Collection › Der Lutheraner (St. Louis, Missouri) › Jahrgang 1, Nummer 15 › Seite 60
Der Lutheraner St. Louis, Missouri — 1845-03-22, Seite 60
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Cited in Eckhardt's Reallexikon (1907) under: Betehrung 4
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Herz gesprochen, der die Sünder aufgeweckt, der ihnen den überschwänglichen Reichthum der Gnade Gottes in Christo gezeigt hätte; wir hörten keinen, der auf die Wiedergeburt drang als unerläßlich nothwendig, um in den Himmel zu kommen. Wir hörten nur immer von Tugend und Sittlichkeit predigen, wir wurden nur auf uns selbst, nur auf unser Thun und Werk gewiesen. Das fortwährende Tugendgeschwätz ward uns zum Ekel, wir wurden gegen dasselbe ganz taub und fühllos. Da fügte es sich, daß wir einmal in eine Methodisten- (oder eine andere) Kirche kamen und siehe, hier hörten wir, was uns noth; hier fühlten wir unser Herz getroffen, und wurden überzeugt von unserm Verderben; hier ward uns das Evangelium von JEsu, dem Heiland der Sünder, eine angenehme, süße Botschaft; hier fanden wir Ruhe und Friede in Christo; hier empfingen wir ein neues Leben. Sollten wir uns denn nicht an eine solche Kirche anschließen, wo wir so wichtige Erfahrungen an unserer Seele machten?
Euer Grund, liebe Brüder, scheint gerecht; eure Klagen über die lutherische Kirche sind zum Theil wahr; allein höret auf uns.
Ob es gleich unter den Predigern in der luther. Kirche viele Diebe und Mörder gibt, die nicht zur Thüre hereingegangen sind; so sind doch auch noch viele rechtschaffene Lehrer in derselben, die Christum rein und lauter predigen. Hättet ihr solche gehört, so würdet ihr bei gehöriger Treue gewiß eine rechtschaffene Bekehrung erfahren haben; und daß ihr sie nicht hörtet, wer weiß, ob ihr nicht selbst Schuld waret! Nun gefiel es Gott, sein Wort aus dem Munde eines sectirischen Predigers an eurem Herzen zu segnen; denn daß Gott sein Werk auch in andern Kirchen und Secten habe, das zu leugnen, sei ferne von uns, denn seine Macht, Gnade und Weisheit ist unendlich. Allein nichts destoweniger soll man die falschen Propheten fliehen, wenn gleich Gott oftmals durch sie Gutes wirkt. Das ist nicht der Dank, den ihr Gott für eure Bekehrung schuldig seid, daß ihr nun die Gemeinschaft der wahren Kirche verlasset und euch an die Secten hänget; daß ihr die offenbar göttliche Wahrheit verleugnet, und dagegen offenbare Irrthümer annehmet und sogar eifrig vertheidigt. Wie viele solche kirchliche Ueberläufer sehen wir wider ihre ehemaligen Glaubensverwandten streiten! Weil die Secten mehrentheils das Abendmahl des HErrn auf gut calvinisch vergeistigen, d. h. verflüchtigen und vernichten, so findet dies bei jenen Parteigängern bald Nachahmung; sie freuen sich selbstklug der neuen Entdeckung, wollen nun auch mit an der lutherischen Kirche zum Ritter werden und wissen sich sehr viel, wenn sie auf das steife Festhalten der Lutheraner am Buchstaben getrost mit schimpfen helfen. Allein es ist eine schlechte Ehre, die sie einlegen, indem sie die allertheuersten Güter der Kirche, die gnadenvollen Sacramente unseres HErrn JEsu Christi verkleinern und schmähen, indem sie den redlichen Glaubenseifer ihrer Väter, die unter unsäglichen Kämpfen uns, ihren Nachkommen, das Kleinod der Wahrheit errangen, noch im Grabe verhöhnen. Sie beweisen damit, wie weit sie schon der falsche Sectengeist von der Einfalt des göttlichen Wortes abgeführt hat.
