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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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4 entries under kirchengehen.

Kirchengehen

—

Abhandlungen. Ka. 1903. Vom ſündlichen Kirchenſchlaf. Luth. 6, 180 bis 183. Was kann der Lehrer tun, daß die Kinder zum Gottesdienſt kommen und Schulb. 36, 358. 1—Hilfsbüchlein für Gemeindevorſteher. 2—Lutheriſches Samenkorn No. 12: Komm zur Kitrche. -Dallmann, Kirchengehen. Abrißt. Kirchengehen iſt eine alte Sitte und göttliche Einrichtung. Kirche gehen? § 2. Wo ſoll man zur Kirche gehen? § 3. Warum ſoll man gehen? § 5. Falſche gehen? 8 4. Saumſeliger nete Kirchgang. §S 7. Einwände. 8§ 8. tann geſchehen, um den Beſuch des Gottesdienſtes zu heben? Kirchen gehen. 1. Das Kirchengehen iſt a. eine alte Sitte. Luk. 2, 41: ſeine Eltern gingen alle Jahre gen Jeruſalem. Das war vor 1900 Jahren. Die erſten Chriſten hatten ihre Verſammlun⸗ gen Hebr. 10. 25. — Das Kirchengehen iſt nicht erſt damals in Mode gekommen. Ap. 15, 21; b. eine göttliche Einrichtung. Gott hat 1. das Predigtamt eingeſetzt. Mark. 16, 16: prediget das Evangelium aller Kreatur. Darum erwartet er nun auch, daß die Kreatur die Predigt hört. Anm. Gott gibt die Prediger. (Sprüche ſ. Seite 351, § 3.) Die ſoll man hören. Luk. 10, 16. Einer ſoll Gottes Wort vorleſen, die anderen ſollen zuhören. Off. 1, 3; 2. die Sakramente geordnet. Zu ihrer Verwal⸗ tung ſollen die Chriſten zuſammenkommen: 3. die Gemeinden eingerichtet; Anm. a. Es ſteht nicht in deinem Belieben, ob du zur Kirche gehen willſt oder nicht. Anm. b. Zu den Mitteldingen gehört 1. der Ort. Gott hat keinen beſtimmten Ort des Gottesdienſtes vorgeſchrieben. Johannes der Täufer predigte in der Wüſte, Chriſtus auf dem Berge, die erſten Chriſten hin und her in Häuſern, zur Zeit der Verfolgung in Wäldern u. ſ. w.: 2. die Zeit, Ka. 1903, 41. 42. ſ. Gottesdienſt v433; ö 3. die Art und Weiſe. Die Liturgie und Zere— monien mögen die Chriſten machen, wie ſie wollen. 2. Wer ſoll zur Kirche gehen? Jeder. Luk. 2, 41. 12. Joſeph. Maria und der Jeſusknabe, die ganze Fa⸗— milie. a. Die Männer. Die Männer müſſen Geld ver⸗ dienen, aber wenn Kirche iſt. ſoll das Geſchäft geſchloſ⸗ ſen ſein. Die vaar Cents, die der Mann während der Kirchzeit einnimmt. machen ihn nicht alücklich. Anm. a. In vielen Stadtkirchen iſt die Männerſeite ziemlich leer. Anm. b. Niele Männer ſcheinen zu denken, daß ihre Frauen das Kirchgeben mit für ſie abmachen könnten. Nieles können die Frauen für ihre Männer tun. nur nicht für ſie fromm leben. Niemand mird durch eines Andern Glauben ſelig ſ. Glaube 5281. Anm. b. Anm. c. Es iſt unrecht. wenn Männer in eine Gegend ziehen, wo keine Kirche iſt, zu der man ſich halten kann. Wohnt man in einer ſolchen Gegend, dann ſoll man lie— Beiſpiel: die ſächſiſchen Auswanderer. ber auswandern. b. DDie Frauen. Den Frauen fällt es in ihrem Beruf ungeheuer leicht, eine Entſchuldigung zu finden, um zu Hauſe bleiben zu können. Sie müſſen die Kin— der verſorgen, das Mittageſſen bereiten. Aber ihr »— ligſter Boruf iſt, Jeſu nachzufolgen. Luk. 10, 41: Martha, Martha! Viele denken, für die Jugend c. Die JIugend. ſei das Kirchengehen zu ernſt. Die ſoll lieber auf den Tanz und ins Theater gehen. Aber abgeſehen davon, daß Chriſten ſich nicht der Welt gleichſtellen ſollen, fteht geſchrieben: Gedente an deinen Schöpfer in deiner Ju— gend. Pred. 12, 1. Weißt du, ob du nächſtes Jahr noch lebſt? Schaffet, daß ihr ſelig werdet. Anm. a. Darum ſoll man 1. die Jugend fleißig zum Kirchengehen anhal ten, 2. die eigenen Kinder mitnehmen, ihnen mit gu tem Beiſpiel vorangehen. Anm. b. Es iſt unrecht, wenn Dienſtmädchen und Knechte einen Dienſt annehmen, wo ſie keine Zeit haben zur Kirche zu gehen. Solchen Dienſt ſollte man aui geben, ſobald als möglich. Herrſchaften ſollen ihr Hans Luth. 57, 37˙. geſinde nicht von der Kirche abhalten. d. Die Kinder. Viele meinen, Kinder gehören nicht in die Kirche. Wer ſeine Kinder zu Haus läß— und ſie nicht an das Kirchengehen gewöhnt, kam— erfahren, daß ſie ſich ſpäter vielleicht weder durch Güte noch durch Ernſt zur Kirche treiben laſſen. Wo ſind deine Kinder? Anm. Was kann der Lehrer tun, daß die Kinder zum Gottesdienſt kommen und Nuben davon haben? Er ſoll den Kirchenbeſuch ſeiner Schüler überwachen. beir Vehandlung des 3. Gebots dazu ermuntern, für ſie be— ten, ſelbſt mit gutem Beiſpiel vorangehen, dafür ſorgen daß die Kinder einen Platz in der Kirche bekommen,. + 12* er ſie überwachen kann. am Montag die Hauptteile der Predigt abfragen, zuſehen, daß die Kinder alle ein Geſanabuch haben und tüchtig mitſingen.

