A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
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—
Die Schule (1913)
Der Lehrer als Organiſt.
Abhandlungen.
Die Orgel im Gottesdienſt. 45, 140. 171. 204. 243. 337. 370. 46. 18. 48. 82. 150. 175. 273. 336. 372. 47, 12. 46. 89. 119. 149. 202. Das Orgelſpiel beim Gottesdienſt. 37, 321—334. Orgelſpiel im Gottesdienſt. 42, 9—20. Die Orgel. 25. 177—181. 363—367. 26, 230—236. Aphorismen über Orgelſpiel. 7, 200—239. 174—177. 8, 80.—87. Das Orgelſpiel im 16. und 17. Jahrhundert. 27, 82—91. 28, 307—312. 29, 57—64. 113—119. 302—309. 30, 72—50. 141—53. 329—341. 31, 181—190. 241—253. Die Orgel in Deutſch— land im 15. und 16. Jahrhundert. 4, 208—211. Zur Geſchichte des Orgelſpieles. 2, 144—147. Welchen Anforderungen muß der Organiſt einer evangeliſch-lutheriſchen Gemeinde genügen, um an ſeinem Teil zur Erbauung der Gemeinde beiintragen? 27, 220—224. Orgelſpiel in unſern Kirchen. 5, 85—90. Der muſitaliſche Teil des Gottesdienſtes. 19. 113—121. Über den vom Lehrer zu leitenden Teil des öffentlichen Gottesdienſtes. 34, 289—301. Was gehört zur Kirchlichkeit des Orgelſpiels? 1, 250. 251. Profanmuſik zum Gottesdienſt? 43, 266—271. Der Kantor im Gottesdienſt. 6, 102—108. Der Schullehrer als Organiſt und als Küſter. 4. 79—85. Von den Kirchentonarten. 13. 45—53. —84. 115—126. 173—181. über Kirchenmuſik Wis. Syn. 1905. 2. Teil 11. 12. Schulbl. 45, 93. Unſer Kirchenlied im Konzert. 35, 370—372. Der Organiſt als gewiſſenhafter Aufſeher und Pfleger ſeiner Orgel. 28. 212—214. Etwas über den Zweck und die demſelben entſprechende richtige Behandlung der Orgel. 1. 85. Zur Charakteriſtik von Vachs Orgelkompoſitionen. 36, 257—261. 306 bis 12. 333—334. Reiſeerträgnis eines muſikaliſchen Reviſors. 32, 151—155. Eine Dſlegeſtätte kirchlicher Muſik in alter Zeit. 6, 211—214. Ideal eines Orgelſpieles. 2, 207 —210. Wie iſt zur Salutation, den Antiphonen und Kollekten in unſern Kirchen zu intonieren? 43, 199—202. Der Lehrer als Kirchendiener, Küſer, Glöckner, Organiſt. 10, 214 —220.
- Wis. Syn. 1905. 2
- Schulbl. 45, 93
Die Schule (1913), its own page 331 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0363_PA331
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Die Schule (1913)
Der Lehrer als Organiſt.
No citation printed with this thesis.
Die Schule (1913), its own page 332 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0103_PA332
1.
Das Organiſtenamt
Die Schule (1913)
1. Das Organiſtenamt. Das Amt eines Organiſten iſt ein Stück des öffentlichen Gottesdienſtes und wurzelt ſchließlich im Predigtamt.
Anm. a. Das Organiſtenamt gehört nicht zum Schul amt, ſondern iſt ein beſonderes Amt, das vom Lehrer mit übernommen werden kann. — Lind. 8. — In erſter Linie hat der Lehrer Anrecht darauf.
Anm. b. Der Organiſt iſt ein Diener der Gemeinde, darum darf er nicht eigenmächtig fremde Melodien einführen, das von der Gemeinde angenommene Choralbuch durch ein anderes erſetzen.
Anm. c. Es iſt unrecht, Falſchgläubige oder gar Ungläubige zur Verſchönerung des Gottesdienſtes herbeizuziehen, wie das oft in Sektenkirchen geſchieht.
Anm. d. Es iſt auch für den Paſtor gut, wenn er Orgel ſpielen kann. In manchen Fällen, wo kein Lehrer da iſt, iſt es ſehr wünſchenswert.
Anm. e. Der Organiſt ſoll die Orgel, da ſie nicht ihm gehört, verſchließen und möglichſt vor Verderben ſchützen. Ratſchläge dazu 28, 214. 215.
