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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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13 entries under schöpfung.

Schöpfung

—

Sſch öpefeunn g. Abhandlungen. Die Schöpfung. Süd. 1910. 1912. Von der Schöpfung. Luth. 53, 78. Luth. 52, 41. 42. Von der Schöpfung der ſichtbaren Kreaturen und inſonderheit des Men— ſchen. Luth. 53, 141. 142. Was iſt die Schöpfung? L. W. 22, 97— 105. Was iſt es mit dem ſogenannten zweiten Schöpfungsbericht? Ouart. 6, 221—-233. Der bibliſche Schöpfungsbericht und die geologiſche Erdbildungstheorie. L. W. 7, 39—43. 68—74. 98—102. Evolution und die Bibel. L. W. 55, 289—299. 351—359. 454—464. 499—510. 546—550. Die Schöpfung. Löber 212—248. Das Hexameron im Verhältnis zur Geologie. L. W. 22, 144. 169. 197. 24, 50. Zu Geneſis 1 und 2. L. W. 25, 321—326. Outlines 55-57. Cosmologyv. Theol. 3. 120. De creatione. Baier 1. 76-102. On creation. Voung Luth. Mag. 3. 1-3. Abrißt. Die Welt hat einen Anfang genommen. § 1. Gott iſt der Schöpfer. § 2. Antitheſe. § 3. Daß die Welt von Gott geſchaffen iſt, kann man aus dem Lichte der Na— Der Schöpfungsbericht der Schrift tur erkennen. § 4. Die Schöpfung iſt das Werk des Dreieini— S5. Doypelter Schöpfungsbericht. & 6. Gott hat die Welt in ſechs Tagen erſchaffen. § S. gen. § 7. Zweck der Schöpfung. S9. Das Sechstagewerk. § 10. Ie. dehre § 12. „— Die Schöpfung.

vol c, printed page 628–629 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0436_PA628

1. Die Welt iſt nicht immer geweſen

1. Die Welt iſt nicht immer geweſen. Sie hat einen Anfſang k genommen. Matth. 24, 21t: von Anfang der Welt. Pi. 90, 2: Ehe denn die Verge worden und die Erde und die Welt geſchaffen worden. — Nur Gott iſt ohne Anfang. Amm. Kosmogonie kommt her von kosmos, Welt (Eph. 2. 12: ohne Gott in der Welt) und gennein — hervorbringen.

  • Pi. 90
  • Pi. 90, 2
  • W. 55, 454 margin
  • Theol. 3, 3 margin
  • Pa. 5 margin
  • Out. 55 margin
  • Theol. 3. 2 margin

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2. Gott iſt der Schöpfer der Welt

2. Gott iſt der Schöpfer der Welt. 1 Moſ. 1, 1: Am Anfang ſchuf Gott Himmel und Erde. Pſ. 96. 5: Der Herr hat den Himmel gemacht. Pſ. 121. 2: der Him— mel und Erde gemacht hat. Ap. 17. 21: Gott, dor die Welt gemacht hat und alles, was drinnen iſt. Off. 4, 11. denn du haſt alle Dinge geſchaffen. Ferner: Pi. 95, 5. 146. 6. Av. 4, 24. Jeſ. 42. 5. Jer. 10, 11. 12. 32. 17. Jeſ. 45, 12. — Konk. 38, 3. Anm. a. Gott hat nicht bloß die Elemente geſchafſen, aus denen ſich dann alles ſelbſt entwickelt hat, ſondern er hat allos ſelbit gemacht. Anm. b. Darmn iſt auch Gott Eigentümer der Welt. Pi. 21. 1: Die Erde iſt des Herrn. 2 Moſ. 19, 5: Die ganze Erde iſt mein. Anm. c. Gott iſt ein allmächtiger Schöpfer. Zuer kann ſchaffen. was er will. Anm. d. Nur die chriſtliche Kirche lehrt eine Schöv— fung. Wo ſie ſich außerhalb dieſer Sphäre findet, iſt ſie von da entlehnt.

  • Pi. 95
  • Pi. 95, 5
  • Pi. 95, 5. 146
  • Pi. 95, 5. 146. 6
  • Konk. 38
  • Konk. 38, 3
  • Pi. 21
  • Pi. 21. 1
  • L. W. 22, 204 margin
  • L. W. 22, 204. 55, 296 margin
  • Luth. 53, 78 margin
  • Luth. 53, 78. 52, 41 margin
  • Luth. 53, 78. 52, 41. 42 margin
  • Theol. 11, 36—38 margin
  • Theol. 11, 36—38. 85 margin
  • Löb. 215 margin
  • Löb. 215. 216 margin
  • R. Pi. Kat. 1 margin
  • Stöckh. A. T. 1 margin
  • Stöckh. A. T. 1. 2 margin
  • Süd. 1910, 14 margin
  • L. W. 55, 298 margin
  • L. W. 55, 298. 299 margin
  • Min. 98, 11—16 margin
  • Theol. 11, 40 margin
  • Baier 1, 98 margin

