A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
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—
Die Schule (1913)
Abriß.
In unſern Gemeindeſchulen muß Religion getrieben werden § 1. Religion muß die Hauptſache ſein § 2. Auch weltliche Fächer müſſen in unſern Schulen getrieben verden § 3. Wir müſſen gute Schulen haben § 4. Die Forderung, daß wir mit den Staatsſchulen konkurrieren müßten in allen Dingen, muß zurückgewieſen werden § 5. Deutſche Sprache in unſern Schulen § 6.
Religion in der Gemeindeſchule.
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Die Schule (1913), its own page 133 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0198_PA133
1.
—
Die Schule (1913)
1. In nuſern Gemeindeſchulen muß Religion getrie⸗
ben werden.
a. Die Kinder bedürfen eines gründ⸗
lichen Unterrichts in Gottes Wort. Was
hilft ihnen alles weltliche Wiſſen, wenn ſie Chriſtum
nicht kennen? Sie wiſſen die Namen aller Könige,
aber nicht den des Himmelskönigs.
Anm. a. Wir leben unter Faſchgläubigen, darum
müſſen unſere Kinder auch die Waffen gegen ſie in die
Hand bekommen. Das kann nur durch gründlichen Ka⸗
lechismusunterricht geſchehen.
Anm. b. Wir wollen unſern Kindern das Höchſte
geben, was wir ihnen geben können.
Anm. c. Unſere Schulen ſollen chriſtlichee Schu⸗
len ſein.
b. Ohne Religion iſt eine wahre Er⸗
ziehung nicht möglich. Sie erzieht nicht ein⸗
mal für dieſes Leben. Was iſt ein Menſch ohne Reli⸗
gion? Ausſprüche von Göthe und Schiller 9, 93. 94.
Religion bildet den Charakter des Menſchen. 44, 108.
c. Religion iſt die Grundlage des Staa⸗;
te3. Ein Volk, das ohne Religion aufwächſt, muß po⸗
litiſch verderben. Nichts vermag das Verderben aufzu—
halten. 2, 106. 105.
Anm. a. Ohne Religion wächſt ein Gott entfremde⸗
tes Geſchlecht auf. Manche Eltern hätten keine grauen
Haare, ſäßen jetzt nicht im Armenhauſe, aber ihre Kin⸗
der haben keine Religion. Cal. 98, 58. Woher die
dielen Verbrechen? Ka. 1906, 22.
Anm. b. Weltliche Bildung kann zum Nutzen oder
Schaden gereichen. Ein gelehrter Betrüger iſt ſchlim⸗—
mer als ein ungebildeter. Gerade ſolche, die eine gute
weltliche Bildung haben, ſind oft die ſchnödeſten Ver⸗
ächter aller göttlichen und bürgerlichen Geſetze.
Anm. c. Wir ſollen darum das Wort nicht aus un⸗
1, 91. 44, 142.
ſern Schulen verdrängen. Nehmt Gottes Wort aus
der Schule, und wir können kalte Herzen für die Schule
nicht mehr erwärmen. Wir können die Schule ſchlie⸗
zen. Unſere Schulen ſind deswegen gut, weil wir das
Edangelium haben. Neb. 1906, 40.
Anm. d. Neuere Pädagogen wollen von Religion in
6, 277—282. 69 — 72. 1,
der Schule nicht viel wiſſen. Der Zeitgeiſt des Un-
2
2.
glaubens dringt herein.
Anm. e. In Deutſchland will man die Religion in
41, 31. 135. 42, 4. 191.
den Schulen einſchränken oder ganz hinaustun. „Nicht
287. 47, 192. Luth. 62,
- Cal. 98, 58
- Ka. 1906, 22
- Neb. 1906, 40
- Luth. 57, 148
margin
- Luth. 57, 148. 1
margin
- Cal. 98, 62
margin
- Cal. 91, 51
margin
- Cal. 91, 51. 41
margin
- Cal. 91, 51. 41, 327—335
margin
- Cal. 91, 51. 41, 327—335. 353
margin
- Cal. 91, 51. 41, 327—335. 353. 357
margin
- Cal. 91, 51. 41, 327—335. 353. 357. 6
margin
- Cal. 91, 51. 41, 327—335. 353. 357. 6, 124
margin
- Cal. 91, 51. 41, 327—335. 353. 357. 6, 124. 1—1
margin
- Ma. 29, 75
margin
- O. 97, 34
margin
- Luth. 62,
Die Schule (1913), its own page 133 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0198_PA133
—
Die Schule (1913)
zu viel Religion, fort mit dem alten Kram,“ das iſt
der Zug der Zeit in Deutſchland. 42, 287. 38, 6—9.
Darum will man auch die Schule von der Kirche tren·
nen. S. Dak. 1910, 30. L. W. 55, 533.
Anm. f. Anſtatt Milch des Evangelii wollen viele
Aufklärung. Bibleſche Geſchichten werden durch Mär⸗
chen erſetzt. Luth. 65, 199. 200. Mit welchem Unſinn
man in Deutſchland mancherorts die Kinder abſpeiſen
will S. Dak. 1910, 23. L. W. 56, 91. 58, 188. 189.