Anm. f. Die Gemeinde ſoll ihm die Orgelbücher anſchaffen.
Anm. g. Muß der Lehrer während der Schulzeit als Organiſt bei Trauungen ſpielen? — Es kommt auf die Gemeinde an.
- Wis. 1907, 31
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- Wis. 1907, 31. 28
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- Wis. 1907, 31. 28, 213
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- Wis. 1907, 31. 28, 213. 31
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- Wis. 1907, 31. 28, 213. 31, 301
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- Wis. 1907, 31. 28, 213. 31, 301. 35
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- Wis. 1907, 31. 28, 213. 31, 301. 35, 380
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Die Schule (1913), its own page 332 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0103_PA332
2.
Anforderungen an einen Organiſten
Die Schule (1913)
2. Anforderungen an einen Organiſten. Der Organiſt ſoll
a. ein geiſtlich geſinnter und verſtändiger Meiſter ſein. Er ſoll ſein Amt in der Furcht Gottes und zum Lobe Gottes führen.
Anm. a. Er ſoll ſein Amt nicht als Handwerk anſehen, ſondern als einen Dienſt am Heiligtum.
Anm. b. Wie wird wohl der Organiſt die Ehre Gottes und die Erbauung der Gemeinde ſuchen, deſſen Herz nicht recht ſteht zu Gott?
b. ein fertiger Orgelſpieler ſein. Mancher iſt wohl ein trefflicher Chriſt, aber ein ſchlechter Orgelſpieler. Nur kein Stümper auf der Orgelbank. Stümperhaftes Spiel wirkt ſtörend. Wis. 1907, 31.
Anm. a. Schon auf dem Seminar muß Orgelſpiel gelehrt und die Seminariſten gründlich ausgebildet werden, da die meiſten Lehrer Orgel ſpielen müſſen.
Anm. b. Von einem Organiſten erwartet man, daß er nach Maßgabe der Gelegenheit ſpielt und der Ge— meinde dient.
Anm. c. Der Organiſt muß ſich auch im Amte noch weiter ausbilden.
1 Der Zweck der Orgel im Gottesdienſt.
Die Orgel 10
a. den Gemeindegeſang begleiten. Sie bewahrt vor dem Sinken im Ton und trägt zur Hebung des Gemeindegeſanges bei. R. Pi. Kaſ. 138.
Die Schule (1913), its own page 332 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0103_PA332
—
Die Schule (1913)
Anm. a. Die Orgel ſoll der Gemeinde dienen, nicht herrſchen. Sie iſt des Herrn Magd. Geſang und Begleitung ſollen darum nicht auseinander kommen.
Anm. b. Der Organiſt ſpielt nicht für ſich, ſondern für die Gemeinde;
b. zur Erbauung der Gemeinde beitragen. Durch einleitende Spiele ſammelt ſie zur Andacht. Rechtes Orgelſpiel trägt viel dazu bei, die Anweſenden in andächtige Stimmung zu verſetzen.
Anm. So dient die Orgel der Predigt und unterſtützt die Wirkung derſelben, bereitet den Weg zum Herzen;
c. Sehnſucht erwecken nach den vollkommenen Chören der triumphierenden Kirche. Lied 443, 8. 16, 5.
Anm. Beim Orgelſpiel in der Kirche kommt in Betracht die Begleitung des Gemeindegeſanges, die Vor⸗, Zwiſchen- und Nachſpiele. Die Orgel leitet ein, ſchließt ab und verbindet.
- Lied 443, 8
- Lied 443, 8. 16, 5
- Wis. 1907, 31
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- Ma. 2, 45
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- Ma. 2, 45. 209
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- Ma. 2, 45. 209, 199
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- Ma. 2, 45. 209, 199. 202
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- Ma. 2, 45. 209, 199. 202. 21, 76
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- Ma. 2, 45. 209, 199. 202. 21, 76. 29, 205
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- Ma. 2, 45. 209, 199. 202. 21, 76. 29, 205. 40
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Die Schule (1913), its own page 333 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0364_PA333
4.
—
Die Schule (1913)
4. Die Begleitung des Gemeindegeſanges.
a. Die Wahl der Melodie. Die Melodie muß zum Inhalt und Text des Liedes paſſen. Zu dem Liede: Aus tiefer Not u. ſ. w. No. 214, paßt nicht: Nun freut euch, lieben Chriſten g'mein. Zum Liede 107 (Heut triumphieret) paßt nicht: Vater unſer im Himmelreich.
