Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 26 › Seite 142
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-08-17, Seite 142
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Abendmahl—Gegenwart 20
dem Munde geſchieht, die Weiſe aber geiſt⸗
lich iſt.“ (Ib.)
Zum Ueberfluſſe für Herrn Naſt und zu wei⸗
terer Unterrichtung unſerer lieben Leſer über
die eigentliche Lehre unſerer Kirche möge hier
noch folgendes bündige Zeugniß des gottſeligen
Gerhard Platz finden. „Wenn wir beken⸗
nen,“ ſchreibt derſelbe, „daß wir eine wahre,
wirkliche (realem) und weſentliche
Gegenwart des Leibes und Blutes Chriſti
glauben, ſo nehmen wir keineswegs eine Ein—
brödung (impanationem), oder Einleibung
(incorporationem), oder Con ſubſtantia⸗
tion, oder eine phyſiſche (natürliche) Ein⸗
ſchließung, oder eine locale (Cräumliche) Gegen—
wart oder das Verſtecktſein (delitescentiam)
eines kleinen Leibes unter dem Brode, oder eine
weſentliche Verwandlung des Brodes in den
Leib, oder ein fortdauerndes Gebundenſein des
Leibes an das Brod außer dem Gebrauch des
Abendmahls, oder eine perſönliche Vereinigung
des Brodes und Leibes an. Sondern wir
glauben, lehren und bekennen, daß nach der
Einſetzung Chriſti ſelbſt, auf eine Gott
allein bekannte, uus aber unbe⸗
greifliche Weiſe, der Leib Chriſti mit
dem Abendmahlsbrode, als mit dem von Gott
verordneten Mittel, wahrhaft, wirklich und we—
ſentlich gegenwärtig vereinigt werde, damit wir
vermittelſt jenes Brodes den wahren Leib
Chriſti in dem hohen Geheimniß nehmen und
eſſen. Dieſe Gegenwart wird aber erſtens
eine ſaeramentliche genannt, nicht weil
ſie blos eine ſinnbildliche (schetica) und in äu⸗
ßerlichen Zeichen dargeſtellte (signifieativa)
Gegenwart wäre, ſondern weil uns in dieſem
Geheimniß etwas himmliſches vermittelſt äuße—
rer Symbole mitgetheilt und übergeben wird.“)
Sie wird zweiteus eine wahre und wirkli—
che Gegenwart genannt, damit die figürliche,
bildliche und bloß vorgeſtellte (repraesentativa)
Gegenwart ausgeſchloſſen werde; ſie wird drit—
ters eine weſentliche Gegenwart genannt,
damit die Meinung ausgeſchieden werde von
einer in dieſem Geheimniß gegenwärtigen
bloßen Kraft (oder Wirkſamkeit, eflicacia) des
Leibes Chriſti; ſie wird 4. eine geheimmiß-
volle (mystien), übernatürliche und un⸗
begreifliche Gegenwart genannt, weil der
Leib (und das Blut) Chriſti in dieſem Geheim—
niſſe nicht auf eine Weiſe dieſer Welt, ſondern
auf eine gebeimnihvolle, übernatürliche, und
unbegreifliche Weiſe da ſind, ausgetheilt und
empfangen werden.“ (Siehe: Harmoniae
Erangelistarum etc. contin. a J. Gerhardo.
Cap. OCLXXI. fol. 784. Ed. Roterod.)
Hieraus erſieht der Leſer, daß unſer Herr
Naſt auf jeden Fall nicht auf eignen Füßen
ſtand, als er der luth. Kirche die Lehre von
der Conſubſtantiation zuſchrieb, ſondern daß
er dies in übel angewendeter Gutmüthigkeit
wahrſcheinlich irgend einem Schalk nachſchrieb.
Dies iſt jedoch Herrn Naſt leicht zu verzeihen,
da er bekanntlich nach America in unbekehrtem
Zuſtande kam und daher natürlich bis dahin
keinen Beruf in ſich gefühlt hatte, die lutheri—
ſche Dogmatik gründlich zu ſtudiren. Etwas
nicht wiſſen, iſt keine Schande (das iſt ja das
gemeine Loos der Sterblichen), nur etwas Nö—
thiges nicht lernen wollen, iſt ſchimpflich. Das
wird aber Herr Naſt gewiß nicht von ſich ſagen
laſſen und von nun an inſonderheit die obige
ſehr inſtructive Stelle aus Gerhard ſeinem Ge—
dächtniß tieſ einprägen.
