A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
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—
Tc ufel.
Abhandlungen.
Die Lehre von den Engeln. Mit. 85. Die Wirkſamkeit
1 Menſchen. Mich. 1901. — Hön. Dog. § 25, Seite 289 ff.
S. L. W. 23, 335—338. 362—364. 24, 14. 15. Theol. 3,
5. 106. Outlines.
Abriß.
Daß es einen perſönlichen Teufel gibt. S 1. Von Gott gut erſchaffen, abgefallen,
ewig verſtoßen. § 2.. Folgen des Falles: Verſtand verfinſtert, Wille verderbt. § 3.
Name, Zahl, wohlorganiſiertes Reich, Geiſt, Macht, Liſt. S 4. Wirkſamkeit unter
den Menſchen. § 5. Seine Kampfesweiſe. § 6. Warum läßt Gott dem Teufel ſolche
Gewalt zu? §7. Chriſtus hat den Teufel überwunden. § 8. Dem Teufel ſollen wir
widerſtehen. § 9.
Teufel.
1. Daß es einen Teufel gibt, wird von vielen als Aber⸗
glaube verlacht. Die Aufgeklärten haben den Teufel tot—
geſchlagen.
Anm. a. Der Teufel ſoll kein perſönliches We⸗
ſen ſein. Die Stellen der Schrift, die vom Teufel han⸗
deln, ſeien nicht buchſtäblich zu faſſen. Der Teufel ſei
Perſonifikation des Böſen (Mrs. Eddy, Ma. 37, 70), die
böſe Luſt im Herzen (Neuproteſtanten, Günth. 114), die
unglücklichen Menſchenſeelen. (Mormonen. Ma. 37,
71. Ruſſell. Luth. 64, 40.) — Dagegen:
1. Der Teufel redet und handelt, wie ein ver⸗
nünftiges Weſen, und der Herr handelt demgemäß
mit ihm. Der Teufel iſt nicht ein Phantom, wie
ein „Erlkönig“.
2. Die Schrift erzählt die Geſchichte ſeines Ur⸗
ſprungs, ſein Weſen, Eigenſchaften, Werke, Einfluß.
3. Satan hat geſündigt. Das kann man nur von
vernünftigen Weſen ſagen.
Anm. b. Die Lehre vom Teufel ſoll gegen die Ver⸗
nunft ſein. — Dagegen:
1. Daß es in dieſem ungeheuren Weltall außer
dem Menſchen noch andere mit Vernunft begabte
Geſchöpfe gibt, die einen freien Willen haben und
von denen manche, wie die Menſchen, ſündigten, iſt
nicht gegen die Vernunft.
2. Das wird auch durch die Erfahrung beſtätigt.
Man hört oder erlebt manchmal Dinge, denen eine
dämoniſche Gewalt zu Grunde liegt.
3. Viel unbegreiflicher für die Vernunft ſind an⸗
dere Lehren der Schrift, z. B. von der Perſon Chri:
ſti, von der Wiedergeburt u. ſ. w.
4. Verworfen wird dieſe Lehre nicht, weil ſie un—
vernünftig iſt, ſondern aus Feindſchaft wider Got⸗
tes Wort.
Anm. c. Wer den Teufel leugnet, muß auch den
Sündenfall, die Erbſünde, Erlöſung., Taufe, Evange⸗
lium leugnen.
Anm. d. Den Teufel leugnen wäre ebenſo, wie wenn
man in einer Stadt, wo alle Nächte eingebrochen wird,
den Richter überzeugen wollte, es ſeien keine Diebe da. Anm. e. Viele glauben, es gäbe keinen Teufel, weil
ſie ihn nicht ſehen können. Sie machen es, wie der Vo⸗
gel Strauß, der ſeinen Kopf in die Erde ſteckt und meint
der Feind ſei nicht da, weil er ihn nicht ſieht.
Anm. f. Man kann dem Teufel keinen größeren Ge— fallen tun, als wenn man ihn leugnet.
Einwand 1. Chriſtus habe ſich der abergläubiſchen Anſchauungsweiſe anbequemt.
Einwand 2. Der Teufel werde von vielen aufgefordert zu kommen, aber er laſſe ſich nicht ſehen.
Einwand 3. Die Lehre vom Teufel ſei eine harte Lehre und ſittlich gefährlich. — Sie ſtellt die Sünde in das rechte Licht und iſt unſer Zuchtmeiſter auf Chriſtum.
Anm. g. Im Mittelalter wurde freilich auch dieſe Lehre gemißbraucht und viele Perſonen verbrannt, weil man meinte, ſie ſtünden mit dem Teufel in Verbindung.
- Hön. Dog. § 25, Seite 289
- L. W. 23, 335—338
- L. W. 23, 335—338. 362—364
- L. W. 23, 335—338. 362—364. 24, 14
- L. W. 23, 335—338. 362—364. 24, 14. 15
- Theol. 3,
5
- Theol. 3,
5. 106
- Theol. 3,
5. 106. O
- Ma. 37, 70
- Günth. 114
- Ma. 37,
71
- Luth. 64, 40
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 132
margin
- Mich. 1901, 8
margin
- Mich. 1901, 8. 11
margin
- Ma. 8, 321
margin
- Neb. 86, 19
margin
- Ma. 37, 69
margin
- Ma. 37, 69. 8, 322
margin
- Mag. 3, 42
margin
- Ma. 37, 70
margin
- Ma. 37, 70. 71
margin
- Mag. 3, 42
margin
- Walth. Ev. 108
margin
- Theol. 3, 15
margin
- Ma. 7, 48
margin
- Ma. 3, 81
margin
- Ma. 3, 81. 7, 48
margin
- Walth. Ev. 108
margin
- Stock 951
margin
- Luth. 17, 175
margin
- Mich. 1901, 12
margin
- Mich. 1901, 12
margin
- Stock 951
margin
- Neb. 86, 19
margin
- Neb. 86, 19. 20
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 132
margin
- Mit. 85. Die Wirkſamkeit
- Mich. 1901. —
- Löber, Dog. 362 — 11—20.
- Luth. 53,
vol c, printed page
927–929 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0007
2.
—
2. Die Schrift lehrt, daß es einen Teufel gibt, und zwar iſt er
a. von Gott heilig und gut erſchaffen, wie alle Engel. 1 Moſ. 1, 31: und ſiehe da, es war ſehr gut. Er iſt Gottes Geſchöpf. L. W. 23, 335. 336;
b. von Gott abgefallen. Joh. 8, 44: nicht beſtanden in der Wahrheit. 2 Petr. 2, 4: die Engel, die geſündigt haben. Judä 6: Die Engel, die ihr Fürſtentum nicht behielten.
Anm. a. Die Möglichkeit des Falles lag in der aner— ichaffenen Freiheit der Engel.