Schulbl. 39, 28. 29.
Einwand 1. Die Bibel ſei für Kinder zu ſchwer, ſie
könnten ſie nicht verſtehen.
Einwand 2. Man ſolle den Kindern die Religion
vorenthalten, bis ſie ſelbſt wählen können. Rouſſeau.
165 Dann würden die meiſten gar keine Religion wäh⸗
en.
- S. Dak. 1910, 30
- L. W. 55, 533
- Luth. 65, 199
- Luth. 65, 199. 200
- S. Dak. 1910, 23
- L. W. 56, 91
- L. W. 56, 91. 58, 188
- L. W. 56, 91. 58, 188. 189
- Schulbl. 39, 28
- Schulbl. 39, 28. 29
- Neb. 1903, 39
margin
- Neb. 1903, 39. 40
margin
- L. W. 55, 244
margin
- L. W. 55, 244. 1, 301 The Lutheran Theological Pastor's Library. (Continued.)
margin
- L. W. 55, 244. 1, 301. 39, 27
margin
- L. W. 55, 244. 1, 301. 39, 27. 28
margin
- L. W. 55, 244. 1, 301. 39, 27. 28. 13, 24
margin
Die Schule (1913), its own page 134 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0054_PA134
2.
—
Die Schule (1913)
2. Religion muß in unſern Schulen nicht bloß ge⸗
lehrt werden, ſondern auch die Hauptſache ſein. Dem
Katechismus und der bibliſchen Geſchichte darf nichts
gleich geſtellt werden. 7, 4. Religion darf nicht als ein
Anhängſel an den weltlichen Unterricht betrachtet wer⸗
den. Cal. 91, 51. Gerade um deswillen ſind unſere
Schulen gegründet. 46, 33.
Anm. a Wir müſſen auch in Religion etwas Tüchti⸗
ges leiſten.
Anm. b. Wir ſollen nicht auf Koſten des Religions
unterrichts zu viel Gewicht auf weltliche Fächer legen.
Erſt weltliche Bildung ſuchen, heißt den Turm bei dem
Dache anfangen.
Anm. c. Religionsunterricht ſoll weder vom Lehrer
noch von der Gemeinde eingeſchränkt oder beſchnitten
werden. Die dafür nötige Zeit muß feſtgeſetzt werden.
Anm. d. Verſuchung und Neigung, den Katechismus
zu beſchränken und die Realien zu viel zu betonen, iſt da.
1. Wir möchten gern mit den Staatsſchulen kon⸗
kurrieren.
2. Auch Gemeindeglieder wünſchen oft, daß mehr
Zeit auf Realien und weniger auf Religion möchte
verwendet werden. Chriſtenlehre, Konfirmanden⸗
unterricht und Predigt ſeien genug.
Anm. e. Laſſen wir uns das Ziel nicht verrücken.
1. Religionsunterricht einſchränken wollen, hieße
das, wofür die Kirche gar keinen Beruf hat, bevor⸗
zugen und ihren eigentlichen Beruf zurückſetzen.
2. Wenn wir an dieſem oder jenem weltlichen
Fach etwas abbrechen müſſen, um Zeit für Reli-
gionsunterricht zu gewinnen, iſt des kein Schade,
ſondern eher ein Gewinn.
14, 84.
- Cal. 91, 51
- Cal. 98, 58
margin
- Luth. 61
margin
- Mit. 98, 15
margin
- Mit. 98, 15. 10, 141
margin
- Mit. 98, 15. 10, 141. 203
margin
- Neb. 1906, 39
margin
- Il. 97, 72
margin
- Luth. 57, 149
margin
- Luth. 57, 149. 44, 274
margin
- Süd. 97, 62
margin
- Wis. 91, 80
margin
- Wis. Syn. 1905, 44
margin
- Wis. Syn. 1905, 44. 45
margin
- Luth. 47, 142
margin
- Luth. 47, 142. 34, 2
margin
- Luth. 47, 142. 34, 2. 47, 142
margin
- Luth. 44, 139
margin
- Luth. 44, 139. 1, 301
margin
- Luth. 44, 139. 1, 301. 302
margin
- Luth. 44, 139. 1, 301. 302. 11, 131
margin
- Luth. 44, 139. 1, 301. 302. 11, 131. 132
margin
- Luth. 44, 139. 1, 301. 302. 11, 131. 132. 33, 248
margin
- Neb. 1906, 39
margin
- Neb. 1906, 39. 40
margin
- Neb. 1906, 39. 40. 33
margin
- Neb. 1906, 39. 40. 33, 248
margin
- Neb. 1906, 39. 40. 33, 248. 34
margin
- Neb. 1906, 39. 40. 33, 248. 34, 2
margin
- Neb. 1906, 39. 40. 33, 248. 34, 2. 3
margin
- Luth. 44, 147
margin
Die Schule (1913), its own page 134 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0054_PA134
3.
—
Die Schule (1913)
3. Es iſt auch gar nicht nötig, den Katechismus⸗
unterricht zu beſchränken. Die dafür verwendete
Zeit kommt auf andere Weiſe wieder heraus. Kir⸗
chengehen ſäumet nicht. Fleißig gebetet iſt über die
Häljte ſtudiert.
