Collection › Der Lutheraner (Frankfurt am Main) › Jahrgang 4, Nummer 9 › Seite 72

Der Lutheraner Frankfurt am Main — September 1950, Seite 72

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Seite 72                              September 1950                              Nummer 9

hier ist gut sein!“ Gott hat unserer Gemeinde eine
schöne Stätte für ihre Gottesdienste geschenkt, wofür
wir ihm Lob und Dank schuldig sind. Was aber dieses
Haus erst zu einer wahrhaft lieblichen Stätte macht,
das ist die Herrlichkeit unseres Heilandes, der in Seinem
Wort und den Heiligen Sakramenten zu uns
kommt und uns in Seiner Gnade, die Er uns hier
leuchten läßt, einen Vorgeschmack des ewigen Lebens
gibt. Nach Schluß des Gottesdienstes brachten die anwesenden
Pfarrer ihre Glückwünsche dar, schriftlich
eingegangene Grüße und Segenswünsche wurden verlesen
und schließlich der Dank für alle am Bau Beteiligten
zum Ausdruck gebracht.

Bei herrlichem Wetter, das uns Gott für diesen Tag
schenkte, fand unser Fest seine Fortsetzung in einer
Feier im Walde, die besonders dem Gedächtnis des
70jährigen Bestehens unseres Posaunenchores gewidmet
war. Herr Pfarrer Heicke aus Dreihausen ließ die
Aufforderung des 150. Psalms zum Lob des Herrn
in den Herzen der großen Zuhörerschar recht lebendig
werden und zeigte uns, was es heißt: „Alles, was
Odem hat, lobe den Herrn!“ Die Posaunenchöre trugen
gemeinsam und einzeln viele schöne Lieder vor,
die im Wechsel mit den Chorgesängen jung und alt
erfreuten. Unterzeichneter gab einen kurzen Rückblick
auf die Gründungsgeschichte des Jubelchores, wobei
er auf den Segen und die Bedeutung unserer Posaunenchöre
für unsere Gemeinden hinwies. Mit Dank
gegen Gott, der uns diesen schönen Tag geschenkt
hatte, schloß die Feier.

Am Abend versammelten wir uns noch einmal in der
Stadthalle, wo uns die Jugend ein ernstes Spiel vortrug
, das von Gesängen und Liedern umrahmt war.

Die Kollekten des Vor⸗ und Nachmittagsgottesdienstes
brachten den schönen Betrag von fast 800 DM, auch
wurde uns eine hochherzige Spende zur späteren Anschaffung
von Glocken übermittelt.

Unsere Gemeinde blickt in diesem Jahr auf ihr
75jähriges Bestehen zurück. Durch den treuen Dienst
ihres langjährigen Seelsorgers, D. H. Z. Stallmann
hat sie einst viel Segen empfangen dürfen. Möge sie
ihn auch in Zukunft bewahren und ihn sich in ihrem
neuen Gotteshaus immer wieder aufs neue schenken
lassen! Hermann Stallmann

Das Bild auf der Titelseite stellt die neuerbaute Kirche
der Evang.⸗Luth. Zionsgemeinde in Allendorf⸗
Lumda dar.

Singabende und Missionsfest in Hörpel

Unserem diesjährigen Missionsfest am Sonntag, dem
9. Juli, ging ein Singewoche voraus, die unser lieber
Kantor Paul Kretzschmar aus Wittingen mit unserem
Kirchenchor abhielt. Das war eine feine Vorbereitung
für das im Gemeindeleben und für das Zeugnis der Gemeinde
in der Welt so wichtige Fest. Es wurde an
den Abenden viel gesungen und von den Sängern auch
viel verlangt. Aber alle waren mit Freuden dabei, die
Alten wie die Jungen. Unser Chor hat sich vergrößert,
besonders auch durch die Neukonfirmierten, so daß wir
jetzt 30 Sänger haben. Es waren herrliche Abende, wo
wir zur Ehre Gottes und zu unserer Freude sangen
und uns zum Fest rüsteten. Wir möchten solche Vorbereitungs
⸗Singewochen allen Gemeinden zur Nachahmung
empfehlen.