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3. Antitheſe

3. Antitheſe. Die Schövfung der Welt durch Gott wird von vielen Seiten gelenanet. a. Pantheismus. Die Welt iſt eins mit Gott und darum ein Ausfluß von ihm. Gott iſt die Welt und die Welt iſt Gott. Anm. In den Worten: „Am Anfang ſchuf Gott Himmel und Erde“ tritt Gott aber in Gegenſatz zur Welt. b. Dualismus. Das Weltall iſt ewia. Der Dualismus nimmt eine ewige formloſe Materie an ne— ben Gott. Sier iſt Gott nur Weltbildner. — Schleier— macher: Die Welt iſt ewig. Wis. Syn. 87. 36. Büchner: Die Elemente ſind nicht geſchaffen. L. W. 15, 369. Anm. a. Gründe dafür: wenn die Schöpfung nicht ewig wäre, ſo falle in Gott durch die zeitliche Schövfung eine Veränderung, inſofern er vom Nichtsſchaffen ins Schaffen überging. Auch folge aus dem BVegrijſſe der „Liebe“, daß von Ewigkeit ein Objett der Liebe Gottes geweſen ſein müſſo. Anm. b. Man kann auch nicht ſagen: Die Welt hätte von Ewigkeit her ſein können. Anm. c. Heidniſche Kosmogonien lehren entweder eine pantheiſtiſche Weltentwickelung oder eine dualiſti— ſche Weltbildung oder ſagen, daß die Welt zufällig durch ein blindes Werden aus einem Urſtoff entſtanden iſt. — Der babyloniſche Schöpfungsmythus L. W. 58, 435. 443. c. Evolutionismus. Die Welt hat ſich von ſelbſt entwickelt. Es gibt drei verſchiedene Evolutions- theorien: 1. die theiſtiſche. Gott hat die Urform geſchafjen, die Entſtehung der Welt ermöglicht und dieſe dann ſich ſelbſt überlaſſen. Aum. Dann gibt es keine göttliche Vorſehung, keine Regierung. Wie könnte man Gott lieben, wenn er ſich um die Welt und die einzelnen Menſchen nicht kümmert? Und wo bliebe die moraliſche Verantwortung, wenn der Menſch ganz abhängig von Bodingungen und Einilüſſen iſt, die er unter keinen Umſtänden ändern, denen er nicht widerſtehen kann? 2. die agnoſtiſche, die die Frage nach dem Welt— ſchöpfer umgeht. Darüber könne man nichts wiſſen: 3. die atheiſtiſche. Es gibt keinen perſönlichen Gott, keinen Schöpfer. Haeckel. Hön. Dog. 214. — Dann iſt die Welt von ſelbſt geworden oder ſie war ewig. L. W. 59, 261. Anm. a. Allerlei aus der Evolutionstheorie. Die Nebehtheorie. Der Urnedel ſoll 1. von Ewigteit her geweſen ſein und die ganze Welt in ſich geſchloſſen haben. (Wo iſt aber der Nebel hergekommen?) 2. Der Zufall. Die Welt iſt durch Tufall geworden. Die Atome ſind zuſammengetroffen wie bei einem Schnoegeſtöber. Sie ſind immer in Bewegung. L. W. 15, 370. Aus einem Sack voll Unchſtaben werden ganz von ſelbſt die ſchönſten Gedichte. Jo. 98, 22; 3. Die Entwickelung. Aus den einfachſten Grundformen entſtehen die niedrigſten Klaſjen der Tiere und Pflanzen. Die höheren lebenden Weſon entwickeln ſich aus den niedrigen. Süd. 1912. 15. Die Entſtehung des organiſchen Lebens aus dom anorganiſchen. L. W. 55. 353. 59, 261. Aus Reptilien wurden Vögel. L. W. 58. 43. 44. Hühner werden zu Affen. L. W. 15, 371. Der lange Hals der Girafſe L. W. 59, 263. Die Mär ⸗ chen der Wiſſenſchaft. Luth. 69, 358. 359. Der Menſch ſtammt vom Affen ab. Die Men— ſchen hätten größere Urſache zum Stolz, wenn ſie ſich mühſam heraufgearbeitet haben. Wis. Syn. 87, 47. Cliffbuilders Theol. 3, 131. Wie Hirn, Hand und Mund des Menſchen entſtand. L. W. 59, 174. Selbſt Religion iſt eine Folge der Entwicke— lung. L. W. 55, 502. Darwin: L. W. 55, 289. Süd. 1912, 15—17.

  • Wis. Syn. 87. 36
  • L. W. 15, 369
  • L. W. 55, 296 margin
  • L. W. 55, 296 margin
  • Hön. Dog. 207 margin
  • Hön. Dog. 207. 219 margin
  • Hön. Dog. 207. 219. 214 margin
  • Hön. Dog. 207. 219. 214. 215 margin
  • L. W. 59, 962 margin
  • Hön. Dog. 221 margin
  • L. W. 58, 435
  • L. W. 58, 435. 443
  • Hön. Dog. 214
  • L. W. 59, 261
  • L. W. 15, 370
  • Jo. 98, 22
  • Jo. 98, 22; 3
  • Süd. 1912. 15
  • L. W. 55. 353
  • L. W. 55. 353. 59, 261
  • L. W. 58. 43
  • L. W. 58. 43. 44
  • L. W. 15, 371
  • L. W. 59, 263
  • Baier 1, 80 margin
  • Baier 1, 98 margin
  • Hön. Dog. 207 margin
  • Süd. 1910, 10 margin
  • L. W. 50, 217 margin
  • Luth. 68, 222 margin
  • L. W. 59, 469 margin
  • L. W. 59, 469. 407 margin
  • L. W. 59, 469. 407. 231 margin
  • Wis. Syn. 1902, 57 margin
  • Wis. Syn. 1902, 57. 58 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 148 margin
  • L. W. 55, 292 margin
  • L. W. 55, 292. 293 margin
  • L. W. 55, 540 margin
  • L. W. 55, 293 margin
  • Luth. 53, 141 margin
  • Cal. 1906, 15 margin
  • L. W. 55, 293 margin
  • L. W. 55, 293. 291 margin
  • Wis. Syn. 87, 46 margin
  • Wis. Syn. 87, 46. 47 margin
  • Pa. 18 margin
  • L. W. 55, 352 margin
  • Luth. 53, 141 margin
  • Theol. 11, 36 margin
  • Cal. 91. 20 margin
  • Cal. 91. 20. 21 margin
  • Luth. 69, 359 margin
  • Luth. 69, 358
  • Luth. 69, 358. 359
  • Wis. Syn. 87, 47
  • Theol. 3, 131
  • L. W. 59, 174
  • L. W. 55, 502
  • L. W. 55, 289
  • Süd. 1912, 15—17
  • Süd. 1912, 29 margin
  • N. Il. 1909, 53 margin
  • L. W. 55, 499—501 margin
  • Mag. 10, 147 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 158 margin
  • L. W. 59, 263 margin
  • L. W. 59, 263. 264 margin
  • L. W. 59, 263. 264. 308 margin
  • Pa. 28 margin
  • Büchner: Die Elemente ſi
  • Hön. Doa. 207. 218.

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4. Das Alter der Erde

4. Das Alter der Erde. Der Entwicke— lungsprozeß dauerte viele Millionen von Jahren. Perioden. Vergl. § 8.

  • L. W. 55, 355 margin
  • Ma. 25, 368 margin
  • Hön. Dog. 225 margin
  • Pa. 18 margin
  • Pa. 18. 19 margin
  • Luth. 68, 91 margin
  • N. Il. 1909, 51 margin
  • N. Il. 1909, 51. 52 margin

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5. Geologie und der Schöpfungsbe— richt

5. Geologie und der Schöpfungsbe— richt. Die Wiſſenſchaft ſtimmt nicht mit der Vibel, darum kann die Vibel nicht recht ſein. Theol. 2, 144. Hön. Dog. 226, 227. Anm. b. Dagegen: 1. Iſt der Menſch nicht nach Gottes Ebenbild ge— ſchaffen, dann hat er es auch nicht verloren. Iſt der Menſch nicht gefallen, ſo bedarf er keiner Erlöſung, keines Heilandes. Alles, was nötig iſt, iſt dieſes, daß man ihn in ſeiner Entwickelung nicht ſtört, ſondern in Ruhe läßt. 12. Iſt alles Zufall, dann gibt es keine Verant-— wortung Gott gegenüber, keine Sünde, keine Be— lohnung und Vergeltung, keine Auferſtehung, kei— nen Himmel, keine Hölle. 3. Hätte die Welt ſich ſelbſt hervorgebracht, dann hätte ſie arbeiten müſſen, ehe ſie da war. Eine Mutter, die nicht eriſtiert, hätte ein Kind geboren. 4. Man berechnet das Alter der Erde aus der Schlammbildung im Nildelta und Miſſiſſippidelta, aus der Formation der Steinkohlenlager. Solche Berechnungen ſind ganz wertlos. N. Il. 1909, 51. 52. In Scranton, Pa., hat ſich in 5 Jahren Holz in Kohle verwandelt. 5. Alle aufgefundenen Überreſte von Menſchen weiſen darauf hin, daß der Menſch je und je ge— weſen iſt, was er heute iſt.