  • Luth. 6, 180
  • Schulb. 36, 358
  • Schulb. 36, 358. 1
  • Ka. 1903, 41
  • Ka. 1903, 41. 42
  • Ka. 1903, 9 margin
  • Ka. 1903, 9. 10 margin
  • Dall. 1 margin
  • Dall. 1. 2 margin
  • Ma. 30, 258 margin
  • Ka. 1903, 13 margin
  • Luth. 51, 27 margin
  • Ka. 1903, 13—15 margin
  • Ka. 1903, 16 margin
  • Ka. 1903, 16. 17 margin
  • Or. 99, 17 margin
  • Tex. 1906, 23 margin
  • Ka. 1903, 12 margin
  • Ka. 1903, 13 margin
  • Ka. 1903, 33 margin
  • Ka. 1903, 34 margin
  • Ma. 23. 63 margin
  • Ma. 23. 63. 64 margin
  • Ka. 1903, 34 margin
  • Min. 88. 43 margin
  • Jo. 1901. 35 margin
  • O. 85. 32 margin
  • Luth. 57, 37
  • Ka. 1903, 34 margin
  • Dall. 87 margin
  • Ka. 1903, 36 margin
  • Wis. 89, 27 margin
  • Wis. 89, 27. 28 margin
  • Schulb. 36. 359 margin
  • Ka. 1903, 35 margin
  • Ka. 1903, 35. 2 margin
  • Ka. 1903, 37 margin
  • Schulb. 36, 358—362 margin
  • Ka. 1903. Vom ſündlichen
  • No. 12: Komm zur Kitrche
  • Dallmann, Kirchengehen.
  • O. 85,

vol b, printed page 762–764 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0843

