Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 5 › Seite 36

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-11-04, Seite 36

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl · Miſſion 29

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der aufgeſtanden ſei. In unſern Tagen haben
die Lutheraner Deutſchlands Miſſionsſtationen
in Amerika, Aſien und Auſtralien angelegt.

Es iſt jetzt an uns, Brüder! den Heiden das
Evangelium zu bringen. Der HErr hat uns mit
gnädiger Hand hieher geführt und uns hier viel
Gutes gethan. Er hat uns in unſerer neuen
Heimath kirchliche Freiheit, zeitlichen Frieden und
Wohlfahrt geſchenkt. Und über das alles hat er
uns hier mit großer Barmherzigkeit geſammelt
und noch einmal unter Deutſcher Nation den
Leuchter der reinen Lehre aufgerichtet. Ja! noch
immer wandelt er ſegnend durch die weiten Lande,
die Herzen der Gläubigen in der Liebe zur Wahr⸗
heit vereinigend, und gründet hie und da dem
lauteren chriſtlichen Bekenntniſſe bleibende Altäre.
Fürwahr! wir ſind zu geringe aller dieſer Barm⸗
herzigkeit und aller dieſer Treue. Laßt uns dem
HErrn dafür danken mit den Werken treuer Liebe.
Als wir denn nun Zeit haben, laſſet uns freudig
und willig das Gebot des HErrn erfüllen, wel⸗
ches er auch zu uns ſpricht: „Lehret alle Völker!“
und den Heiden die Güter des ewigen Lebens
mittheilen, welche er uns hier ſo reichlich ſpendet.

Welchen Heiden wir das Evangelium bringen
müſſen? darüber kann wohl kein Zweifel ſein.
Sie wohnen ja an unſeren Grenzen, die noch in
Finſterniß und Irrthum ſitzen; es ſind die Mit⸗
bewohner dieſes Landes, welche darauf warten,
daß wir ihnen das Brod des Lebens brechen: Die
heidniſchen Indianer, welche den weiten Weſten
von den Grenzen Miſſouri's bis zu den Geſta⸗
den des ſtillen Meeres bewohnen. Ihnen gehört
unſere nächſte Hülfe. Wer kennt nicht ihr thrä⸗
nenwerthes Schickſal? Verfolgt mit blutigen
Kriegen, verführt zu den Laſtern civiliſirter Na⸗
tionen, ſind ſie aus der alten Heimath ihrer Väter
verdrängt — und den Weg zur ewigen Heimath
kennen ſie nicht. Wir wohnen in ihrem Lande.
O laßt uns nicht vorübergehen vor ihrem Jam⸗
mer. Ihre Seelen ſind ohne Leben, denn ſie ſind
ohne Gottes Wort So ſchmachten ſie dahin, und
was das Schrecklichſte iſt, ſie fühlen und wiſſen
es nicht. Aber ihr ſchweigendes Elend ſchreit ſtär⸗
ker gen Himmel, als die lauteſte Klage, und ruft
auch uns zu: „Kommt herüber und helft uns,
damit wir nicht des ewigen Todes ſterben.“

Aber wie helfen? Woher Miſſionare und
Geldmittel nehmen? Brüder! Der HErr, welcher
uns gebietet: „Lehret alle Völker“, der ſagt auch:
„Mir iſt gegeben alle Gewalt im Himmel und
auf Erden“, Matth. 28, 18., damit wir uns
in dieſer Sache nicht auf uns, ſondern auf den
Reichthum ſeiner Hülfe und Gnade verlaſſen. Er
iſt ja auch der Heiden Gott, hat ſie erlöſet mit
ſeinem theuren Blute und ihnen verheißen, daß ſie
in ſeinem Lichte wandeln werden, Jeſ. 60, 3. Er
wird herrſchen von einem Meere bis zum andern,
und von dem Waſſer an bis zur Welt Ende. Alle
Könige werden ihn anbeten, alle Heiden werden
ihm dienen. Pſ. 72, 8. 11. Darum laſſet uns
den HErrn bitten, daß er Arbeiter in ſeine Ernte
ſende, ihm unſere Gaben aus fröhlichem Herzen
darbringen und die Miſſion nach beſten Kräften
mit Rath und That unterſtützen, ſo dürfen wir

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hoffen, daß der HErr unſern Dienſt ſegnen und
auch die Indianer zu ſich bekehren werde.

