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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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2 entries under wunder.

Wunder

—

Wunder. Abhandlungen. Die Wunder der chriſtlichen Religion. At. 1910. 1912. 1913. 1915. Wahre und falſche Wunder. Jo. 95. Wunder und Wundergaben. L. W. 55, 385—400. über die Wunderkräfte bei den erſten Chriſten. L. W. 24, 107 109. Die bibliſchen Wunder. Luth. 34, 59. 60. Die Wunder der römiſchen Kirche. Luth. 40, 17. 18. 28. 29. Sind die Wunder des Urchriſtentums geſchichtswiſſenſchaftlich bezeugt? L. W. 62, 337—370. Wunder. Hön. Dog. § 23, 270—273. Miracles a prooi for the divine authority of the Bible. Theol. 9, 33—-47. The miracles of Jesus. Luth. Wit. 1916, 14. 30. Why no miratles nowadays? Luth. Wit. 1916, 46. Katecheſe über Wunder als Beweis der chriſtlichen Religion. Schulbl. 18, 162—165. 46, 222— 227. Abriſi. Wunder im weiteren Sinn. § 1. Wunder im eigentlichen Sinn. § 2. Schriftausdrücke für Wunder. § 3. Gott allein kann Wunder tun. § 4. Gott tut Wunder unmittelbar und mittelbar. S5. Wunder durch Propheten und Apoſtel. § 6. Wunder Chriſti. S.7. Zweck der Wunder. § 8 und § 9. Die Wunder gereichen zur Ehre Gottes und zum Heil der Kirche. §S 10. Glaubwürdigkeit der Wunder. § 11. Viele leugnen die Wunder nicht und glauben doch nicht. § 12. Leugner der Wunder. § 13. Wie erklären die Leugner der Wunder die bibliſchen Wunder? § 14. Wer die Möglichkeit von Wundern leugnet, muß Gott und die Bibel verwerfen. § 15. Falſche Wunder. § 16. Unterſchied zwiſchen wahren und falſchen Wundern. § 17. Leute, die ſich der Wunder rühmen. § 18. Dauer der Wunder. § 19. Einwände. § 20. Gebrauch dieſer Lehre. § 21. Wunder. L. W. 55, 385. Walth. 1. Wunder im weiteren Sinn ſind alle Werke Gottes: Ev. 12. 13. At. 1910, 18. Jo. 95, 13. Ma. 4, 97. 98. Luth. 34, 59. At. 1910, 18—20. Jo. a. Schöpfung und Erhaltung. Pſ. 92, 6: 95, 22. Herr, wie ſind deine Werke ſo groß. 139, 14: Wunder⸗ barlich ſind alle deine Werke. Lied 184. 1: der durch ſeine große Kraft u. ſ. w. — Selbſt große Männer der Riſſenſchaft preiſen dieſe Wunder Gottes. At. 1910. 25 Jo. 95, 13. 14. Anm. a. Die geringſten Vorgänge in der Natur, die wir täglich vor Augen haben, ſind oft herrliche Wunder— Wie gering aber werden ſie geachtet! At. 1910, 26. Anm. b. Wie Chriſtus einſt die 5000 Mann ſpeiſte, ſo nährt er heute noch die ganze Welt. b. Erlöſung. Wunderbar iſt Chriſti Perſon. Jeſ. 9, 6: wunderbar. Je länger man dieſes Wunder be— trachtet, deſto unerforſchlicher. Wunderbar iſt ſeine Empfängnis Mich. 1904, 20. 21, ſeine Geburt Walth. Feſt. 136. 137, ſein Werk. Lied 28, 3. 94, 2. 195, 2. 105, 12. c. Heiligung. Ausgießung des Heiligen Geiſtes und Bekehrung, die chriſtliche Gemeinde. At. 1910, 32. d. Offenbarungswunder: Weisſagung, Inſpiration, Kraft des Wortes, Zeugnis des Geiſtes. e. Sakramente. Das Abendmahl iſt ein Wunder der Allmacht, Liebe und Erbarmung. Anm. a. Dieſe Wunder Gottes werden in der Kirche gerühmt und beſungen. Pſ. 26, 7: da man predigt alle deine Wunder. 87, 3: herrliche Dinge werden in dir gepredigt. 111, 4: Er hat ein Gedächtnis geſtiftet ſeiner Wunder. Lied 441, 8. 349, 5. 350, 1. 347, 2. 150, 2. Anm. b. Unter Wunder im weiteren Sinne verſteht man manchmal überhaupt alles, was Bewunderung erregt. Die ſieben Weltwunder. Die Erfindungen der Neuzeit würden unſere entſchlafenen Väter, wenn ſie ſie ſchauen könnten, als Wunder anſtaunen, obgleich alles natürlich zugeht.