Für den Freudentag des Missionsfestes war die Scheune
unseres Bauern H. Dreß hergerichtet und mit Birkengrün
schön ausgeschmückt worden. Unsere Bläser, verstärkt
durch den Sottrumer Chor, ließen in der Morgenstunde
die bekannten Weisen erschallen. Inzwischen
kamen alle die lieben Gäste auf Autobussen, Fahrrädern
, Wagen und zu Fuß, zu unserer Freude auch
ein Omnibus aus Fintel, Kreis Rotenburg, mit Gliedern
der Flüchtlingsmissionskirche und aus den Gemeinden
der Schwester⸗Freikirche Sottorf und Soltau.
Die Scheune mit ihren 500 Sitzplätzen wurde voll.
Manche saßen noch draußen.

Nach der Begrüßungsansprache des Ortspastors predigte
Pastor Theo Willkomm aus Minden über das
Prophetenwort Jes. 45, 5—15, das mit den Worten
beginnt: „Ich bin der Herr und sonst keiner; kein
Gott ist ohne Ich.“ Dieser einige, gewaltige, ewige
und barmherzige Gott baut sein Reich in der Welt
trotz aller Widerstände böser Mächte. Er beansprucht
die erlösten Menschen: „Weiset meine Kinder und das
Werk meiner Hände zu Mir.“ Diesem Gott zu dienen,
sein Werk zu fördern und „Seinem Gesalbten“, dem
Herrn Christo, auf den der Befreier „Kores“ in der
Weissagung hindeutet, unsterbliche Seelen zuzuführen,
ist unsere heilige Missionsaufgabe.

Nach der Mittagspause, in welcher die Gemeindeglieder
in Hörpel und Evendorf mit Freuden Gastfreundschaft
ausübten, predigten die Pastoren Griesheimer aus
Brunsbrock und Rothfuchs aus Hermannsburg, ersterer
über das Wort aus Joh. 12: „Herr, wir wollten
Jesum gerne sehen“, letzterer über Psalm 48, 13—15.
Wer den Heiland und Erlöser der Welt, den Herrn
Jesum Christum, im Glauben wirklich geschaut hat,
der hat die Herrlichkeit Gottes gesehen und muß auch
anderen diese Herrlichkeit zeigen. Wer Jesum lieb hat,
der hat auch „Zion“, die Kirche Gottes, lieb, Gott
selbst hat unsere liebe lutherische Kirche als sein Zion
gebaut; ihre Türme sind Gesetz und Evangelium, Wort
und Sakrament, ihre Mauern die Predigt des Wortes
und die Bekenntnisse, ihre Paläste unsere Kirchen und
Gotteshäuser. Wir müssen die Schätze unserer Kirche
mit Fleiß bewahren und sie weitertragen in die Welt.
Das Fest klang aus in die Schlußansprache unseres
Pastors über das Psalmwort 89, 2: „Ich will singen
von der Gnade des Herrn ewiglich und Seine Wahrheit
mit meinem Munde verkündigen für und für.“

Unsere lieben Kirchenchöre haben auch fleißig mitgeholfen
, Gottes Lob zu erhöhen und sein Wort zu verkünden
. Das Schönste, was wir von ihnen hörten, war
wohl die Choral⸗Motette „Such, wer das will, ein
ander Ziel“, die Paul Kretzschmar selbst komponiert
hat, und die uns aufs tiefste bewegte. Als die Männer
⸗ und Frauenstimmen im Wechselgesang einanderzujubelten
: „Meins Herzens Kron, mein Freudensonn
sollst Du, Herr Jesu, bleiben“, fühlte man sich schon
bald im Himmel, wo wir Ihn dann ewig schauen und
loben wollen.

Die Festkollekte, die für die Synodalkasse und die
Bleckmarer Mission bestimmt ist, betrug DM 883.—.
Für diejenigen, die noch nicht gleich die Heimreise anzutreten
brauchten, bildete ein Orgelkonzert in der
Kirche von Kantor Kretzschmar noch einen besonders
schönen Abschluß. Ernst Storch.

