Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 7 › Seite 38

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1846-11-24, Seite 38

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zuvor noch nie geſehen hatte, denn es war we⸗

der Torgau, noch Gotha. Daſelbſt fand ich
alles in großer Rathloſigkeit, und man trat, zu
mir, und erzählte mir, der Kurfürſt ſei ſo trau⸗
rig, daß man eine Krankheit befürchten müſſe.
Ich werde gerufen, komme vor, und da ich ſehe,
daß es keine Leibes⸗, ſondern eine Gemüths⸗
krankheit ſei, welche aber doch den Leib mit in
Gefahr bringen könne, ſo wende ich Arzneien

und Tröſtungen aus dem Balſamkäſtlein Chriſti

und beſonders aus den Pſalmen an: „Was
betrübſt du dich, meine Seele, und biſt ſo un⸗
ruhig in mir? Harre auf den HErrn, denn ich
werde ihm noch danken, daß er meines Ange⸗
ſichtes Hülfe und mein Gott iſt.“ (Pſ. 42, 12.)
Der Fürſt, der, um etwas Ruhe zu finden, oft
den Ort wechſelte, beſtellte mich an einen Platz,
der war von allen Seiten, auch Fußboden und
Decke, aus Stein gebaut und mitten darin war,
wie mir's ſchien, das leere Grab Chriſti, aus
dem er hervorgegangen war. Es war hier ganz
angenehm, nur daß keine Sitze oder Bänke wa⸗
ren, ſondern man mußte ſtehen oder herum ge—
hen. Der Eingang war von allen Seiten frei
und es war durchaus keine Thüre oder Schranke
da. In dieſem Heiligthume ſah ich ein ſehr ſchö—
nes einjähriges Lamm, mit ſchneeweißem Vließ
und zwei gekrümmten und ſcharfen Hörnern.
Ich wartete auf den Fürſten und ſein Gefolge,
damit wir uns mit den Tröſtungen des gött⸗
lichen Wortes aufrichten möchten. Da er aber
verzog, ſahe ich einen großen, häßlichen Hund
kommen, mit ganz langen Haaren, wie bei ei—
nem alten Bock. Seine Farbe war zwiſchen
aſchgrau und gelb, die Augen funkelten vor
Zorn, aus ſeinem Munde triefte Geifer, doch
hörte ich ihn nicht bellen. Er kam geradezu in
die offene Kapelle, in der ich mit dem Lamme
war. Ich war ſehr erſchrocken und fürchtete ſo—
wohl für mich als auch für das Lamm, denn ich
hatte keine Waffen, um ihn fortzujagen; um
ihn doch aber irgendwie abzuhalten, daß er das
Lamm nicht zerreißen und mich beißen möchte,
ergriff ich ein Stück Holz, was gerade da lag,
und wartete nun, was er angeben würde. Das
Lamm aber, als es den Hund ſieht, erſchrickt
durchaus nicht, ſondern wird noch lebhafter,
und ich ſah ſeine Augen, daß ſie leuchteten, wie
glühend Erz. Es ſetzt an und ſtößt den Hund
in die Seite, ſo daß er ſchwer getroffen mit
Gebell und Geheul die Flucht ſucht; aber das
Lamm ſtößt zum zweitenmal auf ihn und wirft
ihn betäubt zur Erde nieder. Da ſehe ich denn
in einem Winkel der Kapelle eine tiefe dunkle
Höhle, zu der Stufen hinunter führen. Dort—
hin ſchiebt das Lamm dieſen Höllenhund und
ſtürzt ihn mit ſolcher Gewalt hinab, daß ich
ſelbſt im Schlafe hörte, wie die häßliche und
grimmige Beſtie mit Geheul hinabſtürzte und
hie und da an die Wände des Abgrundes an⸗
ſchlug. Das Lamm aber kam ſchmeichelnd zu
mir zurück, als wollte es ſagen, ich ſolle mich
nun nicht fürchten, der Sieg ſei errungen und
es ſei nichts zu thun, als zu triumphiren. So
erwachte ich, und verwunderte mich ſehr, was
dieſer Vorgang in der Grabeskapelle des
HErrn und der Kampf des Lammes mit dieſem
Höllenhunde zu bedeuten habe.“

