Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 5, Nummer 16 › Seite 126
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1849-05-11, Seite 126
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abſolution 3 · Abſolution 15
wann er am berührten Orte hinzuthut: „„Auf
Erden““, anzeigend, daß Er die Macht, Sünde zu
vergeben, nicht allererſt bekommen im Stande Sei⸗
ner Erhöhung, da Er, die Erde verlaſſend, den
Himmel aller Himmel eingenommen, ſondern
ſchon gehabt und geoffenbaret auf Erden in Sei⸗
nem tiefſten Erniedrigungsſtande. Der Beſitz
dieſer göttlichen Macht iſt Ihm in dem erſten
Pünktlein ſeiner Empfängniß gegeben; an dem
Gebrauch hat's auch nicht gänzlich gefehlet,
doch iſt der völlige und allgemeine Gebrauch dem
Himmel vorbehalten worden ...
„Wer iſt dieſer, der auch die Sünde
vergibt? Solche Gedanken gibt oft der Teufel
dem armen Sünder ein, wann er dem Worte zu⸗
höret, das die Verſöhnung prediget, es ſei in oder
außer dem Beicht⸗Stuhl, ſonderlich aber vor, oder
in, oder nach der Beicht; ſollt das wohl möglich
ſein, daß dir der Prediger, der Menſch, der ſowohl
ein Sünder iſt, als du ſelber biſt, deine Sünden
vergeben könne? Ja, darzu iſt er der rechte wohl.
Verlaß dich nur darauf, wirſt dich ſchändlich be⸗
trogen finden. Was ſollt der Sünde vergeben, der
ſelber in Sünden bis über die Ohren ſteckt? An
Gott haſt du geſündigt und nicht an ihm. Wie
kann er Gott ſein Recht verſchenken, und dir ver⸗
geben, was ihn nicht angehet? Aber, liebſte Seele,
laß dich nur nicht irre machen. Gott hat auch
den Menſchen Macht gegeben, die Sünde zu ver⸗
geben auf Erden. Zwar weil wider den HErrn
geſündigt wird, vergibt der HErr die Sünde auch.
Niemand darf eine fremde Schuld erlaſſen, das
ſtehet dem Schuldherrn allein zu. Dieweil aber
Gott nicht mehr ſichtbar auf Erden mit uns han—
delt, ſo hat er das Amt der Verſühnung eingeſetzt,
und dem, welcher rechtmäßiger Weiſe dazu beru—
fen worden, die Macht gegeben, Sünde zu ver⸗
geben, doch nicht in ſeinem eigenen, ſondern in
deſſen Namen, der ihm das Amt hat anvertraut.
Von dem hat er die Macht, Sünde zu vergeben.
Deſſen Diener iſt er, deſſen Befehl muß er ſchnur⸗
ſtracks nachleben, deſſen Ehre muß er auch hierun⸗
ter allein ſuchen. Das laß dir nicht ſeltſam für⸗
kommen, daß ein Sünder Sünde vergibt. Der
Engel ohne Sünde und vergibt doch keine Sünde.
Denn wer mag ſeine Gegenwart in dieſem ſünd⸗
lichen Fleiſch ertragen? Der Menſch ein Sünder
und vergibt doch Sünde. Gleich findet ſich.
Durch Menſchen lockt Gott die Menſchen zu ſich.
Ein Sünder darf für den andern nicht erſchrecken.
Menſchen waren die Apoſtel, und doch gab ihnen
Chriſtus Macht, die Sünde zu vergeben. Welchen
ihr die Sünde erlaſſet, denen ſind ſie erlaſſen. Die
Krankheit iſt in uns, die Arzenei finden wir nahe
bei uns, ein Menſch bei dem andern. Auf Erden
ſündigen wir, da ſoll auch die Sünde vergeben
werden. Den Demüthigen beweiſet Gott Gnade.
