Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 3, Nummer 14 › Seite 76

Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1847-03-09, Seite 76

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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Uuion · Luther 1 · Synode 12

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Holzäpfel eſſen oder einen Strohhalm aufhe⸗
ben heiße.“ Als nun Zwingli dennoch be⸗
hauptete, es ſei ungereimt, daß ein ſo großes
Wunder, als das heil. Abendmahl, durch bö ſe
Prieſter geſchehen ſolle, gab Luther einen
klaren Bericht: „Solches geſchehe nicht aus
des Prieſters Verdienſt, ſondern aus Chriſti
Ordnung; weil Chriſtus ſolches befohlen, ſo
geſchehe es. Alſo ſolle es auch gehalten wer⸗
den von der Kraft des Wortes und aller Sa⸗
cramente: daß ſie kräftig ſind und wirken nicht
aus Verdienſt oder Heiligkeit des Prieſters
oder Predigers, ſondern aus Kraft göttlicher
Ordnung und göttlichen Befehls. Es ſei ein
Donatiſtiſcher Irrthum, daß die Sacramente
nicht kräftig ſein, welche von böſen Prieſtern
gehandelt werden.“ Auf dieſen „guten Bericht
Luthers“ antwortete Zwingli nichts.

So ging man zum dritten Grunde der Re—
formirten über, welchen Oecolampadius
ausführte. „Die Sacramente, ſagte er, ſind
Zeichen, darum ſoll man verſtehen, daß ſie
etwas bedeuten; deßhalb ſoll auch hier verſtan⸗
den werden, daß der Leib Chriſti im heil. Abend⸗
mahle allein bedeutet werde, und nicht da ſei.“
—Luther hatte von Anfang an die Worte
unſers HErrn IEſu: Das iſt mein Leib,
vor ſich auf den Tiſch geſchrieben, als ſeinen
gewiſſen und feſten Grund. Er gab zu: „Es
ſei wahr, daß Sacramente Zeichen ſind; aber
wir ſollen ſie nicht anders deuten, denn wie ſie
Chriſtus hat gedeutet. Daß Sacramente Zei—
chen ſind, ſoll vornehmlich verſtanden werden:
daß ſie die angehangenen Verhei⸗
ßungen bedeuten. Alſo bedeutet die Be⸗
ſchneidung vornehmlich das Wort, das Gott
daran hängt, er wolle gnädig ſein. Und ſo
einer eine andere Deutung ſuchen wollte, als,
Beſchneidung bedeute Caſteiung des Leibes,
wäre es eine unnütze Deutung, ſo er die andere
Deutung der Verheißung, welche die vornehmſte
iſt, verachtet. Darum ſoll man in Deutung
nicht freventlich handeln, ſondern ſehen, wie
ſich Gottes Wort ſelber deutet.“
Zuletzt wurden noch viele Sprüche aus den
Vätern geleſen, mit denen Zwingli und
Oecolampadius ihre Meinung zu ver⸗
theidigen ſuchten. Allein es waren weitläufige
Sprüche, deren etliche gar nicht vom Sacra—
mente handelten. Dagegen übergaben nachher
Brentz und Oſiander dem Landgrafen
einen Aufſatz, worin viel klarere Sprüche aus
den Vätern geſammelt waren, die da lehren,
daß Chriſti wahrer Leib und Blut
im heil. Abendmahle ſind.

Da Luther ſah, daß die Widerſacher im⸗
mer härter auf ihren Meinungen beſtanden, ſo
ſchloß er ſeinerſeits das Geſpräch und dankte
Oecolampad und Zwingli, daß ſie die Sache
ſo freundlich gehandelt hätten. Zugleich aber
fügte er hinzu, da ſie keineswegs von ihrer
Meinung abſtehen wollten, ſo müßte er ſie dem
göttlichen Urtheil anheimgeben und den HErrn
bitten, daß er ſie erleuchte und auf den Weg
der Wahrheit zurückführe.

Der Landgraf hörte dem ganzen Geſpräche
ſehr aufmerkſam zu, und überzeugt von den
Beweiſen für die Wahrheit ſagte er öffentlich:

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„Jetzt will ich lieber den einfältigen Worten
Chriſti glauben, als den ſcharfen Menſchenge—
danken.“ Auch Oecolampadius empfand wegen
ſeiner Irrlehre Gewiſſensbiſſe, wie Selnecker
erzählt. Denn als ihn der Landgraf anredete:
„Mein Herr Doctor! Die von Wittenberg
ſtehen dennoch auf gewiſſem Text, Ihr habt
nur Gloſſen und Deutungen. Nun hat eines
wahrlich mehr Grund, denn das andere, was
weigert Ihr euch denn?“ antwortete er ſeuf⸗
zend: „Gnädiger Fürſt und Herr! ich wollte,
daß mir dieſe Fauſt wäre ab geweſen, ehe ich
hiervon einen Buchſtaben geſchrieben.“

