Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 10 › Seite 80
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1848-01-11, Seite 80
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Leichenverbrennung · Kirchengemeinſchaften 3
finden! Wer den Geiſt Gottes empfangen will,
um ein rechtes Kind Gottes zu werden, der komme
hieher! Wer der Welt abſagen und mit uns nach
Kanaan pilgern will, der komme hieher! wenn
dann unter der wiederholten Mahnung „„Der
HErr iſt unter uns! Jetzt iſt die Zeit! Kommt,
kommt doch!““ nach langem Sträuben Einige
folgen, niederknieen, ihre Sünden bekennen, erſt
eine Zeiilang ſtöhnen und dann aufſpringen und
laut aufjauchzen; — wenn ſo die Bekehrung vor
den Augen „„der Kirche,““ unter dem Flehen
der „„geheiligten Kinder Gottes““ und von
ihrem Danke gegen Gott begleitet, zu Stande ge⸗
kommen iſt: dann zweifelt kein Methodiſt mehr
an ihrer Aechtheit.“) Daß aber „„die Kirche““
in ſolcher Weiſe als Vermittlerin der Gemeinſchaft
mit Chriſtus dargeſtellt wird, iſt offenbar nicht
evangeliſch, ſondern römiſch.
Schluß folgt.)
Letzter Wille Herzog Ernſts, des Frommen, in
Betreff der ihm zu haltenden Leichenpredigt.
Im Jahre 1745, den 4. September ſtarb ſelig
in dem HErrn Chriſtian Ernſt, Herzog zu Sach⸗
ſen, der den Zunamen der Fromme oder der Bet⸗
Ernſt wegen ſeiner ganz ausgezeichneten unge⸗
heuchelten Frömmigkeit erhalten hat. Wie derſelbe
im Leben ſich gezeigt hatte, ſo zeigte er ſich auch
im Sterben, nemlich als einen demüthig⸗gläubi⸗
gen Chriſten, der trotz ſeiner leuchtenden Tugen⸗
den an ſich nichts als Sünde und Unwürdigkeit
ſah und all' ſein Heil und ſeinen Troſt in Chriſto
dem Gekreuzigten ſuchte und fand. Ein ſchönes
Zeugniß hiervon gibt die Verordnung, die dieſer
gottſelige Fürſt in Betreff ſeiner Begräbnißfeier
hinterlaſſen hatte. Darin heißt es unter anderen:
„Nun folget die Gedächtnißpredigt über den von
mir erwählten Leichentert: Gal. 3, 20. und Phil.
1, 21. 23. „Ich lebe aber; doch nun nicht Ich,
ſondern Chriſtus lebet in mir. Denn was ich
jetzt lebe im Fleiſch, das lebe ich in dem Glauben
des Sohnes Gottes, der mich geliebet hat, und
ſich ſelbſt für mich dargegeben. — Chriſtus iſt
mein Leben, und Sterben iſt mein Gewinn. Ich
habe Luſt abzuſcheiden, und bei Chriſto zu ſein.“
Die Ableſung meines Lebenslaufes, ingleichen
eine Parentation will ich durchaus nicht haben.
Wie ich denn auch dem, der die Predigt hält, recht
ans Herz und Gewiſſen lege, daß er ſich alles
eitelen Rühmens und nichts tauglicher Lobſprüche
von mir enthalte, mithin keines andern, als des
alleinigen Ruhms der göttlichen Barmherzigkeit
gedenke, die mich aus der Knechtſchaft der Sünde
und des Satans errettet, mich aus einem Kinde
der Hölle von Natur, in der Ordnung einer wah⸗
ren Herzensänderung und durch den lebendigen
Glauben an IEſum Chriſtum, meinen Heiland,
zu ſeinem wahren Kinde gemacht und mir das
unbetrügliche Zeugniß davon durchs Wort und
Geiſt aus unverdienter Barmherzigkeit geſchenkt
hat, alſo daß ich in meinem Leben mich des
Creuzestodes und der blutigen Wunden meines
Heilandes, folglich der damit geſtifteten Verſöh⸗
nung in dem Gerichte Gottes überzeugend und
getroſt rühmen, auch in ſolcher Gemüthsfaſſung
*) Dieſe Bekehrungsart gewährt den Methodiſten zu⸗
gleich den großen Gewinn (denn das iſt es nach ihrer An-
ſicht), die Zahl der Bußfertigen und Bekehrten in ihren
