—
Anm. c. Wie die Juden ihre Toten beklagten Peri.
5, 185. Die Trauerzeit war verſchieden. 70 Tage 1
Moſ. 50, 3. Sieben Tage 1 Sam. 31, 13. 30 Tage 4
Moſ. 20, 29. 5 Moſ. 34, 8, zum wenigſten einen oder
zween Tage Sir. 38. 18. — Auch Trauerkleider waren
Sitte. Heſ. 24. 17: den Mund verhüllen.
- Peri.
5
- Peri.
5, 185
- Peri. 5
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- Peri. 5, 184—186
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2.
—
2. Wir ſollen nicht trauern wie die andern, die keine
Hoffnung haben. 1 Theſſ. 4, 13. Bei der Welt iſt mit
dem Tode alles aus. Schaurige, hoffnungsloſe Lehre!
Welcher Jammer bricht da manchmal los! W. 95,
Was müſſen die unglücklichen Witwen in Sardinien am
Grabe ihres Mannes durchmachen! Luth. 24, 108. —
Der Chriſten Trauer wird durch die Hoffnung getragen.
Ma. 3. 282. Dadurch unterſcheidet ſich die Trauer der
Gläubigen von der Trauer der Welt. Ma. 26, 270.
Anm. a. Die Hoffnung der Chriſten kommt auch zum
Ausdruck durch die Lieder, die wir ſingen, die Zeremonien
u. ſ. w.
Anm. b. Welcher Säemann trauert, wenn das Korn
in die Erde fällt?
- Luth. 24, 108
- Ma. 3. 282
- Ma. 26, 270
- Ma. 14, 322
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- Ma. 14, 322. 339
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- Ma. 14, 322. 339. 26, 269
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- Mag. 2, 134
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- Mag. 2, 134. 135
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- Ma. 2, 368
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- Loch. Epi. 769
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- Loch. Epi. 769. 770
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- Luth. 63, 375
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- W. 95,
Was müſſen die un
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3.
Das Tranerjahr
3. Das Tranerjahr. Obwohl die Witwe mit dem To⸗
de des Mannes vor Gott frei iſt, ſo iſt es doch Sitte, nicht
vor Ablauf eines Jahres wieder zu heiraten. Das ge⸗
ſchieht,
a. damit keine Verwechslung der Nachkommenſchaft
ſtattfindet und der rechtmäßige Erbe um ſeine Erbſchaft
betrogen werde:
b. damit nicht die öffentliche Ehrbarkeit verletzt werde.
Das Weib iſt dem Manne Liebe und Ehrfurcht ſchuldig.
Wie kann dem ſpäteren Manne diejenige gefallen, die den
vorigen ſo ſchnell beiſeite legt und ſein Gedächtnis mit
der Leiche hinausträgt?
cC weil zu eilige Hochzeit ſelten vom Verdachte des Ehe—
bruchs frei iſt.
Anm. a. Dieſe Sitte wurde ſchon bei den Römern
und Heiden gehalten.
Anm. b. Obwohl bei einem Witwer der erſte Grund
wegfällt, ſo bleiben doch die andern ſtehen. Über dem
Grabhügel der erſten Gattin eine neue Ehe eingehen, kann
nicht ohne Argernis geſchehen.
Homiletik.
25. Sonntag nach Trin. — Epi. — Warum ſollen wir Chriſten über unſere Toten nicht trauern, wie die andern, die keine Hoffnung haben? a. Wir wiſſen, daß die Entſchlafenen wieder auferſtehen, b. die Lebendigen werden an jenem Tage dieſer Welt entnommen und mit ihren Toten hingerückt zum Herrn. c. Wir hoffen, daß wir dann wieder mit den Unſrigen und allen Auserwählten bei dem Herrn ſein werden allezeit. — Ma. 14, 345.
Von der Trauer der Chriſten wegen der abgeſchiedenen Gläubigen. a. Urſache, b. Beſchaffenheit dieſer Trauer. — Loch. Epi. 765.
1 Moſ. 23, 1—20. — Gläubige Chriſten an den Särgen ihrer Lieben. a. Wohl trauern ſie aufrichtig über den erlittenen Verluſt, b. aber ſie tröſten ſich auch der Auferſtehung. — Ma. 26, 268.
- Ma. 14, 345
- Loch. Epi. 765
- Loch. Epi. 765.
1
- Ma. 26, 268
- L. W. 4, 373 Excerpts as Contributions to Pastoral Casuistry.
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- L. W. 4, 373. 374 Excerpts as Contributions to Pastoral Casuistry.
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- L. W. 4, 373. 374. 13, 355
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- Past. 230
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- L. W. 4, 373 Excerpts as Contributions to Pastoral Casuistry.
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- L. W. 4, 373. 374 Excerpts as Contributions to Pastoral Casuistry.
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- L. W. 4, 373. 374. 13, 356
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- Past. 231
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- L. W. 4, 375 Excerpts as Contributions to Pastoral Casuistry.
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- Past. 232
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- L. W. 13, 357
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