Nachdem ſo die Zuſammenkunft aufgehoben
war; drang der Landgraf den folgenden Tag
darauf, daß man nicht auseinander gehen
möchte, ohne einen freundlichen Vergleich ge—
ſchloſſen zu haben. Zwingli trat hinzu,
und erklärte mit thränenden Augen: „Nun
Gott weiß, daß in dieſer Welt kein Menſch iſt,
mit dem ich lieber eins ſein wollte, denn eben
Ihr, Luthere, mit Euern Wittenbergern.“ Er
und die übrigen von ſeinem Theile erboten ſich,
daß ſie gern mit den Unſrigen lehren wollten,
der Leib Chriſti ſei wahrhaftig im Abendmahle
zugegen, nur auf geiſtlichee Weiſe, wenn
dieſe ſie anders als Brüder anerkennen
wollten. Luther entgegnete: „Auch ich be⸗
gehre mit Niemanden uneins zu ſein; aber
doch muß ich Gottes Wort und Wahrheit lieber
halten, denn aller Welt Freundſchaft.“ Er ſagte
ferner zu ihnen: „Ihr habt einen an⸗
dern Geiſt, denn wir,“ und ſtellte ſie
hart zu Rede: „wie ſie ihn und ſeine Freunde
für Brüder halten könnten, ſo ſie meineten,
daß ſie irreten; es ſei ein Zeichen, daß ſie ihre
eigene Sache nicht groß achteten.“ „Auch wir,
ſchreibt Brentz, äußerten unſer Befremden über
den Wankelmuth unſerer Widerſacher, welche
uns kurz vorher in ihren Schriften als Anbeter
eines brödernen Gottes bezeichnet hatten, jetzt
aber Gemeinſchaft und Brüderſchaft mit uns
ſuchten; indeß wichen wir keinen Schritt breit
von unſerm einmal gefaßten Entſchluſſe.“ So
ward die Weiſſagung Oſianders erfüllet,
der zwei Jahre vorher dem Zwingli, welcher
über die Hoffnung des zukünftigen Sieges
trotzte und die Lutheraner immer als Götzen—
diener, Fleiſchfreſſer und Anbeter eines Eßgottes
verdammte, vorausgeſagt hatte: „Er werde
innerhalb dreier Jahre zu Schanden werden,
oder er wolle nicht im Herrn geredet haben.“
Denn obwohl Zwingli und die Seinen ſich
vor den Lutheranern genug, ja! mehr als ge—
nug gedemüthigt hatten, um ihre Brüderſchaft
zu gewinnen, ſo mußten ſie dennoch, wie Luther
ſchreibt, als Ketzer abziehen, ohne dieſelbe
zu erhalten, weil ſie der Wahrheit nicht die Ehre
gaben.

Allein, daß von Seiten der Lutheraner kein
unchriſtlicher Widerſtand obwaltete, zeigte ſich
darin, daß dieſe den Widerſachern „die Hand
des Friedens und der Liebe gaben, ſo daß in⸗
deß die harten Schriften und Worte unterblie⸗
ben, und ein jeder ſeine Lehre ohne Schelten
treiben ſollte, jedoch nicht ohne Widerlegung
und Verantwortung.“ (Luthers Brief, an Jo.
Agricola.)