kirchlichen Zeüſchriften genau angeben zu können. In ihre
deutſche Kirchenzeitung, genannt „der chriſtliche Apologet“,
ſchickt jeder deutſche Hun vierteljährlich
einen Bericht, worin die Vorgänge in Rede Gemeinde mit
einem glänzenden Firniß der ſchönſten Redensarten ſo ſtark
überzogen werden, daß die wahre Lage der Sachen ſelten
mehr daraus zu erkennen iſt. „„Wir hatten herrliche
Zeüten““, „„die Gnade wurde in Strömen ausgegoſ⸗
ſen““ und ähnliche Ausdrücke ſind in den meiſten dieſer
ömgc ſtehend. Ob immer die Wahrheit, iſi ſehr die
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mein letztes Stündlein ohne Furcht erwarten
kann; weil ich weiß, daß, wenn auch ſodann
einige Pfeile der Anfechtung auf mich abgedrückt
werden und mir etwa angſt und bange machen
ſollten, mir ſolche dennoch nicht ſchaden können,
da ich mit dem Blute IEſu gewaſchen und ge⸗
reiniget worden bin von allen, allen meinen
Sünden durch den Glauben. Dieſes alleinigen
Ruhmes von mir, der die Wahrheit vor Gott iſt,
ſoll alſo (nicht juſt von Wort zu Wort, wie es
hier aufgeſetzt iſt, ſondern der Sache nach) gedacht
werden, ſowohl weil ich außerdem von mir nichts
als Sünde und Schande mit allen, auch den
gottloſeſten, Sündern zu rühmen habe, als auch
weil dieſes meinem lieben Heilande zum Ruhme
gereicht, wenn die Kraft ſeines Verſöhnungsblutes
in Bekehrung und Seligmachung eines Sünders
alle Macht des Teufels, der Welt und des an⸗
gebornen Verderbens weit überſteigt, und ſolches,
wie vor Gott, ſo auch vor den Menſchen offen⸗
bar wird. Es ſoll alſo nach der Predigt anſtatt
des Lebenslaufs mit einem Dankſagungsgebet für
die mir widerfahrne Barmherzigkeit Gottes im
Leben und Sterben auf der Canzel der Beſchluß
gemacht werden.“
St. Raphael und der pilgernde Chriſt.
(Altes Lied.)
Wo geht die Reiſe hin,
O Du mein lieber Wandersmann?
Wohin ſteht Dir Dein Sinn?
Daß Du ſo fertig reiſeſt fort, —
Wo iſt die Stadt? wie heißt der Ort?
Wer iſt der Herr darin?
Heim in mein Vaterland,
Ins himmliſche Jeruſalem,
Zu dem, der mir verwandt,
er mein Blutsfreund und Bruder iſt,
Sein Name heißet JEſus Chriſt,
Dem bin ich wohl bekannt.
Wo kommſt Du aber her?
Mein lieber Freund, aus welchem Land?
Das ſag' mir ohn' Beſchwer; —
Und was vertreibet Dich daraus?
Haſt Du darin kein eignes Haus,
Daß Du nicht bleibeſt mehr?
Ich komm' aus dieſer Welt,
Die voller Sünd' und Laſter iſt
Und nicht von Goit mehr hält.
Der Satan iſt der Herr darin,
Drum ich ihr überdrüſſig bin,
Ihr Thun mir nicht gefaͤllt.
Sag mir auch, wie Du heißt?
Damit ich beſſer Dich erkenn',
Eh' Du von hinnen reiſ'ſt.
Vielleicht werd' ich Dein Reiſ'geſpann,
Der mit Dir reiſet himmelan,
Und Dir die Straße weiſ't.
Ich heiße Chriſtian,
Und dieſen Namen hab' ich her
Von dem geſalbten Mann,
Dem HErren IEſu, welcher iſt
Von Gott geſalbt zu einem Chriſt,
Dem hang ich gläubig an.
Noch Eines ſage mir;
Weil Du nach dieſem Mann Dich nennſt:
Wer gibt den Namen Dir?
Haſt Du Dich ſelbſt für ſo erkennt,
Und Dich aus Lieb' nach Ihm genennt?
Das zeig' mir noch allhier.
Ich hab' bei meiner Tauf'
Der Sünd und Teufel abgeſagt,
Und bin ſo bald darauf,
Durch Chriſti Blut von Sünden rein,
Ins Himmelreich geſchrieben ein,
Da eil' ich jetzt hin auf.
Daſelbſt auch auf mich kam
Durch ſolche Tauf' und Neugeburt
Der ſchöne Chriſtennam',
Bekenn auch nun mit Herz und Mund,
Ich ſei ein Chriſt zu aller Stund,
Ein Zweig aus Chriſti Stamm.
