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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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18 entries under wandel.

Wandel

—

Wandel. Abhandlungen. Von dem Beruf der Chriſten, ihren Glauben auch durch einen gottſeligen Wandel vor der Welt zu erweiſen. W. 94 und 95. Abrift. Chriſten ſollen gottſelig wandeln. § 1. Wie ſich dieſer Wandel zeigen ſoll. § 2. Wer ſoll gottſelig wandeln? § 3. Die Gemeinde ſoll auf gottſeligen Wandel achten. S 4. Was ſoll uns dazu bewegen? § 5. Der Wandel bleibt unvollkommen. 8§ 6. Wandel.

  • W. 94 und 95. Abrift. Ch

vol d, printed page 229 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0313

1. —

1. Chriſten ſollen einen gottſeligen Wandel führen. Das iſt Gottes Wille und Gebot. 1 Petr. 2, 12: führet einen guten Wandel unter den Heiden. (Loch. Epi. 413. 416. W. 94, 30. 31. Mich. 92. 26.) Kol. 1, 10: wan⸗ delt würdiglich dem Herrn zu allem Gefallen. (Neb. 1901, 11. 12.) 1 Moſ. 17, 1: wandele vor mir und ſei fromm. (O. 1906, 20. 21.) Matth. 5, 16: Laſſet ener Licht leuchten vor den Leuten. (W. 91, 21. 22. Mich. 92, 26. W. 1913. 53.) Chriſten ſollen dem Herrn le— ben Röm. 14, 8, dem leben, der für ſie geſtorben und auferſtanden iſt. 2 Kor. 5, 15. (Süd. 88, 43. 45. 46.) Röm. 13, 14: Ziehet an den Herrn Jeſum Chriſt. Kol. 4. 5: Wandelt weislich. Eph. 2. 10: geſchaffen zu guten Werken, daß wir darinnen wandeln ſollen. Tit. 2, 12: züchtig, gerecht und gottſelig leben in dieſer Welt. Jak. 1, 22: Seid Täter des Wortes. (Luth. 65, 249. 250.) Wandelt im Geiſt. Luth. 65, 306—308. Anm. a. Wir ſollen leben, wie Gottes Wort lehrt. Unſer ganzes Leben ſoll Gott gewidmet ſein. Süd. 92, 57. Anm. b. Das iſt Frucht und Folge der Wieder⸗ geburt. Ein guter Baum bringet gute Früchte. Der Glaube, das geiſtliche Leben muß ſich durch Werke betäti⸗ gen. W. 1904, 63. 64. Chriſtus iſt das Leben ſeiner Chriſten. Das Leben wirkt von innen heraus. W. 94, 20. Man muß es merken, wenn jemand ein Chriſt iſt. Luth. 65, 201. Anm. c. Daß wir unſern Glauben im Wandel be⸗ weiſen, bringt unſer Chriſtenberuf mit ſich. Anm. d. Alle andern Religionen prägen ſich im Leben der Völker ab. Sollte die chriſtliche Religion die einzige ſein, die ſich nicht durch den Wandel ihrer Anhänger be— weiſt? Anm. e. Wie oft dringt Luther in ſeinem Kate⸗ chismus auf gottſeliges Leben! Schluß der Gebote. 1. Artikel: gehorſam zu ſein ſchuldig bin. 1. Bitte: heilig als die Kinder Gottes danach leben. 2. Bitte: göttlich leben, hier zeitlich u. ſ. w. (Süd. 88, 74.) Bedeutung der Taufe. Anm. f. Die lutheriſche Kirche ſtellt das Leben hoch. Anm. g. Lehre und Leben. Die Lehre ſteht über dem Leben. Auf reine Lehre aber muß reines Leben folgen. S. 1901, 73. Walth. Bro. 517. Die Beſchuldigung, daß wir über dem Eifer für die Lehre das Leben vergeſ⸗ ſen, trifft nicht. W. 74. 17. Hüten wir uns aber, daß es nicht dahin kommt. Mich. 83, 84. Wenn das Leben ſich nicht nach der Lehre richtet, ſo richtet ſich die Lehre bald nach dem Leben. Die Predigt wird den Verhält⸗ niſſen angepaßt, das Geſetz abgeſchwächt. Luth. 14, 19. Anm. h. Die reine Lehre von der Rechtfertigung. Taufe, Abendmahl fordert heiliges Leben. Anm. i. Wir ſollen andern ein Vorbild ſein: Tut nach unſern Werken, wandelt, wie wir wandeln. Anm. k. Die Richtſchnur unſers Wandels ſind die 10 Gebote. Pſ. 119, 105: Dein Wort iſt meines Fußes Leuchte. — Selbſterwählte Werke. Anm. J. Der gottſelige Wandel eines Chriſten ſoll ſein 1. ein williger. Pſ. 110, 3: 2. ein entſchiedener. Wir ſollen genau mit dem Wandel ſein, nicht liberal, keine Verpflichtungen abnehmen wollen.

  • Loch. Epi. 413
  • Loch. Epi. 413. 416
  • W. 94, 30
  • W. 94, 30. 31
  • Mich. 92. 26
  • Neb. 1901, 11
  • Neb. 1901, 11. 12
  • O. 1906, 20
  • O. 1906, 20. 21
  • W. 91, 21
  • W. 91, 21. 22
  • Mich. 92, 26
  • W. 1913. 53
  • Süd. 88, 43
  • Süd. 88, 43. 45
  • Süd. 88, 43. 45. 46
  • Luth. 65, 249
  • Luth. 65, 249. 250
  • Luth. 65, 306—308
  • Süd. 92, 57
  • W. 1904, 63
  • W. 1904, 63. 64
  • Ka. 94, 21 margin
  • Mit. 98, 26 margin
  • W. 94, 26 margin
  • N. W. 80, 20 margin
  • W. 94, 8 margin
  • W. 94, 8. 9 margin
  • Mit. 79, 16 margin
  • Mit. 79, 16. 18 margin
  • Luth. 65, 201
  • Süd. 88, 74
  • Bro. 517
  • W. 74. 17
  • Mich. 83, 84
  • Luth. 14, 19
  • W. 94, 19 margin
  • W. 94. 19 margin
  • W. 94. 19. 20 margin
  • Ka. 91, 19 margin
  • W. 74, 20 margin
  • N. W. 80, 22 margin
  • N. W. 80. 22—24 margin
  • N. W. 80, 19 margin
  • Ka. 91, 18 margin
  • Ka. 91, 18. 19 margin
  • Ka. 91, 21 margin
  • Ka. 91, 21. 20 margin
  • Ka. 91, 21. 20. 91, 46 margin
  • Ka. 91, 21. 20. 91, 46. 22 margin
  • W. 1904, 72 margin
  • W. 1904, 72. 73 margin
  • Süd. 88, 47 margin
  • Ka. 91, 23 margin
  • R. Pi. Pred 1. 28 margin
  • W. 94,

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2. Wie ſich der gottſelige Wandel beweiſen ſoll