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Die Schule (1913), its own page 134 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0054_PA134
4.
—
Die Schule (1913)
4. Rechnen und Schreiben ſollen die Hauptſache
ſein. Iſt das nicht Geringſchätzung des Wortes
L.
Gottes? Cal. 98, 58.
Anm. f. Wir ſollen die Hauptſache nicht zur Neben ·
139.
ate machen, das Eine, was not iſt, nicht aus den Augen
rerlieren. Das iſt das gute Teil, das ſoll nicht von uns
genommen werden. Luth. 44, 147. Unſere Schulen
und Kirchenſchulen. 34, 2. 3.
2, Anm. g. Wird in einer Schule zu wenig Religion ge⸗
trieben, ſo kann der Grund darin liegen, daß zu wenig
Zeligion im Lehrer iſt.
3. Weltliche Fächer.
a. Beltliche Fächer müſſen in unſern
Schulen getrieben werden. Die Gemeinde⸗
idule ſchließt den Unterricht in weltlichen Fächern mit ein,
aamit die Kinder auch darin von gefährlichen und ſchäd⸗
lichen Einflüſſen abgehalten werden. Unterricht in welt⸗
liten Fächern iſt nötig,
1,
1. um unſerer Kinder willen. Sie ſollen vorbe⸗
reitet werden für den irdiſchen Veruf, daß ſie auch
als Bürger in dieſer Welt ihr Fortkommen finden;
Vor ·
2. um unſer ſelbſt willen, daß uns nicht der
und
wurf gemacht werde, wir ſeien Dummköpfe,
daß man uns die Kinder nicht entzieht.
Anm. a. Etliche Schulen lehren gar nichts aus der
Seiligen Schrift, etliche lehren die Kinder gar nichts denn die Seilige Schrift, welche beide nicht zu leiden ſind. Anm. b. Wieviel hat ein Kind mit weltlicher Bildung
denen voraus, die ohne alle Bildung aufwachſen!
Anm. c. Wir verachten die Wiſſenſchaften nicht, ſondern pflegen ſie. Es gibt freilich auch eine Art Wiſſenſchaft, vor der die Schrift uns warnt: ungeiſtliche Fabeln, wilde Spekulationen, haltloſe Hypotheſen. Mit denen wollen wir unverworren bleiben.
Anm. d. Auch die weltlichen Fächer lehren wir nur zu dem Zweck, daß die Schüler um ſo geſchickter werden, dem Nächſten zu dienen und Gott zu preiſen.
Anm. e. Das iſt der Vorzug einer Gemeindeſchule, daß ſie das Kleinod des Wortes Gottes hat und daneben doch auch zugleich das nötige weltliche Wiſſen gibt.
Einwand. Der Unterricht im Weltlichen in einer Re⸗; ligionsſchule ſei Vermiſchung von Kirche und Staat.
b. Weltliche Fächer müſſen aber in chriſtlichem Geiſt und im Lichte des Wortes Gottes getrieben werden. Es ſoll kein Unchriſtlicher Satz an die Wandtafel geſchrieben werden. Süd. 86, 63. Proc. 1903, 20. Wie viel kommt dar · aguf an, was das Kind lieſt! In Geſchichte ſoll kein Seroenkultus ge! ͤoben, und in Geographie nicht die
- Cal. 98, 58
- Luth. 44, 147
- Süd. 86, 63
- Proc. 1903, 20
- W. 53, 246
margin
- Luth. 44, 151
margin
- Luth. 51, 62
margin
- Luth. 51, 62. 335
margin
- Luth. 51, 62. 335. 38, 318
margin
- Luth. 51, 62. 335. 38, 318. 13, 33
margin
- Ma. 7, 196
margin
- Syn. 1900, 26
margin
- L. W. 53, 245
margin
- Luth. 57, 130
margin
- Tex. 1906, 31
margin
- Proc. 1903. 19
margin
- R. Pi. Pred. 1, 146
margin
- Wis. Syn. 1906, 36
margin
- Wis. Syn. 1906, 36. 11, 133—136
margin
- Wis. Syn. 1904, 62
margin
- Ma. 29, 74
margin
- Ma. 7, 194
margin
- Ma. 7, 194. 195
margin
- Ma. 7, 194. 195. 13, 1
margin
- Ma. 7, 194. 195. 13, 1. 2
margin
- Ma. 7, 194. 195. 13, 1. 2. 32, 319
margin
- Ma. 7, 194. 195. 13, 1. 2. 32, 319. 34, 344
margin
- Ma. 7, 194. 195. 13, 1. 2. 32, 319. 34, 344. 345
margin
- Ma. 7, 194. 195. 13, 1. 2. 32, 319. 34, 344. 345. 1, 106
margin
- Ma. 7, 194. 195. 13, 1. 2. 32, 319. 34, 344. 345. 1, 106. 2, 166
margin
- Ma. 7, 194. 195. 13, 1. 2. 32, 319. 34, 344. 345. 1, 106. 2, 166. 14
margin
- Ma. 7, 194. 195. 13, 1. 2. 32, 319. 34, 344. 345. 1, 106. 2, 166. 14. 139
margin
- Ma. 7, 194. 195. 13, 1. 2. 32, 319. 34, 344. 345. 1, 106. 2, 166. 14. 139. 140
margin
- Can. 95, 26
margin
- Can. 95, 26. 7
margin
- Süd. 91, 27
margin
- Süd. 91, 27. 86, 62
margin
- Luth. 41, 130
margin
- Luth. 41, 130. 57, 274
margin
- Proc. 1903, 19
margin
- Ma. 26, 265
margin
- Ma. 8, 144
margin
- Mag. 8, 25
margin
Die Schule (1913), its own page 135 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0199_PA135
—
Die Schule (1913)
53, 245. Wis. Syn. 1904,
Evolutionstheorie gelehrt werden. Proc. 1903, 20. Wis. Syn. 90, 21. 22.