3. Wo ſoll man zur Kirche gehen? Maria und Joſeys gingen zum Tempel des Herrn

3. Wo ſoll man zur Kirche gehen? Maria und Joſeys gingen zum Tempel des Herrn. Luk. 2. 41. Ein Tem⸗ vel Gottes iſt ein Ort, wo Gottes Wort lauter gepredigt wird. Kann man jede Kirche einen Tempel Gottes nennoen? Nur in rechtgläubigen Kirchen ſoll man ſeine Erbauung ſuchen. Anm. a. Falſchgläubige Kirchen ſoll man meiden. Kommt man gelegentlich bei Begräbniſſen u. ſ. w. in ſolche Kirchen, dann ſoll man nicht mitmachen. Einwand: Sind nicht in falſchgläubigen Kirchen auch Chriſten? — Gewiß. Hört man nicht in falſchaläubi— oen Kirchen noch manche ſchöne Prediat? Sicher. Aber alle ſolche Bodenken ſchlägt Gott nieder mit den Wor— n: Weichet von denſelbigen. Röm. 16. 17. Gott will 5 einmal nicht haben. Anm. b. Gibt es mehrere rechtgläubige Kirchen deinem Ort, ſo gehe in die Kirche, die dir am näch⸗ en iſt. Gott hat jedem Prediger ſeinen Wirkungskreis ngewieſen. Wo man ſich in die Ordnung nicht fügen Zill, ſondern ſpricht: Ich bin pauliſch, ich bin apolliſch Kor. 3, 4, ſo entſteht Unordnung. 1. Wie ſoll man zur Kirche gehen? Man ſoll zur dirche gehen a. fleißig, womöglich regelmäßig. Wir ſollen im eden dt nicht läſſig und träg ſein. Wir ſollten eden öffentlichen Gottesdienſt beſuchen, es ſei denn, Gott ſelbſt ſagt uns: Bleibe zu Haus. Anm. a. Maria und Joſeph gingen alle Jahre auf das Oſterfeſt gen Jeruſalem. Luk. 2. 11. Aber daraus ſoll niemand ſchließen, daß ſie alle Jahre bloß einmal zur Kirche gegangen ſeien. Sie hatten ihre Kirche in Nazareth, wo ſie jeden Sabbath gehen konnten. Anm. b. Fleißiger Kirchenbeſuch iſt ein Zeugnis, daß wirklich noch Verlangen und Hunger nach Gottes Wort da iſt. Anm. c. Wir ſollen uns nicht ſo leicht vom Kirchen- gehen abhalten laſſen durch 1. das Wetter. Auch die Welt läßt ſich nicht leicht durchs Wetter vom Tanz u. ſ. w. abhalten. Du weißt nicht, ob es dein letzter Sonntag iſt. Vielleicht hat Gott gerade an dieſem Sonntag einen beſonderen Segen für dich beſtimmt: 2. den weiten Weg. Welchen weiten Weg legte der Jeſusknabe zu Fuß zurück nach Jeruſalem! Die Hugenotten in Rochelle 1703, die während der Nacht zwanzig Meilen liefen, um am Sonntag in der Kirche zu ſein. Luth. 26, 55. Geſchichte: Eine ſochs Meilen lange Predigt. Dall. 81. Trak. 2, X 3. Beſuch. Bring ihn mit! Wenn er nicht mit will, dann geh allein und entſchuldige dich ſo lange. Das wird einen heilſamen Einfluß auf deinen Be— ſuch ansüben. Sich wegen Geſellſchaft vom Kir— chengehen leichtfertig abhalten laſſen, iſt eine Be— leidigung gegen Gott, Paſtor und Gemeinde; 4. geringes Unwohlſein: 5. Spott der Leute. Achte nicht darauf, was ſie ſagen: 6. Schwerhörigkeit. Tanbheit. Auch wenn man die Predigt nicht verſteht, ſollte man doch zur Kirche gehen, andern ein autes Vorbild geben. Gemeinſchaft mit ſeinen Mitchriſten pflegen und ſich von Gott ſegnen laſſen: 7. allerlei unangenehme oder böſe Vorkommniſſe in der Gemeinde. Es kommen in allen Gemeinden Dinge vor, die nicht ſein ſollten: 8. weltliche Feſte (Turnfeſt u. ſ. w.), Ausi und Vergnügungen, Picnics. — Während Kirchzeit ſollen Chriſten keine Geſellſchaft oder 3 gnügungsfeier abhalten. Ka. 91, 34. So i1 man ſich der Welt gleich. Wis. 1900, 24; 9. Sonntagsarbeit. Ich habe keine Zeit; 10. Kinder. Muß jedoch um kleiner Kinder z len die Mutter längere Zeit zu Hauſe bleiben es nicht möglich, daß der Mann hier und de! ihr abwechſelt? Anm. d. Eine gute Entſchuldigung, den Gottesna zu verſäumen, hat man nur. wenn Gott es uns ſl ſagt. Das iſt der Fall bei Werken 1. der Not; wenn ein Ochſe oder Eſel in Brunnen fällt u. ſ. w.; 2. der Liebe. Krankenpflege u. ſ. w. Welches ſolche Werke ſind, muß jeder Chriſt mit 6 und ſeinem eigenen Gewiſſen abmachen. Dall. 86. Wer vom Gottesdienſt zu Haus bleiben muß., ſoll ſich Haus Erſatz dafür ſchaffen ſo gut als möglich. M. 88, 54. Anm. e. Auch Wochengottesdienſte, z. B. Paſſinn gottesdienſte, ſollte man fleißig beſuchen. Anm. f. Läſſiger Kirchenbeſuch iſt 1. entmutigend für den Paſtor und die zn Leute, die da ſind, 2. ein Argernis für die Jugend. Anm. g. Es iſt ein Widerſpruch, einen Paſtor ſtellen und bezahlen, damit er uns predigt, und ba nach die Predigt nicht hören wollen. Anm. h. Für jede Verſäumnis des Gottesdienſtt hat der Menſch Gott Rechenſchaft abzulegen. Anm. i. Wer ohne Not die Predigt verſäumt, ve: achtet ſie. Das will niemand leicht zugeben aber de noch iſt es ſo. Was ich liebe, ſuche ich, was ich verachn laſſe ich. Anm. k. Oft beſchämen uns Sekten durch ihren e ßigen Kirchenbeſuch. Anm. l. Wie gefüllt würden alle Kirchen ſein, wen jeder bedächte: Gott redet durch unſern Paſtor. Be euch hört, der höret mich: b. gern. Kirchengehen ſoll nicht eine Laſt, ſonden eine Luſt ſein. Den Ort, den man lieb hat, ſucht men gern auf. Ma. 30, 262. Ein Sonntag ohne Gottet⸗ dienſt iſt kein Sonntag. Wis. 1900, 23. Anm. a. Vorbilder von ſolchen, die gern nd fleißig in die Kirche qingen: 1. bibliſche: Sanna. Luk. 2. 37: die kam nin⸗ mer vom Tempel. Maria und Joſeph eumd der Re ſusknohe. Luk. 2. 41. (Nach dem Geſetz brauc⸗ ten Maria und Jeſus nicht hinaufzugehen.) — Da— vid. Pſ. 81. 2. 11: Meine Seelo verlanget und ſahnet ſich nach den Vorhöfen des HSerrn. W. 7 1: Eins bitte ich u. ſ. w. Pſ. M. 6—8: Ich halr mich, Herr, zu deinem Altar u. ſ. w. Pſ. 42, 5: ich wollte gerne hingehen mit dem Haufen u. ſ. w. — Die erſten Chriſten. Ap. 2, 46; 2. andere: Ein hoher engliſcher Würdentäger Luth. 60, 281. 62, 293. Rooſevelt Luth. 62, 406. 407. Friedrich Wilhelm der Dritte Pio. 1904, 3. Freiherr von Tann Luth. 57, 377. Hugenotten Luth. 26, 55. Viele von unſern Vätern Süd. 97, 44. Gladſtone. Dall. 5. Anm. b. Chriſten haben Gottes Wort lieb. Pſ. 119, 3: ſüßer denn Honig, 119, 72: lieber denn viel tauid Stück Gold und Silber. Jer. 15, 16: unſers Hers Freude und Troſt. Joh. 8, 47: Wer von Gott iſt, r höret Gottes Wort. Theol. 3, 25. Schulb. 41, 99. 1. 20 c. Die Sonntage ſind die Herberge dieſes Le⸗ darin wir uns erquicken. Anm. d. Gern zur Kirche gehen! Iſt das zu viel rlangt? Sieh, wie der Künſtler ſich mit ſeiner Kunſt, r Muſiker mit ſeiner Muſik, der Geſchäftsmann mit nem Geſchäft beſchäftigt. Sollte es nicht ähnlich mit nem Chriſten ſein? Anm. e. Muß man denn Sonntags zur Kirche gen? — Selig ſind, die Gottes Wort hören und bewahn. Willſt du nicht gern ſelig werden? Anm. f. Wenn der Chriſt am Sonntag zur Kirche hen will, findet oft ein Streit ſtatt zwiſchen dem alten nd neuen Menſchen. Den alten Adam muß man hin⸗netreiben.