  • L. W. 55, 385—400
  • L. W. 24, 107
  • L. W. 24, 107 109
  • Luth. 34, 59
  • Luth. 34, 59. 60
  • Luth. 40, 17
  • Luth. 40, 17. 18
  • Luth. 40, 17. 18. 28
  • Luth. 40, 17. 18. 28. 29
  • L. W. 62, 337—370
  • Hön. Dog. § 23, 270
  • Theol. 9, 33
  • Wit. 1916, 14
  • Wit. 1916, 14. 30
  • Wit. 1916, 46
  • Schulbl. 18, 162—165
  • Schulbl. 18, 162—165. 46, 222— 227
  • L. W. 55, 385
  • At. 1910, 18
  • Jo. 95, 13
  • Ma. 4, 97
  • Ma. 4, 97. 98
  • Luth. 34, 59
  • At. 1910, 18—20
  • Lied 184
  • Lied 184. 1
  • At. 1910. 25
  • Jo. 95, 13
  • Jo. 95, 13. 14
  • At. 1910, 26
  • Mich. 1904, 20
  • Mich. 1904, 20. 21
  • Walth. Fest. 136
  • Walth. Fest. 137
  • Lied 28, 3
  • Lied 28, 3. 94, 2
  • Lied 28, 3. 94, 2. 195, 2
  • Lied 28, 3. 94, 2. 195, 2. 105, 12
  • At. 1910, 32
  • Lied 441, 8
  • Lied 441, 8. 349, 5
  • Lied 441, 8. 349, 5. 350, 1
  • Lied 441, 8. 349, 5. 350, 1. 347, 2
  • Lied 441, 8. 349, 5. 350, 1. 347, 2. 150, 2
  • Jo. 95, 22 margin
  • Gna. 578 margin
  • Can. 86, 74 margin
  • At. 1910, 27—38 margin
  • At. 1910, 38—41 margin
  • At. 1910, 42—57 margin
  • Ma. 36, 106 margin
  • At. 1910, 33 margin
  • At. 1910, 11—13 margin
  • Jo. 95, 15 margin
  • Jo. 95, 15. 17 margin
  • Luth. 34, 59 margin
  • At. 1910. 1912. 1913. 19
  • Jo. 95. Wunder und Wunde

vol d, printed page 402–403 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0486

2. —

2. Wunder im eigentlichen Sinn ſind alle Werke der göttlichen Allmacht wider den Lauf der Natur, z. B. die natürlichen Geſetze aufheben, vermehren und ausdehnen, die Natur einer Sache umändern ohne alle Mittel, aus dem Tode das Leben hervorrufen. — Matth. 9, 33: Solches iſt noch nie in Israel erſehen worden. Joſ. 10, 14: und war kein Tag dieſem gleich. 2 Moſ. 34, 10: Wunder tun, dergleichen nicht geſchehen ſind in allen Landen und unter allen Völkern. Anm. a. Wunder müſſen zurückgeführt werden auf ein unmittelbares Eingreifen und Wirken Gottes. Da⸗— her der Eindruck auf die Menſchen: Das iſt Gottes Finger. 2 Moſ. 8, 19. Matth. 8, 27: Was iſt das für ein Mann! Luk. 8, 25. Mark. 2, 12. 7, 37. Ap. 5. 11: Es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde. Anm. b. Es gibt keine vernünftigen Wunder, ſondern lauter unvernünftige. Wunder kann man mit der Vernunft nicht faſſen. Anm. c. Zu den Wundern im eigentlichen Sinn gehören alſo nicht Ereigniſſe und Vorkommniſſe, die man ſonſt wohl Wunder nennt, aber durch kreatürliche Kraft bewirkt werden. Schriftansdrücke für Wunder a. im Alten Teſtament: peleh (etwas, was wunderbar iſt), mophet (wunderbare Dinge, die zugleich ein Zeichen ſein ſollen), Oth⸗g'buroth (Krafttaten, die al⸗ lein durch göttliche Kraft geſchehen können): b. im Neuen Teſtament: Hebr. 2, 4: Zeichen, Wunder und mancherlei Kräfte. Ap. 6, 8. 2, 22: Ta⸗ ten, Wunder, Zeichen. 2 Theſſ. 2. 