Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 5, Nummer 16 › Seite 124
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1849-05-11, Seite 124
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anderer zerſchmetterte ihm mit einem Schmiede⸗
hammer die Hirnſchale, dann riſſen ſie dem Leich⸗
nam die Kleider ab, entmannten ihn und hingen
den nackten und ſchändlich Verſtümmelten an den
Candelaber vor den Palaſt, zur Ergötzung und
zum hellen Gelächter des umſtehenden Weibsvolks.
Das alles war geſchehen vor den Augen der Gre⸗
nadiere, die ruhig daſtanden und zuſahen. Der
Pöbel aber ſtürmte ins Zeughaus, vertrieb die
ſchwache Beſatzung und plünderte es rein aus.
Und der Reichstag decretirte Amneſtie für alles
Vorgefallene, hatte kein Wort der Entrüſtung über
jenen ſcheußlichen Meuchelmord, aber viele Worte
der Mißbilligung, daß der unglückliche Kaiſer
„zum zweiten Male ſeine Pflicht vergeſſen und
Wien abermals verlaſſen hatte. Wie vor ein
paar Monaten nach Innsbruck, ſo war er jetzt
nach Ollmütz in Böhmen geflohen. Der Reichs⸗
tag, aus dem aber auch eine bedeutende Anzahl
Mitglieder entflohen war, hatte ſich permanent
erklärt, die Zügel der Regierung ſcheinbar in die
Hand genommen, die aber eigentlich die Aula
ſammt Anhang führte, bei 100,000 Einwohner
verließen die Stadt des Schreckens, die Anarchie
herrſchte vollſtändig. Nun war es höchſte Zeit,
Ernſt zu machen, und man machte ihn. Der
Kaiſer verlegte den Reichstag durch Manifeſt nach
Kremſier in Mähren, weil er in dem aufrühreri⸗
ſchen Wien nicht mehr frei berathen könne. Aber
der Reichstag gehorchte nicht, erklärte ſich für frei
genug und die Miniſter, die jenes Decret unter⸗
ſchrieben hatten, für Verräther. Der Banus
Jellachich war bereits gegen die Ungarn ausge⸗
zogen, hatte ſie einmal geſchlagen, ließ ſie nun
und wandte ſich gegen Wien. Fürſt Windiſch⸗
Grätz ließ ſeine Regimenter aus Böhmen auch
gegen die Hauptſtadt marſchiren, und als genug
Truppen verſammelt waren, ſtellte er den Wie⸗
nern ſeine Bedingungen, die ſie allein vor Be⸗
ſchimpfung und Untergang bewahren könnten.
Darin war unter andern gefordert, daß alle Zei⸗
tungen, Flugſchriften und Placate zu erſcheinen
aufhören müßten, außer der Wiener Zeitung, und
daß dieſe nur amtliche Artikel bringen dürfte, daß
alle Verſammlungen eingeſtellt würden, daß drei
benamte Leute und außerdem noch andere aus⸗
geliefert würden, weiche der Fürſt ſpäter beſtim⸗
men würde. Außerdem war natürlich Wien in
Belagerungszuſtand erklärt, bis die Ruhe, Ord—
nung und Sicherheit wieder hergeſtellt wäre, und
ſo lange der Belagerungszuſtand, ſo lange ſollten
auch jene Verfügungen in Kraft bleiben. Aber
eben jene Bedingungen riefen nicht nur in Wien,
ſondern wie in Wien, ſo in ganz Deutſchland
eine ungeheure Aufregung hervor; der Wiener
Reichstag beſchloß die Vertheidigung gegen den
Rebellen Windiſch-Grätz, die Zeitungen titulirten
ihn Bluthund, Alba, Verräther, die Linke in
Frankfurt wollte ihn von dem Reichsminiſterium
zur Rechenſchaft gezogen wiſſen. Der aber küm⸗
merte ſich nicht um alles das, ſondern ſetzte ſeinen
Termin zur Annahme ſeiner Bedingungen, unter
denen er ſich noch die, daß man ihm ausliefern
müſſe, auch wen er ſpäter noch nennen werde, ab⸗
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auf die Zuſage der Ungarn, daß ſie der Stadt zu
Hülfe kommen würden, nicht darauf eingingen,
ſondern unter ihrem ſelbſterwählten Commandan⸗
ten Meſſenhauſer, einem unter dem Verſprechen,
nie gegen die öſterreichiſchen Fahnen die Waffen
zu tragen, reſignirten Offizier und Theaterdichter,
ſich zur äußerſten Vertheidigung rüſteten, ſo be⸗
gann am 24. October der Kampf, und am 30.
