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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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Die Schule (1913)

574 entries — page 2 of 15.

Das Schulhaus

— Die Schule (1913)

Einrichtung erleichtern den Unterricht. Wis. 1907, 24. 25. Anm. b. Ein zehnſtöckiges Schulhaus in New York 39, 351. Transportable Schulhäuſer 36, 344. Anm. c. Mancher Schulplatz ſieht verwahrloſt aus, und das Innere der Schule läßt viel zu wünſchen übrig. Anm. d. Über Bauplatz und Beſchaffenheit desſelben 34, 113. 114. 44, 10. Anm. e. Über Aborte 34, 117. 44, 14. Der Lehrer ſollte ſie überwachen, damit keine unſauberen Bilder darin angebracht werden. 44, 9. 32, 71. 2. Die innere Einrichtung. a. Schulbänke. Wie die Sitzplätze beſchaffen ſein ſollen 44, 13. Sitzhöhe und Breite der Sitzplätze 27, 348. 349. Lehne 27, 349. Breite der Tiſchplatte 27, 350. Patentſitze 26, 140. Anm. Die Gemeinde ſollte gute Schulbänke anſchai— e n. b. Die Wandtafel. Verſchiedene Arten von Wandtafeln 42, 274—277. 143. Wie herzuſtellen 4, 97⁰0 181. 26, 143. — Kreide 26, 143. 42, 277. 41, 3. Lehrmittel. Dem Lehrer ſollten die beſten Lehrmittel zur Verfügung ſtehen, z. B. Bilder von Tieren 30, 133, Darſtellungen der verſchiedenen Organe des menſchlichen Körpers 114, Obſt- und Tiermodelle 115, Modelle für Geometrie 31, 160, Wörterbuch 26, 285. Die Lehrmittel, die man vom Publishing House beziehen kann 40, 326—329. über Schulbücher ſ. § 23. Anm. a. Jeder Handwerker gebraucht Werkzeuge. Mit einem ſtumpfen Beil kann ein Schreiner nichts ausrichten. Anm. b. Die Veſtimmung darüber, welche Lehrmittel angeſchafft werden ſollen, ſteht der Gemeinde zu. Anm. c. Der Lehrer ſoll darauf hinarbeiten, daß die nötigen Lehrmittel angeſchafft werden können, ſoweit die Umſtände es erlauben. Freilich mit den reichen Staatsſchulen können wir nicht mitkommen. Anm. d. In vielen Schulen fehlen faſt alle Lehr— mittel. Die Urſache iſt Mangel an Erkenntnis, manch— mal iſt es auch des Lehrers Schuld. Es koſtet mitunter einen langen Kampf in der Gemeinde, bis man ſie anſchaffen kann. Luth. 57, 387. J. Schreibutenſilien. a. Tinte 35, 192. Tintenfäſſer 17, 155. 156. 12. 316. b. Stahlfedern. (Der Erfinder 36, 347. Stahlfederfabrikation 27, 344—347.) c. Schiefertafel. Sie iſt in den erſten Schul⸗ 27, 186. jahren gut zu gebrauchen 46. 242 (Linien einritzen 43, 74), hat aber große Nachteile 30, 281 und ſtört den Unterricht. 46, 243. Darum will man ſie abſchaffen 31, 317. 30, 238. 33, 88. Erſatz dafür 30, 281. 282. 19, 29. 30.

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Deutſch

— Die Schule (1913)

Deutſch. Abhandlungen. Die deutſche Sprache als Unterrichtsgegenſtand in unſern Gemeindeſchulen. 1, 33—238. 261—265. 294—298. Aus den Anfängen des deutſch-ſprachlichen Un⸗ ichts. 25, 198—209. Wie ſoll der Unterricht in der deutſchen Sprache in einer laſſigen Schule geordnet und erteilt werden? 14, 111—114. Wie erzielt ein rer richtiges deutſches Sprechen? 33, 161—183. Woher rühren mangelhafte eiſtungen unſerer Schüler im Gebrauche der Schriftſprache? 32, 340—344. Luzſer und die deutſche Sprache. 3, 208—213. Luther als Schöpfer der neuhochdeutzen Sprache. 31, 97—105. Zur Geſchichte der germaniſchen Sprache. 26, 182 5 186. Ein hochverdienter Vorkämpfer deutſcher Sprache und Literatur in Engud. 31, 366—373. Der ſchriftliche Ausdruck. 9, 10—19. Der deutſche Aufſatz. 5, 33—42. 16, 69. 70. Deutſche Sprache und Aufſatzübungen in der Oberklaſſe T Volksſchule. 1, 41—45. Der Aufſatz. 20, 106—117. Die Korrektur. 20, —36. Korrektur der Schülerarbeiten. 29. 363—368. Die Verbeſſerung der einſchrift des Aufſatzes. 23, 130—134. Gedanken über deutſche Orthographie.

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181. Orthographie und Schreiben Die Schule (1913)

181. Orthographie und Schreiben. 28, 252—258. Die alte oder die neue Orographie. 16, 141—144. Die Einführung der Kinder in die neue deutſche Rechtteibung. 26, 365—373. Welchen Standpunkt hat die Volksſchule in Bezug auf e Neuerung in der Orthographie einzunehmen? 11, 13—21. Zur deutſchen Inrpunktionslehre. 8, 149—155. Interpunktionslehre. 26, 273—277. Die Präſtion. 37, 200 —213. 278—283. Unarten der Zuſammenſetzung von Wörtern. „102—115. Die Lehre vom Gebrauch der großen Anfangsbuchſtaben. 26, 289 5 300. Wider die Grammatiker. 8, 259—265. Der grammatiſche Unterricht i den einfachſten Schulverhältniſſen. 9, 181—186. 235—240. Schwankungen, z. Fehler im Gebrauch der deutſchen Grammatik. 33, 304—316. Die Preſſe als prachverderberin. 35, 344—350. 363—370. Sprachreinigung. 23, 65—71. ir deutſchen Schriftfrage. 26, 204 —208. Was iſt vom üÜberſetzen zu halten? 14, —85. Der Unterricht im Deutſchen auf den höheren Schulen Deutſchlands. 37, 3—216. Deutſche Redensarten. 25, 309—315. Aus Dr. Guſt. Wuſtmanns ich: Allerhand Sprachdummheiten. 31, 109—114. 142—146. 169—180. 32, 2—227. 34, 180—185. 35, 266—276. 309—317.

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— Die Schule (1913)

Deutſcher Sprachunterricht. 1. Wichtigkeit. Daß unſere Kinder die deutſche Spe H7 che geläufig leſen und ſprechen lernen, iſt von der groß— ten Wichtigkeit, wenn wir die deutſche Sprache unter uns erhalten wollen. Anm. a. Welches Recht hat die deutſche Sprache in unſern Schulen? Sie hat großes Recht als Weltſprache in der Geſchäfts⸗ und Gelehrtenwelt, als Kirchenſprache und als Mutterſprache. 1 7— Anm. b. Wir ſollen unſere Kinder Deutſch lehren. ſoweit es für den Kreis des zukünftigen Lebensberufes notwendig iſt. * Anm. c. Manche legen auf das Deutſche das meiſe Gewicht, da viele Kinder ſich ſpäter doch im Engliſchen in den Freiſchulen vervollkommnen und da ſie das Deu— ſche eher verlieren als das Engliſche. 1, 261. — Take care ſor the German, the English will take care ε itself. Lind. 175. Anm. d. Die Mutterſprache kann in unſern Schulen nicht Gegenſtand des Unterrichts ſein, ſie kann nicht gelehrt werden, wie eine fremde Sprache oder Rechnen. Aber die Schriftſprache müſſen die Kinder reden und verſtehen lernen. Anm. e. Den Grund müſſen ſchon die Eltern im Hauſe legen. Sie ſollten mit ihren Kindern Deutſch reden. Die Schule ſoll nur fortbilden. 2. Art und Weiſe. a. Nicht bloß in der deutſchen Stunde, ſondern auch in andern Stunden muß der Lehrer auf Entwickelung der Sprachfertigkeit im Deutſchen Rückſicht nehmen. Welche gute Gelegenheit bieten der Katechismusunterricht und die bibliſche Geſchichte, um das Sprachgefühl zu heben und zu fördern! Anm. a. Aller Unterricht muß zugleich Sprachunterricht ſein. Woimmer der Lehrer mit den Kindern redet, erteilt er Sprachunterricht. Anm. b. Darum ſoll der Lehrer ſelbſt immer korrekt reden und Sprachfehler der Kinder korrigieren. 41, 142 b. Der Lehrer achte auf richtiges Deutſch. Die Kinder müſſen richtig Deutſch ſprechen lernen. Fehlerhaftes Deutſch 34, 148—152. Anm. a. Manche Kinder haben überhaupt kein Sprachgefühl. Es muß erſt geweckt werden. Was kann die Schule dazu tun? 41, 111. Amn. b. Bedeutend wird die Sache erleichtert, wenn die Eltern zu Hauſe richtig Deutſch reden. Leider hören viele Kinder außerhalb der Schule ſchlechtes, verdorbenes Deutſch. c. Die Kinder ſollen auch eine gewiſſe Sprach fertigkeit bekommen. Wie kann man das erreichen? Dazu dient 1. der Anſchauungsunterricht. Man muß über einen Gegenſtand Sprachübungen anſtellen. Ferner hilft dazu der Leſeunterricht und grammatiſcher Un⸗

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Die Schule (1913), its own page 278 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0316_PA278

— Die Schule (1913)

terricht. 33, 171—176. 165; 2. das Antworten in vollſtändigen Sätzen. Wer nicht in vollſtändigen Sätzen antworten läßt, be⸗ raubt ſich eines Mittels, die Sprachfertigkeit der Kinder zu vermehren. Einwand: Dann kommt man nicht ſo weit vorwärts. d. Der Lehrer rede mit den Kindern reines Deutſch. Er meide darum 1. engliſche Ausdrücke und allerlei Verhunzungen. Wie wird die deutſche Sprache von Deutſchamerika. nern verunſtaltet! 2. Fremdwörter. Reinigung von Freindwörtern. Luther hat in der Bibel nur wenige Fremdwörter. 32, 30. Anm. Verdeutſchung von Fremdwörtern 25, 223. 22, 30. Eine Geſetzesvorlage, alle Fremdwörter zu beſteuern 5, 250. Orthographie und Fremdwörter 21, 137—139. Altmodiſch gewordene Fremdwörter 47, 281. Die Bedeutung mancher Fremdwörter hat ſich im Laufe der Zeit verändert. 36, 149. 150. 24, 51—58. e. Der Lehrer achte auf deutliche Ausſprache. Euen bei den Kleinen muß man ein gutes Fundament egen. Anm. a. Viele achten nicht darauf. Kein Wunder, wenn die Kinder hernach das Wort nicht richtig ſchreiben tönnen. Anm. b. über Ausſprache des ſp und ſt 30. 124. 125. 280. 281. Anm. c. Elementarunterricht im Deutſchen 44, 296. Vom dritten Jahre an braucht man Sprachbücher 44, 299. S. Grammatik. Endlich kommen die Aufſätze 302. S. Aufſatz. Anm. d. Kinder bleiben oft im Deutſchen zurück. Sie können nicht recht und nicht richtig Deutſch reden, wenn ſie die Schule verlaſſen. Urſachen: Eltern ſprechen zu Hauſe Plattdeutſch oder verdorbenes Hochdeutſch, haben nur wenig Zeit, ſich mit ihren Kindern zu unterhalten, laſſen die Kinder zu früh konfirmieren. Doch werden auch in der Erteilung des deutſchen Unterrichts Fehler gemacht. Man läßt nicht in vollſtändigen Sätzen antworten, achtet nicht auf richtige Ausſprache u. ſ. w. Anm. e. Deutſch auf der Weltausſtellung 40, 10. 3. Abſchreiben. Bei dem Abſchreiben ahmen die Kinder richtige Vorlagen nach. Es dient dazu, das Wortbild einzuprägen und ſich in der Orthographie zu befeſtigen. Regeln: a. Nur eine vollkommen richtige Vorlage darf in die Hand des Kindes gegeben werden. b. Es ſoll nur abgeſchrieben werden, was des Abſchrei— bens und des Behaltens wert iſt. c. Die Aufgaben müſſen ausgewählt ſein und allmählich ſchwerer werden. d. Dabei kann man nach und nach auf die wichtigſten

