Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 4, Nummer 1 › Seite 6
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-09-08, Seite 6
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abſolution 14 · Bekenntnisſchriften 2 · Kirchengemeinſchaften 3
Gegenwart des Leibes Chriſti im Abendmahle ge—
leugnet und verworfen haben. Die letztere Be⸗
ſchuldigung that dem Huß Unrecht; wenigſtens
hat derſelbe immer beſtimmt gelehrt, daß Chriſti
Leib weſentlich im Sacrament gegenwärtig ſei.
Das wiſſen unſere lutheriſchen Leſer aus jenem
Liede: „IEſus Chriſtus, unſer Heiland, der von
uns“ ꝛc., welches Huß verfertigt und Luther ver⸗
deutſcht hat; darin heißt es im zweiten Verſe alſo:
„Daß wir nimmer des vergeſſen,
Gab er uns ſein'n Leib zu eſſen,
Verborgen im Brod ſo klein,
Und zu trinken ſein Blut im Wein.“
So bevollmächtigte denn Pabſt Alexander V.
noch im Jahre 1409 den Erzbiſchof in einer Bulle,
alle Schriften Wiklefs ſich ausliefern zu laſſen,
über alle ſeine Anhänger ein Gericht niederzuſetzen
und alles Predigen in Privatkapellen zu verbieten.
Sbynko gehorchte, und unterſagte auch dem Huß
das Predigen in der Bethlehemskirche. Es ent—
ſtand eine große drohende Bewegung unter dem
Volk, das ſogar den Erzbiſchof verhöhnte. Auch
Huß ging immer weiter; er unterſchied das Wahre
und Falſche in Wiklefs Schriften, und erklärte ſich
bereit, das Falſche zu verdammen, wo man es
ihm nachweiſe; aber erklärte auch, daß er „um
eines Stückchens Brodes willen oder aus Men⸗
ſchenfurcht die Wahrheit, die ihm Gott zu er⸗
kennen verliehen, und beſonders die in der heiligen
Schrift geoffenbarte, nicht verlaſſen, ſondern in
Hoffnung auf die Hülfe des Heiligen Geiſtes die⸗
ſelbe bis zum Tode vertheidigen werde.“ Auch ſein
zur Erleuchtung und Bekehrung Vieler ſo reich ge—
ſegnetes Amt in der Bethlehemskapelle glaubte er
jetzt nicht niederlegen zu dürfen; „wer — ſagte er
— die von dem HErrn IEſus Chriſtus und dem
Geiſte Gottes ihm aufgetragene Predigt des wah⸗
ren Gottes auf menſchlichen Bann unterlaſſe, den
habe Gott ſelbſt von ſeiner Gemeinſchaft aus⸗
geſchloſſen; der Prieſter Chriſti muß der Stimme
des Heiligen Geiſtes gehorchen, und den menſch⸗
lichen Bann geduldig tragen“; und als man zur
Beglaubigung ſeines Predigerberufs Wunder von
ihm forderte, erwiederte er: „die Wahrheit be—
kennen und Chriſto nachfolgen, iſt das kräftigſte
Zeugniß göttlicher Sendung.“
So fuhr denn Huß in ſeinem Amt und Zeugniß
demüthig fort und appellirte nach dem Gebrauch
der damaligen Zeit „von dem falſch berichteten
Pabſt an den beſſer zu berichtenden“. Doch der
Pabſt, Johann XXIII., citirte ihn durch den
Cardinal Colonna nach Rom. Huß entſchuldigte
ſich mit Mangel an Sicherheit, und ſandte einen
Anwalt. Colonna excommunicirte ihn; als je—
doch die Univerſität und der König für ihn ein⸗
kamen, leitete der Pabſt eine neue Unterſuchung
ein, bei welcher es der König zwiſchen Huß und
Sbynko zu einem Vergleich brachte.
Doch Gott hatte beſchloſſen, den theuern Huß
als ein Licht für alle kommenden Zeiten auf einen
hohen Leuchter zu ſtellen; er mußte daher durch
dieſelbe Veranlaſſung, wie hundert Jahre darnach
Luther, in einen entſcheidenden Kampf gegen den
Stuhl des Antichriſts hineingezogen werden.
Pabſt Johann XXIII. ſandte nemlich 1412 an
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den neuen Erzbiſchof Albik eine Kreuzzugsbulle
wider den König Ladislaus von Neapel, welche
denen, die mit in den Krieg ziehen würden, voll⸗
kommenen Ablaß verhieß, und in Böhmen ward
nun durch den unverſchämteſten Ablaßprediger je⸗
dem, der nur Geld gab, das Himmelreich ver—
kauft. Empört über dieſes Unweſen, verfaßte
Huß nicht nur Schriften wider die Bulle und den
Ablaß des Pabſtes, ſondern hielt auch eine öf—
fentliche Disputation dagegen, während
ſein Freund Hieronymus (von Prag) die Ge⸗
müther des Volks durch eine feurige Rede erregte.
