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Die Schule (1913)
ausnahme) iſt ein Kreuz für den Lehrer. Lind. 33.
Anm. a. Neue Kinder ſoll der Lehrer freundlich auf— nehmen.
Anm. b. Viele Kinder treten zu ſpät in die Gemeindeichule ein. Manche Eltern ſchicken ſie erſt die letzten Schuljahre.
1. Urſachen: Kinder können den weiten Weg
zur Gemeindeſchule nicht gehen, ſind vielleicht auch
wirklich kränklich, die Eltern bevorzugen die Staats⸗
ſchule, ſchätzen chriſtliche Schule gering.
2. Heilmittel: Die Gemeinde ſollte eine
Ordnung darüber treffen. Paſtor und Lehrer müſ⸗
ſen mit den Eltern reden allein oder mit Zeugen.
Anm. c. Gegen das zu ſpäte Eintreten fremder Kin— der, die nicht zur Gemeinde gehören, läßt ſich nichts tun.
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2.
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Die Schule (1913)
2. Kinder ſollen gleich zu Anfang des Schuljahres eintreten und nicht zu verſchiedenen Zeiten des Jahres. Nur einmal im Jahre ſollte Aufnahme in die Schule ſtattfinden. — Daß das Schuljahr, anſtatt nach Oſtern, erſt im Herbſt anfängt, hat manches für ſich. Luth. 69, 70. 71
Anm. a. Wenn in Trägheim die Schule im Herbſt anfangen ſoll, kommen von 80 Kindern etwa bloß 30.
Anm. b. Der Paſtor muß dazu auffordern, daß die inder gleich von Anfang an geſchickt werden.
- Luth. 69, 70
- Luth. 69, 70. 71
- Neb. 1906, 59
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- Neb. 1906, 59. 26
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- Neb. 1906, 59. 26, 328
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- Luth. 57, 289—291
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- Luth. 57, 289
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- Luth. 57, 289. 290
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3.
Der Eintritt des Kindes in die Schule
Die Schule (1913)
3. Der Eintritt des Kindes in die Schule. Werden neue Rinder in die Schule aufgenommen, was gewöhnlich nach Oſtern geſchieht, ſo ſoll der Lehrer
a. die Schule ſchön herrichten;
b. die Kinder freundlich aufnehmen und ihnen die Schule zu einem angenehmen Aufenthalt zu machen ſu— chen;
c. ſich das Vertrauen der Kinder zu erwerben ſuchen. Wie?
Indem man ihnen Vertrauen entgegenbringt und zt dem Kinde ein Kind wird:
d. die Kinder ſtudieren nach Charakter und Gaben. Es wäte gut, wenn Neueintretende auf gleicher Stufe ſtünden, aber es gibt wohl keinen Weg, dies zu erreichen. 44, 271. ‚
Manche Kinder kommen mit Freuden, an⸗
Anm. a.
dere ſcheu und ſchüchtern. Vielleicht iſt ihnen die Schule ls eine Art Strafanſtalt vorgeſtellt worden. Es wird ichwer halten, dieſen Eindruck gleich zu verwiſchen. Angſtliche Kinder verlangen beſondere Vorſicht. 43, 21. Wie jind Kinder zu ſtillen, wenn ſie anfangen zu weinen, nachdem die Mutter hinaus iſt? 43, 36. 37. — Unge— boriame Kinder, die zu Hauſe nicht gehorchen gelernt haben, müſſen Gehorſam gleich vom erſten Tage an ler— 204 43, 22. — Wie wird es mit dem Stillſitzen? 32,
+.
Anm. b. Auch in der Eigenart des Lehrers, ſeiner Haltung, Stimme, Umgang u. ſ. w. kann manchmal etdas liegen, was dem Kinde Furcht einflößt.
Anm. c. Den Kindern am erſten Tage Zuckertüten
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