  • Theol. 2, 144
  • Hön. Dog. 226, 227
  • N. Il. 1909, 51
  • N. Il. 1909, 51. 52
  • N. Il. 1909, 51. 52. I
  • L. W. 45, 93 margin
  • L. W. 45, 93. 94 margin
  • L. W. 45, 93. 94. 22, 144 —148 margin
  • L. W. 45, 93. 94. 22, 144 —148. 59, 217 margin
  • L. W. 55, 549 margin
  • Luth. 69, 221 margin
  • Cal. 91, 20 margin
  • Pa. 22—25 margin
  • L. W. 22, 201 margin
  • L. W. 22, 201. 202 margin
  • L. W. 22, 201. 202. 59, 307 margin
  • L. W. 22, 201. 202. 59, 307. 219 margin
  • L. W. 22, 201. 202. 59, 307. 219. 220 margin
  • Pa. 27 margin

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6. —

6. Noch iſt kein Fall feſtgeſtellt worden, wo ein Individuum der einen Spezies die Grenze zwiſchen ſich und einer andern Spezies überſchritten hat. Noch nie iſt eine neue Art aus einer alten hervorgegangen.

  • Pa. 28 margin
  • Pa. 28. 29 margin

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7. —

7. Von einem langen Entwickelungsprozeß, den die Flora und Fauna durchzumachen gehabt hatte, weiß die Schrift nichts. Sie ſind auf einmal entſtanden.

  • L. W. 55, 358 margin

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8. —

8. Wir leugnen keinesweges die Naturgeſetze, aber ſie ſind erſt mit der Schöpfung ins Leben ge— treten.

No citation printed with this thesis.

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9. —

9. Was kann die Wiſſenſchaft über die Schöp— fung feſtſtellen? Nur Hypotheſen. Die wahre Wiſ⸗ ſenſchaft, die es nur mit wirklichen Tatſachen zu tun hat, ſteht nie im Widerſpruch mit der Bibel. Pa. 23. 10. Die Glaubensſätze der Evolutioniſten for— dern zehnmal mehr Glauben als alle chriſtlichen Doͤgmen. Ihr Götze iſt die Natur und vor allem der Menſch ſelbſt, ſeine Vernunft. L. W. 55. 518. 11. Die Evolntion wird ſelbſt von vielen wiſſen— ſchaftlichen Leuten als verkehrt verworfen. Luth. 69, 315. Anm. c. Wir weiſen darum alle Evolutionstheorien ab und bleiben beim Wort. 4. Daß die Welt von Gott geſchaffen iſt, kann der Menſch ſchon aus dem Lichte der Natur erkennen. Hebr. 3. 4: Ein jegliches Haus wird von jemand bereitet, der aber alles bereitet, das iſt Gott. Pi. 19, 1: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes. Pſ. 14. 1: Die Toren ſprechen in ihrem Herzen: Es iſt kein Gott. Anm. a. Gottes Daſein wird erſehen aus den Werken, nämlich aus der Schöpfung der Welt. Röm. 1, 20. b. Auch große Naturſorſcher haben Gott die Anm. Ein echter Naturforſcher kann kein Got— Ehre gegeben. tesleugner ſein. Anm. e. Ans der Schöpfung erkennt man auch, daß der Baumeiſter ein zielbewußter Baumeiſter ſein mußte, daß er mächtig, weiſe, gütig iſt. Anm. d. Von den näheren Uniſtänden der Schöpfung aber, daß die Welt aus nichts, durch das Wort und in ſechs Tagen geſchaffon wurde, weiß kein Menſch aus ſich ſelbſt etwas. Das Walten Gottes kann man mit der be— ſchränkten Vernunft nicht beurteilen. Anm. e. Wenn wir über die Schöpfung einen Bericht haben wollten, mußte Gott ſelbſt ihn uns geben. Nur eine göttliche Offenbarung kann dieſes Dunkel aufhellen. Anm. f. Durch den Glanben merken wir, daß die Welt durch Gottes Wort fertig iſt u. ſ. w. Hebr. 11, 3. 5. Der Schövfungsbericht der Schrift iſt göttliche Offenbarung. Adam hat die näheren Umſtände der Schöpfung nicht aus eigener Anſchauung ermittelt und Moſes ſeinen Boricht nicht aus den Annalen. Denkmälern und überlieferungen geſchöyft, ſondern Gott hat ihm eingegeben, was er ſchreiben ſollte. Antitheſe. a. Einer beſonderen Offenbarung bedurfte es nicht. Adam konnte aus der gegenwärtigen Beſchaffenheit der Welt einen Rückſchluß machen auf die Weiſe der Entſtehung. Hofmann. Anm. Wie hätten aber die Menſchen wiſſen können, daß es Licht gab, ehe die Sonne geſchaffen war? b. Der Schöpfungsbericht ſei nichts als Phantaſie und Drekulation. Moſes habe alte Sagen aus der über— lieierung wiedergegeben. Sein Bericht ſtehe mit den VBerichten heidniicher Schriftſteller auf gleicher Stufe, nur daß er etwas beſſer ſei. Can. 1901, 27. 28. Damit ſoll nur geſagt ſein, wie man früher über die Ent— jtehung der Welt dachte. In unſerer aufgeklärten Zeit glauben das vernünftige Menſchen nicht mehr. Schmidt 1. 117. Anm. a. Der bibliſche Schöpfungsbericht ſoll aus dem babyloniichen Schöpfungsmythus hervorgegangen ſein. Anm. b. Auch in vielen Sonntagsſchulen wird der moſaiiche Schöpfungsbericht als Fabel behandelt. Einwand. Die Schrift ſei keine Naturkunde. — Wo aber die Schrijt etwas über die Natur ſagt, iſt es gött— liche Wahrheit und muß entſcheiden. 6. Doppelter Schöpfungsbericht. 1 Moſ. H und 2 ſoll ein doppelter Schöpfungsbericht ſein. der Bericht im greiten Kapitel von einem andern Verfaſſer. Aber das weite Kapitel führt nur das erſte weiter aus Qnart. 6, 221 und zwar von einem ganz andern Geſichtspunk. Theol. 2, 145. Während im erſten Kapitel die Schöp— jung beſchrieben wird, beginnt Kapitel 2, Vers 4 die Ge— ſchichte der Menſchen. Hön. Dog. 209. Kapitel 2 Vers bildet die Überſchrift oder Inhaltsangabe zum Folgenden. Einwand 1. Kavpitel 2 Vers 7 wird der Menſch ge— ichaffen, Vers 9 die Bäume, die Menſchen eher als die Pilanzen, was dem erſten Kapitel widerſpricht. — Aber Kapitel 2 ſagt nichts über die Reihenfolge. Die Vorgänge werden nicht chronologiſch regiſtriert. Einwand 2. Kapitel 2 Vers 19 macht Gott die Tiere und bringt ſie zum Menſchen. — Aber das ſoll nicht beißen, daß Adam ſchon da war, ehe die Tiere erſchaffen wurden. 7. Die Schöpfung iſt das Werk des Dreieinigen. Sie wird zugeſchrieben a. dem Vater. Pſ. 146, 6: Gott, der Himmel, Erde, Meer und alles, was drinnen iſt, gemacht hat: b. dem Sohne. Kol. 1, 16: durch ihn iſt alles ge— ſhaffen. 1 Kor. 8, 6: Jeſum Chriſtum, durch welchen ale Dinge ſind. Eph. 3, 9: der alle Dinge geſchaffen gat durch Jeſum Chriſtum. Pſ. 33, 6: Der Himmel iſt durchs Wort des Herrn gemacht. Anm. a. Das iſt Veweis für ſeine Gottheit. Anm. b. Das wußten auch die Gläubigen des alten Teſtaments. Hehr. 1. 8 10: dem Heiligen Geiſt. Hiob 33. 1: Der Geiſt (hottes hat mich gemacht. Pſ. 33. 6: all ſein Heer durch den Geiſt ſeines Mundes. 1 Moſ. 1, 2: der Geiſt Got— tes ſchwebte auf dem Waſſer. (Wie ein Huhn über dem Ei. L. W. 55, 156. 22, 205.) Süd. 1910, 17. Ammn. a. Weil der Dreieinige der Schöpfer iſt, heißt es: Laßt uns Menſchen machen. In den Worten „Am Anfang ſchuf“ ſteht „ſchuf“ in der Einzahl trotz der Plu⸗ ralform des Subjekts. L. W. 55, 298. Anm. b. Die Schöpfung iſt ein Wert Gottes nach außen. Opus adlextra. Anm. c. Man ſoll aber nicht reden 1. von drei Schöpfern oder Urhebern der Schöp⸗ fung: 2. von einer Verteilung der Wirkſamkeit auf alle drei Perſonen. Der Vater hat alles geſchaffen. Der Sohn hat alles geſchaffen. Anm. d. Per appropriationem wird die Schöpfung dem Vater zugeſchrieben. Antitheſe. Weil es in der Schrift heißt, daß die Welt vom Vater durch den Sohn geſchaffen Hebr. 1, 2, aber nie, daß ſie vom Sohne durch den Vater geworden ſei, will man ſchließen, daß Chriſtus nicht vollkommener Gott und die Mittelurſache der Schöpfung ſei. Kahnis-Philippi. — Dagegen: 1. Sohn und Geiſt ſind nicht Inſtrumente des Va⸗ ters. Eine causa instrumentalis gibt es bei der Schöpfung nicht. 2. An anderen Stellen heißt es, daß Chriſtus unmittelbar die Welt geſchaffen hat. Hebr. 1, 8.

