A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
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—
Wiſſenſchaft.
Abhandlungen.
Die trunkene Wiſſenſchaft: Was ſie will und wie wenig Reſpekt wir vor ihr haben. L. W. 58, 54 1—553. 59, 17— 27. 70—77. 215—- 222. 256—267. 306—312. 358—362. 403—412. Eine wohlgegründete lutheriſche Gemeinde iſt eine Freundin aller Künſte und Wiſſenſchaften. Wis. 1913. über die Grenzen der Wiſſenſchaft. L. W. 47, 289—294. Nachweis, daß die neueren Forſchungen auf dem Gebiete der Wiſſenſchaft Glaubensartikel in keinem Falle umgeſtoßen, ſondern in jedem Falle beſtätigt haben. L. W. 44, 76—83. 103—108. 135—139. 167—171. 243 —249. 297—305. 364—375. Aſſyriologie und das Alte Teſtament. L. W. 57, 385—393. Die Ausgrabungen in Aſſyrien. L. W. 57, 492—509. 58, 14—25. 58—69. 104—115. Die Entzifferung der Keilſchrift. L. W. 58, 258— 266. 297 —305. Aſſyriſch und Hebräiſch. L. W. 58, 343—358. Der Schöpfungsbericht L. W. 58, 433—443. 486—500. Die Märchen der Wiſſenſchaft. Luth. 69, 358. Wiſſenſchaft und Bibel. Luth. 41, 44. Wiſſenſchaftliche Theologie. L. W. 36, 155 —164. 185—195. Bibel, Evolutionismus und die Wiſſenſchaft. L. W. 50, 215. Aphorismen über das Verhältnis von Theologie und Wiſſenſchaft. L. W. 43, 176 —179. Mancherlei Wiſſen und das einzigartige Wiſſen. Luth. 65, 386. Theo-logie und die Bibel. Schulbl. 44, 339—346. Rede bei der Schlußfeier des Konkordia College zu Milwaukee. Ma. 37, 403—407. Rezenſion: Die trunkene Wiſſenſchaft und ihr Erbe an die evangeliſche Kirche. Dr. C. Scheele. L. W. 15, 53. —Science and the Church. Theol. 6, 3765. Science. Proc. 1901, 59—66. The higher criticism betrays the Master with a kiss. Theol. 2, 142—149.
Abkürzung: Pa.—Paſche. Chriſtliche Weltanſchauung.
Abrißt.
§ 1. Grenzen der menſchlichen Wiſſenſchaft. § 2. Bi⸗
bel und Wiſſenſchaft. § 3. Wiſſenſchaft ſoll man nicht verachten und nicht über⸗
ſchätzen. § 4. Kirche und Wiſſenſchaft. § 5. Als Pflegerin der Wiſſenſchaft hat ſich
§ 6. Stellung der Wiſſenſchaft zur Schrift. S 7. Die Trunkene Wiſſenſchaft. § 9. Wiſſenſchaftliche Theologie.
§ 10. Vor ſolcher Wiſſenſchaft wollen wir bewahrt bleiben. § 11. Warum wir kei§ 12.
Wiſſenſchäft.
1. Was iſt Wiſſenſchaft? Wiſſenſchaft iſt die Summe des Wiſſens, das der Menſch aus ſich ſelbſt auf dem Wege der Beobachtung, Erfahrung, Forſchung und Unterſuchung hat.
Anm. a. Es gibt geſchichtliches Wiſſen, ſprachliches Wiſſen, naturwiſſenſchaftliches Wiſſen, moraliſches Wiſſen u. ſ. w.
Anm. b. Die Erkenntnisquelle des menſchlichen Wiſſens ſind die geſchichtlichen, literariſchen Dokumente, aſtronomiſchen Forſchungen u. ſ. w.
2. Die Grenzen der menſchlichen Wiſſenſchaft.
a. Religion liegt ganz außerhalb ih⸗
res Gebietes. Vom Evangelio weiß kein Menſch
etwas aus menſchlicher Forſchung. Vor der Frage: Wie
wird der Menſch ſelig? ſteht die Wiſſenſchaft ratlos. Anm. a. Die menſchliche Wiſſenſchaft hat es nur mit
Dingen dieſer Welt zu tun. Über göttliche Dinge kann
ſie keinen Aufſchluß geben. Wenn ſie hier mitreden will,
geht ſie unwiſſenſchaftlich zu Werke.
Anm. b. Die Wiſſenſchaft hat kein Organ, die Heils-
Darum kann die Vernunft auch
wahrheiten zu erfaſſen.
kein Urteil darüber abgeben.
das b. Auf natürlichem Gebiet iſt
menſchliche Wiſſen beſchränkt.
1. Wiſſenſchaft geht nur ſo weit, als die Beob⸗
achtung und Erfahrung reichen. Wo Vermutung
und Hypotheſe anfangen, hört die Wiſſenſchaft auf.
Anm. Wiſſen und Vermuten, Theorien und Tat⸗
ſachen dürfen nicht verwechſelt werden.
2. Die Wiſſenſchaft hat von dieſer Welt nur we⸗
nig erforſcht. Sie weiß nichts über Entſtehung der
Welt und des Menſchen. Sie bleibt an der Ober⸗-
fläche hängen. Wiſſen iſt Stückwerk. Es gibt eine
Grenze, die der Geiſt des Menſchen nicht überſchrei⸗
ten wird.
Anm. Die Wiſſenſchaft hat in den letzten Jahr⸗
zehnten große Fortſchritte gemacht. Doch beſaßen
auch die alten Völker ſchon großes Wiſſen. Schulbl.
28, 149—152.
3. Erſt recht wenig kann der einzelne Menſch
erforſchen. Das Gebiet iſt zu groß, das Leben zu
kurz.