  • Ka. 1903, 38 margin
  • Dall. 80 margin
  • Ma. 30. 258 margin
  • Ka. 1903, 38 margin
  • Min. 88. 43 margin
  • Ka. 1903, 38 margin
  • Ka. 1903, 38. 39 margin
  • Luth. 26, 55
  • Dall. 81
  • Trak. 2
  • Ka. 1903, 40 margin
  • Ka. 1903, 40. 41 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 8 margin
  • Syn. 74, 29 margin
  • Syn. 74, 29. 30 margin
  • Il. 95, 44 margin
  • Cal. 1903, 24 margin
  • O. 1900, 44 margin
  • Min. 88, 53 margin
  • Min. 88, 53. 54 margin
  • Wis. 1900, 23 margin
  • Wis. 1900, 23. 24 margin
  • Walth. Ev. 310 margin
  • Walth. Ev. 310. 243 margin
  • W. 95, 20 margin
  • Schulb. 35. 113 margin
  • Pio. 91 margin
  • Pio. 91 18 margin
  • W. 77, 59 margin
  • Dall. 3 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 3 margin
  • Dall. 21 margin
  • Luth. 62. 163 margin
  • Dall. 87 margin
  • Dall. 20 margin
  • Ma. 18, 170 margin
  • Ka. 1903. 29 margin
  • Dall. 88 margin
  • Luth. 56, 74 margin
  • Ka. 91, 34
  • Wis. 1900, 24
  • Wis. 1900, 24; 9
  • Dall. 86
  • Ma. 30, 262
  • Wis. 1900, 23
  • Luth. 39, 173 margin
  • O. 1900, 44 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 1 margin
  • Schulb. 35, 118 margin
  • Or. 99, 18 margin
  • Ka. 1903, 46 margin
  • Min. 88, 54 margin
  • Cal. 1903, 24 margin
  • Luth. 15, 107 margin
  • Luth. 15, 107. 115 margin
  • Luth. 15, 108 margin
  • Luth. 15, 108. 109 margin
  • Bra. 1905, 60 margin
  • Bra. 1905, 60. 61 margin
  • Il. 95, 44 margin
  • Il. 95, 44 margin
  • Luth. 15, 109 margin
  • Ka. 91, 33 margin
  • W. 91, 15 margin
  • Mag. 4, 5 margin
  • Ma. 24, 134 margin
  • Walth. Ev. 310 margin
  • Dall. 4 margin
  • Ma. 2, 4 margin
  • Ma. 2, 4. 5 margin
  • Ma. 30, 261 margin
  • Ma. 30, 261. 262 margin
  • Luth. 60, 281
  • Luth. 60, 281. 62, 293
  • Luth. 62, 406
  • Luth. 62, 406. 407
  • Pio. 1904, 3
  • Luth. 57, 377
  • Luth. 26, 55
  • Süd. 97, 44
  • Dall. 5
  • Theol. 3, 25
  • Schulb. 41, 99
  • Schulb. 41, 99. 1
  • Schulb. 41, 99. 1. 20
  • Theol. 3, 29 margin
  • Schulb. 41, 100 margin
  • Wis. 1900, 24 margin
  • Wis. 1900, 24. 95 margin
  • Schulb. 41, 8 margin
  • Wis. 1900, 23 margin
  • Luth. 57, 266 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 54 margin
  • Schmidt 1, 54. 62 margin
  • Schmidt 1, 54. 62, 227 margin
  • Luth. 54 margin
  • Luth. + 7.
  • Mag.“ 4, 4.
  • Dall. Die zehn Gebote 88
  • Min. 88,

vol b, printed page 764–767 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0845

5. —

5. Warum ſollen wir zur Kirche gehen? Die Gründe, e uns dazu bewegen ſollen, ſind folgende: a. Gott will es ſo haben. Das 3. Gebot: Zir ſollen die Predigt und ſein Wort nicht verachten. b. Wir ſollen durch unſer Kirchengehen in Bekenntnis ablegen. Kirchgang iſt ein atbekenntnis: Es gibt einen Gott. Jeſus iſt mein Heiand. — Man kann niemand für einen Chriſten anſehen, er nicht zur Kirche gehen will. ö c. Durch unſern Kirchgang wollen wir bzemeinſchaft pflegen mit unſern Glauensgenoſſen. Man wird nicht eher von jemand lauben, daß er einer von uns iſt, bis er bei uns zur lirche kommt. Anm. Welch einen Segen bringt dieſe Gemeinſchaft! zaumſelige werden wieder mit hingeriſſen, Verzaate nifgerichtet u. ſ. w. Es iſt gerade wie mit Kohlen. Ge⸗— neinſchaftlich glühen ſie, einzeln verlöſchen ſie ſchnell. d. Wir ſollen andern mit autem Beipiel vorangehen. Das Vorbild lockt am meiten. e. Wir bedürfen des Kirchenaehens. Unern Nat ſollte uns treiben. Der Glaube iſt nicht ein elbitleuchtender Körver. Er muß genährt werden wie iedes Licht. ſonſt verlöſcht er. — Der Chriſt hat viel An⸗ fechtung und Not, in denen er Kraft und Stärtrim Gotteshaus. f. Der Nutzen und Segen des 6 dienſtes iſt groß. Durch das gepredign Gottes wird die Bekehrung gewirkft (Seite 314 der Glaube entzündet (Seite 5295) und erhalte 741), die Sicheren erſchreckt, die Erſchrockenen Ka. 1903, 21. 22. Wie mächtig reizt der Gon zur Bruderliebe, wie ſtärkt er zum Kampf! 27. 28. Walth. Ev. 378. Anm. a. Wo Gottes Wort gepredigt wird. 93 ſtus ſeinen Einzug in die Herzen, wie damals — ſalem. Könnte ich ankündigen: „Heut Nachmin ſcheint der Herr ſelbſt ſichtbar,“ würde nicht di Gemeinde zur Kirche eilen? Anm. b. Wo zween oder drei verſammelt ſind! nem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Man 20. Anm. c. Wie heilig iſt dieſe Stätte! Hier Pforte des Himmels! Gotteshaus. 1 Moſ. 2. Hier wohnt die Ehre Gottes, hier predigt man Wunder. Ma. 30, 259. Anm. d. Im Gottesdienſt dient Gott uns Anm. e. Welchen Eindruck macht manchmal 62 zige Predigt! Anm. f. Wer gnadenhungrig kommt, wird: Predigt immer etwas finden zu ſeiner Erbaum man den Segen auch nicht immer ſpürt. — Wos wir ohne Kirche geworden! Anm. g. Seife und Waſſer geht durch die Walt durch, es bleibt nichts hängen, aber die Wäſche 3 von rein. So iſt es mit den Predigten. Sie gehört und zum großen Teil wieder vergeſſen, »d Menſch, der ſie recht hört, wird dadurch gebeſſert. g. Endlich wollen wir auch dem Herrn unier— lieder ſingen und im Gebet unſere Nöte vor iher ſchiitten. Schon um des gemeinſamen Gebeis ſollte ieder den Gottesdienſt beſuchen. Gebet 973

