Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 25 › Seite 139

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-08-03, Seite 139

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Geſang · Geſang 1 · Geſangbuch 6 · Geſang · Organiſtenamt 4 · Gemeindegeſang

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tuitu tantam, quae ex concordia sperabatur,
utilitatem rejecisse; d. i. zu deutſch: „End—
lich kann Luthern „„eine unbeugſame und ge—
bieteriſche Geſinnungsart““ nichtohne Ver—
läumdung () vorgeworfen werden, wenn man
nicht beweiſt, daß er nicht um des Gewiſſens
und der Wahrheit, ſondern um ſeiner Meinung
und ſeines Anſehens willen einen ſo großen
Vortheil, als man von der Vereinigung hoffte,
ausgeſchlagen habe.“

Wir fragen nun einen jeden Leſer, dem es
noch um Wahrheit zu thun iſt, wer mag
hiernach Hrn. d'Aubigne auch nur in Einem
Stücke ſeiner Geſchichte glauben, wenn er die
Bücher, aus denen derſelbe eitirt, nicht ſelbſt
nachſchlagen kann? denn wem iſt je eine fre—
chere Verfälſchung vorgekommen, als die eben
entdeckte? Man bedenke: Hr. d'Aubigne nennt
nicht nur Seckendorf, er nennt auch das Werk,
worin er jenes verläumderiſche Zeugniß von
Luthern abgelegt haben ſoll, er gibt ſogar die
Seite an, wo es ſtehen ſoll, führt den Satz
mit Redezeichen an und, damit der Leſer eine
Täuſchung für unmöglich und das Nachſchla—
gen für überflüſſig (2) halten ſoll, gibt er die
angeblichen Worte in der Sprache des Origi—
nals, nehmlich in der lateiniſchen. Was für
eine Autorität iſt ein Mann, der mit ſolchen
Künſten der Täuſchung ſeine Leſer zu hinter—
gehen ſucht? In den Augen wahrheitslieben—
der, ja nur vernünftiger Menſchen kann er
durchaus keine Autorität ſein. Mag daher
Herr Naſt fortfahren, ſeine Verfälſchung mit
den Verfälſchungen Hrn. d'Aubigne's zu Wahr—
heit machen zu wollen, bei Menſchen, die Ge—
ſchichtskenntniß haben, wird er ſich durch dieſe
ſchriftſtelleriſche Wechſelreiterei nur verächtlich
machen. Wir erklären hiermit Hrn. Naſt:
will er über hiſtoriſche Gegenſtände in die
Schranken treten, ſo iſt nicht genug, daß er ſich
das erſte beſte Buch von Philadelphia ver—
ſchreibe und es ein wenig durchblättere; er
muß ſich dann vielmehr mit dem Studium der
Quellen ſelbſt befaſſen; ſonſt wird er vielleicht
noch manchmal mit ſeinen Gewährslenten ſo
mit Schanden den Kampfplatz verlaſſen müſ—
ſen, wie gegenwärtig mit ſeinem „glücklicher—
weiſe“ gefundenen „frommen und gelehrten“
d'Aubigne. Hr. Naſt ſchreibt: „Der Apolo—
gete hofft . .. Paſtor Walther noch beſſer mit
den Kirchenvätern bekannt machen zu können,
als er es in Leipzig wurde;“ ſtellt nun etwa
Hr. Naſt hierbei wieder ſeine Zuverſicht auf
ein glücklicherweiſe gefundenes Auszugsbüch—
lein, wo der ihm nöthige Apparat bereits ge—
ſammelt iſt, ſo rathen wir ihm, nicht zu ſchnell
zuzufahren, und ja erſt die Citate ſelbſt nachzu⸗
ſehen, ſonſt dürfte er vielleicht der einzige ſein,
der ſpäter ſeine Prahlerei nicht belachte.

Wir können nicht unterlaſſen, hier ſchließlich
unſer tiefſtes Bedauern auszudrücken, daß ge⸗
rade America mit dem Geſchichtswerke des
Hrn. d'Aubigne recht eigentlich überſchwemmt
worden iſt. Bei dem gerade hier ſo großen
Mangel an gründlicher Kenntniß der Geſchichte
und an Mitteln, dieſelbe aus ihren Quellen
kennen zu lernen, kann es ſeinen Zweck nicht
verfehlen, den craſſeſten Indifferentismus zu