ergab ſich Wien auf Gnad und Ungnade, brach
aber des andern Tags, da man vom Stephans⸗
thurm die Ungarn zu ſehen glaubte, die Capitu⸗
lation wieder, ſo daß der mörderiſche Kampf aufs
neue entbrannte und Windiſch⸗Grätz endlich am
1. November in die überwundene Stadt einzog.
Er wurde von den Bürgern mit lautem Jubel
unter Fah nenſchwenken und Tücherwinken zu den
Fenſtern heraus empfangen, denn ſie hatten in
der Zeit ſeit Latour's Ermordung unter einer
fürchterlichen Schreckensherrſchaft geſtanden. Ro⸗
bert Blum hatte in einer Rede, die er in der Aula
gehalten, mit feuer- und flammenſpeienden Wor⸗
ten aufgefordert, jeden, der nicht die Waffen gegen
den Feind draußen ergriffe, ſelber als einen ſol⸗
chen Feind zu behandeln, hatte ſich dann zum
Anführer eines Elitencorps hergegeben und eine
Barrikade vertheidigt, ja er ſoll nach vieler Zeu⸗
gen Ausſage in öffentlicher Rede geſagt haben, es
müßten noch zweihundert latouriſirt werden,
wenn es in Wien gut gehen ſollte. Dazu kamen
24,000 Proletarier, die nimmer zugeben wollten,
daß die Stadt unterhandle oder ſich ergebe, die
den Bürger aus den Häuſern holten, ihn vor ſich
her in den Kampf trieben, zuletzt das kaiſerliche
Bibliothekgebäude anzündeten, um die Burg ſelbſt
niederzubrennen, was nur durch den Einzug der
Truppen verhindert wurde. Das Dach der Bi⸗
bliothek aber brannte ab. Auf dem Markte und
auf öffentlichen Plätzen hatte das Geſindel ſeine
Wachtfeuer und trieb mit den feilen Dirnen die
ſchamloſeſten Dinge, ja auch in den Kampf eilten
die Huren bewaffnet und trieben den ehrbaren
Bürger mit Hohn und Morddrohungen zu glei⸗
chem Gang. Von ſolcher Freiheit hatte der Fürſt
Wien befreien müſſen. Anfangs übte er aller⸗
dings' Strenge, ſperrte die Stadt von den Vor⸗
ſtädten hermetiſch ab, um der Anführer des Auf⸗
ruhrs habhaft zu werden, was ihm aber doch nur
zum Theil gelang. Aber Robert Blum ward er⸗
ſchoſſen, nach ihm Meſſenhauſer uu a. Da war
nun wiederum Feuer an allen Enden in Deutſch⸗
land, daß man den „edlen Blum“, ohne bei der
Nationalverſammlung auch nur anzufragen, „ge⸗
mordet“ habe. Aber Windiſch ⸗Grätz erklärte, die
Frankfurter Beſchlüſſe ſeien in Oeſterreich noch
nicht anerkannt, und Blum, der Barrikaden⸗
kämpfer, habe ſich ſeiner Würde als Glied der
Nationalverſammlung ſelbſt entkleidet. Was
wollte man machen? Man that ſich genug mit
Todtenfeiern hie und da, wobei — Luthers Lied:
„Ein feſte Burg“ angeſtimmt wurde!
In Berlin war unterdeſſen der vielbeſprochene
und vielgefürchtete Demokratencongreß zuſammen⸗
gekommen, und nachdem man ſich gegenſeitig Vor⸗
würfe gemacht und heruntergeſetzt hatte, mit
handeln ließ; da aber die Wiener im Vertrauen Schand und Spott wieder auseinander gegangen.
