diet of Augsburg. It was owed to him especially, next to God, that the Peace of Religion at Augsburg came about in 1552. In the year 1533 he permitted, at Nuremberg, the printing of Luther's church hymns, and it was his own kapellmeister, Arnold von Bruck, who composed excellent melodies for several of them, such as for the hymns: Come, Holy Spirit, Lord God, etc., God the Father, dwell with us, etc., In the Midst of Life We Are, etc. On his deathbed the Emperor Ferdinand still let the Pope know that it would be his last comfort if the laity were permitted the cup. His court preacher relates the following about him in his funeral sermon: "His Majesty commanded me, on his sickbed, that in his last hour and death-struggle, when I should exhort and comfort him with God's holy Word, I should use no majestic, most gracious, or princely title in addressing him, but should call him only by his Christian baptismal name and say: Ferdinand, my brother, fight as a devout knight of Christ, be faithful to your Lord unto death. Which was then also obediently carried out."
Thus the divine truth that was confessed at Augsburg proved itself even in the hearts of its enemies; yet how much fruit it must have wrought in secret, which will only be made manifest on that Day. It is certain that God laid an overflowing blessing upon the Christian, steadfast confession of our fathers at Augsburg. Even now the divine truth contained therein speaks with such convincing power to all who have an open heart for the truth, that they must recognize in it the confession of the true Church. May, therefore, all Lutherans also acknowledge with thanks to God what a precious legacy they have inherited from the fathers in this Confession. Shame on the Lutheran who does not know it, nor takes the trouble to read it! He is not worthy of the name Lutheran. But blessed be all — and honor and praise on that Day to those who hold fast to this most precious confession with an upright heart, and who, after the example of those our fathers, remain steadfast in it through all tribulations! May Jesus Christ help us to this!
Attempts at Conversion.
(Löhe.)
Take care, Christian, with wanting to convert people. Convert one person — yourself, if you can; but you cannot even do that, much less other people. To convert is God's affair. God does not convert a person without Word and Sacrament; He uses people to dispense His Word and Sacrament; but for that very reason, dear Christian, take care that you rightly divide God's Word into Law and Gospel and give to each soul what it can use. If you cannot do that, then rather leave off converting through the Word, and pray to God for wise and upright laborers in His harvest. Praying, too, is laboring — only not on earth but in heaven, not upon human hearts but, if it be permitted to say so, upon the heart of God, which is gladly overcome by the hearts of praying children: for it is a father's heart.
I have read of a man who was endowed by God with beautiful, shining gifts, like a morning star. He is known throughout the world, loved and honored in the whole world, for the world loves its own. Perhaps you have heard the name of the greatest poet of Germany — that is, of Germany's modern age — his name is Goethe. Many have ventured to approach him and wanted to win him for the Kingdom of God, but they could not. It went with them as with the potter who sets his vessel in the kiln: the longer it stays in there, the harder it becomes. Indeed, the poor, great man gave his well-meaning friends a lesson that may make us cautious too: "All attempts at conversion, when they do not succeed, make the one chosen as the proselyte rigid and hardened." — Take care, especially with those who imagine themselves rich and in need of nothing! But pray for all people!