Anm. a. Je tiefer man in die Wiſſenſchaft indringt,
deſto ſchneller erkennt man, wie wenig man weiß. Ich
weiß, daß ich nichts weiß. 1 Kor. 8, 2: So ſich jemand
dünken läſſet, er wiſſe etwas, der weiß noch nichts.
Anm. b. Fachwiſſenſchaft erfordert eine volle Mannes⸗
kraft. Theologen werden es ſchwer fertig bringen, hät⸗
ten auch nichts damit gewonnen, wenn ſie ſich in dieſem
oder jenem Fach mit den Männern der Wiſſenſchaft meſ⸗
ſen wollten.
3. Bibel und Wiſſenſchaft. Die Bibel
a. verwirft die WiſſenſchaftH nicht. Sie
empfiehlt die Weisheit als gute Gabe Gottes und fordert
auf, ſie zu ſuchen;
b. berichtet Beiſpiele von Weisheit. Mo⸗
ſes ward gelehrt in der Weisheit der Agypter. Ap. 7, 22.
Salomo pflegte die Wiſſenſchaft. Paulus hat zu den
Füßen Gamaliels geſeſſen Ap. 22, 3 und verſchmähte
in ſeinen Schriften Zitate der Philoſophen nicht. Ap. 7,
28. Tit. 1, 12. 1 Kor. 15, 33;
c. ſagt auch ſelbſt vieles über Geſchich⸗—
te der Völker, Natur, Erfindungen der Menſchen, Ton⸗
kunſt, Baukunſt, Dichtkunſt u. ſ. w
Anm. a. Die Bibel will freilich kein Lehrbuch der Wiſſenſchaft ſein. Man ſoll ſie auch nicht bloß zu dem Zweck leſen, ſein Wiſſen zu bereichern. N. 74, 34. 35.
Anm. b. Was die Schrift über wiſſenſchaftliche Dinge, Chronologie u. ſ. w. berichtet, iſt wahrr. Sie iſt inſpiriert.
Anm. c. Darum kann es auch keinen Widerſpruch zwiſchen Bibel und Wiſſenſchaft geben. Gott hat die Natur erſchaffen, er hat auch die Schrift eingegeben, darum iſt ein Konflikt unmöglich:;
d. warntaber auch vor den Gefahren, die damit verbunden ſind:
; Aufgeblaſenheit. 1 Kor. 8, 1: Wiſſen blähet
auf;
2. Mißbrauch zur Sünde. Wie wenn jemand ſein
ganzes Wiſſen in den Dienſt der Sünde, der Eitel⸗
keit, des Geizes ſtellt! Zur Sünde iſt Kunſt und
Wiſſenſchaft je und je gemißbraucht worden. Na⸗
turvergötterung. Menſchenvergötterung;
3. trunkene Wiſſenſchaft. 1 Kor. 2, 8: Sehet zu,
daß euch niemand beraube durch die Philoſophie.
Dieſe Wiſſenſchaft wird benutzt als Waffe gegen Got⸗
tes Wort, um die Chriſten zu berauben. 1 Tim. 6.
20: falſch berühmte Kunſt. 2 Kor. 10, 5.
Anm. Verderblich wurde der Einfluß der Philoſophie auf die Theologie bei den Scholaſtikern, Gnoſtikern, die Anſpruch auf eine höhere Erkenntnis der Gnoſis machten, jetzt in der wiſſenſchaftlichen Theologie und Christian Science, der neumodiſchen Gnoſis.
- L. W. 58, 54
- L. W. 58, 54 1—553
- L. W. 58, 54 1—553. 59, 17— 27
- L. W. 58, 54 1—553. 59, 17— 27. 70—77
- L. W. 58, 54 1—553. 59, 17— 27. 70—77. 215
- L. W. 47, 289—294
- L. W. 44, 76—83
- L. W. 44, 76—83. 103—108
- L. W. 44, 76—83. 103—108. 135—139
- L. W. 44, 76—83. 103—108. 135—139. 167—171
- L. W. 44, 76—83. 103—108. 135—139. 167—171. 243 —249
- L. W. 44, 76—83. 103—108. 135—139. 167—171. 243 —249. 297—305
- L. W. 44, 76—83. 103—108. 135—139. 167—171. 243 —249. 297—305. 364—375
- L. W. 57, 385—393
- L. W. 57, 492—509
- L. W. 57, 492—509. 58, 14—25
- L. W. 57, 492—509. 58, 14—25. 58—69
- L. W. 57, 492—509. 58, 14—25. 58—69. 104—115
- L. W. 58, 258— 266
- L. W. 58, 258— 266. 297 —305
- L. W. 58, 343—358
- L. W. 58, 433—443
- L. W. 58, 433—443. 486—500
- Luth. 69, 358
- Luth. 41, 44
- L. W. 36, 155 —164
- L. W. 36, 155 —164. 185—195
- L. W. 50, 215
- L. W. 43, 176 —179
- Luth. 65, 386
- Schulbl. 44, 339—346
- Ma. 37, 403—407
- L. W. 15, 53
- Proc. 1901, 59—66
- Theol. 2, 142—149
- L. W. 58, 541
margin
- L. W. 58, 541. 47, 290
margin
- L. W. 47, 292
margin
- Luth. 65, 386
margin
- L. W. 48, 65
margin
- L. W. 48, 65. 263
margin
- Min. 1904, 30
margin
- Schulbl.
28, 149—152
- Schulbl.
28, 149—152.