Keine ſchlechte Demuth, wenn ein Menſch dem
andern ſeine Sünden bekennet. Keine geringe
Gnade, da ein Menſch den andern tröſtet. Hier⸗
unter geht Gott und ſeiner Ehren nichts ab. Denn
Gott allein vergibt die Sünde, als HErr, die
Menſchen nur als ſeine Diener, die Menſchen
nicht als Menſchen, ſondern an Gottes ſtatt, nicht
in ihrem, ſondern in ſeinem Namen. Die Predi⸗
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ger vergeben, eigentlich zu reden, die Sünde nicht,
ſondern Gott durch ſie. Der Prediger leihet
Gott nur Hand und Mund, Gott aber
ſchaffet dadurch das, was kein Engel
noch Erzengel ſchaffen kann, 4ſpricht
Chryſoſtomus. Und Lutherus ſchreibt: „„Wahr
iſt es, daß nicht iſt menſchlicher Kraft und Ver⸗
mögens, oder Verdienſts und Würdigkeit, einige
Sünde zu vergeben, wenn auch jem and ſo heilig
wäre, als die Apoſtel alle, und alle Engel im Him⸗
mel ſind. Darum muß man rechten Unterſcheid
haben zwiſchen dem, das Menſchen aus eigenem
Vornehmen und auf ihre eigne Würdigkeit thun,
und zwiſchen dem, das Chriſtus befiehlt in ſeinem
Namen zu thun, und da er durch ſeine Kraft wir⸗
ket.““ Soll die Abſolution recht und kräftig ſein,
ſo muß ſie aus dieſem Befehl Chriſti gehen und
alſo lauten: Ich ſpreche dich los von deinen Sün⸗
den, nicht in meinem, ſondern in Chriſti Namen
und aus Kraft ſeines Befehls, der mir befohlen
hat, dir zu ſagen, daß dir ſollen deine Sünden
vergeben ſein, alſo, daß ich nicht, ſondern er ſelbſt
iſt durch meinen Mund, der dir deine Sünde ver⸗
gibt, und du ſchuldig biſt ſolches anzunehmen,
nicht als ein Menſchen-Wort, ſondern als hätteſt
du es aus ſeinem, des HErrn Chriſti, eigenem
Munde gehöret. Denn, obwohl die Gewalt,
Sünde zu vergeben, allein Gottes iſt, ſo übet und
theilet er doch ſolche durch das äußerliche Predigt⸗
Amt aus, ja, nicht allein durch das Predigt-Amt,
ſondern auch durch alle gläubigen Chriſten, durch
jene in allen ordentlichen, durch dieſe in etlichen
außerordentlichen Fällen, und da es die Noth erfor⸗
dert. „„Es iſt nicht allein denen geſagt““, ſpricht
Lutherus, „„die da Prediger oder Kirchen-Diener
ſind, daß ſie die Sünde erlaſſen ſollen, ſondern
auch allen Chriſten.“ Da mag ein jeglicher den
andern in Todes⸗Nöthen oder wo es ſonſt Noth iſt,
tröſten, und eine Abſolution ſprechen. Die Schlüſ⸗
ſel, wie ich ſchon anderswo geſchrieben habe, ſind
der Kirchen gegeben, und von derſelben den Pre⸗
digern, als Haushaltern über die Geheimniſſe
Gottes, anvertrauet, doch alſo, daß ein jedes Glied
der Kirchen ſein Recht an den Schlüſſeln behalten,
auch ſolch Recht, im Fall der ordentliche Seelſor⸗
ger nicht vorhanden, an ſeinem Nächſten üben
kann. Ein jeder Chriſt hat die Macht, ja, iſt
ſchuldig, kraft der Salbung, die er von Gott
empfangen hat, einem beängſtigten Herzen, das
mit der Hölle ringet, den Troſt der Gnaden Gottes
in Chriſto aus dem Worte anzukündigen. Was
iſt das aber anders, als Sünde vergeben? An
der kräftigen Wirkung dieſer Abſolution haſt du
armer Sünder nicht zu zweifeln, denn die Ver⸗
heißung deſſen, der die Wahrheit iſt, ſteht aus—
drücklich da: Welchen ihr die Sünde erlaſſet auf
Erden, denen ſind ſie erlaſſen im Himmel. So
ein liebliches Echo iſt zwiſchen Himmel und Erde.