Weil Du nun ſolcher biſt,
Mein lieber Freund und Reiſ'gefährt',
Ein gottgeliebter Chriſt,
So zeig mir auch Dein Reiſ'gewand,
Dein'n Wanderſtab und Proviant,
Und welch's Dein Wegweis iſt?
Es iſt mein Wanderkleid,
Das ich zu meiner Reiſe brauch',
Von Chriſto mir bereit',
Das Kleid des Heils, mein Weſterhemd,
Der Rock, deß ſich mein Herz nicht ſchämt,
Chriſti Gerechtigkeit.
Darnach zu meiner Reiſ“
Brauch ich das eng'liſch Himmelsbrod,
Die unverweslich Speiſ',
Des HErren IEſu Leib und Blut,
Das macht mir Müden Stärk und Muih
Auf ſacramentlich' Weiſ'.
Mein Wanderſtecken iſt,
Darauf ich niederlege mich,
Das Krenz, d'ran IEſus Chriſt,
Mein Freund, für mich ermüdet ſtarb,
Und mir die ſel'ge Ruh erwarb,
Damit ich bin gerüſt't.
Mein Wegweis und Compaß
Iſt das hellleuchtend Gotteswort,
Das mir die rechte Straß
(Und mich auf keine Weiſ' betreugt)
Recht zum gelobten Lande zeigt,
Dem folg' ich beſter Maß.
Du haſt Dich ſchön bereit't,
Und thuſt gar recht und wohl daran,
Daß Du zu dieſer Zeit
Aus Sodoma, der böſen Welt,
Haſt Deine Wegfahrt angeſtellt;
Der Welt End' iſt nicht weit.
Jetzunder will auch ich,
Mein treuer, lieber Reiſefreund,
Von mir herichten Dich:
Ich bin von Gott zu Dir geſandt,
Dich fad —n genannt,
ich führ ich ſicherlich.
Folg' mir und fürcht' Dich nicht:
Heut kommſt Du noch in's Vaterland,
Vor Gottes Angeſicht,
Denn Gott hat Dein Gebet erhört,
Und Dir dort einen Raum beſchert,
Da Gott iſt Sonn' und Licht.
Wie bin ich nun ſo froh,
Daß mit mir Gott ſo treulich meint,
Und tröſtet mich alſo!
Nun tret' ich ein zur Himmelspfort', —
O freudenvoller Lebensort! —
Mein Schatz heißt A und O!
Beſcheinigung.
Durch Herrn L. Pechmann erhielten die Unterzeichneitn
für die deulſche ev.-Iuth. Gemeinde ungeänderter Augsb.
Confeſſion in Palmyra, Mo.
Von Herrn P. Löber, deſſen Gemeinde und den College⸗
ſchülern zu Altenburg... 45
Von der Gemeinde des P. Schitferdecker, Ill. 3.00
Aus St. Louis:
——
—
Von Herrn Neumülltr..... :n
V Gfr. Schmidt.
77 Kirchhof. P*
Koch
H. Bünger
Brockſchmidt..
7 Lorenz.....
„ Heinicke..—.——.
Von einem Ungenannten......
„ JqD.. ........ .
„ „I———
Aus Philadelphia:
Von Herrn G. Pfeiffer sen. 2.50
7 G. fei cr jun . 2.00
.Pfeiffer. 0.25
Glieb Pfeiffer. . 0.50
Bernh. Schacht. 50
— 0.
„ J. Hubert..—.—.— 0.2⁵
Allen freundlichen Gebern unſeren herzlichſten Dank. —
Müge der Heiland, welcher ſpricht: „Was ihr gethan habt
Einem unter dieſen meinen geringſten Brüdern, das habt ihr
mir gethan“, es reichlich vergelten in dieſer u. in jener Welt.
Palmyra, den 3. Januar 1848.
Im Namen der Gemeinde:
J. P. Beſt, Paſtor.
H. Baum, J. Deis, G. Stark, J. Schammel,
Kirchenvorſtand.
Empfangen zur Miſſions⸗Caſſe.
53.10 von der Gemeinde zu Altenburg, 75 Cis. von
Hrn. Jacob Horn und 75 Cts. von Hrn. Rect. Gönner.
Bezahlt.