Anm. a. Der Organiſt muß in den Inhalt des Lie— des einzudringen ſuchen.
Anm. b. Man ſollte keine andere als die vorgeſchrie bene Melodie nehmen, den Leuten auch Gelegenheit ge · ben, unbekannte Melodien zu lernen.
Anm. c. Unbekannte Melodien werden am beſten vorher mit den Schulkindern eingeübt.
Anm. d. Daß in manchen Gemeinden nur wenig Me· lodien geſungen werden können, iſt zu bedauern. Immer dieſelben Melodien ſingen, muß zuletzt den beſten Kirchgänger abſtumpfen. 36, 128.
Anm. e. Paſtor und Lehrer mögen ſich darüber verſtändigen, welche Melodien der Schwierigkeit wegen nicht geſungen werden ſollen.
Anm. f. Allerlei über Melodien: Unſer Kirchen— geſangbuch und die Melodienangabe 44, 215— 221. Die kirchlichen Tonarten 13, 45. 49. 74. 115. 173. (Doriſch, phrygiſch.) Über die verſchiedenen Tovarten: Dur und Moll 44, 21—23. 50—53. Säntliche Urinelodien zu unſerm Geſangbuch Luth. 6, 133. über Verfaſſer der Melodien 43, 241. 242. Die wichtigſten 1517—1560 gebräuchlichſten Melodien 43, 239—243. über Tonſetzer ſeit Lukas Oſianders Zeit 43, 274. 34, 131.
b. Der Orgelton. Der Organiſt muß die Re— giſter der Orgel zweckmäßig wählen, damit ſie zum Liede paſſen. Das Lied 69 (Chriſte, du Lamm Gottes) anders als 341 (Lobe den Herrn). Darum lies das Lied erſt durch vor dem Spiel.
c. Das Tempo. Auch das Tempo ſoll Rückſicht nehmen auf den Inhalt des Liedes. „Es iſt das Heil uns kommen her“ wird man in raſchem Tempo ſpielen. Die Lieder ſollen überhaupt nicht träge, ſchleppend ge— ſungen werden. Schlendrian. 8, 86.
- Luth. 6, 133
- Lied 69
- Kas. 140
margin
- Luth. 3, 139 A New Instance of Methodist Falsification, together with an incidental notice of the falsifications of Mr. d'Aubigné.
margin
- Luth. 3, 139. 2, 223
margin
- Luth. 3, 139. 2, 223. 22 Rationalism and the Bible. (Conclusion.)
margin
- Luth. 3, 139. 2, 223. 22. 14 The Formula of Concord.
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- Luth. 3, 139. 2, 223. 22. 14. 13 The Formula of Concord.
margin
- Luth. 3, 139. 2, 223. 22. 14. 13. 37 The Memorial Observance of the Death-Day of Dr. M. Luther.
margin
- Luth. 3, 139. 2, 223. 22. 14. 13. 37 325
margin
- Luth. 3, 139. 2, 223. 22. 14. 13. 37 325. 42, 11
margin
- Luth. 3, 139. 2, 223. 22. 14. 13. 37 325. 42, 11. 12
margin
- Luth. 3, 139. 2, 223. 22. 14. 13. 37 325. 42, 11. 12. 34, 298
margin
- Neb. 58, 89
margin
- Neb. 58, 89. 34
margin
- Neb. 58, 89. 34, 297
margin
- Neb. 58, 89. 34, 297. 36
margin
- Neb. 58, 89. 34, 297. 36, 127
margin
- Neb. 98, 88
margin
- Neb. 98, 88. 1
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47. 46—49
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47. 46—49. 8
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47. 46—49. 8, 44
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47. 46—49. 8, 44. 37
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47. 46—49. 8, 44. 37, 332
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47. 46—49. 8, 44. 37, 332. 8
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47. 46—49. 8, 44. 37, 332. 8, 81
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47. 46—49. 8, 44. 37, 332. 8, 81. 47, 12—14
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47. 46—49. 8, 44. 37, 332. 8, 81. 47, 12—14. 37
margin
- Neb. 98, 88. 1, 40. 3, 156. 29, 204. 47. 46—49. 8, 44. 37, 332. 8, 81. 47, 12—14. 37, 324
margin
- Luth. 3, 140 A Word on Church Melodies.
margin
Die Schule (1913), its own page 333 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0364_PA333
—
Die Schule (1913)
Anm. a. Wenn der Organiſt ſelbſt mitſingt, kann er
das Tempo beſſer halten.