Wann wird aber unter der deutſchen Jugend
Amerika's ein heiliger Eifer für die Sache des
HErrn erwachen? Bis jetzt iſt es der vergäng⸗
liche Reichthum, dem ſie nachjagt, oder die Ver⸗
theidigung des irdiſchen Vaterlandes, dem ſie ſich
opfert. Ach! die Welt findet tauſend geſchäftige
Diener, wo es ihren Vortheil und ihre Ehre gilt,
bereit, Leib und Leben dafür zu wagen. Wo es
aber den Dienſt des HErrn und ſeiner Kirche gilt,
da hört niemand und Keiner denkt daran. Das
elende Geld hält Aller Herz und Sinn gefangen.
Jetzt aber, bei der Noth der Heiden, bei unſerer
heiligen Pflicht, ihnen zu helfen, fordert die Kirche
lauter und dringender alle fähigen Knaben und
Jünglinge auf, ſich zu prüfen, ob ſie nicht Ga⸗
ben und Beruf in ſich finden, in den Dienſt des
HErrn zu treten. Zum Beruf eines Miſſionars
gehören allerdings beſondere Natur⸗ und Gnaden⸗
gaben. Der HErr aber wolle aus ſeiner Fülle
ſich ſelber ſeine Boten erwecken, rüſten und ſenden,
die der Welt und ihrer Luſt aufſagen und ihr Le⸗
ben nicht lieben bis in den Tod. Denn es wartet
ihrer hienieden kein irdiſcher Lohn, wohl aber
winken ihnen Kränze unverwelklichen Ruhms und
Kronen himmliſcher Herrlichkeit. Doch der HErr
ſoll ja auch die Starken zum Raube haben,
welche in ſeiner Kraft Freudigkeit und Weisheit
beſitzen, dem Reiche Gottes neue Bahnen zu bre⸗
chen und das Panier des Kreuzes in den fernen
Heidenlanden aufzupflanzen. Dort gilt es, einen
geheiligten Unternehmungsgeiſt mit männlicher
Kühnheit zu vereinigen, um mit den Waffen
geiſtlicher Ritterſchaft zu verſtören die feindlichen
Anſchläge und Höhen des Satans und dem
Evangelio neue Siege zu erringen, daß es laufe
und geprieſen werde bis zum äußerſten Meer.

Wie unter den Indianern zu miſſioniren ſei,
darüber hat die Erfahrung bereits entſchieden.
Am zweckmäßigſten geſchieht es durch Miſſions⸗
colonien. Wir denken uns die Art und Weiſe ſo.
Ein Miſſionar, der von einer anerkannt recht⸗
gläubigen kirchlichen Körperſchaft hinlänglich be⸗
glaubigt iſt, macht bekannt, daß er mit Gottes
Hülfe eine Miſſionscolonie unter die Indianer
zu führen gedenke. Es ſammeln ſich um ihn
Männer und Jünglinge lutheriſchen Bekenntniſ⸗
ſes, welche ihn zu ihrem Prediger und Seelſorger
berufen. So ziehen ſie aus und gründen an
einer geeigneten Stelle eine Colonie. Der Miſ⸗
ſionar predigt den Heiden das Wort Gottes,
während die Coloniſten durch das Vorbild eines
chriſtlichen Wandels das Ihrige dazu beitragen,
um die Indianer an eine geordnete Lebensweiſe
zu gewöhnen.