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— Die Schule (1913)

Regeln der Interpunktion und Orthographie aufmerkſam machen. 1, 294. 28, 256. e. Kinder ſollen ſtets ſorgfältig und ſchön ſchreiben, ſonſt iſt es Zeitvergeudung. f. Das Geſchriebene muß nachgeſehen werden. Arbei ten, die der Lehrer nicht nachſehen kann, ſollten ganz unterbleiben. Die Korrektur kann auch ſo geſchehen, daß die Kinder die Tafeln wechſeln und nach dem Leſebuch ſelbſt korrigieren. Anm. a. Das Abſchreiben ſoll nicht bloß auf die Kleinen beſchränkt werden. Man kann es auch auf der Mit telſtufe noch nicht entbehren. Einwand. Abſchreiben der Leſeſtücke mache denkfaul, töte die Genies von vornherein. Lieber laſſe man Sätze machen, die gewiſſe Wörter enthalten. — Aber das Abſchreiben kann ja auch verſchieden ſein. Man kann bald dieſe, bald jene Wörter aus dem Leſebuch herausſuchen und abſchreiben laſſen. 29, 110. Anm. b. Abſchreiben iſt ſchwieriger, als viele Lehrer denken. 4. Diktat. Auf Diktat ſollte man ziemliche Zeit verwenden. Es würde nichts ſchaden, wenn auf jede Leſeſtunde ein kleines Diktat folgte. Die Kinder müſſen auch Fertigkeit im Nachſchreiben des Gehörten erlangen. 25, 54. — Winke: a. Der Stoff dazu ſollte aus dem Leſebuch oder aus dem Sprachbuch ausgewählt werden. b. Der Stoff ſollte am Tage vorher durchgegangen ſein. Auf alle Fälle gebe man am Tage vorher die Seite an, daß die Kinder Gelegenheit haben, ſich darauf vorzubereiten. c. Das Diktat ſollte nicht zu lang ſein. Viele kurze Diktate ſind beſſer, als ein unvorbereitetes, langes Diktat. d. Nur bekannte Wörter ſollten darin vorkommen. Unbekannte Wörter ſchreibe man an die Wandtafel. e. Man ſollte nie fehlerhaftes Deutſch vorleſen, damit die Kinder es verbeſſern. Das Ohr gewöhnt ſich leicht an ſolche Fehler. f. Der Satz wird nur einmal vom Lehrer langſam und deutlich vorgeleſen. Die Kinder ſollen nicht mechaniſch nachſprechen. Wohl aber kann ein Kind den vorgeſagten Satz laut wiederholen. g. Dabei ſoll man die Kinder auch an die richtige In; terpunktion gewöhnen. h. Das vollendete Diktat können die Kinder gegenſeitig korrigieren. Jeder Schüler gibt die Fehler an, die ſich auf ſeiner Tafel befinden und den Grund dazu, warum es ein Fehler iſt. Die letzte Korrektur muß der Lehrer ſelbſt vollziehen. 41, 339. Anm. Diktat iſt ein Mittel zur Prüfung, aber nicht zur Erlernung der Rechtſchreibung. 5. überſetzeu. Das überſetzen aus dem Deutſchen ins Engliſche, und umgekehrt, mag hier und da geſche hen, als Unterrichtsfach iſt es hinderlich und darum ſchon

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— Die Schule (1913)

längſt auf die Seite geſchoben. 25, 367. 25, 370. 12, 82. 14, 83. a. Man lernt dadurch nicht engliſch denken, nicht eng⸗ liſch ſprechen. Die Schüler werden angeleitet, die Ge⸗ 11, 116. 12, 278. 278. danken zunächſt in deutſche Worte zu faſſen und ſie dann ins Engliſche zu übertragen. 12, 278. b. Die Methode iſt langweilig und ſchwierig. Wie 14, 83. 84. diel Zeit geht darauf, bis die Kinder gewöhnliche Phra⸗ ſen, wie z. B. „es zieht hier“, wiedergeben können! 14, SI. 83. — Richtig überſetzen iſt eine Kunſt. 41, 363. Es iſt nur da angebracht, wo eine fremde Sprache ge⸗ ernt wird. 2, 176. Anm. Wohl aber laſſen ſich kleinere Erzählungen 41, 363. dem Sinne nach in die engliſche Sprache übertra⸗ gen. Einwände: 14, 81. 82. 1. Lernen die Kinder das überſetzen nicht, dann könnten ſie auch ihren Eltern keinen Brief überſezen. — Aber können ſie nicht die Gedanken wie— dergeben? 2. Es ſei eine ausgezeichnete Geiſtesgymnaſtik. — Das iſt Algebra auch. 3. Es ſei eine angemeſſene ſtille Beſchäftigung für die Kinder, während ſie nicht am Unterricht beteiligt ſind. — Man kann die Kinder beſſer beſchäftigen, z. B. wenn man ſie mit gegebenen Wörtern Sätze bilden läßt. 4. Es ſei ein gutes Mittel, die grammatiſchen Regeln einzuprägen. 6. Aufſätze. Während man die Kinder die erſten Jahre mit Abſchreiben beſchäftigt 36, 336, folgen ſpäter kleinere Aufſäte. a. Zweck und Ziel. Das zu ſteckende Ziel iſt 1. nicht die freie Darſtellung. Selbſtändige Darſtellung eigener Gedanken iſt zu viel gefordert und paßt nicht in die Volksſchule. Anm. Sollen die Aufſätze einigermaßen kor⸗rigierbar ausfallen, dann iſt auch eine gewiſſe Ahnlichkeit der Form wünſchenswert. Darum ſollten die Kinder nicht ihre eigenen Gedanken niederſchreiben, ſondern unvollendete Sätze nach dem Sprachbuch ergänzen; 2. richtige Zuſammenſtellung von Wörtern. Das Kind ſoll den gegebenen Gedanken ſelbſtändig zu Papier bringen. So hilft der Aufſatz dazu, gutes Deutſch zu lernen. Anm. Aufſätze ſchreiben wird erſt in der neueren Volksſchule gefordert und war früher nicht Sitte. Einwand. Wozu ſollen wir die Kinder noch deutſche Aufſätze anfertigen laſſen, da ſie doch kaum in die Lage kommen, deutſche Briefe zu ſchreiben? — Solange wir aber deutſch predigen, ſollten ſich unſere Kinder auch mündlich und ſchriftlich im Deutſchen ausdrücken können.

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Die Schule (1913), its own page 281 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0318_PA281

— Die Schule (1913)

25, 35—39. 26, 52. 53. b. Der Stoff. Der Aufſatz kann ſein eine Vear⸗ beitung von Beſchreibungen nach gegebenen Leitpuntten, 56—58. 9, 13—18. 1, ſchriftliches Wiedererzählen von durchgenommenen Ge⸗ 296. 20, 107—109. 44, 303. 36, 336. 337. 19, ſchichten, Umarbeitung von Gedichten in Proſa, Vriefe 122—125. 171—174. u. ſ. w. 28, 114. 115. 26, 56. 57. Anm. a. Der Stoff dazu findet ſich im Leſebuch oder 44, 303. im Sprachbuch. 12, 339. 41, 363. 364. Anm. b. Briefſchreiben muß aut geübt wer⸗ 14, 109. 110. Lind. 172. Das den. Dazu gehört auch die Adreſſe. 26, 144. Satzzeichen hinter der Anrede 44, 124. (Zur Geſchichte des Briefes 29, 83—89.) 13, 147. 20, 109. 32, Anm. c. Geſchäftsaufſätze und Formulare gehören in den engliſchen Unterricht. 340. Anm. d. Nur guter Stoff ſollte ausgewählt werden. Anm. e. Dabei gehe man vom Leichteren zum Schwe— 38, 51. reren. 1. Dem Schüler wird Stoff und Form gegeben, x 26, 59—61. den er ſich wörtlich einprägt. 2. Nur der Inhalt wird gegeben und die Form muß der Schüler ſelbſt finden. Der Schüler muß das Stück in einer andern Zahl, Perſon oder Zeit niederſchreiben. 3. Nach einer bereits vorhandenen Form wird neuer Inhalt geſucht. Nachbildung. 4. Inhalt und Form ſind freigegeben, nur die Dispoſition wird geliefert. 45, 71. 72. Erſt kommen Fabeln und Erzählungen, dann Anm. f. Beſchreibungen und Schilderungen, dann üÜberarbeitung von Gedichten und endlich freie Aufſätze. c. Etliche Winke: 1. Die Schreibaufgaben für die Kleineren müſſen einen beſtimmten Zweck haben, ſollen nur eine Die Aufgaben Forderung enthalten und kurz ſein. ſelbſt müſſen unter ſich in einem beſtimmten Zu ſammenhang ſtehen. 2. Die Aufgaben dürfen nicht zu ſchwer ſein. die Kräfte des Kindes nicht überſteigen. Sie müſfen dem Anſchanungskreis des Kindes entnommen ſein. Moraliſche Aufſätze gehen über den Horizont der Kinder. 3. Viele kleine Aufſätze ſind beſſer als einzelne Paradeaufſätze. Wenn irgend möglich, ſollte man jede Woche einen Aufſatz ſchreiben laſſen, kleinere Aufſätze und übungen aus dem Sprachbuch noch viel öfter. 1. Worauf ſoll man dabei achten? Viele ſehen mehr auf die Schönheit als auf den Gedankenaus druck, mehr auf die Schale als auf den Kern. — Freilich iſt auch auf die Schönheit zu achten. Nac⸗ rückgewieſen werden. Anmm. Aufſatzhefte ſind das Geſicht der Klaſſe. d. Die Vorbereitung. Aufſätze müſſen gut vorbereitet und mit den Kindern durchgeſprochen werden

