Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 20 › Seite 112

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-06-01, Seite 112

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Geſangbuch 1 · Gemeindegeſang

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verhalten gegen Schwachglaͤubige.

Etwas anderes iſt Gottloſigkeit und Verach⸗

tung Gottes, etwas anderes Schwachheit des
Glaubens. Jenes iſt ernſtlich zu ſtrafen und
zu verdammen, dieſer aber, obwohl ſie nicht zu
loben iſt, iſt doch keineswegs hart zu begegnen.
Denn je ſchwächer jemand im Glauben iſt,
deſto mehr trägt Gott gerade für ihn Sorge.

Siehſt du nicht, wie ſich eine Mutter verhält Aur
ſ ſich haben; daß ſie, da das Buch zunächſt für den

gegen ihr krankes Söhnlein? Stößt ſie es von
ſich und tritt es mit Füßen, weil es matt und
ſiech iſt? Nichts weniger; ſtürbe es, ſo würde
ſie es mit großem Herzeleid zu Grabe tragen;
ſo lange es aber noch lebt und athmet, hegt
und pflegt ſie es um deſto ſorgſamer, je härter
und ſchwerer ſeine Krankheit iſt, während ſie
indeſſen um diejenigen ihrer Kinder gar keine
Sorge zu tragen ſcheint, die noch ſtark und ge—
ſund ſind. Die Liebe Gottes gegen die Schwa—
chen unter den Seinigen übertrifft aber alle
natürlichen Liebestriebe der Mütter gegen ihre
Kinder. Ob ſie auch ihrer vergäße, ſpricht er,
ſo will ich doch deiner nicht vergeſſen. Jeſ.
49, 15. Laßt uns daher in unſerer Sorge für
die Schwachen die göttliche Liebe nachahmen
und, wie Paulus ermahnt, die Schwachen im
Glauben aufuehmen und ihre Gebrechlichkeiten
tragen, (Röm. 14, 1. 15, 1.), damit der HErr,
unſer Gott, auch mit unſeren Schwachheiten
Geduld trage und uns dieſelben vergebe.
Brentius.

Lutheriſches Kirchen⸗Geſangbuch.

Viel falſcher Meiſter jetzt Lieder dichten,
Siehe dich für, und lern ſie recht richten.

Wo Gott hin baut ſein Kirch und ſein Wort,
Da will der Teufel ſein mit Trug und Mord.

Luther.

Das in der 12. Nummer dieſes Jahrgangs
angekündigte neue „Kirchen-Geſangbuch für
evangeliſch-lutheriſche Gemeinden ungeänder—
ter Augsburgiſcher Confeſſion,“ herausgegeben
von einigen lutheriſchen Predigern in Miſ—
ſouri und verlegt von der hieſigen lutheriſchen
Gemeinde, hat nun die Preſſe verlaſſen. Die
äußere Einrichtung deſſelben iſt folgende:
Seite I-XII. enthält außer dem Titel das
Inhalts-Regiſter und das alphabetiſche Lieder—
Regiſter; Seite 1-380 enthält die Lieder, an
der Zahl 437; Seite 381-390 enthält das
Melodien-Regiſter, und Seite 391 -420 den
erſten Anhan g„der aus Morgen⸗, Abend-⸗,
Beicht-, Communion-, Kranken⸗, Sterbens-—
und andern Gebeten, aus einem Formular zur
Nothtaufe, den gebräuchlichen Antiphonen ꝛc.
beſteht. Einen zweiten Anhang bildet
der kleine Katechismus Lutheri und einen
dritten die drei ökumeniſchen Symbola
nebſt der ungeänderten Augsburgiſchen Con-—
feſſion. Das ganze Buch umfaßt 516 Seiten
in dem gewöhnlichen deutſchen Geſangbuchs—
Format mit ſolchen Schriften, wie die neue
New-Yorker Ausgabe der Hauspoſtille Luthers.
Der Preis für ein Exemplar, gut in Leder ge⸗
bunden, gepreßt, mit marmorirten Kanten, iſt
75 Cents. Hr. Ludwig in New-York hat die
Güte gehabt, Druck und Einband zu beſorgen,
es bedarf daher gewiß nicht erſt einer Verſiche⸗