Anm. b. Dieſer Fall geſchah nicht durch Verführung anderer. ſondern aus eigenem, freiem Willen. Die Engel haben die ſündlichen Gedanken und das ſündliche Wollen ſelbſt in ſich erregt. Joh. 8, 44: von ſeinem Eigenen.
Anm. c. Wie das möglich war, daß eine heilige Kreatur ſündigen konnte, können wir nicht erklären.
Anm. d. Durch welche Sünde ſind die Teufel gejallen? Da ſie Adam und Eva zum Hochmut und Gottgleichſeinwollen verſuchten, ſo nehmen viele an, daß Hochmut des Teufels Sünde war. Joh. 8, 41: er iſt nicht beſtanden in der Wahrheit. ö
Anm. e. Wann der Fall geſchehen iſt, ſagt die Schriſt nicht. Er muß geſchehen ſein nach Vollendung der Schöpfung (1 Moſ. 1, 31) und vor dem Fall der Menſchen.
Anm. f. Warum ſchreibt Moſes nichts davon? — Vielleicht. weil Gott für die Teufel keine Erlöſung beſchloſſen hat.
Anm. g. Ob die Teufel alle auf einmal oder nach und nach gefallen ſind, ſagt die Schrift nicht.
Antitheſe. Manichäer und andere leugnen, daß der Teufel erſt durch den Fall böſe geworden ſei und behaupten, daß er von Natur ſo ſei:
(. von Gottewigverſtoßen. Matth. 355, 41: in das ewige Feuer, das bereitet iſt dem Teufel und ſeinen Engeln. 2 Petr. 2, 4: mit Ketten der Finſternis zur Hölle verſtoßen. Judä 6: behalten zum Gericht des großen Tages.
Anm. a. Sie ſind ſchon jetzt zur Hölle verſtoßen. Das Urteil iſt gefällt. Darum können ſie ſich deſſen nicht tröſten, daß es einen Gott gibt. Jak. 2, 19. Die Strafe
iſt aber auch noch zukünftig. Matth. 8, 29: Biſt du he kommen, uns zu quälen, ehe denn es Zeit iſt?
Anm. b. Jetzt läßt Gott die Teufel noch eine Zei lang auf Erden, endlich aber wird er ſie zum Schem ſeiner Füße legen.
Anm. c. Ewig wird ihre Höllenſtrafe ſein.
Matt 25, 41. Eine Rückkehr für ſie iſt nicht möglich.
Anm. d. Chriſtus hat nicht die Natur der Engel a genommen. Hebr. 2, 16. Warum die Menſchen erle ſind und die Teufel nicht? Vielleicht, weil die Menſche verführt worden ſind, die Teufel nicht. Beantwort— können wir dieſe Frage nicht. Preiſen wir Gott für ſein Gnade, daß er uns erlöſt hat.
Antitheſe. Daß die Höllenſtrafen der Teufel nic ewig ſeien, iſt nach Origenes oft gelehrt worden. Ma beruft ſich auf Gottes Barmherzigkeit. Univerſaliſten! W. 14, 157.
Einwand. Materielles Feuer könne nicht auf Geiſt wirken.
- L. W. 23, 335
- L. W. 23, 335. 336
- Mich. 1901, 11
margin
- Theol. 3, 15
margin
- Löb. 362
margin
- Süd. 88. 11
margin
- Mit. 85, 15
margin
- Luth. 53, 105
margin
- Theol. 11, 163
margin
- Walth. Ev. 122
margin
- Neb. 86, 20
margin
- Hön. Dog. 289
margin
- L. W. 23, 336
margin
- L. W. 23, 336. 337
margin
- Löb. 263
margin
- Theol. 3, 15
margin
- Theol. 3, 15. 16
margin
- Mit. 85, 15
margin
- Mich. 1901, 12
margin
- Neb. 86, 20
margin
- L. W. 23, 336
margin
- L. W. 23, 336. 337
margin
- Löb. 364
margin
- Hön. Dog. 294
margin
- Mit. 85, 15
margin
- Baier 1, 132
margin
- Theol. 3, 15
margin
- Hön. Dog. 291
margin
- Mit. 85, 15
margin
- Luth. 53, 105
margin
- L. W. 23, 338
margin
- Baier 1, 133
margin
- Baier 1, 133
margin
- Luth. 53, 105
margin
- Luth. 53, 105. 106
margin
- Mit. 85. 26
margin
- Mich. 1901, 88
margin
- Theol. 11, 164
margin
- Theol. 11, 164. 165
margin
- Mit. 85, 26
margin
- Mit. 85, 26. 7
margin
- Mit. 85, 26. 7. 367
margin
- Mit. 85, 26. 7. 367. 368
margin
- W. 14, 157
- Ma. 34, 357
margin
- Ma. 34, 357. 358
margin
- L. W. 23, 362
margin
- Baier 1. 142
margin
- Hön. Dog. 294
margin
- Baier 1, 134
margin
- Mit. 85, 27
margin
- L. W. 23, 362
margin
- Theol. 3, 19
margin
- Theol. 3, 19. 20
margin
- Luth. 62, 55
margin
- Baier 1, 142
margin
- Baier 1, 142. 143
margin
- Baier 1, 112
margin
- Mit. 88,
vol c, printed page
929–930 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0009
3.
Folgen des Falles
3. Folgen des Falles. Durch den Fall iſt der geiſtlic Tod über die Teufel gekommen. Nun iſt
a. ihr Verſtand verfinſtert, ihre Erkenn nis geſchwächt. Als er Chriſtum verſuchte Matth. 4,4 hat er entweder nicht gewußt, daß Chriſtus Gottes Soh iſt, oder er hat ſich eingebildet, Chriſtum zur Sünde vei leiten zu können. Er trieb Chriſtum geradezu in de Tod hinein Joh. 13, 2, was nur zu des Teufels Ver derben ausſchlug.
Anm. Seine Klugheit iſt freilich immer noch groſ Er hat 6000jährige Erfahrung. Die natürlichen Wiſſer ſchaften kennt er beſſer als die Menſchen;
b. ihr Wille verderbt. Eph. 6, 12: Geiſte der Bosheit. Süd. 1906, 34. Der Teufel iſt ein Lür ner und Mörder. Joh. 8, 44. Theol. 11, 168.
Anm. Nach ſeinem Fall iſt der Teufel
1. ein Feind Gottes. Matth. 13, 28: Das ha
der Feind getan. Er tobt wider Chriſtum O. 9
33, ſucht ſeinen Willen zu verhindern Hön. Dog
295. 296, ſein Werk zu vereiteln. Mit. 85, 34. E
ſtreut das Unkraut unter den Weizen. Il. 91, 35
36. Dieſe Feindſchaft füllt die ganze Weltgeſchichtt
Süd. 1901, 32;
2. ein Feind des Menſchen. 1 Petr. 5, 8
euer Widerſacher. Er ſucht die Menſchen zu ver
derben, an Leib und Seele zu Grunde zu richten.