Was nun den zweiten Punet betrifft, nehm—
lich die Lehre der Kirchenväter vom heil. Abend—
mahl, ſo wollen wir zwar zur Ehre Herrn Naſts
*) Dies macht aber eben das Weſen eines Sacraments,
wie man Taufe und Abendmahl nennt, aus.
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gern annehmen, daß er auch hierbei nicht mit
eigenen Augen geſehen habe und ſich daher von
irgend einem unbekannten Autor, wie von d'Au⸗
bigne, habe irre leiten laſſen, doch können wir
ihn hier von bewußter Fälſcherei, die ihm wirk—
lich zur zweiten Natur geworden zu ſein ſcheint,
bei dem beſten Willen nicht ganz freiſprechen.
Erſtlich iſt das offenbar eine unehrliche Kriegs—
liſt, deren ſich Herr Naſt bedient, wenn er, ehe
er die Stellen der Kirchenväter vorführt, den
Grundſatz aufſtellt, „daß die Kirchenväter in
einem mit poetiſchen Bildern überladenen Styl
ſchrieben; und daß ihre Rhetorik zum großen
Theil in Hyperbeln beſtanden“ habe. Damit
ſucht er ſeinen Leſern Sand in die Augen zu
ſtreuen, daß ſie, wenn ſie die lutheriſche Lehre
vom heil. Abendmahl in den Kirchenvätern fin—
den würden, immer denken ſollten: das iſt ein
Bild, das iſt eine Hyperbel (eine Uebertrei—
bung.) Ein verſtändiger Menſch weiß freilich,
daß es nicht genug iſt zu ſagen, dieſer Autor iſt
bilderreich, und daß darum nicht alle ſeine
Worte lauter Bilder ſind, ſondern daß es ge—
wiſſe Regeln gibt, nach welchen entſchieden
werden muß, wo ein Autor ſich einer bildlichen
und wo er ſich der eigentlichen Redeweiſe be—
dient. Herr Naſt verfährt aber hier mit den
Kirchenvätern, wie die Rationaliſten mit der
Bibel. Dieſe wiſſen auch dadurch, daß ſie viel
von der orientaliſchen Bilderſprache der Schrift
reden, die wichtigſten Lehren der Schrift, wie
die von der Verſöhnung, vom Teufel u. ſ. w.,
meiſterlich aus der Schrift hinauszuzaubern.
Wahrſcheinlich hängt's Herrn Naſten noch aus
der Zeit ſeines Unglaubens an, ſolche Schleich—
wege zu gehen. Dies mildert zwar ſeine Schuld
ein wenig, denn eingewurzelte Krankheiten
verſchwinden nicht ſo plötzlich, doch ſollte we—
nigſtens von min an Herr Naſt über ſich mehr
wachen, daß er nicht in das alte Weſen zurück—
falle, da ſich dies am wenigſten für einen neuen
Neligionsſtifter ziemt.
Eine zweite Flauſe, auf die wir Herrn Naſt
aufmerkſam machen müſſen, iſt, daß er ſagt, er
wolle „Stellen anführen, welche bewieſen, daß
die erſte Kirche . . . Brod und Wein blos für
Symbole, Wahrzeichen und Siegel der Erlö—
ſung durch Chriſti Tod anſah,“ während er auch
nicht Eine Stelle anführt, in welcher ein Kir—
chenvater behauptet, daß die irdiſchen Elemente
im heil. Sacrament bloße Symbole oder
Zeichen ſeien. Wir müſſen geſtehen, das iſt
wieder ein ſo ſtarkes Stück von Fälſcherei, daß
wir verſucht werden, Herrn Naſt dafür hart zu
züchtigen. Es ſei jedoch genug, demſelben hier—
mit zu erklären, daß die ganze Reihe ſeiner
Citate aus den Kirchenväternm nichts, gar nichts
für die reformirte und gegen die lutheriſche
Lehre vom heil. Abendmahl beweiſt, da der
Streit nicht dieſer iſt, ob Brod und Wein im
heil. Abendmahl Zeich en ſind, ſondern ob
ſie bloße Zeichen ſind. Das erſtere behaupten
auch die Lutheraner, wie Herr Naſt aus dem
kleinen alten Würtenbergiſchen Katechismus
leicht erſehen kann, aber das letztere leugnen
wir. Wir behaupten, wie die Taube, welche
über dem Haupte Chriſti im Jordan ſchwebte,
ein Zeichen des heil. Geiſtes war, wie aber der
heil. Geiſt auch wirklich unter dieſem Zeichen
gegenwärtig war, ſo daß man, auf die Taube
hiuweiſend, ſagen konnte, „das iſt der heil.