Jedenfalls war es aber höchſt erfreulich, daß
die Gegner in mehreren Puncten, die oben
angegeben ſind, ihre Irrthümer zurücknahmen.
Man wünſchte nun, daß dieſes keineswegs
unbebeutende Reſultat (Ergebniß) ſchriftlich
feſtgeſtellt würde, um eine beglaubigte Nachricht
über den Ausgang des Geſprächs zu geben und
zugleich ein öffentliches Zeugniß gegen diejeni⸗
gen zu haben, welche vom Frieden weichen
würden. Melanchthon bezeugt ausdrücklich,
daß es geſchehen ſei, um weitern Irrthum und
Uneinigkeit zu verhüten und damit die Hand-
lung an ſich nicht unfruchtbarlich wäre. Dieſes
Geſchäft wurde Luther übertragen. Der⸗
ſelbe führte in den 14 erſten Artikeln diejenigen
Lehren an, worüber man eins geworden war.
Auch über das heil. Abendmahl konnte ſo viel
als gemeinſam feſtgeſetzt werden: „Zum fünf⸗
zehnten glauben und halten wir alle von dem
Nachtmahle unſers lieben HErrn IEſu Chriſti,
daß man beide Geſtalt nach der Einſetzung
Chriſti brauchen ſoll, daß auch die Meſſe (das
Abendmahl) nicht ein Werk iſt, damit einer dem
Andern todt oder lebendig Gnade erlangen, daß
auch das Sacrament des Altars ſei ein Sacra—
ment des wahren Leibes und Blutes IEſu
Chriſti, und die geiſtliche Nießung deſſelbigen
Leibes und Blutes einem jeden Chriſten vor⸗
nehmlich von nöthen, deßgleichen der Brauch
des Sacramentes, wie das Wort von Gott
dem Allmächtigen gegeben und geordnet ſei, da⸗
mit die ſchwachen Gewiſſen zu glauben zu be—
wegen durch den heil. Geiſt.“ Das, worüber
man uneins geblieben war, wurde in aller
Schonnng und Milde von Luther angege⸗
beu: „Und wiewohl aber wir uns, ob der wahre
Leib und Blut Chriſti leiblich im Brod und
Wein ſei, dieſer Zeit nicht vergleicht haben,
ſo ſoll doch ein Theil gegen den andern chriſt—
liche Liebe, ſo fern jedes Gewiſſen immer lei⸗
den kann, erzeigen und beide Theile Gott den
Allmächtigen fleißig bitten, daß er uns durch
ſeinen Geiſt den rechten Verſtand beſtätigen
wolle. Amen.“ Dieſe Schrift wurde von bei⸗
den Parteien als gültig anerkannt, auch die
Reformirten unterſchrieben ſie alle unwei⸗
gerlich, wiewohl ſie vorher anders gelehrt
hatten, worüber ſich die Lutheraner nicht ge—
nug wundern konnten.

So war die Beweiſung des Geiſtes und der
Kraft, ſo wie der Sieg der Wahrheit auf Sei—
ten der Unſern. Dieſelben freuten ſich über
den Erfolg des Geſpräches. „Wir hätten kaum
gedacht, ſchreibt Luther, daß wir noch ſo
viel ausrichten würden. Wollte Gott, daß auch
der übrige Scrupel (Bedenken) vollends durch
Chriſtum gehoben würde.“ So ſpricht ſich auch
Melanchthon gegen die Prediger in Reut⸗
lingen aus: „In allen übrigen Stücken ſind wir
eins, nur über das heil. Abendmahl haben wir
verſchiedene Meinungen. Dieſer einzige Scru⸗
pel haftet noch in der Kirche. Meine feſte
Ueberzeugung iſt, daß Zwinglis Meinung ge⸗
gen den Sinn der Schriftworte und das Anſe⸗
hen ſo vieler alten Lehrer nicht vertheidigt wer⸗
den könne. Daher ermahne ich euch, daß Ihr
keine Lehre gegen das Anſehen der heil. Schrift
annehmet. Auch ich bin nicht ohne den ſchwer⸗

English translation AI translation

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to eat crab apples or pick up a straw." When Zwingli nevertheless maintained that it was absurd that so great a miracle as the holy Lord's Supper should be worked through wicked priests, Luther gave a clear answer: "This does not happen through the merit of the priest, but through Christ's institution; because Christ has commanded it, therefore it happens. So too it should be held concerning the power of the Word and of all the Sacraments: that they are efficacious and work not from the merit or holiness of the priest or preacher, but from the power of the divine institution and the divine command. It is a Donatist error to hold that the Sacraments are not efficacious when administered by wicked priests." To this "good answer of Luther's" Zwingli made no reply.

Thus they moved on to the third ground of the Reformed, which Oecolampadius set forth. "The Sacraments," he said, "are signs; therefore it must be understood that they signify something; hence it should here too be understood that the body of Christ in the holy Lord's Supper is only signified, and not actually present." — Luther had from the beginning written before him on the table the words of our Lord Jesus, "This is my body," as his sure and firm foundation. He conceded: "It is true that Sacraments are signs; but we are not to interpret them otherwise than as Christ has interpreted them. That Sacraments are signs is to be understood chiefly in this way: that they signify the promises attached to them. Thus circumcision signifies chiefly the word which God attaches to it, that He will be gracious. And should anyone wish to seek another interpretation, such as that circumcision signifies the mortification of the body, this would be a useless interpretation, since it disregards the other interpretation of the promise, which is the principal one. Therefore one ought not to act presumptuously in interpretation, but see how God's Word interprets itself."

Finally many sayings from the Fathers were read, with which Zwingli and Oecolampadius sought to defend their view. But these were rambling passages, some of which did not deal with the Sacrament at all. Brenz and Osiander, on the other hand, afterward handed the landgrave a paper in which far clearer sayings from the Fathers were gathered, teaching that the true body and blood of Christ are present in the holy Lord's Supper.

When Luther saw that the adversaries were insisting on their opinions ever more stubbornly, he for his part closed the discussion and thanked Oecolampadius and Zwingli for having handled the matter so amicably. At the same time, however, he added that, since they were by no means willing to abandon their opinion, he would have to commit them to the divine judgment and ask the Lord to enlighten them and lead them back onto the path of truth.