- Süd. 1906, 34
- Theol. 11, 168
- Hön. Dog
295
- Mit. 85, 34
- Il. 91, 35
- Il. 91, 35
36
- Süd. 1901, 32
- Süd. 1901, 32;
2
- Löb. 366
margin
- Löb. 366. 367
margin
- Hön. Dog. 294
margin
- Hön. Dog. 294. 295
margin
- Mit. 85. 25
margin
- Theol. 3, 16
margin
- Baier 1, 134
margin
- Hön. Dog. 1907, 40
margin
- Hön. Dog. 295
margin
- Baier 1, 135
margin
- Neb. 86, 21
margin
- L. W. 19, 5
margin
- L. W. 19, 5. 6
margin
- Mit. 85, 25
margin
- Theol. 3, 16
margin
- Theol. 3, 16. 17
margin
- Stöckh. Ad. 8
margin
- Süd. 1901, 41
margin
- Mit. 85, 26
margin
- L. W. 21, 14
margin
- L. W. 21, 14. 15
margin
- Löb. 367
margin
- Baier 1, 135
margin
- Ma. 32, 185
margin
- Ma. 32, 185. 195
margin
- Ma. 32, 185. 195. 194
margin
vol c, printed page
930 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0010
4.
—
4. Beſchreibung des Teufels und ſeiner Eigenſchaften
a. Namen. Der Teufel wird genannt Diabolus Verleumder, weil er Gott bei den Menſchen und die Men ſchen bei Gott verleumdet. Neb. 86, 22. Stock 951! 952. Andere Namen: der Nerkläger Off. 12, 10, Satan Schlange, Verſucher.
Die 8 3 der Tenfel geht in die Legionen.
b. Zahl.
Luk. 8,
Mark. 5, 9
Anm. Die Schrift redet oft von einem Teufel. Matth. 25, 41: dem Teufel und ſeinen Engeln. Off. 12, 7: der Drache und ſeine Engel. Wenn die Schrift vom Teufel in der Einzahl redet, redet ſie entweder vom Oberſten der Teufel oder kollektiv.
c. Der Teufel hat ein wohlorganiſiertes Reich. Beelzebub, Miſtkönig, Fliegengott, iſt
der Oberſte. Luk. 11, 18. Jo. 1907, 33. Ma. 16,
66.— In dieſem Reich gibt es Obere und Untere.
Anm. Dieſes Reich iſt ein einiges Reich.
Ein Wille regiert in dieſem Reiche.
Luk. 11, 18. Satan iſt nicht mit ihm ſelbſt uneins. Sieck 1, 136.
d. Der Teufel iſt ein Geiſt. Eph. 6, 12: Wir haben nicht mit Fleiſch und Blut zu kämpfen, ſondern mit den böſen Geiſtern unter dem Himmel. Das macht den Kampf gegen ihn um ſo ſchwerer.
e. Sein Aufenthaltsort iſt der Lufthimmel. Eph. 6, 12. Eph. 2, 2: der in der Luft herrſchet.
Anm. Das ſchließt nicht aus, daß er zur Hölle ver— ſtoßen iſt. Obwohl verworfen, geht er umher, ſo daß wir nirgends ſicher vor ihm ſind. Neb. 86, 20.
f. Er hat große Kenntniſſe, doch iſt er nicht allwiſ⸗— ſend. Er weiß nicht
1. die Gedanken der Menſchen. Das Verborgene
kann nur Gott erforſchen. Der Teufel kann nur
aus den Gebärden, Bewegungen, Affekten u. ſ. w.
ſchließen; ö
2. die Zukunft. Daß er gut raten kann, hat er
dem Saul zu Endor gezeigt.
g. Seine Macht. Da ihm ſeine Macht geblieben iſt, ſo gilt hier dasſelbe, was von den Engeln geſagt iſt. Luk. 11, 21: ein ſtarker Gewappneter. Eph. 6, 12: Fürſten und Gewaltige. Ma. 29, 326. Lied 158, 1. — Die Pforten der Hölle Ma. 32, 170.
Anm. a. Dennoch iſt der Teufel nicht allmächtig. Jak. 4, 7: ſo fleucht er von euch. — Er kann keine Wunder tun. At. 1912, 28—41. S. Wunder.
Anm. b. Satan kann nicht weiter gehen, als Gott es ihm zuläßt. Hiob. Matth. 8, 31: die Herde Säue.
h. Seine Liſt. Satan geht mit großer Liſt und Schlauheit zu Werke. Eph. 6, 11: liſtige Anläufe des Teufels. Darum Schlange.
Off. 12. 9. Seine Liſt hat ſich gezeigt beim Sündenfall und bei Chriſti Verſuchung. Mit. 85. 23. 24. — S. 8 6.
i. Eifer, Entſchloſſenheit. Satan weiß. daß er wenig Zeit hat. Off. 12, 12. Darum iſt er unermüdlich. Er wacht, ohne zu ſchlafen, während man⸗
cher Chriſt ſchläft, ohne zu wachen und zu beten. Luth. 5, 160.
- Neb. 86, 22
- Stock 951
- Mit. 85, 37
margin
- Hön. Dog. 295
margin
- L. W. 21
margin
- Ma. 37, 70
margin
- Ma. 37, 70. 23, 336
margin
- Theol. 11, 170
margin
- Jo. 1907, 33
- Ma. 16,
66
- Sieck 1
- Sieck 1, 136
- Neb. 86, 20
- Ma. 29, 326
- Lied 158, 1
- Ma. 32, 170
- At. 1912, 28—41
- Mit. 85. 23
- Mit. 85. 23. 24
- Mit. 85, 22
margin
- Jo. 1907, 40
margin
- Kueg. 3, 327
margin
- Kueg. 3, 328
margin
- Luth. 53, 105
margin
- Löb. 363
margin
- Süd. 1901, 31
margin
- Luth. 53, 105
margin
- Brun 204
margin
- Mag. 3, 43
margin
- Mag. 3, 43. 42
margin
- Theol. 11, 106
margin
- Hön. Dog. 295
margin
- Neb. 86, 21
margin
- Mich. 1901, 9
margin
- Süd. 1906, 33
margin
- Süd. 1906, 33. 34
margin
- Ma. 8, 323
margin
- Ma. 8, 323. 29, 325
margin
- Ma. 8, 323. 29, 325. 326
margin
- Kueg. 3, 237
margin
- Theol. 11, 165
margin
- Theol. 11, 165. 166
margin
- Neb. 86, 20
margin
- Ma. 29, 328
margin
- L. W. 23, 338
margin
- Brun 204
margin
- Mit. 85, 22
margin
- Mich. 1901, 9
margin
- Neb. 86, 21
margin
- Brun 205
margin
- Brun 205. 206
margin
- Theol. 3, 18
margin
- Mit. 85, 22
margin
- Mit. 85, 22. 23
margin
- Mit. 85, 22. 23. 33
margin
- Mit. 85, 22. 23. 33. 34
margin
- Can. 1904. 13
margin
- Cal. 1906, 22
margin
- Theol. 3. 19
margin
- L. W. 143, 79
margin
- Stöckh. N. T. 73
margin
- Mich. 1901, 86
margin
- Mich. 1901, 86. 87
margin
- Mich. 1901, 86. 87. 9
margin
- Ma. 8, 324
margin
- Ma. 8, 324. 29, 323
margin
- Ma. 8, 324. 29, 323. 321
margin
- Neb. 86, 22
margin
- Wis. 82. 27
margin
- Süd. 1907, 13
margin
- Süd. 1907, 13. 14
margin
- Luth. 53, 106
margin
- Mich. 1901, 87
margin
- Mich. 1901, 87. 9
margin
- Ma. 29. 325
margin
- Wis. 1907, 41
margin
- Luth. 5, 160
- Neb. 86,
vol c, printed page
930–932 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0010
5.