3
- L. W. 47, 290—292
margin
- L. W. 43, 5
margin
- L. W. 43, 5. 6
margin
- L. W. 43, 5. 6. 59, 18
margin
- Ma. 37, 405
margin
- L. W. 59, 18
margin
- L. W. 59, 18
margin
- L. W. 59, 18. 19
margin
- L. W. 47, 293
margin
- L. W. 47, 293. 50, 216
margin
- Pa. 168
margin
- L. W. 54, 124
margin
- L. W. 54, 124. 125
margin
- L. W. 54, 124. 125. 48, 263
margin
- L. W. 54, 124. 125. 48, 263. 264
margin
- L. W. 54, 124. 125. 48, 263. 264. 53, 124
margin
- L. W. 45, 93
margin
- L. W. 45, 93. 94
margin
- L. W. 45, 93. 94. 44, 246
margin
- L. W. 45, 93. 94. 44, 246. 59, 19
margin
- L. W. 45, 93. 94. 44, 246. 59, 19. 20
margin
- L. W. 45, 93. 94. 44, 246. 59, 19. 20. 45, 108
margin
- L. W. 45, 93. 94. 44, 246. 59, 19. 20. 45, 108. 109
margin
- Ges. u. Ev. 2, 38
margin
- Ges. u. Ev. 2, 39
margin
- Luth. 62, 242
margin
- Wis. 1913, 19
margin
- Schulbl. 33, 149
margin
- L. W. 21, 4
margin
- Schulbl. 33, 149
margin
- Wis. 1913, 12—18
margin
- L. W. 45, 26
margin
- L. W. 45, 26. 27
margin
- L. W. 45, 26. 27. 51, 174
margin
- Pa. 142
margin
- Pa. 142. 229
margin
- Theol. 6, 41
margin
- Theol. 6, 41. I
margin
- L. W. 47, 242
margin
- L. W. 47, 242. 243
margin
- L. W. 47, 242. 243. 53, 268
margin
- L. W. 47, 242. 243. 53, 268. 21, 4
margin
- Tex. 1910, 69
margin
- Wis. 1913, 19
margin
- Wis. 1913, 20—22
margin
- L. W. 58, 542
margin
- L. W. 58, 542. 47, 289
margin
- L. W. 58, 542. 47, 289. 290
margin
- L. W. 58, 542. 47, 289. 290. 292
margin
- Ma. 7, 194
margin
- Wis. 1913, 27
margin
- Wis. 1913, 27. 28
margin
- Luth. 65, 209
margin
- Luth. 65, 209. 210
margin
- Wis. 1913. über die Gren
- Theol. 6, 3765. Science.
vol d, printed page
361–364 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0445
4.
—
4. Man ſoll darum Wiſſenſchaft
a. nicht verachten. Wiſſen, ſolange es in ſeinen Grenzen bleibt, iſt gut.
Anm. a. Nach dieſer Seite hin verfehlten es die Manichäer, Myſtiker des Altertums, die Reformierten, die Bilderſtürmer, die Mönche. Die letzteren behandelten die Wiſſenſchaft als ein Privilegium ihrer Kaſte. — Das Papſttum hat die Leute in Dummheit gehalten. — Noch heute findet ſich in manchen kirchlichen Kreiſen Vorurteil gegen Seminarien und die damit verbundene wiſſenſchaftliche Ausbildung. Luth. 13, 54.
Anm. b. Wiſſenſchaftliche Bildung iſt nicht Urſache, daß manche Paſtoren geiſtlich tot ſind. Paulus, Auguſtin, Luther. Sie iſt kein Hindernis zur Förderung des le— bendigen Chriſtentums;
b. nicht überſchätzen. In den Schulen und Hochſchulen der jetzigen Zeit wird das Wiſſen meiſt zu hoch angeſchlagen. Viel Wiſſen erzeugt Charakterloſigkeit. — In katholiſchen Kirchen wird Kunſt und Wiſſenſchaft übertrieben und artet in Prunk und Pracht aus.
Anm. Paſtoren ſollen die Wiſſenſchaft weder gering ſchätzen, noch ſie hinſtellen als etwas, was dazu beitragen
kann, den Menſchen Frieden zu bringen.
- Luth. 13, 54
- Wis. 1913. 23—25
margin
- Ma. 37, 405
margin
- Ma. 37, 405. 7
margin
- Ma. 37, 405. 7. 194
margin
- Luth. 6, 161
margin
- Bro. 322
margin
- Bro. 322. 323
margin
- Luth. 13, 54
margin
- Wis. 1913, 24 — 26
margin
- Cal. 91, 30
margin
vol d, printed page
364–365 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0448
5.
Kirche und Wiſſenſchaft
5. Kirche und Wiſſenſchaft. Die Kirche iſt keine Verächterin, ſondern eine Pflegerin der Wiſſenſchaft.
a. Kunſt, Wiſſenſchaft, Erfindungen ſind den Gläubigen eine Segensgabe.
b. Die Wiſſenſchaft hat der Kirche ſchon viele Dienſte geleiſtet. Wie viel hat die Erfindung der Buchdruckerei zur Ausbreitung der Reformation beigetragen! Woimmer ein Land erforſcht wurde, folgten die Miſſionare. Wie viele Erfindungen der Neuzeit dienen der Kirche!
c. Sprachwiſſenſchaft und geſchichtliches Wiſſen dienen zum beſſeren Verſtändnis der Schrift. Jeder Paſtor ſollte eine genügende Ausbildung in dieſen Wiſſenſchaften haben. Die Kirche bedarf ſolcher Männer zu ihrem Bau, Fortgang und auch zur Verteidigung. Luth. 6, 162. Walth. Bro. 326. 327.
Anm. Nur auf dem Wege langjährigen wiſſenſchaftlichen Studiums wird man ein Theologe in voller Rüſtung.
d. Wir müſſen auch mit gebildeten Leuten verkehren. Darum kann kein Paſtor ohne ein gewiſſes Maß allgemeiner Bildung ſeiner Aufgabe gerecht werden.
e. Der Beruf und Charakter der Kirche bringen es mit ſich. Die chriſtliche Kirche enthält (menſchlich zu reden) ſelbſt eine Wiſſenſchaft, die an Tiefe und Umfang alle menſchlichen Wiſſenſchaften weit übertrifft, ſie beruht auf einer vor Jahrtauſenden geſchriebenen Urkunde, fordert von ihren Bekennern eigene Prüfung: Suchet in der Schrift. Prüfet alles. Sie lehrt auch alle Güter und Gaben des Reiches der Natur als Gottes Gabe achten.