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— Die Schule (1913)

nach allen Himmelsrichtungen, damit ſie korrigierbar ausfallen. Ann. a. Was man aufſetzen ſoll, muß dem Stoff nach bekannt ſein. Ohne Saat keine Ernte. Soll der Schüler ewas wiedergeben, ſo muß der Lehrer dafür jorgen, daß er etwas hat und beſitzt. Anm. b. Der Lehrer ſollte aber den Gegenſtand nicht in der Form vortragen, wie die Schüler ihn nieder— ichreiben ſollen. Der Schüler ſoll den Stoff ſelbſt in die ſchöne Form kleiden. Anm. c. Die erſte Vorbereitung, die ſchon bei den Kleinen anfangen muß, beſteht im Sprechen in vollſtän-— digen Sätzen und im Wiedererzählen von Geſchichten. Anm. d. Warum fallen manche Aufſätze ſo dürftig aus? Sie ſind nicht recht vorbereitet oder zu hoch u. ſ. w. 32, 341. 344. e. Die Ausarbeitung des Aufſatzes. Ha⸗ ben die Kinder den Stoff bekommen, ſo folgt 1. die Niederſchrift ins Unreine zu Haus oder in der Schule; 2. die erſte Korrektur; 3. die Reinſchrift; 4. die letzte Korrektur. Jeder Aufſatz muß vonn Lehrer ſauber korrigiert werden. 7. Die Korrektur der ſchriftlichen Arbeiten. a. Alle Arbeiten müſſen vom Lehrer ſorgfältig korrigiert werden. Das iſt frei⸗ lich eine verdrießliche Arbeit 41, 111 und wird darum oft mit Unluſt getan 29, 363, aber ſie iſt mit dem Leh⸗ rergeſchäft unzertrennlich verbunden. 20, 35. — Die geit muß der Lehrer dafür finden. Seine Zeit gehört in erſter Linie der Schule. 29, 366. Anm. a. Notwendigkeit und Nutzen: 1. Der Schüler muß zur Einſicht kommen, wa⸗ rum dieſes oder jenes falſch iſt. 2. Auf eine Arbeit, die vom Lehrer durchgeſehen wird, bereitet ſich das Kind beſſer vor. Anm. b. Manchmal kommen bei Kindern dieſelben Fehler immer wieder vor. Die Schuld liegt dann wohl am Lehrer, der es vielleicht an der Wiederholung fehlen läßt. 40, 37. 38. 40. Anm. c. Urſache zum Ärger gibt die Zahl der Fehler und die Beſchaffenheit der Fehler. Anm. d. Wie kann man Fehler vermeiden? 1. Unſere erſte Pflicht iſt, daß wir die Schüler an⸗ halten, ſorgfältig zu arbeiten. 2. Die Aufſätze müſſen vorher gründlich durch⸗ gearbeitet werden. Bei einem Diktat gebe man am Tage vorher die Seite an. 3. Bei Zurückgabe der Arbeiten ſollte man die am häufigſten vorkommenden Fehler mit der gan— zen Klaſſe beſprechen, aber nur die Fehler, deren Beſprechung für die ganze Klaſſe Nutzen hat. Anm. e. Aufſätze läßt man die Kinder erſt ins Un⸗

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— Die Schule (1913)

reine ſchreiben, ehe ſie in das Heft eingetragen werden. Dann gehe man die erſte Korrektur mit den Kindern durch. b. Wie ſollen ſie korrigiert werden?! 20, 113. 5, 45. 46. Die Korrektur ſei 29, 366. 1. ſauber; 29, 366. 25, 41. 2. genau. Der Lehrer darf keinen Fehler über⸗ ſehen. Weder Kinder noch fremde Leute dürfen ſte⸗ hengebliebene Fehler darin entdecken. 41, 364. 29, 366. 367. Anm. a. Manche bedienen ſich bei der Korrektur ver⸗ 82. 25, 41. 23, 132. ſchiedener Zeichen, oder ſie bezeichnen die Art des Fehlers durch Nummern. 5, 45. 46. 29, 367. Anm. b. Unter die Arbeit mag der Lehrer eine Zen ſur oder ein Urteil ſchreiben, das freilich gerecht ſein muß. 23, 132. Mit Lob ſei man nicht zu verſchwende riſch. 23, 133. Schlechte Arbeiten werden getadelt. Aber der Tadel ſoll beſtimmt ſein, ſo daß das Kind genau weiß, was zu tadeln iſt, und auch nicht zu ſcharf. 23, 133. Anm. c. Um ſich die Arbeit des Korrigierens zu erleichtern, laſſen manche Lehrer die Bücher wechſeln und die Fehler von den Schülern anſtreichen. Die am mei ſten Fehler machen, tauſchen mit denen, die die wenigſten machen. 29, 82. Laſſen Kinder Fehler ſtehen, ſo wird ihnen ſo und ſo viel von ihrer Zenſur in Abzug gebracht. 40, 46. — Aber dieſe Weiſe iſt ungenügend und hat Nach teile. Sie nützt auch wenig, denn der Lehrer muß die Arbeiten doch noch durchſehen. Anm. d. Die Bücher durch Helfer korrigieren zu laſſen, iſt nicht zu empfehlen. c. Alle Fehler müſſen vom Kindekorrigiert werden. Werden zu viele Fehler gemacht, ſo ſollte das Kind die Arbeit noch einmal abſchreiben. 8. Deklamation. Was iſt von Deklamation in der Volksſchule zu halten? Sie gehört nicht in die Volksſchule, doch kann bei beſonderen Gelegenheiten einmal etwas Zeit darauf verwendet, oder nach Schluß der Schule etliche Stücke eingeübt werden. 9. Orthographie. a. Die neue Orthographie. 40, 197—208. 38, 23—25. 16, 141. Reformbeſtrebungen 6, 89. 11, Widerſprüche derſelben 23, 25—27. Anm. a. Das Prinzip, das der deutſchen Rechtsſchreibung zugrunde liegt, iſt das phonetiſche. Manche möchten dieſes Prinzip noch ſtrenger durchgeführt ſehen 11, 4. 47, 239—242, doch gibt es Gründe gegen eine radikale Umgeſtaltung. 11, 14—17. Anm. b. Die uneingeſchränkt phonetiſche Schreibweiſe iſt ſchon deshalb nicht möglich, weil man in vielen Fällen nicht weiß, welches die richtige Ausſprache iſt, und weil die Abſtammung des Wortes berückſichtigt wer den muß. Anm. c. Welche Stellung ſoll die Schule dazu einneh ⸗ 11, 13. 17. men? Sie hat keine neue Orthographie zu machen,

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— Die Schule (1913)

ſondern die vorliegende zu lehren. — Schwierigkeiten aber macht es, wenn manche Bücher die alte, manche die neue Schreibweiſe haben. 28, 252. Einführung der Kinder in die neue Orthographie 26, 365—373. Anm. d. Schreibung von Fremdwörtern 40, 207. Worte, bei denen verſchiedene Schreibweiſen zuläſſig ſind 40, 203. b. Wie iſt es zu erreichen, daß die Kin⸗ der orthographiſch ſchreiben lernen? Dazu dient Abſchreiben von Muſterſtücken, regelmäßige tägliche übungen, Diktat, Buchſtabieren, Niederſchreiben des Memorierſtoffes aus dem Gedächtnis u. ſ. w. Anm. a. Die Orthographie wird nicht durch Regeln erlernt, ſondern durch Einprägung der Wortbildung. Anm. b. Doch kann man ohne eine kleine Zahl von Regeln nicht auskommen. Etliche Regeln muß man ge— ben, z. B. über Anfangsbuchſtaben; 26, 289—-300. 1. große 333—346; 2. Silbentrennung: . den Gebrauch der Worte „daß“ und „das“ u. ſ. w. Anm. c. Orthographie iſt ein Berg, über den viele Kinder nicht hinauskommen. 10. Interpunktion. Die Interpunktion wird manch— 46, 89. 90. 26, 69. 8, mal überſehen. 5, 45. Wie viel kommt oft auf die 149—155. 26, 273— Stellung eines Kommas an! 47, 280. 35, 276. 277. 277. Komma vor „und“ 38, 352. 11. Grammatiſcher Unterricht. 46, 74. 75. 45, 70. 40, a. Gehört grammatiſcher Unterricht 16. 17. in die Volksſchule? Die einen ſuchen alles Heil 9, 181—185. des Sprachunterrichts in der Grammatik, andere ver— den ſie und die dritte Klaſſe vermittelt zwiſchen bei⸗ en. Anm. a. Manche wollen Grammatik ganz aus der 41, 257—261. Schule halten, andere wollen ſie ans Leſebuch anknüpfen. Anm. b. Streng grammatiſcher Unterricht iſt in der 38, 44. Schule Zeitverſchwendung. Er darf nicht als ſelbſtän— diger Unterrichtszweig auftreten 9, 186, ſondern muß eine dienende Stellung einnehmen. Anm. c. Grammatiſcher Unterricht dient zur Er— 9, 186. weckung des Sprachgefühls und zur Förderung des or- thographiſchen Unterrichts. Anm. d. Ganz ohne grammatiſchen Unterricht kann 41, 296. 38, 44. 45. 33, der Sprachunterricht nicht beſtehen. Etliche Regeln müſ⸗ 176. 177. 9, 185. 186. ſen gegeben werden. b. Art und Weiſe des Unterrichts. 1. Zunächſt muß man den Stoff ausſuchen, den 33, 178—183. 9, 235— man in der Schule bewältigen ſoll. Dazu gehören die 240. 28, 56. 96. 97. Wortlehre, Wortbildungslehre und die Satzlehre. (Haupt- und Nebenſatz 28, 98.) Man ſoll nur das auswählen, was praktiſchen Nutzen hat. 26, 71. 2. Der Sprachunterricht ſoll nicht ein Einüben 26, 361.