  • Ma. 24, 132 margin
  • Ma. 24, 132. 133 margin
  • Ma. 24, 132. 133. 134 margin
  • Luth. 15, 115 margin
  • Schulb. 11, 74 margin
  • Stock 642 margin
  • O. 85, 31 margin
  • Dall. 81 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 4 margin
  • Dall. 82 margin
  • Dall. 82. 83 margin
  • Dall. 82. 83. 80 margin
  • Dall. 81 margin
  • Wis 89. 28 margin
  • Dall. 88 margin
  • Cal. 1903. 23 margin
  • Cal. 1903. 23. 24 margin
  • Dall. 80 margin
  • Luth. 15. 115 margin
  • Luth. 15. 115. 116 margin
  • Dall. 9 margin
  • Ka. 1903, 21
  • Ka. 1903, 21. 22
  • Walth. Ev. 378
  • Ma. 30, 259
  • Ma. 5, 327 margin
  • Ma. 5, 327. 330 margin
  • Ma. 2, 206 margin
  • Walth. Kas. 510 margin
  • Walth. Anschl. 39 margin
  • Ma. 9, 268 margin
  • Or. 1903, 40 margin
  • Luth. 64, 259 margin
  • Luth. 64, 259. 4, 71 margin
  • Neb. 82, 37 margin
  • Dall. 89 margin
  • Luth. 61, 281 margin
  • N. Il. 1909, 77 margin
  • Süd. 95, 102 margin
  • Ka. 1903, 19 margin
  • Ka. 1903, 19. 18 margin

vol b, printed page 767–768 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0848