2. Wie ſich der gottſelige Wandel beweiſen ſoll. Der Wandel ſoll ſich darin zeigen, daß wir a. die Sünde undalles Böſemeiden. Wie ſollt ich ein ſolch groß übel tun? Wiſſet ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel ſeid? Luth. 64, 98; b. dem Guten nachjagen. Gute Werke. Anm. a Gottſeligen Wandel ſollen wir beweiſen 1. der Welt gegenüber. Wir ſollen der Welt vor⸗ leben, wie ein Menſch wandeln ſoll. W. 1913, 53. 54. Wir ſollen ſo wandeln, daß wir der Welt be⸗ zeugen: Wir glauben an Gott. W. 94, 24. 25: 2. im Haus und Familienleben, als Eltern, als Eheleute; 3. im bürgerlichen Beruf, den Arbeitgebern ge⸗ genüber, der Obrigkeit gegenüber, Ka. 91, 37; 4. als Gemeindeglieder. Anm. b. Der Wandel ſoll ſich nicht bloß in Werken, ſondern auch in Worten zeigen, daß wir alle böſen Ge⸗ ſchwätze meiden. 1 Kor. 15, 33. Eph. 4, 29. Wir ſol⸗ len mitleidig, brüderlich, barmherzig, freundlich ſein. Ka. 91, 35. 2. Wer ſoll gottſelig wandeln? a. Jeder Menſch. Heiligkeit des Lebens wird von jedem gefordert. Ihr ſollt heilig ſein. Dieſe Pflicht haben die Chriſten zu allen Zeiten und an allen Orten. Anlaß zur Ausübung dieſer Pflicht iſt auch immer vor⸗ handen. W. 95, 13. 14. b. Vornehmlich die Lutheraner. Welchem viel gegeben iſt, von dem wird man viel fordern. Der Knecht, der ſeines Herrn Willen weiß u. ſ. w. Jak. 4, 17: Wer da weiß Gutes zu tun u. ſ. w. Je heller das Licht des Wortes iſt, deſto beſſer ſollte dieſe Pflicht erkannt werden. Anm. a. Beſonders in dieſer letzten Zeit ſollten wir uns in die Zeit ſchicken und ſie auskaufen. Anm. b. Nur Chriſten können gottſelig leben. Nur wenn jemand im Glauben ſteht, wird das gottſelige Leben folgen. Was nicht aus dem Glauben geht, iſt Sünde. Anm. c. Nach dem Sündenfall lebt kein Menſch von Natur gottgefällig. 1 Moſ. 8, 21: Das Dichten des menſchlichen Herzens iſt böſe von Jugend auf. 2 Kor. 3. 5: Wir können nichts Gutes als von uns ſelber denken. Unchriſten wandeln nach dem Fleiſch. 1 Petr. 4, 3. Anm. d. Auch die Chriſten können nicht in eigener Kraft gottſelig wandeln. Dazu bedürfen ſie des Heiligen Geiſtes. Röm. 8, 13: Durch den Geiſt des Fleiſches Geſchäfte töten. Pſ. 143, 10: Dein guter Geiſt führe mich auf ebener Bahn. Gal. 5, 16: Wandelt im Geiſt. Gal. 5, 22: Die Frucht des Geiſtes iſt Liebe u. ſ. w. Gott muß uns die Kraft zum gottſeligen Wandel geben. 2 Kor. 3. 5: daß wir tüchtig ſind, iſt von Gott. Ka. 91, [7. 48. Darum bitten wir: Das hilf uns, lieber Vater im Himmel! Süd. 86. 57.

  • Luth. 64, 98
  • W. 1913, 53
  • W. 1913, 53. 54
  • W. 94, 24
  • W. 94, 24. 25
  • Ka. 91, 37
  • Ka. 91, 37; 4
  • W. 1904, 68 margin
  • W. 1904, 69 margin
  • W. 1904, 69. 7 margin
  • Ka. 91. 26 margin
  • W. 1913. 53 margin
  • W. 1913. 53. 54 margin
  • Ka. 91, 40 margin
  • Ka. 91, 40. 41 margin
  • W. 95, 28 margin
  • Ka. 91, 39 margin
  • Ka. 91, 39. 43 margin
  • W. 95, 28 margin
  • Ka. 91, 35
  • Ka. 91, 35. 2
  • W. 95, 13
  • W. 95, 13. 14
  • Süd. 86. 57
  • Ka. 91, 36 margin
  • W 94, 33 margin
  • W 94, 33. 34 margin
  • W. 95, 23 margin
  • Ka. 91, 16 margin
  • Ka. 91, 16. 17 margin
  • W. 94, 36—38 margin
  • O. 1901, 73 margin
  • O. 1901, 73. 74 margin
  • Mit. 79, 18 margin
  • Mit. 79, 18. 19 margin
  • Mit. 79, 18. 19. 8 margin
  • Mit. 79, 30—35 margin
  • Ka. 91, [7. 48. Darum bi
  • Ka. 91., 16.

vol d, printed page 230–231 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0314

4. Die Gemeinde ſoll auf gottſeligen Wandel achten

4. Die Gemeinde ſoll auf gottſeligen Wandel achten. Sie ſoll offenbare Werke des Fleiſches und gottloſes Leben nicht in ihrer Mitte dulden. Kirchenzucht. Brüderliche Beſtrafung. Anm. a. Wir ſollen dem eindringenden Verderben ſtenern. Dazu gehört freilich viel Geduld. Wir müſſen anhalten mit Lehren. Nicht in geſetzlicher, ſondern nur in evangeliſcher Weiſe dürfen wir Mißſtände entfernen wollen. Anm. b. Wenn ein Paſtor unheiliges Leben ſieht, darf ſein Mund nicht ſtumm bleiben. Anm. c. Wie ſteht es in unſern Gemeinden? Iſt Gottes Wort noch Regel und Richtſchnur des Lebens? Das iſt allerdings der Fall trotz vielen Übelſtänden in unſern Gemeinden. Erſt wenn Gemeinden offenbare Ar ⸗m gerniſſe dulden, gottloſe Praxis herrſcht und die Gemeinde das Zeugnis dagegen nicht hören will, hört ſie auf, Gottes Wort die Richtſchnur ſein zu laſſen. Dann ——5 Pſ. 50, 16. 17: Was verkündigſt du meine Rechte u. ſ. w.

  • Mit. 98, 25—28 margin
  • N. W. 80, 21 margin
  • N. W. 80, 21. 29—32 margin
  • Luth. 44, 20 margin
  • Ka. 91, 30 margin
  • Min. 1904, 37—41 margin
  • Ka. 91, 48 margin
  • Min. 1904, 33—36 margin

vol d, printed page 231–232 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0315

