—
ſpiel in der Schrift. S. § 37 u. 38. b. Die Kinder bedürfen der Taufe nicht. Sie ſind ſchon um der Eltern willen Gott angenehm und ſtehen unter der Gnadenwirkung des Geiſtes. Anm. Man iſt der Taufe feind, weil man die Lehre von der Erbſünde hat fallen laſſen. Ehe man die Kinhalen. leugnete, mußte die Lehre von der Erbſünde allen. c. Die Kinder wiſſen nichts von der Taufe, man kann ſie nicht lehren, ſie können nicht glauben. S. § 41. 42. d. Die Taufe wirkt nicht die Wiedergeburt, darum nützt ſie dem Kinde nichts. e. Die Kindertaufe ſei erſt in der römiſchen Kirche auf gekommen und beruhe auf papiſtiſcher Tradition. Darum die Bibel allein, mit den Baptiſten oder Bibel und Tradition mit den Katholiken. § 39. Anm. Manche ſagen wohl auch, ſie wollten nichts, was die katholiſche Kirche hat. Aber dann müßte man die Bibel ganz verwerfen. f. Die Taufe ſoll die Wiedergeburt ſymboliſch darſtellen. Darum iſt es widerſinnig, daß das Symbol jahrelang vorhanden ſei, ehe das vorhanden iſt, was ſymboliſch dargeſtellt werden ſoll und ohne Sicherheit, daß die ſymboliſch dargeſtellte Sache ſich je einſtellen wird. g. Durch Kindertaufe werden Perſonen zur Mitgliedſchaft der Kirche zugelaſſen, ohne daß ſie den Beweis einer Herzensänderung von ſich geben. So würde der große Teil der Kirche aus Unwiedergeborenen beſtehen und Kirche und Staat vermiſcht. Beſchränkt man die Taufe auf die Gläubigen, ſo iſt die Kirche eine vom Staat verſchiedene Geſellſchaft.
- Wis. 88, 38 margin
- Wis. 88, 38. 39 margin
- L. W. 56, 387 margin
- L. W. 56, 387. 55, 206 margin
- L. W. 56, 387. 55, 206. 57, 66 margin
- Luth. 6, 186 margin
- Luth. 6, 186. 187 margin
- S. Dak. 1913, 50 margin
- Luth. 6, 186 margin
- Trak. 1 margin
- Trak. 1, 20 margin
- S. Dak. 1913, 49 margin
- S. Dak. 1913, 49 margin
- L. W. 53, 131 margin
- L. W. 53, 131. 132 margin
vol c, printed page 870 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0645_RA4-PA70