Anm. a. Wo die großen Wahrheiten des Evangelii angenommen ſind, bekommt der Menſch auch Sinn für alles Wahre, Schöne, Gute.
Anm. b. Zwiſchen Kirche und Wiſſenſchaft iſt darum kein Gegenſatz. Wer zur Kirche gehören will, braucht nicht der Wiſſenſchaft zu entſagen. Große Männer der Wiſſenſchaft haben ihren Glauben an Chriſtum bekannt. Proc. 1901, 59—61. — Nur wenn die Wiſſenſchaft ihre Grenze verrückt und auf geiſtliche Dinge übergehen will, entſteht Konflikt. L. W. 47, 292.
- Luth. 6, 162
- Bro. 326
- Bro. 326. 327
- Proc. 1901, 59—61
- L. W. 47, 292
- L. W. 47, 289
margin
- L. W. 47, 289. 58, 541
margin
- L. W. 47, 289. 58, 541. 542
margin
- Theol. 6, 40
margin
- Theol. 6, 40. 395
margin
- Wis. 1913, 32
margin
- L. W. 21, 5
margin
- Wis. 1913, 34—36
margin
- Ma. 37, 407
margin
- L. W. 47, 292
margin
- L. W. 47, 292. 293
margin
- L. W. 21, 3
margin
- Luth. 4, 181
margin
- L. W. 21, 8
margin
- Luth. 63, 241
margin
- Luth. 63, 241. 242
margin
- Luth. 25, 18
margin
- Luth. 6, 163
margin
- Bro. 328
margin
- L. W. 47, 289
margin
vol d, printed page
365 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0449
6.
Als Pflegerin der Wiſſenſchaft hat ſich die Kirche je und je erwieſen
6. Als Pflegerin der Wiſſenſchaft hat ſich die Kirche je und je erwieſen. Das beweiſt die Geſchichte Alten und Neuen Teſtaments. Luth. 25, 17. 18.
a. Wo die Kirche unter gebildeten Völkern Eingang fand, hat ſie den Sinn für Wiſſenſchaft nicht unterdrückt, ſondern vielmehr Akademien angelegt.
b. Wo die Kirche wilde Völker aufſuchte, folgten gar bald Kunſt und Wiſſenſchaft. Wo die Kirche blühte, blühte die Wiſſenſchaft. Mit dem Verfall der Kirche ſank auch die Wiſſenſchaft.
c. Luther pflegte Kunſt und Wiſſenſchaft, führte Volksſchulen ein und legte viel Gewicht auf Sprachen.
Anm. „So lieb uns das Evangelium iſt, ſo hart laßt uns über den Sprachen halten. Wo die Sprachen nicht bleiben, muß zuletzt das Evangelium untergehen.“ Luther.
d. Unſere Synode hat blühende Lehranſtalten, treibt in ihren Schulen weltliches Wiſſen.
Anm. a. Den Vorwurf, wir ſeien Verächter der Wiſſenſchaften, weiſen wir zurück. Der Geiſt Carlſtadts und der Wiedertäufer hat unter uns keine Stätte.
Anm. b. Nur von der trunkenen Wiſſenſchaft wollen wir nichts wiſſen. Iſt jemand ein Verächter des Goldes, der nicht alles für Gold hält, was glänzt? Ma. 37, 403. 404.
Anm. c. Zwar hat ſich zu manchen Zeiten ein der Wiſſenſchaft feindliches Element in die Kirche eingeſchlichen, aber das kann man nicht der Kirche zur Laſt legen.
- Luth. 25, 17
- Luth. 25, 17. 18
- Ma. 7, 195
margin
- Schulbl. 33, 149
margin
- Schulbl. 33, 149. 150
margin
- Luth. 6, 162
margin
- Bro. 323—325
margin
- Luth. 6, 162
margin
- Bro. 326
margin
- L. W. 21, 4
margin
- L. W. 21, 4. 5
margin
- Ma. 37, 405
margin
- Ma. 7, 195
margin
- Ma. 37, 403
- Ma. 37, 403. 404
- L. W. 21, 9
margin
- Ma. 37, 406
margin
- Ma. 37, 406. 407
margin
- Schulbl. 33, 150
margin
- Ma. 7, 195
margin
- Ma. 7, 195. 196
margin
- L. W. 21, 1—3
margin
- Ma. 37, 403
margin
- Il. 94, 18
margin
- Il. 94, 18. 19
margin
- Luth. 6, 161
margin
- Luth. 6, 161. 25, 17
margin
- Luth. 6, 161
margin
- Il. 94, 19
margin
- Ma. 7, 194
margin
vol d, printed page
365–366 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0449
7.
Stellung der Wiſſenſchaft zur Schrift
7. Stellung der Wiſſenſchaft zur Schrift. Die Wiſſenſchaft iſt nicht der Bibel gleich, viel weniger über die Schrift zu ſetzen. Sie ſoll nicht als Meiſterin über der Schrift zu Gericht ſitzen L. W. 21, 34. 35, Glaubensartikel nicht korrigieren, verwerfen oder in Zweifel ziehen wollen L. W. 21, 36, die Lehre nicht fortbilden wollen. Gottes Wort allein kann Glaubensartikel ſtellen. L. W. 21, 37—39.
Anm. a. Das gilt auch von der erleuchteten Vernunft.
Anm. b. Selbſt auf ihremeigenen Gebiet hat die Miſſenſchaft nicht ſo viel Autorität wie die Schrift. Wenn Schrift und Wiſſenſchaft über denſelben wiſſenſchaftlichen Gegenſtand reden und in Widerſpruch geraten, dann liegt der Irrtum auf ſeiten der Wiſſenſchaft. Röm. 3, 4: Sollte ihr Unglaube Gottes Glauben aufheben?