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von Regeln ſein. Die Sprache wird nicht aus der Grammatik gelernt. Man ſoll die Kinder nicht min einem Ballaſt von grammatiſchen Regeln beladen. 19, 139. Es ſoll kein Leitfadenunterricht, ſondern praktiſcher Unterricht ſein. Die Kinder lernen die Wortklaſſen durch Anſchauung und durch Übung gebrauchen. 26, 70—72. 33, 177. 9, 185. Anm. a. Wir ſollen in den Kindern Sprachgefühl erwecken, aber das geſchieht beſſer durch mündlichen Verkehr, als durch trockene Regeln. Anm. b. Zwar ſoll man die Regeln durch Bei⸗ ſpiele veranſchaulichen, aber verkehrt wäre es, den Kindern erſt die Regel zu geben und dann von den Kindern ſo und ſo viele Beiſpiele nachbilden zu laſ⸗ ſen. 13, 284. 3. Grammatiſcher Unterricht ſollte vom Leſeun⸗ terricht abgeſondert ſein. 4. Die gegebenen Regeln ſind fleißig zu wieder⸗ holen. Mündliche Wiederholung iſt vorzuziehen. Anm. a. Der Lehrer muß inbezug auf Sprache ein Vorbild ſein. Er muß ſelbſt die Sprache beherrſchen. Anm. b. Kinder machen viele Fehler in Orthogra⸗ phie und Grammatik. Wo liegt die Urſache? 12. Lehrmittel für grammatiſchen Unterricht. Um Grammatik einzuüben, hat man Sprachbücher. Das erſte Üübungsbuch 27, 289—322. 26, 177—182. Das zweite Übungsbuch 29, 129—84. Das dritte Übungs⸗ buch 31, 1—71. — G. Fiſcher und Hoppe. 16, 57. 5d. Anm. a. Die im Sprachbuch gegebenen Regeln ſoll man beachten und den grammatiſchen Teil der Übungs⸗ bücher fleißig wiederholen. — Verkehrt gebraucht, nützen die Bücher wenig. 46, 74. Einwand 1. Der geſamte Sprachunterricht müſſe vom 44, 300. Leſebuch ausgehen. — Das Übungsbuch will das Leſe— buch nicht verdrängen. Einwand 2. Weil die übungsbücher dem Lehrer die 44, 301. Methode vorſchreiben, ſeien ſie zu verwerfen. Anm. b. Hilfsmittel für Lehrer: Grammatiſchrortho⸗ graphiſches Nachſchlagebuch 41, 159. 13. Allerlei Grammatiſches und Sprachliches. a. Die zehn Wortklaſſen 24, 319. 320. Lind. 165 bis 172. Unſere Sprache hat eine unbegrenzte Fähig— keit, zuſammengeſetzte Wörter zu bilden. Unarten da— bei 37, 102. b. Präpoſitionen. Nach dorten, bis, ſeitens, zu dem oder zum u. ſ. w. 37, 200 —209. 278- 282. Zu Köln Seitens: 47, 217. 218. oder in Köln 44, 349. pro und per 44, 58. c. Gebrauch des Demonſtrativpronomens derſelbe u. ſ. 40, 253. 34, 224. 37, 58 w. 42, 90. 91. — Iſt es gleichgültig, ob man einen Re ⸗ —59. lativſatz mit dem Pronomen „welcher“ oder mit „der“ 24. 58. oder beſtehen hierüber keine beſonderen Regeln? d. Deklination bibliſcher Eigennamen 36, 381. Das „S“ des Genitiv bei Eigennamen 40, 206. Das Binde⸗

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— Die Schule (1913)

„8. 37, 109—115. e. Schwankungen im Gebrauche der deutſchen Grammatik 33, 304—317. Widerſprüche der Grammatiker 8, 259. Zweifelhafte Fälle 8, 277. 278. f. Allerlei Sprachdummheiten 31, 110—114. 142 bis 146. 169—180. 35, 266—276. 309—317. 34, 180 bis 185. 32, 212. 34, 25. Modewörter 32, 218—227. Verkehrte Ausdrücke 23, 17—21. Zeichenlehrer oder Zeichnenlehrer 13, 28—30. Der oder das Gehalt 45, 28. 29. Aus aller Herren Länder oder Ländern? 23, 21 bis 24. Zween, zwo, zwei 31, 92. 93. Gebrauch der Worte: direkt 45, 185, Intereſſe 45, 248, durfte 44, 153. 154, geſcheuter oder geſcheiter? 41, 94. Die Preſſe als Sprachverderberin 35, 344 -350. 363 - 370. Der Kanz⸗· leiſtil 29, 90. Das Wort Ruß 41, 320. Die Worte des Familienlebens: Mann, Frau u. ſ. w. 41, 308 —313. Wie häufig manche Silben vorkommen 32, 115. 116. g. Deutſche Redensarten: dem ſei, wie ihm wolle 43, 25, 309—315. 378. 379. Du biſt mir Wurſt 46, 122. Den Brotkorb höher hängen 37, 221. h. Rätſel 35, 292 —305. i. Worte, die von hinten geleſen, gerade ſo lauten, wie von vorn 39, 125. k. Sprichwörter 44, 159. Sprich- oder Sprüchwörter? 36, 104. Was iſt ein Sprichwort? 105. Wie ſind ſie entſtanden? 133. Ihr Wert 136. Bedeutung für die Schule 138. Einteilung 139. Falſch gebrauchte Sprich-wörter 140. Können gebraucht werden im Religions— unterricht 141, beim Sprachunterricht 143. Erklärung der Sprichwörter in unſern Leſebüchern 239—242. 261 25 36 298—306. Sprichwörtliche Redensarten 370 is 378. l. Göthes Wortſchatz 37, 153.

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Eigenſchaften

— Die Schule (1913)

Schullehrer. Abhandlungen. Anforderungen an einen Lehrer. , 338—342. Welches ſind die unbedingt nö— ngen Eigenſchaften eines erfolgreich wirtenden Lehrers? 40, 321—325. Nichts als Treue, aber auch Treue in allen Stücken. Schulbl. 11, 65—72. 97—101. 129 dis 136. 193—196. 225—231. Der Lehrer außerhalb der Schule. Schulbl. 47, 138—144. Der vorſichtige Wandel eines chriſtlichen Schullehrers in Abſicht auf den Seſuch der ſogenannten Bierſaloons. Schulbl. 7, 353—356. Wie beweiſt ein chriſtlicher Lehrer Treue in ſeinem Amt? Schulbl. 13, 323—327. 263—371. Wohlanſtändigkeit eines chriſtlichen Lehrers. Schulbl. 15, 21—25. 40—45. Erwas über Genügſamkeit eines evangeliſch-lutheriſchen Schullehrers. Schulbl. 8, 143—149. Von der einem chriſtlichen Lehrer geziemenden Genügſamkeit. Schulbl. 17, 111 bis 117. Die Stellung des chriſtlichen Lehrers gegenüber dem herrſchenden Zeitgeiſt. Schulbl. 6, 69—72. Wovor muß der Lehrer ſich hüten, um kein Argernis zu geben? Schulbl. 35, 39—47. 72—80. 104—121. Der Lehrer als Vorbild. Schulbl— 11, 213—252. Das Evangelium des Michaelisfeſtes ein Wegweiſer für Lehrer. Schulbl. 7, 263—273. Die Perſönlichkeit des Lehrers in ihrer pädagogiſchen Be— deutung. Schulbl. 28. 115 —124. Tätigkeit des evangeliſch-lutheriſchen Lehrers innerhalb und außerhalb der Schule. Schulbl. 27, 147—151. Beherrſche dich ſelbſt! Eine Mahnung für den Lehrer. Schulbl. 37. 129—136. Worin beſteht die wahre Zelbſterkenntnis und inwiefern hat ſie Einiluß auf die Erziehung? Schulbl. 18, 7—101. Vorgänger und Nachfolger im Schulamt. Schulbl. 30. 367—-371. DerLebrer als Seelſorger ſeiner Kinder. Schulbl. 27, 104—108. Seelſorgerliche Bebandlung der Schulkinder von ſeiten des Lehrers. Schulbl. 17, 90—95. Wie erwirbt ſich der Lehrer die Liebe und das Zutrauen ſeiner Schüler? Schulbl. 6, 3305 bis 337. 370—379. Was kann von ſeiten des Lehrers geſchehen, um die konfirmierte Jugend der Kirche zu erhalten? Schulbl. 15, 33. 34. Was kann der Lehrer tun, daß die Kinder zum Gottesdienſt kommen und Nutzen davon haben. Schulbl. 6. 358—362. Die Autorität des Lehrers innerhalb und außerhalb der Schule Sthulbl. 26, 257— 262. über das Anſehen des Lehrerſtandes. Schulbl. 15, 17—21. Rie können und ſollon auch die Kränkungen, die der chriſtliche Lehrer in ſeinem Amte erfährt. ihm zum Segen gereichen? Schulbl. 16, 25—29. Warum ſoll ſich ein evangeliſchlutheriſcher Schullehrer die Geringſchätzung, die ihm von ſeiten einider Gemeindeglieder widerfährt, nicht anfechten laſſen? Schulbl. 23, 154 —-60. Leiden und Freuden eines chriſtlichen Lehrers? Schulbl. 14, 261—267. Der Lohn eines evangeliſch-lutheriſchen Schulmeiſters. Schulbl. 14. 52. Der wohlgeplagte und wieder getröſtete Schulmeiſter. Schulbl. 3. 111—114. 145—149. 175—-178. 4, 177—180. 204—207. Was ſoll einen Lehrer ermuntern. ſein Amt mit Freudigkeit miszurichten? Luth. 55, 215. Wie erhält ſich ein chriſtlicher Lehrer ſeine Berufsrrendiakeit? Schulbl. 30, 33—48. Das rechte Verhältnis eines lutheriſchen Ge— meindeſchullehrers zu ſeinem Paſtor, zu ſeiner Gemeinde, zu ſeinen Amtsbrüdern und Amtsſchweſtern. Schulbl. 35, 165—175. Chriſtus unſor Vorbild als Lehrer und Erzieher. Schulbl. 33, 257 — 263. Schulmeiſter. Schullehrer. Schulbl. 28, 29/—306. Gedanken eines alten Schulmeiſters über ſeinen 40jährigen Kirchendienſt. Schulbl. 10. 213—220. Haben Gemeindeſchullehrer das Recht, nach eigenem Gutdünken Rücher in den Schulen einzuführen? 1.38—4. Darf ein evangeliſch-lutheriſcher Gemeindelehrer Privatunterricht erteilen? Schulbl. 8.375—377. Darf ein Gemeindeſchullehrer Privatſtunden geben oder andere bezahlte Nebenbeſchäftiaung treiben? Luth. 63. 148. The teacher's care of his health. Schulbl. 37, 137-144. Discouragement. encouragement. 42. 170-174. Personal qualities of the teacher. 42. 3842. The personality of the teacher. 45, 16-23.

  • Schulbl. 11, 65—72
  • Schulbl. 11, 65—72. 97—101
  • Schulbl. 11, 65—72. 97—101. 129
  • Schulbl. 47, 138—144
  • Schulbl. 7, 353—356
  • Schulbl. 13, 323—327
  • Schulbl. 13, 323—327. 263—371
  • Schulbl. 15, 21—25
  • Schulbl. 15, 21—25. 40—45
  • Schulbl. 8, 143—149
  • Schulbl. 17, 111
  • Schulbl. 6, 69—72
  • Schulbl. 35, 39—47
  • Schulbl. 35, 39—47. 72—80
  • Schulbl. 35, 39—47. 72—80. 104—121
  • Schulbl. 7, 263—273
  • Schulbl. 28. 115 —124
  • Schulbl. 27, 147—151
  • Schulbl. 37. 129—136
  • Schulbl. 18, 7—101
  • Schulbl. 30. 367
  • Schulbl. 27, 104—108
  • Schulbl. 17, 90—95
  • Schulbl. 15, 33
  • Schulbl. 15, 33. 34
  • Schulbl. 6. 358—362
  • Schulbl. 15, 17—21
  • Schulbl. 16, 25—29
  • Schulbl. 23, 154
  • Schulbl. 14, 261—267
  • Schulbl. 14. 52
  • Schulbl. 3. 111—114
  • Schulbl. 3. 111—114. 145—149
  • Schulbl. 3. 111—114. 145—149. 175
  • Luth. 55, 215
  • Schulbl. 30, 33—48
  • Schulbl. 35, 165—175
  • Schulbl. 33, 257 — 263
  • Schulbl. 28, 29
  • Schulbl. 10. 213—220
  • Schulbl. 8.375—377
  • Luth. 63. 148
  • Schulbl. 37, 137-144
  • Schulbl— 11, 213—252. Da
  • Schulbl. 6, 3305 bis 337

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— Die Schule (1913)

Abriß. Anforderungen an einen Lehrer. Der Lehrer muß ſelbſt ein wahrer Chriſt ſein Er ſoll lehrtüchtig ſein § 3, 51. Er muß die reine Lehre führen § 2. Allerlei Eigenſchaften, die ein Lehrer haben ſollte §6. ſthen § 4, treu ſein § 5. Antsfreudigkeit § 7. Der Lehrer als Seelſorger und Miſſionar § 8. Lehrerinnen § 9. Auforderungen an einen Lehrer.