Geiſt;“ ſo ſind zwar auch Brod und Wein im
heil. Abendmahl Zeichen, Sinnbilder, Sym-—
bole ꝛc., aber nicht bloße, leere Zeichen, ſon—
dern der Leib und das Blut Chriſti ſind wirk—
lich unter dieſen Zeichen gegenwärtig, denn der
HErr, der nicht lügt, wie gewiſſe Leute, hat
geſagt: „Das iſt mein Leib, das iſt mein
Blut.“
Wäre Herr Naſt mit den Regeln der Ans—
legung eines Schriftſtellers vertraut, ſo würde
er nicht ſolche Thorheiten, wie die vorliegenden,
begangen und den Schluß gezogen haben, die
Kirchenväter nennen die Elemente Zeichen,
alſo ſind ſie bloße Zeichen. Das folgtkei⸗
nesweges. Man merke: ſagt ein Schriftſtel⸗
ler von einer Sache an einer Stelle etwas Ge⸗
ringes und an einer andern Stelle etwas Wich—
tiges, ſo iſt das nicht der rechte Ausleger, der
nun das Wichtige von dem Geringen abzieht,
ſondern der beides zuſammennimmt und darin
fud Ganze der Lehre ſeines Schriftſtellers
ndet.
Wir haben nun unſern Leſern den rechten
Schlüſſel zum Verſtändniß der Kirchenväter
gegeben, wir achten es daher nicht für nöthig,
Herrn Naſts angebliche Belege einzeln vorzu⸗
nehmen. Das von uns Bemerkte im Auge
behaltend, wird nun hoffentlich ein jeder, auch
ohne unſere fernere Beihülfe leicht die Winkel—
züge durchſchauen, welche der Apologet macht,
um ſeine Leſer irre zu führen. Nur das wol—
len wir noch erwähnen, daß ſelbſt der berühmte
unirte Profeſſor Neander in Berlin, ob⸗
gleich er der lutheriſchen Lehre durchaus nicht
hold iſt, doch von Tertullian, der noch am mei—
ſten zwingliſch zu lehren ſcheint, eingeſte⸗
hen muß, daß derſelbe „ſchwerlich dazu fähig
geweſen, das Zeichen als bloßes Zeichen
der göttlichen Sache zu betrachten.“ (Siehe
Antignoſtikus, I. e. S. 519.) Dieſes Zuge—
ſtändniß muß für Herrn Naſt von beſonderem
Gewichte ſein, da ſich derſelbe gerade auf
Neander in der Lehre vom heil. Abendmahl
berufen hat.
Beiläufig müſſen wir den „Apologeten“ zu
ſeiner Selbſterkenntniß noch auf eine Verfäl—
ſchung aufmerkſam machen, die ſich derſelbe
wieder in der angezogenen Nummer erlaubt
hat. Wir hatten nehmlich zwei ſchlagende
Beweisſtellen aus Ignatius angeführt. Was
thut aber der „Apologet“? Die erſte ſucht er
auf eine lahme Weiſe zu entkräften, hingegen
über die zweite Stelle, die durchaus keine Ver—
drehung zuläßt, geht er trockenen Fußes hin—
weg, und dennoch fährt er mit den Worten
fort: „Das nächſtee Zeugniß, das der
„Lutheraner“ anführt, iſt von Juſtinus Mar—
tyr.“ Wie, Herr Naſt, das iſt das nächſte?
Sehen Sie doch nach! Haben Sie die amere
Stelle aus dem Ignatius nicht gefunden:
„Es iſt Ein Fleiſch unſers HErrn JEſu Chriſti
und Ein Kelch in der Vereinigung
mit ſeinem Blut“? Eine ſolche Stelle übergeht
man natürlich lieber, als daß man vergeblich
verſucht, ſie auf gut Zwingliſch zu deuten.