5. —

5. Was ſoll zu gottſeligem Wandel bewegen? Dazu ſollen uns folgende Gründe treiben: a. Gott hat es geboten. S. 81. b. Chriſtus hat uns er öſt. Die Sünde hat die Herrſchaft über uns verloren. Chriſtus iſt auferſtanden, io ſollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. Sollten die Chriſten das nicht haſſen, um deswillen Chriſtus gekreuzigt worden iſt? c. Wir ſind durch den Glauben Gottes Kinder. Sollten wir nicht heilig, als die Kinder Gottes, leben? 1. Bitte. Sollten wir unſerm Vater Schande machen? Um Gottes willen ſollten wir einen andern Wandel füh— ren als die Welt. Wir ſollen uns beweiſen als die Diener Gottes. 2 Kor. 6. 4. W. 94, 27. d. Durch gottſeligen Wandel wird Gottes Name geheiligt. 1. Bitte. Joh. 15, 8: Darinnen wird mein Vater geehrt, daß ihr viel Frucht bringet. e. Wir ſind getauft. Die Taufe iſt ein kräftiger Svorn zu einem echriſtlichen Wandel. Die Bedeutung der Taufe. Der Taufbund. Röm. 6, 4: begraben durch die Taufe. Anm. Der Taufe verdankt das chriſtliche Leben An— fana, Fortaang und Ende. 7 WMir haben ſchöne Vorbilder. Chriſtus. Se⸗ noch. Abraham. Joſeph. Die erſten Chriſtengemein⸗ den. Neb. 95, 15. 16. Stöckh. N. T. 338. 339. Wie die Chriſten mr Zeit der Verfolaung ihren Verfolgern (GAutes erwieſen Luth. 3. 94. — Luther brauchte ſich ſei„os Labeus halber vor der Welt nicht zu ſchämen. N. W. 80, 38. Anm. Das Leben der erſten Chriſten beſchämt uns Es iſt unſere Schuld. wenn unſor Leben hinter dem der erſten Chriſten zurückſteht. Dieſelbe Quelle, aus der ſie Krafte und Loben ſchövften, ſteht uns noch immer offen. g. Gottſeliger Wandel bringt Segen mit ſich. Geſegnet, wer auf Gottes Wegen wandelt. Er führt ein ruhiges, friedliches Leben und hat Gnade bei Gott und WMenſchen. Mer die Rede Chriſti hört und tut, des Haus iſt ouf einen Fels gegründet. Matth. 7, 24. 25. Stöckh. N. T. 101. 105. Anm. Sanen brinat ſolcher Wandel 1. für die eigene Perſon. 2 Petr. 1. 10: Veruf und Erwählung wird feſtaͤemacht. Es iſt ein Kenn⸗ zeichen des Gnadenſtandes. 1 Joh. 3, 14: aus dem Tode in das Leben gekommen, denn wir lieben die Vrüder: 2. für andere, für die Familie. Gemeinde. Kirche. h. Durch gottſeligen Wandel können Heiden für das Chriſtentum gewonnen werden. Matth. 5, 16: und euren Vater im Himmel preiſen. 1 Petr. 3, 1: durch der Weiber Wandel ohne Wort. Anm. Der gute Wandel iſt eine gewaltige Predigt. Zwar wird dadurch noch niemand bekehrt, aber der Wandel kann dazu beitragen, daß jemand ſich zum Chriſtentum hingezogen fühlt und ſo unter den Einfluß des Wortes kommt. So dient der Wandel der Predigt des Wortes. i. Durch gottloſes Leben wird großer Schaden angerichtet. Dadurch wird 1. Argernis gegeben. Wir ſollen niemand irgend einen Anſtoß geben. 2. Gottes Name entheiligt; 3. der Ungläubige in ſeinem Unglauben beſtärkt. Eurethalben wird Gottes Name geläſtert unter den Heiden. Anm. Die Welt weiß, daß ein Chriſt einen andern Wandel führen ſollte als ſie. Sie beobachtet den Wandel der Chriſten und freut ſich, wenn ſie ſündigen. Or. 1913, 45. 46. Sie fühlt und merkt, daß die Chriſten nicht ſo leben, wie ſie glauben. Luth. 68, 301. Sie achtet viel mehr auf das Leben der Chriſten, als auf ihren Wandel. W. 97, 90. 91. Küg. 3, 197. Welchen Eindruck macht der unchriſtliche Wandel auf ſie! W. 94., 29. 30. k. Die Drohungen der Schrift ſollten uns erſchrecken. Joh. 15, 2: Einen jeglichen Reben, der nicht Frucht bringt, den wird er wegnehmen. 1 Kor. 6, 9. 10: Die Hurer u. ſ. w. werden das Reich Gottes nicht ererben. l. Die Nͤähe des Jüngſten Tages iſt ein Sporn zu einem heiligen Leben. 2 Petr. 3, 11. 12. Phil. 1, 10. Anm. a. Die Gefahr des gottloſen Lebens iſt in der letten Zeit groß. Die Ungerechtigkeit wird überhand nehmen. Matth. 24, 12. 37. Anm. b. Wenn wir genau nach Gottes Wort wandeln, ſo werden freilich andere ſich daran ärgern und uns vielleicht Mucker nennen, aber dadurch dürfen wir uns nicht irre machen laſſen. 1 Petr. 4, 4: das befremdet ſie u. ſ. w.

  • W. 94, 27
  • Neb. 95, 15
  • Neb. 95, 15. 16
  • Stöckh. N. T. 338
  • Stöckh. N. T. 338. 339
  • Luth. 3. 94 Luther on the Necessity of Sanctification.
  • N. W. 80, 38
  • Stöckh. N. T. 101
  • Stöckh. N. T. 101. 105
  • Mich. 97, 45 margin
  • Süd. 86, 53 margin
  • W. 94, 23 margin
  • Süd. 86, 53—56 margin
  • Wis. Syn. 1913, 54 margin
  • Mit. 79, 38— 40 margin
  • Süd. 92, 46 margin
  • Mit. 1910, 38 margin
  • Mit. 79, 16 margin
  • Mit. 79, 16. 29 margin
  • Mit. 79, 16. 29. 30 margin
  • Mit. 79, 16. 29. 30. 49 margin
  • Kueg. 3, 55 margin
  • Mit. 1910, 38 margin
  • Mich. 92, 27 margin
  • Mich. 92, 27. 28 margin
  • Mit. 1910, 38 - 40 margin
  • Or. 1913, 45
  • Or. 1913, 45. 46
  • Luth. 68, 301
  • W. 97, 90
  • W. 97, 90. 91
  • Kueg. 3, 197
  • Wis. 1901, 23 margin
  • W. 94. 24 margin
  • Luth. 62, 237 margin
  • W. 1913, 53 margin
  • W. 1913, 53. 54 margin
  • W. 1913, 53. 54. 97, 90 margin
  • W. 1913, 53. 54. 97, 90. 91 margin
  • Wis. 1901, 23 margin
  • Mich. 91, 30 margin
  • Luth. 56, 148 margin
  • Süd. 86, 57 margin
  • Süd. 86, 57. 58 margin
  • W. 1913, 54 margin
  • W. 94, 28 margin
  • W. 94, 28. 29 margin
  • N. W. 80, 20 margin
  • W. 88, 36 margin
  • W. 88, 36. 37 margin
  • L. W. 51, 57 margin
  • W. 1903, 54—56 margin
  • Mich. 91, 30 margin
  • W. 94., 29. 30. k. Die D

vol d, printed page 232–233 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0316