So erſchien denn 1413 eine päbſtliche Bulle,
welche über Huß den Bann ſprach, und ſeinen
Aufenthaltsort mit dem Interdict (Unterſagung
des öffentlichen Gottesdienſtes) belegte. Nun ap⸗
pellirte Huß ſeierlich von dem ungerechten Richter⸗
ſpruch des Pabſtes an den einzigen gerechten, un⸗
beſtechlichen, durch kein falſches Zeugniß zu täu⸗
ſchenden Richter IEſus Chriſtus; auch ſchrieb er
jetzt ſein wichtiges Buch „Von der Kirche“, worin
er die Kirche — die keines andern Oberhauptes,
als Chriſti bedürfe — für die Geſammtheit der
Auserwählten erklärt, alle Unwiedergeborne von
derſelben ausſchließt und mithin leugnet, daß die
Kirche ein ſichtbares Reich ſei. Hierauf machte
der Erzbiſchof das päbſtliche Urtheil bekannt und
vollzog es. Huß verließ, um nicht Unruhen zu
veranlaſſen, noch 1413 Prag lieber ganz, und
begab ſich nach Huſſinecz. Er predigte jetzt oft
vor vielem Volke auf freiem Felde, ſchrieb auf
dieſer ſeiner Wartburg wie Luther eine (zu Prag
noch handſchriftlich vorhandene) Poſtille über die
Bibel in böhmiſcher Sprache, und ermuthigte ſeine Prager Gemeinde in Briefen, worin ſein feſter
Glaube, ſeine evangeliſche Freudigkeit und kind⸗
liche Ergebung aufs ſchönſte ſich ausſpricht. An⸗
ſpielend auf den Namen Huß, der in böhmiſcher
Sprache Gans bedeutet, ſchreibt er in einem
jener Briefe: „Weil die Gans, ein zahmes Thier,
das ſich mit ſeinem Fluge nicht hoch erheben kann,
ihre Schlingen durchbrochen hat, ſo werden nach
mir Falken und Adler kommen, welche durch das
Wort Gottes und heiliges Leben ſich höher im
Fluge hinaufſchwingen, und Viele zu dem HErrn
Chriſto fortreißen werden u. ſ. w. Das iſt die
Natur der Wahrheit, daß, je mehr man ſie zu
unterdrücken ſucht, deſto ſtärker ſie ſich erhebt.“
In dieſer Zeit ſollte eine allgemeine Kirchen⸗
verſammlung (Concil) zu Coſtniz am Bodenſee
in Baden gehalten, und hier auch Huſſens Sache
entſchieden werden. Der Kaiſer Sigismund ei⸗
tirte daher Huſſen vor dieſes öffentliche Kirchen⸗
gericht durch ſeinen Bruder König Wenzel, ſendete
ihm aber auch eine ſchriſtliche Urkunde zu, durch
welche ihm freies kaiſerliches Geleit hin und zurück
zugeſichert wurde. Mehrere böhmiſche Ritter
warnten den theuern Mann vor der Annahme der
Citation und boten ihm ihren Schutz an. Aber
vergeblich, Huß war entſchloſſen, dem wichtigen
Rufe zu folgen. In ſeinem Abſchiedsſchreiben an
ſeine Prager Gemeinde drückt er ſeine Geſinnung
folgendermaßen aus: „Kann mein Tod Seinen
Namen verherrlichen, ſo möge Er, mein all⸗
mächtiger Erlöſer, mir die Gnade geben, getroſt
alle Leiden zu ertragen. Iſt es aber meinem Heil
zuträglich, daß ich zu euch zurückkehre, ſo wollen
wir Gott bitten, daß es der evangeliſchen Wahr—
heit unbeſchadet geſchehe, damit wir mit einander
die Wahrheit reiner erkennen“ u. ſ. w. So trat
denn Huß, begleitet von mehreren Rittern, von
ſeinem treuen Johann von Chlum vor allen,
ſeine Reiſe an, und erſchien in freudigem Gott⸗
vertrauen und auf jeden Fall in den Willen des
HErrn ergeben, um vor den Repräſentanten der
ganzen abendländiſchen Chriſtenheit ein Bekennt⸗
niß ſeines Glaubens abzulegen, am 3. November
1414 zu Coſtnitz.
(Schluß folgt.)
Kircheinweihung.
Wir können nicht umhin, unſeren Freunden im
Oſten eine, wenn auch etwas verſpätete Nachricht
aus dem Weſten mitzutheilen, die ihnen, wie wir
hoffen, Freude machen wird. In Palmyra nem⸗
lich, einem niedlichen Städtchen von gegen 1200
Einwohnern, ohngefähr 150 Meilen nördlich von
St. Louis entfernt und 7 Meilen landeinwärts
vom rechten Ufer des Miſſiſſippi, befindet ſich
gegenwärtig eine kleine deutſch-lutheriſche Ge—
meinde von etlichen und dreißig Communicanten.