  • Theol. 2, 144 margin
  • Pa. 23
  • Pa. 23. 10
  • L. W. 55. 518
  • L. W. 55. 518. 11
  • Luth. 69, 315
  • Pi. 19
  • Pi. 19, 1
  • L. W. 55, 356 margin
  • Mag. 10, 147 margin
  • L. W. 55, 549 margin
  • L. W. 55, 549. 550 margin
  • L. W. 55, 549. 550. 24, 49 margin
  • Cal. 1906, 14 margin
  • L. W. 45, 93 margin
  • L. W. 45, 93. 94 margin
  • L. W. 45, 93. 94. 110 margin
  • L. W. 45, 93. 94. 110. 111 margin
  • At. 1909, 21 margin
  • Löb. 215 margin
  • Pa. 6 margin
  • Pa. 6. 7 margin
  • L. W. 55, 294 margin
  • L. W. 55, 294. 295 margin
  • Mag. 4, 8 margin
  • Cal. 1906, 16 margin
  • Cal. 1906, 16. 91, 20 margin
  • L. W. 58, 483—486 margin
  • L. W. 55, 296 margin
  • Cal. 1906, 16 margin
  • Cal. 1906, 16. 17 margin
  • Jo. 98, 22 margin
  • Ma. 25, 368 margin
  • L. W. 58, 484 margin
  • Cal. 1906. 12 margin
  • Pa. 5 margin
  • Pa. 5. 6 margin
  • Pa. 5. 6. 9 margin
  • Baier 1. 80 margin
  • L. W. 32, 315 margin
  • Cal. 1906. 12 margin
  • Cal. 1906. 12. 13 margin
  • L. W. 15, 111 margin
  • Can. 1901, 26 margin
  • Theol. 11, 39 margin
  • Cal. 1906. 13 margin
  • Jo. 98, 21 margin
  • Jo. 98, 21. 24 margin
  • Cal. 1906, 14 margin
  • L. W. 22, 98 margin
  • Can. 1901, 26 margin
  • Jo. 98, 26 margin
  • L. W. 22, 100 margin
  • L. W. 22, 100. 101 margin
  • L. W. 45, 111 margin
  • Jo. 98, 26 margin
  • Pa. 9 margin
  • Can. 1901, 27
  • Can. 1901, 27. 28
  • Schmidt 1
  • Schmidt 1. 117
  • Theol. 2, 145
  • Hön. Dog. 209
  • L. W. 58, 433 margin
  • L. W. 58, 433. 434 margin
  • Cal. 1906, 13 margin
  • Luth. 69, 92 margin
  • Freik. 1904, 52 margin
  • L. W. 58, 435 margin
  • L. W. 58, 435. 438 margin
  • L. W. 58, 435. 438. 186—500 margin
  • L. W. 58, 435. 438. 186—500. 59, 311 margin
  • N. Il. 1909, 72 margin
  • Can. 1901, 26 margin
  • Quart. 6, 222 margin
  • Hön. Dog. 208 margin
  • L. W. 25 margin
  • L. W. 25., 322 margin
  • L. W. 25., 322. 21, 325 margin
  • Süd. 1913, 9 margin
  • Quart. 6, 229 margin
  • Quart. 6, 229. 230 margin
  • L. W. 25, 324 margin
  • L. W. 25, 324. 325 margin
  • Quart. 6, 230 margin
  • Quart. 6, 230. 231 margin
  • L. W. 25, 326 margin
  • Baier 1, 95 margin
  • Löb. 216 margin
  • Löb. 216. 217 margin
  • Hön. Dog. 211 margin
  • Theol. 3, 5 margin
  • Ma. 25, 368 margin
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1. 146 margin
  • L. W. 22, 205 margin
  • Theol. 11, 85 margin
  • Mit. 83, 35—38 margin
  • Baier 1, 5 margin
  • Mit. 83, 38 margin
  • L. W. 22, 205 margin
  • L. W. 55, 156
  • L. W. 55, 156. 22, 205
  • Süd. 1910, 17
  • L. W. 55, 298
  • Süd. 1912, 20 margin
  • Baier 1, 95 margin
  • Baier 1, 95 margin
  • L. W. 22, 97 margin
  • Löb. 217 margin
  • L. W. 22, 105 margin
  • Baier 1, 96 margin
  • Theol. 3, 6 margin
  • Hön. Dog. 211 margin
  • Löb. 217 margin
  • Löb. 217. 218 margin
  • Mit. 88, 31 margin
  • L. W. 22, 99 margin
  • L. W. 22, 99, 104 margin
  • Baier 1, 95 margin
  • Baier 1, 95. 96 margin
  • Baier 1, 95. 96. 97 margin
  • Hön. Dog. 219 margin
  • Hön. Dog. 219. 211 margin
  • Löb. 219 margin
  • Löb. 219. 220 margin
  • Can. 1901., 27.

