Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 25 › Seite 138
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-08-03, Seite 138
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Gemeindeverſammlung 7
theil mit Stellen aus den erſten nachapoſtoli⸗
ſchen kirchlichen Schriftſtellern. Wollte ſich
nun Hr. Naſt rechtfertigen, ſo war natürlich
ſeine Aufgabe, zu zeigen, daß unſere Belege
das nicht bewieſen, was ſie beweiſen ſollten.
Was thut aber Herr Naſt? Um ſeine Lehre von
unſeren in die Augen leuchtenden Beweiſen
abzulenken, ſucht er durch eine geſchickte, aber
unehrliche Wendung auf ein ganz anderes
Kapitel zu kommen. Er hält uns nämlich
plötzlich in ſcheinbarem Ernſte eine Vorleſung
darüber, daß man ſeinen Glauben nicht auf die
Kirchenväter, ſondern auf die Bibel gründen
ſolle, und ſteckt uns ſo, wie gewiſſe Leute, das,
was ihn ſelbſt hätte verrathen können, in
unſere Taſche, in der Hoffnung, daß nie—
mand den Handgriff merken werde. Wer den
Methodiſten ſolche Filouterieen nicht zutrauen
zu können meint, der leſe die 446. No. des
Apologeten ſelbſt, und er wird's finden.
Aber, wird man ſagen, wie war es möglich,
daß Herr Naſt uns beſchuldigen konnte, daß
wir unſern Glauben auf die Kirchenväter und
nicht auf die Schrift gründeten, da wir ja ſelbſt
gerade in jenem Aufſatz dies ſo entſchieden ver—
worfen haben? Dieſes Meiſterſtück in der Po⸗
lemik brachte Hr. N. dadurch zu Wege, daß er
eben noch einmal das ſchon oft probat gefun—
dene Mittel der Berichtsverfälſchung anwen⸗
dete. Er erzählt nehmlich ſeinen Leſern ganz
richtig unſer aufrichtiges und demüthiges Ge—
ſtändniß, daß wir in der Zeit unſerer erſten
Erweckung uns leider auch wie die Methodiſten
nicht auf die klaren Worte Chriſti allein ver⸗
laſſen wollten und uns damals auch nach den
zerbrechlichen Stützen des Zeugniſſes der apo⸗
ſtoliſchen Väter umgeſehen haben. Aber die
Hauptſache läßt Hr. Naſt, als ein geübter Fal⸗
ſarius, weg, nehmlich, daß wir ſelbſt hierbei
geſchrieben haben: „Wir müſſen leider
hier ſelbſt zu unſerer Schande
bekennen“ ꝛc.; „Später wurde es
uns offenbar, wie frevelhaft wir
gehandelt hatten.“ Dieſes weglaſſend,
zieht er nun gegen uns vor ſeinen argloſen
Leſern als gegen einen Mann zu Felde, der
ihm habe einſtreiten wollen, man müſſe ſeinen
Glauben nicht auf die Bibel, ſondern auf die
Kirchenväter gründen; während wir nur dar—
um der Kirchenväter Erwähnung gethan hatten,
weil die Methodiſten ſich fälſchlich auf
ſie hatten berufen und gründen wollen! Will
nun Hr. Naſt auf einen ehrlichen Namen fer⸗
nerhin Anſpruch machen, ſo geſtehe er ſein
Falſum, und wir wollen ſeiner Sünde, zu der
er ſich vielleicht nur in der höchſten Verlegen⸗
heit verführen ließ, nie wieder gedenken.
Wir gehen nun zu demjenigen Theil der
Antwort Hrn. Naſt's über, in welchem er zu
erweiſen ſucht, daß Luther wirklich in Marburg
keinen Kirchenvater haben nennen können,
der in der Lehre vom heil. Abendmahl auf ſei⸗
ner Seite ſtünde. Bei dieſem Gegenſtande
angekommen, ſcheint Hr. Naſt wieder Luft
geſchöpft zu haben, nachdem ihm der vorge—
nannte wohl manchen Schweißtropfen ausge⸗
preßt haben mochte.
Wir hatten nehmlich den Methodiſten zuge⸗
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geben, daß es ihnen freilich an einer gründ—
lichen Einſicht in die Geſchichte der Reforma—
tion fehle, daher es kein Wunder ſei, wenn ſie
irre gingen, ſo oft ſie ſich dahin verſtiegen.