Von derſelben wurden wir freundlich eingeladen,
bei der Einweihung ihres neu erbauten Kirchleins
mit thätig zu ſein. Wir nahmen die Einladung
an und freuten uns herzlich, die Bekanntſchaft des
Predigers der Gemeinde zu machen, der uns bis
dahin noch nicht perſönlich bekannt geweſen war.
Derſelbe — ſein Name iſt Beſt — war früher
Lehrer in Anſpach, im Amte Uſingen, Herzog⸗
thum Naſſau, wurde aber allein deswegen ſeines
Amtes von ſeinen geiſtlichen, oder vielmehr un—⸗
geiſtlichen und ungläubigen, Obern entſetzt, weil
er die lutheriſche Lehre vom heiligen Abendmahle,
die er in einer, ihm für die Schullehrerconferenz
aufgegebenen Katecheſe entwickelt hatte, nicht hatte
widerrufen wollen. Dies geſchah im Jahr 1833
und wurde die Urſache, daß Herr Beſt mit Weib
und Kind, aber auch begleitet von einem Häuflein
erweckter Chriſten, nach Amerika auswanderte, wo
er ſich mit einigen ſeiner Begleiter endlich nach
dem obengenannten Orte wandte. Auf dringen⸗
des Zureden nahm er hier den Beruf einer kleinen
Anzahl deutſcher Lutheraner an, ihr Prediger und
Lehrer ihrer Kinder zu werden. Lange Zeit mußte
jedoch der Gottesdienſt in dem Wohnzimmer des
Predigers gehalten werden, bis es endlich zu der
Erbauung einer Kirche durch Gottes Hülfe kam.
Dieſelbe iſt von Backſteinen, hat 40 Fuß Tiefe
und 30 Fuß Breite und 6 Fuß hohe Fenſter in
Spitzbogenform. Die Einweihung der Kirche
geſchah am 8. Sonntag nach Trinitatis. Herr
Paſtor Beſt hielt des Morgens das Einweihungs⸗
gebet und die Predigt über Habac. 2, 20.: „Aber
der HErr iſt in ſeinem heiligen Tempel. Es ſei
vor ihm ſtille alle Welt.“ Nach dieſem Terte
zeigte er, wie der HErr nicht nur in dem Tempel
des Alten Teſtaments gegenwärtig war, ſondern
es auch noch jetzt in den Verſammlungen der
Chriſten ſei, wenn nemlich daſelbſt das Wort
English translation AI translation
presence of the body of Christ in the Lord's Supper. This latter accusation did Huss an injustice; at least he always taught definitely that Christ's body is essentially present in the sacrament. Our Lutheran readers know this from that hymn: "Jesus Christ, our Savior, who from us..." etc., which Huss composed and Luther rendered into German; in it, the second verse reads thus:
"That we should never forget this,
He gave us his body to eat,
Hidden in the bread so small,
And his blood to drink in the wine."
Thus Pope Alexander V., already in the year 1409, empowered the archbishop by a bull to have all of Wyclif's writings surrendered to him, to set up a tribunal over all his adherents, and to forbid all preaching in private chapels. Sbynko obeyed, and also forbade Huss to preach in the Bethlehem Church. A great, threatening movement arose among the people, who even mocked the archbishop. Huss too went ever further; he distinguished the true from the false in Wyclif's writings, and declared himself ready to condemn the false wherever it was demonstrated to him; but he also declared that he would not, "for the sake of a piece of bread or out of fear of man, abandon the truth which God had granted him to know, especially that revealed in Holy Scripture, but would, in hope of the help of the Holy Spirit, defend it until death." Nor did he now believe he might lay down his office at the Bethlehem Chapel, so richly blessed for the enlightenment and conversion of many; "whoever," he said, "omits, on account of a human ban, the preaching of the true God entrusted to him by the Lord Jesus Christ and the Spirit of God, him God himself has excluded from his fellowship; the priest of Christ must obey the voice of the Holy Spirit, and patiently bear the human ban"; and when miracles were demanded of him to certify his call to preach, he replied: "To confess the truth and follow Christ is the most powerful testimony of a divine sending."
So Huss continued humbly in his office and testimony, and, according to the custom of that time, appealed "from the wrongly informed Pope to one to be better informed." But the Pope, John XXIII, summoned him to Rome through Cardinal Colonna. Huss excused himself on the grounds of lack of safety, and sent a proxy. Colonna excommunicated him; when, however, the university and the king interceded for him, the Pope initiated a new investigation, in the course of which the king brought about a settlement between Huss and Sbynko.