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1. — Die Schule (1913)

1. Der Lehrer einer chriſtlichen Gemeindeſchule muß dor allen Dingen ſelbſt ein wahrer Chriſt ſein. Das iſt der rechte Schulmeiſtergeiſt. 10, 2—5. Wer andere dahin bringen will, daß ſie den Vater kennen lernen, nuß ihn zuvor ſelbſt kennen. 32, 3. Der Glaube iſt d3 Geheimnis einer pädagogiſchen Wirkung. 28, 120. Denn iſt der Lehrer auch ein Kinderfreund. 38, 300. — Das Bild eines chriſtlichen Lehrers 14, 261. 262. 32, 250. 281. Unm. a. Der Wunſch eines chriſtlichen Lehrers muß een, daß er in Chriſto begnadigt ifſt und ihm immer unlicher wird. Sein Ziel iſt völlige Vereinigung mit Gott. Anm. b. Der Lehrer muß feſt ſein im Glauben. Ge— noten zum Abfall ſind genug vorhanden. Des Lehrers geinde ſind Teufel, Welt und Fleiſch. 28. 196. 202. Anm. c. Man ſagt, das Wichtigſte bei einem Lehrer ſei Kenntnis und Fertigkeit. Aber ſind die erkenntnis— nichſen Leute immer die beſien Hausväter und Bürger? Die Furcht Gottes iſt der Weisheit Anfang. Anm. d. Als Chriſt muß ſich der Lehrer beweiſen in Daus, Schule und Gemeinde. Anm. e. Wohl kann auch ein Ungläubiger unternichten im Rechnen. Schreiben u. ſ. w., ja, er kann auch hottes Wort lehren, aber recht anwenden wird er es nicht. Gottes Wort wird ihm gleichgiltig ſein. Er iſt geinlich blind. Hat er mit allerlei Schwierigkeiten zu bmpien, ſo wird ihm das Amt zur Laſt. 5, 267. 356. Anm. f. Lehrer, denen man anmerken kann, daß ſie abit nicht glauben oder die kein Zeugnis haben, ſoll num nicht anſtellen. Welchen Einfluß können ſie ausüben! 7, 224. Unm. g. Für fromme und treue Lehrer kann man nitht dankbar genug ſein.

  • Schulb. 47, 76 margin
  • Ma. 28, 184 margin
  • Ma. 28, 184. 3 margin
  • Ma. 28, 184. 3. 341 margin
  • Ma. 28, 184. 3. 341. 345 margin
  • Ma. 28, 184. 3. 341. 345. 12, 41 margin
  • Ma. 28, 184. 3. 341. 345. 12, 41. 42 margin
  • Ma. 28, 184. 3. 341. 345. 12, 41. 42. 15, 20 margin
  • Ma. 28, 184. 3. 341. 345. 12, 41. 42. 15, 20. 11 margin
  • Ma. 28, 184. 3. 341. 345. 12, 41. 42. 15, 20. 11. 226—228 margin
  • Ma. 28, 184. 3. 341. 345. 12, 41. 42. 15, 20. 11. 226—228. 2 margin
  • Neb. 1906. 45 margin
  • Ma. 8, 14 margin
  • Ma. 8, 14. 146 margin
  • Ma. 8. 148 margin
  • Wis. Syn. 90, . 1905, 40

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2. — Die Schule (1913)

2. der Lehrer muß die reine Lehre führen und auf lutheriſchen Bekenntniſſe verpflichtet ſein. Jo. 97, J. Der Lehrer muß lehrtüchtig ſein. Das ſchließt in ſich. daß er a die nötigen Kenntniſſe beſitt. Was er den Kinden beibringen will, muß er ſelbſt wiſſen. Lind. 231. 252. Die Zeiten ſind vorbei, in denen man alte Schuſer und Schneider in die Schule ſetzte. Neb. 1906, 43. Anm. a. Der Lehrer muß eine gute Vorbildung haben. Standard of preparation ſor elementary teach-

  • Neb. 1906, 43
  • Luth. 34, 3 margin
  • Jo. 97, J. Der Lehrer mu

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— Die Schule (1913)

ers 41, 86. 87. — Man ſehe ſich die Prüfungsfragen für höhere Schulen an. 26, 277—279. 35, 283—284. 29, 374. Anm. b. Es iſt Pflicht der Synode, unſern Studenten eine ſolche gute Ausbildung zu geben. Anm. c. Zur Vorbildung des Lehrers gehört nicht Vielwiſſen, ſondern daß man das Rechte gründlich weiß:; b. die nötige Lehrgabe hat. Er muß den Kindern mitteilen können, was er weiß und was ſie lernen ſollen. Er muß darum klar denken und reden können Lind. 212, mit guten Methoden bekannt ſein 45, 18 und Intereſſe am Lehrgegenſtand finden. 4. Der Lehrer muß Liebe beſitzen. Das iſt zur treuen Amtsführung durchaus notwendig. 28, 100. 101. Wer keine Liebe hat, taugt nicht zum Erzieher. 6, 34. Die Liebe muß die Triebfeder in allem ſein. 4, 175. 176. Hätte ich der Liebe nicht, ſo wäre ich nichts. 46, 108. Und das ſoll nicht Liebe ſein, die aus dem Fleiſch kommt, ſondern die wahre Liebe. 11, 251. a. Liebe zu Jeſu. Haſt du mich lieb? — Dieſe Liebe macht demütig, uneigennützig, willig zum Kreuz. Lind. 227. Anm. Aus dieſer Liebe fließt auch die Liebe zu den Lämmern. Wer Chriſtum liebt, liebt auch die, die er liebt. Lind. 226. b. Liebe zu den Kindern und ihren unſterblichen Seelen. Wer ſeine Schulkinder liebt, wird 1. ſie fleißig in Gottes Wort unterrichten; 2. auch in weltlichen Fächern beſtrebt ſein, ſie, ſo weit wie möglich, zu bringen; 3. ſie in Krankheitsfällen beſuchen; 4. fleißig für ſie beten u. ſ. w.; 5. herzlichen Anteil nehmen an ihren Freuden und Leiden; 6. Achtung vor den Kindern haben. Anm. a. Seine Liebe wird nicht umſonſt ſein. Er wird wieder geliebt. Auch die Eltern der Kinder werden einen ſolchen Mann näher kennen lernen wollen und lieb gewinnen. Anm. b. Die Liebe iſt langmütig und freundlich, ſie treibt nicht Mutwillen, ſie überwindet alles. Anm. c. Das Kind kann mit Recht vom Lehrer eine liebevolle Behandlung erwarten. Anm. d. Das herrlichſte Vorbild hierin iſt Chriſtus. 5. Treue. Der Lehrer muß treu ſein in ſeinem Amt. Das iſt Gottes Forderung. Ma. 16, 44. 45. Die Treue ſoll ſich zeigen a. in der Schuile, darin, daß er 15, 108. 1. Gottes Wort fleißig treibt; über den Realien 11. 130—132. 193. den Katechismus nicht vernachläſſigt: 2. in den Realien das Beſte zu leiſten ſucht: 11, 132. 133. 193. 3. ſich hütet vor Steckenpferden. Mancher wen⸗ 11. 195. det vielleicht viel Zeit auf Geſang und läßt das

  • Ma. 16, 44
  • Ma. 16, 44. 45
  • Wis. 91, 81 margin
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— Die Schule (1913)

Rechnen in die Brüche gehen; 4. keinen im Unterricht bevorzugt, keinen zurück⸗ 325. 11, 196. 13. 21 ſetzt und allen Kindern gerecht wird. Wie leicht laſſen wir uns durch Anmut eines Kindes beſtechen! 5. ſich auf den Unterricht gründlich vorbereitet; 31. 328. 11, 228. 6. die rechte Zucht handhabt; 11. 5. 7. auch dann noch bei den Kindern weilt, wenn 11. 2.0. ſie ſchon lange ſeinen Blicken entſchwunden ſind; 8. ſich der konfirmierten Jugend annimmt; 13, 363 b. im Verhältnis gegen Paſtor, Schulvorſteher, im 32⁵5. 39. 524. Dienſt an der Gemeinde, in Bezug auf ſeine Perſon. —368. Anm. a. Die Treue erfordert mehr, als daß man die 11, 98. beitimmten Schulſtunden hält. Anm. b. Ein Lehrer mag in andern Dingen noch ſo 11. 129. fleißig ſein, unterläßt er darüber die Aufgabe ſeines Verufes, ſo iſt er nicht treu. Ter. 1906, Anm. c. Mehr als Trene fordert Gott nicht. Das 11, 66. 68. iſt des Lehrers Troſt. Mehr ſoll auch eine Gemeinde 21. nicht erwarten. 8, 176—178. Anm. d. Will ein Lehrer ſein Amt treu verwalten, ſo hat er übergenug zu tun und braucht ſich nicht andere Dienſte aufzuladen. 6. Weitere Eigenſchaften des Lehrers. a. Fleiß und Eifer. Der Lehrer ſoll nicht faul 14. 139. 140. ſein, ſondern fleißig arbeiten in der Schule und nach Weiterbildung in der Schule ſtreben. 28, 119. Anm. a. Der Lehrer ſoll den Kindern mit gutem Beiſpiel vorangehen. Gibt ſich der Lehrer Mühe, ſo werden auch die Kinder Fleiß anwenden. Anm. b. Es iſt ſchon unrecht, wenn man im bürger⸗ lichen Berufe träge iſt. Anm. c. Vieles könnte den Eifer des Lehrers lahm- legen. Darum muß der Eifer immer wieder neu be⸗ lebt werden 44, 304. 305. Laßt uns im Eifer nicht er⸗ müden! 38, 175—181. b. Freundlichkeit. Der Lehrer ſei nicht mür- riſch und abſtoßend gegen die Kinder, ſondern freund⸗ lich im Umgange. Zwiſchen einem mürriſchen Lehrer und den Kindern iſt eine Kluft. c. Zufriedenheit. Wie manche ſind mit ihrem Stand und Veruf unzufrieden, werden desſelben über⸗ drüſſig. Der Kaufmann lobt den Handwerker. Jeder meint. der Beruf des andern ſei beſſer. Aber jeder Stand hat ſeine Plage. Wer ſeine Hand an den Lehrer⸗ deruf gelegt hat, ſchaue nicht zurück. 10, 257. 258. Anm. Der Lehrer ſoll gerade auch mit dem Poſten zufrieden ſein, wo Gott ihn hingeſetzt hat. Er ſoll nicht denken: hätte ich eine andere Gemeinde, ſtände ich un⸗ ter einem andern Paſtor u. ſ. w. d. Demut. Eitelkeit und ſelbſtgefälliges Weſen kleiden niemand ſchlechter als den Lehrer. Er ſoll nicht mit ſeinen Leiſtungen prahlen, nicht alles beſſer wiſſen wollen als die Kollegen. 15, 41. 42. Aum. Man ſoll ſeine Fertigkeit nicht überſchätzen noch 24, 34.