9. — Sie heißen 1. Zeichen, weil ſie wahrnehmbar ſind und offenbaren, daß Gott zugegen iſt. Sie ſind Zei— chen, daran man etwas erkennen kann; 2. Wunder, weil ſie Verwunderung erwecken. Mark. 2, 12: ſie entſetzten ſich. 4, 41: fürchteten ſich. Ap. 3, 10. 11: ſie wurden voll Wunderns und Entſetzen: 3. Kräfte, weil die Macht Gottes wirkſam iſt. Urſprung. Darum werden die Wunder oft auch Werktaten, Handlungen Gottes genannt. Joh. 10, 25: die Werke, die ich tue. 4. Gott allein kann Wunder tun. Pſ. 72, 18: der allein Wunder tut. 136, 4: der große Wunder tut al⸗ leine. 77, 15. 86, 10. Hiob 5, 9. Lied 340, 2. — Wunder werden zugeſchrieben a. dem Vater. Röm. 4, 25; Ap. 2, 24: den hat Gott auferweckt. 4. 10. Joh. 14, 10: Der Vater aber. der in mir wohnt, derſelbige tut die Werke. 5, 19. 20. Der Vater tat die Werke mit Chriſto und durch ihn. At. 1910, 70. 71; b. dem Sohne. Vergl. § 7. Ihm iſt gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Matth. 28, 18: c. dem Heiligen Geiſte. Die Ausgießung, die Wundergaben. 1 Kor. 12, 11: dies alles wirket derſel⸗ bige einige Geiſt. Matth. 12, 28: ſo ich aber die Teufel austreibe durch den Geiſt Gottes. Anm. a. Keine Kreatur im Himmel und auf Erden kann ein eigentliches Wunder tun. Anm. b. Wenn ein Wunder verrichtet wird, muß es Gott entweder in eigener Perſon tun, oder die Kraft da⸗ zu den Menſchen geben, die es dann im Namen und in der Kraft Gottes tun. Anm. c. Darum ſind Wunder Beweiſe für die Gott⸗ heit oder göttliche Sendung. Niemand kann die Zeichen tun, die du tuſt, es ſei denn Gott mit ihm.“ „Die Göt⸗ ter ſind auf die Erde gekommen.“ „Das iſt Gottes Fin⸗ ger.“ Sogar die Heiden erkennen das. Gott tut Wunder a. unmittelbar. Sintflut, Sprachenverwir⸗ rung. Sodom, die Schrift an der Wand u. ſ. w.; b. mittelbar 1. durch Engel. Lied 67. 11. 2 Moſ. 12.4 12: Was der Würgengel tat, wird dem Herrn zu⸗ geſchrieben. 2 Kön. 2, 1: Gott hat Elias in den Himmel geholt. 2 Sam. 24, 15—17: Da ließ der Herr Peſtilenz kommen. Dan. 6. 22: Mein Gott Die Engel taten dieſes hat ſeinen Engel geſandt. alles als Gottes Diener. Anm. Die Engel ſind zwar ſtark, aber nicht all⸗ mächtig. Wie weit die Engel wunderbäͤre Dinge durch die ihnen anerſchaffene Macht ausrichten und zu welchen Werken Gott ihnen beſondere Kraft ver⸗ leihen muß, können wir nicht ermitteln; 2. durch Menſchen. Apoſtel und Prophe⸗ ten taten die Wunder nicht in eigener Kraft. Das bekennen ſie alle, daß der Herr es ſei, der durch ſie Wunder tut. Ap. 3, 6: im Namen Jeſu Chriſti. 9, 34: Anea, Jeſus Chriſtus macht dich geſund. 13, 11: die Hand des Herrn kommt über dich. 16, 18: Ich gebiete dir im Namen Jeſu Chriſti. Anm. a. Die Apoſtel und Propheten konnten die Wundergabe andern nicht mitteilen, z. B. Eliſa nicht dem Gehaſi. Anm. b. Obwohl Menſchen und Engel Wunder getan haben, ſo bleibt es doch dabei, daß Gott allein Wunder tut. Menſchen und Engel waren nur ſeine Werkzeuge. 2 Moſ. 9, 22. 23. Joſ. 3, 5. Anm. c. Manchmal hat ſich Gott bei ſeinen Wundern unſcheinbarer Mittel bedient, z. B. Moſis Stab, Elias' Mantel, Speichel bei dem Blinden. 