Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 4 › Seite 20

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1846-10-13, Seite 20

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mandatum Domini Pagae proprium, d. h. gauf

des Pabſtes eigenen Befehl.“ Die⸗ Unterhänd⸗
ler gingen hierauf wieder zu dem hoffärtigen

Mönch hinein und baten ihn, er möchte doch
dem Wunſche des Myconius willfahren, es ſei
ein junger Menſch von Geiſt und Beredtſamkeit

und einer ſolchen Wohlthat vor allen andern

würdig. Aber ſie kamen wieder zurück mit ihrer
Antwort „von der hülfreichen Hand, die allein
fähig ſei, den Ablaß zu erhalten.“ Myconius
aber hielt ihnen ein: „Ihr begeht an mir
Armen ein Unrecht. Gott und der Pabſt wollen
mich von der Gnade nicht ausſchließen, und ihr
weiſet mich um einiger Pfennige willen ab.“
Nun wurde der Vorſchlag gemacht, er ſolle
wenigſtens etwas geben und, damit nur „die
hülfreiche Hand“ nicht ganz fehle, ſolle er
wenigſtens einen Groſchen geben. Myconius
erwiderte, er hätte den nicht, er ſei arm. End⸗
lich ſoll er nur ſechs Pfennige zahlen; aber er
antwortete abermals, er habe auch nicht einen
Pfennig. Nun traten jene auf die Seite und
beſprachen ſich mit einander. Zweierlei wars
beſonders, was ihnen Sorge machte. Ließen
ſie ihn ohne Ablaß gehen, ſo mußten ſie fürch—
ten, ſie zögen ſich ein Ungewitter über den Hals,
wenn etwa die Sache von jemand angeſtellt
wäre, indem die Briefe allerdings die Clauſel:
pauperibus gratis, d. i. den Armen umſonſt,
enthielten. Wiederum aber, meinten ſie, müſſe
er doch etwas geben, denn wenn Andere das
hörten, daß die Ablaßbriefe umſonſt gegeben
würden, ſo möchte der ganze Haufe von armen
Schülern und Bettlern ſie überlaufen und alle
würden den Ablaß umſonſt haben wollen. Dar⸗
um traten ſie wieder zu ihm heran und Einer
von ihnen bot ihm ſechs Pfennige an, die
möchte er dem Commiſſar geben: auf dieſe
Weiſe helfe er die Peterskirche zu Rom bauen,
den Türken bekriegen und werde der Gnade
Chriſti und des Ablaſſes theilhaftig. Da war
es, als ob der Geiſt über unſern Friedrich
Mecum käme, und er antwortete freimüthig:
„Wenn ich gekauften Ablaß wollte,
könnte ich allenfalls ein Buch
verkaufen. Aber ich will ihn um⸗
ſonſt und um Gottes willen; oder ihr
mögt ſelbſt Rechenſchaft geben vor Gott, daß
ihr wegen ſechs Pfennigen das Heil einer Seele
hintangeſetzt habt, die doch Gott und der Pabſt
an der Vergebung der Sünden wollten Theil
nehmen laſſen.“ Sie fragten endlich, wer ihn
denn geſchickt habe? aber er antwortete, wie es
auch in der That war, daß ihm kein Menſch
dazu gerathen und getrieben habe, ſondern er
habe von ſelbſt, bloß im Vertrauen auf die in
dem Briefe verſprochene unentgeltliche Verge⸗
bung dieſe Bitte vorgebracht. Nochmals wurde
ihm ein Ablaßbrief für ſechs Pfennige ſelbſt,
wofür er ihn kaufen ſollte, angeboten. Aber er
wollte von dem, der in des Pabſtes Namen die
Macht hatte, die Sünden umſonſt zu vergeben,
unentgeltliche Vergebung ſeiner Sünden; und
ſo wurde er entlaſſen.

Er war wohl traurig darüber, daß er nicht
erreicht hatte, was er wollte, und doch freute er
ſich auch wieder, „daß noch ein Gott im Him⸗
mel ſei, der Bußfertigen die Sünden ohne Geld

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und umſonſt vergeben wolte+n in Tbrä⸗
nen gebadet kam er in ſeine Herberge und ſein
Schlafkämmerlein und nahm das Cruciftr,
welches er immer auf dem Tiſche ſtehen hatte,
ſtellte es auf die Bank und warf ſich davor auf
die Erde nieder. *