38.
Anm. a. Der Unterricht in weltlichen Fächern kann chriſtlich oder heidniſch ſein.
Anm. b. Wer die Realien aus dem Zuſammenhang mit der einen großen Hauptaufgabe löſt, wird das Heil der Kinder im Vielwiſſen ſuchen.
Anm. c. Die Gemeinde muß darum auch über die weltlichen Fächer Aufſicht führen.
4. Wir ſollen nicht blof Schulen, ſondern auch gute Schulen haben. Sie müſſen den Namen Schule auch wirklich verdienen. Wis. Syn. 1904, 61. 62. Die Lutheraner ſollten die beſten Schulen im Lande haben. 2, 2. Il. 97, 73. — Was iſt das Kennzeichen einer guten Gemeindeſchule? Daß ſie
a. zum Hauptzweck hat, den Kindern eine wahre chriſtliche Erziehung zu geben. Gottes Wort muß darin herrſchen. W. 1903, 65. Der Religionsunterricht darf nicht verkürzt werden. Min. 1909, 16:
b. auch in weltlichen Fächern Tüchtiges leiſtet. Wir müſſen auch darin treu ſein 13, 365 und gründlichen Unterricht geben. 24, 227. Das ſind wir den Kindern, der Kirche und dem Staate ſchuldig. Wis. 91
Anm. a. Beſonders müſſen wir Engliſch treiben, damit unſere Kinder andern nicht nachſtehen und in ihrer bürgerlichen Stellung fortkommen.
Anm. b. Tun wir das nicht, ſteht eine Gemeindeſchule in weltlichen Fächern weit zurück, ſo
1. geben wir den Feinden Waffen in die Hand,
uns zu bekämpfen;
2. können dem Staatsſchulkultus nicht mehr ſo
entgegentreten;
daß Eltern ihre Kinder
3. können verurſachen,
herausnehmen:
4. erziehen ſelbſt unſere Kinder zu Gegnern der
Gemeindeſchule. Haben Kinder in einer Schule
mangelhaften Unterricht genoſſen, ſo werden ſie in
ſpäteren Jahren ſchwerlich ihre Kinder in ſolche
Schule ſchicken. So graben wir uns unſer eigen
Grab.
Anm. e ſollen unſere Schulen leiſten? Wir
Was
-N3
ſollen den Kindern eine allgemeine Ausbildung geben, daß ſie hinter den Kindern der Staatsſchule nicht zurückſtehen müſſen.
Anm. d. Wir müſſen darum eifrig ſein und die Zeit auskaufen. Wir müſſen dahin arbeiten, daß unſere Schulen immer noch verbeſſert werden. Das iſt rechter Fortſchritt. Auch gute Schulen können noch verbeſſert werden.
Anm. e. Manche Gemeindeglieder ſind mit den Leiſtungen der Gemeindeſchule nicht zufrieden, ſchicken ihre Kinder lieber in die Staatsſchule. Liegen wirkliche Gebrechen einer Schule vor, ſoll man ſie abzuſtellen ſuchen.
- Proc. 1903, 20
- Wis. Syn. 90, 21
- Wis. Syn. 90, 21. 22
- Wis. Syn. 90, 21. 22.