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rung, daß die äußere Ausſtattung des Buches
gewiß zur Befriedigung aller ausgefallen iſt,
die daſſelbe gebrauchen werden. Was die auf⸗
genommenen Lieder betrifft, ſo iſt bei Auswahl
derſelben hauptſächlich darauf Rückſicht genom⸗
men worden, daß ſie rein ſeien in der Lehre;

daß ſie in der rechtgläubigen deutſch-lutheri⸗

ſchen Kirche ſchon eine möglichſt allgemeine
Aufnahme gefunden und ſomit von derſelben
ein möglichſt einſtimmiges Zeugniß, daß ſie
aus dem rechten Geiſt gefloſſen ſind, erhalten

öffentlichen Gottesdienſt beſtimmt iſt, nicht ſo⸗
wohl die beſondern wechſelnden Zuſtände ein⸗
zelner Perſonen ausdrücken, als vielmehr die
Sprache der ganzen Kirche enthalten, und daß
ſie endlich, obgleich das Gepräge der chriſtli—
chen Einfalt an ſich tragend, doch nicht gereimte
Proſa, ſondern Erzeugniſſe einer wahren chriſt—
lichen Poeſie ſeien. Die Herausgeber ſind es
ſich lebendig bewußt geweſen, welche große
Aufgabe ſie zu löſen hatten; ſie haben dabei
gänzlich an ihrer eigenen Weisheit verzagt
und Gott ernſtlich um ſeines heil. Geiſtes Er⸗
leuchtung und Regierung, und inſonderheit um
die Gabe, die Geiſter zu prüfen und zu unter⸗
ſcheiden, angerufen; ſie können verſichern, daß
ſie mit Furcht und Zittern dabei zu Werke ge⸗
gangen ſind und nur diejenigen Lieder aus dem
ungeheuren Schatze, den die chriſtliche Kirche
an deutſchen Geſängen beſitzt, ausgewählt ha—
ben, von denen ſie nach der Gnade, die ihnen
Gott gegeben, erkannten, daß ſie vor allen an—
dern werth ſeien, von Kind zu Kindeskindern
vererbt und als ein Inventarium, als ein un⸗
veräußerliches Eigenthum der Kirche deutſcher
Zunge bewahrt zu werden. Unſer HErr IéE—
ſus Chriſtus, der da aufgefahren iſt in die
Höhe und hat den Menſchen Gaben gegeben,
lege auch auf dieſes Geſangbüchlein einen
überſchwänglichen Segen.

Mit dem Kirchengeſangbuch iſt nun
zwar auch das nächſte Bedürfniß für das Haus
nicht ganz überſehen, aber, wie geſagt, zunächſt
für das Bedürfniß der Kirche geſorgt worden;
es iſt daher daran gedacht worden, mit der
Zeit noch ein beſonderes Haus⸗-Geſang⸗
bufch demſelben als zweiten Theil folgen zu
laſſen, ſollte ſich das Verlangen darnach in den
Gemeinen klar kund geben.

Da es den Herausgebern vor allem daranf
ankam, die werthvollſten Lieder für ein ſo klei⸗
nes Geſanabuch zu geben, ſo hat freilich nur
wenig Rückſicht auf allgemeine Bekanntheit
der dazu gehörigen Melodien genommen wer⸗
den können. Doch verweiſt nicht nur das bei⸗
gegebene Melodienregiſter in den meiſten Fäl—
len auf bekannte Melodien, mit welchen im
Nothfall die unbekannten vertauſcht werden
können, ſondern wir gedenken auch ein eignes
lithographirtes Melodienbüchlein für unſer
Geſangbuch in den nächſten Monaten heraus—
zugeben, um damit einer etwa in manchen Ge—
meinden entſtehenden Verlegenheit abzuhelfen.
Wir meinen auch, daß wir hohe Urſache haben,
darauf zu ſehen, daß der herrliche, reiche Schatz
unſerer Kirchen-Melodien ebenfalls bewahrt
werde.