Es war aber die Summe ſeines Gebets,

Gott möge ſein Vater ſein undihm ſeine Sünde
vergeben; er möge mit ihm machen, was er
wollte und da ihm ijene ohne Geld nicht woll⸗
ten gnädig ſein, ſo möge er ihm ein gnädiger
Gott und Vater ſein. Er fühlte ſich wie um⸗
gewandelt, alle irdiſche Dinge ekelten ihn an,
ja er ſchien ſelbſt des Lebens überdrüſſig; das
Eine begehrt er, mit Gott zu leben und ihm zu
gefallen. Aber wer ſollte ihn dies lehren? Das
Wort, Leben und Licht der Menſchen war auf
dem ganzen Erdkreis in der dichteſten Finſter⸗
niß von thörichten Menſchenſatzungen begra—
ben. Von Chriſto hörte man kein Wort oder er
wurde als ein ſtrenger Richter dargeſtellt, wel⸗
chen kaum ſeine Mutter und alle Heiligen im
Himmel mit blutigen Thränen beſänftigen
könnten. Doch flößte ihm der heil. Geiſt die
Hoffnung ins Herz, Gott werde ihm gnädig
ſein. Er überlegte einige Tage, was zu thun
ſei. Da gedachte er an den Stand der Mönche,
von deren verborgener und großer Heiligkeit er
gehört hatte, wie ſie zurückgezogen von allem
Verderben der Welt, Tag und Nacht, Gott
dienten, mäßig, gerecht und züchtig lebten,
Meſſe läſen, Pſalmen ſängen, faſteten und be—
teten.

Nachdem er nun mehrere Tage Gott ange—
rufen hatte, ſeinen Entſchluß zu regieren, theilte
er ihn endlich ſeinem Lehrer, dem Rector An⸗
dreas Staffelſtein mit und bat ihn um ſeinen
Rath. Dieſer ſtimmte ſogleich bei und rieth
ihm in das Franziscaner-Kloſter zu gehen,
welches damals neu gebaut wurde, ging auch
alsbald mit ihm zu den Mönchen, lobte ſeinen
Geiſt und Frömmigkeit und ſagte, er hätte von
ihm immer die Hoffnung gehabt, er werde ein
wahrhaft frommer Menſch werden. Myconius
wünſchte nur noch die Sache ſeinen Eltern,
deren einziger Sohn er war, vorzulegen; aber
die Mönche lehrten ihm aus Hieronymus, man
müſſe, wenn man auch Vater und Mutter mit
Füßen treten ſollte, zum Kreuze Chriſti fliehen;
ingleichen, wer ſeine Hand an den Pflug lege
und wieder zurückſchaue, ſei nicht geſchickt zum
Reiche Gottes. Auch auf viele andere Weiſe
verwirrten ſie ſein Gewiſſen und ſagten, er könne
in Ewigkeit nicht ſelig werden, wenn er die vom
Himmel ihm dargebotene Gnade nicht ergreifen
würde. Hierauf verſprach er, innerhalb dreier
Tage wiederzukommen und ſeine Probezeit an—
zufangen.

So geſchah es denn, daß er im Jahre Chriſti
1510, den Tag nach dem Feſte der Apoſtel⸗—
theilung, welches war der 15. Juli, zwei Uhr
Nachmittag, im Geleite ſeines Lehrers, einiger
wenigen Mitſchüler und etlicher frommen
Frauen nach dem Kloſter ging. An deſſen
Pforte erklärte er ſeinen Begleitern die Urſache
ſeines Entſchluſſes, nämlich: er wolle Gott
dienen und in Ewigkeit gefallen, ſo viel er
könne, allen Sünden abſagen und in Buße

„

leben. Er ſagte ihnen Lebewohl, und ſie alle x

wünſchten ihm! unter Thränen Gottes Segen.
So trat er ins Kloſter ein. Noch in ſpäten
Jahren konnte er von dieſem Schritte ſagen:
„Du weißt es, mein Gott, daß ich die Wahr⸗
heit rede und daß ich weder ein müßiges Leben

führen, noch dem Bauche dienen, noch auch

durch einen Schein von Heiligkeit glänzen
wollte, ſondern Dir zu gefallen, Dir zu dienen,
das war in jener Zeit der dichten Finſterniß
mein ängſtliches Verlangen.“ Ob er im Kloſter
fand, was er ſuchte, ſoll uns das folgende Ka⸗

pitel lehren.
(Fortſetzung folgt.)

Führt das alte Lutherthum nach Rom?

„Ich bin ſo fern, Gott Lob! der Sachen gewiß
worden, daß, wo ein Seelſorger ſich mit allen
Kräſten nicht ſetzt wider den Pabſt, Biſchöfe; ihre
Menſchenlehr und ⸗Gebot mit reiner Lehre nicht
anficht, noch ihnen widerſpricht, er bleibe darüber
lebendig oder todt: ſo könne er nicht ſelig werden.“
Luther an Nic. Hausmann im Jahre 1521.
(Siehe Werke Hall. X. 1880.