Des Teufels Wirkſamkeit unter den Menſchen
5. Des Teufels Wirkſamkeit unter den Menſchen. Der Teufel
a. hat die Menſchen zum Abfall von Gott verführt. S. Sündenfall. Jeder böſe Knecht ſucht Bundesgenoſſen;
b. herrſcht über die ganze Welt. Joh. 14, 30: der Fürſt dieſer Welt. 2 Kor. 4, 4: der Gott dieſer Welt. Eph. 2, 2: hat ſein Werk in den Kindern des Unglaubens. Eph. 6, 12: Herren der Welt, die in der Finſternis die— ſer Welt herrſchen.
Anm. a. Von Natur liegt die ganze Welt in Teufels Reich. Zu ſeinen Untertanen gehören jetzt noch alle Un— gläubign,
1. ſowohl ſolche, die in Laſtern und Sünden da—
hinleben. 1 Joh. 3, 8: Wer Sünde tut, der iſt vom
Teufel;
2. als auch die ehrbaren Menſchen, die nicht mit
Chriſto ſind. Wer nicht mit mir iſt, der iſt wider
mich.
Anm. b. Fürſt der Welt heißt der Teufel, weil ihm die Menſchen aus freien Stücken dienen.
Anm. e. Welch ein unſeliger Friede in einem Herzen, wo Satan wohnt!
Anm. d. Satan wendet auch alles an, die Verführten in ihrer Blindheit zu erhalten. 2 Kor. 4, 4: daß ſie nicht ſehen das helle Licht des Evangelii. Sie ſind ge— fangen in des Teufels Strick. 2 Tim. 2, 26.
Anm. e. Es iſt für die Vernunft ein unerforſchliches Geheimnis, daß der Teufel ſolche Macht im Herzen des Menſchen hat;
c. treibt die Menſchen zur Sünde. Er iſt die Urſache der Sünde. Von ihm kommt alles Böſe her. Bei jeder Sünde, die geſchieht, iſt er tätig:
d. übt auf manche Menſchen einen beſonderen Einfluß aus. Geiſtliche Beſeſſenheit. Luk. 22, 3: Satan fuhr in Judas. Joh. 13, 7. Wann die Herrſchaft Satans über Ungläubige in geiſtliche Beſeſſenheit ausartet, vermögen wir nicht zu ſagen:
e. läßt ſich von den Menſchen göttlich verehren. Matth. 4, 9: anbeten. Der Teufel wird tatſächlich von manchen angebetet (Heiden, Zauberer, Spiritiſten), oder man ſchreibt ihm göttliche Eigenſchaften zu.
Anm. Aller Götzoöndienſt iſt Teufelsdienſt. 1 Kor. 10, 20: was die Heiden opfern, das opfern ſie den Teu⸗
feln. Auf Teufels Geheiß begeht der Götzendiener die⸗
ſen Greuel, im Götzen betet er den Teufel an, der Götzen.
dienſt iſt die deutlichſte Offenbarung der Zugehörigkeit zum Reich der Finſternis;
f. quält die Menſchen mit allerlei Krankheit und Unglück. Hiob. Die ägyptiſchen Plagen. Pſ. 78. 49. 51. Das Weib Luk. 13, 16. Paulus 2 Kor. 12, 7: Pfahl im
Fleiſch, nämlich des Satanas Engel. Von ihm geht al—
les Unglück in der Welt aus, auch alle Anſchläge gegen
Staat und Familie. Baier 1, 139. 140.
Anm. Dem widerſpricht nicht, daß Gott Urſache aller
Leiden in der Welt iſt. Der Teufel kann ohne Gottes
Zulaſſung nichts tun:
g. nimmt manchmal ſogar leiblich vom Menſchen Be⸗
ſiz. Leibliche Beſeſſenheit. Chriſtus hat
viele Beſeſſene geheilt. Mark. 9, 17—27. Matth. 4, 24.
8. 16. Vergl. § 8, b. Beiſpiele neuerer Zeit Mich.
1901, 34. 35. Luth. 63, 249. 250. Doch muß man
ſehr vorſichtig ſein, ehe man über jemand ein ſolches Ur⸗
teil ſällt. Jo. 1907, 42.
Anm. a. Wie unterſcheidet ſich Beſeſſenheit
von Wahnſinn'? Was ſind Kennzeichen der Beſeſſen⸗
heit? Es gibt ſich in dem Beſeſſenen eine doppelte Per⸗
ſönlichkeit zu erkennen. Der Beſeſſene wehrt ſich mit al—
ler Macht, den Charakter der fremden Perſönlichkeit dar—
zuſtellen. Ferner: Kenntnis fremder Sprachen oder ver-
borgener Dinge, übernatürliche Stärke, Verläſterung
Gottes, Wüten und Toben wider den eigenen Leib und
die Zuſchauer.
Anm. b. Die Schrift unterſcheidet zwiſchen Kranken
und Beſeſſenen. Mark. 1, 32. 34.
Anm. c. Durch Gottes Zulaſſung kommt ſolches Lei-
den auch über Fromme.
Anm. d. Behandlung ſolcher:
1. Die Läſterungen darf man ihnen nicht zurech—
nen. Der Teufel iſt es, der ihre Glieder mißbraucht.
Läſterreden wider Willen.
2. Wahnſinn kann ärztlicher Behandlung weichen,
Veſeſſonheit nie. Letztere wird nur durch Gottes
Wort und Gebet geheilt. Will der Arzt Medizin
geben, ſo muß man das ihm überlaſſen.
3. In Zeiten, wo ſie von ihren Anfällen frei ſind,
können ſie, wenn ſonſt alles ſeine Richtigkeit hat,
das Abendmahl genießen.