vol c, printed page 631–634 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0011_PA631

10. —

10. Spr 8, 30. 3. „Durch“ wird auch vom Vater gebraucht. Vergl. Chriſtus 515. 8. Gott hat die Welt in ſechs Tagen erſchaffen. 2 Mojſ. 20, 11: In ſechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht. Antitheſe. a. Auguſtin und andere glaubten, daß die Welt. in einem Augenblick erſchafſen worden ſei. — Das hätte Gott tun können, hat es aber nicht getan. b. Die ſechs Tage ſollen ſechs Schöpfungs⸗ perioden geweſen ſein von ſo viel tauſend Jahren. Botter Süd. 1910, 23. L. W. 55, 355. Delitzſch Pa. 13. v. Boſſe L. W. 50, 10. „Abond und Morgen“ im Schöp⸗ fungsbericht ſoll den immerwährenden Wechſel einer Ver— nichtung und Entſtehung einer neuen vollkommneren Ge— ſtalt der Erde ſein. L. W. 50, 40. — Vilmar: ob Tage oder Perioden kann man freilaſſen. Baier 179. — Grün-⸗ de, die man für Perioden angibt: 1. Das Wort Tas bedeutet oft Periode. 1 Moſ. 2, 4. (Tag — Zeit), 1 Moſ. 3. 13. 5 Moſ. 27, 2. Off. 2, 10. 1 Sam. 8, 18. Matth. 24, 19. Mark. 8. 1. Aber ein vom Abend und Morgen begrenz⸗ ter Tag hat nur 21 Stunden. 2. Tauſend Jahre ſind vor Gott wie ein Tag. Pſ. 90, 4. — Hier iſt aber die Rede von der Ewigkeit Gottes, die keinen Tag und Nacht hat. Von der ewigen Gegenwart Gottes will Moſes nicht reden. 3. Die erſten drei Tage könnten keine gewöhn— lichen Tage ſein, da die Sonne noch tgar nicht erſchaf— fen war. — Was konnte Gott hindern, ſchon bei den erſten drei Tagen dieſelben Zeitabſchnitte zu beachten und das Licht ab- und zunehmen zu laſſen? Die bei⸗ den letzten Tage ſind den erſten durchaus analog. J. Auch der jüngſte Tag, der Tag des Herrn, wird ſich über eine Periode von vielen Jahren erſtrecken. — Woher weiß man das? Kann Gott das Ge⸗— richt nicht in 21 Stunden abmachen? 5. Der auf die ſechs Schöpfungstage folgende Sabbath ſei eine über die ganze Weltzeit hinaus ſich erſtreckende Ruhe Gottes. — Dieſer Tag wird aber auch nicht durch Abendwerden begrenzt. Anm. a. Wenn die Schrift ſagt „ſechs Tage“, dann ſind es keine Perioden, ſondern Tage von 21 Stunden. Die Schrift iſt inſpiriert. Wer für Tage Perioden ſetzt, ver⸗ riret die Schrift. Er könnte gerade ſo gut ſagen: Chri⸗ zus war drei Zeitperioden im Grabe. Aum. b. Wären es Perioden von tauſend Jahren gewe— ſen. dann 1. hätten die Juden das Sabbathgebot nicht recht jaſſen können: Sechs Tage ſollſt du arbeiten, denn in ſechs mal tauſend Jahren hat der Herr die Welt geſchaffen und am ſiebenten geruht: die Begründung des Sabbathgebotes hätte keinen Sinn: 2. wäre auch die Nacht tauſend Jahre lang gewe— ſen und alles Pflanzen- und Tierleben hätte ver— kümmern müſſen. Anm. c. Die Wiſſenſchaft redet auch nicht von 6 Perio— den ſondern von neun. Anm. d. Die Annahme von Perioden kommt aus dem Unglauben und zu großem Reſpekt vor der falichberühm— ten Wiſſonſchaft, dadurch Gott die Ehre geraubt und die menichliche Vernunft auf den Thron erhoben wird. Anm. e. Die Annahme iſt auch keine offene Frage, ſon— dern ein höchſt gefährlicher Irrtum. 9. Gott hat die Welt geſchaffen anacheinem Plane, der ihm vorſchwebte, nach einem ewigen Ratſchluß. Das liegt ſchon in den Worten, doß er die Schöpfung mit Weisheit ausgeführt hat. Vi. 104, 24. Jer. 10, 12. Anm. a. Der Ratſchluß der Schöpfung iſt ein inner— lichr Akt Gottes. „Laſßt uns Menſchen machen.“ Anm. b. Chriſtus ſoll die allem endlichen Sein zu Erunde liegende Idee ſein. Kahnis: b. aus nichts. Hebr. 11. 3: daß alles, was man ſiebet, aus nichts worden iſt. Röm. 4, 17: und ruft dem, das nicht iſt, daß es ſei. — Schaffen heißt, etwas ans nichts machen. Der Menſch braucht Material, wenn er etwas bauen will. L. W. 55, 455. Anm. a. Man darf aber das Nichts nicht wiederum zum Stoff machen. Anm. b. Alles iſt aus nichts gemacht, entweder direkt (die am erſten Tage erſchaffene Materie), oder indirekt (die aus dieſer Materie geſchaffenen Kreaturen. Cor— pora mixta.) Anm. e. Von einer Schöpfung aus nichts können wir uns keine Vorſtellung machen. Antitheſe. Delitzſch. Baier 1, 98; c. durchs Wort. Pſ. 33, 9: Er ſpricht, ſo geſchieht es. Pſ. 148, 5: Er gebietet, ſo wird es geſchafſen. Er ſprach: Es werde Licht und es ward Licht. Anm. a. Dieſes Wort braucht kein äußerlich vernehmbares Wort geweſen zu ſein, da doch niemand da war, der es hätte hören können, ſondern wird ein innerliches Wort geweſen ſein, d. h. ſein Wille. Off. 4, 11: durch deinen Willen haben ſie das Weſen und ſind geſchaffen. Ebenſo geſchieht die Erhaltung „mit ſeinem kräftigen Wort.