Anm. c. Beſſer, die Wiſſenſchaft, die Meiſterin ſein will, geht unter, als die Religion. Wiſſenſchaft ohne Gottesfurcht iſt verderblich. Welcher unter euch ſich dünket weiſe zu ſein, der werde ein Narr in dieſer Welt. L. W. 21, 34.
Anm. d. Stimmt die Wiſſenſchaft nicht mit der Schrift, dann bleiben wir bei der Schrift. 2 Kor. 10, 5: Vernunft gefangen nehmen. Wer ein Wort der Schrift hat. der hat die Wahrheit. L. W. 50, 7. Wir halten nicht die Wiſſenſchaft, ſondern die Schrift für unfehlbar. Pa. 40. Das iſt keine Schwäche, ſondern unſere Stärke. Theol. 6, 43.
Anm. e. Ein Chriſt fragt nicht, ob die Wiſſenſchaft mit der Bibel ſtimmt. Es iſt ihm auch nicht zweifelhaft, wer recht hat. Theol. 6, 45. In keinem Falle korrigiert er die Ausſagen der Schrift nach der Wiſſenſchaft. L. W. 59, 21.
Anm. f. Verkehrt iſt es auch, die Wahrheit eines Glaubensartikels, anſtatt auf das Wort, auf den wiſſen⸗
Freikirche 1904, 51.
ſchaftlichen Nachweis oder Vernunftbeweiſe gründen zu wollen. Die Schrift braucht nicht erſt durch die Wiſſen⸗
ſchaft beſtätigt zu werden. Wir gründen unſern
Glauben nicht auf Tacitus u. ſ. w. L. W. 59, 21. 22.
Anm. g. Endlich geben auch diejenigen die Bibel
preis, die nachzuweiſen verſuchen, daß die Bibel mit der
Wiſſenſchaft unſerer Tage aufs ſchönſte ſtimmt und darum
allerlei Zugeſtändniſſe machen, z. B. daß die Tage im
Schöpfungsbericht Perioden ſind. Stellt man Harmonie
zwiſchen beiden her, ſo hat man die Bibel verloren.
- L. W. 21, 34
- L. W. 21, 36
- L. W. 21, 37—39
- L. W. 21, 34
- L. W. 50, 7
- Pa. 40
- Theol. 6, 43
- Theol. 6, 45
- Theol. 6, 45. I
- L. W. 59, 21
- L. W. 43, 177
margin
- L. W. 43, 177. 21, 33
margin
- L. W. 21, 35
margin
- L. W. 59, 20
margin
- L. W. 59, 20. 21
margin
- Mich. 88, 44
margin
- L. W. 43, 176
margin
- L. W. 43, 176. 21, 33
margin
- Schulbl. 33, 149
margin
- L. W. 50, 12
margin
- L. W. 50, 12. 21, 35
margin
- L. W. 50, 12. 21, 35. 59, 17
margin
- Syn. 1902, 7
margin
- Syn. 1902, 7. 8
margin
- Theol. 6, 42—44
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- Pa. 224
margin
- Tex. 1910, 69
margin
- Freik. 1904, 52
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- Theol. 16, 170
margin
- L. W. 21, 40
margin
- L. W. 21, 40. 41
margin
- L. W. 21, 40. 41. 59, 22
margin
- L. W. 59, 21
- L. W. 59, 21. 22
- Luth. 42, 28
margin
- Luth. 42, 28. 44
margin
- L. W. 58, 551
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366–367 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0450
8.
Die wahre Wiſſenſchaft
8. Die wahre Wiſſenſchaft. Obwohl wir weltliches
Wiſſen ſchätzen, ſo gibt es doch ein Wiſſen einziger Art,
das alles andere Wiſſen übertrifft: das Wiſſen, daß Jeſus Chriſtus iſt kommen in die Welt, die Sünder ſelig zu machen. Die Furcht Gottes iſt der Weisheit Anfang. Eph. 3, 19: Chriſtum lieb haben, iſt beſſer denn alles Wiſſen. Ma. 7, 196. 197. Lied 249, 5: Wenn ich nur Jeſum recht kenne und weiß. Lied 90, 1. 2. 7. 8: Mei⸗nes Jeſu Kreuz und Pein ſoll mein liebſtes Wiſſen ſein.
Anm. a. Paulus nennt die gebildeten Athener Ignoranten. Ap. 17, 30: die Zeit der Unwiſſenheit. Es gibt keinen größeren Mangel des Wiſſens als in Gottes Wort ungelehrt ſein. Schulbl. 39, 4.
Anm. b. Dieſes Wiſſen iſt für alle Menſchen das unentbehrlichſte und das ſeligſte Wiſſen. Es iſt der beſte Schatz, den Eltern den Kindern hinterlaſſen können. 2 Kor. 12. 14: Eltern ſollen ihren Kindern Schätze ſammeln. Luth. 27, 193.
Anm. c. Wiſſen ohne Gottesfurcht kann keinen Segen bringen.
Anm. d. Menſchliche Kunſt und Wiſſenſchaft ſind nicht das eigentliche Ziel der menſchlichen Beſtimmung.
Anm. e. Das wahre Wiſſen befähigt den Menſchen, auch die weltlichen Wiſſenſchaften recht zu gebrauchen.
Anm. f. Was iſt wahre Bildun g? Nicht bloß feines Benehmen im geſellſchaftlichen Umgang oder ein gewiſſes Maß Kenntnis. Wahre Bildung hat es nicht bloß mit dem Verſtand, ſondern mit dem Herzen zu tun.
Anm. g. Die wahre Wiſſenſchaft und Bildung werden auf unſern Lehranſtalten und in unſern chriſtlichen Schu⸗ö len erlangt.