The landgrave listened very attentively to the entire discussion, and, convinced by the proofs for the truth, said publicly:

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"I would now rather believe the simple words of Christ than the sharp reasonings of men." Oecolampadius too felt pangs of conscience on account of his false doctrine, as Selnecker relates. For when the landgrave addressed him, "My dear Doctor! Those from Wittenberg stand, after all, on a definite text; you have only glosses and interpretations. Now one of these certainly has more ground than the other — why then do you resist?" he answered with a sigh: "Gracious prince and lord! Would that this fist of mine had been cut off before I ever wrote a single letter on this matter."

After the meeting had thus been adjourned, the landgrave, on the following day, urged that they should not part without having concluded a friendly agreement. Zwingli came forward and declared with tearful eyes: "Now God knows that there is no man in this world with whom I would rather be at one than with you, Luther, and your Wittenbergers." He and the rest of his party offered that they would gladly teach along with ours that the body of Christ is truly present in the Supper, only in a spiritual manner, if the others would in turn acknowledge them as brothers. Luther replied: "I too desire to be at odds with no one; but I must nevertheless hold God's Word and truth dearer than the friendship of the whole world." He further said to them: "You have a different spirit than we do," and confronted them sharply: how could they consider him and his friends to be brothers, when they held that they were in error? It was a sign that they did not think much of their own cause. "We too," writes Brenz, "expressed our astonishment at the fickleness of our adversaries, who shortly before had branded us in their writings as worshipers of a breaded god, but who now sought fellowship and brotherhood with us; nevertheless we did not yield a single step from the resolve we had once formed." Thus was fulfilled the prophecy of Osiander, who two years earlier had foretold to Zwingli — who defiantly boasted of hope in a future victory and continually condemned the Lutherans as idolaters, flesh-eaters, and worshipers of an eating-god — "He would be put to shame within three years, or he would not have spoken in the Lord." For although Zwingli and his party had humbled themselves before the Lutherans enough, indeed more than enough, to win their brotherhood, they nevertheless had, as Luther writes, to depart as heretics without obtaining it, because they did not give honor to the truth.

That no unchristian resistance prevailed on the part of the Lutherans, however, was shown by the fact that they gave the adversaries "the hand of peace and love," so that in the meantime harsh writings and words were to be discontinued, and each was to pursue his own teaching without abuse, yet not without refutation and accountability. (Luther's letter to Jo. Agricola.)

In any case, it was in the highest degree gratifying that the opponents, on several points named above, took back their errors. It was now desired that this by no means insignificant result be set down in writing, in order to give an authenticated account of the outcome of the colloquy and at the same time to have a public testimony against any who should depart from the peace. Melanchthon expressly testifies that this was done in order to forestall further error and disunity, and so that the proceeding itself might not be fruitless. This task was entrusted to Luther. He set forth in the first fourteen articles those doctrines on which agreement had been reached. Concerning the holy Lord's Supper, too, as much as possible was jointly established: "Fifteenth, we all believe and hold, concerning the Supper of our dear Lord Jesus Christ, that both kinds should be used according to Christ's institution; that the Mass (the Supper) is likewise not a work by which one obtains grace for another, whether dead or living; that the Sacrament of the Altar is also a Sacrament of the true body and blood of Jesus Christ, and that the spiritual partaking of that same body and blood is especially necessary for every Christian; likewise the use of the Sacrament, as the Word has been given and ordained by God Almighty, in order to move weak consciences to believe through the Holy Spirit." That on which they remained divided was set down by Luther with all forbearance and gentleness: "And although we have not, at this time, come to agreement as to whether the true body and blood of Christ are bodily present in the bread and wine, nevertheless each side shall show Christian love toward the other, so far as each conscience can ever bear it, and both sides shall diligently entreat God Almighty that He would, through His Spirit, confirm in us the right understanding. Amen." This document was acknowledged as valid by both parties; even the Reformed all signed it without reservation, although they had previously taught otherwise — at which the Lutherans could not sufficiently marvel.

Thus was the demonstration of the Spirit and of power, and likewise the victory of the truth, on the side of our own. They rejoiced over the success of the colloquy. "We would scarcely have thought," writes Luther, "that we would still accomplish so much. Would that God might also fully remove, through Christ, the remaining scruple (doubt)." So too Melanchthon expresses himself to the preachers at Reutlingen: "In all other points we are of one mind; only concerning the holy Lord's Supper do we hold differing opinions. This one scruple still clings to the Church. My firm conviction is that Zwingli's opinion cannot be defended against the sense of the words of Scripture and the authority of so many ancient teachers. I therefore admonish you not to accept any doctrine that goes against the authority of holy Scripture. I too am not without the difficult—