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cgählt ſeinen Traum dem Ban⸗
cratius Süßbach, Rector än dem Gym⸗
naſium z zu Gotha, und ſetzte hinzu, er ſei ſehr
begierig, was vom Hof für Nachricht kommen
werde. Und ſiehe, drei Tage darauf empfing er
auf ſeinem Bette einen Brief vom Hofe, worin
er zu dem Religionsgeſpräch nach Regensburg
eingeladen wurde. „O wenn ich doch — ſchrieb
der glaubensfreudige Mann an Dr. Mat⸗
thäus Ratzenberger, des Kurfürſten Leib—
arzt—kräftig am Leibe wäre, wie ich mich im
Geiſte fühle! Wie wollte ich mich freuen, die
Angriffe des Lammes auf das Haupt und die
Seiten dieſes Höllenhundes zu ſehen. Ich weiß,
daß, der in uns iſt, iſt ſtärker, als der in der
Welt iſt, und es wäre mir lieblich, mit dem
Kindlein der Jungfrau über dem Loche jener
Schlangen und Drachen zu ſpielen.— —Wenn
ich lebe, will ich wieder an Euch ſchreiben;
wenn ich aber zu unſern Vätern verſammelt
werde, ſo will ich doch mit Euch zu Gott ſchreien,
daß er nicht ohne Unterlaßh Geduld habe, ſon—
dern uns erlöſe von dem Argen. Ja das Lamm
hat uns ſchon erlöſt, ihm gebührt allein die
Kraft und der Sieg, das Heil und die Ehre,
Amen. Ich gehe jetzt wieder auf mein Bettlein
zurück und warte, daß der Wille Gottes an
mir geſchehe, der gute, väterliche Gotteswille,
von dem geſchrieben ſteht: In ſeinem Willen
iſt das Leben! Lebt wohl, mein theurer Ratzen⸗
berger, und ſtärket den gnädigſten Fürſten und
alle Väter in Chriſto. Die Zeit iſt kurz und ſie
werden ſehen, in welchen ſie geſtochen haben,
dem ſie kein Bein zerbrochen haben. Denn
er muß darauf treten und will
nicht auf Krücken gehn. Komm, HErr
IEſu, bald und erlöſe uns von dem Uebel.
Amen. Gotha am Tage der Erſcheinung
1546.“

Ebenſo läßt uns der ſcheidende Knecht des
HErrn in einem an M. Rörer, Prediger zu
Wittenberg, gerichteten Briefe, einen Blick in
ſein in dem HErrn ergebenes und getroſtes
Herz thun, und wir können es uns nicht verſagen,
und müſſen unſern Leſern auch aus dieſem Briefe
noch etwas mittheilen. „Ich bitte — ſchreibt
er — den ehrwürdigen Vater Luther, der mich
mit ſeinem Befehl und Brief bis dahin zurück—
gehalten hat, daß er mich mit ſeinem Segen
entläßt; jedoch wie Gott will, nicht wie ich
will. Es ſteht Alles in ſeinem Willen: krank
ſein, ſiechen und geneſen, denn ſein Wille iſt
mir Gewinn. Doch, wenn es Gott nicht miß—
fiele, wie gerne möchte ich lieber aufgelöſt und
bei Chriſto daheim, als länger eine unnütze und
ſtumme Laſt der Erde ſein. Ich bitte Euch, mein
lieber Rörer, wirket mir bei dem Herrn Doctor
eine Antwort aus. Ich kann vor Schmerz des
Halſes beinahe weder Speiſe noch Trank zu
mir nehmen; aber ich erquicke mich an dem
himmliſchen Manna und leſe auf meinem Bett—
lein jetzt den (zweiten) Pſalm: Warum toben
die Heiden u. ſ. w., und bete den Sohn an, der
uns gegeben iſt. Gelobt ſei Gott, der mich in
dieſen Schmerzen ſo erquickt, daß ich ganz
vergeſſe, daß ich krank bin. O HErr JEſu,
wie könnten wir dir und deinem treuen und
weiſen Knechte (Luthero), den du über dein

ů

Geſtnde“geſtellt haſt, daß er uns alſo verſor⸗
gete, dieſe unermeßliche Wohlthat vergelten?
Wir danken Dir, denn etwas anders können
wir nicht und etwas anders willſt Du nicht.
Lebt wohl, mein Rörer, und wenn Ihr hört,
daß ich begraben ſei, ſo wiſſet, daß nichts als
Knochen und Haut, Sünde und Ungehorſam
und der alte widerſtrebende Menſch begraben
ſei, daß er vollkommen frei werde von dem Gift
des Teufels, der Sünde und dem Tode. Aber
der inwendige Menſch wird von Tag zu Tag
erneuert; er lebt in Chriſto und dieſer hat mich
geliebt und ſich ſelbſt für mich dahin gegeben;
in ihm iſt mein Leben verborgen in Gott, daß,
ſo wie er lebt, ſollen auch wir leben. Dieſer
Menſch ſtirbt nicht und wird nicht begraben,
ſondern er lebt in Ruhe und Frieden und die
tobenden Heiden, Könige und Völker werden
ihn mit ihren Anſchlägen nicht beunruhigen.—
— Schreibt mir wieder und laßt euch die Ge⸗
ſchäfte nicht abhalten, denn auch mich wollte die
Krankheit verhindern, aber wider ihren Willen
entriß ich mich dem Bette und habe dies ge—
ſchrieben. Nun kehre ich zu meinem Lager zu—
rück; mag die Krankheit und der Schmerz
thun, was Gott ihnen heißt. Mögen ſie noch
ſo heftig ſein, weiß ich doch, daß Gott mitten
in ſeinem Zorn ſich erbarmet. Lebt nochmals
wohl. Gotha am Tage, da dem Paulus die
Schuppen von den Augen fielen, (d. i. 15.
Jan.) 1546.“