- Ma. 7, 196
- Ma. 7, 196. 197
- Lied 249, 5
- Lied 90, 1
- Lied 90, 1. 2
- Lied 90, 1. 2. 7
- Lied 90, 1. 2. 7. 8
- Schulbl. 39, 4
- Luth. 27, 193
- Luth. 65, 385
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- Luth. 65, 385. 386
margin
- Luth. 65, 386
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- Ent. 152
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- Schulbl. 43, 54
margin
- Schulbl. 43, 54. 55
margin
- Ma. 37, 404
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- Luth. 27, 195
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- Luth. 59, 225
margin
- Luth. 59, 225. 226
margin
- Cal. 89, 39
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- Wis. 1913, 10
margin
- Wis. 1913, 10. 11
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- Schulbl. 39, 4
margin
- Luth. 59, 226
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367 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0451
9.
Die trunkene Wiſſenſchaft
9. Die trunkene Wiſſenſchaft. Die trunkene Wiſſenſchaft
a. verläßt den Boden der Tatſachen und hängt wilden Spekulationen nach.
Anm. Beiſpiele von Hypotheſen: über Sonne und Erde L. W. 45, 92. 93, Marsbewohner L. W. 47, 30. 31, das Alter der Erde L. W. 44, 364 —374, die allmähliche Entſtehung der Erde L. W. 44, 297 — 303, Entſtehung des Lebens 303—305, Entſtehung der Welt 243 —248. S. Evolution:
b. will mit Hypotheſen die Bibel bekämpfen. Auf Vernichtung der Schrift und des Chriſtenglaubens iſt es abgeſehen. Was in der Bibel
- L. W. 45, 92
- L. W. 47, 30
- L. W. 44, 364 —374
- L. W. 44, 297 — 303
- L. W. 58, 542
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- L. W. 58, 542. 47, 30
margin
- L. W. 58, 542. 47, 30. 31
margin
- L. W. 58, 542. 47, 30. 31. 293
margin
- L. W. 58, 542. 47, 30. 31. 293. 294
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- Tex. 1910, 70
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- Cal. 1906, 25
margin
- L. W. 58, 542—547
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- Theol. 16, 169
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- Theol. 16, 169. 2, 142
margin
- Theol. 16, 169. 2, 142. 144
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- Stöckh. N. T. 383
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- L. W. 47. 249
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367 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0451
—
ſich ſelbſt zu erfinden mit Ausſchluß der göttlichen Offenbarung, heutzutage aber wahnwitzige Überſchätzung der Vernunft.
Anm. k. Es gibt zweierlei Wiſſenſchaft. Die eine, die den Namen Wiſſenſchaft allein verdient, die andere, die man Afterwiſſenſchaft oder trunkene Wiſſenſchaft nennen kann.
- O. 86, 13
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- Tex. 1910, 70
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369 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0453
10.
Wiſſenſchaftliche Theologie
10. Wiſſenſchaftliche Theologie. Die falſche Wiſſenſchaft iſt auch eingedrungen in die Theologie. Die moderne Theologie
a. ſetzt die Wiſſenſchaft über die Schrift und macht der Wiſſenſchaft allerlei Zugeſtändniſſe;
b. meint, daß eigene Kraft und Vernunft genügen, um theologiſche Wahrheiten zu erkennen;
c. iſt nichts anderes als eine Wiſſenſchaft. Darum Lehrentwicklung. L. W. 51, 89. Darum der Vorwurf, die lutheriſche Kirche in Amerika hätte auf dem Gebiet der Wiſſenſchaft nichts geleiſtet, keine neue Lehre entdeckt. O. 86, 7—12. L. W. 32, 104.
Anm. a. Harnack ſchöpft aus ſeinem eigenen Ich. Eine ganz unwiſſenſchaftliche Methode! — Lutheran Ob—server: Die Wiſſenſchaft ſoll entſcheiden, welches die richtige Auslegung einer Bibelſtelle iſt. Stimmt der natürliche Sinn einer Stelle nicht mit der Wiſſenſchaft, dann ſollen wir der Wiſſenſchaft folgen. — So verliert man die Bibel. L. W. 48, 131—134.
Anm. b. WMas hat dieſe wiſſenſchaftliche Theologie ſchon alles zutage gefördert: Die Biber iſt nicht Gottes Wort, Chriſtus iſt nicht Gottes Sohn L. W. 58, 549, einer Erlöſung bedarf es nicht 549, die Kirche iſt ein rein menſchliches Produkt 548. Pentateuchkritik.
Anm. c. Theologiſche Wiſſenſchaft iſt das übel unſerer Zeit.
Anm. d. Die wahre Theologie iſt keine Wiſſenſchaft. Hier werden uns nicht bloß die Tatſachen, ſondern die Lehren ſelbſt gegeben.
- L. W. 51, 89
- O. 86, 7—12
- L. W. 32, 104
- L. W. 48, 131—134
- L. W. 58, 549
- L. W. 45, 39
margin
- L. W. 45, 39. 58, 544
margin
- L. W. 45, 39. 58, 544. 545
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- O. 94, 36
margin
- L. W. 43, 2
margin
- L. W. 43, 2. 3
margin
- Pa. 36— 38
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- L. W. 51, 559
margin
- L. W. 51, 559. 560
margin
- L. W. 45, 103
margin
- L. W. 45, 103. 104
margin
- L. W. 48, 65
margin
- L. W. 48, 65. 66
margin
- L. W. 48, 65. 66. 68
margin
- Min. 1904, 30
margin
- Min. 1904, 30. 31
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- L. W. 43, 4
margin
- L. W. 43, 4. 48, 25
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- N. Il. 1909, 49
margin
- N. Il. 1909, 49. 50
margin
- L. W. 43, 1
margin
- L. W. 45, 39
margin
- L. W. 45, 39. 51, 90
margin
- L. W. 45, 39. 51, 90. 15, 165
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- Baier, Pro. 32
margin
- Baier, Pro. 33
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369 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0453
11.
Vor ſolcher Wiſſenſchaft wollen wir bewahrt bleiben
11. Vor ſolcher Wiſſenſchaft wollen wir bewahrt bleiben. Führt die Wiſſenſchaft ab von der Bibel, ſo iſt ſie eine Mißgeburt des menſchlichen Geiſtes. Luth. 4, 49.