Warum konnten die Jünger den Teufel nicht Anm. e.
austreiben Mark. 9, 28? — Sie hatten ihren Glauben
nicht auf Gott gegründet, ſondern ſich auf eigene Kraft
verlaſſen:
h. bietet den Menſchen ſeine Hilfe an. Zauberei. Wehe
aber dem Menſchen, dem der Teufel einen Dienſt tut!
Zu den Teufelskünſten gehören
„Totenbefragen (Spiritismus),
2. Wahrſagen:
3. Spuk, Poltergeiſter, vom Teufel hervorgeru—
fene Erſcheinungen, wunderbare Dinge. Beiſpiel
Luth. 63, 185:
i. ſuchte die Erlöſung der Menſchen zu verhindern
1. durch Ausrottung des Volkes Israel zu Pha⸗
raos Zeit.
2. durch den bethlehemitiſchen Kindermord:
3. durch die Verſuchung Chriſti zur Sünde,
4. durch Vorhalten der Leiden, womit er Chri
ſtum abſchrecken wollte von ſeinem Werk. Maith
16, 22. 23: Herr, ſchone dein ſelbſt,
5. durch gewaltſamen Tod;
k. ſetzt alles dran, die Bekehrung der Menſchen zu ver
eiteln, indem er dafür ſorgt, daß das Evangelium nicht
an den Menſchen herankommt, oder wenn es an den
Menſchen gelangt, daß er es verwirft.
Anm. a. Damit die Menſchen das Evangelium nich
hören ſollen, ſucht er es auszurotten (Chriſtenverfolgun—
gen), die Predigt zu verhindern 1 Theſſ. 2, 18, die
Leute davon abzuhalten, die Gemeindeſchule zu verder—
ben Can. 95, 51.
Anm. b. Damit er deſto erſolgreicher iſt, gibt er jü
das Evangelium Erſatz. Verſchiedene Religionen, falſche
Lehre.
Anm. c. Kann er es nicht verhindern, daß der
Menſch das Evangelium hört, ſo nimmt er es wieder von
ſeinem Herzen Luk. 8, 12 (wie er das anfängt Luth. 62.
55), ſtachelt ihn auf zur Verwerfung des Wortes und
verſtockt ſein Herz;
l. bringt falſche Lehre auf. 1 Tim. 4, 1. 2. Off. 12,
9: verführt die Welt. Gal. 3, 1: Wer hat euch bezau⸗
bert? Joh. 8, 44: Lügner. Falſche Lehre hat den Teu⸗
ſel zum Urſprung. L. W. 19, 7. Neben dem Wort baut
er ſeine Holzwege, dadurch er die Menſchen verführt. L.
W. 45, 115. Seine Bundesgenoſſen ſind die falſchen
Propheten. L. W. 20, 65. Wie leicht hört der Menſch
darauf! L. W. 20, 68. 69.
Anm. a. Warum ſtellt man falſche Lehre bloß als
menſchliche Schwachheit hin, die in Liebe zu tragen ſei? Anm. b. Ein Meiſterſtück Satans iſt das Papſttum
zu Rom, vom Teufel geſtiftet. 2 Theſſ. 2;
m. probiert, die Chriſten wieder in ſeine Gewalt zu
bekommen. Luk. 22, 31: Satanas hat euer begehrt. 1
Petr. 5, 8:n er ſuchet, welchen er verſchlinge. Welche Be⸗
gierde! Hierher gehört die Verſuchung
1. zur Sicherheit. Der Teufel hindert die Chri⸗
ſten am gläubigen Treiben des Wortes und zieht ſie
davon ab. Mich. 1901, 85;
2. zum Mißglauben. Er zieht Gottes Wort und
die Barmherzigkeit Gottes in Zweifel. Sollte Gott
geſagt haben?
3. zu Sünden, Schanden und Laſtern. Da—
vid. 1 Chron. 21, 1. Stöckh. A. T. 272. Hiob.
Judas. Satans Liſt iſt über viele Frommen zur
Verſuchung kommen. Wie verſucht er die Jugend!
Il. 91, 37—40. Welchen fruchtbaren Boden bietet
das von Natur zu allem Böſen geneigte Herz!
4. zur Verzweiflung. Judas. Der Teufel ſucht
zu verhindern, daß ſich der Menſch den Troſt des
Evangelii zueignet. Mich. 1901. 80. Wenn er
uns die Sünde vorhält, lügt er nicht, aber das lügt
er, daß wir nun verzweifeln müßten. Luth. 6, 46.
47.
Anm. a. Dazu bereitet der Teufel den Chriſten aller— lei Anfechtungen. Luther und das
Tintenfaß Römheld Epi. 449.
Anm. b. Er macht Angriſſe auf der Chriſten Glauben (feurige Pfeile) und der Chriſten Wandel.
Anm. c. Wie ein Menſch auf den andern einwirken kann, ſo der Teufel in viel größerem Maße auf die Chri— ſten.
Anm. d. Das iſt ein böſer Tag Eph. 6, 13,
wenn er auf der ganzen Linie im Sturm vorangeht.
Anm. e. Die Pforten der Hölle ſuchten die Kirche zu ſtürmen. Zunächſt wollte er ſie durch Verfolgung aus⸗· rotten. Da das nichts half, ließ er ſie äußerlich in Frieden und ſuchte falſche Lehre einzuführen. Wo er die Lehre ſtehen läßt, erweckt er Überdruß und Sattheit.
Anm. f. Davon haben wir auch in unſerer Synode manches erfahren;
n. verklagt die Chriſten bei Gott.“
Off. 12, 10: der Verkläger;
o. führt die Abgefallenen, die er an ſich zu ketten ſucht Ma. 24, 86, mit ſich zur Hölle;
p. hat des Todes Gewalt. Hebr. 2, 14.
Anm. Spuren des Teufels ſieht man überall in Welt und Kirche. Woher der Mord und Lügengeiſt in der Welt? Röniheld, Epi. 448.
- Süd. 1913, 17
margin
- Mich. 1901, 14
margin
- Can. 1903, 19
margin
- Mich. 1901, 16
margin
- Süd. 1906, 34
margin
- Ma. 29, 327
margin
- Kueg. 3, 238
margin
- Mag. 3, 42
margin
- Mag. 3, 42. 43
margin
- Theol. 11, 166
margin
- Mit. 85, 37
margin
- Ma. 8, 323
margin
- Jo. 1913, 24
margin
- Wis. Syn. 89, 39
margin
- Sieck 1
margin
- Sieck 1, 133
margin
- Sieck 1, 133. 1314
margin
- Brun 205
margin
- Walth. Ev. 123
margin
- Walth. Ev. 123. 124
margin
- Ma. 7, 49
margin
- Ma. 6, 68 —71
margin
- Walth. Ev. 124
margin
- Süd. 88, 70
margin
- Ma. 2
margin
- L. W. 20, 38
margin
- L. W. 20, 38. 39
margin
- Brun 205
margin
- Mich. 1901, 17
margin
- Mich. 1901, 17. 18
margin
- Mich. 1901, 17. 18. 19
margin
- Kueg. 4, 59
margin
- Süd. 1909, 8
margin
- Süd. 1909, 8. 9
margin
- Süd. 1909, 8. 9. 42
margin
- Mit. 77, 30
margin
- Mich. 1901, 20
margin
- Mich. 1901, 20. 21
margin
- Mich. 1901, 21
margin
- Mich. 1901, 21. 22
margin
- Mich. 1901, 21—26
margin
- Mich. 1901, 30
margin
- Mich. 1901, 30. 31
margin
- Mit. 85, 39
margin
- Mit. 85, 39. 34
margin
- Can. 1904, 12
margin
- Can. 1904, 12. 13
margin
- L. W. 34, 78
margin
- Baier 1, 139
- Baier 1, 139. 140
- Mich.