But God had determined to set the dear Huss, as a light for all coming times, upon a high candlestick; he therefore had to be drawn, by the same occasion as Luther a hundred years later, into a decisive struggle against the seat of the Antichrist. For in 1412 Pope John XXIII sent to the new archbishop, Albik, a crusade bull against King Ladislaus of Naples, which promised complete indulgence to those who would join the war, and in Bohemia the kingdom of heaven was now sold, through the most shameless preacher of indulgences, to anyone who merely gave money. Outraged at this abuse, Huss not only composed writings against the bull and the Pope's indulgence, but also held a public disputation against it, while his friend Jerome (of Prague) stirred the hearts of the people with a fiery speech. Thus there appeared, in 1413, a papal bull which pronounced the ban upon Huss, and laid his place of residence under interdict (the prohibition of public worship). Huss now solemnly appealed from the unjust verdict of the Pope to the one just, incorruptible judge who could be deceived by no false testimony, Jesus Christ; he also now wrote his important book "On the Church," in which he declares the Church — which needs no other head than Christ — to be the whole company of the elect, excludes from it all the unregenerate, and thus denies that the Church is a visible kingdom. Thereupon the archbishop made the papal judgment known and carried it out. In order not to cause unrest, Huss preferred to leave Prague altogether, still in 1413, and betook himself to Hussinecz.
He now often preached before great crowds of people in the open fields, wrote, in this his Wartburg, like Luther, a postil on the Bible in the Bohemian language (still extant in manuscript at Prague), and encouraged his congregation at Prague in letters, in which his firm faith, his evangelical joyfulness, and childlike submission express themselves most beautifully. Playing on the name Huss, which in the Bohemian language means "goose," he writes in one of those letters: "Because the goose, a tame animal that cannot rise high in its flight, has broken through its snares, falcons and eagles will come after me, who through the Word of God and a holy life will soar higher in their flight, and will draw many away to the Lord Christ, etc. This is the nature of truth, that the more one seeks to suppress it, the more strongly it rises up."
At this time a general church council was to be held at Constance on Lake Constance in Baden, and Huss's case was also to be decided there. Emperor Sigismund therefore summoned Huss before this public ecclesiastical court through his brother, King Wenceslaus, but also sent him a written document by which free imperial safe-conduct there and back was assured to him. Several Bohemian knights warned the dear man against accepting the summons and offered him their protection. But in vain — Huss was determined to follow this important call. In his farewell letter to his Prague congregation he expresses his disposition as follows: "If my death can glorify His name, then may He, my almighty Redeemer, grant me the grace to bear all sufferings with courage. But if it be conducive to my salvation that I return to you, then let us ask God that it may happen without harm to the evangelical truth, so that together we may know the truth more purely," etc. So Huss, accompanied by several knights, foremost among them his faithful Johann von Chlum, set out on his journey, and appeared — in joyful trust in God, and in any case resigned to the will of the Lord — to make a confession of his faith before the representatives of all Western Christendom, on the 3rd of November, 1414, at Constance.
(Conclusion to follow.)
Church Dedication.
We cannot help but share with our friends in the East a piece of news from the West — somewhat belated, though it is — which we hope will give them joy. In Palmyra, namely, a pretty little town of about 1,200 inhabitants, roughly 150 miles north of St. Louis and 7 miles inland from the right bank of the Mississippi, there is at present a small German Lutheran congregation of some thirty-odd communicants. We were kindly invited by them to take an active part in the dedication of their newly built little church. We accepted the invitation and were heartily glad to make the acquaintance of the congregation's pastor, whom we had not until then known personally.
He — his name is Best — had formerly been a teacher in Anspach, in the district of Usingen, Duchy of Nassau, but was removed from his office by his ecclesiastical — or rather unspiritual and unbelieving — superiors solely because he had refused to recant the Lutheran doctrine of the Holy Supper, which he had set forth in a catechetical exercise assigned to him for the teachers' conference. This took place in the year 1833, and became the reason that Mr. Best, with wife and child, but also accompanied by a small band of awakened Christians, emigrated to America, where he, together with some of his companions, finally settled in the place named above. At the urgent entreaty of a small number of German Lutherans there, he accepted the call to become their preacher and the teacher of their children. For a long time, however, worship had to be held in the pastor's living room, until at last, through God's help, a church came to be built. It is of brick, forty feet deep and thirty feet wide, with six-foot-high windows in pointed-arch form. The dedication of the church took place on the eighth Sunday after Trinity. In the morning, Pastor Best gave the dedication prayer and the sermon on Habakkuk 2:20: "But the Lord is in his holy temple: let all the earth keep silence before him." From this text he showed how the Lord was present not only in the temple of the Old Testament, but is so even now in the assemblies of Christians, namely whenever there the Word