So mußte freilich das Sprengen der National⸗
verſammlung unterbleiben. Dagegen wollte ſich
die Berliner Landesverſammlung um ſo tapferer
zeigen. Sie hatte mit einem Strich den Adel
abgeſchafft, wollte dem König das „von Gottes
Gnaden“ unterſagen, wollte ihm verbieten, das
neue Miniſterium „Brandenburg“ beizubehalten,
und ſich ſelbſt nicht nach Brandenburg verlegen
laſſen. Das Letztere hatte der König angeordnet,
weil die Anarchie bereits in Berlin dergeſtalt ein⸗
geriſſen war, daß man die nicht im Sinne der
Linken und des Pöbels ſtimmenden Mitglieder mit
dem Tode bedrohte, auf ſie mit Stricken, Beilen
und Hämmern wartete, ſo daß ſie nur durch das
Dunkel der Nacht einem traurigen Schickſal ent⸗
gingen. Darum vertagte der König die Verſamm⸗
lung, um ſie ſpäter in Brandenburg frei fort⸗
berathen zu laſſen. Aber die Linke erklärte ſich
permanent, und da Berlin in Belagerungszuſtand
erklärt und ihrer Souveränität keine Rückſicht ge⸗
zollt wurde, beſchloß ſie halb auf der Flucht die
Verweigerung der Steuern. Darauf wurde ſie
von Ort zu Ort durch militäriſche Macht getrieben
und ging endlich auseinander. Anfangs erregten
die Schritte der Regierung und der Widerſtand
der Landesverſammlung allenthalben große Auf⸗
regung, natürlich wider die Regierung, was gegen⸗
wärtig zur Ordnung der Dinge bei uns gehört;
es liefen von allen Seiten beiſtimmende und auf⸗
munternde Adreſſen an die Landesverſammlung
ein; auch in Frankfurt beſchloß man eine Geſandt⸗
ſchaft nach Berlin, die es dahin zu bringen ſuchen
ſollte, daß das Miniſterium Brandenburg einem
andern weiche und die Landesverſammlung in
Berlin belaſſen werde. Aber vergeblich. Anſtatt
daß die Geſandten etwas gegen die Regierung
vermochten, überzeugten ſie ſich vielmehr durch
eigene Anſchauung des Standes der Sachen, daß
es höchſte Zeit geweſen, daß die preußiſche Regie⸗
rung einſchritt, und daß ſie nicht wohl anders
handeln konnte. Auch hatte die Steuerverweige⸗
rung, wodurch das Rumpfparlament ſeine größte x‚ ö
Heldenthat auszuüben glaubte, den Sinn des
Volkes plötzlich umgewandelt. Man ſah ein,
welch furchtbare Verwirrung entſtehen müßte, wenn
ſie durchgeführt würde, und viele reiche Leute boten
der Regierung an, ihre Steuer fürs kommende
Jahr vorauszubezahlen, wenn ſie durch die Ver⸗
weigerung anderer in Verlegenheit geſetzt werden
ſollte, ja manche ſtellten derſelben ihr ganzes Ver⸗
mögen zur Verfügung. Unterdeſſen verſammelten
ſich die Mitglieder der Rechten und der Mitte nach
Brandenburg zur wiederzueröffnenden Landes⸗
verſammlung und auch die Linken kamen nach.
Doch verhinderten ſie durch ihr Benehmen alle
ordentliche Berathung und die Regierung ſah ſich
gezwungen, die Verſammlung aufzulöſen und neue
Wahlen auszuſchreiben, damit im Februar 1849
eine neue Landesverſammlung zuſammentreten
könne. Weil aber mit der bisherigen die vor⸗
gehabte Vereinbarung über eine neue Landes⸗
verfaſſung nicht zu erzielen war, ſo gab der König nun ſelbſt eine, oder vielmehr er überraſchte ſein —
Volk damit in jeder Hinſicht. Denn dieſe „octro⸗
irte Veifaſſung“ iſt ſo freiſinnig, ſo allen bis⸗
English translation AI translation
...another smashed his skull with a blacksmith's hammer, then they tore the clothes off the corpse, emasculated him, and hung the naked and shamefully mutilated body on the lamppost in front of the palace, to the amusement and loud laughter of the women standing about. All this happened before the eyes of the grenadiers, who stood by calmly and looked on. The mob, however, stormed the arsenal, drove off the weak garrison, and plundered it completely. And the Diet decreed amnesty for everything that had occurred, had not a word of indignation over that hideous assassination, but many words of disapproval that the unfortunate Emperor "had for the second time forgotten his duty" and had again left Vienna. Just as a few months before he had fled to Innsbruck, so now he had fled to Olmütz in Bohemia. The Diet, from which, however, a considerable number of members had also fled, had declared itself permanent and had apparently taken the reins of government into its hand, though these were actually held by the Aula together with its followers; some 100,000 inhabitants left the city of terror; anarchy reigned completely. Now it was high time to act in earnest, and this was done. The Emperor, by manifesto, transferred the Diet to Kremsier in Moravia, because, he said, he could no longer deliberate freely in seditious Vienna. But the Diet did not obey, declared itself free enough as it was, and declared the ministers who had signed that decree to be traitors. The Ban Jellachich had already marched out against the Hungarians, had once defeated them, now left them be, and turned against Vienna. Prince Windisch-Grätz likewise had his regiments march from Bohemia against the capital, and when enough troops had been assembled, he laid before the Viennese his conditions, which alone could preserve them from disgrace and ruin. Among other things it was demanded therein that all newspapers, pamphlets, and placards must cease to appear, except the Wiener Zeitung, and that this might carry only official articles; that all assemblies be discontinued; that three named persons, and besides these others still to be named later by the prince, be surrendered. In addition, Vienna was of course declared to be in a state of siege until quiet, order, and security should be restored, and for as long as the state of siege lasted, so long were those measures also to remain in force. But these very conditions aroused enormous agitation, not only in Vienna, but, as in Vienna, so throughout all Germany; the Vienna Diet resolved on defense against the rebel Windisch-Grätz, the newspapers styled him bloodhound, Alba, traitor; the Left in Frankfurt wanted him held to account by the imperial ministry. He, however, troubled himself about none of this, but set his deadline for the acceptance of his conditions, among which he still reserved the right to demand the surrender of whomever else he