Es bleibe der vereinten Berathung aller thäti⸗
gen Miſſionsfreunde überlaſſen, zu beſtimmen,
wohin ſich die Miſſion zunächſt zu wenden habe,
ob nach dem Miſſouri⸗Territorium oder nach Ore⸗
gon. Das aber iſt bereits der Wunſch Vieler,
daß man den Weſten ins Auge faſſen möge.
Denn weſtwärts ſtrömt die deutſche Auswande⸗
rung, darum iſt die Hoffnung nicht unbegründet,
daß im Weſten errichtete Miſſionscolonieen auch

Wo es

dazu dienen werden, den dort ſich anſiedelnden
Deutſchen kirchliche Pflege zu gewähren. Jeden⸗
falls aber müſſen wir genau auf alle Fingerzeige
des HErrn achten, welcher ſeinen Boten ſchon
die rechte Straße und das rechte Ziel anweiſen
wird. ö

Mögen dieſe Andeutungen nicht vorgreiflich
erſcheinen. Wir wiſſen, die Miſſion ſteht in der
Hand des HErrn und ſeine Gedanken ſind nicht
unſere Gedanken. Wir wollen mit dieſen Um⸗
riſſen nur das Bild von der zu beginnenden Miſ⸗
ſion bezeichnen, wie es Manchem unter uns vor⸗
ſchwebt. Das Nächſte aber iſt, daß Jeder an
ſeinem Theile für die Miſſion betet, nach Kräften⸗
ſeine Gabe dazu beiſteuert und auch bei Andem
Theilnahme dafür erweckt. Auch die deutſche ev⸗
lutheriſche Synode von Miſſouri, Ohio und an⸗
deren Staaten ſagt in ihrer Verfaſſung, daß ſie
für die Ausbreitung des Reiches Gottes durch
Miſſionsarbeiten ſtreben wolle. Die unterzeich⸗
nete, von ihr gewählte Miſſionscommiſſion erklärt
ſich daher allen lutheriſchen Miſſionsfreunden zu
jeglicher Dienſtleiſtung, welche die Miſſion be⸗
zweckt, ſo viel in ihren Kräften ſteht, gerne bereit.
Das Beſte iſt natürlich, wenn die Miſſionsſache
allenthalben lebendige Gemeindeangelegenheit
wird, und auch die Predigten dieſelbe zu ihrer
Zeit behandeln und jedem ans Herz legen. Miſ⸗
ſionsſtunden ſind gewiß ſehr zweckmäßig, um die
nöthige Bekanntſchaft mit der Geſchichte der Miſ⸗
ſion zu verbreiten. Hoffentlich werden auch Miſ⸗
ſionsfeſte entſtehen, um den Eifer und die Freu⸗
digkeit für das Werk des HErrn zu beleben. Doch
wo Liebe zu den armen Heiden iſt, da wird ſie
ſchon ſelber die beſten Mittel und Wege finden,
wie ſie zur Abhülfe ihres Elendes thätig ſei.
Möge die ganze ev.⸗lutheriſche Kirche Nord-Ame⸗
rikas ſich wie ein Mann erheben, um ihre Schuld
an die Heiden abzutragen und ihnen das Evan⸗
gelium zu bringen.