1901, 34
- Mich.
1901, 34. 35
- Luth. 63, 249
- Luth. 63, 249. 250
- Jo. 1907, 42
- Luth. 63, 185
- L. W. 43, 79
margin
- Mich. 1901, 32
margin
- Mich. 1901, 32. 33
margin
- Ma. 20, 185
margin
- Mit. 85, 35
margin
- Baier 1, 138
margin
- Hön. Dog. 296
margin
- Luth. 53, 207
margin
- Luth. 53, 207. 215
margin
- Mich. 1901, 35—37
margin
- Jo. 1907, 41
margin
- Jo. 1907, 41. 42
margin
- Past. 293
margin
- Theol. 3, 19
margin
- L. W. 15, 195
margin
- Past. 293
margin
- L. W. 15, 105
margin
- Baier 1, 138
margin
- Hön. Dog. 296
margin
- Past. 295
margin
- L. W. 15, 197
margin
- Past. 294
margin
- Past. 295
margin
- L. W. 15. 196
margin
- L. W. 15. 196. 197
margin
- Mich. 1901. 37
margin
- Mich. 1901. 37. 38
margin
- Past. 295
margin
- Mich. 1901, 39—46
margin
- Jo. 95, 44
margin
- Min. 85, 62
margin
- Mich. 1901, 47
margin
- Mich. 1901, 47. 48
margin
- Mich. 1901, 47. 48. 52— 57
margin
- L. W. 46, 102
margin
- Konk. 303
margin
- Konk. 303,. 16
margin
- Mich. 1901. 49—52
margin
- Baier 1, 139
margin
- Baier 1, 139. 140
margin
- Mich. 1901. 58
margin
- Jo. 1910, 32
margin
- Mich. 1901, 58
margin
- Can. 95, 51
- Luth. 62.
55
- L. W. 19, 7
- L. W. 45, 115
- L. W. 20, 65
- L. W. 20, 68
- L. W. 20, 68. 69
- Mich. 1901, 85
- Mich. 1901, 85;
2
- Stöckh. A. T. 272
- Il. 91, 37—40
- Mich. 1901, 60
margin
- Mich. 1901, 60. 61
margin
- Mich. 1901, 61
margin
- Mich. 1901, 64
margin
- Mich. 1901, 64. 71
margin
- Mich. 1901, 64—67
margin
- Mich. 1901, 66
margin
- Mich. 1901, 66. 67
margin
- Mich. 1901, 71—73
margin
- Mit. 85. 36
margin
- Stöckh. N. T. 62
margin
- Mich. 1901, 67
margin
- Mich. 1901, 67. 68
margin
- Mit. 85, 36
margin
- Ka. 1900, 25
margin
- Wis. 82, 25
margin
- Luth. 64, 20
margin
- Luth. 64, 20, 34
margin
- Luth. 64, 20, 34. 35
margin
- Luth. 64, 20, 34. 35. 273
margin
- Luth. 64, 20, 34. 35. 273. 5, 134
margin
- Wis. Syn. 1903, 48
margin
- Baier 1, 140
margin
- L. W. 20, 41
margin
- L. W. 20, 41. 42
margin
- Mich. 1901, 70
margin
- Mit. 85, 35
margin
- Mit. 85, 35. 36
margin
- Mit. 85, 37
margin
- Mit. 85, 37. 38
margin
- Ma. 14, 197
margin
- Ma. 14, 197. 32, 195
margin
- Ma. 14, 197. 32, 195. 196
margin
- Ma. 14, 197. 32, 195. 196. 2, 196
margin
- Neb. 86, 22
margin
- Theol. 11. 171
margin
- Luth. 5, 160
margin
- Stöckh. N. T. 279
margin
- Mich. 1901, 74
margin
- Stöckh. Gna. 201
margin
- Gna. 177
margin
- Gna. 177. 181
margin
- Mich. 1901, 78
margin
- Mit. 85, 34
margin
- Süd. 1901, 33
margin
- Mich. 1901, 77
margin
- Mich. 1901, 77. 83
margin
- Can. 1904. 20
margin
- Can. 1904. 20. 21
margin
- Neb. 86, 19
margin
- Süd. 1906, 37
margin
- Mit. 85, 36
margin
- Mit. 85, 36. 37
margin
- Mich. 1901, 80
margin
- Stöckh. N. T. 293
margin
- Mich. 1901. 80
- Luth. 6, 46
- Luth. 6, 46.
47
- Ma. 24, 86
- Mich. 1901, 80
margin
- Mich. 1901, 80. 73
margin
- Süd. 1907, 11
margin
- Süd. 1907, 14
margin
- Il. 80, 16
margin
- Il. 80, 16. 17
margin
- Ma. 34, 357
margin
- Loch. Epi. 535
margin
- Loch. Epi. 535. 534
margin
- W. 1913, 71 —73
margin
- Baier , 110
margin
- Mich. 1901, 74—77
margin
- Mich. 1901. 26—29
margin
- Mich. 1901. 26—29. 90
margin
- Mich. 1901. 26—29. 90. 91
margin
- Mit. 86, 35
margin
- Stöckh. Gna. 181
margin
- Stöckh. Gna. 181. 182
margin
vol c, printed page
932–935 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0012
6.