Anm. b. Auch die Zeit des Kirchenjahres (Weihnacht.
Charfreitag u. ſ. w.) darf nicht ohne Einfluß ſein auf
das Spiel. „Nach Maßgabe der Gelegenheit.“ 31, 301. Anm. c. Der Choral muß mit Verſtand und Andacht
geſpielt werden, wenn er die Andacht der Gemeinde er⸗
wecken ſoll.
Anm. d. Spiele den Choral ſtreng nach dem Choral
buch und zwar in gebundener Weiſe und mache keine un⸗
nötigen Pauſen.
Anm. e. Manche Lieder haben in einzelnen Zeilen
nicht die gleiche Anzahl Silben.
Beiſpiele: Lied 17. 94.
131. 198. 37, 1. 87, 2. 3.
136, 4. 167, 1.
- Lied 17. 94
- Lied 17. 94.
131
- Lied 17. 94.
131. 198
- Lied 17. 94.
131. 198. 37, 1
- Lied 17. 94.
131. 198. 37, 1. 87, 2
- Lied 17. 94.
131. 198. 37, 1. 87, 2. 3
- Lied 17. 94.
131. 198. 37, 1. 87, 2. 3.
136, 4
- Lied 17. 94.
131. 198. 37, 1. 87, 2. 3.
136, 4. 167, 1
Die Schule (1913), its own page 334 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0365_PA334
5.
—
Die Schule (1913)
5. Das Vorſpiel.
a. Zweck.
Das Vorſpiel ſoll die Verſammelten zur—
Andacht ſtimmen und in den folgenden Choral einleiten. b. Eigenſchaften. Das Vorſpiel ſoll
1. dem Liede in Tonart, Rhythmus und Temro
entſprechen:
2. die zu ſingende Melodie andeuten:
3. in den Charakter und Geiſt des Liedes und
der Melodie einführen:
1. der Zeit des Kirchenjahres angepaßt ſein:
5. kirchlich würdig ſein;
6. nicht allzulang ſein. Dauer: nicht über an
Minuten. im Beichtaottesdienſt noch kürzer. 42, 16. Anm. a.
Beſonders bei dem Vorſpiel hat ſich der Or⸗ ö
ganiſt zu hüten, daß er
1. keine unkirchliche, leichtfertige
Muſik auf die Orgel bringt und ſie ſo der Eitel⸗
keit dienſtbar macht. Opern, Märſche paſſen nicht
auf die Orgel. Weltliche Lieder ſtören den Gottes'·
dienſt. 10, 346. Neb. 98, 91. — Unkirchlich iſt
alles, was uns, während wir im Gotteshaus ſitzen,
an einen andern Ort erinnert. Mit. 1903. 42:
2. nicht durch verachtens werte Effekt⸗
haſcherei die Aufmerkſamkeit der Gemeinde auf
ſich und ſein Spiel lenkt. Lieber laſſe man das
Vorſpiel vea, als daß man die Andacht ſtört. Anm. b. Der Oraaniſt mache darum eine vaſſende
Auswahl unter den Vorſpielen, da nicht alle zu gebrau⸗
chen ſind. — Beſprechung von Vorſpielen zu verſchiede
nen Liedern 2. 27—29. 116—118.
Anm. c. Manchmal iſt das Vorſpielen des
Chorales das beſte Vorſpiel und dient zur Einfüb⸗
rung in die Melodie. Dann ſoll man ihn aber nicht ber⸗
unterjagen, ſondern ſo ſpielen, wie er geſungen werden
ſoll. 8, 83.
