A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
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—
aller lutheriſchen Synoden des Landes.
Abhandlungen.
Vereinigung. Quart. 11, 10—31. 79—99. Wird 60, 49—60. 97— 105. 193—201. 241— 256. Zur
Einigungsfrage. Luth. 68, 231. 232. Was ſteht der Vereinigung der lutheriſchen
Cal. 1916.
Vereinigung
aller lutheriſchen Synoden dieſes Landes.
- Quart. 11, 10—31
- Quart. 11, 10—31. 79—99
- Luth. 68, 231
- Luth. 68, 231. 232
- Cal. 1916.
Vereinigung
a
vol d, printed page
108 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0192
1.
Die Zerriſſenheit der lutheriſchen Kirche dieſes Landes
1. Die Zerriſſenheit der lutheriſchen Kirche dieſes Landes. 67 lutheriſche Synoden! Zwar ſind viele von dieſen Synoden eins im Glauben und nur durch die Sprache getrennt oder ſie arbeiten in einem Sinn und Geiſt neben einander her, doch iſt die lutheriſche Kirche über Lehre und Praxis in viele Teile geſpalten.
Anm. a. Die Zerſplitterung unſerer Kirche iſt nicht entſtanden über Mitteldinge (Schisma), auch nicht dadurch, daß man europäiſche Gebräuche und Raſſenunterſchiede hätte geltend machen wollen L. W. 60, 419, ſondern weil man in Fragen der Lehre uneins wurde oder ſchon uneins war.
Anm. b. Die Folgen dieſer Zerriſſenheit ſind überall bemerkbar. Wo ein Paſtor ganz gut allein ar— beiten könnte, ſtehen zwei Paſtoren mit zwei Gemein— den, die ſich gegenſeitig bekämpfen. Jede Syonode hat ihre beſonderen Lehranſtalten, DUrn Miſſionen.
Anm. c. Auch die Sekten dieſes Landes ſind meiſt alle geſpalten. Nur die katholiſche Kirche ſteht als ein Großes und Ganzes da.
60 Vereinigungsbeſtrebungen ſind in unſerer Zeit im
ang
a. unter den Sekten. Die Sonderlehren ſieht man nicht mehr als Grund für kirchliche Trennung an. Da man an der „ſozialen, moraliſchen, politiſchen Aufgabe“ der Kirche bereits gemeinſchaftlich arbeitet, ſucht man auch alle Streitkräfte zu vereinigen und auszunützen;
b. innerhalb der lutheriſchen Kirche. Das war das Beſtreben von Anfang: Womöglich eine große lutheriſche Synode dieſes Landes. Daraus ging die Generalſynode hervor. Das iſt einer der Zwecke der Synodalkonferenz: Vereinigung aller lutheriſchen Syno-den Amerikas zu einer rechtgläubigen amerikaniſchlutheriſchen Kirche. Schon viele freie Konferenzen ſind 6 dieſem Zwecke abgehalten worden. Gnadenwahl
1.
Anm. Manche meinen: Iſt wirklich Urſache genug dafür vorhanden, daß die Lutheraner ſich feindlich gegenüberſtehen? Sie wollen ſich alle an die lutheriſchen Bekenntniſſe halten Innerhalb der verſchiedenen Körper leben Tauſende von Chriſten, die keine Ahnung haben, warum ſie eigentlich in verſchiedenen Lagern ſte4 Sie hören wohl auch dasſelbe in den Prediaten.
- L. W. 60, 419
- Mit. 67, 7
margin
- Cal. 1916, 8
margin
- Quart. 11, 22
margin
- Cal. 1916, 9
margin
- Quart. 11, 15
margin
- Quart. 11, 15. 16—20
margin
- Mit. 67, 7
margin
- Mit. 67, 7. 8
margin
- Luth. 5. 36
margin
- Luth. 5. 36. 37
margin
- Luth. 5. 36. 37. 45
margin
- Luth. 5. 36. 37. 45. 46
margin
- Quart. 11, 82
margin
vol d, printed page
108–109 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0192
3.
Zu unterſcheiden iſt Einigung und Vereinigung
3. Zu unterſcheiden iſt Einigung und Vereinigung. Anſtrebung von
a. Einigung iſt nötig. Das Beſtreben, die Spaltung oder die Differenzen womöglich zu beſeitigen, muß jedes Chriſten heilige Aufgabe ſein. Wer aus kirchenpolitiſchen Gründen dieſe Zerſplitterung aufrecht erhalten wollte, müßte als ein gefährlicher Sektierer angeſehen werden;
b. Vereinigung oder äußerlicher Zuſammenſchluß iſt nicht unbedingt nötig. Es iſt unverboten, daß Synoden auf demſelben Gebiete friedlich neben einander arbeiten.
Anm. a. Das Ärgernis liegt nicht darin, daß es ſo viele Synoden gibt, ſondern darin, daß ſie nicht einig ſind in der Lehre und ſich darum bekämpfen müſſen.