Gelöſet auf Erden: Gelöſet im Himmel. So
dir der Menſch als Menſch ſagte, dir ſind deine
Sünde vergeben, ſo möchteſt du zweifeln. Nun
es aber Gott durch den Menſchen ſagt, kannſt du
gutes Muths ſein. Denn du höreſt dieſen Troſt
als aus Chriſti eigenem Munde, weil du ihn
höreſt von dem, der an Chriſti ſtatt und in Chriſti
Namen redet. Für ſeine Perſon dürfteſt du dem
Menſchen, der mit dir redet, nicht ein Wörtlein
zutrauen, Chriſto aber, deinem Erlöſer, mußt
du trauen, der ihm die Macht gegeben hat, dit
in ſeinem Namen die Sünde zu erlaſſen. Der
Menſch vergibt dir deine Sünde nicht, ſondern
Gott durch ihn, deß verſichert dich das Wort
Chriſti: Welchen ihr die Sünde erlaſſet, denen
ſind ſie erlaſſen.
„Wer iſt dieſer, der auch die Sünde
vergibt? So magſt du noch wohl für Verwun⸗
derung ſagen, wenn du höreſt, daß dich der Diener
Chriſti oder ein ander gläubiger Chriſt in Chriſi
Namen von Sünden losſpricht. Wer iſt dieſer
Menſch, daß er die Sünde vergibt? Gewiß eines
treuen Dieners Chriſti Gewalt geht hoch über alle
Gewalt auf Erden, daß ohn ihn niemand, wie
groß und mächtig er iſt, ſoll noch kann von den
Sünden und dem ewigen Tode los werden. Denn
obgleich alle Könige und Kaiſer ihren Pracht und
Macht, Geld und Gut zuſammenbrächten, könn⸗
ten ſie doch weder ihnen ſelbſt, noch einigem Men⸗
ſchen von der geringſten Sünde helfen. Was hilft
es dem Menſchen, ſo ſein Herz erſchrocken, daß er
ein gewaltiger König oder Kaiſer iſt? Dem groß⸗
mächtigſten König zu Babylon, Nebucadnezar, half
nichts, da er unſinnig ward, als daß der Prophet
Daniel kam und ſprach ihn los von ſeinen Sün⸗
den. Und, o! wie tröſtlich iſt dir das, du armer
Sünder, daß du die Vergebung der Sünden auf
Erden finden kannſt, ſo oft du ſie mit bußfertigem
Herzen ſuchſt. Wahrlich ein unausſprechlicher
Troſt, daß ein Menſch dem andern mit einem
Wort den Himmel auf, die Hölle zuſchließen kann.
Ein unſchätzbarer Troſt, daß dir durch Menſchen
der himmliſche ewige Schatz gegeben wird, den die
ganze Welt mit ihrem Reichthum nicht bezahlen
kann. Was ſind aller Welt Schätze, aller Königt
Kronen, Gold, Silber, Edelgeſtein gegen den
Schatz, der da heißt Vergebung der Sünden, da⸗
durch du von des Teufels und Todes Gewalt be⸗
freiet, und verſichert wirſt, daß Gott im Himmel
dir wolle gnädig ſein, und ſo gnädig, daß du um
Chriſti willen ſein Kind und Erbe, und Chriſti
Bruder und Miterbe ſein ſollt? Du liegſt krank,
dein Beichtvater oder ein anderer frommer Chriſt
kommet zu dir, und tröſtet dich. Wer ſteht da vor
deinem Bette? Der HErr Chriſtus ſelbſt, wie⸗
wohl in ſeinem Diener, beſucht und tröſtet dich.