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— Die Schule (1913)

Anm. a. Eigenſchaften des Lehrers nach 1 Tim. 3, 2—6. Schulbl. 47, 138—143. Anm. b. Zwei Eigenſchaften, die der Lehrer nicht ha⸗ ben ſollte, ſind: 1. Ehrgeiz. Dadurch raubt ſich der Lehrer die Achtung der Schüler. Wer nach Ehre ſtrebt, wird leicht beleidigt. 2. Argwohn. Der Lehrer ſoll ſeinen Kindern nicht mit Mißtrauen entgegenkommen, keinen un⸗ begründeten Verdacht in ſich aufkommen laſſen Lind.

  • Schulbl. 47, 138—143

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352. ſich hüten vor Vorurteil Die Schule (1913)

352, ſich hüten vor Vorurteil. 38, 369. 370. v. Körperliche Qualifikationen: Geſundheit, Kraft, gute Augen und Ohren u. ſ. w. Anmerkungen hierzu: 1. Mit den nötigen Gaben muß Gott den Lehrer aus· rüſten. 2. Die Gaben ſind verſchieden, bei dem einen herrſcht dieſe, bei dem andern jene Eigenſchaft vor. Selten ſind ſie in gleichem Maße vorhanden. Sie dürfen aber nie ganz fehlen. 3. Kein Lehrer iſt vollkommen. Jeder hat ſeine Feh⸗ ler. Die Fehler, die man hat, ſollte man auch aner⸗ lennen. 4. Nicht jeder taugt zum Erzieher. 5. Erkennſt du, daß du nicht ſo biſt, wie du ſein ſoll⸗ teft, ſo nimm deine Zuflucht zum Blute Chriſti. 6. Laſſet uns nachjagen, daß wir das Ideal immer mehr und mehr erreichen. 7. Die natürlichen Gaben, die oft im Menſchen ſchlummern, müſſen geweckt und gepflegt werden. 8. Die Perſönlichkeit des Lehrers iſt ein großer Fak- tor in der Erziehung und übt einen großen moraliſchen Einfluß aus. Der gute Ruf der Schule hängt meiſt dom Lehrer ab. At. 1912, 8. 9. Ungeſchickte, unbrauchbare, untüchtige Lehrer ſoll man zu entfernen ſuchen. 7. Amtsfreudigkeit. Amtsfreudigkeit iſt Luſt und Begeiſterung zum Be⸗ ruf. 2. Der Lehrer ſoll ſein Amt mit Freuden ausrichten. Er ſoll ſeinem Berufe nicht aus Zwang nachkommen, . 345. 346, nicht den Kopf hängen laſſen und ſeine Arbeit mit ſaurem Geſichte verrichten 4, 55. 56. Das Amt ſoll nicht eine Laſt, ſondern eine Luſt ſein. 4, 54. Er zog aber ſeine Straße fröhlich. Ap. 8, 39. 36, 170 bis 175. Anm. a. Notwendig iſt die Amtsfreudigkeit 1. um des Erfolges willen. Niemand kann et— was Ordentliches leiſten, der nur mit halbem Her- zen arbe itet;

  • At. 1912, 8
  • At. 1912, 8. 9
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  • Ma. 8, 147. 148. 28, 124 margin
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— Die Schule (1913)

2. um des Lehrers willen. Luſt und Liebe zum Dinge, macht Mühe und Arbeit geringe; 3. um Gottes willen. Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb. Nur das fröhliche Geben in der Schule iſt ein Gottesdienſt. Anm. b. Es ſteht ſchlimm, wenn der Lehrer mit Unluſt in die Klaſſe geht. Wer keine Luſt zum Schulehalten hat, werde lieber Präſident oder Zigarrendreher. Lind. 212. 3. Unluſt zur Arbeit erfüllt oft unſer Herz. Mancher geht nirgends unliebſamer hin als in die Schule. Die Urſachen davon ſind mancherlei: a. Der alte Adam. Das Haupthindernis liegt in uns ſelbſt. Anm. a. Der Lehrer trägt oft ſelbſt die Schuld, wenn er ein freudenloſes Berufsleben führt. Anm. b. Das Erkennen des eignen Unvermögens iſt oft nur ein eingebildetes Hindernis. b. Erſolgloſigkeit. Mißerfolg ſtimmt uns nieder. c. Geringſchätzung des Amtes. Vor der Welt iſt das Lehramt ein verächtlich Ding. Es beſchäftigt ſich mit Kindern. Auch Gemeindeglieder haben mitunter ſolche Anſchauungen. d. Amtskreuz, ſei es nun ein unverſchuldetes oder ſelbſtgemachtes. e. Kleinmut, Verzagtheit, Hochmut. Der eine ſpricht: Ich ſehe ſo wenig Früchte meiner Arbeit. Ein anderer: Ich kann meine Gaben hier nicht verwerten. Ich bringe meine Tage hier vergeblich zu. Min. 94, 9. f. Häusliche Zuſtände, ein fried und freudenloſes Familienleben u. ſ. w. g. Reiberei mit dem Paſtor. h. Geringer Gehalt. i. Allotria. Man verliert dadurch die Luſt zur Schule. Wie kann ein geiſtig abgeſpannter Menſch noch mit Freuden in der Schule arbeiten? k. Weltweſen. Wer des Abends weltlichen Vergnügungen nachgeht und daran ſeine Freude findet, wird wohl kaum am nächſten Morgen mit Freuden zur Schule kommen. l. Schlechtes Schullokal, Mangel an Lehrmitteln u. w. m. Undank von Kindern und Eltern. Manche haben immer etwas am Lehrer zu bekritteln. Die verdiente Anerkennung wird oft zurückgehalten. Rechne nicht darauf! 30, 296. 4. Wie erhält ſich ein Lehrer ſeine Berufsfreudigkeit? Mittel dafür ſind: Daß der Lehrer a. ſich die herrliche Aufgabe ſeines Berufes vergegenwärtigt: b. ſein Werk in Gottes Namen treibt; c. alle Widerwärtigkeiten und Hinderniſſe mit Gottes Hilfe zu überwinden ſucht;

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— Die Schule (1913)

d. fleißig Umgang mit Kollegen pflegt, Konferenzen beiucht u. ſ. w. Geteilter Schmerz iſt halber Schmerz. S. Der Lehrer als Seelſorger und Miſſionar. a. Alle chriſtliche Erziehung iſt zugleich Seelſorge, ö 17. 90. 27, 104. Sorge für die Seele. Der Lehrer ſoll die Kinder zu ö Chriſto führen. Er ſoll darum 1. die Kinder in Gottes Wort unterrichten; 2. Gottes Wort praktiſch auf alle Kinder und privatim auf die einzelnen anwenden, muß Geſetz ö und Evangelium gebrauchen 17, 93, ermahnen, warnen vor dem Vöſen 27, 106, tröſten. Anm. Beſondere Gelegenheiten dazu finden ſich. wenn ein Kind krank iſt, beim Tode des Vaters oder der Mutter, wenn ein Gebot übertreten worden iſt oder das Kind die Schule endlich verläßt u. ſ. w.; 3. die Kinder zum Beten anhalten: 4. darauf achten, daß ſie zum Gottesdienſt kommen, ſich anmerken, welche Kinder fehlen. Anm. a. In der Kirche ſoll man den Kindern einen Platz anweiſen, wo ſie der Lehrer oder ein Vorſteher überwachen kann, darauf achten, daß ſie ordentlich mitſingen, Geſangbücher haben. Anm. b. Am folgenden Tage kann man den Inhalt der Predigt abfragen, ſoll aber nicht mit dem Stock dreinfahren, wenn ſie die Teile nicht anzugeben wiſſen. Anm. c. Urſachen, warum Kinder oft die Got. tesdienſte verſäumen, ſind der Teufel, der verderbte Wille der Kinder, das böſe Beiſpiel, ſchlechte Er— ziehung u. ſ. w. Anm. d. Abhandlung: Was kann der Lehrer tun, daß die Kinder zum Gottesdienſt kommen und Nutzeen davon haben? 36, 358—362. 33, 384;: 5. ſich der Konfirmierten annehmen, ſodiel er kann. Was kann der Lehrer tun, damit die Jugend bei der Kirche erhalten wird? 12, 270. Anm. a. Die Urſache, warum ſo viele Kinder von der Kirche abfallen, liegt nicht in Gott, ſondern bei den Menſchen. Innerliche Urſachen ſind die Sünde, der Unglaube; äußerliche Urſachen Mangel an guter Erziehung. Schuld des Paſtors oder des — das allgemeine Verderben in allen Stän⸗ en. Anm. b. Ob man nicht in unſern Schulen eine blte? Klaſſe für die Konfirmierten einrichten ollte Anm. e. Der Lehrer ſollte verſuchen, mit ſeinen früheren Schülern, ſo viel wie möglich, in innigem Verkehr zu bleiben, damit das Band nicht ſo ſchnell abgebrochen wird, nachdem die Kinder aus der Schule ſind. 6. für die Kinder fleißig beten, wie Chriſtus Fürbitte getan hat. 46, 17.

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Eigenſchaften. ö

— Die Schule (1913)

unterſchätzen. e. Geduld. Ein Erzieher der Kinder gebraucht einen Geduldsfaden, der nicht abreißt. Neb. 1906, 44. Hüte dich vor Ungeduld! Luth. 50, 105. Werde nicht ungeduldig, wenn ein Kind eine Frage nicht beantworten kann oder eine Vorſchrift übertreten hat, vielleicht liegt die Schuld an dir ſelbſt. 3, 305. 306. f. Sanftmut. Mit der Geduld hängt die Sanjtmut zuſammen. Der Lehrer muß ſich viel gefallen laſ. ſen 15, 43, darf nicht übelnehmeriſch ſein 15, 44, ſoll nicht aufbrauſen u. ſ. w. 28, 123. g. Höflichkeit. Auch in der Höflichkeit muß der Lehrer den Kindern mit gutem Beiſpiel vorangehen. h. Pünktlichkeit. Pünktlich anfangen und auf. ö hören, gehört mit zur guten Ordnung. i. Wohlanſtändigkeit. Der Lehrer bewahre äußerlichen Anſtand, laſſe ſich auch in der Schule nicht gehen. Äußerlicher Anſtand und Schliff iſt manchmal bloß eine hohle Larve. Die Quelle aller Wohlanſtändigkeit iſt Liebe zu Gott. 15, 22. k. Gerechtigkeit. über gerechte Schulzucht ſ. Zuchtmittel. Der Lehrer ſoll unparteiiſch ſein, nicht ab hängen von Geſchenken. 28, 93. l. Freudigkeit. Ein fröhliches Weſen bringt Sonnenſchein ins Schulzimmer. Vergl. Amtsfreudig; keit. m. Selbſtbeherrſchung. Ein Lehrer, der leidenſchaftlich erregt wird, hat nichts gewonnen. n. Selbſtverleugnung. Paſtor »340. o. Entſchiedenheit. Firmness. decision. Manche ſind in allem, was ſie tun wollen, ſo unentſchieden und bringen es darum zu nichts. p. Konſequenz ſ. Zuchtmittel. g. Gleichmut. Das iſt die Anlage, ſich immer gleich zu bleiben. Das Gogenteil davon iſt Launenhaftigkeit. Gleichmut heißt aber nicht Geſinnungsloſigkeit, da man gleichgiltig alles gehen läßt, wie es geht. r. Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit des Sinnes. ſ. Ordnungsliebe. t. Klugheit, Takt in allen Dingen. 47, 276. Das Gegenteil davon iſt Taktloſigkeit. Dummheit. Beſonders ältere Lehrer werden mit Verſtand und Klugheit er— ſehen, was ihnen an Lebhaftigkeit und Kraft abgeht. 3, —182. u. Wachſamkeit. Wacht der Lehrer immer über ſeine Schüler, ſo werden dieſe vor manchen Sünden bewahrt. Doch darf dieſe Wachſamkeit keine ſpionierende, ſondern muß eine väterliche ſein. Was man nicht wiſſen muß, frage man die Kinder nicht aus. Sie möchten ſonſt zum Lügen verleitet werden. 9, 154.