38
- Wis. Syn. 1904, 61
- Wis. Syn. 1904, 61. 62
- Il. 97, 73
- W. 1903, 65
- Min. 1909, 16
- W. 71, 48
margin
- W. 71, 48. 34
margin
- W. 71, 48. 34, 345
margin
- Luth. 28, 178
margin
- Süd. 86, 65
margin
- Cal. 91, 52
margin
- Jo. 82, 50
margin
- Jo. 82, 50. 64
margin
- Wis. Syn. 1905, 31
margin
- Proc. 1903, 18
margin
- Proc. 1903, 18. 19
margin
- Proc. 1903, 18. 19. 24
margin
- Proc. 1903, 18. 19. 24, 223
margin
- Proc. 1903, 18. 19. 24, 223. 46, 107
margin
- Proc. 1903, 18. 19. 24, 223. 46, 107. 14, 137
margin
- Proc. 1903, 18. 19. 24, 223. 46, 107. 14, 137. 138
margin
- Proc. 1903, 18. 19. 24, 223. 46, 107. 14, 137. 138. 11, 306
margin
- Wis. 91, 81
margin
- Neb. 1906, 36
margin
- Min. 1909, 17
margin
- Luth. 47, 142
margin
- Jo. 82, 50
margin
- Jo. 82, 50. 64
margin
- Jo. 82, 50. 64. 39
margin
- Jo. 82, 50. 64. 39, 40
margin
- Jo. 82, 50. 64. 39, 40. 11, 307
margin
- Min. 1909, 17
margin
- Min. 1909, 17. 97, 21
margin
- Ka. 1906, 25
margin
- Ka. 1906, 25. 26
margin
- Can. 95, 55
margin
- Wis. Syn. 90, 38
margin
- Wis. Syn. 90, 38. 39
margin
- Luth. 55, 131
margin
- Wis. 91, 79
margin
- Min. 97, 31
margin
- Min. 97, 31. 32
margin
- Wis. Syn. 1907, 61
margin
- Wis. Syn. 1907, 61. . 92
margin
- Wis. Syn. 1907, 61. . 92, 108
margin
- S. Dak. 1910, 37
margin
- Syn. 1905, 33
margin
- Syn. 1905, 33. 37
margin
- Neb. 1905, 31
margin
- Neb. 1905, 31. 37
margin
- Neb. 1906, 10
margin
- Neb. 1906, 10. 11
margin
- Neb. 1906, 10. 11. 37
margin
- Neb. 1906, 10. 11. 37. 11, 306
margin
- Min. 97, 22
margin
- Luth. 55, 141
margin
- Wis. Syn. 1904,
Evolutio
- Wis. 91
Anm. a. Beſonder
- Proc. 1903,
Die Schule (1913), its own page 136 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0200_PA136
—
Die Schule (1913)
Anm. f. Wir ſollen unſere Schulen zu heben ſuchen. Was könnte zur Hebung unſerer Schulen geſchehen? 38, 257—262. Was kann und muß für die Verbeſſerung unſerer Gemeindeſchulen getan werden? 26, 838. Wie bringen wir unſer lutheriſches Schulweſen zur Blüte? Luth. 63. 370. Was haben wir zu tun, daß unſer Schulweſen nicht nur erhalten wird, ſondern auch ſich immer mehr entwickelt? Luth. 62, 307.
Anm. g. Wir müſſen tüchtige Lehrer haben. Vom Lehrer kann man auf die Schule ſchließen. Wir müſſen de Schulen fleißig viſitieren, können einen Superintendenten anſtellen u. ſ. w.
Anm. h. Unſer ganzes Schulweſen könnte nach einem einheitlichen Syſtem geführt werden. Welchen Vorteil hätte das, wenn Kinder aus der einen Schule in die andere treten!
Anm. i. Wie weit ſollten ſich unſere Schulen den beſtehenden Zeitverhältniſſen akkommodieren? Wir ſollen nicht alle kads mitmachen, den materialiſtiſchen Weltanſchauungen und den modernen pädagogiſchen Grund; ſäten nicht zufallen.
- Luth. 63. 370
- Luth. 62, 307
- Min. 97, 20—22
margin
- Luth. 29, 76
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- Luth. 29, 76. 46, 107
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- Wis. Syn. 1905, 45
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- Wis. Syn. 1905, 45. 40
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- Wis. Syn. 1905, 45. 40, 238—241
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5.
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Die Schule (1913)
5. Die Forderung, daß wir in allen Dingen mit den Staatsſchulen konkurrieren müßtten, ſollte zurückgewieſen werden.
a. Unſere Schulen ſind nicht zu dem Zweck gegründet, um mit den öffentlichen Schulen zu wetteifern.
b. Die Forderung iſt auch ungerecht. Wir treiben zwei Sprachen und Religion dazu. Während der Staat in den vollen Säckel greifen kann, fehlt es uns oft an den nötigen Lehrmitteln.
Anm. a. Es wäre auch eine Verirrung, wenn man ſich das Staatsſchulweſen in allen Dingen zum Muſter nehmen wollte.
1. Welches Schulſyſtem unter den vielen wollte
man ſich zum Muſter nehmen? Jede Stadt be—
hauptet, das beſte Syſtem zu haben. Es iſt uns
nicht möglich, unſere Lehrer nach all dieſen Syſte—
men auszubilden, daß ſie in allen Städten ihre Exa—
mina beſtehen könnten.
2. Es gibt auch Dinge, in denen wir die Staats-
ſchule uns nicht zum Muſter nehmen können.
u.f.. des Ehrgeizes, überbürdung, fads
u. ſ. w.
Anm. b. Verkehrt würde ein Lehrer handeln, wenn er, um zu rivaliſieren,
1. denſelben Unterrichtskurſus und dieſelben Bü—
cher wie in der Freiſchule annähme;
2. wohl gar am Religionsunterricht abſchneiden
wollte, um das Ziel zu erreichen. Er hätte das
Hauptziel aus den Augen verloren und an den Kin-⸗
dern einen Frevel begangen. 13, 68.
Anm. c. Spannt man die Forderung zu hoch, ſo ermatten die Kinder und werden mutlos. Für das Reich Gottes wird dadurch nichts erreicht.