Denen, welche das Geſangbuch ſich anzu-—
ſchaffen Willens ſind, melden wir, daß ſie daſ⸗
ſelbe gegen Baarzahlung entweder durch Herrn
Heinrich Ludwig, New York, Veſey
Straße, No. 70 & 72, oder durch Herrn F.
W. Barthel, care ok Mr. A. B. Tschirpe,
St. Louis, Mo., beziehen können. Wir machen
auch ſchließlich darauf aufmerkſam, daß darauf
reflectirende Gemeinden nicht zu fürchten haben,
daß das Geſangbuch bald vergriffen ſein werde,
da daſſelbe mit ſtehen bleibenden Lettern aufge⸗
egt iſt.

Die Kirchenpoſtille Dr. M. Luthers.

—

Wir haben bei Hrn. H. Ludwig jüngſt nach⸗
gefragt, wie es um die projectirte Herausgabe
des obigen Buches ſtehe und zu unſerer Be⸗
trübniß die Nachricht erhalten, daß bis dato ſich
noch nicht mehr als 284 Subſcribenten dazu
gefunden haben. Wir können daher nicht um⸗
hin, unſere theuren Brüder im Amte, die es
wiſſen, welch ein Pfund unſerer Kirche gerade
mit den beiden Poſtillen Luthers anvertraut iſt,
darauf aufmerkſam zu machen, daß es unſere
heilige Pflicht iſt, die gegenwärtig ſich uns dar⸗
bietende Gelegenheit zu benutzen, daß unſerer
americaniſch-lutheriſchen Kirche der Segen
jener nie veraltenden Schriften zugewendet und
erhalten werde. Thun wir das nicht, wie wol⸗—
len wir dereinſt als treue Haushalter erfunden
werden? Sollten wir hier nicht denken an Ja⸗
cobi Ausſpruch: „Wer da weiß Gutes zu thun,
und thut es nicht, dem iſt es Sünde?“ (4, 17.)
Laſſet uns, liebe Brüder, auch bedenken, nicht
nur, welchen gefürchteten Mitkämpfer wir uns
mit Luther gegen das hier immer weiter vor—
dringende Heer des römiſchen Antichriſts an
die Seite ſtellen, ſondern wie wichtig es hier
auch um der proteſtantiſchen, lutheriſch und
nicht lutheriſch genannten Secten willen iſt,
daß hier Luthers Stimme wieder aus dem
Grabe hervortöne, da ein jeder Proteſtant,
wenn er noch nicht ganz von Unglauben oder
Schwärmerei verſchlungen iſt, noch einiges
Gewiſſen hat, auf Luthers Stimme zu hören.
Laſſe ſich doch keiner von dem Gedanken läſſig
machen, daß das Werk zu theuer ſei, daß es
wenig Abnehmer finden und daß es daher doch
nicht zu Stande kommen werde. Thue nur
jeder in ſeinem Kreiſe, ſo viel er kann, und wir
werden in kurzem ſehen, wie der HErr der
Kirche das Werk gefördert hat. Was die Be⸗
dingungen betrifft, unter welchen, und den
Weg, auf welchem das Werk zu erhalten iſt,
ſo erlauben wir uns, den geneigten Leſer auf
No. 15 unſers Blattes zu verweiſen.

Die Hauspoſtille Dr. M. Luthers.

Wir machen hierdurch bekannt, daß wir wie—
der mit einem ziemlichen Vorrath gebundener
Exemplare dieſes Buches verſehen ſind, und
daß daſſelbe ſowohl in unſerer Wohnung als in
der Wohnung des Herrn Apotheker Tſchirpe
für $2,00 käuflich zu haben iſt.

Dr. M. Luthers kleiner Katechismus.