  • Neb. 1906, 44
  • Luth. 50, 105
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  • Neb. 1906, 47 margin
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Engliſch

— Die Schule (1913)

Engliſch. Abhandlungen. English in our parochial schools. 43, 307-316. The study of English in our schools. 34, 97-106. How can the English language be taught most successfully in our schools? 25, 367-371. Word method or phonic, which? 36, 362-367. Reading, spelling, conversation, writing. 25, 367-370. Children's mistake in language. 32, 362. 363. Our dialects. 14, 121. 122. English compositions in our parochial schools. 28, 4147. On correcting compositions. 29, 81-83. A question of penmanship. 29, 80-85. Principles gorerning the compilation and issue of our New Series of Readers. 34, 219-221. Das Engliſche in unſern Gemeindeſchulen. 2, 173—178. Wie betreibt man Engliſch in unſern Schulen erfolgreich? 12. 271. Eine Weiſe, den engliſchen Unterricht zu erteilen. 14, 39—45. Worauf kommt es bei dem engliſchen Leſeunterbis 311. 11, 115—117. Man gebrauche im Engliſchen kurze Wörter. 14, 305 is Engliſch. 26, 111. 6, 4. 3, 230. 1. Notwendigkeit. Engliſch müſſen wir fleißig treiben, 231. 233. 11, 101. 102. weil das die Sprache des Landes iſt. Menſchen bleiben 105. 12, 271. 275. 1, dem Volke, unter dem ſie leben, entfremdet, wenn ſie ihte 235 Luth. 10, 141. Lind. Sprache nicht reden können. 1, 205. Im politiſchen Le⸗

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— Die Schule (1913)

ben ſind ſie eine Null. 12, 275. 276. Wir würden auch unſere Kinder von uns treiben, wenn wir ſie nicht im Engliſchen unterrichteeten. Sie würden andern Umgang ſuchen und unſerer Kirche entfremdet. 1, 206. Anm. a. Unſere Gemeinden haven von Anfang an für engliſchen Unterricht geſorgt, obwohl damals das Bedürf⸗ nis noch nicht ſo dringend vorhanden war. Amm. b. Wir ſollen aber Engliſch in unſern Schulen nicht zur Hauptſache machen und Gottes Wort und chriſt⸗ liche Zucht drangeben. Auch ſollen wir bei dem Eifer für Engliſch das Deutſche nicht vernachläſſigen, ſolange unſere Hemeinden noch deutſch ſind. Lind. 28. 29. Anm. c. Verbreitung der engliſchen Sprache 41, 218.

  • Luth. 55, 181 margin
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219. — Die Schule (1913)

219, die Weltſprache der Zukunft 35, 124. 2. Unterrichtsfächer. Welche Fächer ſollten in engliſcher Sprache getrieben werden? Alle, bis auf Religion und Deutſch. In Geographie und Geſchichte mögen die Geo— graphie und Geſchichte von Deutſchland eine Ausnahme bilden. Im Geſangunterricht ſollte eine Anzahl eng⸗ liſcher Lieder geſungen werden. Anm. a. Engliſch ſoll nicht bloß Unterrichtsfach, ſon⸗ dern Unterrichtsmittel ſein und einen hervorragenden Teil der Zeit einnehmen. Anm. b. Der Unterricht im Engliſchen muß ganz eng⸗ liich ſein, nicht durch deutſche Fragen unterbrochen wer— den. Erklärung der Wörter ſollte nicht deutſch, ſondern engliſch gegeben werden. Anm. c. Das Ziel des engliſchen Unterrichts iſt, daß die Kinder richtig engliſch leſen, ſchreiben und reden ler— nen. 3. Engliſch Leſen. Vergl. Leſen. a. Kinder ſollten erſt dann mit Leſen des Engliſchen be— 15, 217—219. 14, 40. 3, 233. 19, 145. 12, 272. ginnen, wenn ſie die größten Schwierigkeiten im Leſen 15, 216. 217. 14, 294. des Deutſchen überwunden haben. Veide Sprachen zu— gleich beginnen, iſt nicht ratſam. 1, 261. Lind. 174. Anm. Die erſte Leſeſtunde 43, 311. 312, die An- jangsgründe 12, 272. 5. Method. Word method eor phonetic method, 36, 362—367. 25, 368. hich? Word method is the more valuable to be— 369. 19, 145. 45, 154. in with, the phonetic the correet method to pro— unce words. Bothe combined 42, 366. 43. 311. Anm. Auch die Lautiermethode kann im Engliſchen 14, 157. 12, 272. 278. angewendet werden, ſie eignet ſich aber nicht beſonders 279. dazu. 12, 279. e. Die Kinder ſollen auch in das Verſtändnis des 34, 99. 100. 12. 273. Geleſenen eindringen. Manche Wörter im Leſebuch müſ— 279. en erklärt, der Inhalt des Geleſenen abgefragt werden. d. Man gehe langſam vorwärts, daß ein Buch 34, 101. Lind. 175. nicht nochmals durchgearbeitet werden muß. Das Kind +— kein neues Leſebuch, bis es das alte ordentlich ann. e. An die Reihenfolge im Leſebuch braucht ſich 12, 273. der Lehrer nicht zu binden.

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— Die Schule (1913)

f. Der Lehrer achte auf korrekte Ausſprache und fehlerfreies Engliſch nicht bloß beim Leſen, ſondern auch beim Sprechen. Fehler, die gemacht werden, muß er verbeſſern. 43, 315. 316. 34, 118. Anm. a. Der Lehrer achte aber auch auf ſeine eigene Ausſprache und rede ſelbſt richtig Engliſch. Beſonders iſt das nötig bei Lehrern deutſcher Abſtammung. Hat ein Lehrer gute engliſche Sprache, ſo erweckt er den Eindruk, — daß er etwas weiß. 43, 307. Anm. b. Jede Stunde, in welcher die engliſche Sprache Medium iſt, ſollte engliſche Sprachſtunde ſein. Anm. c. Ob Kinder die Fehler des Lehrers korrigieren ſollten inbezug auf Grammatik, iſt eine offene Frage. g. Der Lehrer laſſe fleißig im Chor leſen. Anm. a. Das Ziel des Leſeunterrichts iſt, daß die Kinder den Inhalt richtig und ſchnell leſen und dann mündlich oder ſchriftlich wiedergeben können. Anm. b. Die Kinder ſollen nicht bloß engliſch leſen, ſondern auch engliſch denken lernen. Anm. e. Afirst lesson in reading in the seminary Practical school, Addison. II., 42, 365-368. A reading lesson ſor intermediate grades: The tiger. 43, 244-246. Ror higher grades 43, 178-182. Model lesSon; Third Reader. Lesson 45. 37, 336-342. English in gur upper grades 44, 334. 335. Object lessons 43. 313. J. Leſebücher, Lehrmittel. Was für engliſche Bücher ſoll man gebrauchen? a. I'rimer. 20, 89. Primer Charts 38, 62. Reading, (harts 32, 121. Baade's Reading Case 12, 289. Anm. Old l'rimers: Primer for Indians 30, 29. New England l'rimer 29, 9-14. 34, 36. 37. 11, 278. 119. 6, 87. 3, 5. Readers. Eirst Reader, Standard American 316. Serics. 38. 28. Third Reader 41. 284. Corrections 32. 20-29. lüfth Keader 44, 317.—Principles governing the compilation and issue of ocur new series o Readers 34, 219-221—The Caxton School Series. 43. 152. 41, 243. Anm. Erklärungen der Wörter an der Spitze der Leſeſtücke ſollten in Engliſch gegeben werden. 14, 44. 45. 25, 370. 28, 5. Compositions. S. Aufſatz. a. Aufſätze haben zum Zweck die ſchriftliche Wiedergabe 41. eines fremden Stoffes. Selbſtändige Aufſätze zu machen, muß das Ziel ſein, danach man ſtrebt. b. Man fange bei bekannten Dingen an 34, 102 und laſſe viele kleine Aufſätze ſchreiben, z. B. Oysters 34. 102. Briefe. übertragung von Poeſie in Proſa 12, 274. 275. 28, 42—17. 14, 45. Kinder ſollten auch fähig ſein, leichte Stücke aus dem Deutſchen dem Sinne nach im Engliſchen wiederzugeben. Lind. 50. Anm. Fleißiges Leſen hilft dazu, um ſeine Gedanken 41, 303—305. klar auszudrücken. c. Die Korrektur muß ſorgfältig ſein. 34, 103. 29, 81—83.

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— Die Schule (1913)

Spelling. Spelling. 37, 357-364. 41, 241. How to achieve correct spelling in our chools. 36, 367-369. Busy work and spelling. pelling. 43, 210-214. 42, 221. Shall we have common sense in spelling? 1. 344. An argument in favor of simplified spelling. ed spelling. 42, 88. 15, 123. 14, 94. 375. 27, 224. iten misspelled. 47, 172-175. iten misspelled. 47, 172-175. One hundred specimen words in simplified pelling. 48, 247. 6. Spelling. Spelling is a very important study. How to cachtit: a. The child should not be asked to spell worus, ne meaning and application of which it does not now. b. Oral spelling has its advantages, but does not mpart the ahility to write correctly. Written pelling should predominate. c. The common words must be consistently rilled. d. It is far better to drill a hundred words thorughly than to recite a thousand words unthor— ughly. e. The ability to spell difficult words counts for ittle, unless they are to be used in one's oπn comOsition. 1. Misspelled words must invariably be corrected nd rewritten as many times as the seriousness of ne mistake calls for. g. Some rules in spelling should be given. h. Either a spelling-book or the columns of words tthe head of the lessons in our Readers may be sed. —The speller and its use 36, 369. Harringan's Spelling-Book 24, 372. Note. The spelling of the pupils is in many ases not as good as it should be. Many are very oor spellers. 1. Causes: the unphonetic nature of our language. The teacher's apathy for teaching spelling. 2. Remedy: reading, oral and written spell- ing in its various shapes, dictation, copying from the printed page, writing 1rom memory.