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verbreiten und einer falſchen Union Vorſchub
zu leiſten. Das Buch iſt nicht nur darum ſo
gefährlich, weil darin die Geſchichte in drama—
ö tiſch⸗romautiſcher Form mit franzöſiſcher Leich—
tigkeit überaus anziehend erzählt iſt, ſondern
weil ſich der reformirte Verfaſſer auch den
Schein großer Unparteilichkeit dadurch gibt,
daß er Luthern auf der einen Seite in ſeiner
hervorragenden Geſtalt als den Helden ſeiner
Geſchichte darſtellt, während er auf der andern
Seite unvermerkt immer mehr Schatten auf
den theuren Gottesmann wirft und ſelbſt, wie
wir geſehen haben, die offenbarſten Geſchichts—
verfälſchungen nicht verſchmäht, um Luthers
treuen Kampf für die Reinheit des Wortes ge—
gen die reformirten Verfälſchungen aus der
Giftquelle des Stolzes herzuleiten. Wie er—
bärmlich ſteht Luther nach d'Anbigne's Darſtel⸗
lung in Marburg da! Gleich einem eigenſin—
nigen Kinde, das, wenn ihm der Wille nicht
gethan wird, boshaft mit den Füßen ſtampft.
Der reichbegabte Verfaſſer wird einſt allein
den Schaden zu verantworten haben, den er
durch ſeine nuredliche Darſtellung eines der
größten Werke Gottes bereits angerichtet hat
und noch anrichten wird. Wer Wahrheit ſucht,
ſei gewarnt.

(Eingeſandt.)

Ein Wort über Kirchenmelodien.

Man hört vielfach in unſerer Zeit klagen,
daß der geiſtliche Geſang in den Häuſern und
Familien abgenommen habe und äußerſt ſelten
geworden ſei. Und es iſt leider nur allzuwahr,
daß unſere Zeit in dieſer Beziehung von der
früheren ſehr abſticht. Während ſonſt in den
meiſten Familien der Hausvater des Morgens
und des Abends mit den Seinen ein ernſtliches
Lied ſang und die Stille der Sonntagnachmit—
tage auf eine liebliche Weiſe durch den geiſtli⸗
chen Geſang unterbrochen wurde, der aus
manchem Hauſe ertönte, alſo, daß man unwill—
kührlich an die Worte erinnert werden mußte:
„Gott, man lobet dich in der Stille zu Zion
und dir bezahlet man Gelübde“ (Pſ. 65, 2) —
ſo vernimmt man jetzt ſelten ein ſolches Gottes-—
lob mehr in den Häuſern und der geiſtliche Ge—
ſang iſt faſt ganz allein auf den öffentlichen
Gottesdienſt beſchränkt. Was mag wohl die
Urſache dieſer traurigen Erſcheinung ſein? Es
möchten mancherlei Gründe angegeben werden
können, namentlich der, daß in der Zeit des
Rationalismus unſere Kirchenlieder ihrer Kraft
und Salbung beraubt wurden, und daß damit
auch die Luſt am Geſange derſelben dahin fal—
len mußte. Allein ſo wenig die Richtigkeit
dieſer Behauptung geleugnet werden kann, ſo
iſt doch die Liederverfälſchung nicht der allei—
nige Hauptgrund. Ihr zur Seite ſteht ein eben
ſo wichtiger. Es iſt wiederholt und gründlich
in der jüngſten Zeit von hymnologiſchen For—
ſchern nachgewieſen worden, daß hauptſächlich
auch die Verfälſchung der Kirchen⸗
melodien das Verſchwinden des geiſtlichen
Geſangs in den Häuſern und den Verfall deſ⸗
ſelben in den Gottesdienſten herbeigeführt hat.

Vielleicht mag mancher Leſer der Meinung

ſein, als habe man ſonſt die geiſtlichen Melo—
dien ebenſo geſungen, wie jetzt. Allein ein
Blick auf die Choralſammlungen des 16. und
17. Jahrhunderts lehrt, daß der frühere Kir—
chengeſang von dem heutigen ein durchaus ver—
ſchiedener war. Heutiges Tages beobachtet
man keinen Unterſchied hinſichtlich des langſa—
meren oder ſchnelleren Vortrages; früher hielt
man ſtreng auf dieſen Unterſchied und ſang
Lieder, in denen ſich Freude ausſprach, ſchnel—
ler, und Lieder, die Schmerz und Trauer aus—
drückten, langſamer. Sonſt ergötzte man ſich
an einfachen, großartigen Tönen und vermied,
ſo viel wie möglich, Durchgänge, überflüſſige
Verzierungen und Schnörkel; jetzt ſcheut man
die Abgränzung der einzelnen Intervalle, ſingt
keine Sexte, Quinte, Quarte, ja oft nicht ein—
mal eine Terz mehr, ohne ein oder zwei durch—
gehende Töne anzubringen, und der Schnörkel
und unnützen Verzierungen ſind ſo viele, daß
faſt jede Gemeinde ihre beſonderen hat. Einſt
bewegte ſich die geiſtliche Melodie abwechſelnd
in ganzen, halben, Viertels- und Achtels-Tönen,
und hatte nicht nur den geraden Tact, ſondern
auch vielmals den ungeraden, ſo daß alſo eine
Mannigfaltigkeit hinſichtlich des Rhythmus
(Zeitmaßes) ſtattfand und dem Taete nach
das geiſtliche Lied dem weltlichen faſt gleich
kam; nun macht man in Betreff des Zeitmaßes
gar keinen Unterſchied, hält einen Ton ſo lange
aus, wie den andern, und bedient ſich faſt durch⸗
gängig des geraden Tactes.

Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die
frühere Singweiſe den Vorzug habe. Der zum
Liede die Melodie dichtet, iſt des Dichters an—
deres Ich, und die Melodie muß ja nothwen—
dig aus dem Inhalte des Liedes ſelber hervor⸗
gehen, wenn ſie den Charakter deſſelben nicht
verwiſchen oder gar ihm widerſprechen will.
Würde man z. B. etwa die Lieder: „Nun
freut euch lieben Chriſteng'mein ꝛc.“ und „Aus
tiefer Noth ſchrei ich zu dir“ ꝛc. in einerlei
Weiſe und nach einerlei Melodie ſingen kön—
nen? Würde man nicht, um den Inhalt beider
Lieder auszudrücken, das erſtere in einer mun—
teren, das letztere in einer klagenden Weiſe,
dieſes langſam, jenes raſch zu ſingen haben?
Der Inhalt des Liedes muß ſich alſo wie durch
die Tonart und Tonfortſchreitung, ſo auch
durch raſchen, gemäßigten oder langſamen
Vortrag kund geben. Zu dieſer Einheit der
Melodie mit dem Liede und der vollkommenen
Ausprägung des Charakters deſſelben aber
trägt ganz beſonders der Rhythmus bei.
Wenn die einzelnen Wörter aus längeren und
kürzeren Sylben beſtehen, ſo ſind ſchon dadurch
längere und kürzere Töne in der Melodie be—
dingt; und wenn in der menſchlichen Rede je—
der Satz Melodie und Rhythmus hat, und im
Vorleſen eines geiſtlichen Liedes die Empfin⸗
dung des Leſenden ſich hauptſächlich in dem
bald längeren, balb kürzeren Ausſprechen der
einzelnen Worte und Sätze kund gibt, ſo iſt ja
klar, daß ſolches auch bei dem Singen eines
geiſtlichen Liedes ſtattfinden kann und muß,
und es iſt ſchwer zu begreifen, wie der Charak⸗
ter des Liedes ſich völlig durch die Melodie
ausſprechen, und die Empfindung des Sängers

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English translation AI translation

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...tuitu tantam, quae ex concordia sperabatur, utilitatem rejecisse" — that is, in translation: "Finally, an 'unbending and imperious disposition' cannot be charged against Luther without calumny, unless it be proven that it was not for the sake of conscience and truth, but only for the sake of his own opinion and authority, that he rejected so great an advantage as was hoped for from the union."

We now ask every reader who still cares about truth: who, after this, can believe Mr. d'Aubigné in even a single point of his history, when one cannot look up for oneself the books from which he cites? For who has ever encountered a more brazen falsification than the one just uncovered? Consider: Mr. d'Aubigné names not only Seckendorf, he also names the work in which he claims that slanderous testimony against Luther was recorded; he even gives the page on which it is supposed to stand, cites the sentence with quotation marks, and, so that the reader will regard deception as impossible and checking the reference as superfluous, gives the supposed words in the language of the original, namely in Latin. What kind of authority is a man who seeks to deceive his readers with such arts of deception? In the eyes of truth-loving, indeed of merely reasonable, people, he can be no authority whatsoever. Let Mr. Nast, then, continue trying to turn his own falsification into truth by means of Mr. d'Aubigné's falsifications; among people who have knowledge of history he will only make himself contemptible through this literary sleight of hand. We hereby declare to Mr. Nast: if he wishes to enter the lists on historical matters, it is not enough for him to order the first available book from Philadelphia and leaf through it a little; he must rather occupy himself with the study of the sources themselves — otherwise he may perhaps more than once have to leave the field of battle in disgrace along with his witnesses, as he presently must with his "fortunately" discovered "pious and learned" d'Aubigné. Mr. Nast writes: "The Apologist hopes . . . to be able to acquaint Pastor Walther still better with the church fathers than he was acquainted with them in Leipzig." If Mr. Nast is here again placing his confidence in some fortunately discovered digest, in which the apparatus he needs has already been assembled, then we advise him not to be so quick to charge ahead, but rather to check the citations themselves first — otherwise he may perhaps be the only one who will not later laugh at his own boasting.