Wir leben in einer Zeit, welche ſich zwar die
aufgeklärte nennt, in welcher aber, was die Re⸗
ligion betrifft, eine Unwiſſenheit herrſcht, über
die man erſtaunen muß; und dies gilt ſelbſt
von denen, die ſich lutheriſch nennen. Fragt
man z. B. jetzt einen Lutheraner, was für ein
Unterſchied zwiſchen den Lutheranern und Re—
formirten ſtatt finde, was iſt die gewöhnliche
Antwort? Die meiſten ſagen, der Unterſchied
beſtehe, ſo viel ſie wüßten, darin, daß die Lu⸗
theraner beteten: „Vater unſer,“ hingegen die
Reformirten: „Unſer Vater;“ und daß die
erſteren bei dem heil. Abendmahle Hoſtien, die
letzteren gemeines Brod gebrauchten. Natür—
lich können ſich daher auch jetzt die meiſten nicht
erklären, wie es doch möglich iſt, daß es noch
immer Lutheraner gibt, die ſich mit den Refor⸗
mirten nicht vereinigen und die jetzt immer all⸗
gemeiner werdende Union nicht annehmen wol—
len. Denn wäre zwiſchen der lutheriſchen und
reformirten Kirche wirklich kein größerer Un⸗
terſchied, als hiernach die meiſten Leute in ihrer
Unwiſſenheit denken, ſo müßten freilich dieje⸗
nigen raſende Menſchen ſein, die deßwegen
keine kirchliche Gemeinſchaft halten wollten.
Der Unterſchied zwiſchen den Lutheranern und
Reformirten betrifft aber ganz andere Dinge,
nehmlich die allerheiligſten Sacramente, Taufe
und Abendmahl, das Amt der Schlüſſel, die
Perſon IEſu Chriſti, den Rathſchluß Gottes
zur Seligkeit ꝛc., alſo, wie jeder Lutheraner
ſchon aus ſeinem kleinen Katechismus ſehen
kann, „Hauptſtücke“ der chriſtlichen Reli⸗
gion.“ Weil aber dieſe beiden Kirchen darin
uneinig ſind, ſo iſt eine wahre Vereinigung
zwiſchen ihnen, ſo lange die Reformirten ihre
wider Gottes Wort ſtreitenden Irrthümer nicht
erkennen, unmöglich, und wo Prediger trotz
dem (um nur recht viele bezahlende Gemeinde—
glieder zu haben) eine äußerliche Vereinigung
ſtiften, da verſündigen ſie ſich ſchwerlich erſtlich
gegen Gott, deſſen Wahrheit ſie verleugnen,
und ſodann gegen die, welche noch im Irrthum
ſind, die ſie dadurch in ihrem Irrthum ſtärken.
Doch davon haben wir anderwärts ſchon ge⸗

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—.—ßꝛ———

English translation AI translation

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ad mandatum Domini Papae proprium, that is, "on the Pope's own command."

The negotiators then went back in to the haughty friar and asked him to grant Myconius's wish, saying he was a young man of spirit and eloquence and worthy of such a favor above all others. But they came back once more with the same answer, "of the helping hand, which alone was able to obtain the indulgence." Myconius, however, replied to them: "You do a wrong to me, a poor man. God and the Pope do not wish to exclude me from grace, and you turn me away for the sake of a few pennies." Then the proposal was made that he should at least give something and, so that "the helping hand" would not be entirely lacking, that he should give at least one groschen. Myconius answered that he did not have one, that he was poor. At last he was told to pay only six pfennigs; but again he answered that he did not have even one pfennig. Then they stepped aside and conferred among themselves. Two things in particular troubled them. If they let him go without the indulgence, they had to fear that they might bring a storm down upon their own heads, should the matter somehow become known, since the letters did indeed contain the clause pauperibus gratis, that is, free to the poor. On the other hand, they thought, he really ought to give something, for if others heard that letters of indulgence were being given away for free, the whole crowd of poor students and beggars might come flooding in and all would want the indulgence for nothing. So they came up to him again, and one of them offered him six pfennigs, which he might then give to the commissary: in this way he would help build St. Peter's Church in Rome, help wage war against the Turks, and would share in the grace of Christ and of the indulgence. It was then as though the Spirit came upon our Friedrich Mecum, and he answered boldly: "If I wanted a purchased indulgence, I could at any rate sell a book to pay for it. But I want it for nothing and for God's sake alone; or else you yourselves must answer to God for having, for the sake of six pfennigs, set aside the salvation of a soul in which God and the Pope were both willing to let a share in the forgiveness of sins be given." They finally asked who had sent him; but he answered, as was indeed the truth, that no one had advised or driven him to it, but that he had come of his own accord, trusting only in the free forgiveness promised in the letter, to bring this request. Once more he was offered a letter of indulgence for six pfennigs, which he was to buy. But he wanted, from the one who held in the Pope's name the power to forgive sins for nothing, the free forgiveness of his own sins; and so he was dismissed.