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— Die Schule (1913)

7. Grammar. a. Teach grammar, but do not overdo it. b. Language is best learned by its proper use, not by rules. Object teaching. Model lesson 2 272.-273. The teaching of grammar by the diren method 47, 299-306. Note a. To what extent and in what manner should instruetion on verbs be given in our schodl 18, 20. The adverb 34, 105. Principal rules for the use of the comma 47, 357-364. Diagramming 25, 274. 275. 39, 300. 302. 214. The use of the grammar. 47, 24. Note b. Faulty expressions. Busy work for the higher grades. 45, 176-181. Words frequently misused 41, 253. Children's mistakes in language 32. 362.-365. Cautions 41, 114. The United States i or are? 33, 20. The words borrow, loan, lend and lay and lie: How to use them correctly. 43, 80·85⁵ Abstract nouns 44, 155. Note c. Language Lessons 1, 29, 225. Lessons 2. 31, 193-240.—De Garmo's Lessons. 25, 371- 7³ Language lessons according to the conversational method 34, 98. 99.

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eouibeſac

— Die Schule (1913)

ausnahme) iſt ein Kreuz für den Lehrer. Lind. 33. Anm. a. Neue Kinder ſoll der Lehrer freundlich auf— nehmen. Anm. b. Viele Kinder treten zu ſpät in die Gemeindeichule ein. Manche Eltern ſchicken ſie erſt die letzten Schuljahre. 1. Urſachen: Kinder können den weiten Weg zur Gemeindeſchule nicht gehen, ſind vielleicht auch wirklich kränklich, die Eltern bevorzugen die Staats⸗ ſchule, ſchätzen chriſtliche Schule gering. 2. Heilmittel: Die Gemeinde ſollte eine Ordnung darüber treffen. Paſtor und Lehrer müſ⸗ ſen mit den Eltern reden allein oder mit Zeugen. Anm. c. Gegen das zu ſpäte Eintreten fremder Kin— der, die nicht zur Gemeinde gehören, läßt ſich nichts tun.

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2. — Die Schule (1913)

2. Kinder ſollen gleich zu Anfang des Schuljahres eintreten und nicht zu verſchiedenen Zeiten des Jahres. Nur einmal im Jahre ſollte Aufnahme in die Schule ſtattfinden. — Daß das Schuljahr, anſtatt nach Oſtern, erſt im Herbſt anfängt, hat manches für ſich. Luth. 69, 70. 71 Anm. a. Wenn in Trägheim die Schule im Herbſt anfangen ſoll, kommen von 80 Kindern etwa bloß 30. Anm. b. Der Paſtor muß dazu auffordern, daß die inder gleich von Anfang an geſchickt werden.

  • Luth. 69, 70
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3. Der Eintritt des Kindes in die Schule Die Schule (1913)

3. Der Eintritt des Kindes in die Schule. Werden neue Rinder in die Schule aufgenommen, was gewöhnlich nach Oſtern geſchieht, ſo ſoll der Lehrer a. die Schule ſchön herrichten; b. die Kinder freundlich aufnehmen und ihnen die Schule zu einem angenehmen Aufenthalt zu machen ſu— chen; c. ſich das Vertrauen der Kinder zu erwerben ſuchen. Wie? Indem man ihnen Vertrauen entgegenbringt und zt dem Kinde ein Kind wird: d. die Kinder ſtudieren nach Charakter und Gaben. Es wäte gut, wenn Neueintretende auf gleicher Stufe ſtünden, aber es gibt wohl keinen Weg, dies zu erreichen. 44, 271. ‚ Manche Kinder kommen mit Freuden, an⸗ Anm. a. dere ſcheu und ſchüchtern. Vielleicht iſt ihnen die Schule ls eine Art Strafanſtalt vorgeſtellt worden. Es wird ichwer halten, dieſen Eindruck gleich zu verwiſchen. Angſtliche Kinder verlangen beſondere Vorſicht. 43, 21. Wie jind Kinder zu ſtillen, wenn ſie anfangen zu weinen, nachdem die Mutter hinaus iſt? 43, 36. 37. — Unge— boriame Kinder, die zu Hauſe nicht gehorchen gelernt haben, müſſen Gehorſam gleich vom erſten Tage an ler— 204 43, 22. — Wie wird es mit dem Stillſitzen? 32, +. Anm. b. Auch in der Eigenart des Lehrers, ſeiner Haltung, Stimme, Umgang u. ſ. w. kann manchmal etdas liegen, was dem Kinde Furcht einflößt. Anm. c. Den Kindern am erſten Tage Zuckertüten

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Erziehung

— Die Schule (1913)

Erziehung. Abhandlungen. Theſen über Schulzucht. 8, 213. Von Erhaltung guter Zucht. 2, 10—15. Jur Geſchichte der Schulzucht. 5, 217—250. Inſtruttion für die Lehrer, was ſie zdei der Schulzucht wohl zu beachten. 7, 330. Worin beſteht die rechte chriſtliche Schulzucht und wie lernt man ſie üben? 13, 207—213. Chriſtliche Schulzucht. 0, 257—260. 289—294. -Von der Auferziehung der Kinder in Anſehung des Unherrichs und der Zucht. 4, 302. 356—358. Die Bedeutung der Disziplin in der Schule jür die ſittliche Charakterbildung der Kinder. 46, 305—313. Endzweck der Ctziehung nach der Lehre der modernen Pädagogen. 9, 274—278. Erfahrungen aus der Erziehung. 29, 27—30. über Mädchenerziehung. 17, 143—152. 181 I15 186. Etwas über Erziehung. 30, 153—155. Wie erzieht die Schule zum Hehorſam? 35, 97—103. Wie erzieht die Schule zur Höflichkeit und Wohlanſtän-digkeit? 10, 193—197. Was ſollen wir tun, um den Charakter unſerer Schüler zu bilden? 44, 102—110. Pietismus und Erziehung. 5, 277. Die Schulerziebung 5, 137—139. 161—171. 198— 206. 225—228. 257—262. 289—297. 321 45 325. Theſen über die gewöhnlichen Fehler in der Kindererziehung. 4,. 41—45. Adphorismen oder praktiſche Winke hinſichtlich der Kindererziehung. 17, 134—143. Aiew suggestions to aid the discipline. 32, 366-368. Extremes in education and discipline. 24, 33-41. Teaching neatness. 35, 181-183.

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— Die Schule (1913)

Abriß. Die Gemeindeſchule ſoll die Kinder chriſtlich erziehen. § 1 Der Gegenſtand der Erziehung § 2. Der Lehrer als Erzieher § 3. Die Bewahrung vor Sünden § 4. Die Erziehung zum Guten § 5. Erziehung zu allerlei Tugenden § 6. Außerliche Schulzucht § 7. Chriſtliche Erziehung. ů 1. Die Gemeindeſchule ſoll die Kinder chriſtlich eüe. 9, 323 —326. L. W. 53, hen, eine Erziehungsanſtalt ſein. 8, 251. 252. Der Spruch: Ziehet eure Kinder auf in der Zucht und Ver30.2570 zum Herrn Eph. 6, 4 gilt auch für die Schule. „257. x Anm. a. So iſt die Schule auch eine Bildungsanſtalt. Nur der iſt ein gebildeter Menſch, der in der Zucht des Geiſtes ſteht. Die Furcht des Herrn iſt der Weisheit Anfang. Anm. b. Zweck und Ziel der Erziehung iſt die Ehre Gottes, der Menſchen Nutzen und Wohl und des Zöglings eigene zeitliche und ewige Glückſeligkeit. Sie geht nicht bloß auf das zeitliche, ſondern auch auf das ewige Wohl. 46, 97. Anm. c. Wahre Erziehung iſt nicht nur Bildung des Verſtandes, eine Vereicherung mit Kenntniſſen (Was hilft Erkenntnis des Wortes Gottes ohne Gottesfurcht, 5, 139), ſondern ein Aufziehen zum Herrn 5, 166—170. Wortbedeutung Lind. 5, 166—170. Anm. d. Eingeſchlofſen iſt dabei die Tötung des alten und das Herauskommen des neuen Menſchen, der Wandel nach Gottes Wort, als die Kinder Gottes. Anm. e. Erziehung begreift alles in ſich, was Gott von den Eltern an den Kindern getan haben will und iſt darum von der Erziehung im Hauſe nicht weſentlich verſchieden. Anm. f. Das Weſen der gottgefälligen Erziehung iſt aus der Schrift zu erkennen. Die Bibel iſt das vollkommenſte pädagogiſche Werk, das die Menſchen beſitzen. Anm. g. Zur Erziehung gehören zwei Stücke: Un— terweiſung durch den Unterricht und die Zucht, Lehre und Vermahnung. Anm. h. Wahre Erziehung gibt es, ſolange die Rirche Gottes auf Erden beſteht. Anm. i. Was veriteht die Welt unter Erziehung? Nur eine Erziehung für dieſes Leben, die dem Zögling keinen ſittlichen Halt geben kann. 2. Der Gegenſtand der Erziehung. Der Zögling kann und ſoll beurteilt und behandelt werden nach einem dreifachen Stand, nach dem Stand a. der Natur, als die vornehmſte ſichtbare Kreatur. Als ſolche hat jedes Kind ſeine beſonderen Eigentümlichkeiten. Temperament, verſchiedene Begabung, 10 daß man nicht alle Kinder über einen Kamm ſcheren ann:

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— Die Schule (1913)

b. der Sünde. Jedes Kind hat eine verderbte Natur und iſt zu jeder Sünde geneigt, einzelne Kinder zu beſonderen Sünden. Anm. a. Wer erziehen will, muß die Sünde mit in Wanm bringen und das Kind davon zu heilen ſuchen. Anm. b. Baſedow: Das Kind ſei von Natur gut. Das Böſe liege außer ihm und ſei Schuld der Leute; c. der Gnade, als erlöſte, wiedergeborene Kinder Gottes. Darum ſolk der Erzieher die Kinder nicht bloß anſehen als das, was ſie in Zukunft in dieſer Welt ſein werden: Doktoren, Paſtoren, Kanzler u. ſ. w. 2, 38, jondern vor allen Dingen als gläubige Kinder Gottes. Bis. 88, 57. Anm. Die Wahrheit, daß jedes Kind in unſern Schu⸗ len nach einem dreifachen Stand behandelt werden muß, wird der Erzieher pädagogiſch verwerten. Er wird

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1. — Die Schule (1913)

1. ſorgfältig ſcheiden, was bei dem Kinde der Natur, der Sünde und der Gnade angehört;

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2. nicht bloß den alten Adam anſehen Die Schule (1913)

2. nicht bloß den alten Adam anſehen. Es iſt auch ein neuer Menſch da, der genährt werden muß:

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3. — Die Schule (1913)

3. nicht allzuſehr erſchrecken, wenn grobe Sün-⸗ denfälle vorkommen:

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4. — Die Schule (1913)

4. ſich nicht täuſchen laſſen durch gewinnende Körperform u. ſ. w.;

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