6. Durch Propheten und Apoſtel ſind viele Wunder ge⸗ ſchehen. Beiſpiele: a. Moſes: die Wunder bei der Ausführung aus Agyp⸗ ten, Teilung des Meeres, Waſſer aus dem Felſen; b. Joſua: Sonne, ſtehe ſtill. Stöckh. A. T. 165; ; c. Elias: Die Baalspfaffen. 1 Kön. 17, 17—24. 2 Kön. 1, 10—12. 2, 8. Vergl. Wunderwerke des Elias Jo. 1906; Noch nach ſeinem Tode d. Eliſa: 2 Kön. 13, 20. 21. hat er Wunder getan. e. Jeſaias. f. Die Apoſtel. 1. Petrus. Ap. 9. 34: Aneas. Ap. 9, 40: Tabea. Ap. 3, 1—16: Heilung des Lahmen. Ma. 35, 205. 2. Paulus. Ap. 20. 9. 10. 28, 3—6. 8. 9. 19, 11. 12. (Min. 1913, 58.) Ap. 13, 11: und ſollſt blind ſein. 16, 18: Austreibung des Wahr— ſagergeiſtes. 2 Kor. 12. 12. (S. 1907, 50. 51. L. W. 62, 343. 344. 346.) g. Die Jünger des Herrn überhaupt. Stephanus tat Wunder und Zeichen. Ap. 6. 8. Mark. 16, 20: Der Herr bekräftigte das Wort durch mitfolgende Zeichen. Die Wundergaben 1 Kor. 12. 7—11. Walth. Epi. 332. At. 1912, 24. S. Gaben 927. 928. 7. Die Wunder Chriſti. a. Chriſtus übertraf durch ſeine Wun⸗ deralleanderen. 1. Die Menge ſeiner Wunder: Joh. 21, 25: Die Welt würde die Bücher nicht faſſen. 20, 30: viele Zeichen, die nicht geſchrieben ſind in dieſem Buch. 7, 31: Wenn er kommen wird, wird er auch mehr Zeichen tun, denn dieſer tut? 2. Die Mannigfaltigkeit: Es gibt faſt kein Gebiet der Natur, woran Chriſtus nicht ſeine Kraft erwieſen hätte. 3. Die Größe und Herrlichkeit der Wunder. Anm. a. Die Wunder Chriſti waren alle wohlts tig, nie erſchrecklich. Während Moſes und Elias manchmal Wunder taten, um die Gottloſen zu ſtrafen (4 Moſ. 17, 12. 13, Ap. 13, 11), ſo dienten alle Wunder Chriſti dazu, dem Nächſten zu dienen. Anm. b. Sein größtes Wunder war die Auferſtehung. Dadurch hat er ſich kräftiglich erweiſet als Sohn Gottes. Röm. 1, 4. Anm. c. Die Wunder Chriſti, die im Johannisevangelium berichtet werden Can. 91, 70. 71. Anm. d. Die Wunder, die Chriſtus nach dem „Evangelium von der Kindheit Jeſu“ getan haben ſoll, ſind albern und unmoraliſch. Sie werden als Lügen gebrandmarkt durch Joh. 2, 11: Das iſt das erſte Zeichen, das Jeſus tat. b. Chriſtustat ſeine Wunderineigener Kraft. Luk. 7, 14: Ich ſage dir, ſtehe auf. Matth. 8. 3: Ich wills tun, ſei gereinigt. Joh. 4, 50: Gehe hin. dein Sohn lebet. Joh. 2, 19: am dritten Tage will ich ihn wieder aufrichten. Joh. 10, 17. 18: daß ich mein Leben laſſe, auf daß ichs wieder nehme. Anm. a. Wohl heißt es manchmal: er hob ſeine Augen auf zu ſeinem Vater. Aber darin liegt kein Widerſpruch. Er hat auch im Namen ſeines Vaters gehandelt. Joh. 10. 25: die Werke, die ich tue in meines Vaters Namen. Gott hat Wunder durch Chriſtum getan. Ap. 2, 22. (Jo. 95, 21.) Anm. b. Nach ſeiner menſchlichen Natur tat Chriſtus die Werke im Namen des Vaters. Joh. 5, 36: die Werke, die mir der Vater gegeben hat. 11. 41. 