2. Hälfte des 3. Jahrg. Hr. Hofſtädter.
1. Hälfte des 4. Jahrg. Hr. Hofſtädter.
2. Hälfte des 4. Jahrg. Hr. Molan.
4. Jahrg. Die HH. P. Löber (6 Ex.), P. J. F. Iſenſet,
J. Mayers, Dietr. Pardieck, P. Wege P6ĩ.50.
Gedrudt bei Arthur Olshauſen,
Herausgeber des Anzeiger des Weſtens.
——
English translation AI translation
...find it! Whoever wants to receive the Spirit of God, in order to become a true child of God, let him come here! Whoever wants to renounce the world and journey with us to Canaan, let him come here! When then, under the repeated exhortation "The Lord is among us! Now is the time! Come, do come!" after long resistance some follow, kneel down, confess their sins, first groan for a while and then jump up and shout aloud for joy — when conversion thus comes about before the eyes of "the church," accompanied by the pleading of the "sanctified children of God" and by their thanksgiving to God: then no Methodist doubts its genuineness any longer.*) But that "the church" is in this way presented as mediator of communion with Christ is clearly not evangelical but Roman.
* This manner of conversion affords the Methodists at the same time the great advantage (for that is what it is, in their view) of being able to state precisely, in their church periodicals, the number of the penitent and converted. To their German church newspaper, called "the Christian Apologist," every German [illegible] sends a quarterly report, in which the events in the congregation in question are so heavily overlaid with a glittering array of the finest turns of phrase that the true state of affairs can seldom any longer be made out from it. "We had glorious times," "grace was poured out in streams," and similar expressions are standard in most of these reports. Whether the truth is always [told] is very much the question.
To be concluded.
The Last Will of Duke Ernst the Pious, Concerning the Funeral Sermon to Be Held for Him.
In the year 1745, on the 4th of September, there died blessedly in the Lord Christian Ernst, Duke of Saxony, who received the surname "the Pious" or "Praying Ernst" on account of his altogether exceptional, unfeigned piety. As he had shown himself in life, so he showed himself also in dying, namely as a humbly believing Christian who, despite his shining virtues, saw in himself nothing but sin and unworthiness, and sought and found all his salvation and comfort in Christ the Crucified. A beautiful testimony to this is given by the ordinance which this godly prince left behind concerning his funeral observance. It states, among other things:
"Now follows the memorial sermon on the funeral text I have chosen: Galatians 3:20 and Philippians 1:21, 23: 'Yet I live; nevertheless not I, but Christ liveth in me. For what I now live in the flesh, I live by the faith of the Son of God, who loved me and gave himself for me. — For Christ is my life, and to die is gain. I have a desire to depart and to be with Christ.' The reading aloud of my life's course, likewise a funeral eulogy, I do not wish to have at all. I likewise lay it earnestly upon the heart and conscience of him who preaches the sermon, that he refrain from all vain boasting and from any suitable words of praise concerning me, and that he therefore make mention of nothing other than the sole glory of the divine mercy which rescued me from the bondage of sin and of Satan, which made me — by nature a child of hell — into His true child through the process of a true change of heart and through living faith in Jesus Christ my Savior, and which, out of undeserved mercy, gave me the unmistakable testimony of this through Word and Spirit; so that in my life I can convincingly and confidently glory in the death on the cross and the bloody wounds of my Savior, and consequently in the reconciliation established thereby before the judgment of God, and in such a frame of mind can await my final hour without fear; because I know that even if, thereupon, some arrows of temptation are shot off at me and perhaps cause me anxiety and dread, they nevertheless cannot harm me, since I have been washed and cleansed by the blood of Jesus from all, all my sins, through faith. This sole glorying concerning myself, which is the truth before God, is therefore to be mentioned (not exactly word for word as it is set down here, but according to its substance), both because otherwise I have nothing to boast of concerning myself but sin and shame, along with all sinners, even the most godless, and also because it redounds to the glory of my dear Savior when the power of his atoning blood, in the conversion and salvation of a sinner, far surpasses all the power of the devil, of the world, and of inborn corruption, and this is made manifest, before God as also before men. After the sermon, therefore, instead of the account of my life, the conclusion shall be made in the pulpit with a prayer of thanksgiving for the mercy of God shown to me in life and in death."
St. Raphael and the Pilgrim Christian.
(Old Song.)
Where does the journey go,
O you my dear wayfarer?
Where is your mind set?
That you travel forth so readily, —
Where is the city? What is the place called?
Who is the Lord therein?
Home to my fatherland,
To the heavenly Jerusalem,
To him who is my kinsman,
Who is my blood-friend and brother,
His name is called Jesus Christ,
To him I am well known.
But where do you come from?
My dear friend, from what land?
Tell me that without reluctance; —
And what drives you out of it?