6. Der Wandel iſt unvollkommen

6. Der Wandel iſt unvollkommen. Röm. 7, 19. 22. 23: Das Gute, das ich will, das tue ich nicht. Gal. 5, 17: Das Fleiſch gelüſtet wider den Geiſt. Das iſt wichtig zur Beurteilung einer Gemeinde. Mit. 1907, 35. Anm. a. Mit dem Leben vieler Chriſten geht es eher rückwärts als vorwärts. Darüber hat man zu allen Zeiten geklagt. Chryſoſtomus W. 74, 17. Mich. 83, 84. Luther O. 71, 36. 37. W. 74, 18. Scriver O. 1901, 74. Anm. b. Was wird uns erzählt von den Kindern Jsrael? 1 Kor. 10, 6. 7. — Selbſt Petrus hat in Bezug auf das Leben gefehlt. Gal. 2, 11—14. Syn. 92, 12. Neb. 1901, 13. Anm. c. Sehen wir zu, daß die Klagen in unſern Gemeinden über das Leben der Chriſten verſtummen. L. 71, 36. Anm. d. Das heilige Leben iſt nicht Kennzeichen der Kirche, ſonſt müßten wir verzagen daran, daß es über— haupt eine heilige, chriſtliche Kirche gäbe. Neb. 1901. 12. 11. W Ammn. e. Obwohl das Leben nie vollkommen it. ſo 97, 15. 16. Or. 1903, jagen doch die Chriſten der Heiligung nach, ob ſie es auch 33. 34. Heiligung 5495. ergreifen möchten. In der Heiligung gibt es einen Fortſchritt und ein Wachstum. Vorwärts it die Loſung! Süd. 92, 58. Anm. f. Im Himmel wird der Wandel vollkommen. Homiletik. 1. Sonntag nach Epiph. — Epi. Des Apoſtels Ermahnung zum heiligen Chriſtenwandel. a. Sich ſelbſt Gott opfern, b. ſich nicht der Welt gleichſtellen, e. gegen einander Demut und Liebe be weiſen. — Ma. 8, 23. Das rechte Chriſtenleben. a. Quelle, b. Weſen, c. Ziel. — Ma. 25, 14. Der Chriſtenwandel ein ſtetes Gott wohlgefälliges Opfer. Sie bringen dieſe Opfer in ihrem Verhalten gegen a. Gott, b. die Welt, c. ihre Brüder. — Ma. 25, 14. 2. Sonntagnach Epiph. — Epi. Wann unſer Chriſienleben ſich als ein Gott wohlgefälliges erweiſt. Wenn wir a. treu ausrichten, was uns befohlen iſt, b. unſere Liebe jederzeit eine wahre iſt, e alles, was uns in der Gottſoligkeit hindern will, überwinden, d. allen Menſchen wobl— zutun ſuchen, e. keiner überhebung über andere uns hingeben. — Ma. 5, 26. Das chriſtliche Leben ein Leben in der Gnade. a. Es hat in der Gnade Got— tes ſeinen Urſprung, b. es dient zugleich zur Verherrlichung derſelben. — Ma. 8. 5. 5. Sonntag nach Epiph. — Epi. Panli Unterricht vom chriſtlichen Leben. a. Deſſen alleiniger Grund, b. deſſen rechter Erweis. — Ma. 5, 49. Invocavit. — Epi. Des Apoſtels Ermahnung zu einem gottſeligen Wandel. a. Womit er ſeine Er⸗ mahnung begründet, b. wie er ermahnt. — Ma. 8, 82. Reminiscere. — Epi. Trachte danach, immer mehr deinem Heilande zu allem Gefallen zu wandeln. a. Weil du ein Chriſt biſt, b. weil du auch weißt, was deinem Heilande gefällt. — Ma. 20, 82. ö Oculi. — Epi. Von dem heiligen Leuen der Chriſten. a. Was dazu gehört, b. wie man 4n kommt, c. was dazu bewegen ſoll. — Ma. 2, 82. Jubilate. — Epi. Daß wir als Chriſten in dieſer Welt uns eines heiligen Wandels befleißigen ſollen. a. Wie das geſchehen ſoll, b. was dazu bewegen ſoll. — Ma. 5. 151. Vom auten Wandel der Chriſten. a. Was er in ſich ſchließt, b. was er be⸗ zweckt. — Ma. 23, 122. Wie der Chriſt durch einen guten Wandel ſein Licht leuchten läßt auf Erden Allen Menſchen gegenüber, b. der Obrigkeit gegenüber, e. den Arbeitsherren ge⸗ Sennber. — Ma. 39, 181. Exaudi. — Epi. Die Ermahnung des Apoſtels zum heiligen Leben. a. Was dazu gehört, b. zu welchem Zweck ſolch heiliges Leben geführt werden ſoll. — Ma. 2, 177. 5. Sonntag nach Trin. — Epi. The blessedness 15 him that walketh in the way of the righteous. à. He has a quiet and peaceable lüe. b. possesses the nn or 0f God, c. weus un- der the shadow of the Almighty.—Kueg. 3. 55. 6. Sonntag nach Trin. — Epi. Warum wahre Chriſten einen chriſtlichen Wandel hier auf Erden führen. Weil ſie als Getaufte a. Vergehung haben und der Herrſchaft der Sünde entriſſen ſind, b. in ein neues Leben verſetzt ſind und in dieſem Leben wandeln ſollen. . Ma. 3, 225. Der gottgefällige Wandel eines Chriſten. Ein Wandel. a. der nicht nach Men— ſchenlehre, ſondern nach Gottes Wort ſich richtet, b. der nicht in äußerlichen Werken beſteht, ſondern aus einem durch den Glauben erneuerten Herzen kommt. — Ma. 40, 322. 7. Sonntagnach Trin. — Epi. Pauli Ermahnung, ſich durch ÜUbung im neuen Gehorſam von dem, was ſie frü⸗ her waren, zu unterſcheiden. a. Die Ermahnung ſelbſt, b. die Begründung dieſer Ermahnung. — Ma. 5, 227. ö 8. Sonntagnach Trin. — Epi. Der Wandel eines Chriſten nach geſchehener Rechtfertigung. a. Wie er be— ſchaffen ſein ſoll, b. warum wir nicht nach dem Fleiſche, ſondern nach dem Geiſte wandeln ſollen, e. welchen Troſt ein Chriſt in ſolchem Wandel hat. — Ma. 8, 230. 14. Sonntagnach Trin. — Epi. Die Ermahnung: Wandelt im Geiſt. a. Die Gründe, wodurch dieſe Ermah— nung unterſtützt wird, b. die Kennzeichen, durch welche offenbar wird, ob man dieſer Ermahnung Folge leiſtet oder nicht. — Ma. 2, 277. Oder: a. Wem ſie gilt, b. was damit geſagt iſt, c. was uns reizen ſoll, dieſer Ermahnung nachzukommen. — Ma. 8, — Oder: a. Was von uns gefordert wird, b. was uns dazu bewegen ſoll. Ma. 11, 252. — Oder: a. Wer kann dieſer Ermahnung nachkommen? b. Was ſchließt ſie in ſich? — Ma. 14, 286. Wandelt im Geiſt. — Ma. 2, 258. Was für einen Wandel führſt du? a. Wandelſt du im Geiſt, ſo bringſt du auch. die Früchte des Geiſtes und biſt nicht unter dem Geſetz. b. Wandelſt du im Fleiſch, ſo tuſt du Werke des Fleiſches und biſt noch unter dem Geſetz. — Ma. 23, 276. Wohl denen, die im Geiſte wandeln. a. Die ſchaffen nicht ihr ewiges Verder— ben, b. ſie machen ihren Beruf und Erwählung himmliſch feſt. — Hön. Ent. 431. 1 5. Sonntag nach Trin. Epi. Drei Hauptſtücke des Wandels im Geiſt. a. Halte von dir ſelbſt nichts. b. Halte von Gottes Wort alles. c. Halte von der Glaubensbruderſchaft viel. — Hön. Ent. 437. ö Wandelſt du im Geiſt? Biſt du a. ſanftinütig? b. demütig? c. guttätig? — Hön. Ent. 439. ͤ Wandelt im Geiſt. a. In Demut vor Gott und Menſchen, b. in Sanftmut ge— gen den fehlenden Bruder, e. in der Barmherzigkeit gegen jedermann. — Ma. 30, 412. Oder: a. In Demut, b. in Liebe. Ma. 23, 278. Drei Ermahnungen an ſolche, die im Geiſte wandeln wollen. a. Nicht eitler Ehre geizig ſein, b. ſich derer annehmen, die gefatlen ſind, c. Gutes tun. — Ma. 8§, 2. Die Ermahnung: So wir im Geiſte leben, ſo laſſet uns auch im Geiſte wandeln. a. Was wird mit dieſer Warnung gefordert? b. Welche Drohung und Verheißung wird beigefügt? — Ma. 2, 277. 278. 1 7. Sountag nach Trin. — Epi. The Christian's duty to walk worthy of his calling. What kind 0f wa lle our vocation requires, b. some reasons for so walking. 3, 192. Walk worthy of the vocation wherewith ye are called. a. Walk so as not to dishonor him. b. Endeavor to keep the unity of the Wirit in the bond of peace. 10, 138. 20. Sonntagnach Trin. — Epi. Die nötige Vorſicht der Chriſten in ihrem Wandel. a. Sie ſchicken ſich in die Zeit, b. ſie ſuchen in ihrem Tun des Willens des Herrn gewiß zu werden. c. ſie befleißigen ſich allezeit der Nüchternheit. — Ma. 2, 339. Worin beſteht der vorſichtige Wandel der Gläubigen in dieſer böſen Zeit und Welt? a. Sich weiſe in die Zeit ſchicken, b. der Nüchternheit befleißigen, c. Gottes Wort und das Gebet unabläſſig üben. — Ma. 8, 313. Wann werden wir als Chriſten vorſichtig wandeln, nicht als die Unweiſen, ſondern als die Weiſen? Wenn wir a. in allen Dingen prüfen, was des Herrn Wille iſt, b. unſere Zeit fleißig benützen zu Werken der Gottſeligkeit, c. in der Furcht Gottes einander untertan ſind. — Ma. 11, 291. Der vorſichtige Wandel wahrer Chriſten ein Beweis dafür, daß ſie nicht die Unweiſen, ſondern die Weiſen in dieſer Welt ſind. a. Worin der vorſichtige Wandel beſteht, b. wie er ein Beweis dafür ſei, daß ſie nicht die Unweiſen, ſondern die Weiſen in dieſer Welt ſind. — Ma. 11, 316. Wandelt nicht als die Unweiſen, ſondern als die Weiſen. a. Wandelt nicht unvorſichtig, ſondern vorſichtig, b. wandelt nicht in fleiſchlicher Uppigkeit, ſondern in der Freude im Heiligen Geiſt, c. wandelt nicht im Hochmut, ſondern in rechter Demut. — Ma. 14, 315. Wandelt vorſichtig. a. Seid auf das fleißigſte bedacht, voll des Heiligen Geiſtes zu werden. b. Benützt jede Gelegenheit, das Gnadenreich auszubreiten. — Ma 39, 463. Was gehört zum vorſichtigen Wandel? a. Weiſer und verſtändiger Sinn, b. Erleuchtung des Heiligen Geiſtes, e. Demut des Herzens. — Hön. Ent. 475. Quart. 2, 266. II Christians should walk circumspectly in respect a. to the world, b to God. c. to the brethren.Mag. 6, 162. 2 3. Sonntagnach Trin. — Epi. Warum wir gerne wandeln wie Paulus. a. Jeder andere Wandel iſt ſo erſchreckend, b. der Wandel wie Paulus iſt ſo lockend. — Hön. Ent. 497. Worauf weiſt der Apoſtel die Chriſten hin, um ſie willig zu machen zum bimmliſchen Wandel? a. Auf das Vorbild aller Gläubigen, b. auf das abſchreckende Beiſpiel der Feinde Chriſti, ce. auf ihre hohe Chriſtenwürde. — Ma. 30, 348. 24. Sonntagnach Trin. — Epi. Daß auch für den Wandel der Chriſten Gott alle Ehre gebührt. a. Gott allein lehrt, wie wir recht wandeln ſollen. b. Gott allein gibt uns die Kraft dazu, daß wir recht wandeln können. c. Gott allein verdanken wir auch das Ziel, auf das unſer Wandel gerichtet iſt. — Ma. 14, 348. Freiterte. 1 Moſ. 17, 1. — Ich bin der allmächtige Gott, wandele vor mir und ſei 15 a. Was dieſer Zuruf verheißt, b. was er von uns fordert. — Walth. Kaſ. Matth. 5. 16 —The life of Christians is an important factor in mission work. a. What kind of life a Christian leads, b. why the life of Christians is so important in mission work. Mag. 7. 11. 1 Cor. 6, 20.—Christ's death as an earnest admonition to lead a holy liſe. a. Because by His death Christ bought us for His own, b. so that it is consequently our duty to serve Him by na holy life.—Mag. 7. 50. 2 Tim. 2, 19. — Es trete ab von aller Ungerechtigkeit, wer den Namen Chriſti nennt. a. Die Ermahnung, b. die Begründung. — Ma. 37, 543. 1 Petr. 4, 4. — Das einſtige Befremden der Welt über den Wandel der erſten Chriſten ein ſtrafender Bußſpiegel für unſere Gemeinde. a. Was die Welt an dem Wandel der erſten Chriſten einſt befremdete. b. daß dieſes allerdings ein ſtrafender Bußſpiegel für unſere Gemeinde ſei. — Ma. 3. 344.