42. Nach ſeiner göttlichen Natur tat er ſie in eigenem Namen. Antitheſe. Neuere Theologen. Thomaſius: Chriſtus hat die Wunder nicht aus eigenem Vermögen getan. Kahnis: Die Wunder beweiſen nicht ſeine göttliche Natur, ſondern ſeine göttliche Sendung. c. Dieſe Wunder ſind Beweiſe 1. für ſeine Gottheit. Wer ſolche Wunder aus eigener Kraft tun kann, muß Gottes Sohn ſein: 2. für ſeine Meſſianität. Sagt Johanni wieder, was ihr ſehet und höret. Matth. 11, 2—5. Jeſ. 35, 5. 6. Seine Wunder ſtimmten genau über— ein mit den Wundern, die vom Meſſias verkündigt worden waren. Sieck 1, 17. Hätte Chriſtus keine Wunder getan, ſo hätte er nicht der Meſſias ſein können. Walth. Ev. 15. Ma. 4, 101. Anm. a. Durch ſeine Wunder hat er ſeine Herrlichkeit offenbart. Joh. 1, 14: Wir ſahen ſeine Herrlichteit. 2, 11: offenbarte ſeine Herrlichkeit. 11, 40: du ſollteſt die Herrlichkeit Gottes ſehen. Anm. b. Auf ſeine Werke beruft ſich Chriſtus. Joh. 14, 11: Glaubt mir doch um der Werke willen. 5, 36: die Werke, die ich tue, zeugen von mir, daß mich der Vater geſandt hat. 10, 37. 38. 15, 24. Anm. c. Der Beweis für ſeine Gottheit wird nicht dadurch entkräftet, daß ſpäter auch Apoſtel ſolche Werke getan haben. Auch die Werke der Apoſtel waren nichts als Beweiſe für Chriſti Gottheit. Mark. 16, 20: Der Herr wirkte mit ihnen. Anm. d. Daß die Wunder dieſe Wahrheit bezeugen, daß Jeſus Heiland der Welt ſei, wiſſen wir erſt aus Gottes Wort. Anm. e. Die Wunder Chriſti blieben auch nicht ohne Frucht. „Laſſen wir ihn alſo, ſo werden ſie alle an ihn glauben.“ Anm. f. Da die Wunder Chriſti Gottheit beweiſen, ſo ſind ſie den Ungläubigen ſchrecklich, den Gläubigen aber tröſtlich. Frage 1. Warum konnte Chriſtus in Nazareth nicht eine einzige Tat tun? Mark. 6, 5. — Er tat nicht viel Zeichen um ihres Unglaubens willen. Matth. 13, 58. Da ſie ſich an Chriſto ärgerten, brachten ſie nur wenig Hilfsbedürftige herbei. Frage 2. Wenn Chriſti bloßes Wort genügte, warum bediente er ſich manchmal bei ſeinen Wundern äußerlicher Mittel? Joh. 9, 6. 7: Speichel. Mark. 7, 33. — Nicht als wären dieſe Mittel Urſache der Heilung, ſondern er wollte die Aufmerkſamkeit der Menſchen auf ſein Wunderwerk lenken und auch zeigen, wie die göttliche Natur in Vereinigung mit der menſchlichen, nicht ohne dieſe, ſon dern durch dieſe wirke. Frage 3. Warum verbot Chriſtus manchmal, daß ſeine Wunder ausgebreitet würden? Mark. 5, 43. 1 44. 7, 36. 8, 26. Matth. 9, 30. 1. Chriſtus war demütig und ſuchte nicht eigene Ehre. Er hat für unſere Eitelkeit genug getan und uns ein Vorbild gelaſſen, daß wir nicht unſern Ruhm auspoſaunen. 2. Chriſtus hatte zu lehren und zu predigen. Wur⸗— den die Wunder ausgebreitet, wie Mark. 1, 45, ſo konnte er nicht mehr öffentlich in die Stadt gehen. Die Leute ſtürmten auf ihn ein, damit ihrem leib— lichen Elend abgeholfen wurde und raubten ihm viel Zeit ſeines Lehramtes zur Rettung der Seelen. Die Wunder ſollten die Hauptſache nicht zur Nebenſache machen. 3. Chriſtus war noch im Stande der Erniedri⸗- gung. Mark. 9, 9. 