Denn er redet nicht ſein, ſondern Chriſti Wort,
auf Chriſti Befehl, in Chriſti Namen. O Troſt
über allen Troſt! Chriſtus dein Troſt in der letz⸗
ten Stunde, wenn dich ſonſt niemand tröſten kann.
Für ſolchen Troſt ſei Du, HErr IEſu, ewiglich
geprieſen!“
*
(Eingeſandt von Paſtor Fick.)
Petaleſharro.
Die Pawnee Loups hatten lange die grauſamt,
den übrigen amerikaniſchen Stämmen unbekannte
Sitte, dem „Großen Sterne“ oder dem Planeten
Venus Menſchenopfer zu bringen. Dieſer ſchreck⸗
liche Gebrauch ging jährlich den Vorbereitungen
zum Kornpflanzen vorher, und wurde für nöthig
gehalten, um ein fruchtbares Jahr herbeizuführen.
English translation AI translation
when at the place mentioned he adds: 'on earth' — showing that he did not first receive the power to forgive sin in the state of his exaltation, when, having left the earth, he took possession of the heaven of heavens, but that he already had and had revealed it on earth, in his deepest state of humiliation. The possession of this divine power was given to him in the very first moment of his conception; nor was its use entirely lacking even then, though the full and universal use was reserved for heaven...
"'Who is this who even forgives sin?' Such thoughts the devil often puts into the mind of the poor sinner when he hears the word that preaches reconciliation, whether inside or outside the confessional, but especially before, during, or after confession: could it really be possible that the preacher, a man who is a sinner just as you yourself are, could forgive your sins? Indeed, he is just the man for it! Only rely on that, and you will find yourself shamefully deceived. What should he forgive of sin, who himself is stuck in sin up to his ears? You have sinned against God, and not against him. How can he give away God's right, and forgive you what does not concern him? But, dearest soul, do not let yourself be led astray. God has also given to men the power to forgive sin on earth. It is true that, because the sin is committed against the Lord, the Lord also forgives the sin. No one may release another's debt — that belongs to the creditor alone. But since God no longer deals with us visibly on earth, he has instituted the office of reconciliation, and has given to the one who has been lawfully called to it the power to forgive sin — yet not in his own name, but in the name of the one who has entrusted him with the office. From him he has the power to forgive sin. He is his servant; he must follow his command exactly; he must seek his honor alone in this. Do not think it strange that a sinner forgives sin. The angel is without sin, and yet forgives no sin — for who could bear his presence in this sinful flesh? Man is a sinner, and yet forgives sin. So it is found: through men God draws men to himself. One sinner need not be terrified before another. The apostles were men, and yet Christ gave them the power to forgive sin: 'Whose sins ye remit, they are remitted unto them.' The sickness is in us; the remedy we find close at hand, one man with another. On earth we sin; there also sin shall be forgiven. To the humble God shows grace. It is no small humility when one man confesses his sins to another. It is no small grace when one man comforts another. In this, nothing is taken from God or from his honor. For God alone forgives sin, as Lord; men only as his servants — men, not as men, but in God's stead, not in their own name, but in his. The preachers do not, properly speaking, forgive sin; rather, God forgives it through them. The preacher only lends God his hand and mouth, but God thereby accomplishes what no angel or archangel can accomplish, says Chrysostom. And Luther writes: 'It is true that it lies in no human power or capacity, nor in merit or worthiness, to forgive any sin, even if someone were as holy as all the apostles together, and all the angels in heaven. Therefore one must make a proper distinction between what men do of their own initiative and on their own worthiness, and what Christ commands to be done in his name, and where he himself works through his power.' If absolution is to be right and effectual, it must proceed from this command of Christ, and must run thus: I absolve you from your sins, not in my own name, but in the name of Christ, and by the power of his command, who has commanded me to tell you that your sins are to be forgiven you — so that it is not I, but he himself, who through my mouth forgives you your sin, and you are bound to accept this not as a man's word, but as though you had heard it from the Lord Christ's own mouth. For although the power to forgive sin belongs to God alone, yet he exercises and dispenses it through the external preaching office — indeed, not only through the preaching office, but also through all believing Christians: through the former in all ordinary cases, through the latter in certain extraordinary cases, where necessity requires it. 