  • Mit. 1907, 35
  • W. 74, 17
  • Mich. 83, 84
  • O. 71, 36
  • O. 71, 36. 37
  • W. 74, 18
  • O. 1901, 74
  • Süd. 88. 53 margin
  • Süd. 88. 53. 54 margin
  • Mit. 1907, 33 margin
  • Mit. 1907, 33. 31 margin
  • Ka. 91, 44 margin
  • Ka. 91, 44. 45 margin
  • O. 71, 36 margin
  • W. 94, 42 margin
  • W. 94, 42. 44 margin
  • Syn. 92, 12
  • Neb. 1901, 13
  • Neb. 1901. 12
  • Neb. 1901. 12. 11
  • Süd. 92, 58
  • Ma. 8, 23
  • Ma. 25, 14
  • Ma. 25, 14
  • Ma. 25, 14. 2
  • Ma. 5, 26
  • Ma. 8. 5
  • Ma. 8. 5. 5
  • Ma. 5, 49
  • Ma. 5, 49. I
  • Ma. 8, 82
  • Ma. 20, 82
  • Ma. 2, 82
  • Ma. 5. 151
  • Ma. 23, 122
  • Ma. 39, 181
  • Ma. 2, 177
  • Ma. 2, 177. 5
  • Kueg. 3. 55
  • Kueg. 3. 55. 6
  • Ma. 3, 225
  • Ma. 40, 322
  • Ma. 40, 322. 7
  • Ma. 5, 227
  • Ma. 8, 230
  • Ma. 8, 230. 14
  • Ma. 2, 277
  • Ma. 2, 277. O
  • Ma. 11, 252
  • Ma. 14, 286
  • Ma. 2, 258
  • Ma. 23, 276
  • Hön. Ent. 431
  • Hön. Ent. 431. 1
  • Hön. Ent. 431. 1 5
  • Hön. Ent. 437
  • Hön. Ent. 439
  • Ma. 30, 412
  • Ma. 30, 412. O
  • Ma. 23, 278
  • Ma. 8
  • Ma. 2, 277
  • Ma. 2, 277. 278
  • Ma. 2, 277. 278. 1
  • Ma. 2, 277. 278. 1 7
  • Ma. 2, 339
  • Ma. 8, 313
  • Ma. 11, 291
  • Ma. 11, 316
  • Ma. 14, 315
  • Ma 39, 463
  • Hön. Ent. 475
  • Quart. 2, 266
  • Quart. 2, 266. II
  • Mag. 6, 162
  • Mag. 6, 162. 2
  • Mag. 6, 162. 2 3
  • Hön. Ent. 497
  • Ma. 30, 348
  • Ma. 30, 348. 24
  • Ma. 14, 348
  • Mag. 7. 11
  • Mag. 7. 11. 1
  • Mag. 7. 50
  • Mag. 7. 50. 2
  • Ma. 37, 543
  • Ma. 37, 543. 1
  • Ma. 3. 344
  • Or. 1903, jagen doch die
  • Ma. 8, — Oder: a. Was vo

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— Die Schule (1913)

Der Wandel des Lehrers.

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1. — Die Schule (1913)

1. Der Lehrer ſoll einen gottſeligen Wandel führen, 10, 5. Lind. 7, 232— ſonit iſt ſein Lehren vergeblich Lind. 233. Er predigt 235. äandern und wird ſelbſt verwerflich. 37, 130. Nur aui elliche Stücke ſei hier aufmerkſam gemacht. Der Lehrer 2oll a. ſein Amt mit Fleiß verwalten, keine Schulſtunden unnütz ausſetzen. Anm. a. Der Lehrer ſoll ſein Amt nicht anſehen als 1. einen bloßen Menſchendienſt, ſondern als ei— nen dem Herrn erwieſenen Dienſt;

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2. — Die Schule (1913)

2. eine bloße Erwerbsquelle, nicht um Lohnes willen arbeiten 15, 106. Klagen eines Bauchdie— ners 9, 125. Anm. b. Auch ſoll der Lehrer nicht fortwährend ſeine Unzufriedenheit mit ſeinem Amte an den Tag legen: b. keine Allotria treiben. Dergleichen Steckenpferde ſind Privatunterricht, der nicht von der Liebe erfordert iſt 35, 75, Doktorieren Wis. Syn. 80, 78. 79, Übernahme von Agenturen, Muſik, Komponie⸗ ren, Schachſpiel 28, 207. 208, Bücherſchreiben, Teil ⸗ nahme an Vereinen u. ſ. w., wenn das Amt darunter leidet. 28, 55. Durch ſolche Dinge wird 1. die Vorbereitung auf die Schule vernachläſ⸗ ſigt, 2. die Amtsfreudigkeit und Luſt zur Schule ge— ſtört. Wie kann ein geiſtig abgeſpannter Menſch noch Luſt zur Schule haben! Anm. a. Muß die für geiſtige und körperliche Er⸗ holung beſtimmte Zeit darauf verwendet werden, ſo werden Allotria zur Qual. Anm. b. Darf ein Lehrer Privatunterricht erteilen? Denn er ein Kind weiter unterrichten will, ſo dient er damit ſeiner Schule. Iſt ſein Gehalt zum Auskommen zu gering, ſo mag er durch Muſikunterricht ſich etwas ewrerben. Anders verhält es ſich, wenn es geſchieht, um auskommen kann ohne eld zu machen, damit man ein genußreicheres Leben Nebenverdienſt. 20, 168. ühren kann. — Geld und Sucht nach Reichtum macht richt glücklich. 30, 41. Anm. c. Jagen, Spielen u. ſ. w. darf nicht als Lei⸗ 35, 75. 2, 254. denichaft auftreten. Es ſchickt ſich nicht für einen Leh— rer, mit der Flinte durch Wald und Feld zu ſtreifen; c. ſich nicht der Welte gleichſtellen. Die 15, 106—108. Zolge davon iſt, daß man ſich auch der Verrichtung e Chriſtenpflichten entzieht. Meiden ſoll darum der Lehrer 1. Saloons. Sich im Saloon herumzutreiben, 7, 353—356. 10, 5. 28, gibt Gemeindegliedern und Kindern Argernis und 198. 35, 104. 36, 295. kann dem Lehrer ſelbſt gefährlich werden; 2, 335. Wis. Syn. 90, 13. 44. 2. übermäßiges Biertrinken im Hauſe; 20, 169.