6. Falſche Triebfedern des Kirchengehens

6. Falſche Triebfedern des Kirchengehens. Leute gehen bloß zur Kirche, a. um von den Leuten geſehen en werden urd! Puh zu zeigen. Wehe ſolchen Eiteln und Hoffär— b. um Geſchäfts willen, um Bekannte zu treiien w. Die haben ihren Lohn dahin! ( um Gott ihre Verdienſte anzupreiſen wie der! riſäer. Die gehen nicht gerechtfertigt hinab in ihr 5. d. um in der Kirche unterhalten zu werden. Anm. a. Viele machen aus ihrem Kirchgen— obus operatum. — Mancher ſieht es faſtem— Herahloſſung an, wenn or einmal ins Gottesbans Andare denken, ſie müſſen dafür reich belohnt werdn Anm. b. Kommt zur HKirche als demütige Pir! die da hungert und dürſtet nach Gerechtigkeit, wit Zöllner, als leere Gefäße, um ſie von Gott fülen Dier geſegnete Kirchgang. Schon am Sonnabend kann man die Perikopen le— 1d den Predigttext betrachten. Dean komme frühzeitig zur Kirche, nicht erſt, wenn Aſtor die Kanzel beſteigt. Bewahre deinen Fuß, wenn du zum Hauſe Gottes — ich draußen vor der Kirche bis zum Beginn des Ddienſtes zu verſammeln und über allerlei zu ſprezerſtreut die Gedanken. Lieber gehe man in die urnnd leſe Geſangbuchslieder. Nachdem man ſich auf ſeinen Platz begeben, bitte (Hott, daß er dem Paſtor die rechten Worte eingebe, zredigt an uns ſegnen möge. Gebet. Pio. 1904, Lautes Sprechen in der Kirche iſt ein Unfug und andere in ihrer Andacht. Überhaupt ſoll im Got1s alles ehrfurchtsvoll zugehen. Alle Lieder ſinge man mit, alle Gebete ſpreche man derzen nach. Darum ſagt der Paſtor: Laßt uns Während des ganzen Gottesdienſtes ſei man anig, nicht zerſtreut, gedankenlos, von Geſchäften einnimen. — Komm. daß du höreſt. Ma. 24, 134. 88, 16. im. Uber Kirchenſchlaf ſ. Luth. 6, 180—183. Wie Baſtor ihn abgeſchafft hat durch Katechiſieren Luth. 36. Man achte auf die Hauptteile der Predigt und e ſich den Inhalt recht zu eigen. Durch Kritiſieren Mäkeln bringt man ſich um den Segen. Man nehme die Predigt auf als Gottes Wort, de Predigt, Gebete und Geſänge auf ſich an. Vor Schluß des Gottesdienſtes ſollte niemand ohne davon gehen. ö Nach dem Gottesdienſt begrüße man Fremde und je ſich mit ihnen bekannt. Zu Haus ſollte der Kirchgänger die Hauptgedanken Predigt im Geiſt wiederholen, Gottes Wort im zen bewahren, darnach tun und handeln und Frucht gen. Einwände. Ich kann aunch zu Hauſe eine Predigt en. Dagegen: 1. Wer die Prediagt nicht härt, lieſt gewöhnlich zu Hauſe auch nicht. 2. Geſchieht es mit Verachtung des Prodiagtamtes, ſo liegt kein Segen dranf. Du lieſt dir den Teu— 1. öFSSIIISSS8Sss zn fel auf den Kopf. Luther. 3. Gott wirkt nicht, wo und wann du willſt, ſar dern wo er will. 4. Du ſollſt den Mann hören, den Gott dir g ſetzt hat. — Daß doch die Menſchen immer gerg das nicht tun wollen, was Gott ihnen gebietet. Anm. a. Selbſt das Leſen einer Predigt in der Kir chee kann die Predigt des Paſtors nicht erſetzen. Die ge leſene Predigt iſt vor vielen Jahren gehalten unter dern Leuten und Verhältniſſen, der Paſtor aber ſoll ſein Predigten auf die gegenwärtigen Verhältniſſe anwen den. Einwand: Ich kann zu Haus in der Bibel leſen — Verſtehſt du auch, was du lieſeſt? Die Weisſagm verachtet nicht. Anm. b. Auch regelmäßiger Hausgottesdienſt kam die Predigt nicht erſetzen. b. Ich weiß ſchon alles, was unſer 5. ſtoorpredigt. (Luthers Frau Luth. 38. 38.) — 2I- gegen: 1. Iſt das wirklich wahr? Was ſagt Paulus? Nicht, daß ich es ſchon ergriffen habe. Luther? E habe den Katechismus noch nicht ausgelernt. 2. Paulus war glänzend begabt, aber der dein weiſt ihn an Ananias, damit er noch mehr lerne. 3. Auch wenn du viel weißt, ſo will doch Een dich durch deinen Prediger an deine Sünde ern nern laſſen, dich zur Buße rufen. Troſt ſpende⸗ an den du nicht einmal gedacht haſt. 4. Du richteſt dich ſelbſt: Der Knecht, der ſeing Herrn Willen weiß und tut ihn doch nicht. wi viele Streiche leiden müſſen. c. Die Natur iſt mein Tempel. — So be⸗ hauptete jemand. Allein er hatte die ganze Zeit hin— durch ſeinen Fuß auch nicht als andächtiger Veter hin⸗ eingeſetzt. d. Was nützt die Predigt? Die Leute. de zur Kirche gehen, ſind nichts beſſer als ich. ſind wobl gar Heuchler. — Du bleibſt der Predigt fern, we Heuchler daſitzen möchten. Hüte dich, daß du nicht ewig mit ihnen zuſammenſitzen mußt! .e. Kirchengehen macht nicht ſelig. — Das iſt wabt. Das bloße äußerliche Kirchengehen tut es nicht. (Der Phariſäer im Tempel.) Nicht das bloße Sich'an der⸗ Tiſch⸗ſetzen, ſondern das Eſſen macht ſatt. Wer eins iſt ſicher: Wer Gottes Wort verachtet. iſt verdammt. f. Ich traue keinem Pfarrer, denn ich bin einmal ar— geführt worden. WMeil ein Geſchäftsmann dich bett gen, tangen alle Geſchäftsleute nichts? Es it gernn g. Wozu Kirchen. wozn Gottesdienſt? daß ein jeder zu Haus an Gott denkt. h. Ich bin oft zur Kirche gegangen, ohne Segen de von zu haben. — War das nicht deine Schuld? Ver u die Kirche geht wie die Phariſäer, die auf Chriſtum bie oder als ein Patriarch, der ſchon alles weiß, wird ch keinen Nutzen haben. Es wird Gottesdienſt gehalten und ſo Gottes Wort eführt, auch wenn ich nicht dabei bin. — Aber der esdienſt iſt für dich. Am Sonntage freilich muß man zur Kirche gehen. aber ſteht, daß man an Wochentagen die Gottes— ſte beſuchen ſoll? — Das kommt daher, daß du das jebot noch nicht verſtehſt. Ich habe noch Zeit genug, fromm zu werden. Erſt ich dies Leben genießen. — Weißt du, ob du mornoch lebſt? . Viele andere, ja, die meiſten gehen auch nicht zur he. — Das wird deine Qual und Pein nicht lindern. . Ich komme zwar ſelten zur Kirche, aber deswegen achte ich ſein Wort nicht. Unſer Glaube iſt ſtark, darum brauchen wir nicht aft zu gehen. . Ich habe keine ordentlichen Kleider. Dall. 17. AInm. Alle Einwände zerfließen wie Nebel vor der une durch die Worte: Siehe, dein König kommt zu 9. Saumſeliger Kirchenbeſuch. Der Beſuch der Got— dienſte iſt an vielen Orten ſchlecht. Klagen darüber th. 14, 111. Allg. 15, 71. Ka. 1903, 8. 