Wir wiſſen nicht, ob Luther ſeinem Myco⸗
nius noch eine Antwort hat zukommen laſſen,
aber ſein am 18. Februar erfolgter Tod war
für dieſen Antwort genug. Es geſchah, wie
Luther vorher geſagt hatte, er ging früher noch
zu ſeiner Ruhe ein. Wohl erſchütterte ſein Tod
den ohnehin angegriffenen Mann, doch meinte
er: „Was hätte Luther auch weiter in dieſer
verſtockten und undankbaren Welt machen wol⸗
len?“ Er dankte Gott dafür, daß er dieſen
Elias in dieſer letzten Zeit geſandt habe, und
hatte nur noch den Wunſch: „Der HErr ver—
leihe mir ein gutes Stündlein, daß ich ihm
bald folge. Amen.“

War aber auch Luther nicht mehr unter den
Lebenden, ſo gab es doch immer noch Seelen,
welche einen ſo treuen Diener Chriſti, wie
Myconius war, zu ſchätzen wußten, und die
ihn, konnten ſte auch nicht ſelbſt zu ſeinem
Krankenlager kommen, wenigſtens durch ihre
an Liebe und tröſtlicher Zuſprache aus Gottes
Wort reichen Briefe erquickten. Dies thaten
auch die Wittenberger, u. A. Kaſpar
Creutziger und Melanchthon gar
treulich. Der Letztere ſchrieb ihm namentlich
auch: „Wenn Ihr vor mir aus dieſem armen
Leben abgerufen werdet, ſo werde ich Euern
Kindern, wo ich kann, treulich Gutes thun.“

Eben dies ſicherte ihm auch ſein Kurfürſt zu.
Myeonius hatte von ſeinem gnädigen Herrn
in einem beweglichen Briefe Abſchied genom⸗—
men, auch den durch Luthers Tod hochbetrüb—
ten Kurfürſten getröſtet, daß Luther keines⸗
wegs geſtorben, ſondern nun erſt ſein Geiſt
recht anfange zu leben, „und gleichwie Gott,
nachdem er Chriſtum in den Himmel aufge⸗
nommen, Apoſtel, Lehrer und letztlich auch die⸗

English translation AI translation

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...had never seen before, for it was neither Torgau nor Gotha. There I found everything in great perplexity, and someone came up to me and told me that the Elector was so sorrowful that an illness was to be feared. I am summoned, I come before him, and when I see that it is not an illness of the body but of the mind — one that could, however, still endanger the body — I apply remedies and comforts from the balm-chest of Christ, and especially from the Psalms: 'Why art thou cast down, O my soul, and why art thou so disquieted within me? Hope thou in the Lord, for I shall yet praise him, who is the help of my countenance and my God.' (Psalm 42:11.) The prince, who often changed his location in order to find some rest, directed me to a place that was built of stone on every side — floor and ceiling as well — and in the middle of it, as it seemed to me, was the empty tomb of Christ, from which he had risen. It was quite pleasant here, except that there were no seats or benches, so that one had to stand or walk about. The entrance was open on every side, and there was no door or barrier at all. In this sanctuary I saw a very beautiful year-old lamb, with snow-white fleece and two curved, sharp horns. I waited for the prince and his retinue, so that we might be strengthened together by the comforts of the divine Word. But as he delayed, I saw a large, ugly dog approaching, with very long hair, like that of an old billy-goat. Its color was between ash-gray and yellow; its eyes flashed with rage, and slaver dripped from its mouth, yet I did not hear it bark. It came straight into the open chapel where I was with the lamb. I was greatly frightened and feared both for myself and for the lamb, for I had no weapon with which to drive it off; yet in order somehow to keep it from tearing the lamb apart and biting me, I seized a piece of wood that happened to be lying there, and waited to see what it would do. But the lamb, when it saw the dog, was not frightened at all, but became even livelier, and I saw its eyes shining like glowing bronze. It charges and strikes the dog in the side, so that, badly hurt, it seeks to flee with barking and howling; but the lamb strikes it a second time and throws it stunned to the ground. Then I see, in a corner of the chapel, a deep, dark cave, down to which steps lead. There the lamb pushes this hound of hell and hurls it down with such force that even in my sleep I heard how the ugly, ferocious beast plunged down howling, striking here and there against the walls of the abyss. But the lamb came back to me fawning, as if to say that I need not be afraid now, that the victory had been won, and that there was nothing left to do but triumph. So I awoke, and wondered greatly what this event in the Lord's burial chapel, and the lamb's battle with this hound of hell, might mean."