Seid ihr aber, liebe Brüder, noch nicht so tief gefallen, so seid ihr doch in großer Gefahr; je länger ihr mit dem Sectenwesen Gemeinschaft habt, desto tiefer wird der Irrthum in euch Wurzel schlagen; desto mehr werdet ihr die Liebe zur Wahrheit verlieren; und ist einmal die Liebe zur Wahrheit verloren, dann ist auch der Glaube verloren.
Darum kehret schnell um von dem gefährlichen Wege, ziehet eure Seele aus den Stricken, ehe euch das Herauskommen unmöglich wird. Und kommet ihr durch Gottes Gnade zu dem heilsamen Entschlusse, die sectirische Gemeinschaft zu verlassen, so versäumet nicht, ein Zeugniß der Wahrheit abzulegen, denn dieses seid ihr jenen schuldig. So beweist ihr ihnen wahre Liebe; hören sie euch nicht, so habt ihr doch eure Seelen gerettet.
Freuet euch, durch eure selige Rückkehr zur Wahrheit die luther. Kirche, eure Mutter, wieder versöhnen zu können, da ihr sie zweifach geärgert hattet, einmal durch eure vorige Unbußfertigkeit und dann durch eure Untreue. Freuet euch, nun die lutherische Kirche als lebendige Glieder zieren zu können, da ihr sie zuvor als todte Glieder verunehrtet. Freuet euch, durch euer Beispiel manchen Verirrten wieder zurecht bringen und also manche theuer erlöste Seelen retten zu können; ja freuet euch endlich, der seligen Hoffnung leben zu können, daß euch der vor seinem himmlischen Vater dermaleinst bekennen wird, den ihr hier trotz aller Schmach vor den Menschen bekannt habt.
Amen.
Der bekehrte Jesuit.
Jacob Reihing ist ein merkwürdiges Beispiel, wie oft gerade die, welche für ihren Irrthum am heftigsten eifern, wenn sie es wie ein Saulus unwissend thun (1 Tim. 1, 13.), endlich durch Gottes Gnade herumgeholt und in die gesegnetsten Werkzeuge zur Verbreitung der Wahrheit verwandelt werden. Reihing war den 6. Jan. 1579 zu Augsburg von römisch-katholischen Eltern geboren, studirte auf der Universität zu Ingolstadt, trat hierauf in den Jesuitenorden und ward an der genannten Universität Doctor und Professor der Theologie, und endlich Pfalzgräflich-Neuburgischer Hofprediger. Bis dahin war Reihing ein überaus eifriger Verfechter des Pabstthums, schrieb nicht nur mehrere Schriften zur Vertheidigung desselben und zu angeblicher Widerlegung der evangelisch-lutherischen Lehre, sondern überredete auch wirklich im J. 1614 den vormals lutherischen Pfalzgrafen Wolfgang Wilhelm, zu der römischen Kirche überzutreten. Auch war Reihing der hauptsächlichste Anstifter davon, daß der genannte Pfalzgraf nicht nur seinen vormaligen lutherischen Hofprediger Heilbrunner, sondern sonst auch viele seiner lutherisch bleibenden Unterthanen aus der Neuburgischen Pfalz verjagte. Die Gründe, welche Wolfgang Wilhelm bewogen haben sollten, sich zur päbstlichen Religion zu bekennen, legte Reihing der Welt in einer eignen Schrift dar, welche den Titel hatte, „die Mauern der heiligen Stadt“ d. i. der römischen Kirche. Kurz, Reihing zeigte sich als einen ächten Jesuiten, das heißt, als einen rechten Leibgardisten des Pabstes. Gott hatte jedoch beschlossen, diesen Mann zu einem ermunternden Beispiel des Reichthums seiner Erbarmung und der Kraft seiner erleuchtenden Gnade zu machen. So geschah es denn, daß Reihing im Jahre 1621 (durch fleißiges Lesen in der heil. Schrift, zu dem er genöthigt worden war, überzeugt) wider alles Erwarten um Aufnahme in den Schooß der ev.-lutherischen Kirche bat.