  • Wis. Syn. 80, 78
  • Wis. Syn. 90, 13
  • Wis. Syn. 90, 13. 44
  • Wis. Syn. 90, 13. 44. 2
  • Süd. 97, 61 margin
  • Süd. 97, 61. 28 margin
  • Süd. 97, 61. 28, 207 margin
  • Süd. 97, 61. 28, 207. 30 margin
  • Süd. 97, 61. 28, 207. 30, 41 margin
  • Süd. 97, 61. 28, 207. 30, 41. 23 margin
  • Süd. 97, 61. 28, 207. 30, 41. 23, 89 margin
  • Süd. 97, 61. 28, 207. 30, 41. 23, 89. 8 margin
  • Süd. 97, 61. 28, 207. 30, 41. 23, 89. 8, 375-377 margin
  • Süd. 97, 61. 28, 207. 30, 41. 23, 89. 8, 375-377. 148 margin

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3. weltliche Vergnügungsorte, Zirkus Die Schule (1913)

3. weltliche Vergnügungsorte, Zirkus. Theater; 35, 106. 107. 15, 107.

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4. leichtfertige Geſellſchaft Die Schule (1913)

4. leichtfertige Geſellſchaft. Wie mancher Leh— 36. 295. 296. rer hat auf dieſe Weiſe Liebe und Achtung ſeiner

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— Die Schule (1913)

Gemeinde verloren; 5. Augenluſt. Oft hat der Lehrer ältere Mäd— chen in ſeiner Schule; 6. Hoffart. Zwar ſoll der Lehrer anſtändig ge⸗ kleidet ſein, aber nicht der Modeſucht verfallen. Zwei Extreme in der Kleidung ſind zu meiden; 7. Stolz. Nur, wenn ein Lehrer die rechte Selbſterkenntnis hat, ſeinen eigenen ſündlichen Zu⸗ ſtand erkennt, wird er nicht mit Geringſchätzung auf die Kleinen herabſehen; d. in Geſellſchaften die rechten Worte zu fin⸗ den wiſſen, reden, was nützlich iſt zur Beſſerung 35, 76. 77, ſich hüten vor Klatſchen 35, 116. Anm. Geſellſchaftliche Beſuche ſollte der Lehrer nicht übertreiben, er wird gern auch zu Haus am Abend etwas leſen und ſtudieren wollen. Unverheirateter Freund,. drücke dich um Geburtstagsfeſtlichkeiten u. ſ. w. herum, wenn du kannſt! Zeit und Umſtände müſſen bei Hoch— zeitseinladungen an die Hand geben, was zu tun iſt; e. ſich recht verhalten in der Gemein⸗ de, auf ſeine Zunge achten in der Verſammlung 46, 166, ſich hüten vor Zank und Streit, vor Rechthaberei und Eigenſinn. Er ſoll ſich nicht ſelbſt für klug halten, nicht immer den Lehrer herauskehren N. Il. 1910, 37. 38. Anm. a. Der Lehrer kann in der Gemeinde allerlei Dienſte tun, dränge ſich aber nicht hervor. Anm. b. Sein Chriſtenrecht laſſe er ſich nicht nehmen. Hat er etwas verſehen, ſo ſoll es nach Matth. 18 gehen. Klagen gegen den Lehrer gehören zunächſt vor den Leh⸗ rer, dann vor den Schulvorſtand. Anm. c. Wie erweckt und erhält ſich der Lehrer die Liebe der Gemeindeglieder? 45, 33—37; f. dem Schulvorſtand gegenüber die rechte Stellung einnehmen; g. ſich nicht leidenſchaftlich mit Poli⸗ tik befaſſen, für eine gewiſſe Partei eifern, wo das Gewiſſen und Wohl der Kirche nicht in Frage kommt. Wie leicht entfremdet er ſich dadurch ſeinem Berufe! Anm. The true patriotism of an Ev. Lutheran teacher 29, 297-300; h. ſein Hausſchriſtlich regieren, ſ. die Haustafel 30, 42. 43. Dazu gehört, daß er 1. bei Gründung des Hausſtandes kein Arger⸗ nis gibt durch heimliche Verlobung, Heirat mit ei— ner weltlichen Perſon. Mancher Lehrer hat anſtatt eines Weinſtockes einen Dornenbuſch. 4, 264. Er iſt ein Pantoffelheld 35, 116; 2. vor allem Gottes Wort im Hauſe treibt: 3. ſeine Kinder recht erzieht. Es macht ihm keine Ehre, wenn ſeine Kinder die unartigſten ſind, wenn er ſeinen eigenen Kindern durch die Finger ſieht, wo er andere ſtraft. Lind. 235. Anm. a. Woher kommt es, daß des Lehrers Kinder;

  • N. Il. 1910, 37
  • N. Il. 1910, 37. 38

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— Die Schule (1913)

oit die ſchlimmſten ſind? Der Lehrer hat in der Schule ichon genug mit Erziehung zu tun und iſt müde, wenn er heimtommt. Auch ſind des Lehrers Kinder mehr Ge— jahren ausgeſetzt. Anm. b. Die alten Schulordnungen ſchreiben vor, wie ſich ein Lehrer verhalten ſoll. — Was vom Paſtor in der Schrift geſagt iſt, gilt auch vom Lehrer. 11, 243. 2. Der Lehrer ſoll ein Vorbild ſein. Er ſoll den Kindern und der Gemeinde in allen Dingen mit gutem Beiſpiel vorangehen. 30, 293. 37, 131. Qualis rex, talis grex. Lind. 18. Er ſoll ein Vorbild ſein a. in der Lehre, b. im Wandel. Er ſoll nicht bloß mit Worten, ſondern auch mit ſeinem Wandel lehren. Vorangehen ſoll der Lehrer z. B. 1. in der Ehrbarkeit; 2. in der Liebe, im Geiſt, im Glauben, in der Keuſchheit u. ſ. w. 1 Tim. 4, 12; 3. im Beſuch des Gottesdienſtes. Er ſoll pünkt⸗ lich zum Gottesdienſt kommen und nicht draußen allerlei leichtſertige Reden führen: 4. im Fleiß, Anſtand, Pünktlichkeit in der Schu⸗ le, im Grüßen Lind. 18, in ſeinem Benehmen in der Morgenandacht und beim Unterricht des gött- lichen Wortes. Er ſoll den Kindern alles vorleben. Anm. a. Das Vorbild iſt für die Kinder von der größten Wichtigkeit. Es übt eine große Macht aus. Das gute Beiſpiel iſt halbe Erziehung. 13, 185. 186. Das Beiſpiel ſagt nicht: Du ſollſt, ſondern: Du kannſt es auch. 38, 241—243. Anm. b. Taten predigen lauter als Worte. Der Lehrer wirkt mehr durch das, was er iſt, als durchs Wort. 28, 48. Das Zeugnis des Lebens iſt kräftiger als das des Mundes. 11, 249. 250. Anm. c. Die Kinder achten auf alles, was der Leh=m ter tut. Anm. d. Chriſtus ſtellt ſich als Vorbild hin. Anm. e. Vorbedingungen, unter welchen das gute Vorbild möglich iſt, ſind: daß der Lehrer ſelbſt ein Chriſt iſt und Liebe zu den Kindern hat. Anm. f. Freilich ſind Lehrer keine Engel, das dür— ien Gemeindeglieder nie vergeſſen. Anm. g. Der Lehrer, wie er nicht ſein ſoll 11, 243. 244. 3. Der Lehrer ſoll kein Argernis geben. Vor böſem eiſpiel warnt die Schrift 11, 246 und droht denen, die es geben, Tod und Verdammnis. 11, 219. ÄArgernis kann gegeben werden a. in der Schule durch falſche Lehre, falſche Erziehung, 35, 43. 46. ungerechte Behandlung, Parteilichkeit: unzüchtigen Umgang mit Kindern, oder wenn man ſeinem Temperament die Zügel ſchießen läßt, bei Vortrag der Lehre leichtſer— ng iſt, lächerliche Mienen macht u. ſ. w.;