Kirchweihe in Berlin⸗Steglitz

Der 23. Juli 1950 war für die evangelisch⸗lutherische
Dreieinigkeitsgemeinde in Berlin⸗Steglitz ein Freudentag
. Der im Erdgeschoß ihrer Kirche befindliche Raum
wurde durch einen Festgottesdienst in Benutzung genommen
. Im August 1943 brannte die schöne Kirche
infolge eines Luftangriffs völlig aus, nur die Umfassungsmauern
blieben stehen. Der Gemeinde wurde
als erster in unserer Freikirche von Glaubensgenossen
eine Notkirche aus Holz zur Verfügung gestellt und
mit herzlichem Dank hat sie diese bisher für ihre Gottesdienste
benutzt. Der Wiederaufbau der zerstörten
Kirche blieb aber das Ziel, welches die Gemeinde mit
großem Eifer verfolgte. Mit Gottes Hilfe gelang es,
Dach und Turm der Kirche wiederherzustellen und im
Erdgeschoß einen Kirchensaal zu schaffen, der seinen
Zweck gut erfüllt. Die neue Inneneinrichtung ist wohl
einfach, aber schön und zweckmäßig. So ist die Gemeinde
sehr froh und dankbar, daß sie dieses neue
kirchliche Heim hat. Das kam auch bei dem Kirchweihgottesdienst
zum Ausdruck. In der Barackenkirche hielt
Herr Präses P. H. Petersen, der Seelsorger der Gemeinde
, eine kurze Abschiedsfeier. Dann wurde der
neue Kirchsaal eröffnet. Im Anschluß an die Weihelektion
und das Weihegebet hielt der Unterzeichnete
die Festpredigt über Hag. 2, 1—10. Die Grüße und
Segenswünsche der Schwesterkirche und ihrer Berliner
Gemeinden überbrachte Herr Superintendent Grube,
der mit Herrn Kirchenrat lic. Schulz an der Feier teilnahm
. Gott segne die Gemeinde in ihrem neuen Heim
reichlich durch sein Wort und die heiligen Sakramente!
Möge ihr es auch mit seiner Hilfe bald gelingen, daß
der eigentliche Kirchenraum wieder hergerichtet und in
Benutzung genommen werden kann!

A. Stallmann, P.

Aus der Flüchtlingsmissionskirche
Kirchbau in Blomberg, Lippe⸗Detmold

Im März 1946 hielt Pastor L. Zielke für eine kleine
Schar von Flüchtlingen aus der früheren lutherischen
Freikirche in Polen, die nach Lippe⸗Detmold verschlagen
waren, den ersten Gottesdienst. Mit noch anderen
Flüchtlingen zusammen waren es 60 Zuhörer. Rasch
sammelte sich dort inmitten des ihnen innerlich fremden
reformierten Kirchgebietes eine lutherische Flüchtlingsgemeinde
von jetzt über 600 Seelen. Eine große
Not bestand in dem gänzlichen Mangel an einem
geeigneten Gottesdienstlokal. Man mußte sich in verschiedenen
wenig geeigneten Sälen zusammenfinden.
Im Frühjahr 1948 wurde Pastor Klumbies zum
ständigen Pastor dieser Gemeinde, die den Namen
Eben Ezer⸗Gemeinde annahm, berufen. Durch die
Befürwortung der Vertreter der Wisconsinsynode, Missionsdirektor
Bodamer und Pastor Maas gelang es,
von dieser lutherischen Kirche drüben die nötigen
Mittel für den Bau einer Kirche und eines Pfarrhauses
zu bekommen. Am Ostertag dieses Jahres
wurde der Grundstein gelegt. Die Gemeinde hofft und
bittet Gott, daß sie bald in ihre neue Kirche einziehen
kann.

Die Bilder in der Augustnummer

Die Zeichnungen auf der Titelseite der Nr. 8 sowie auf
der ersten Seite des „Jungen Lutheraner“ zu dem
Artikel „Der Tempel der tönenden Schatten“ sind uns
freundlicher Weise von Elisabeth Reuter zur
Verfügung gestellt worden.