9. Sta⸗ tik über Kirchenbeſuch junger Männer L. W. 48, 56. rchenbeſuch in Deutſchland L. W. 50, 376. Amn. a. Die Klage iſt nicht neu. Schon Hebr. 10, heiſzt es: wie etliche pflegen. Amm. b. Kirchenbummelei iſt ein böſes Zeichen. Aber iſt nicht die Krankheit ſelbſt, ſondern nur ein Symp⸗ meeiner Krankheit. Die Wurzel ſitzt tiefer. Anm. ce. Urſachen des ſchwachen Kirchen⸗ eſucchs ſind: ö 1. Sattheit, Überdruß. Man denkt, man weiß Es fehlt am Hunger nach Gnade; ſchon alles. 2. Unglaube. Wer kein armer Sünder iſt, braucht keine Gnade. Anm. d. Wie vielerlei ſind die Entſchuldi— ungen, die man bringt. 1. Manche ſchämen ſich des Kirchengehens vor der Welt. — Wer mich verleugnet vor den Men- ſchen u. ſ. w. 2. Manche können den Paſtor nicht leiden. Zu dem gehe ich nicht in die Kirche. — Hat er ihnen vielleicht einmal in einer Sache nicht zuſtimmen können? 3. Manche haben nichts gegen den Paſtor. Der iſt gut genug. Aber ſolange dieſes Gemeindeglied zur Kirche geht, gehe ich nicht hin. In Feindſchaft leben mit ihm und dann in der Kirche nebeneinan⸗ derſitzen? Nein. 1. Manche bleiben davon, weil viel Argernis in der Gemeinde vorkommt. — Da ſollen die „Guten“ nicht fortlaufen und die „Böſen“ drin laſſen. 5. Die meiſten laſſen ſich abhalten durchs Irdiſche. Ich habe einen Acker, fünf Joch Ochſen gekauft, ein Weib genommen. Ich bitte dich, entſchuldige mich. Ich muß für 1 ahrung' und Kler— dung ſorgen Ka. 1903, 34, nach harter Arbeit der Ruhe pflegen Ma. 5, 331. Es iſt uns nicht zuzumuten, den beſchwerlichen Kirchweg zu machen. Ma 5, 332. Wir Alten, die wir gute Schule genoſſen haben, brauchen nicht ſo oft zu kommen. Ka. 1903., 35. 36. 26. 27. Bald iſt es zu heiß, bald zu kalt. bald zu windig Ka. 1903, 25. Der Gottesdienſt beginnt zu früh, die Predigt iſt zu hoch Luth. 63. 186. Kurz: Mag Chriſtus in unſere Kirche kom— men, ich komme nicht. Ma. 5, 330. — Geſchichte. wie jemand ſeinen alten Adam überwunden. Pio. 1904, 11. Anm. e. Ungläubige ſprechen wohl: Was will uns dieſer Lotterbube ſagen? Sie rühmen ſich wohl gar. daß ſie ſeit ſo viel Jahren den Fuß nicht in die Kirche geſetzt haben. Geſchichte Luth. 10, 85. Selbſt die Neu gier treibt ſie nicht mehr. Herodes ſagt: Zieher hin! aber er ſelbſt geht nicht mit. Manche kehren wohl gar bei Leichenbegängniſſen vor der Kirche wieder um. Jo. 1906, 59. 60. — Die Welt verachtet Gottes Wort. Wis. 1900, 21. 22 Anm. f. Hinter allem ſteckt der Teufel. Er kennt die Predigt des nächſten Sonntags aus der Studierſtube des Paſtors und will nicht, daß ſie Frucht ſchafft. Wie er das WM —. in der Kirche vom Herzen nimmt ſ. Luth 62, 51. 5 Anm. 0. Die Folgen des Verſäumens des Gottesdienſtes ſind: 1. Man weiß ſich, wenn die Anfechtung kommt. nicht in ſie zu ſchicken. 2. Man beraubt ſich des Segens der chriſtlichen Gemeinſchaft. Beiſpiel des Thomas. 3. Das Glaubensleben orſtirbt mehr und mehr Wer Gottes Wort fort und fort vorachtet, iſt geiſtlich tot. Schulb. 11. 71. Chriſtus ſpricht ihnen das Chriſtentum ab: Darum höret ihr nicht. denn ihr ſeid nicht von Gott. Wis. Syn. 1906, 60 1. Wenn jemand Gottes Wort nicht hören will. ſo geſchieht ihm nicht unrecht. wenn Gott ihn nicht erleuchtet. Er wird endlich verdammt., wenn er nicht Buße tut. Ka. 1903. 30. Du verwirfſſt Gottes Wort, darum will ich dich auch verwerfen. Theol. 3. 7. Schulb. 11. 99 10. Was kann geſchehen, un' den Beſuch des Wottes dienſtes zu heben? a. Falſche Mittfel: allerlei Lockmittel, oratoriſche theatraliſche, muſikaliſche, kulinariſche. Viele bauen eine Küche. Vibliothekzimmer u. ſ. w. an die Kirche an. Auch ie Predigt wird danach eingerichtet: politiſche Dinge, ttereſſante Tagesfragen werden erörtert. — Aber da— irch wird das Bethaus zur Mördergrube und den paar Hriſten, die da ſind, wird der Geſchmack am Worte Got⸗ »S verdorben. b. Rechte Mittel. 1. Die Predigt des Wortes Gottes das einzige Mittel, wodurch wir die Leute in die Kirche ziehen ſollen. Es iſt kein Ding, das die Leute mehr bei der Kirche hält, denn die gute Predigt. Konk. 260. 2. Die brüderliche Ermahnung, die von Paſtor, Vorſtehern, Gemeindegliedern geſchehen ſoll. Saum— ſelige Kirchenbeſucher ſind zu ermahnen. Niemand denke: Soll ich meines Bruders Hüter ſein? 3. Um andere in die Kirche zu locken, gehe man ihnen mit gutem Beiſpiel voran, ſordere ſie direkt zum Kirchengehen auf und ſuche bei ihnen Intereſſe zu erwecken an der Predigt, indent man ihnen da— von erzählt. Prüfung. Wo warſt du letzten Sonntag? Kommſi du fleißig, regelmäßig? Wo ſind deine Kinder? Homiletik. l. Sonntag nach Epiph. — Die Liebe rechtſchaffener Chriſten zu ihrem Gotteshauſe. ſich zeigt. b. Was der Liebe wahrer Grund ſei. c. Wie dieſe Liebe reich geſegnet iſt. — Hön. Ent. 103. Vom Kirchengehen. a. Wer ſoll zur Kirche gehen? gehen? c. Wie ſoll man zur Kirche gehen? 11. Sonntagnach Trin. — Zweierlei Kirchengänger. a. Wie ſie in die Kirche gehen, b. wie ſie aus der Kirche kommen. — Hön. Ent. 406. Die beiden Kirchengänger. a. Der Phariſäer zur Warnung, b. der Zöllner zur Nachahmung. — Ma. 29. 276. 277. Der Phariſäer und der Zöllner das Bild zweier Kirchgänger. a. Der Phariſäer kam reich und ging arm von dannen, b. der Zöllner kam arm und ging reich von dannen. — Ma. 9. 238. — Oder: a. Der Phariſäer das gen, b. der Zöllner das Bild eines Gott gefälligen 251. Machſt du dein Bethaus zur Mörderarube oder zur Lebensſtätte? a. Haſt du Ahnlichkeit mit dem Phariſäer? b. Hait du Ahnlichkeit mit dem Zöllner? c. Wel⸗ cher von beiden macht ſich das Bethaus zur Mördergrube und welcher zur Lebens— ſtätte? — Quart. 3. 188. Freiterte. Pſ. 26, 6—8. — Haltet euch fleißig zum öffentlichen Gottesdienſt. a. Was euch mit dieſer Bitte und Ermahnung ans Herz gelegt wird. ſoll, dieſer Bitte und Ermahnung gehorſam zu ſein. — Ma. Pſ. 26. 6—8. — Die Liebe eines Chriſten zum Gotteshauſe. a. Warum er ſein Gatteshaus lieb hat. b. Wie ſich dieſe Liebe zum Gotteshauſe äußere. — Ma. 30, 259. Luk. 19, 1—10. Zwei wichtige Kirchenregeln. a. Laß dir in deiner Kirche die einnige Sorge ſein. daß di Chriſtimn daſelbſt findeſt. ſo bleibe bei ihm und ſei reichlich dankbar. — Ma. 18. 169. Andere Dispoſitionen ſ. unter Gotteshaus.