1 Exemplar 10 Cents, 1 Dutzend für $1,00,
100 Stück für $7,00, zum Verkauf bei
F. W. Barthel in St. Louis.
EEBeſtellungen von anderwärts erbittet
man ſich care ok A. B. Tschirpe.

Bezahlt:
3. Jahrg. Hr. Paſt. Brohm (4 Ex.)
2. Hälfte des 3. Jahrg. die Herren Bewersdorf, A. Buſch,
A. Kerkhof, Wefel.
1. Hälfte des 4. Jahrg. die Herren Buſch, A. Kerkhoff.

Erhalten für die luth. Heidenmiſſion am Fluſſe Cass,
Mich., durch Hrn. Paſt. Hengiſt von der Salems⸗Gemeinde
in Salem Townſhip S 1.00, und von der Jeruſalems-Gem.
in Hickory Townſhip 82.00, beide in Mercer Co., Pa.

Gedruckt bei Arthur Olshauſen.

English translation AI translation

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...conduct toward the weak in faith.

Godlessness and contempt of God are one thing; weakness of faith is another. The former is to be earnestly rebuked and condemned; the latter, though it is not to be praised, is nevertheless by no means to be met harshly. For the weaker someone is in faith, the more God cares for him precisely on that account.

Do you not see how a mother behaves toward her sick little son? Does she push him away and trample him underfoot because he is weak and ailing? Far from it; if he were to die, she would carry him to the grave with great heartache; but as long as he still lives and breathes, she nurses and tends him all the more carefully the harder and more severe his sickness is, while meanwhile she seems to take no care at all for those of her children who are still strong and healthy. Yet the love of God toward the weak among his own surpasses every natural motherly affection of mothers toward their children. "Though she should forget her child," he says, "yet I will not forget you." Isa. 49:15. Let us therefore, in our care for the weak, imitate this divine love and, as Paul exhorts, receive the weak in faith and bear their infirmities (Rom. 14:1; 15:1), so that the Lord our God may also have patience with our weaknesses and forgive them to us.
Brentius.

Lutheran Church Hymnal.

Many false masters now compose hymns; take care, and learn to judge them rightly.

Wherever God builds his church and his Word, there the devil too wants to be, with deceit and murder.
Luther.

The new "Church Hymnal for Evangelical Lutheran Congregations of the Unaltered Augsburg Confession," announced in No. 12 of this volume, edited by several Lutheran preachers in Missouri and published by the local Lutheran congregation, has now left the press. Its outward arrangement is as follows: pages I–XII contain, besides the title, the table of contents and the alphabetical index of hymns; pages 1–380 contain the hymns, 437 in number; pages 381–390 contain the index of tunes, and pages 391–420 the first appendix, consisting of morning, evening, confession, communion, sickbed, deathbed, and other prayers, a form for emergency baptism, the customary antiphons, etc. A second appendix consists of Luther's Small Catechism, and a third the three ecumenical creeds together with the Unaltered Augsburg Confession. The whole book comprises 516 pages in the usual German hymnal format, set in such type as the new New-York edition of Luther's House Postil. The price for a copy, well bound in leather, tooled, with marbled edges, is 75 cents. Mr. Ludwig in New York has had the kindness to see to the printing and binding, so that it surely needs no assurance that the outward presentation of the book has certainly turned out to the satisfaction of all who will use it.

As for the hymns that were included, the choice of them was governed chiefly by the following considerations: that they be pure in doctrine; that they have already found the most general possible acceptance in the orthodox German Lutheran church, and have thereby received from it as unanimous a testimony as possible that they have flowed from the right spirit; that, since the book is intended in the first place for public worship, they should not so much express the particular, changing circumstances of individual persons as rather contain the language of the whole church; and finally, that, although bearing the stamp of Christian simplicity, they should not be rhymed prose, but rather the products of a true Christian poetry. The editors have been keenly aware of what a great task they had to accomplish; in undertaking it they utterly despaired of their own wisdom, and earnestly called upon God for the illumination and guidance of his Holy Spirit, and especially for the gift of testing and discerning the spirits; they can assure the reader that they went about this work with fear and trembling, and selected, out of the immense treasury of German hymns which the Christian church possesses, only those which, according to the grace God had given them, they recognized as worthy above all others to be handed down from child to grandchild, and preserved as an inventory, as an inalienable possession of the church of the German tongue. May our Lord Jesus Christ, who ascended on high and gave gifts to men, also lay an overflowing blessing upon this little hymnal.