Mit ſichtlich triumphirendem Herzen ſchreibt
hierauf Herr Naſt: „Glücklicherweiſe hat in
unſern Tagen ein frommer und gelehrter Theo—
loge, d'Aubigne, eine Geſchichte der Reforma—
tion geſchrieben,“ und dieſe habe er auch ſchon
vor einem Jahre geleſen. Hieranf theilt nun
Herr Naſt die Geſchichte des Marburger Col⸗—
loquiums mit; und richtig — da ſteckts! — da
findet ſich mit runden Worten, was die Metho—
diſten geſchrieben hatten. Denn das wollen wir
gar nicht in Anſchlag bringen, daß die letzteren
behaupten, Luther habe keinen Kirchenvater
nennen können, während die Quelle ihrer
hiſtoriſchen Wiſſenſchaften ſagt, er habe kei—
nen nennen wollen; eine ſolche kleine Ver—
fälſchung iſt natürlich den gewiſſenhafteu Me—
thodiſten eine Mücke, die ſie ſich von keinem
„unbekehrten“ Lutheraner zu einem Kameele
machen laſſen.
Abgeſehen davon, daß die Methodiſten ſelbſt
den Bericht ihres eigenen Gewährmannes ver—
fälſcht haben, ſo wird uns gewiß niemand ver—
denken, wenn wir vor allem Antwort auf die
Frage ſuchen: Welchen Glauben verdient wohl
der Franzoſe d'Aubigne in Betreff ſeiner ſo
viel geprieſenen und ſo allgemein verbreiteten
Reformationsgeſchichte? Wir antworten: —
nicht den mindeſten. Und zwar hoffen wir zur
Erweiſung dieſes allerdings harten Vorwurfs,
bei welchem ſich alle Unioniſten heimlich bekreu—
zigen werden, unſern Leſern bald eine vollſtän⸗
dige Kritik ſeines ganzen Werkes vorlegen zu
können; damit aber die Leſer nicht Verdacht
ſchöpfen, wir ſuchten, da wir doch gewiß auch
etwas in unſerm Verkehr mit den Methodiſten
gelernt haben würden, in dem Verſprechen einer
ſpätern Kritik jenes Werkes nur eine Aus-—
flucht, ſo wollen wir es an dem, was uns Herr
Naſt auszüglich vorgelegt hat, als an einem
Beiſpiele, zeigen, welchen Glauben Herr d'Au⸗
bigne verdient, trotz ſeiner angeblichen belegen—
den Citate aus den Quellen.
Unter andern hat Herr Naſt folgenden Paſ⸗
ſus aus dem genannten Werke abdrucken laſſen:
„Es war in der That nun kein Grund
mehr vorhanden, die Conferenz mehr hinaus—
zuziehen. „„Luther, in dieſer Sache un-⸗
beugſam und gebieteriſch,““ wie
ſein großer Lobredner, der lutheriſche Ge—
ſchichtsſchreiber Seckendorf, ſelbſt ſagt: (Lu-
therus vero, ut erat fero et imperioso inge⸗
nio. Seck. p. 136.), „„blieb darauf ſtehen,
daß die Schweizer ſich ſeiner Meinung ge⸗
radezu unterwerfen ſollten.““
Hier ſucht Herr d'Aubigne uns Lutheraner
mit unſern eigenen Waffen zu ſchlagen, indem
er ſagt, ſelbſt ein Seckendorf, dieſer große Ver⸗
theidiger Luthers und ſeiner Werke, hat es
müſſen geſtehen, Luther ſei ein Mann von ei⸗
nem „unbeugſamen“ (kero d. i. wilden, unbän⸗
digen) „und gebieteriſchen (imperioso d. i.
herrſchſüchtigen) Sinne“ geweſen, der nur ſeine
„Meinung“ rechthaberiſch habe durchſetzen
wollen. Was wollen wir armen Lutheraner
nun ſagen, wenn ein Seckendorf, dem alle
die wichtigſten, die Reformationsgeſchichte be—
treffenden, Originaldocumente zur Einſicht of—
fen geſtanden haben, ſolche Zugeſtändniſſe ma⸗
chen mußte? Mit dieſem einzigen Citate hat
Hr. d'Aubigne offenbar allen Lutheranern das
Maul geſtopft, die noch behaupten wollten, Lu⸗
ther habe auch in ſeinem Kampfe gegen Zwingli
ein gutes Gewiſſen gehabt und nicht ſeine, ſon⸗
dern Gottes Sache verfochten. Wer darf ſich
nun wundern, daß Herr d'Aubigne jetzt von
allen proteſtantiſchen Secten bis in den Him⸗
mel erhoben wird, da er ihnen ſolche Waffen
gegen die armen Lutheraner in die Hand gibt?
O, wie mild werden die Freudenthränen Herrn
Naſts gefloſſen ſein, als er dieſe Stelle aus⸗
ſchrieb? Wie wird er ſich im Geiſt ſchon an
dem Erröthen und Erbleichen geweidet haben,
das die Durchleſung dieſer Stelle bei uns wir⸗
ken werde.