We cannot refrain from expressing here, in closing, our deepest regret that America in particular has been quite literally flooded with Mr. d'Aubigné's historical work. Given the great lack, precisely here, of thorough knowledge of history and of the means to learn it from its sources, this book cannot fail to achieve its purpose of spreading the crassest indifferentism and furthering a false union. The book is dangerous not only because the history is told in it in a dramatic-romantic form, most attractively, with French ease, but because the Reformed author also gives himself the appearance of great impartiality by presenting Luther, on the one hand, in his prominent stature as the hero of his history, while on the other hand he imperceptibly casts ever more shadow upon that dear man of God, and himself, as we have seen, does not shrink even from the most blatant falsifications of history, in order to trace Luther's faithful struggle for the purity of the Word against the Reformed falsifications back to the poisonous source of pride. How pitiful Luther appears, according to d'Aubigné's account, at Marburg! Like a willful child who, when he does not get his way, spitefully stamps his feet. The richly gifted author will one day alone have to answer for the harm that he has already done, and will yet do, through his dishonest portrayal of one of the greatest works of God. Let whoever seeks truth be warned.

(Submitted.)

A Word on Church Melodies.

One frequently hears complaints in our time that spiritual singing in homes and families has diminished and become extremely rare. And it is, unfortunately, only too true that our time differs greatly in this respect from earlier ones. Whereas formerly, in most families, the head of the household would sing an earnest hymn with his own in the morning and in the evening, and the stillness of Sunday afternoons was pleasantly interrupted by spiritual singing that resounded from many a house — so that one was involuntarily reminded of the words, "God, one praises Thee in the stillness at Zion, and to Thee are vows paid" (Ps. 65:2) — now one seldom hears such praise of God any more in homes, and spiritual singing is almost entirely confined to public worship. What, then, might be the cause of this sad phenomenon? Various reasons might be given, namely that in the age of Rationalism our church hymns were robbed of their power and unction, and that with this the desire to sing them necessarily declined as well. But however little the correctness of this claim can be denied, the corruption of the hymn texts is not the sole main reason. Beside it stands another, equally important one. It has repeatedly and thoroughly been demonstrated of late by hymnological scholars that it is chiefly the corruption of the church melodies, too, that has brought about the disappearance of spiritual singing in homes and its decline in worship services.

Perhaps some reader may be of the opinion that spiritual melodies were formerly sung just as they are now. But a glance at the chorale collections of the sixteenth and seventeenth centuries teaches that earlier church singing was thoroughly different from that of today. Nowadays one observes no distinction as to slower or faster delivery; formerly one held strictly to this distinction and sang hymns that expressed joy more quickly, and hymns that expressed pain and sorrow more slowly. Formerly one delighted in simple, grand tones and avoided, as far as possible, passing notes, superfluous ornaments, and flourishes; now one shuns the clear delineation of the individual intervals, sings no sixth, fifth, or fourth — indeed, often not even a third any more — without inserting one or two passing tones, and the flourishes and useless ornaments are so numerous that almost every congregation has its own particular set. Once, the spiritual melody moved alternately in whole, half, quarter, and eighth notes, and had not only common time but often also triple time, so that a variety in rhythm (meter) prevailed, and, as regards meter, the spiritual hymn was almost equal to the secular song; now one makes no distinction whatsoever as to meter, holds one tone as long as another, and uses common time almost throughout.

There can be no doubt that the earlier manner of singing deserves the preference. He who composes the melody for a hymn is, so to speak, the poet's other self, and the melody must necessarily arise out of the very content of the hymn, if it is not to blur its character or even contradict it. Could one, for example, sing the hymns "Now rejoice, dear Christians all," etc., and "Out of the depths I cry to Thee," etc., in one and the same manner and to one and the same melody? Would one not, in order to express the content of both hymns, have to sing the former in a cheerful manner and the latter in a plaintive one — the one slowly, the other briskly? The content of the hymn must thus make itself known not only through the key and melodic progression but also through a quick, moderate, or slow tempo of delivery. To this unity of melody with hymn, and to the perfect expression of its character, rhythm in particular contributes. Since individual words consist of longer and shorter syllables, longer and shorter notes in the melody are already thereby conditioned; and if, in human speech, every sentence has melody and rhythm, and in the reading aloud of a spiritual hymn the feeling of the reader expresses itself chiefly in the now longer, now shorter pronunciation of individual words and sentences, then it is clear that the same can and must occur also in the singing of a spiritual hymn, and it is hard to see how the character of the hymn is to be fully expressed through the melody, and how the singer's feeling