Da wir aber im Begriff ſind, auf die Con—
ferenz zu reiſen, ſo müſſen wir es verſchieben,
aus den von Herrn Naſt angeführten Kirchen—
vätern ſolche Stellen mitzutheilen, welche es
unwiderſprechlich beweiſen, daß dieſelben die
Elemente nicht für leere Zeichen, ſondern für
die Träger des Leib's und Bilutes IEſu
Chriſti gehalten haben.
(Eingeſandt.)
Methodismus.
Nicht weit von unſerer jetzigen Kirche liegt
eine andere ältere, deren Eigenthümer, der
Mehrzahl nach, Glieder der evgl.-lutheriſchen
Gemeinde von Neumelle ſind. In jene Kirche
ſchlichen ſich die Methodiſten, ohne unſere Ge⸗
meinde vorher um Erlanbniß zu fragen, und
hielten Gottesdienſt darin. Da unſere Ge—
meinde nun das Gebot des HErrn: „Hütet
euch vor den falſchen Propheten!“ erfüllen
mußte, ſo beauftragte ſie ihre Vorſteher, jene
Kirche zu verſchließen und ein Schreiben an
English translation AI translation
the mouth, though the manner is spiritual." (Ib.)
For Mr. Nast's further benefit, and for the further instruction of our dear readers concerning the actual doctrine of our church, let the following concise testimony of the godly Gerhard find a place here. "When we confess," he writes, "that we believe in a true, real (realem), and essential presence of the body and blood of Christ, we by no means mean thereby an impanation (impanationem), or an incorporation (incorporationem), or a consubstantiation, or a physical (natural) enclosure, or a local (spatial) presence, or a hiding away (delitescentiam) of a small body under the bread, or an essential change of the bread into the body, or a continuing binding of the body to the bread outside the use of the Supper, or a personal union of bread and body. Rather, we believe, teach, and confess that, according to Christ's own institution, in a manner known to God alone but incomprehensible to us, the body of Christ is truly, really, and essentially present, united with the bread of the Supper as with the means ordained by God, so that by means of that bread we take and eat the true body of Christ in this high mystery. This presence, however, is called, first, a sacramental presence — not because it would be merely a symbolic (schetica) presence represented in outward signs (signifieativa), but because in this mystery something heavenly is communicated and given to us by means of outward symbols.*) It is called, secondly, a true and real presence, so that a figurative, pictorial, and merely represented (repraesentativa) presence is excluded; it is called, thirdly, an essential presence, so that the notion of a mere power (or efficacy) of the body of Christ being present in this mystery is ruled out; it is called, fourthly, a mysterious (mystica), supernatural, and incomprehensible presence, because the body (and the blood) of Christ are present, distributed, and received in this mystery not in a manner of this world, but in a mysterious, supernatural, and incomprehensible manner." (See: Harmoniae Evangelistarum etc., continued by J. Gerhard. Chap. CCLXXI, fol. 784, Rotterdam edition.)
From this the reader can see that our Mr. Nast, in any case, was not standing on his own feet when he ascribed the doctrine of consubstantiation to the Lutheran church, but that in misapplied good nature he probably copied it from some rogue. This, however, is easy to forgive in Mr. Nast, since, as is well known, he came to America in an unconverted state and therefore, naturally, had until then felt no calling within himself to study Lutheran dogmatics thoroughly. Not knowing something is no disgrace (that is, after all, the common lot of mortals); only not wanting to learn something necessary is shameful. But Mr. Nast will certainly not allow this to be said of him, and will henceforth impress the above very instructive passage from Gerhard deeply upon his memory.
*) But this is precisely what constitutes the essence of a sacrament, as Baptism and the Lord's Supper are called.
As for the second point, namely the doctrine of the church fathers on the Holy Supper, we would, to Mr. Nast's credit, gladly assume that here too he did not see with his own eyes, and was therefore led astray by some unknown author, such as d'Aubigné, yet we cannot, with the best will, fully acquit him here of deliberate falsification, which really seems to have become second nature to him. First, it is plainly a dishonest stratagem which Mr. Nast employs when, before presenting the passages of the church fathers, he lays down the principle "that the church fathers wrote in a style overloaded with poetic images, and that their rhetoric consisted largely of hyperbole." By this he seeks to throw sand in his readers' eyes, so that whenever they find the Lutheran doctrine of the Holy Supper in the church fathers, they will always think: that is an image, that is a hyperbole (an exaggeration). A sensible person knows, of course, that it is not enough to say that this author is rich in imagery, and that therefore not all his words are mere images, but that there are certain rules by which one must decide where an author employs figurative speech and where he uses literal speech. But here Mr. Nast deals with the church fathers just as the rationalists deal with the Bible. By talking a great deal about the oriental figurative language of Scripture, these too know how to conjure away masterfully from Scripture its most important doctrines, such as that of the atonement, of the devil, and so forth. This habit of taking such sly detours probably still clings to Mr. Nast from the time of his unbelief. This does mitigate his guilt somewhat, for deep-rooted maladies do not vanish so suddenly; yet Mr. Nast should at least from now on watch himself more closely, so that he does not fall back into his old ways, since this is least becoming of all for a new founder of a religion.