  • Wis. Syn. 90, 43 margin
  • Wis. Syn. 90, 43. 16, 249—251 margin
  • Wis. Syn. 90, 43. 16, 249—251. 11, 246 margin
  • Wis. Syn. 90, 43. 16, 249—251. 11, 246. 11, 250 margin
  • Wis. Syn. 90, 43. 16, 249—251. 11, 246. 11, 250. 251 margin
  • Wis. Syn. 90, 43 margin
  • Wis. Syn. 90, 43. 44, 173 margin
  • Wis. Syn. 90, 43. 44, 173. 7 margin
  • Wis. Syn. 90, 43. 44, 173. 7, 266—270 margin
  • O. 97, 50 margin
  • Luth. 56, 132 margin
  • Luth. 56, 132. 41, 131 margin
  • Wis. Syn. 90, 43 margin

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— Die Schule (1913)

b. bei Schulfeſten, indem man leichtjertige Sachen aus. wendig lernen läßt; c. durch Weſen und Wandel, im Verhalten gegen die Welt 35, 104, bei Familienfeſten 35, 79, durch Beſuch von Saloons, Theatern u. ſ. w. 35, 104—107. (Er“ riecht heute wieder nach Whiskey Luth. 56, 132), durch Allotria, in Mitteldingen 11, 248, durch Zuſpätkommen in die Kirche 35, 78; d. gegen die Gemeinde 35, 75, die Vorgeſetzten 35, 72, die Amtsbrüder 35, 117—121; e. gegen die Hausgenoſſen 35, 108—117. Anm. Hat der Lehrer Ärgernis gegeben, ſo ſuche et es wieder gut zu machen und veröffentliche auch ſeine Buße. ‚ Paſtor und Lehrer. Abhandlungen. Schulbl. 2, 165—173. Das rechte Verhältnis des Pa⸗ ſtors und Lehrers einer Gemeinde zu einander. 43, 161. Paſtor und Lehrer. 25 97—107. 123—141. 197—200. 33 1. 340. 362—370. Die Stellung des Lehrets L. W. 53, 241—257.

  • Luth. 56, 132
  • Schulbl. 2, 165—173
  • L. W. 53, 241—257

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— Die Schule (1913)

Paſtor und Lehrer. 1. Paſtor und Lehrer ſollen a. zuſammenarbeiten, an einem Strange ziehen. Sie ſollen ſich mit einander über Schulſachen beſprechen. Luth. 24, 66. 67. Das iſt beſonders nönig während der Zeit des Konfirmandenunterrichts. 33, 328; b. in einem brüderlichen Verhältnis ſtehen, ſich mit einander vertragen Jo. 82, 60, ſich hüten vor Zank und Streit. N. Il. 1910, 38—40. Wie ſchön, wenn Brüder einträchtig bei einander ſind! 43, 164. Anm. a. Paſtor und Lehrer wohnen meiſt nahe zuſammen und ſind viel auf einander angewieſen. Wie viele Dienſte können ſie ſich gegenſeitig tun! Anm. b. Oft können Paſtor und Lehrer nicht aus-ö lommen. Schon bei Erlangung eines Berufes erkundigt man ſich, was der Paſtor für ein Mann iſt. 42, 289. 290. Die Urſachen der Zwietracht liegen 1. bei dem Teufel, der den Frieden gern zu ſtö⸗ ren ſucht; 2. bei dem Paſtor, der vielleicht immer Fehler am Lehrer ſucht und unweiſe in der Gemeindever- ſammlung gegen ihn handelt, oder bei dem Leh⸗ rer, der immer etwas am Paſtor auszuſetzen hat und keinen guten Rat annimmt, meiſt aber an bei⸗ den; 3. bei den Familiengliedern. Manchmal können auch die Frauen ſich nicht vertragen und blaſen ih⸗ ren Männern allerlei in die Ohren. Anm. c. Iſt das Verhältnis zwiſchen Paſtor und Lehrer ein unfriedliches, ſo kann die Schule nicht ge— deihen. Unfriede verzehrt. Es iſt, als ſeien zwei Pferde an den Wagen geſpannt, das eine zieht nach vorne und das andere nach hinten, das eine nach Norden, das an— dere nach Süden. 35, 72. Und der Teufel lacht dazu. L. W. 53, 252. 253. Anm. d. Iſt ein Mißverhältnis eingetreten, ſo ſoll man es auf rechte Weiſe zu beſeitigen ſuchen. 2. Was kann der Paſtor dazu beitragen, daß das Verhältnis zwiſchen ihm und ſeinem Lehrer ein friedliches bleibe? Er ſoll a. nie vergeſſen, daß der Lehrer mit zu den Kirchen— dienern gehört; b. ſich nicht über den Lehrer erheben, ſich gebärden, als hätte er zu befehlen. Der Lehrer iſt nicht das Paſtors Schuhputzer. Hüten wir uns vor Pfaffendünkel, der immer herrſchen will! Anm. Alle geiſtlichen Prieſter ſind einander gleich. In der Kirche gibt es keinen Standesunterſchied. Einer iſt euer. Meiſter; c. den Lehrer ſeine Abhängigkeit nicht fühlen laſſen, ihn nicht demütigen: d. nicht immer Fehler ſuchen in der Schule;

  • Luth. 24, 66
  • Luth. 24, 66. 67
  • Jo. 82, 60
  • N. Il. 1910, 38—40
  • L. W. 53, 252
  • L. W. 53, 252. 253
  • Luth. 24, 67 margin
  • Luth. 24, 67. 66 margin
  • Luth. 24, 67. 66. 8 margin
  • Luth. 24, 67. 66. 8. 270 margin
  • L. W. 42, 294 margin
  • L. W. 42, 294. 253 margin
  • Past. 389 margin
  • Past. 53 margin
  • Past. 252 margin
  • L. W. 53, 256 margin
  • L. W. 53, 256. 43, 162 margin
  • L. W. 53, 256. 43, 162. 163 margin
  • L. W. 53, 256. 43, 162. 163. 46, 165 margin
  • L. W. 53, 256. 43, 162. 163. 46, 165. 166 margin
  • L. W. 53, 256. 43, 162. 163. 46, 165. 166. 13, 161 margin
  • L. W. 53, 256. 43, 162. 163. 46, 165. 166. 13, 161. 1 margin
  • L. W. 53, 256. 43, 162. 163. 46, 165. 166. 13, 161. 1. 11 margin
  • L. W. 53 margin
  • L. W. 15, 300—306 margin
  • Mit. 97, 31 margin
  • Paſt. 1910, 39. 590. 30,
  • L. W. 53, Zuth. 24, 66.