Des Teufels Kampfesweiſe
6. Des Teufels Kampfesweiſe. Der Teufel
a. ſucht die Schwächen der Menſchen zu erſpähen. Der eine hat N 15 7•3 3 dieſer, der andere zu jener Sünde. R. Pi. Pred. 2 86;
b. greift jeden an ſeiner ſchwachen Seite an, benützt die rechte Zeit und Gelegenheit, tritt auf am paſſenden Ort;
c. ſtellt mit beſonderer Vorliebe hochſtehenden Perſonen nach. Paſtoren, Lehrern. David. Petrus:
d. gibt 99 Stricke, mit denen er einen M enſchen ge · bunden hält, frei, um ihn deſto ſicherer an einem zu halten;
e. ſucht die Menſchen zu überreden, daß er gar nicht eriſtiere:
f. ſiellt ſich oft gar unſchuldig, kommt als Engel des Lichtes. Man unterſcheidet darum den ſchwarzen Teufel, der zu Schandtaten antreibt, und den weißen Teufel. 2 Kor. 11, 13—15:
g. knüpft an Wahrheiten an und ſucht den Gegner mit eigener Waffe zu ſchlagen:
h. ſagt manches, was in einem gewiſſen Sinne wahr iſt, ſagt aber nur die halbe Wahrheit oder ſagt das wahre
Wort, um damit zu täuſchen;
i. macht den Leuten klar, es ſei alles wahr, was in der Bibel ſteht, aber es ſei noch Zeit, Buße zu tun;
k. wiederholt die Verſuchungen.
- R. Pi. Pred. 2
- R. Pi. Pred. 2 86
- Ma. 32, 195
margin
- Ma. 32, 195. 196
margin
- Ma. 32, 195. 196. 11, 190—191
margin
- Kueg. 3, 239
margin
- Luth. 52, 51
margin
- L. W. 23, 363
margin
- L. W. 23, 363. 364
margin
- Ma. 20, 309
margin
- Ma. 20, 309. 13, 76
margin
- Ma. 20, 309. 13, 76. 73
margin
- Neb. 86, 22
margin
- Mit. 85, 47
margin
- Ma. 3, 81
margin
- Stöckh. Gna. 182
margin
- Il. 80, 57
margin
- Il. 80, 57. 58
margin
- Ka. 1900, 25
margin
- Ka. 1900, 25. 26
margin
- Wis. Syn. 1903, 48
margin
- Luth. 64, 289
margin
- Luth. 64, 289. 290
margin
- Ma. 13, 77
margin
- Dall. Lord's l'rayer 181
vol c, printed page
935–936 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0015
7.
—
7. Warum läßt Gott dem Teufel ſo große Gewalt zu? Das tut er
a. zur Strafeder Gottloſen. Um ihres Unglaubens willen läßt Gott es zu, daß die Menſchen vom Teufel verblendet werden. 2 Kor. 4, 4;
b. zur Züchtigung der Frommen. 2 Kor. 12, 7: Daß ich mich nicht der hohen Offenbarung überhebe. Gott läßt den Teufel bis zu einem gewiſſen Grade gewähren, damit die Seinen durchs Feuer der Trübſal bewährt werden.
- Mit. 85, 41
margin
- Baier 1, 141
margin
- Mit. 85, 39
margin
- Mit. 85, 39
margin
- Mit. 85, 39. 40
margin
- Ma. 34, 356
margin
vol c, printed page
936 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0016
8.
Chriſtus hat den Teufel überwunden
8. Chriſtus hat den Teufel überwunden. Dazu iſt erſchienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerſtöre. Er hat der Schlange den Kopf zertreten. Mit.
85, 35. 36. Der Stärkere iſt über ihn gekommen. Ma. 16, 70. Sieck 1, 136. Stöckh. Gna. 200. 201. Joh. 14, 30: Es kommt der Fürſt dieſer Welt und hat nichts an mir. — Überwunden hat Chriſtus den Teufel
a. bei der Verſuchung (es ſteht geſchrieben);
b. bei Austreibung des Teufels aus den Beſeſſenen. Mark. 5, 1—20. 9, 17—29. — Die Phariſäer ſagten: Er treibt die Teufel aus durch Veelzebub. Aber wie will ſein Reich beſtehen? Jo. 1907, 33. Ma. 6, 66. 67. Stöckh. N. T. 58. 59. Ma. 16, 66 —68:
c. durch ſein Leiden und Sterben. Es iſt vollbracht!
Anm. a. Chriſtus iſt unſer Retter aus Teufels Gewalt. Sein Sieg iſt unſer Sieg. Ma. 13. 75. Wir ſind erlöſt von der Gewalt des Teufels. 2. Artikel. R. Pi. Kat. 1. Band, Teil 3. 85—87. Brun 204. Luth. 53, 106. S. Taufe.
Die Taufe: Süd. 92, 51.
Der Teufel iſt gerichtet. Joh. 12, 31: aus⸗
Anm. b.
Joh. 16, 11: gerichtet. Luk. 10, 18: vom geſtoßen.
Himmel gefallen. Joh. 12, 9: ausgeworfen der große Drache, d. h. ſeine Herrſchaft iſt zerſtört. L. W. 14, 157. Stöckh. N. T. 177. — Er iſt wie ein Hund an der Kette. Stock 953.
Anm. c. Durch die Gnadenmittel werden noch heute
die Teufel ausgetrieben.
- Mit.
85, 35
- Mit.
85, 35. 36
- Ma. 16, 70
- Sieck 1
- Sieck 1, 136
- Stöckh. Gna. 200
- Stöckh. Gna. 200. 201
- Jo. 1907, 33
- Ma. 6, 66
- Ma. 6, 66. 67
- Stöckh. N. T. 58
- Stöckh. N. T. 58. 59
- Ma. 16, 66 —68
- Ma. 13. 75
- R. Pi. Kat. 1
- Brun 204
- Luth. 53, 106
- Süd. 92, 51
- L. W. 14, 157
- Stöckh. N. T. 177
- Stock 953
- Walth. Ev. 110
margin
- Walth. Ev. 110. 125
margin
- Walth. Ev. 110. 125. 126
margin
- L. W. 19, 6
margin
- Mag. 3, 43
margin
- Mag. 3, 43. 44
margin
- Il. 91, 48
margin
- Ma. 13, 73
margin
- Ma. 13, 73. 74
margin
- Jo. 1907, 18
margin
- Jo. 1907, 18. 39—41
margin
- Jo. 1907, 18. 39—41. 74
margin
- Jo. 1907, 18. 39—41. 74. 75
margin
- Ma. 6, 66
margin
- Stöckh. N. T. 72
margin
- Stöckh. N. T. 72. 73
margin
- Stöckh. N. T. 72. 73. 149
margin
- Stöckh. N. T. 72. 73. 149. 53
margin
- Ma. 31, 355
margin
- Ma. 31, 355. 356
margin
- Ma. 20, 186
margin
- Syn. 89, 39
margin
- Syn. 89, 39. 40
margin
- Syn. 89, 39. 40. 22
margin
- Ma. 15, 89
margin
- Stöckh. N. T. 379
margin
vol c, printed page
936 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0016
9.