might later name — but since the Viennese, trusting in the promise of the Hungarians that they would come to the city's aid, did not agree to these terms, but instead, under their self-elected commander Messenhauser — a resigned officer and playwright who had promised never to bear arms against the Austrian colors — armed themselves for the utmost defense, the struggle began on October 24, and on the 30th Vienna surrendered unconditionally, but broke the capitulation again the next day, when the Hungarians were believed to have been seen from the tower of St. Stephen's, so that the murderous struggle flared up anew, and Windisch-Grätz finally entered the conquered city on November 1. He was received by the citizens with loud rejoicing, with the waving of flags and handkerchiefs from the windows, for they had stood, in the time since Latour's murder, under a dreadful reign of terror. Robert Blum, in a speech he had given in the Aula, had called with fire- and flame-spewing words for everyone who did not take up arms against the enemy outside to be treated as just such an enemy himself; he had then given himself over as leader of an elite corps and defended a barricade; indeed, according to the testimony of many witnesses, he is said to have declared in a public speech that another two hundred would still have to be "Latour-ed" if things in Vienna were to go well. In addition, there were 24,000 proletarians who would by no means allow the city to negotiate or surrender, who dragged citizens out of their houses and drove them before them into battle, and finally set fire to the imperial library building in order to burn down the fortress itself, which was prevented only by the entry of the troops. The roof of the library, however, burned down. In the marketplace and in public squares the rabble kept its watch-fires and carried on the most shameless doings with venal women; indeed, the whores too hastened armed into the battle and drove the respectable citizen, with scorn and threats of murder, to join the same course. It was from such "freedom" that the prince had to liberate Vienna. At first, indeed, he exercised severity, sealing off the city hermetically from the suburbs in order to get hold of the leaders of the uprising, which, however, succeeded only in part. But Robert Blum was shot, and after him Messenhauser and others. Then there was again an outcry at every point in Germany that "noble Blum" had been "murdered" without so much as an inquiry to the National Assembly. But Windisch-Grätz declared that the Frankfurt resolutions were not yet recognized in Austria, and that Blum, the barricade fighter, had himself stripped away his dignity as a member of the National Assembly. What was to be done? People contented themselves here and there with memorial services, at which — Luther's hymn "A Mighty Fortress" was struck up!
In Berlin, meanwhile, the much-discussed and much-feared Democratic Congress had convened, and after having mutually reproached and disparaged one another, it broke up again amid shame and mockery.
Thus, to be sure, the breaking up of the National Assembly had to remain undone. The Berlin state assembly, on the other hand, wished to show itself all the more bold. It had, at a single stroke, abolished the nobility, wished to forbid the King the title "by the Grace of God," wished to forbid him to keep the new "Brandenburg" ministry, and refused to be relocated itself to Brandenburg. The latter the King had ordered, because anarchy had already so taken hold in Berlin that members not voting in the sense of the Left and of the mob were threatened with death, awaited with ropes, axes, and hammers, so that they escaped a sad fate only through the darkness of night. The King therefore adjourned the assembly, in order to let it continue its deliberations freely later in Brandenburg. But the Left declared itself permanent, and since Berlin was declared in a state of siege and no regard was paid to its sovereignty, it resolved, half in flight, on the refusal of taxes. Thereupon it was driven from place to place by military force and finally dissolved. At first the steps of the government and the resistance of the state assembly aroused great agitation everywhere, naturally against the government — which nowadays belongs to the order of things among us; addresses of support and encouragement to the state assembly poured in from all sides; in Frankfurt too it was resolved to send a delegation to Berlin, which should try to bring it about that the Brandenburg ministry give way to another and that the state assembly be left in Berlin. But in vain. Instead of the delegates accomplishing anything against the government, they became convinced, rather, through their own observation of the state of affairs, that it had been high time for the Prussian government to intervene, and that it could hardly have acted otherwise. The tax refusal, too, by which the Rump Parliament believed it was performing its greatest heroic deed, had suddenly changed the mood of the people. It was seen what terrible confusion would arise if it were carried through, and many wealthy people offered the government to pay their taxes for the coming year in advance, should it be embarrassed by the refusal of others; indeed, some placed their entire fortune at its disposal. Meanwhile the members of the Right and of the Center assembled at Brandenburg for the state assembly that was to reopen, and the members of the Left also came along afterward. Yet by their conduct they prevented all orderly deliberation, and the government saw itself compelled to dissolve the assembly and to call for new elections, so that a new state assembly might convene in February 1849. But since agreement on a new state constitution could not be reached with the previous assembly, the King now issued one himself, or rather he surprised his people with it in every respect. For this "imposed constitution" is so liberal, so far beyond everything hitherto...