- Luth. 55, 130
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- Luth. 55, 130. 141
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- Luth. 55, 130. 141. 148
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- Luth. 55, 130. 141. 148. 157
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- Luth. 45, 7
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- Luth. 45, 7. 8
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- Luth. 45, 7. 8. 35, 305
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- Wis. 91, 79
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- Wis. 91, 79. 80
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- Süd. 91, 27
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- Süd. 91, 27. 13, 65
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- Süd. 91, 27. 13, 65. 66
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Die Schule (1913)
Anm. d. Nicht das kann unſere Gemeindeſchulen auf abſchüſſiger Bahn aufhalten, daß wir mit den Staatsſchulen wetteifern, ſondern nur die Rückkehr zu der Erkenntnis, zu welchem Zwecke unſere Schulen gegründet wurden.
Die Schule (1913), its own page 138 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0055_PA138
6.
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Die Schule (1913)
6. Deutſche Sprache in unſern Schulen.
Obwohl unſere Gemeindeſchulen nicht zu dem Zwech gegründet werden, die deutſche Sprache zu pflegen (denn dann brauchten engliſche Gemeinden keine Schule), ſo haben unſere Schulen doch jetzt noch einen deutſchen Cha— rakter. Sie ſind Stätten, wo die deutſche Sprache gepllehe wird. 40, 344. Wir ſollen die deutſche Sprache pilegen
a. als Mutterſprache. Die Mutterſprache ſollte man nicht leichtfertig von ſich werfen, ſondern zu erhalten ſuchen. Vergeßt die deutſche Sprache nicht! 41, 189. 600 Lob auf die deutſche Sprache 2, 25. 21, 26. 42,
Anm. a. Ein Volk, das ſeine eigene Mutterſprache verlernt, gibt ſein Stimmrecht in der Menſchheit auf und iſt zur ſtummen Rolle auf der Bühne der Völker verwieſen.
Anm. b. Viele ſchämen ſich ihrer deutſchen Sprache und verachten ſie. Es iſt zu beklagen, daß viele den Wert ihrer Mutterſprache nicht zu ſchätzen wiſſen. Ka. 1906, 24. Was andere für Perlen achten, treten ſie als wertloſes Gut mit Füßen. 32, 248.
Amm. c. Wir ſollen für Erhaltung der deutſchen Sprache bei unſerer Jugend kämpfen. Unſere Sprache 11 wert, daß wir ſie unſern Kindern vermachen. 14.
Anm. d. Deutſchen Geiſt, deutſches Weſen, deutſche Sprache zu erhalten und fortzupflanzen, dazu dienen in erſter Reihe deutſche Kirchen und Schulen.
Anm. e. Luther und die deutſche Sprache 28, 180. Er iſt der Schöpfer des Neuhochdeutſchen. 17, 75. 31ʃ 97—105. 1, 359. 360;
b. als Kirchenſprache. Welche Schätze der lutheriſchen Kirche ſind in deutſcher Sprache niedergelegt! Man denke nur an die ſchönen Kirchenlieder. Wollen wir dieſe Schätze auf unſere Nachkommen vererben, dann dürfen wir nicht auſhören, Katechismus und Kirchenlie— der in deutſcher Sprache zu behandeln. 24, 294.
Anm. Werden die Schäte der lutheriſchen Kirche in deutſcher Sprache unſern Leuten erhalten bleiben?
c.Hals eine Sprache, die auch in bürgerlicher Hinſicht von großem Nußten iſt. Deutſch iſt die Sprache der Gelehrten aller Wiſſenſchaften. Wer Deurſch kann, hat den Schlüſſel zur Hälite alles geiſtigen Lebens im heutigen Europa. 40, 345. Welchen Vorteil hat man in dieſem Lande, wenn man neben Engliſch auch Deutſch kann!
Anm. a. Über Ausbreitung der deutſchen Sprache 41. 183. 38. 60. 16, 347. 47, 284.
- Ka. 1906, 24
- Luth. 10, 140
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- Luth. 10, 140. 5, 18
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- Can. 95, 56
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- Can. 95, 56. 2
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- Can. 95, 56. 2, 25
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- Can. 95, 56. 2, 25. 30
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- Can. 95, 56. 2, 25. 30, 251
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- Can. 95, 56. 2, 25. 30, 251. 252
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- Cal. 98, 57
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- Cal. 98, 57. 29
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- Cal. 98, 57. 29, 104
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- Cal. 98, 57. 29, 104. 11, 302
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- Cal. 98, 57. 29, 104. 11, 302. 36
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- Cal. 98, 57. 29, 104. 11, 302. 36, 171
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- Cal. 98, 57. 29, 104. 11, 302. 36, 171. 24
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- Cal. 98, 57. 29, 104. 11, 302. 36, 171. 24, 238
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- Cal. 98, 57. 29, 104. 11, 302. 36, 171. 24, 238. 33
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- Cal. 98, 57. 29, 104. 11, 302. 36, 171. 24, 238. 33, 162
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- Luth. 36, 171 Conversation between Peter and Heinrich about Christian Parish Schools. (Continuation and Conclusion.)