Anm. b. Die Vereinigung aller Synoden, die im Glauben einig ſind, halten viele für ein herrliches Ding. Gründe:
1. Eine ſolche vereinigte lutheriſche Kirche könnte
ſich nach außen hin viel beſſer geltend machen. —
Verſteht man darunter eine gemeinſame kräftigere
Förderung der Predigt des Evangelii, ſo iſt das
richtig. Soll es aber heißen, daß man in ſozialer
und politiſcher Hinſicht um ſo erfolgreicher ſein
könne, ſo iſt zu bedenken daß die Kirche ſolche Auf⸗
gabe nicht hat.
2. Eine ſolche vereinigte lutheriſche Kirche könne
die politiſchen Beſtrebungen des Papſttums beſſer be⸗
kämpfen, gegen die politiſchen Umtriebe des Papſt⸗
tums gemeinſame Front machen. — Rom auf po-
litiſchem Gebiete zu bekämpfen, iſt aber nicht Auf-
gabe der Kirche. Die Kirche kämpft gegen Rom nur
mit geiſtlichen Wafſen. Als Bürger werden die Lu-
theraner aus einfachem Patriotismus und Vater⸗-
landsliebe die politiſchen Umtriebe des Papſtes be⸗
kämpfen.
Anm. a. Die Freude über eine ſo große Körperſchaft
müßte aber eine geiſtliche ſein und nicht Selbſtverherr—
lichung zur Quelle haben.
Anm. d. Eine große Vereinigung hat auch mancherlei
Gefahren. Solche Organiſation iſt das Ergebnis menſch⸗
licher Erwägung und leidet darum an allerlei Mängeln.
Dazu kommt jetzt immer noch der Sprachenunterſchied,
der einer Vereinigung mit Schweden, Dänen, Norwe⸗-
gern, Engliſchen hinderlich im Wege ſteht.
- Quart. 11, 21
margin
- Quart. 11, 21. 22
margin
- Quart. 11, 21
margin
- Quart. 11, 21. 23—25
margin
- Quart. 11, 26
margin
- Quart. 11, 26. 27
margin
- Quart. 11, 25—27
margin
- Quart. 11, 28
margin
- Quart. 11, 26
margin
- Quart. 11, 29—31
margin
vol d, printed page
109–110 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0193
4.
—
4. Einigung und Vereinigung müſſen geſchehen auf
Grund der Lehre. Jede Vereinigung, die nicht auf der
Grundlage der wahren Einigkeit in der Lehre beruht,
iſt Gott ein Greuel. Wir ſollen niemand als unſern
Bruder anerkennen, der nicht mit uns in der Lehre ei-
nig iſt.
Anm. a. In Bezug auf die Lehre darf man keine
Kompromiſſe machen. Kompromiſſe koſten immer ein
Stück der Wahrheit. Quart. 9, 279. Die Gefahr, im
Intereſſe äußerlicher Vereinigung vom Wort zu weichen,
iſt groß. L. W. 60, 49. 50.
Anm. b. Jede Vereinigung, wo das lutheriſche Be⸗
kenntnis zu kurz kommt, iſt Unionismuus.
Anm. c. Manche wollen nur die Hauptwahrheiten
feſtgehalten wiſſen. Im Weſentlichen eins, im Unwe⸗
ſentlichen Freiheit. Aber unter den Schriftlehren gibt
es keine unweſentlichen Lehren, die man fallen laſſen
könnte. Wir können keinem Chriſten die Freiheit ge⸗
ſtatten, nach Gutdünken Schriftlehren zu verwerfen.
- Quart. 9, 279
- L. W. 60, 49
- L. W. 60, 49. 50
- Quart. 11, 79
margin
- Quart. 11, 79. 84
margin
- Quart. 11, 79. 84. 85
margin
- Cal. 1916, 5—8
margin
- Cal. 1916, 5—8. 12
margin
- Cal. 1916, 5—8. 12. 13
margin
- Quart. 11, 79
margin
- L. W. 60, 130—132
margin
- Quart. 11, 86
margin
- Quart. 11, 86. 87
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vol d, printed page
110 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0194
5.
—
5. Zur Erreichung ſolcher Einigkeit im Geiſt dienen
a. freie Konferenzen, wie ſie ſchon öfter ab⸗
gehalten worden ſind:;
b. Schriften, die die Lehrunterſchiede behandeln,
wenn ſie im rechten Sinn und Geiſt geſchrieben worden
ind.
Anm. a. Die in den letzten Jahren erſchienenen
Schriften zur Einigung ſind:
1. Zur Einigung. Dr. F. Pieper. Theol. 17,
129—136. Quart. 10, 216—219. L. W. 59, 223. 14
*
Zeugniſſe.
Aus der Ohioſynode.
Zur Einigung.
Prof. Fritſchel.
Erwählung und Bekehrung. D. Keyſer.
Wahrheit und Friede. F. Schmidt.
D. Gerberding.
Anm. b. Soll eine Einigung zwiſchen Miſſouri und
den Gegnern ſtattfinden, ſo muß von den letzteren das
menſchliche Verhalten“ aufgegeben werden.