Groß war das Aufsehen, welches dieser Uebertritt in ganz Deutschland erregte; selbst J. Gerhard schrieb in dem genannten Jahre an einen Freund in Copenhagen: „Daß der berüchtigte Jesuit Reihing auf unsere Seite getreten, ist Dir ohne Zweifel bekannt worden; es ist in der That als ein Wunder anzusehen, daß aus einem solchen Saulus ein Paulus geworden ist.“
Reihing wandte sich nach Würtemberg, hielt den 23. Novbr. ged. Jahres in Gegenwart dreier Würtembergischer Fürsten in Tübingen eine Widerrufspredigt und acht Tage darauf einen Sermon wider das römische Meßopfer in der Hofcapelle zu Stuttgart. Im J. 1628 entschlief er endlich als lutherischer Professor der Theologie und Superintendent zu Tübingen sanft und selig im wahren Glauben an seinen einigen Mittler, unseren l. HErrn JEsum Christum.
Noch haben wir mehrere vortreffliche Schriften, die Reihing nach seiner Bekehrung herausgegeben, und worin er seine vorigen in päbstlicher Verblendung geschriebenen Schriften ebenso aufrichtig und demüthig, als gründlich widerlegte; eine der vorzüglichsten darunter trägt den Titel: „Die zerrissenen päbstlichen Banden.“ In diesem Buche erzählt Reihing selbst, wie er zur Erkenntniß gekommen sei, folgendermaßen: „Meine Zuhörer (in der Neuburgischen Pfalz), welche zum großen Theile Evangelische oder erst seit Kurzem zum Pabstthum verlockte waren, verlangten Beweis aus der Schrift, und meine Widersacher, gegen die ich schrieb und redete, trieben mich ebenfalls in die Schrift und forderten mich heraus, mit ihnen allein aus der Schrift zu kämpfen. Was sollte ich thun? Ich war genöthigt, für alles Schriftbeweise zu suchen, damit es in den noch unbefestigten, aber an der Schrift so festhaltenden Gemüthern meiner Zuhörer nicht den Anschein gewinnen möchte, als habe ich selbst zu meiner Sache kein Vertrauen, ja als sei ich gezwungen, sie selbst verloren zu geben. Ich bemühte mich daher dahin, das Pabstthum aus den Büchern der göttlichen Schrift zu begründen und die Augsburgische Confession damit umzustoßen. Dahin ging der Zweck aller meiner Predigten, Unterredungen und Schriften. Es schien auch vielen und mir selbst, als kämpfte ich mit Glück; ich ging wie ein hochgefeierter Sieger schon einher, und galt auch hie und da dafür. Doch die Rechnung des HErrn im Himmel war eine andere; nach seinem Rathschluß sollte mein Kampf einen ganz andern Ausgang gewinnen. Wie durch einen göttlichen Lichtstrahl wurde nämlich endlich die Blindheit und Finsterniß meines stolzen Geistes vertrieben; ich fing seit etwas länger als einem Jahre an, mit einem von Tage zu Tage immer helleren Blicke meines vom Himmel herab erleuchteten Geistes einzusehen, daß die h. Schrift in allen wichtigsten Streitpuncten auf das deutlichste wider die Päbstler und für die Evangelischen sei. Und so wurde denn endlich nicht nur den päbstlichen Irrthümern die ihnen vorgehängte lügnerische Wahrheitslarve abgezogen, sondern auch von der evangelischen Wahrheit die über dieselbe gezogene Schminke des Irrthums in meiner Seele abgewischt. Der als Wahrheit von mir vormals vertheidigte Irrthum fiel, und die als Irrthum von mir bekämpfte lauterste Wahrheit wachte endlich in mir auf, und siegte, und triumphirte.