Dem Tenfel ſollen wir widerſtehen
9. Dem Tenfel ſollen wir widerſtehen. 1 Petr. 5, 8 Jak. 4, 7: Widerſtehet dem Teuſel. Wir ſollen ihm kein Haar breit weichen. Luth. 64, 43. — Zum Kampf gegen den Teufel gehört
a. Glaube. Der Glaube iſt der Schild, mit dem man alle feurigen Pfeile des Böſewichtes auslöſchen kann. Eph. 6, 16. 1 Petr. 5, 9: Dem widerſteht feſte im Glauben:
b. die Waffenrüſtung Gottes. Ziehet an den Harniſch Gottes. Eph. 6, 11. 13. Nicht in eigener Kraft, ſondern in der Kraft Gottes ſollen wir kämpfen. Mit. 85, 47. 48;
c. Nüchternheit. 1 Petr. 5, 8: Seid nüchtern. Ma. 2, 197. 198. 32, Das bezieht ſich auf Leib und Seele; 197. 198. Theol. 11, 169.
Stock 954.
d. Wachſamkeit. 1 Petr. 5, 8. Matth. 26, 41. Süd. 1907, 15. Ma. 32. Mark. 13, 37. Wachet und betet. Stöckh. Paſſ. 1, 36— 198. Mit. 85, 47. Neb. 43. Stöckh. N. T. 283. — Geſchichte Luth. 66, 190. 86, 9. Süd. 77, 61. N. Voung Luth. Mag. 1907, 46: At last it paid. Tak. 1912, 6.
e. Gebet. Lied 297, 7. 279, 7. Wir ſollen Gott Can. 1904, 13. Stock 954. um Hilſe anrufen. In der zweiten Bitte bitten wir wi⸗—
der des Teufels Reich. Süd. 88, 69.
Anm. a. Es ſteht geſchrieben! Mit dem Worte Got- Ma. 6, 45. 46. 13, 77. tes können wir alle Verſuchungen Satans überwinden. Walth. Ev. 114. Walth.
L. L. 208. Stock 953.
954.
Anm. b. Daß gegen ſolche mächtige Feinde bloße na. Brun 206.
türliche Kraft nichts vermag, ſollte uns ſchon die Ver⸗
nunft lehren. Gott aber wird uns vollbereiten, ſtärken,
kräftigen, gründen. Ma. 2, 200. Darum führen Gläu⸗—
bige den Kampf ſiegreich. Ma. 11, 191. Die Pforten
der Hölle ſollen die Kirche nicht überwältigen. Ma. 32,
170. Was es heißt: Der Sieg iſt unſer. Luth., 70, 362.
Anm. c. In dieſem Kampfe kämpfen wir Schulter Ma. 2, 199.
an Schulter mit allen Chriſten. 1 Petr. 5, 9: eben die⸗
ſelbigen Leiden ergehen über unſere Brüder.
Anm. d. Wir ſollen mit dem Teufel und ſeinem We⸗ Süd. 92, 50—52. ſen nichts mehr zu tun haben. Taufgelübde.
Homiletik.
Invocavit. — Ev.
Der verdienſtliche Streit und Sieg gegen Satan. a. Warum ein Streit und Sieg unſeres Heilandes dem Satan gegenüber nötig war, b. wie unſer Heiland den Streit zum Sieg ausgeführt hat, c. was er uns dadurch verdient und erworben hat. — Ma. 13, 71.
Wie ſich der Teufel ſo gar unſchuldig ſtellt. Er a. fordert uns auf, uns Brot zu verſchaffen, damit wir leben können, b. redet uns zu, etwas zu wagen und dabei Gott zu vertrauen, c. ladet uns ein, daß wir auch gar wohl das Gute dieſer Welt genießen dürfen. — Ma. 33, 48. Stöckh. Gnade 182.
The existence of a personal devil. a. He speaks and acts like an intelligent and superhuman evil being, b. the Savior deals with him as an in— telligent being.Ma. 37, 70.
Okuli.— Ev.
Dazu iſt erſchienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerſtöre. a. Das hat er einſt getan, b. das tut er noch fort und fort. — Ma. 10, 89. Oder: a. Das Reich des Teufels, b. ſeine Zerſtörung durch Chriſtum. — Ma. 7, 48. — Oder: a. Das glaube feſt, daß auch du vom Satan erlöſt biſt, b. hüte dich, daß du nicht wieder eine Beute des Teufels wirſt. — Stöckh. Gnade 198.
Wie der Sohn Gottes die Werke des Teufels zerſtört a. als Hoheprieſter, b. als König, c. als Prophet. — Ma. 6, 84.
Chriſtus, der Retter aus Teufels Reich. a. Er hat das Reich des Teufels zer— ſtört, b. vertreibt des Teufels Reich aus unſerm Herzen, c. bewahrt uns vor Rückfall in des Teufels Reich. — Ma. 4, 59.
Die Austreibung des Teufels ein Werk, das noch fort und fort in der Chri— ſtenheit geſchieht. a. Wie gewiß dieſe Wahrheit iſt, b. wozu uns dieſe Wahrheit dienen ſoll. — Ma. 15, 89. ö
Der Teufel iſt gerichtet. Wie der Heilige Geiſt uns a. von dieſer Wahrheit überzeugt, b. lehrt, was es nun gelte. — Ma. 6, 65.
- Luth. 64, 43
- Mit. 85, 47
- Mit. 85, 47. 48
- Mit. 85, 46
margin
- Ma. 32, 198
margin
- Stock 953
margin
- Stock 953
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- N. Dak. 1912, 6
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- N. Dak. 1912, 6. 8
margin
- N. Dak. 1912, 6. 8. 325
margin
- N. Dak. 1912, 6. 8. 325. 326
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- N. Dak. 1912, 6. 8. 325. 326. 29
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- Ma. 329—331
margin
- Kueg. 3
margin
- L. W. 24, 15
margin
- Ma. 2, 197
- Ma. 2, 197. 198
- Theol. 11, 169
- Stock 954
- Süd. 1907, 15
- Ma. 32
- Stöckh. Pass. 1
- Stöckh. Pass. 36–198
- Mit. 85, 47
- Stöckh. N. T. 283
- Luth. 66, 190
- Luth. 66, 190. 86, 9
- Süd. 77, 61
- Mag. 1907, 46
- Lied 297, 7
- Lied 297, 7. 279, 7
- Can. 1904, 13
- Stock 954
- Süd. 88, 69
- Ma. 6, 45
- Ma. 6, 45. 46
- Ma. 6, 45. 46. 13, 77
- Walth. Ev. 114
- Walth. L. L. 208
- Stock 953
- Stock 953.
954
- Brun 206
- Ma. 2, 200
- Ma. 11, 191
- Ma. 32,
170
- Luth., 70, 362
- Ma. 2, 199
- Süd. 92, 50—52
- Ma. 13, 71
- Ma. 33, 48
- Ma. 37, 70
- Ma. 37, 70.
O
- Ma. 10, 89
- Ma. 10, 89. O
- Ma. 7, 48
- Ma. 6, 84
- Ma. 4, 59
- Ma. 15, 89
- Ma. 6, 65
- Luth. 53, 1907, 15210—24
vol c, printed page
936–937 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0016