“ Hebr. 1, 3. Anm. b. Das ſoll Ehrfurcht und Vertrauen in uns erwecken. Matth. 8, 8: Sprich nur ein Wort. 10. Das Sechstagewerk. a. Der 1. Tang. Am Anfang ſchuf Gott Himmel und Erde. Am Anfang d. h. als die Zeit anfing und noch keine Kreatur da war. Gott ſchuf erſt die Materie und dann daraus die Kreaturen. Löb. 222. Anm. Wüſte und leer. L. W. 55, 455. Löb. 225. Antitheſe. Schon vor der hier beſchriebenen Schöpfung ſoll eine Schöpfung geweſen ſein. Die Verwüſtung ſoll eine Folge des Falles der Engel geweſen ſein. Reſtitutionstheorie. Kurtz, Vilmar und andere. — Die Er— ſchaffung des Stoffes ſoll ſchon vor dem Sechstagewerk. geſchehen ſein. Hofmann. L. W. 25, 150. b. Der 2. Tag. Gott ſchuf die Feſte des Himmels, damit wir nicht von undurchdringlichem Nebel umgeben ſind. Die Feſte iſt der Sternenhimmel. Luth 1, 29. ff. Meißner Baier 1, 85, nach Baier und Löber der Wolken— himmel, die Luft. Baier 1. 85. Löb. 226. c. Der 3. Tag. Das Erdreich mit ſeinen Gewächſen. d. Dor J. Tag. Die Feuerteilchen, woraus ſchon am erſten Tage vermutlich einſtweilen das Licht wurde, wurden zuſammengebracht zur Sonne und zu Sternen. e. Der 5. Tag. Fiſche und Vögel. f. Der 6. Tag. Tiere und Menſchen. Schöpfung des Menſchon. L. W. 55, 502. 503. Min. 92, 15. S. Menſch 100. Schöpfung Adams. Theol. 3, 132. Can .1903, 11. Gott blies ihm ein den lebendigen Odem. Süd. 1912, 26. Ma. 25, 370. R. Pi. Kat. 1, Teil 2, 29. (Nach Anſicht der Evolutioniſten ſoll Adam ohne Geſchlecht, ein Zwitterding, geweſen ſein. Theol. 3, 131. Süd. 1912, 30.) Schöpfung Evas Süd. 1912, 30. 31. 1913, 13. L. W. 55, 507. Min. 92, 16. Jo. 92, 59. Luth. 53, 149. Vaier 1, 93. — über den Ort der Schöpfung Adams läßt ſich nichts ſagen. Baier 1, 94. Anm. a. Als Gott den Menſchen ſchuf,‚ 1. hat er vorher Rat gehalten; 2. ihn ſelbſt geformt wie ein Künſtler eine Sta— tue; 3. ihn nach ſeinem Bilde geſchaffen, ſ. Ebenbild und Menſch 101. Gott hat den Menſchen nicht ſo geſchaffen, daß er mit ſeinem Schöpſer im Wider— ſpruch ſtand. Ka. 1909, 13. Anm. b. Welch ein Meiſterwerk iſt der Menſch! L. W. 55, 503. Ein unbegreifliches Wunder. Süd. 1912, 24. 25. Welcher Unterſchied zwiſchen Menſch und Tier! R. Pi. Kat. 1. Teil 2, 30. Der Menſch hat eine Seele und Bernunft und Gottesbewußtſein. L. W. 55, 504. 505. Süd. 1912. 29. L. W. 55, 508. 509. Er iſt die vornehm— ſie ſichtbare Kreatur. Luth. 53, 149. Antitheſe. Der Menſch habe bei der Schöpfung keinen leiſchlichen Leib bekommen. Der Leib ſei erſt als eine dolge der Sünde hinzugekommen. — Heiligkeit könne man dem Menſchen nicht anerſchaffen, ſie müſſe durch den Menichen erworben werden. Wis. Syn. 87, 37. Anm. c. Gott ſahe an alles, was er gemacht hatte und ſiehe da, es war ſehr gut. Er prüfte das ganze Schöp— fungswerk. Es war, wie es Gott gewollt hatte. So ſollte es auch bleiben. Gott hat ſchon bei der Schöpfung die Naturgeſetze beſtimmt, nach denen die Schöpfung fortbeſte— hen ſollte. Min. 94, 14. Anm. d. Die ganze Schöpfung ein Wunderwerk. Wie viel tauſend verſchiedene Pflanzen! S. 83. 38. Süd. 910. 33. Wie verſchieden die Menſchen! Cal. 1912, 19. Welche Ordnung! Min. 98, 18. 19. Lutherworte Luth. 62, 147. Anm. e. Was hat Gott bewogen, die Welt zu ſchaffen? Seine unendliche Güte. — Hier von einer Notwendigkeit oder einem Bedürfnis zu reden, führt zum Pantheismus. Gott brauchte den Menſchen nicht zu ſchaffen. g. Der 7. Tag. Gott ruhete am ſiebenten Tag, d. 9.er hörte von nun an auf zu ſchaffen. „Einwand. Hat Gott nicht nachher noch Dornen, Di— ſeln und Ungeziefer geſchaffen? Gott hat nicht nene Belanzen und Thiere geſchaffen, aber ſein Fluch hatte die Wirkung, daß manche Tiere und Pflanzen dem Men— ſchen läſtig wurden. Anm. a. Obwohl Gott aber nichts Neues mehr ſchafft, ſo vollzieht ſich doch das Werk der Schöpfung noch fort und fort vor unſern Augen. Ich glaube, daß mich Gott geſchaffen hat. Hiob 10, 8. Pſ. 119, 73. 127, 3. Vergl. Sprüche unter Menſch Seite 107. Lied 341, 3. Anm. b. Von einem Blut aller Menſchen Geſchlechter. Ap. 17, 26. — üÜber Entſtehung der verſchiedenen Raſſen. Hön. Dog. 314, 315. Luth. 5, 85. Süd. 1912, 32.