  • Min. 88, 53 margin
  • Ma. 29, 277 margin
  • L. W. 17, 310 margin
  • Ma. 24, 134
  • Ma. 24, 134. 88, 16
  • Ma. 24, 134. 88, 16. i
  • Luth. 6, 180—183
  • Luth. 36
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 54 margin
  • Tex. 1903, 23 margin
  • Tex. 1903, 23. 24 margin
  • Il. 95, 44 margin
  • Theol. 3, 28 margin
  • Theol. 3, 28. 29 margin
  • Schulb. 11, 100 margin
  • Il. 83, 37 margin
  • Il. 83, 37. 38 margin
  • Or. 1903, 39 margin
  • Or. 1903, 39. 40 margin
  • Tex. 1903, 23 margin
  • Min. 88, 46 margin
  • Luth. 41, 158 margin
  • Il. 98, 84 margin
  • Ma. 5. 331 margin
  • Min. 88, 43 margin
  • Min. 88, 43. 48 margin
  • Min. 88, 43 margin
  • Süd. 97, 65 margin
  • Theol. 3, 30 margin
  • Schulb. 41. 100 margin
  • Stock. 643 margin
  • Stock. 643. 614 margin
  • Luth. 6. 98 margin
  • Luth. 6. 98. 99 margin
  • Ma. 30. 262 margin
  • Ma. 30. 262. 24 margin
  • Ma. 30. 262. 24. 135 margin
  • Tex. 1906. 24 margin
  • Ma. 2. 5 margin
  • Ma. 2. 5. 5 margin
  • Ma. 2. 5. 5. 331 margin
  • Or. 99, 17 margin
  • Neb. 82. 36 margin
  • Neb. 82. 36. 37 margin
  • Il. 76. 48 margin
  • Min. 88. 44 margin
  • Min. 88. 44. 45 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1. 7 margin
  • Freik. 1904, 7 margin
  • Cal. 1904, 42 margin
  • Cal. 1904, 42. 13 margin
  • Stock 612 margin
  • Tex. 1906. 23 margin
  • Dall. 23 margin
  • Wis. 92. 16 margin
  • Luth. 38. 38
  • Ka. 1903, 24 margin
  • Ka. 1903, 24. 23 margin
  • W. 91, 15 margin
  • L. W. 20, 264 margin
  • L. W. 20, 264. 265 margin
  • Jo. 79, 92 margin
  • Or. 99, 17 margin
  • Syn. 84, 8 margin
  • Ka. 1903, 29 margin
  • Ma. 5, 331 margin
  • Neb. 89, 40 margin
  • Neb. 89, 40. 41 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 3 margin
  • Dall. 22 margin
  • Luth. 63, 327 margin
  • Ka. 1903, 23 margin
  • Ka. 1903, 23. 24 margin
  • Ma. 2, 5 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 8 margin
  • Luth. 61, 248 margin
  • Ma. 29, 276 margin
  • Luth. 39, 14 margin
  • Dall. 15 margin
  • Dall. 15, 16 margin
  • Dall. 83 margin
  • Ka. 1903, 30 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2. 2 margin
  • Luth. 10, 39 margin
  • Ma. 30, 257 margin
  • Ma. 5. 332 margin
  • Jo. 79, 92 margin
  • Dall. 14 margin
  • Dall. 17
  • Allg. 15, 71
  • Ka. 1903, 8
  • Ka. 1903, 8. 9
  • L. W. 48, 56
  • L. W. 50, 376
  • Ka. 1903, 16 margin
  • Ka. 1903, 47 margin
  • Ka. 1903, 47. 48 margin
  • Luth. 15, 108 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 3 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 3 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1, 7 margin
  • Cal. 1903, 23 margin
  • Schulb. 36, 359 margin
  • Ma. 5, 332 margin
  • Jo. 1903, 5 margin
  • Luth. 61, 257 margin
  • Luth. 61, 257. 258 margin
  • Stock 643 margin
  • Ka. 1903, 8 margin
  • Ka. 1903, 8. 9 margin
  • Syn. 98, 32 margin
  • Jo. 1903, 5 margin
  • Mich. 1907, 53 margin
  • Süd. 97. 43 margin
  • Süd. 97. 43. 44 margin
  • Luth. 60, 41 margin
  • Jo. 1903, 6 margin
  • L. W. 48, 57 margin
  • Luth. 63, 186 margin
  • Ka. 1903, 31 margin
  • Ka. 1903, 31. 32 margin
  • Ka. 1903, 32 margin
  • Trak. 2 margin
  • Trak. 2, 2 margin
  • Dall. 12 margin
  • Ka. 1903, 34
  • Ma. 5, 331
  • Ma 5, 332
  • Ka. 1903, 25
  • Luth. 63. 186
  • Ma. 5, 330
  • Pio. 1904, 11
  • Luth. 10, 85
  • Jo. 1906, 59
  • Jo. 1906, 59. 60
  • Wis. 1900, 21
  • Wis. 1900, 21. 22
  • Luth 62, 51
  • Luth 62, 51. 5
  • Schulb. 11. 71
  • Wis. Syn. 1906, 60
  • Wis. Syn. 1906, 60 1
  • Ka. 1903. 30
  • Theol. 3. 7
  • Schulb. 11. 99
  • Schulb. 11. 99 10
  • Ka. 1903, 30 margin
  • Ka. 1903, 30. 31 margin
  • Ma. 3, 194 margin
  • Dall. 22 margin
  • Ma. 3, 194 margin
  • Ma. 5, 329 margin
  • Ka. 1903, 25 margin
  • O. 85, 32 margin
  • O. 85, 32 3 margin
  • O. 85, 32 3 152 margin
  • Ka. 1903. 26 margin
  • Luth. 15, 116 margin
  • Dall. 6 margin
  • Jo. 1903. 5 margin
  • Jo. 1903. 5. 6 margin
  • Luth. 34 margin
  • Konk. 260
  • Konk. 260. 2
  • Hön. Ent. 103
  • Hön. Ent. 406
  • Ma. 29. 276
  • Ma. 29. 276. 277
  • Ma. 9. 238
  • Quart. 3. 188
  • Ma. 30, 259
  • Ma. 18. 169
  • Luth. 66, 221 margin
  • Jo. 1903, 6 margin
  • Jo. 1903, 6. 7 margin
  • Ka. 1903, 33 margin
  • Luth. 61, 258 margin
  • Or. 99, 18 margin
  • Ka. 1903, 33 margin
  • Ka. 1903, 33. 37 margin
  • Ka. 1903, 33. 37. 91 margin
  • Ka. 1903, 33. 37. 91. 34 margin
  • Luth. 6, 94 margin
  • Trak. 1 margin
  • Trak. 1. 7 margin
  • Ka. 91, 34 margin
  • Pio. 1904, 13 margin
  • Luth. 62, 258 margin
  • Ka. 1903, 20 margin
  • Ka. 1903, 20. 21 margin
  • Ma. 7, 350 margin
  • Pio. 1904, Lautes Sprech
  • Syn. 81.
  • Ka. 1903., 35. 36. 26. 2

vol b, printed page 768–773 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0849

A citation shown like this names a volume the archive does not hold — most of Der Lutheraner and Lehre und Wehre past Jahrgang 10, and the five other series Eckhardt indexes, none of which are here. Those references are printed as Eckhardt set them rather than hidden: the reference is the useful thing even when we cannot serve the page. Page images of the Reallexikon itself are not served in this build; the scan note under each entry gives the item and image index in the archive.org copy.