Dieſe Freude müſſen wir aber Hrn. Naſt lei⸗
der ſtören, indem wir ihm hierdurch melden,
daß obiges Citat eine über allen Begriff in—
fame Verfälſchung iſt. Seckendorfs Historia
Lutheranismi iſt nehmlich eine Widerlegung
eines franzöſiſchen Jeſuiten mit Namen L.
Maimbourg, deſſen Buch: „Histoire du Lu⸗
theranisme“ Seckendorf in lateiniſcher Ueber⸗
ſetzung ſo in ſein Buch aufgenommen hat, daß
immer ein Capitel der Darſtellung des Je—
ſuiten voranſteht, worauf Seckendorf die darin
vorkommenden jeſuitiſchen Geſchichtsverfäl⸗
ſchungen nachweiſt, ferner die vorkommenden
Calumnien widerlegt und endlich den wahren
Beſtand der Sachen aus den Quellen darlegt.
Dieſes große, ſeltene und unvergleichliche Werk
haben auch wir „glücklicherweiſe“ in unſerer
Bibliothek. Als uns daher in jenem Auszug aus
d'Aubigne's Reformationsgeſchichte das Ci-
tat aus Seckendorf ſogleich höchſt befremdend
vorkam, ſo ſchlugen wir eilends die nach Pa⸗
gina angegebene Stelle nach, und was fanden
wir? — Man höre und ſtaune! — „d'Aubigne
„hat das, was Worte des Jeſuiten Maimbourg
„ſind, betrügeriſcher Weiſe als Seckendorfs
„Worte angeführt.“ Wollte Gott, man könnte
hoffen, Hr. d'Aubigne hätte dies aus Unwiſ⸗
ſenheit gethan! Aber dies iſt darum undenk—
bar, weil die Worte des Jeſuiten und Secken⸗
dorfs dadurch deutlich genng unterſchieden ſind,
daß erſtere mit geſperrter Schrift und über die
ganze Seite hinweg und die Seckendorfs mit
kleiner Schrift in zwei Spalten geſetzt ſind.
Die Worte des Jeſuiten lauten folgender⸗
maßen;
„Oum Lutherus vero, ut erat fero et impe-
rioso ingenio, semper urgeret, ut ille senten⸗
tiae suae se submitteret“' etc., d. i. zu deutſch:
„Da aber Luther, wie er denn ein Mann von
unbeugſamer und gebieteriſcher Geſinnungsart
war, immer darauf ſtehen blieb, daß ſich jener
ſeiner Meinung unterwerfe“ꝛe. Die Worte
Seckendorfs aber hierzu lauten (Seite 139)
alſo:
Ferum denique et imperiosum ingenium
absque calumnia Luthero objici nequit, nisi
probetur, illum non conscientiae et veritatis;
sed suae tantum opinionis et autoritatis in-
English translation AI translation
...the opposite, with passages from the earliest post-apostolic church writers. If Mr. Nast wished to justify himself, then naturally his task was to show that our evidence did not prove what it was supposed to prove.
But what does Mr. Nast do? To divert attention from our evidence, which is plain to see, away from his own teaching, he seeks, by a clever but dishonest turn, to move to an entirely different chapter. He suddenly delivers to us, with apparent seriousness, a lecture to the effect that one should ground one's faith not on the church fathers but on the Bible, and thus, like certain people do, slips into our pocket the very thing that might have betrayed himself, hoping that no one will notice the trick. Whoever thinks the Methodists incapable of such trickery should read No. 446 of the Apologist for himself, and he will find it there.
But, someone will say, how was it possible for Mr. Nast to accuse us of grounding our faith on the church fathers rather than on Scripture, when in that very article we had ourselves so decisively rejected such a thing? Mr. N. achieved this masterstroke of polemic by once again employing the often-proven device of falsifying a report. He tells his readers, quite correctly, our sincere and humble confession that in the time of our first awakening we, too, like the Methodists, unfortunately did not wish to rely on the plain words of Christ alone, and at that time also looked about for the fragile supports of the testimony of the apostolic fathers. But Mr. Nast, being a practiced forger, leaves out the main point, namely, that we ourselves wrote in this connection: "We must, alas, here confess to our own shame," etc.; "It later became clear to us how wickedly we had acted." Omitting this, he now marches out against us before his unsuspecting readers as against a man who had wished to contend with him that one must ground one's faith not on the Bible but on the church fathers — whereas we had mentioned the church fathers only because the Methodists had falsely appealed to and sought to ground themselves on them! If Mr. Nast wishes henceforth to lay claim to an honest name, let him confess his forgery, and we will never again bring up against him the sin into which he perhaps allowed himself to be led only in the greatest embarrassment.