  • Spr 8, 30
  • Spr 8, 30. 3
  • Süd. 1910, 23
  • L. W. 55, 355
  • Pa. 13
  • L. W. 50, 10
  • L. W. 50, 40
  • Baier 179
  • Baier 1, 78 margin
  • Jo. 98, 23 margin
  • Jo. 98, 23. 24 margin
  • Pa. 10 margin
  • Baier, Pro. 99 margin
  • L. W. 32, 71 margin
  • Wis. Syn. 1902, 58 margin
  • Süd. 1910, 23 margin
  • Süd. 1910, 23. 24 margin
  • L. W. 32, 71 margin
  • Baier 1, 78 margin
  • Baier 1, 78. 79 margin
  • L. W. 22, 149 margin
  • Pa. 10 margin
  • O. 94, 36 margin
  • Luth. 52, 51 margin
  • L. W. 50, 406 margin
  • L. W. 55, 357 margin
  • L. W. 55, 357. 356 margin
  • Pa. 11 margin
  • Pa. 11. 13 margin
  • Pa. 11. 13. 14 margin
  • L. W. 22, 150 margin
  • Luth. 52, 51 margin
  • Pa. 11 margin
  • Pa. 11. 14 margin
  • L. W. 55, 357 margin
  • L. W. 55, 357. 22, 150 margin
  • Hön. Dog. 224 margin
  • Theol. 3, 9 margin
  • L. W. 55, 357 margin
  • L. W. 55, 357. 22, 150 margin
  • L. W. 55, 357. 22, 150. 151 margin
  • Theol. 3, 8 margin
  • Pa. 14 margin
  • L. W. 55. 357 margin
  • L. W. 55. 357. 358 margin
  • L. W. 55. 357. 358. 22, 150 margin
  • L. W. 22, 150 margin
  • Jo. 92, 58 margin
  • L. W. 50, 141 margin
  • L. W. 50, 141. 10 margin
  • L. W. 50, 141. 10. 55, 356 margin
  • Luth. 53. 142 margin
  • Theol. 6, 44 margin
  • L. W. 32, 314 margin
  • L. W. 55, 357 margin
  • L. W. 55, 357. 22, 151 margin
  • Theol. 3, 7 margin
  • Theol. 3, 7. 8 margin
  • O. 94, 36 margin
  • L. W. 22, 151 margin
  • Pa. 10 margin
  • Hön. Dog. 225 margin
  • Pa. 15—17 margin
  • Luth. 42, 28 margin
  • Luth. 42, 28. 45 margin
  • Theol. 2, 389 margin
  • Theol. 2, 389. 3, 4 margin
  • Theol. 2, 389. 3, 4. 5 margin
  • Löb. 221 margin
  • Out. 49 margin
  • Luth. 52, 33 margin
  • Theol. 2, 390 margin
  • Baier 1, 96 margin
  • L. W. 22, 99 margin
  • Löb. 214 margin
  • L. W. 22, 206 margin
  • L. W. 22, 206. 207 margin
  • Luth. 52, 42 margin
  • Theol. 11, 37 margin
  • Theol. 11, 37. 3, 6 margin
  • Ma. 25, 368 margin
  • L. W. 55, 455
  • Baier 1, 98
  • Löb. 222
  • L. W. 55, 455
  • Löb. 225
  • L. W. 25, 150
  • Luth 1, 29 Invitations to a Blessed and Joyful Celebration of the Holy Feast of Christmas, Gathered from the Writings of the Church Fathers.
  • Baier 1, 85
  • Baier 1. 85
  • Löb. 226
  • L. W. 55, 502
  • L. W. 55, 502. 503
  • Min. 92, 15
  • Schmidt 1 margin
  • Schmidt 1, 146 margin
  • Hön. Dog. 212 margin
  • Süd. 1910, 13 margin
  • Baier 1, 77 margin
  • Löb. 222 margin
  • L. W. 22, 207 margin
  • L. W. 55, 358 margin
  • L. W. 55, 358. 359 margin
  • L. W. 22, 105 margin
  • L. W. 22, 206 margin
  • L. W. 22, 206. 55, 358 margin
  • Löb. 219 margin
  • Löb. 219 margin
  • Can. 1903, 10 margin
  • L. W. 22, 240 margin
  • Jo. 98, 23 margin
  • L. W. 55, 456 margin
  • Luth. 53, 142 margin
  • Baier 1, 79 margin
  • Baier 1, 79. 80 margin
  • Löb. 224 margin
  • Süd. 1910, 11 margin
  • Süd. 1910, 11. 15 margin
  • Süd. 1910, 16 margin
  • L. W. 22, 103 margin
  • L. W. 22, 103. 104 margin
  • L. W. 22, 103. 104. 149 margin
  • L. W. 22, 103. 104. 149. 148 margin
  • Hön. Dog. 216 margin
  • Hön. Dog. 216. 217 margin
  • Baier 1, 83 margin
  • Löb. 228 margin
  • Löb. 228. 229 margin
  • L. W. 55, 156 margin
  • Pa. 151 —154 margin
  • Süd. 1910, 25 —27 margin
  • L. W. 55, 157—459 margin
  • Löb. 226 margin
  • Baier 1. 85 margin
  • Süd. 1910, 27—37 margin
  • L. W. 55, 460 margin
  • Löb. 226 margin
  • Baier 1, 85 margin
  • Süd. 1910, 37—43 margin
  • Süd. 1912. 13 margin
  • L. W. 55, 461 margin
  • Löb. 226 margin
  • Löb. 226. 227 margin
  • Baier 1, 87 margin
  • Süd. 1912. 13 margin
  • L. W. 55, 463 margin
  • Baier 1, 87 margin
  • Theol. 3, 132
  • Can .1903, 11
  • Süd. 1912, 26
  • Ma. 25, 370
  • Theol. 3, 131
  • Süd. 1912, 30
  • Süd. 1912, 30
  • Süd. 1912, 30. 31
  • L. W. 55, 507
  • Min. 92, 16
  • Jo. 92, 59
  • Luth. 53, 149
  • Baier 1, 94
  • Ka. 1909, 13
  • L. W. 55, 503
  • Süd. 1912, 24
  • Süd. 1912, 24. 25
  • R. Pi. Kat. 1
  • L. W. 55, 504
  • L. W. 55, 504. 505
  • Süd. 1912. 29
  • L. W. 55, 508
  • L. W. 55, 508. 509
  • Luth. 53, 149
  • Wis. Syn. 87, 37
  • Min. 94, 14
  • Cal. 1912, 19
  • Min. 98, 18
  • Min. 98, 18. 19
  • Luth. 62, 147
  • Luth. 10, 114 margin
  • Mag. 3, 33 margin
  • Zorn Selbst. 11 margin
  • Süd. 1912, 19 margin
  • Süd. 1912, 24 margin
  • L. W. 55, 502 margin
  • L. W. 55, 502. 503 margin
  • Süd. 1912, 21 margin
  • Can. 1903, 12 margin
  • Can. 1903, 12. 13 margin
  • Theol. 3, 137—140 margin
  • Ma. 25, 371 margin
  • L. W. 55, 506 margin
  • Luth. 53, 150 margin
  • Cal. 94, 17 margin
  • Löb. 249 margin
  • Cal. 91, 21 margin
  • Can. 1901, 30 margin
  • L. W. 55, 509 margin
  • Süd. 1912, 36 margin
  • Süd. 1912, 36. 37 margin
  • Cal. 94, 18 margin
  • Can. 98, 17 margin
  • Wis. 1913, 13 margin
  • Löb. 233 margin
  • Baier 1, 96 margin
  • L. W. 22, 206 margin
  • Luth. 52, 42 margin
  • Süd. 1912, 38 margin
  • Süd. 1912, 39 margin
  • Süd. 1912, 3 margin
  • Süd. 1912, 1 margin
  • Süd. 1912, 94 margin
  • Süd. 1912, 40 margin
  • O. 83, 38 margin
  • O. 83, 38. 39 margin
  • Can. 1901, 25 margin
  • Can. 1901, 25. 1 margin
  • Lied 341, 3
  • Hön. Dog. 314, 315
  • Luth. 5, 85
  • Süd. 1912, 32
  • L. W. 37, 205 margin
  • L. W. 55, 508 margin
  • Süd. 1912, 31 margin
  • R. Pi. Kat. 1, Teil 2, 2
  • R. Pi. Kat. 1, Teil 2, 2
  • R. Pi. Kat. 1, Teil 2, 3
  • R. Pi. Kat. 1, Teil 2, 2