He was indeed saddened that he had not obtained what he wanted, and yet he also rejoiced again "that there was still a God in heaven who would forgive the penitent their sins without money and for nothing." Bathed in tears, he came to his lodging and his little sleeping chamber, and took the crucifix which always stood on his table, set it upon the bench, and threw himself down upon the ground before it.

The substance of his prayer was that God would be his Father and forgive him his sin; that He might do with him as He willed; and since those men would not be gracious to him without money, that He Himself would be a gracious God and Father to him. He felt as though transformed; all earthly things became repugnant to him, and he even seemed weary of life itself; the one thing he desired was to live with God and to please Him. But who was to teach him this? The Word, the life and light of men, lay buried across the whole earth in the thickest darkness of foolish human ordinances. Of Christ one heard scarcely a word, or else He was portrayed as a stern judge whom hardly His own mother and all the saints in heaven, with bloody tears, could appease. Yet the Holy Spirit instilled hope in his heart that God would be gracious to him. He deliberated for several days what he should do. Then he thought of the order of monks, of whose hidden and great holiness he had heard — how, withdrawn from all the corruption of the world, they served God day and night, lived temperately, justly, and chastely, read Mass, sang psalms, fasted, and prayed.

After he had called upon God for several days to guide his decision, he finally shared it with his teacher, the rector Andreas Staffelstein, and asked him for his advice. The latter agreed at once and advised him to enter the Franciscan monastery, which was then newly built; he also went with him at once to the monks, praised his spirit and piety, and said that he had always had hope for him, that he would become a truly devout man. Myconius wished only to lay the matter before his parents first, of whom he was the only son; but the monks taught him, from Jerome, that one must flee to the cross of Christ even if it meant trampling father and mother underfoot; and likewise that whoever puts his hand to the plow and looks back is not fit for the kingdom of God. In many other ways, too, they troubled his conscience, and told him that he could never be saved for all eternity if he did not seize the grace offered him from heaven. Thereupon he promised to return within three days and begin his time of probation.

So it came to pass that in the year of Christ 1510, on the day after the Feast of the Division of the Apostles, which was the 15th of July, at two o'clock in the afternoon, he went to the monastery in the company of his teacher, a few fellow students, and several devout women. At its gate he explained to his companions the reason for his decision, namely, that he wished to serve God and to please Him for eternity as much as he was able, to renounce all sins, and to live in repentance. He bade them farewell, and they all, with tears, wished him God's blessing. So he entered the monastery. Even in later years he could say of this step: "You know, my God, that I speak the truth, and that I did not wish to lead an idle life, nor to serve my belly, nor to shine by any semblance of holiness, but to please You, to serve You — that was, in that time of dense darkness, my anxious longing." Whether he found in the monastery what he sought, the following chapter shall teach us.
(To be continued.)

Does Old Lutheranism Lead to Rome?

"I have, thank God, become so fully certain of this matter, that wherever a pastor does not, with all his strength, set himself against the Pope and the bishops; does not with pure doctrine attack and contradict their human teachings and commandments — whether he remain thereby alive or die — he cannot be saved." Luther to Nic. Hausmann, in the year 1521. (See Works, Halle ed., X, 1880.)

We live in an age which indeed calls itself enlightened, but in which, as far as religion is concerned, an ignorance prevails that must astonish us; and this holds true even of those who call themselves Lutheran. If one now asks a Lutheran, for instance, what difference exists between the Lutherans and the Reformed, what is the usual answer? Most say that the difference, so far as they know, consists in this: that the Lutherans pray "Vater unser" ("Our Father"), while the Reformed pray "Unser Vater" ("Our Father," in the reversed word order); and that the former use wafers at the Holy Supper, while the latter use ordinary bread. Naturally, therefore, most people can no longer explain how it is even possible that there should still be Lutherans who will not unite with the Reformed and who refuse to accept the union that is now becoming ever more common. For if there really were no greater difference between the Lutheran and the Reformed Church than most people, in their ignorance, suppose, then indeed those who for that reason refused to hold church fellowship together would have to be raving fools. But the difference between the Lutherans and the Reformed concerns altogether different matters, namely the most holy sacraments, Baptism and the Lord's Supper, the Office of the Keys, the person of Jesus Christ, God's eternal counsel concerning salvation, etc. — in short, as every Lutheran can already see from his Small Catechism, the "chief parts" of the Christian religion. And because these two churches are at odds on these points, a true union between them, so long as the Reformed do not recognize their errors that conflict with God's Word, is impossible; and where preachers, in spite of this — merely to have as many paying church members as possible — establish an outward union, they thereby sin grievously, first against God, whose truth they deny, and then against those still caught in error, whom they thereby confirm in their error. But of this we have already written elsewhere...