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— Die Schule (1913)

e. den Lehrer nicht vor den Ohren der Kinder tadeln; f. alles meiden, was den Lehrer kränken könnte, ſich nicht gebärden, als wiſſe er alles beſſer; g. ihn nicht geringſchätzen und verachten; h. nicht harmloſe Eigenſchaften des Lehrers benutzen, zh Stoff zu Unterhaltung in Geſellſchaft daraus zu ziehen; i. dem Lehrer helfen, ihn ermuntern, gegen Ungerechtigkeit in Schutz nehmen, wenn jemand den Lehrer ver; klagt, ihn zum Lehrer ſelbſt ſchicken u. ſ. w. 43, 166. Anm. a. Verfällt ein Lehrer auf Abwege, ſo ſoll der Paſtor nicht um des Friedens willen ſchweigen, ſondern ſeines Amtes warten und ihn freundlich ermahnen. Anm. b. Junge Lehrer müſſen ſich erſt die Hörner abſtoßen. Anm. c. Iſt der Lehrer kränklich oder bedarf er der Erholung, ſo kann auch einmal der Paſtor in der Schule aushelfen. 3. Auch der Lehrer ſoll mit ſeinem Paſtor friedſam ſein und alles tun, daß das Verhältnis ein gottgefälliges ſei. Er ſoll darum a. dem Paſtor gegenüber die rechte Stellung einnehmen und nicht vergeſſen, daß der Paſtor der von Gott und Gemeinde erwählte Vorgeſetzte iſt; b. nicht durch ſtörriſches Weſen des Paſtors Amt noch ſchwerer machen; c. nicht Fehler und Schwachheiten des Paſtors aufoecken und bekritteln; alles vermeiden, was die Rede darauf bringen könnte; d. dem Paſtor weder gegen beſſere überzeugung ſpeichelleckeriſch beifallen, noch ſtarrköpfig bei einer einmal vorgefaßten Meinung beharren; e. ſich hüten vor Ehrgeiz und Ehrſucht, dem Paſtor gegenüber. Anm. a. Behandelt der Paſtor den Lehrer ungerecht, dann ſoll der Lehrer . 1. ſich hüten, daß eine böſe Wurzel in ſeinem Herzen gegen den Paſtor aufkomme; 2. ſich hüten vor Aſfterreden unter den Gemein- degliedern, dadurch das übel nur größer gemacht würde: 3. dem Paſtor vielmehr in freundlicher Weiſe Vorhalt tun und die Sache in brüderlicher Weiſe zu ſchlichten ſuchen. Anm. b. Berührt die Ungerechtigkeit des Paſtors den Lehrer nur perſönlich, ſo kann der Lehrer ſie auch in vielen Fällen tragen. Man wird nicht nach jeder Mücke ſchlagen. Der Lehrer ſoll auch bedenken, daß der Paſtor am Lehrer mancherlei zu tadeln haben wird. Einer trage des andern Laſt. Anm. c. Es ſteht übel, wenn der Lehrer ſich um wohlgemeinte Ratſchläge des Paſtors gar nicht kümmert, oder mit des Paſtors Gegnern in der Gemeinde faules Spiel treibt.

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— Die Schule (1913)

Verhalten gegen Amtsbrüder. Abhandlungen. Der Lehrer als Kollege. 38, 110. Das Lehrerkollegium. Was hat ein Klaſſenleyrer zu beobachten, damit er durch ſein Verfahren die Bemühung ſeines Vorarbeiters nicht zu vergeblichen mache, Kinder möglichſt verwerte? Schulbl. 27, 216—219. deihliche Zuſammenwirten der Lehrer einer mehrklaſſigen evangeliſch-lutheriſchen Parochialichule. Schulbl. 14, 217—9219. Was haben die Schulen zu beachten, damit ihre vereinte Wirkſamteit eine ſegensreiche ſei? Schulbl. 22, 125. über Kollegialität. 18, 182—188. 1. Des Lehrers Verhalten gegen Amtsbrüder. Hier kommt in Betracht das Verhalten gegen a. den Amtsvorgänger. Die Fehler des Vor- gängers ſoll man nicht ans Licht ziehen, ihn nicht herab⸗ ſetzen, ſein Tun tadeln u. ſ. w. Man urteilt etwa, daß man die Schule entſetzlich weit zurück findet, die Ge⸗ meindeglieder ſagen ſelbſt, daß die Kinder nicht viel bei ihm gelernt haben und der Lehrer hört es gern, bis es ihm dann ſelbſt ſo geht. Anm. Neue Lehrer ſollten auch nicht gleich allerlei Neuerungen einführen, ſondern nur allmählich damit hervortreten; b. den Nachfolger, dem man das Amt nicht ſchwer machen ſoll. Der frühere Lehrer hat kein Recht, zu erwarten, daß die Schule auch nach ſeinem Wegzuge nach ſeinen Grundſätzen geleitet werden ſoll. Der Vorm gänger ſoll ſich weder mündlich noch ſchriftlich in die An⸗ gelegenheiten ſeines Nachfolgers einmiſchen; c. den Konferenzbruder. Amtsbrüder ſollen in einem brüderlichen Verhältnis ſtehen, kollegial mit einander verkehren, höflich, rückſichtsvoll, zuvorkommend, ehrerbietig gegen einander ſein 38, 150, den Brüdern kein Argernis geben. 35, 117—121. Anm. a. Solches Verhältnis zeigt ſich in Liebe, Frie-—18, 183—187. de, Geduld, Demut, Freundlichkeit u. ſ. w.

  • Schulbl. 27, 216—219
  • Schulbl. 14, 217—9219
  • Schulbl. 22, 125
  • Schulbl. 24, 228—231 margin

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— Die Schule (1913)

Anm. b. Zwiſchen älteren und jüngeren Lehrern ſollte keine unüberſteigbare Scheidewand ſein. Stolz, Hochmut. Anm. c. Einem brüderlichen Verhältnis iſt der Teufel jeind. 2. Lehrer an mehrklaſſigen Schulen ſollen unterein· ander im Frieden leben. Können Lehrer ſich nicht vertragen, ſo tut das ihrer Wirkung Abbruch. 22, 126. Wenn ein Reich unter ſich uneins iſt, wie kann es beſiehen? 28, 48. 49. Welches Argernis für Kinder und Gemeinde! 24, 231. 35, 118. 119. — Darum ſollen Lehrer a. ernſtlich gegen alle Uneinigkeit kämpfen; b. ſich ſelbſt immer beſſer zu erkennen lernen ſuchen. Die wahre Selbſterkenntnis tritt dem Ehrgeiz entgegen; c. ſich üben in der Liebe. Die Liebe eifert nicht. 38, 145. Sie ſollen ſich befleißigen der Demut, Geduld, Freundlichteit, Sanftmut. 47, 273. 274; d. ſich hüten vor 1. Neid, wenn der eine oder andere bevorzugt wird. Man denke an den bunten Rock: 2. Eigenliebe, Eigenſinn, Eiferſucht und Ehrgeiz; e. öfter untereinander zuſammenkommen und die An⸗ gelegenheiten der Schule mit einander beſprechen. Was im Lehrertollegium, wozu auch der Paſtor gehört 24, 229, beſprochen werden ſoll 24, 230; f. denken an die endliche Rechenſchaft; g. den Bruder, der einen Fehlgriff tut, freundlich und brüderlich zurechtweiſen, und zwar zwiſchen dir und ihm allein, wenn es keine öffentliche Sache iſt. Anm. a. An mehrklaſſigen Schulen arbeiten manchmal jüngere und ältere, begabtere und unbegabtere, eif⸗ rige und träge Lehrer zuſammen. Aber der beſſer Be⸗ gabte ſoll ſich nicht aufblähen und der minder Begabte zufrieden ſein und treu mit ſeinem Pfunde wuchern. Anm. b. Das Verhältnis zwiſchen Kollegen würde immer ſchön bleiben, wenn Teufel. Welt und Fleiſch nicht wären. Die Urſache der Feindſchaft liegt 1. am Teufel, deſſen Grundſatz iſt: Teile und herrſche; 2. an den Lehrern. Das Herz iſt voll Neid, wenn bei einer Vakanz die Gemeinde einen treu⸗ verdienten Lehrer nicht höher rücken läßt. Dazu kommt Eiferſucht 16, 46, Größenwahn u. ſ. w. 35, 172. 173; 3. manchmal an den Lehrerfrauen, die ſich ge⸗ genſeitig ein Stein des Anſtoßes ſind. Anm. c. Wie verſchieden iſt das Verhalten der Leh⸗m rer in ſolchem Fall! Die einen beginnen den Kampf, und die ſchmutzigſte Geſtalt des Kampfes iſt, wenn er heimlich geführt wird. Maulwurfsarbeit. Andere wollen entfliehen. Der Boden brennt unter ihren Füßen. Noch andere ergeben ſich in ihr Schickſal und laſſen alles gehen, wie es geht.

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