'It is not said only to those who are preachers or ministers of the church, that they should remit sin,' says Luther, 'but to all Christians as well.' There a man may comfort another in mortal peril, or wherever else there is need, and pronounce an absolution. The keys, as I have already written elsewhere, are given to the church, and entrusted by it to the preachers as stewards over the mysteries of God — yet in such a way that every member of the church retains his own right to the keys, and may also exercise that right toward his neighbor if no regular pastor is available. Every Christian has the power — indeed, is obligated, by virtue of the anointing he has received from God — to proclaim from the Word, to an anxious heart wrestling with hell, the comfort of God's grace in Christ. And what is this but to forgive sin? Of the powerful effect of this absolution you, poor sinner, need not doubt; for the promise of him who is the truth stands there expressly: 'Whose sins ye remit on earth, they are remitted in heaven.' So sweet an echo there is between heaven and earth! Loosed on earth: loosed in heaven! If a man, as a mere man, told you, your sins are forgiven you, you might well doubt. But now that God says it through a man, you may be of good courage. For you hear this comfort as though from Christ's own mouth, because you hear it from one who speaks in Christ's place and in Christ's name. As for his own person, you would not trust the man who speaks with you so much as a single word; but Christ, your Redeemer, you must trust, who has given him the power to remit your sin in his name. The man does not forgive you your sin, but God through him; of this the word of Christ assures you: 'Whose sins ye remit, they are remitted unto them.'
"'Who is this who even forgives sin?' You may well still say this in astonishment, when you hear that the servant of Christ, or another believing Christian, absolves you from sins in Christ's name. Who is this man, that he forgives sin? Surely the authority of a faithful servant of Christ stands far above all authority on earth, so that without him no one — however great and powerful he may be — shall or can be freed from sin and eternal death. For even if all kings and emperors gathered together their splendor and power, their money and goods, they could still help neither themselves nor any other man out of the least sin. What good does it do a man, when his heart is terrified, that he is a mighty king or emperor? To the most powerful king of Babylon, Nebuchadnezzar, nothing helped when he went mad, except that the prophet Daniel came and absolved him from his sins. And oh, how comforting this is to you, poor sinner, that you can find the forgiveness of sins on earth as often as you seek it with a penitent heart! Truly an inexpressible comfort, that one man can open heaven and shut hell for another with a single word! An inestimable comfort, that through men the heavenly, eternal treasure is given to you, which the whole world with all its riches cannot pay for. What are all the treasures of the world, all the crowns of kings, gold, silver, precious stones, compared to the treasure called the forgiveness of sins, through which you are freed from the power of the devil and of death, and assured that God in heaven will be gracious to you — and so gracious that, for Christ's sake, you shall be his child and heir, and Christ's brother and co-heir? You lie sick; your confessor, or another devout Christian, comes to you and comforts you. Who stands there before your bed? The Lord Christ himself, though in his servant, visits and comforts you. For he speaks not his own word, but Christ's word, at Christ's command, in Christ's name. O comfort above all comfort! Christ your comfort in the last hour, when no one else can comfort you. For such comfort be Thou, Lord Jesus, eternally praised!"
*
(Submitted by Pastor Fick.)
Petalesharro.
The Pawnee Loups had long practiced the cruel custom, unknown to the other American tribes, of offering human sacrifices to the "Great Star," or the planet Venus. This dreadful practice preceded, every year, the preparations for planting corn, and was held to be necessary to bring about a fruitful year.