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- Ka. 1906, 24
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- Luth. 45, 171
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- Luth. 45, 171. 172
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- Luth. 45, 171. 172. 33, 162
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- Luth. 45, 171. 172. 33, 162. 163
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- Luth. 45, 171. 172. 33, 162. 163. 41, 93
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- Luth. 45, 171. 172. 33, 162. 163. 41, 93. 218
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- Ka. 1906, 23
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- Ka. 1906, 23. 24
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- Ka. 1906, 23. 24. 25
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Die Schule (1913), its own page 138 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0055_PA138
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Die Schule (1913)
Anm. b. Die deutſche Sprache iſt auch in dieſem Lande nicht am Ausſterben. Deutſchtum in Amerika 34, 190. 36, 29. 30. 42, 58. 35, 281. Deutſch im Weiden Hauſe 37, 91.
Anm. c. Viele Amerikaner lernen Deutſch oder leh ö ten es ihre Kinder. Wie viele gehen nach Deutſchland, um ſich weiter im Deutſchen auszubilden! 38, 96. 32. 252. Wie viel mehr ſollten wir die deutſche Sprache ſchätzen!
Anm. d. Deutſch ſoll darum unter den Realien in unſern Schulen den erſten Platz einnehmen. Wir wollen auch nur ſolche Lehrer anſtellen, die ſelbſt ihre Mutterſprache lieb und wert haben und ſie unſern Kindern neb zu machen ſuchen. 24, 293. 294.
Anm. e. Daß unſere Schulen neben Engliſch auch Dentſch lehren, hat uns keinen Abbruch getan, ſondern cher geholfen. Wie ſchwer hält es, in engliſchen Gemeinden eine Gemeindeſchule zu gründen! 34, 222. 222.
Anm. f. Manche von unſern Schulen ſind leider jetzt kon engliſche Schulen, wo auch Deutſch unterrichtet wird. Im Umgang mit den Kindern und in den Pauſen geht alles engliſch.
Einwond 1. Amerika gehört den Amerikanern. Jür könnt eure Sprache nicht hierher verpflanzen. — Aber iſt bloß der ein Amerikaner, der nur eine Sprache verſteht, und zwar die engliſche? Daß unſere Kinder auch Deutſch lernen, macht ſie nicht unamerikaniſch.
Einwand 2. Deutſch kann man auch in den Staats-ichulen lernen. — Aber doch nur wenig, und das wird nicht von langer Dauer ſein. Die Kinder, die ihr Deutſch in den Staatsſchulen holen, verlieren die deutſche Sprache neiſt ganz.
Zweiſprachige Schulen.
a. Daß Kinder in unſern Schulen zwei Sprachen lernen, iſt ein großer Vorteil für ſie. Wer beide Sprachen lernt, iſt den andern, die nur eine Sprache können, immer voraus. 14, 318. Statiſtik 33, 93. Das Erlernen der zweiten Sprache
1. ſchärft den Verſtand der Kinder, regt ihre
Rae t an und jördert ihre geiſtige Entwicke⸗
ng:
2. erleichtert das Erlernen der erſten Sprache:
3. hat praktiſchen Nutzen fürs Leben und iſt kein
geringer Vorteil.
Anm. a. Man könnte denken, daß unſere Kinder nur die Hälfte lernen würden von dem, was ſie in andern Schulen leiſten, oder daß ſie keine der beiden Sprachen richtig leſen und verſtehen lernen. — Aber das Gegenteil iſt der Fall. Das Studium der deutſchen Sprache dält den Fortſchritt im Engliſchen nicht auf, ſondern die Kinder kommen beſſer im Engliſchen voran.