Anm. d. Orgelſpieler mit geringer Fertigkeit ſollen
lieber ein einfaches Vorſpiel gut ſpielen, als mit ſchwie⸗
rigen Stücken die Zuhörer in veinliche Verlegenheit ſetzen. 6. Das Zwiſchenſpiel. Zwiſchenſpiele müſſen dieſelben
Eigenſchaften beſitzen als Vorſpiele. Sie müſſen zum
Liede paſſen 12, 18. 19, in den Anfangston der Melodie
- Neb. 98, 91
- Mit. 1903. 42
- Loch. 84
margin
- Loch. 84. 85
margin
- Loch. 84. 85. 21
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2, 23
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2, 23. 7
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2, 23. 7, 176
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2, 23. 7, 176. 37
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2, 23. 7, 176. 37, 323
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2, 23. 7, 176. 37, 323. 327
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2, 23. 7, 176. 37, 323. 327. 329
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2, 23. 7, 176. 37, 323. 327. 329. 330
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2, 23. 7, 176. 37, 323. 327. 329. 330. 47
margin
- Loch. 84. 85. 21, 76. 34, 300. 2, 23. 7, 176. 37, 323. 327. 329. 330. 47, 89
margin
- Ma. 4. 263
margin
- Ma. 4. 263. 264
margin
- Min. 88, 42
margin
- O. 74, 57
margin
- Kas. 140
margin
- Kas. 38
margin
- Kas. 254
margin
- Kas. 255
margin
- Kas. 37
margin
- Kas. 332
margin
- Kas. 43
margin
- Kas. 266–271
margin
- Kas. 1
margin
- Kas. 250
margin
- Kas. 86
margin
- Kas. 87
margin
- Kas. 46
margin
- Kas. 275
margin
- Kas. 1
margin
Die Schule (1913), its own page 334 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0365_PA334
—
Die Schule (1913)
leiten, in den Sinn des nächſten Verſes eindringen, dem
121 und im
Charakter des Chorales entſprechen 47,
zhythmnus, Tempo und Tonart dem Choral gleich ſein.
2, 52. Beſprechung von Zwiſchenſpielen 2, 52—54.
Anm. a. Nur muß das Zwiſchenſpiel bedeutend kür⸗
47,
zer ſein als das Vorſpiel. Durch lange Zwiſchenſpiele
40.
wird die Kette zerriſſen und der Gottesdienſt ohne Not
derlängert.
— Anm. b. Sind Verſoe bloß durch ein Komma getrennt,
ſo bleibt das Zwiſchenſpiel am beſten weg. Beiſpiele:
27.
Lied 226, 2—4. 239, 3. 4. 237, 13. 14. Verzeich⸗
nis ſolcher Lieder 35, 277. 47, 119.
Anm. c. Auch bei Liedern mit kurzen Strophen wird
17,
man nicht bei jedem Vers ein Zwiſchenſpiel machen.
2, Anm. d. Auch für Zwiſchenſpiele verwende man keine
drofanen Sätze. Zwiſchenſpiele zur Zeit des Rationa-
lsmus zwiſchen jeder Zeile: 5, 48. 37, 322.
- Lied 226, 2—4
- Lied 226, 2—4. 239, 3
- Lied 226, 2—4. 239, 3. 4
- Lied 226, 2—4. 239, 3. 4. 237, 13
- Lied 226, 2—4. 239, 3. 4. 237, 13. 14
- Loch. 121
margin
- Loch. 121. 41
margin
- Loch. 121. 41. 19
margin
- Loch. 121. 41. 19. 31
margin
- Loch. 121. 41. 19. 31, 301
margin
- Loch. 121. 41. 19. 31, 301. 122
margin
- Loch. 121. 41. 19. 31, 301. 122. 223
margin
- Loch. 121. 41. 19. 31, 301. 122. 223. 327
margin
- Loch. 121. 41. 19. 31, 301. 122. 223. 327. 120
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- Loch. 121. 41. 19. 31, 301. 122. 223. 327. 120. 208
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- Loch. 121. 41. 19. 31, 301. 122. 223. 327. 120. 208. 209
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7.
—
Die Schule (1913)
7. Begleitung der Liturgie.
a. Begleitung des liturgiſchen Gemeindegeſanges, der
17,
Antiphone u. ſ. w.
b. Begleitung des Liturgen bei der Abendmahlslitur—
37,
gie. Zunächſt gebe der Organiſt dem Liturgen den rech—
Loch.
ten Ton an 43, 199—202. Bei dieſer Begleitung ſollen
79.
nie ſtarke Regiſter gezogen werden, die Noten nicht nach.
ihrer Zeitdauer, ſondern genau nach dem Geſang des
Vaſtors gehalten werden.
Wo mehreren Tönen derſelbe
Atkord zugrunde liegt, ſchweige die Orgel ganz.
Das
edal iſt zu vermeiden.
Anm. a. Das Vater Unſer und die Einſetzungsworte
Loch.
mögen begleitet werden oder nicht, je nach den Umſtän⸗
den.
Anm. b. Der Zweck dieſer Begleitung iſt nicht, den .