Anm. a. Solche Anſprüche der Wiſſenſchaft ſollen wir ebenſo wie das Papſttum zurückweiſen und gründlich verachten. Gott hat ſeine Kirche nicht auf die Ergebniſſe der menſchlichen Wiſſenſchaft gebaut.
Anm. b. In ſolcher Wiſſenſchaft findet man auch keinen Frieden. Manche, die ſich in allen Pfützen der Wiſſenſchaft gewälzt haben, ſehnen ſich wieder nach dem alten Chriſtenalauben. Die Wiſſenſchaft muß umkehren. L. W. 21, 334. 335.
Anm. c. Das Chriſtentum fährt fort in ſeinem Siegeslauf.
Anm. d. Wenn es auf uns ankäme, würde es uns freilich nicht gelingen, uns vor ſolcher Wiſſenſchaft zu bewahren, aber wir haben Gottes Wort, das den Betrug
der Wiſſenſchaft aufdeckt.
- Luth. 4, 49
- L. W. 21, 334
- L. W. 21, 334. 335
- L. W. 47, 294
margin
- L. W. 43, 5
margin
- L. W. 43, 5. 7
margin
- L. W. 43, 180
margin
- L. W. 43, 180. 181
margin
- L. W. 44, 79
margin
- L. W. 47, 295
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369–370 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0453
12.
—
12. Warum haben wir vor der trunkenen Wiſſenſchaft
keinen Reſpekt?
a. Wir ſind von der Irrtumsloſigkeit der
Schrift überzeugt. In Wahrheiten, von denen die
Wiſſenſchaft nichts weiß, iſt die Schrift die einzige Er⸗
kenntnisquelle.
Anm. Wenn uns erſt geſchichtliche Forſchung ſagen
muß, was in der Schrift wahr iſt, dann find wir nicht
beſſer ab als die Papiſten.
b. Die Unzuverläſſigkeit und Unhalt⸗
barkeit der wiſſenſchaftlichen Hypotheſen kann man
ſchon mit Vernunftgründen dartun:
1. Die ſchriftwidrigen Aufſtellungen der Wiſſenſchaft ſind nur Hypotheſen. Iſt es nicht Torheit, zu behaupten, die Schrift enthalte Irrtümer, bloß weil ſie nicht mit den unbewieſenen Hypotheſen der Wiſſenſchaft ſtimmt? Tex. 1910, 70.
Anm. Das iſt auch keine Wiſſenſchaft. Die wahre Wiſſenſchaft läßt nur Tatſachen reden und ſchöpft nicht aus dem eigenen Ich. Sie bleibt innerhalb ihrer Grenzen. Geometrie und Phyſik können keine Theologie lehren.
2. Die Hypotheſen werden nur von einem Teil der Gelehrten angenommen, von andern wie— der bekämpft. Ihre Zeugniſſe ſtimmen nicht überein.
3. Die Wiſſenſchaft iſt zu beſchränkt, der Menſch lebt nicht lange genug, um z. B. eine grünliche Forſchung der Erdformationen zu Ende zu füh— ren. Auf Fragen wie dieſe: Wie iſt das Leben entſtanden? und andere muß der Naturkenner antworten: Janoramus.
4. Die Wiſſenſchaft overiert zu viel mit unlogiſchen Beweisführungen L. W. 59, 215—222, mit bloßen Behauptungen 256—2360, mit irrigen Behauptungen, die ſchon längſt widerlegt ſind 306 bis 309, operiert manchmal mit Fälſchungen der Tatſachen. Häckel. Luth. 39, 182. L. W. 59, 310—312.
Anm. Dahin gehört auch die Unwahrheit, daß ſo ziemlich alle Denker um der Wiſſenſchaft willen ge— zwungen ſeien, demtſchriſtlichen Glauben den Abſchied zu geben. Viele wiſſenſchaftliche Größen haben den Glauben an Gott bekannt.
5. Während man auf der einen Seite die Wunder der Bibel leugnet und ſtreicht, verkündigt man viel ggrößere Wunder als wiſſenſchaftliche Tatſachen, z. B. daß die Welt von ſelbſt ſich entwickelt hat aus Nebelflecken, oder daß ſie ewig iſt, daß ſich aus dem Tode das Leben von ſelbſt entwickelt hat. Welche Märchen ſie uns aufgetiſcht ha—
ben über die klugen Atome, Revolution der Atome, die klugen Giraffen u. ſ. w. Luth. 69, 358. 359.
6. Ungläubige ſind nicht unparteiiſch, ſon— dern von vornherein gegen die Schrift eingenommen. Wenn Joſephus der Bibel widerſpricht, dann iſt die Bibel falſch! Warum nicht Joſephus?
7. Die Syſteme der Wiſſenſchaft ſind unbeſtändig. Was man früher für gewiß hielt, iſt durch neue Forſchungen wieder über den Haufen gewor— fen. Eine Theorie löſt die andere ab. L. W. 44, 247. Die Aſtronomie hat ſich oft korrigiert. Theol. 6, 45. Hypotheſen fallen wie Eintagsfliegen. L. W. 54, 565. 566. 3.
Anm. a. Beiſpiele, wie unſicher die Ergebniſſe der Forſchungen manchmal ſind: Luth. 69, 205. 42, 46. 26, 116. Il. 88, 55.
Anm. b. Wir rauſchen an der Reihe der wiſſenſchaftlichen Hypotheſen vorüber wie an den Tele— graphenſtangen, wenn man im Zug iſt.
Anm. c. Wie unſicher die Ergebniſſe der Wiſſenſchaft ſind, geben Männer der Wiſſenſchaft ſelbſt zu.