4. Nicht durch Wunder, ſondern durchs Wort wollte Chriſtus die Menſchen gewinnen. Darum hat ſich Chriſtus manchmal auch geweigert, ein Wunder zu tun. Die Leute ſollten nicht an den Wundern hängen bleiben. 5. Das Volk, ja, ſelbſt die Jünger hatten noch einen falſchen Begriff vom Reiche Gottes. Wie Chri⸗ ſtus ſeinen Ruhm nicht vom Teufel verkündigt haben will, ſo auch nicht von denen, die ſein Werkt falſch und ſchief beurteilen. Ihm lag alles daran, daß nur der rechte Heiland ausgebreitet wurde, nicht die falſche Meinung der Jünger. 6. Lagen ſolche Gründe nicht vor, ſo hat Chriſtus auch wohl die Ausbreitung ſeiner Wunder befohlen. Mark. 5, 19. 8. Der Zweck der Wunder. Die Wunder geſchahen nicht planlos und ziellos, ſondern hatten einen ganz beſtimm⸗ ten Zweck. Der Zweck war nicht, a. die Neugier zu befriedigen, die Sinne zu berauſchen oder dabei Geld zu gewinnen; b. Ehre vor Menſchen einzulegen. Chriſtus tat die Wunder nicht, um zu prahlen. Phil. 2, 6: hielt er es nicht für einen Raub, Gott gleich zu ſein. Darum ver⸗ bot er manchmal die Ausbreitung ſeiner Wunder: c. den ſeligmachenden Glauben zu wirken. Wunder können die Kirche nicht bauen, das geſchieht allein durchs Wort. Wunder können höchſtens einen menſchlichen Glauben bewirken. Anm. Die Wunder ſind aber eine Vorbereitung für ſolche, die Gott durchs Wort zum Glauben führen will. Sie können die Menſchen veranlaſſen, die Lehre zu prü⸗ fen. 9. Welches war der Zweck der Wunder? Die Wunder ſollten a. die Wundertäter als Boten Gottes beglaubigen. Dadurch wurde 1. Chriſtus als der Sohn Gottes und Heiland der Welt beſtätigt und ſeine göttliche Sendung er⸗ wieſen: 2. die Propheten und Apoſtel als Gottes Boten beſiegelt. 4 Moſ. 16, 28: Dabei ſollt ihr merken, daß mich der Herr geſandt hat. 1 Kön. 17, 24: Nun erkenne ich, daß du ein Mann Gottes biſt. Anm. a. Noch als Eliſa im Grabe lag, tat er Wun⸗ der 2 Kön. 13, 20. 21. Damit wollte Gott dem Volke zu bedenken geben: Eliſa war mein Prophet. Wer den Geſandten nicht annimmt, empört ſich gegen Gott ſelbſt. Anm. b. Die Boten Gottes ſelbſt freilich wurden durch die Wunder, die ſie verrichteten, auch in ihrem ſchweren Amt geſtärkt und getröſtet; b. die Lehre der Wundertäter als die Wahrheit beſtätigen. Die Wunder Moſis ſollten beſtätigen, daß ſeine Botſchaft wirklich Gottes Wort war. Die Wunder in Israel bezeugten, daß unter die; ſem Volk der rechte Gottesdienſt ſei. Hebr. 2, 4: Gott hat der Predigt Zeugnis gegeben mit Zeichen und Wundern. Mark. 16, 20: bekräftigte das Wort durch mitfolgende Zeichen. Ap. 3, 16: beſtätigt ſeinen Namen. Röm. 15, 18. 19. Anm. a. Wunder ohne damit verknüpfte Lehre, ohne daß dabei etwas geſagt wird, beweiſen nichts, außer. daß Gottes Kraft wikkſam iſt. Stellt aber jemand eine Lehre auf und tut zum Beweiſe dafür ein Wunder, ſo muß die Lehre wahr ſein. So beſtätigen z. B. die Wunder der Apoſtel die Auferſtehung Chriſti. Luth. 21, 138. 