Anm. c. Vereinigung mit Jowa L. W. 59, 32—34.
Beſchlüſſe der Jowaſynode in Bezug auf Annäherung
(Oſhkoſh) L. W. 59, 515. A symposium on inter-
synodical relations Theol. 16, 165. L. W. 58, 176. Anm. d. Wir müſſen die Lehre des Wortes bekennen,
den Erfolg aber Gott anheimſtellen.
- Theol. 17,
129—136
- Quart. 10, 216—219
- L. W. 59, 223
- L. W. 59, 223. 14
- Luth. 69, 43
margin
- L. W. 2, 4 Preface to Volume 1856.
margin
- Luth. 69, 159
margin
- Luth. 69, 159. 333
margin
- L. W. 60, 34
margin
- L. W. 60, 34. 50
margin
- L. W. 60, 34. 50. 57—60
margin
- L. W. 60, 34. 50. 57—60. 79
margin
- L. W. 60, 34. 50. 57—60. 79. 97
margin
- L. W. 59, 32—34
- L. W. 59, 515
- Theol. 16, 165
- L. W. 58, 176
- L. W. 60, 80
margin
- L. W. 60, 80. 81
margin
- L. W. 60, 80. 81. 370
margin
- L. W. 60, 323—325
margin
- L. W. 60, 323—325. 368
margin
- L. W. 60, 323—325. 368. 369
margin
- L. W. 60, 275—281
margin
- Quart. 11, 140
margin
- Quart. 11, 140. 141
margin
- L. W. 60, 325
margin
- L. W. 60, 466
margin
- L. W. 60, 37
margin
- L. W. 60, 37. 79
margin
- L. W. 60, 37. 79. 80
margin
- Luth. 69, 155
margin
- Luth. 69, 155. 156
margin
- L. W. 60, 49
margin
vol d, printed page
110–111 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0194
6.
—
6. Einigungsbeſtrebungen müſſen im richtigen Sinn
und Geiſt geführt werden.
a. Aller Parteigeiſt muß ausgeſchloſſen werden.
b. Der Gegner muß ehrlich und redlich behandelt wer⸗
en.
c. Alles Perſönliche und alles Verletzende muß dabei
ausgeſchloſſen werden.
d. Unnütze Wortgezänke ſind zu vermeiden.
Anm. Manchen Vorteil gewährt es, wenn man nicht
bloß auf das Verkehrte hinweiſt, ſondern auch auf das
Richtige, auf den gemeinſchaftlichen Grund und Boden,
auf dem wir noch ſtehen.
- L. W. 60, 252—256
margin
- Luth. 69, 245
margin
- Luth. 69, 245. 246
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vol d, printed page
111 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0195
7.
—
7. Vereinigung der norwegiſchen Lutheraner.
Abhandlungen: Vereinigungsſache in den norwegi⸗
ſchen Synoden Quart. 8, 81—98. Fortgang der Ver⸗
einigungsbeſtrebungen Quart. 9, 132—135.
a. Die norwegiſchen Vereinigungstheſen. Opgjjör.
Syn. 1912, 15—18. F. Pi. Zur Einigung 5—8. Die⸗
ſelben engliſch Syn. 1912, 18—21. Quart. 9, 271. b. Die norwegiſche Sache auf der Synodalkonferenz.
Das Schreibeen der Synodalkonferenz an die Norweger
Syn. 1912, 21—24.
c. Die norwegiſche Extraſynodalſitzung und ihr Reſul-
tat Quart. 10, 225—247.
Anm. Über die norwegiſche Vereinigung: L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467. 516. 561—563. 60, 35—37. 87. 181. 230.
420. 515—519. 563.
- Quart. 8, 81—98
- Quart. 9, 132—135
- Syn. 1912, 15—18
- Syn. 1912, 18—21
- Quart. 9, 271
- Syn. 1912, 21—24
- Quart. 10, 225—247
- L. W. 58,
511—515
- L. W. 58,
511—515. 59, 32
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467. 516
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467. 516. 561—563
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467. 516. 561—563. 60, 35—37
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467. 516. 561—563. 60, 35—37. 87
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467. 516. 561—563. 60, 35—37. 87. 181
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467. 516. 561—563. 60, 35—37. 87. 181. 230
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467. 516. 561—563. 60, 35—37. 87. 181. 230.
420
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467. 516. 561—563. 60, 35—37. 87. 181. 230.
420. 515—519
- L. W. 58,
511—515. 59, 32. 81. 82. 176. 227. 271. 322. 371.
464—467. 516. 561—563. 60, 35—37. 87. 181. 230.
420. 515—519. 563
- Luth. 69, 229
margin
- Luth. 69, 229. 230
margin
- Quart. 9, 133
margin
- L. W. 58. 222
margin
- L. W. 58. 222. 223
margin
- L. W. 58. 222. 223. 367
margin
- Quart. 9, 269
margin
- W. 58, 412
margin
vol d, printed page
111 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0195