Gedruckt bei Weber und Olshausen.
English translation AI translation
...spoke to the heart, who awakened sinners, who showed them the overflowing riches of the grace of God in Christ; we heard no one who insisted on the new birth as indispensably necessary to come to heaven. We heard only preaching about virtue and morality; we were pointed only to ourselves, only to our own doing and working. This constant talk of virtue became loathsome to us; we grew altogether deaf and unfeeling toward it. Then it happened that we once came into a Methodist (or some other) church, and behold, here we heard what we needed; here we felt our hearts struck, and were convinced of our own corruption; here the Gospel of Jesus, the Savior of sinners, became a pleasant, sweet message to us; here we found rest and peace in Christ; here we received a new life. Should we not, then, join such a church, where we had such important experiences in our soul?
Your reasoning, dear brethren, seems just; your complaints about the Lutheran Church are in part true; but listen to us.
Although there are indeed, among the preachers in the Lutheran Church, many thieves and murderers who have not entered by the door, there are nevertheless still many upright teachers in it who preach Christ purely and truly. Had you heard such men, you would certainly, with due faithfulness, have experienced a genuine conversion; and that you did not hear them — who knows whether the fault was not your own! Now it pleased God to bless his Word to your heart from the mouth of a sectarian preacher; for that God has his work also in other churches and sects, far be it from us to deny, since his power, grace, and wisdom are infinite. Nevertheless, one ought still to flee the false prophets, even where God often works good through them. It is not the thanks you owe God for your conversion, that you now forsake the fellowship of the true Church and cling to the sects; that you deny the plainly divine truth, and instead accept, and even zealously defend, plain errors. How many such church turncoats we see contending against their former fellow believers! Because the sects, for the most part, spiritualize the Lord's Supper in good Calvinist fashion — that is, dissolve and annihilate it — this is soon imitated among those partisans; they rejoice, in their own conceit, over the new discovery, and now wish also to play the knight against the Lutheran Church, thinking themselves very clever when they confidently help to revile the Lutherans' rigid clinging to the letter. But it is a poor honor they earn thereby, in that they belittle and defame the very dearest treasures of the Church — the gracious Sacraments of our Lord Jesus Christ — and in that they mock, even in the grave, the honest zeal of faith of their fathers, who, through unspeakable struggles, won for us, their descendants, the jewel of the truth. They thereby show how far the false sectarian spirit has already led them away from the simplicity of the divine Word.
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But if you, dear brethren, have not yet fallen so deeply, you are nonetheless in great danger; the longer you hold fellowship with sectarianism, the more deeply error will take root in you; the more you will lose your love for the truth; and once the love of the truth is lost, faith too is lost.
Therefore turn back quickly from this dangerous path; draw your soul out of the snares before it becomes impossible for you to come out. And if, through God's grace, you come to the wholesome resolve to leave the sectarian fellowship, do not fail to bear a testimony of the truth, for you owe them this. In this way you show them true love; and if they do not listen to you, you will nonetheless have saved your own souls.
Rejoice that, through your blessed return to the truth, you can be reconciled once more to the Lutheran Church, your mother, whom you had offended twice over — once by your former impenitence, and again by your unfaithfulness. Rejoice that you can now adorn the Lutheran Church as living members, having before dishonored it as dead members. Rejoice that, through your example, you may set many a wandering soul right again and thus help save many a dearly redeemed soul; yes, rejoice finally that you may live in the blessed hope that he whom you have confessed here before men, despite all reproach, will one day confess you before his heavenly Father. Amen.
The Converted Jesuit.