Denn es iſt kein menſchlicher Beweggrund, wie
gut er immer gemeint ſei, es iſt das Gebot des
HErrn ſelber, welches ſeine Kirche treibt, über
ihre Grenzen auszubrechen und das Wort Gottes
in fremden Zungen zu verkünden. Sie zwar kann
nur beten und arbeiten auf Hoffnung; Gott iſt
es, der das Gedeihen giebt, und daß er es geben
wolle, hat er verheißen: ſein Wort kommt nicht
leer zurück. Darum im Namen Gottes die Hand
ans Werk gelegt, das Auge voll Erbarmen auf
die Noth der Heiden gerichtet, das Herz im Gebet
zu dem HErrn erhoben, von welchem unſere
Hülfe kommt. Möge die Miſſion noch ſo klein
beginnen, der Erfolg noch ſo gering ſein, das darf
uns nicht kümmern: unſer Beruf iſt vor allen
Dingen, treu zu ſein, nach Kräften, Gaben und
Vermögen treulich für die Bekehrung der Heiden
zu ſorgen, für alles Andere ſorgt der HErr. So
laßt denn unſere Lenden umgürtet ſein, und unſere
Lichter brennen. Laſſet uns nicht vergeblich durch
dieſes Jammerthal gehen, Brüder, ſondern daſelbſt
Brunnen machen, daß auch die Heiden trinken
vom Waſſer des Lebens und ihre Seelen geneſen
mögen. Und halten wir uns dabei an die ſchöne
Verheißung, welche der HErr ſeiner Kirche gege⸗

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In our days the Lutherans of Germany have established mission stations in America, Asia, and Australia.

It is now up to us, brothers, to bring the Gospel to the heathen. The Lord has led us here with a gracious hand and has done much good for us here. He has granted us, in our new homeland, ecclesiastical freedom, temporal peace, and welfare. And over and above all this, he has gathered us here with great mercy, and has once again raised up, among the German nation, the lampstand of pure doctrine. Yes! he still walks blessing through the wide lands, uniting the hearts of believers in the love of the truth, and founding here and there lasting altars for the pure Christian confession. Truly, we are too small for all this mercy and all this faithfulness. Let us thank the Lord for it with works of faithful love. Since, then, we now have the time, let us joyfully and willingly fulfill the Lord's command, which he also speaks to us: "Teach all nations!"—and impart to the heathen the goods of eternal life which he so richly bestows on us here.

As to which heathen we must bring the Gospel to, there can indeed be no doubt. They dwell on our very borders, still sitting in darkness and error; they are the fellow inhabitants of this land who wait for us to break for them the bread of life: the heathen Indians who inhabit the vast West, from the borders of Missouri to the shores of the Pacific Ocean. To them belongs our nearest help. Who does not know their tear-worthy fate? Pursued with bloody wars, seduced into the vices of civilized nations, they have been driven from the ancient homeland of their fathers—and they do not know the way to the eternal homeland. We dwell in their land. O let us not pass by their misery. Their souls are without life, for they are without God's Word. Thus they languish away, and, what is most dreadful, they neither feel nor know it. But their silent misery cries louder to heaven than the loudest complaint, and calls also to us: "Come over and help us, that we may not die the eternal death."

But how are we to help? Where shall we get missionaries and financial means? Brothers! The Lord, who commands us, "Teach all nations," also says, "All power is given unto me in heaven and in earth" (Matt. 28:18), so that in this matter we may rely not on ourselves, but on the riches of his help and grace. For he is also the God of the heathen; he has redeemed them with his precious blood, and has promised them that they will walk in his light, Isaiah 60:3. He shall reign from one sea to the other, and from the river unto the ends of the world. All kings shall worship him; all nations shall serve him. Ps. 72:8, 11. Therefore let us ask the Lord to send laborers into his harvest, offer him our gifts with a joyful heart, and support the mission with counsel and deed to the best of our ability; then we may hope that the Lord will bless our service and also convert the Indians to himself.