Have you no house of your own there,
That you stay there no longer?
I come from this world,
Which is full of sin and vice
And holds to God no more.
Satan is the lord therein,
Therefore I am weary of it,
Its doings please me not.
Tell me also, what is your name?
So that I may know you better,
Before you journey away from here.
Perhaps I shall be your traveling companion,
Who journeys heavenward with you,
And shows you the way.
My name is Christian,
And this name I have
From the anointed man,
The Lord Jesus, who is
Anointed by God to be a Christ,
To whom I cling in faith.
Tell me one thing more;
Since you name yourself after this man:
Who gives you the name?
Have you recognized yourself as such,
And named yourself after him out of love?
Show me that as well, here and now.
At my baptism I
Renounced sin and the devil,
And soon thereafter,
Cleansed of sin through Christ's blood,
Was inscribed into the kingdom of heaven,
Whither I now hasten.
There too there came upon me,
Through such baptism and new birth,
The beautiful name of Christian;
I now also confess with heart and mouth,
That I am a Christian at every hour,
A branch out of Christ's stem.
Since you are now such a one,
My dear friend and traveling companion,
A Christian beloved of God,
Then show me also your traveling garment,
Your walking staff and provisions,
And what your guide is.
It is my traveling garment,
Which I need for my journey,
Prepared for me by Christ,
The garment of salvation, my christening gown,
The robe of which my heart is not ashamed,
Christ's righteousness.
Besides, for my journey
I need the angelic bread of heaven,
The imperishable food,
The Lord Jesus' body and blood,
Which gives me, weary, strength and courage,
In a sacramental way.
My walking staff is
That on which I lay myself down,
The cross, on which Jesus Christ,
My friend, wearied, died for me,
And earned for me blessed rest,
With which I am equipped.
My guide and compass
Is the brightly shining Word of God,
Which shows me the right road
(And deceives me in no way)
Truly to the promised land,
Which I follow as best I can.
You have prepared yourself well,
And you do quite rightly and well
That at this time
Out of Sodom, the evil world,
You have set out on your journey;
The world's end is not far.
Now I too, my faithful, dear travel-friend,
Will tell you about myself:
I am sent to you by God,
Called Raphael,
I guide you surely.
Follow me and fear not:
Today you shall yet come into the fatherland,
Before the face of God,
For God has heard your prayer,
And has granted you a place there,
Where God is sun and light.
How glad I am now,
That God is so faithfully disposed toward me,
And comforts me thus!
Now I enter at heaven's gate, —
O joy-filled dwelling place of life! —
My treasure is called Alpha and Omega!
Acknowledgment.
Through Mr. L. Pechmann the undersigned received, for the German Evangelical Lutheran congregation of the Unaltered Augsburg Confession in Palmyra, Mo.:
From Rev. P. Löber, his congregation, and the college students at Altenburg ... 45
From the congregation of Rev. Schifferdecker, Ill. ... 3.00
From St. Louis:
From Mr. Neumüller .....
[Mrs./Miss] Gfr. Schmidt.
[Kirchhof, P.]
Koch
H. Bünger
Brockschmidt..
[Lorenz].....
[Heinicke]..—.——.
From an unnamed [donor]......
..........
———
From Philadelphia:
From Mr. G. Pfeiffer, Sr. ... 2.50
[Mr.] G. Pfeiffer, Jr. ... 2.00
[Mr. ...] Pfeiffer. ... 0.25
Glieb Pfeiffer. . 0.50
Bernh. Schacht. ... 0.50
— 0.
[Mr.] J. Hubert..—.—.— 0.25
To all the kind donors our heartfelt thanks. — May the Savior, who says: "Inasmuch as ye have done it unto one of the least of these my brethren, ye have done it unto me," repay it richly in this world and in that world to come.
Palmyra, January 3, 1848.
In the name of the congregation:
J. P. Best, Pastor.
H. Baum, J. Deis, G. Stark, J. Schammel,
Church Council.
Received for the Mission Fund.
$53.10 from the congregation at Altenburg, 75 cents from Mr. Jacob Horn, and 75 cents from Mr. Rector Gönner.
Paid.
Second half of Volume 3: Mr. Hofstädter.
First half of Volume 4: Mr. Hofstädter.
Second half of Volume 4: Mr. Molan.
Volume 4: Messrs. P. Löber (6 copies), P. J. F. Isenset, J. Mayers, Dietr. Pardieck, P. Wege ... 6.50.
Printed by Arthur Olshausen, publisher of the Anzeiger des Westens.