[Bild: Werbeanzeige „Feste⸗Burg“ Abreißkalender]

Im 30. Jahrgang
erscheint für 1951 der

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Herausgeber: Superintendent
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Druck: Maindruck, Frankfurt/M.⸗Fechenheim. — Erscheint monatlich. — Bezugspreis: Einzel⸗Nr. DM —,45, vierteljährlich 1.35, bei Postbezug
zuzüglich Postzustellgebühr.

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Page 72                              September 1950                              Number 9

it is good to be here!" God has given our congregation a beautiful place for its worship services, for which we owe him praise and thanks. But what truly makes this house a lovely place is the glory of our Savior, who comes to us in His Word and the Holy Sacraments and gives us, in the grace which He lets shine upon us here, a foretaste of eternal life. After the close of the service the pastors present offered their congratulations, greetings and blessings received in writing were read aloud, and finally thanks were expressed to all who had taken part in the building.

In splendid weather, which God gave us for this day, our celebration continued with a gathering in the woods, dedicated especially to the memory of the 70th anniversary of our brass band (Posaunenchor). Pastor Heicke of Dreihausen brought the exhortation of Psalm 150 to praise the Lord vividly to life in the hearts of the large audience and showed us what it means: "Let everything that has breath praise the Lord!" The brass bands performed, together and individually, many beautiful songs, which alternated with choir singing to the delight of young and old. The undersigned gave a brief review of the founding history of the jubilee band, pointing out the blessing and significance of our brass bands for our congregations. With thanks to God, who had given us this beautiful day, the celebration closed.

In the evening we gathered once more in the town hall, where the youth presented a serious play, framed by songs and hymns.

The collections from the morning and afternoon services brought in the fine sum of almost 800 DM; we also received a generous donation for the later purchase of bells.

Our congregation looks back this year on its 75th anniversary. Through the faithful service of its longtime pastor, D. H. Z. Stallmann, it once received much blessing. May it preserve this blessing in the future as well, and may it be granted anew, again and again, in its new house of God! Hermann Stallmann

The image on the title page shows the newly built church of the Evangelical Lutheran Zion congregation in Allendorf-Lumda.

Song Evenings and Mission Festival in Hörpel

Our mission festival this year, on Sunday, July 9th, was preceded by a singing week which our dear cantor Paul Kretzschmar of Wittingen held with our church choir. This was fine preparation for the festival, which is so important for congregational life and for the congregation's witness in the world. Much singing was done in the evenings, and much was demanded of the singers. But all took part with joy, the old as well as the young. Our choir has grown, especially through the newly confirmed, so that we now have 30 singers. These were splendid evenings, in which we sang to the glory of God and to our own joy, and prepared ourselves for the festival. We would recommend such preparatory singing weeks to all congregations as an example to follow.

For the day of joy of the mission festival, the barn of our farmer H. Dreß had been prepared and beautifully decorated with birch greenery. Our brass players, reinforced by the Sottrum choir, sounded the well-known melodies in the morning hour. Meanwhile all the dear guests arrived by bus, bicycle, wagon, and on foot — to our joy also a bus from Fintel, District of Rotenburg, with members of the refugee mission church and from the congregations of the sister free church of Sottorf and Soltau. The barn, with its 500 seats, became full. Some still sat outside.

After the welcoming address by the local pastor, Pastor Theo Willkomm of Minden preached on the prophetic word Isaiah 45:5–15, which begins with the words: "I am the Lord, and there is none else; there is no God besides Me." This one, mighty, eternal, and merciful God builds His kingdom in the world despite all the resistance of evil powers. He claims the redeemed people: "Bring my sons and my daughters, the work of my hands, to Me." To serve this God, to further His work, and to lead immortal souls to "His Anointed," the Lord Christ, to whom the deliverer "Cyrus" points in the prophecy, is our holy mission task.