But when will a holy zeal for the Lord's cause awaken among the German youth of America? Up to now it is transient wealth that they pursue, or the defense of their earthly fatherland, to which they sacrifice themselves. Alas! the world finds a thousand busy servants ready to risk life and limb where its own advantage and honor are at stake. But where the service of the Lord and his Church is at stake, no one listens and no one gives it a thought. Wretched money holds captive the heart and mind of all. But now, in view of the distress of the heathen, and of our sacred duty to help them, the Church calls upon all capable boys and young men, ever more loudly and urgently, to examine themselves as to whether they find in themselves gifts and a calling to enter the service of the Lord. To be sure, the calling of a missionary requires special natural gifts and gifts of grace. But may the Lord, out of his fullness, himself raise up, equip, and send his messengers—those who renounce the world and its lust, and who do not love their lives even unto death. For no earthly reward awaits them here below; but crowns of unfading glory and coronets of heavenly splendor beckon to them. Yet the Lord shall indeed also have the strong for his spoil, those who, in his strength, possess the boldness and wisdom to break new paths for the kingdom of God and to plant the banner of the cross in the distant heathen lands. There it is a matter of uniting a sanctified spirit of enterprise with manly boldness, in order, with the weapons of spiritual knighthood, to destroy the hostile schemes and strongholds of Satan, and to win new victories for the Gospel, that it may run and be glorified even to the farthest sea.

As to how mission work is to be carried out among the Indians, experience has already decided the matter. It is done most effectively through mission colonies. We picture the manner of it as follows. A missionary, who is adequately certified by a recognized, orthodox ecclesiastical body, makes known that, with God's help, he intends to lead a mission colony among the Indians. There gather around him men and young men of the Lutheran confession, who call him to be their preacher and pastor. Thus they go forth and found a colony at a suitable place. The missionary preaches the Word of God to the heathen, while the colonists, through the example of a Christian walk of life, contribute their part toward accustoming the Indians to an orderly way of life.

It may be left to the joint deliberation of all active friends of missions to determine where the mission should first turn—whether to the Missouri Territory or to Oregon. But it is already the wish of many that the West be kept in view. For German emigration flows westward; therefore the hope is not unfounded that mission colonies established in the West will also serve to provide pastoral care to the Germans settling there. In any case, however, we must pay close attention to every indication of the Lord, who will show his messengers the right road and the right goal.

May these remarks not appear presumptuous. We know that the mission is in the hand of the Lord, and his thoughts are not our thoughts. With these outlines we wish only to sketch the picture of the mission to be begun, as it hovers before the minds of many among us. The next thing, however, is that each one, for his part, pray for the mission, contribute his gift to it according to his ability, and also awaken interest in it among others. The German Evangelical Lutheran Synod of Missouri, Ohio, and Other States likewise states in its constitution that it intends to strive for the spread of the kingdom of God through mission work. The undersigned Mission Commission, elected by it, therefore declares itself gladly ready to render, as far as lies in its power, every service to all friends of Lutheran missions that serves the purpose of the mission. The best thing, of course, is if the cause of missions everywhere becomes a living concern of the congregation, and if the sermons, too, treat of it in due course and lay it upon everyone's heart. Mission hours are certainly very useful for spreading the necessary acquaintance with the history of missions. It is to be hoped that mission festivals will also arise, to enliven zeal and joy for the work of the Lord. But where there is love for the poor heathen, it will itself find the best means and ways to be active in relieving their misery. May the whole Evangelical Lutheran Church of North America rise up as one man to pay its debt to the heathen and bring them the Gospel.

For it is no human motive, however well intended it might be; it is the command of the Lord himself that drives his Church to break out beyond its borders and proclaim the Word of God in foreign tongues. She, indeed, can only pray and labor in hope; it is God who gives the increase, and that he will give it he has promised: his word does not return empty. Therefore, in God's name, let the hand be put to the work, the eye, full of compassion, be fixed on the distress of the heathen, and the heart be lifted up in prayer to the Lord, from whom our help comes. However small the mission may begin, however slight the success may be, that must not trouble us: our calling is, above all things, to be faithful, to care faithfully for the conversion of the heathen according to our strength, gifts, and ability; for everything else the Lord provides. So then let our loins be girded, and our lamps burning. Let us not walk in vain through this vale of tears, brothers, but dig wells there, so that the heathen too may drink of the water of life, and their souls may be healed. And let us hold fast to this fair promise which the Lord has giv—