A second trick to which we must draw Mr. Nast's attention is that he says he wishes to "cite passages proving that the early church... regarded bread and wine merely as symbols, tokens, and seals of the redemption through Christ's death," while he does not cite even a single passage in which a church father asserts that the earthly elements in the Holy Sacrament are mere symbols or signs. We must confess that this is again such a flagrant piece of falsification that we are tempted to chastise Mr. Nast severely for it. Let it suffice, however, to declare to him herewith that his whole series of citations from the church fathers proves nothing, absolutely nothing, for the Reformed and against the Lutheran doctrine of the Holy Supper, since the dispute is not whether bread and wine are signs in the Holy Supper, but whether they are mere signs. The former the Lutherans also assert, as Mr. Nast can easily see from the small old Württemberg Catechism, but the latter we deny. We maintain: just as the dove that hovered over Christ's head at the Jordan was a sign of the Holy Spirit, and yet the Holy Spirit was also truly present under this sign, so that, pointing to the dove, one could say, "that is the Holy Spirit" — so also bread and wine in the Holy Supper are indeed signs, emblems, symbols, etc., but not mere, empty signs; rather, the body and blood of Christ are truly present under these signs, for the Lord, who does not lie as certain people do, has said: "This is my body, this is my blood."
If Mr. Nast were familiar with the rules for interpreting a writer, he would not have committed such follies as the present one and drawn the conclusion: the church fathers call the elements signs, therefore they are mere signs. That does not follow at all. Note well: if a writer says something minor about a matter in one place and something important in another place, then the true interpreter is not the one who subtracts the important from the minor, but the one who takes both together and finds in them the whole of his author's teaching.
We have now given our readers the right key to understanding the church fathers; we do not consider it necessary, therefore, to take up Mr. Nast's alleged proofs one by one. Keeping in mind what we have noted, everyone will now, we hope, easily see through, even without our further assistance, the evasions by which the Apologete tries to mislead its readers. We will only mention this: that even the famous United [Church] professor Neander of Berlin, although by no means favorable to Lutheran doctrine, must nevertheless admit of Tertullian — who seems to teach in the most Zwinglian manner of all — that he was "scarcely capable of regarding the sign as a mere sign of the divine thing." (See Antignostikus, loc. cit., p. 519.) This admission must carry particular weight for Mr. Nast, since he has appealed precisely to Neander on the doctrine of the Holy Supper.
In passing, we must, for its own self-knowledge, draw the "Apologete's" attention to yet another falsification which it has again permitted itself in the number cited. We had, namely, quoted two striking proof-texts from Ignatius. But what does the "Apologete" do? It seeks to refute the first in a lame manner, while it passes over the second passage — which allows of absolutely no distortion — with dry feet, and yet continues with the words: "The next testimony which the 'Lutheraner' cites is from Justin Martyr." What, Mr. Nast, is that the next one? Do look again! Have you not found the other passage from Ignatius: "There is one flesh of our Lord Jesus Christ, and one cup in the union with his blood"? Naturally one prefers to pass over such a passage rather than vainly attempt to interpret it in good Zwinglian fashion.
Since, however, we are about to travel to the conference, we must postpone communicating, from the church fathers cited by Mr. Nast, such passages as prove irrefutably that they regarded the elements not as empty signs but as the bearers of the body and blood of Jesus Christ.
(Submitted.)
Methodism.
Not far from our present church stands another, older one, whose owners are, for the most part, members of the Evangelical Lutheran congregation of Neumelle. Into that church the Methodists crept in, without first asking our congregation's permission, and held worship services in it. Since our congregation now had to fulfill the Lord's command, "Beware of false prophets!", it charged its elders with locking that church and posting a notice on