With this church hymnal, to be sure, the next need — that of the household — has not been entirely overlooked either; but, as has been said, provision has first of all been made for the need of the church. It has therefore been considered that, in time, a special House Hymnal should follow it as a second part, should the desire for this clearly make itself known in the congregations.

Since the editors were concerned above all with giving the most valuable hymns for so small a hymnal, admittedly little regard could be paid to the general familiarity of the tunes belonging to them. Yet not only does the accompanying index of tunes point, in most cases, to well-known melodies with which the unfamiliar ones can, in case of need, be exchanged, but we also intend to publish, within the next months, a separate lithographed little tune-book for our hymnal, so as to remedy any difficulty that might arise in some congregations. We also believe that we have good reason to see to it that the splendid, rich treasury of our church melodies likewise be preserved.

To those who intend to acquire the hymnal, we announce that they can obtain it, against cash payment, either through Mr. Heinrich Ludwig, New York, Vesey Street, No. 70 & 72, or through Mr. F. W. Barthel, care of Mr. A. B. Tschirpe, St. Louis, Mo. Finally, we would also point out that congregations considering this need not fear that the hymnal will soon be out of print, since it has been set in standing type.

Dr. M. Luther's Church Postil.

We recently inquired of Mr. H. Ludwig how matters stand regarding the projected publication of the above book, and, to our sorrow, received the news that up to now no more than 284 subscribers have been found for it. We cannot therefore refrain from calling to the attention of our dear brothers in the ministry, who know what a treasure is entrusted to our church precisely in Luther's two Postils, that it is our sacred duty to make use of the opportunity now offered us, so that the blessing of those never-aging writings may be turned toward and preserved for our American Lutheran church. If we fail to do this, how shall we one day be found to be faithful stewards? Should we not think here of James's saying: "Whoever knows to do good and does not do it, to him it is sin" (4:17)? Let us also consider, dear brothers, not only what a formidable fellow-combatant we place at our side, together with Luther, against the army of the Roman Antichrist that presses ever further forward here, but also how important it is, for the sake of the Protestant sects, whether called Lutheran or not, that Luther's voice should sound forth here again from the grave — since every Protestant, if he has not yet been entirely swallowed up by unbelief or fanaticism, still has some conscience left to listen to Luther's voice. Let no one be made slack by the thought that the work will be too expensive, that it will find few buyers, and that it will therefore not come about after all. Let each one only do, in his own circle, as much as he can, and we shall shortly see how the Lord of the church has furthered the work. As for the conditions under which, and the way by which, the work may be obtained, we take the liberty of referring the kind reader to No. 15 of our paper.

Dr. M. Luther's House Postil.

We hereby announce that we are again supplied with a fair stock of bound copies of this book, and that it can be purchased for $2.00 both at our residence and at the residence of Mr. Tschirpe, the apothecary.

Dr. M. Luther's Small Catechism.

1 copy, 10 cents; 1 dozen for $1.00; 100 copies for $7.00; for sale by F. W. Barthel in St. Louis. Orders from elsewhere should be directed care of A. B. Tschirpe.

Paid:
3rd year: Rev. Pastor Brohm (4 copies)
2nd half of the 3rd year: Messrs. Bewersdorf, A. Busch, A. Kerkhof, Wefel.
1st half of the 4th year: the gentlemen Busch, A. Kerkhoff.

Received for the Lutheran mission to the heathen on the Cass River, Mich., through Rev. Pastor Hengist, from the Salem congregation in Salem Township, $1.00, and from the Jerusalem congregation in Hickory Township, $2.00, both in Mercer Co., Pa.

Printed by Arthur Olshausen.