8. Die moderne Wiſſenſchaft untergräbt die Sittlichkeit, da ſie den Glauben an Gott zerſtört. Daß ſich die meiſten Verbrechen unter den Ungebildeten befinden, läßt ſich nicht erweiſen. Schulbl. 30, 188.
c. Anfgefundene Steine und Inſchrif⸗—
ten haben die Bibel ſchon zu oft beſtätigt. Die Steine
ſchreien. Luk. 19, 40. Beiſpiele: Beſtätigung des
Schöpfungsberichtes L. W. 44, 167, der Sintflut 168,
der Geſchichte Joſephs 169, der Wanderung durch die
Wüſte L. W. 20, 372. 373, der Schätzung zur Zeit des
Auguſtus L. W. 59, 22. Ma. 14. 367. Syn. 86, 37.
L. W. 44. 171. — über Ausgrabungen in Aſſyrien L.
W. 57, 492—509. 58, 14—325.
Anm. a. Ptolemäus hatte die Sterne richtig gezählt:
10261 (Im Gegenſatz zur Schrift 1 Moſ. 15, 5.) Spä⸗
ter aber kam das Fernrohr auf und der Himmel ſah ganz
anders aus.
Anm. b. Es darf uns nicht beirren, wenn manchmal
aufgefundene Steine und Schriften der Bibel wirklich wi⸗
derſprechen. Es wäre kein Wunder, da ſie von irrtums—
fähigen Menſchen geſchrieben worden ſind. Oft werden
die Funde auch mit Unrecht zu Ungunſten der Bibel ge—
deutet. Delitzſch. L. W. 51, 286—288. 48. 282. Wäh⸗
rend die einen manchmal meinen, daß die Funde mit der
Bibel ſtreiten, ſind ſie andern herrliche Zeugniſſe für die
Wahrheit des Wortes. Jo. 92, 67.
Anm. c. Man mache auch nicht zu viel Weſen davon,
wenn Naturforſcher Beweiſe für die Bibel bringen. Un-
ſer Glaube hängt nicht von ſolchen Beweiſen ab.
- Tex. 1910, 70
- L. W. 59, 215—222
- Luth. 39, 182
- L. W. 59, 310—312
- L. W. 59, 17—27
margin
- L. W. 59, 17
margin
- Mich. 1904, 29
margin
- L. W. 59, 22
margin
- L. W. 59, 22. 23
margin
- L. W. 59, 70—72
margin
- L. W. 59, 72—76
margin
- L. W. 59, 72—76. 43, 5
margin
- L. W. 59, 72—76. 43, 5. 6
margin
- L. W. 59, 23
margin
- L. W. 59, 23. 24
margin
- L. W. 59, 23. 24. 53, 125
margin
- L. W. 59, 23. 24. 53, 125. 44, 103
margin
- L. W. 59, 23. 24. 53, 125. 44, 103. 105
margin
- L. W. 59, 25—27
margin
- L. W. 59, 312
margin
- L. W. 59, 260—267
margin
- L. W. 59, 260—267. 362
margin
- L. W. 59, 260—267. 362. 44, 248
margin
- L. W. 59, 260—267. 362. 44, 248. 249
margin
- Luth. 69, 358
- Luth. 69, 358. 359
- Luth. 69, 358. 359.
6
- L. W. 44, 247
- Theol. 6, 45
- L. W. 54, 565
- L. W. 54, 565. 566
- L. W. 54, 565. 566. 3
- Luth. 69, 205
- Luth. 69, 205. 42, 46
- Luth. 69, 205. 42, 46. 26, 116
- Il. 88, 55
- Schulbl. 30, 188
- L. W. 44, 167
- L. W. 20, 372
- L. W. 20, 372. 373
- L. W. 59, 22
- Ma. 14. 367
- Syn. 86, 37
- L. W. 44. 171
- L. W. 57, 492–509
- L. W. 58, 14–325
- L. W. 51, 286—288
- L. W. 51, 286—288. 48
- L. W. 51, 286—288. 48. 282
- Jo. 92, 67
- L. W. 59, 358
margin
- L. W. 59, 358. 359
margin
- L. W. 59, 403 —407
margin
- L. W. 59, 403 —407. 52, 564
margin
- L. W. 59, 403 —407. 52, 564. 519
margin
- L. W. 59, 403 —407. 52, 564. 519. 565
margin
- Pa. 34
margin
- W. 65, 56
margin
- Il. 88, 55
margin
- L. W. 53, 268
margin
- L. W. 44, 82
margin
- L. W. 44, 82. 83
margin
- Luth. 29, 103
margin
- L. W. 59, 407— 412
margin
- Luth. 41. 44
margin
- Luth. 41. 44. 65, 279
margin
- Luth. 41. 44. 65, 279. 63, 40
margin
- Luth. 41. 44. 65, 279. 63, 40. 41
margin
- Schulbl. 38, 92
margin
- Schulbl. 38, 92. 37, 96
margin
- Schulbl. 38, 92. 37, 96. 32, 155
margin
- Schulbl. 38, 92. 37, 96. 32, 155. 30, 380
margin
- Schulbl. 38, 92. 37, 96. 32, 155. 30, 380. 48, 377
margin
- Schulbl. 38, 92. 37, 96. 32, 155. 30, 380. 48, 377. 43, 116
margin
- Schulbl. 38, 92. 37, 96. 32, 155. 30, 380. 48, 377. 43, 116. 117
margin
- Pa. 146
margin
- Pa. 146. 147
margin
- N. Il. 1909, 55
margin
- L. W. 44, 135—139
margin
- L. W. 44, 135—139. 243
margin
- L. W. 44, 135—139. 243. 297
margin
- L. W. 44, 135—139. 243. 297. 364
margin
- W. 65, 31
margin
- W. 65, 31. 32
margin
- W. 65, 31. 32. 44
margin
- Luth. 2, 6 Rationalism and the Bible. (Continued.)
margin
- L. W. 59, 21
margin
- L. W. 59, 21. II
margin
vol d, printed page
370–371 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0454