vol c, printed page 634–638 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0442_PA634

11. Zweck der Schöpfung

11. Zweck der Schöpfung. Finis. Der Zweck der Schöpfung iſt a. anfſeiten Gottes ſeine Ehre. Röm. 11. 36: Zu ihm ſind alle Dinge. Spr. 16, 4: Der Herr macht alles um ſein ſelbſt willen. Vie Himmel erzählen die Ehre Gottes: b. auf ſeiten des Menſchen: Gott hat den Menſchen zum ewigen Leben erſchaffen, ſ. Menſch 108, die übrige Schöpfung aber zu unſerer Labſal, Bequemlichkeit, Freude, Beluſtigung. Er bietet uns Genüſſe für Augen, Ohren, Gaumen u. ſ. w. Lied 370, 7. Anm. Erſt durch die Menſchwerdung Chriſti wird das Geheimnis der Schöpfung des Menſchen aufgeſchloſſen.

  • Spr. 16, 4
  • Lied 370, 7
  • Hön. Dog. 233 margin
  • Baier 1, 102 margin
  • Min. 94, 16 margin
  • Löb. 231 margin
  • Walth. Fest. 45 margin
  • Walth. Fest. 44 margin
  • Löb. 256 margin
  • Löb. 256. 232 margin
  • L. W. 22, 207 margin
  • L. W. 22, 207. 24, 110 margin
  • Cal. 1912, 48 margin
  • Cal. 1912, 48. 49 margin
  • Walth. Fest. 120 margin

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12. Gebranch dieſer Lehre

12. Gebranch dieſer Lehre. Die Lehre von der Schöpfung ſoll uns Menſchen anleiten, daß wir a. die Natur und die Werke Gottes beobachten: d. unſern Schöpfer ehren. Pſ. 95. 6; Lied 350, 2 c. ihm in aller Not vertrauen. Pſ. 121, 2: Meine Hilſe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Was unſer Gott geſchaffen hat, das wird er auch erhalten. Lied 350, 3. Homiletik. 15. Sonntag nach Trin. — Ev. Das Ergebnis einer gläubigen Betrachtung der Natur im Lichte des Wortes Gettes. a. Der Glaube ſieht in der Natur einen allmächtigen Schöpfer, b. er hließt aus ſolcher Betrachtung, daß dieſer Gott ſeine lieben Kinder nimmermehr dergeſſen und verſäumen kann und will. — Ma. 36, 287. Freiterxte. 1Moſ. 1. 1—25. — Die Schöpfung der Welt die Offenbarung der Herrlichkeit hones. a. Wie Gott die Welt geſchaffen hat, b. wie herrlich ſich Gott in der Schöpjung geofjenbart hat. — Ma. 25, 367. 1Moſ. 1, 26—2, 7. — Wunderbar hat Gott den Menſchen gemacht. Gott hat ihn a künſtlich und fein bereitet, b. nach ſeinem Vild und Gleichnis geſchaffen. — Na. 25, 370. ‚ Ad. 17, 24—28. — Von der Schöpfung und Vorſehung. a. Gott hat alles gethaffen durch ſein Wort, b. er erhält und regiert alles zum Heile der Menſchen. — Na. 18, 384. Katechismuspredigt. Von dem Werke der Schöpfung. Schmidt 1. 145. Von der Schöpfung des Menſchen. — Schmidt 1, 156. Rom. 1, 20.—The created universe compels us to believe that there is 2 6⁰d.—NMag. 4, 8.

  • Lied 350, 2
  • Lied 350, 3
  • At. 1909, 19 margin
  • Neb. 88, 25 margin
  • Theol. 11, 38 margin
  • Ma. 25, 369 margin
  • Jo. 98, 27 margin
  • Jo. 98, 27. 28 margin
  • Ma. 36, 287
  • Ma. 25, 367
  • Ma. 25, 367. 1
  • Ka. 18, 384
  • Schmidt 1
  • Schmidt 1. 145
  • Schmidt 1
  • Schmidt 1, 156

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