Anm. b. Abhandlungen: über den Gebrauch zweier Zprachen i in unſern Schulen. 3. 230—235. Iſt in den rientlichen Schulen ein erfolgreicher zweiſprachiger Un⸗
- Cal. 98, 57
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- Can. 95, 56
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- Can. 95, 56. 14, 39
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- S. Dak. 1910, 36
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- Proc. 1903, 36
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- Proc. 1903, 36. 33
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- Proc. 1903, 36. 33, 164
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- Proc. 1903, 36. 33, 164. 42
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- Proc. 1903, 36. 33, 164. 42, 363
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- Proc. 1903, 36. 33, 164. 42, 363. 24
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- Proc. 1903, 36. 33, 164. 42, 363. 24, 13
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- Proc. 1903, 36. 33, 164. 42, 363. 24, 13. 14
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- Proc. 1903, 36. 33, 164. 42, 363. 24, 13. 14. 11, 303
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- Ka. 1906, 25
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- Ka. 1906, 25. 30
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- Ka. 1906, 25. 30, 251
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- Ka. 1906, 25. 30, 251. 32
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- Ka. 1906, 25. 30, 251. 32, 126
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- Ka. 1906, 25. 30, 251. 32, 126. 42
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- Ka. 1906, 25. 30, 251. 32, 126. 42, 319
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- Ka. 1906, 25. 30, 251. 32, 126. 42, 319. 38
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- Ka. 1906, 25. 30, 251. 32, 126. 42, 319. 38, 43
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- Ka. 1906, 25. 30, 251. 32, 126. 42, 319. 38, 43. 3
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- Ka. 1906, 25. 30, 251. 32, 126. 42, 319. 38, 43. 3, 231
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- Ka. 1906, 25. 30, 251. 32, 126. 42, 319. 38, 43. 3, 231. 234
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- Neb. 1906, 18
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- Can. 95, 56
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- Can. 95, 56. 10, 5
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- Can. 95, 56. 10, 5. 32
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- Can. 95, 56. 10, 5. 32, 263
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- Can. 95, 56. 10, 5. 32, 263. 4
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- Can. 95, 56. 10, 5. 32, 263. 4, 249
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- Can. 95, 56. 10, 5. 32, 263. 4, 249. 13, 39
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- Can. 95, 56. 10, 5. 32, 263. 4, 249. 13, 39. 40
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- Can. 95, 56. 10, 5. 32, 263. 4, 249. 13, 39. 40. 32
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- Can. 95, 56. 10, 5. 32, 263. 4, 249. 13, 39. 40. 32, 263
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- Ka. 1906, 23
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- Ka. 1906, 23. 24
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- Ka. 1906, 23. 24. 13, 145
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- Ka. 1906, 23. 24. 13, 145. 3
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- Ka. 1906, 23. 24. 13, 145. 3, 150
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- Ka. 1906, 23. 24. 13, 145. 3, 150. 24
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- Ka. 1906, 23. 24. 13, 145. 3, 150. 24, 16
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- Ka. 1906, 23. 24. 13, 145. 3, 150. 24, 16. 17
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- Ka. 1906, 23. 24. 13, 145. 3, 150. 24, 16. 17. 41
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- Ka. 1906, 23. 24. 13, 145. 3, 150. 24, 16. 17. 41, 287
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- Ka. 1906, 23. 24. 13, 145. 3, 150. 24, 16. 17. 41, 287. 4
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- Ka. 1906, 23. 24. 13, 145. 3, 150. 24, 16. 17. 41, 287. 4, 30
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Die Schule (1913), its own page 139 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0202_PA139
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Die Schule (1913)
terricht möglich? 24, 13—21.
b. Beide Sprachen ſollen aber in der
3, 231. 2, 175.
Schule ſtreng geſchieden ſein. Man ſoll ſie nicht durcheinander miſchen. Am beſten iſt es, wenn vor⸗
mittags Deutſch, nachmittags Engliſch unterrichtet wird.
6, 118. 149.
Anm. a. Katechismus und bibliſche Geſchichte werden in deutſcher Sprache erteilt, die weltlichen Fächer in engliſcher Sprache und Geſang in beiden.
Anm. b. Es iſt aber ratſam, mit den kleinen Kindern nicht beide Sprachen zugleich zu beginnen, ſondern mit der einen zu warten, bis ſie die größten Schwierigkei ten im Leſen der andern überwunden haben.
Anm. c. In den erſten Jahren ſoll das Kind in der Mutterſprache unterrichtet werden.
c. Wir ſind mitten im übergang von der einen Sprache zur andern begriffen. Unſere Jugend wird mehr und mehr engliſch. Sie ſpricht lieber Engliſch als Deutſch.
Anm. a. Die Urſache liegt an den hieſigen Verhältniſſen, am Elternhaus und wohl auch vielfach an der Schule. Bei den Eltern iſt es Geringſchätzung der deutſchen Sprache und Gleichgültigkeit gegen den Gebrauch des Engliſchen im Hauſe. Manche Schule führt nicht zur mechaniſchen Leſefertigkeit, erzieht nicht die Leſeluſt, oder Kinder verſtehen nicht, was ſie leſen u. ſ. w.
Anm. b. Wir wollen den Übergang nicht beſchleunigen, weil die reichen geiſtlichen Schätze in der Predigtliteratur in deutſcher Sprache vorliegen, wollen aber auch nicht hinter dem Übergang zurückbleiben.
Anm. c. Gefahr iſt freilich vorhanden, daß mit dem Wechſel der Sprachen auch
1. der Sektengeiſt eindringt;
2. die Gemeindeſchule ausſtirbt. Aber es ſollte
nicht ſo ſein. Haben nicht auch engliſche Gemein⸗
den chriſtliche Schulen nötig? Freilich, wo nichts
geſät wird, kann man auch keine Ernte erwarten.
Anm. d. Der Gefahr, daß wir bei dem Übergang ins Engliſche auch das wahre Luthertum abſtreifen, ſollten wir vorbeugen.
- Neb. 1906, 18
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- Neb. 1906, 18. 24
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- Neb. 1906, 18. 24, 290—292
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- Neb. 1903, 18
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- Neb. 1903, 18. 37
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- Neb. 1903, 18. 37, 285
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- L. W. 48, 181
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- L. W. 48, 181. 306
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- Theol. 3, 86
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- Theol. 3, 86. 41
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- Theol. 3, 86. 41, 155
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- Cal. 91, 52
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- Cal. 91, 52. 53
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Die Schule (1913), its own page 140 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0204_PA140