Paſtor im Geſang zu⸗ unterſtützen (dann könnte die Be⸗
gleitung bei guten Sängern ganz wegfallen), ſondern
die Feierlichkeit zu erhöhen und die Andacht zu ördern.
Anm. c. Ob auch der Chorgeſang von der Orgel be—
gleitet werden ſoll oder nicht ſ. Lochner, Hauptaottes-
dienſt 39.
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8.
Das Nachſpiel
Die Schule (1913)
8. Das Nachſpiel. Auch das Nachſpiel muß mit dem
17,
20.
Zonntag und der Predigt in Einklang ſtehen. Es wäre
anſtößig, mit einem Marſch aus der Kirche zu marſchie—
ren.
Anm. a. Nach dem Schlußvers ſoll die Orgel ver—
12,
ſummen, da die Leute beten wollen.
Anm. b. Nach dem S=
Segen ſoll man nicht präludieren, 3
1.
—9 ob der Gottesdienſt erſt beginnen ſolt.
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9.
Die Vorbereitung auf den Sonntag
Die Schule (1913)
9. Die Vorbereitung auf den Sonntag. Will ein Or⸗
31,
ganiſt ſein Amt recht verſehen, ſo muß er ſich auf das
7,
261.
Spiel am Sonntag vorbereiten. Es ſteht übel, wenn er
erſt am Sonntag ſeine Noten hervorſucht. 27, 223. Da⸗
98,
zu gehört, daß er
a. die Lieder vorher durchſieht: der Paſtor ſollte dem
12,
dun miſten die Lieder ſpäteſtens am Samstagmittag mel⸗
224.
en.
Anm. Wer kann wohl Vor⸗, Zwiſchen- und Nachſpiele
47,
- Ma. 4
margin
- Ma. 4., 263
margin
- Min. 88, 42
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- Neb. 91. 10
margin
- Neb. 91. 10. 31
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- Neb. 91. 10. 31. 302
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- Neb. 91. 10. 31. 302. 27
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- Neb. 91. 10. 31. 302. 27, 223
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- Neb. 91. 10. 31. 302. 27, 223. 91
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- Neb. 91. 10. 31. 302. 27, 223. 91. 37
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- Neb. 91. 10. 31. 302. 27, 223. 91. 37, 333
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- Neb. 91. 10. 31. 302. 27, 223. 91. 37, 333. 42
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—
Die Schule (1913)
ſo phantaſieren, daß es die Herzen der Glänbigen zur Andacht ſtimmt? Es iſt ein Unfug, öffentlich phantaſieren zu wollen;
b. in der Muſik weiter forzuſtudieren ſucht;
c. ſich eine genaue Kenntnis ſeiner Orgel verſchafft. Er muß die rechten Regiſter ziehen 8, 85, darum muß er aber auch Kenntnis aller in ſeiner Orgel vorhandenen Regiſter haben. 45, 204. 2, 209. 210.
0. Bücher für den Organiſten. Anthologie 45, 186. Neues Choralbuch 45, 114—120. Vor- und Zwiſchenſpiele 27, 32. — 30, 376. 31, 317. 8, 276. Vorſpiele: Loch. Hauptgottesdienſt 85.
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11.
Der Lehrer als Kantor
Die Schule (1913)
11. Der Lehrer als Kantor. Muß der Lehrer beim Geſang vorſingen, dann ſoll er die richtige Tonart wählen, den Choral nicht zu hoch einſetzen und ſein Singen nicht in ein Schreien ausarten laſſen.
Anm. a. Sinkt der Ton herab, dann ſoll er nicht unnatürliche Selbſtmittel gebrauchen, um den Ton höher zu bekommen. Man fängt am beſten eine volle Quarte höher an.
Anm. b. Will die Gemeinde in eine verkehrte Strophe kommen, dann muß der Vorſänger genau den rechten Ton klein wenig früher als die Gemeinde ſingen.
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12.
Der Lehrer als Küſter
Die Schule (1913)
12. Der Lehrer als Küſter. Manchmal wird vom Lehrer auch erwartet, daß er Küſterdienſte tut, die Glocke läutet und andere Dinge. Das gehört nicht zu ſeinem Amt. Wenn es aber der Lehrer tut, ſo iſt es für ihn nichts Verächtliches, ſondern auch „Werk des Herrn“. 46, 44.
Anm. In früheren Zeiten wurden die Lehrer zu allerlei kirchlichen Verrichtungen herangezogen.
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