After the midday break, during which the congregation members in Hörpel and Evendorf gladly practiced hospitality, Pastors Griesheimer of Brunsbrock and Rothfuchs of Hermannsburg preached — the former on the word from John 12: "Sir, we would see Jesus," the latter on Psalm 48:13–15. Whoever has truly beheld in faith the Savior and Redeemer of the world, the Lord Jesus Christ, has seen the glory of God and must also show this glory to others. Whoever loves Jesus also loves "Zion," the church of God. God Himself has built our beloved Lutheran church as His Zion; her towers are Law and Gospel, Word and Sacrament, her walls the preaching of the Word and the confessions, her palaces our churches and houses of God. We must diligently preserve the treasures of our church and carry them further out into the world. The festival came to its close with the closing address of our pastor on the psalm word 89:2: "I will sing of the mercy of the Lord for ever, and with my mouth will I proclaim His faithfulness to all generations."

Our dear church choirs also diligently helped to raise God's praise and proclaim His Word. The most beautiful thing we heard from them was surely the chorale motet "Seek, whoever will, another goal," which Paul Kretzschmar himself composed, and which moved us most deeply. When the men's and women's voices exulted to one another in antiphonal song: "My heart's crown, my sun of joy, shall You, Lord Jesus, remain," one already felt almost in heaven, where we shall then behold and praise Him forever.

The festival collection, designated for the synodal treasury and the Bleckmar Mission, came to DM 883.—. For those who did not need to set out on their journey home right away, an organ concert in the church by Cantor Kretzschmar formed a particularly beautiful conclusion. Ernst Storch.

Church Dedication in Berlin-Steglitz

July 23, 1950, was a day of joy for the Evangelical Lutheran Trinity congregation in Berlin-Steglitz. The space located on the ground floor of their church was put into use through a festival service. In August 1943 the beautiful church burned out completely as the result of an air raid; only the outer walls remained standing. The congregation was provided — as the first in our free church to receive this — with a wooden emergency church by fellow believers in the faith, and with heartfelt thanks it has used this until now for its services. But the rebuilding of the destroyed church remained the goal which the congregation pursued with great zeal. With God's help it succeeded in restoring the roof and tower of the church and in creating a church hall on the ground floor, which fulfills its purpose well. The new interior furnishing is indeed simple, but beautiful and functional. Thus the congregation is very glad and thankful that it has this new church home. This was also expressed at the church dedication service. In the barrack church, Präses P. H. Petersen, the pastor of the congregation, held a brief farewell ceremony. Then the new church hall was opened. Following the dedication reading and the dedication prayer, the undersigned delivered the festival sermon on Haggai 2:1–10. The greetings and blessings of the sister church and its Berlin congregations were conveyed by Superintendent Grube, who took part in the celebration along with Church Council member Lic. Schulz. May God richly bless the congregation in its new home through His Word and the holy Sacraments! May it also succeed, with His help, in soon restoring and putting into use the actual church nave!

A. Stallmann, Pastor

From the Refugee Mission Church
Church Building in Blomberg, Lippe-Detmold

In March 1946 Pastor L. Zielke held the first service for a small group of refugees from the former Lutheran free church in Poland, who had been swept away to Lippe-Detmold. Together with other refugees there were 60 listeners. Quickly, in the midst of a Reformed church district that was inwardly foreign to them, a Lutheran refugee congregation gathered there, now numbering over 600 souls. A great difficulty existed in the complete lack of a suitable place for worship. They had to gather in various poorly suited halls. In the spring of 1948 Pastor Klumbies was called as the permanent pastor of this congregation, which took the name Eben Ezer congregation. Through the advocacy of the representatives of the Wisconsin Synod, Mission Director Bodamer and Pastor Maas, it was possible to obtain from this Lutheran church over there the necessary funds for building a church and a parsonage. On Easter Day of this year the cornerstone was laid. The congregation hopes and prays to God that it may soon move into its new church.

The Images in the August Issue

The drawings on the title page of No. 8, as well as on the first page of the "Young Lutheran" accompanying the article "The Temple of the Resounding Shadows," were kindly provided to us by Elisabeth Reuter.

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