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He told his dream to Pancratius Süßbach, rector of the Gymnasium at Gotha, and added that he was very eager to hear what news would come from the court. And behold, three days later he received, on his sickbed, a letter from the court, in which he was invited to the religious colloquy at Regensburg.

"O, if only I were" — wrote the man, joyful in faith, to Dr. Matthäus Ratzenberger, the Elector's personal physician — "as strong in body as I feel myself to be in spirit! How I would rejoice to see the lamb's attacks upon the head and flanks of this hound of hell. I know that he who is in us is stronger than he who is in the world, and it would delight me to play with the Virgin's little child over the hole of those serpents and dragons. — If I live, I will write to you again; but if I am gathered to our fathers, I will nevertheless cry out with you to God, that he not have patience without end, but deliver us from the evil one. Yes, the lamb has already redeemed us; to him alone belong power and victory, salvation and honor, Amen. I now go back again to my little bed and wait for the will of God to be done in me, the good, fatherly will of God, of which it is written: In his will is life! Farewell, my dear Ratzenberger, and strengthen the most gracious prince and all the fathers in Christ. The time is short, and they shall look upon him whom they have pierced, whose bones they did not break. For he must be trodden upon, and will not go on crutches. Come, Lord Jesus, quickly, and deliver us from evil. Amen. Gotha, on the Day of Epiphany, 1546."

Likewise, the departing servant of the Lord lets us take a look into his heart — resigned to the Lord and comforted — in a letter addressed to M. Rörer, preacher at Wittenberg, and we cannot deny ourselves, and must share with our readers something from this letter as well.

"I ask" — he writes — "the venerable father Luther, who by his command and letter has held me back until now, that he release me with his blessing; yet as God wills, not as I will. Everything rests in his will: to be sick, to languish, and to recover, for his will is gain to me. Yet, if it did not displease God, how gladly would I rather be released and be at home with Christ, than remain any longer a useless and mute burden upon the earth. I ask you, my dear Rörer, obtain an answer for me from the Doctor. Because of the pain in my throat I can scarcely take either food or drink; but I refresh myself with the heavenly manna, and I am now reading, on my little bed, the second Psalm: Why do the heathen rage, and so forth, and I worship the Son who is given to us. Praised be God, who refreshes me in these pains so that I quite forget that I am sick. O Lord Jesus, how could we ever repay you and your faithful and wise servant (Luther), whom you have set over your household so that he might so provide for us, for this immeasurable benefit? We thank you, for we can do nothing else, and you will nothing else of us. Farewell, my Rörer, and when you hear that I have been buried, know that nothing but bones and skin, sin and disobedience, and the old rebellious man are buried, so that he may become wholly free from the poison of the devil, of sin, and of death. But the inward man is renewed from day to day; he lives in Christ, and Christ has loved me and given himself for me; in him my life is hidden in God, so that, as he lives, we too shall live. This man does not die and is not buried, but lives in rest and peace, and the raging heathen, kings, and peoples will not trouble him with their plots. — Write to me again, and do not let your duties keep you from it, for illness sought to hinder me too, but against its will I tore myself from my bed and have written this. Now I return to my bed; let illness and pain do what God bids them. However fierce they may be, I know that God, even in the midst of his wrath, has mercy. Farewell once more. Gotha, on the day when the scales fell from Paul's eyes (that is, January 15), 1546."

We do not know whether Luther still sent an answer to his Myconius, but his death, which occurred on February 18, was answer enough for him. It happened as Luther had said beforehand — he himself entered into his rest sooner. Luther's death certainly shook the already afflicted man, yet he said: "What more, indeed, would Luther have wanted to do in this stubborn and thankless world?" He thanked God for having sent this Elijah in these last times, and had only this one wish left: "May the Lord grant me a good hour, that I may soon follow him. Amen."

But even though Luther was no longer among the living, there were still souls who knew how to value so faithful a servant of Christ as Myconius was, and who, even if they could not come themselves to his sickbed, at least refreshed him through their letters, rich in love and comforting words drawn from God's Word. The Wittenbergers did this too, among others Kaspar Creutziger and Melanchthon, most faithfully. The latter wrote to him, among other things: "If you are called out of this poor life before I am, I will faithfully do good to your children wherever I can."

This very thing his Elector also assured him of. Myconius had, in a moving letter, taken leave of his gracious lord, and had also comforted the Elector — deeply grieved by Luther's death — telling him that Luther had by no means died, but that only now was his spirit truly beginning to live, "and just as God, after he had taken Christ up into heaven, gave apostles, teachers, and finally also this..."