Jacob Reihing is a remarkable example of how often precisely those who contend most fiercely for their error — when they do so ignorantly, like a Saul (1 Timothy 1:13) — are at last turned around by God's grace and transformed into the most blessed instruments for the spreading of the truth. Reihing was born on January 6, 1579, at Augsburg, of Roman Catholic parents; he studied at the University of Ingolstadt, then entered the Jesuit order, and became, at the same university, a doctor and professor of theology, and finally court preacher to the Palatine Count of Neuburg. Up to that time Reihing was an exceedingly zealous champion of the papacy; he not only wrote several works in its defense and in supposed refutation of the Evangelical Lutheran doctrine, but in the year 1614 actually persuaded the formerly Lutheran Count Palatine Wolfgang Wilhelm to go over to the Roman Church. Reihing was likewise the chief instigator of that Count Palatine's driving out, from the Palatinate of Neuburg, not only his former Lutheran court preacher Heilbrunner, but also many of his subjects who remained Lutheran. The reasons that were supposed to have moved Wolfgang Wilhelm to profess the papal religion, Reihing set forth to the world in a work of his own, entitled "The Walls of the Holy City," that is, of the Roman Church. In short, Reihing showed himself a true Jesuit — that is, a very bodyguard of the Pope. God, however, had resolved to make this man an encouraging example of the riches of his mercy and the power of his enlightening grace. And so it came about that Reihing, in the year 1621 (convinced through the diligent reading of Holy Scripture, to which he had been compelled), against all expectation, sought admission into the bosom of the Evangelical Lutheran Church. Great was the sensation this conversion caused throughout all Germany; even J. Gerhard wrote, in that same year, to a friend in Copenhagen: "That the notorious Jesuit Reihing has come over to our side has doubtless become known to you; it is indeed to be regarded as a wonder, that out of such a Saul a Paul has been made."
Reihing then turned to Württemberg, and on November 23 of the said year preached a sermon of recantation at Tübingen in the presence of three Württemberg princes, and eight days later a sermon against the Roman sacrifice of the Mass in the court chapel at Stuttgart. In the year 1628 he at last fell asleep, gently and blessedly, in the true faith in his one Mediator, our dear Lord Jesus Christ, as a Lutheran professor of theology and superintendent at Tübingen.
We still possess several excellent writings that Reihing published after his conversion, in which he refuted his earlier writings — composed in papal blindness — as sincerely and humbly as he did thoroughly; one of the finest among them bears the title: "The Torn Papal Bonds." In this book Reihing himself relates, in the following manner, how he came to this knowledge: "My hearers (in the Palatinate of Neuburg), who for the greater part were either Evangelicals or had only recently been enticed to the papacy, demanded proof from Scripture; and my opponents, against whom I wrote and spoke, likewise drove me into Scripture and challenged me to contend with them from Scripture alone. What was I to do? I was compelled to seek scriptural proofs for everything, lest it should appear, to the still unsettled minds of my hearers, who clung so firmly to Scripture, that I myself had no confidence in my own cause, or was even forced to give it up as lost. I therefore labored to establish the papacy from the books of divine Scripture, and thereby to overthrow the Augsburg Confession. To this end was directed the purpose of all my sermons, conversations, and writings. It also seemed, to many, and to myself, that I was contending with success; I already went about like a celebrated victor, and was even here and there taken for one. But the reckoning of the Lord in heaven was otherwise; according to his counsel my struggle was to reach a wholly different outcome. For, as if by a divine ray of light, the blindness and darkness of my proud spirit was at last driven away; a little more than a year ago I began, with a gaze grown ever brighter from day to day, illumined from heaven, to perceive that Holy Scripture, on all the most important points of controversy, was most plainly against the papists and for the Evangelicals. And so at last not only was the lying mask of truth that had been hung before the papal errors stripped away, but also the paint of error that had been laid over the evangelical truth was wiped away in my soul. The error that I had formerly defended as truth fell away, and the purest truth that I had fought as error awoke at last within me, and conquered, and triumphed."
Printed by Weber and Olshausen.