We now turn to that part of Mr. Nast's answer in which he seeks to prove that Luther really was unable, at Marburg, to name a single church father who stood on his side in the doctrine of the holy Lord's Supper. Having arrived at this subject, Mr. Nast seems to have caught his breath again, after the foregoing matter had likely wrung from him more than a few drops of sweat.
We had, namely, granted the Methodists that they indeed lack a thorough insight into the history of the Reformation, and that it is therefore no wonder if they go astray whenever they venture into that field. With visibly triumphant heart, Mr. Nast then writes: "Fortunately, in our days a pious and learned theologian, d'Aubigné, has written a history of the Reformation," and that he had already read it a year before. Mr. Nast then proceeds to relate the history of the Marburg Colloquy; and indeed — there it is! — there, in so many words, one finds exactly what the Methodists had written. For we shall not even take into account that the latter claim Luther was unable to name a church father, while the source of their historical learning says he was unwilling to name one; such a small falsification is of course, to the conscientious Methodists, a gnat which they will not let any "unconverted" Lutheran turn into a camel.
Apart from the fact that the Methodists have themselves falsified the report of their own witness, surely no one will hold it against us if we first seek an answer to the question: What credence, then, does the Frenchman d'Aubigné deserve regarding his so highly praised and so widely circulated History of the Reformation? We answer: not the slightest. And indeed, to substantiate this admittedly harsh charge — at which all Unionists will secretly cross themselves — we hope soon to present our readers a complete critique of his entire work; but so that readers do not suspect that we, having surely learned something in our dealings with the Methodists, seek in the promise of a later critique of that work merely an evasion, we will show, by means of the example Mr. Nast has laid before us in extract, what credence Mr. d'Aubigné deserves, despite his supposedly documentary citations from the sources.
Among other things, Mr. Nast had the following passage from the aforementioned work printed:
"There was, in fact, no longer any reason to prolong the conference. "Luther, unbending and imperious in this matter," as his own great eulogist, the Lutheran historian Seckendorf, himself says (Lutherus vero, ut erat fero et imperioso ingenio. Seck. p. 136), "insisted that the Swiss should simply submit to his opinion.""
Here Mr. d'Aubigné seeks to strike us Lutherans with our own weapons, saying that even a Seckendorf — that great defender of Luther and his works — had to admit that Luther was a man of "unbending" (fero, that is, wild, untamed) "and imperious (imperioso, that is, domineering) mind," who wanted only to enforce his own "opinion" out of stubbornness. What are we poor Lutherans to say, then, when a Seckendorf, to whom all the most important original documents concerning the history of the Reformation lay open for examination, had to make such admissions? With this single citation Mr. d'Aubigné has apparently silenced all Lutherans who still wished to maintain that Luther, even in his struggle against Zwingli, had a good conscience and championed not his own cause but God's. Who can wonder, then, that Mr. d'Aubigné is now extolled to the skies by all Protestant sects, since he places such weapons in their hands against the poor Lutherans? Oh, how gently must Mr. Nast's tears of joy have flowed as he copied out this passage! How he must already have gloated in spirit over the blushing and paling that the reading of this passage would produce in us.
We must, however, disturb Mr. Nast's joy by informing him herewith that the above citation is a falsification infamous beyond all conception. Seckendorf's Historia Lutheranismi is, namely, a refutation of a French Jesuit named L. Maimbourg, whose book, "Histoire du Luthéranisme," Seckendorf incorporated into his own book in Latin translation in such a way that a chapter of the Jesuit's account always comes first, whereupon Seckendorf demonstrates the Jesuitical falsifications of history occurring in it, further refutes the calumnies found there, and finally sets forth from the sources the true state of affairs. This great, rare, and incomparable work we too "fortunately" possess in our library. When, therefore, the citation from Seckendorf in that excerpt from d'Aubigné's History of the Reformation struck us at once as highly strange, we hastened to look up the passage indicated by page number, and what did we find? Hear and be astonished! "D'Aubigné has fraudulently quoted, as Seckendorf's words, what are in fact the words of the Jesuit Maimbourg." Would to God one could hope that Mr. d'Aubigné had done this out of ignorance! But this is unthinkable, because the words of the Jesuit and of Seckendorf are distinguished clearly enough by the fact that the former are set in spaced type running across the whole page, while Seckendorf's are set in small type in two columns.
The words of the Jesuit run as follows:
"Cum Lutherus vero, ut erat fero et imperioso ingenio, semper urgeret, ut ille sententiae suae se submitteret," etc., that is, in translation: "But since Luther, being a man of unbending and imperious disposition, always insisted that the other submit to his opinion," etc.
Seckendorf's words on this point, however, read (page 139) as follows:
"Ferum denique et imperiosum ingenium absque calumnia Luthero objici nequit, nisi probetur, illum non conscientiae et veritatis; sed suae tantum opinionis et autoritatis in-