139. Anm. b. Zur Beſtätigung einer falſchen Lehre geſchehen keine Wunder. Wären die Apoſtel Betrüger geweſen, Gott hätte ſie keine Wunder tun laſſen. Anm. c. So ſind die Wunder ein Beweis für die Gött— lichkeit der Schrift. Durch ſie iſt die chriſtliche Religion als die wahre Religion beſtätigt. Anm. d. Die Wunder ſollen Zeichen ſein. Jeſ. 7, 11. Mark. 16, 20. Matth. 12, 38. 16, 1. Ap. 14. 3. — Darum geſchahen ſie auch nicht heimlich im Verborgenen, ſondern vielmehr vor vielen Zeugen. Jo. 95, 25. Anm. e. Gott verlangt nicht, daß wir eine Lehre annehmen ſollen, wenn ſie nicht durch Wunder beſtätigt iſt. 5 Moſ. 18, 20—22. Joh. 10, 37: Tue ich nicht die Werke meines Vaters, ſo glaubet mir nicht. — Wer könnte ſeine Vernunft gefangen nehmen unter den Gehorſam Chriſti, wenn die Schreiber der Bibel nicht be— glaubigt wären? Walth. Ev. 302. Anm. f. Die Zeichen ſind beſonders für die Ungläubigen. 1 Kor. 14. 22: Darum ſo ſind die Zungen zum Zeichen, nicht den Gläubigen, ſondern den Ungläubigen. Anm. g. In der chriſtlichen Gemeinde, wo es der Beglaubigung der Lehre nicht bedurfte, iſt Timotheus krank 1 Tim. 5, 23, Trophimus 2 Tim. 4, 20, Epaphroditus Phil. 2, 26. Anm. h. Doch werden auch die Chriſten durch die Wunder geſtärkt. Sie ſind ihnen auch inſofern tröſtlich, als ſie ſehen, daß der Herr unter ihnen iſt. Anm. i. Warum hat der Herr dieſe Wunder den Wundern im weiteren Sinn noch hinzugefügt? — Weil die erſteren nicht beachtet werden. Pſ. 92, 6. 7: Ein Törichter glaubt das nicht. 1 Kor. 2, 14: Das Offenbarungswunder bleibt den Menſchen verborgen. — Nun hat kein Menſch mehr eine Entſchuldigung, wenn er nicht glaubt. Walth. Ev. 17. 18. Ma. 4, 105. Anm. k. Auch durch die Strafwunder erfüllt Gott den eigentlichen Zweck der Wunder. Dadurch ſtopft er den Ungläubigen das Maul. 5 Moſ. 11, 2—7. 2 Kön. 1, 10. Ap. 5, 4. 13, 11. Anm. l. Darum iſt es gottloſe Liſt, zu ſagen, es komme in der Bibel nicht ſowohl auf die Wunder, als auf die Lehre an. Mit den Wundern fällt auch die Lehre. Einwand 1. Wie kann durch Wunder eine Lehre be— ſtätigt werden, wenn es fraglich iſt, ob es ein göttliches oder diaboliſches Wunder ſei? — Des Teufels Wunder ſtehen immer im Dienſt der Sünde. Einwand 2. Die Wunder hätten damals das unwii— ſende Volk auf die neue Lehre aufmerkſam gemacht. Jetzt hätten ſie keine Beweiskraft mehr. — Damit wird der Grund des Chriſtentums untergraben und die chriſtliche Religion zu einer Vernunftreligion gemacht, die keiner Beſtätigung durch Wunder bedarf. Einwand 3. Andere hätten zur Beſtätigung der fal— ſchen Lehre Wunder getan. Es iſt möglich, daß die Je— ſniten in China ſolche Wunder getan haben. Warum ſollon gerade die Wunder der Vibel die Wahrheit der chriit. lichien Religion beſtätigen? — Entweder tragen dieſe Wunder das Gepräge der Erdichtung an ſich (Walth. Ev. 303), oder ſie ſind nicht geſchehen zur Beſtätigung der falſchen römiſchen Lehre, ſondern des apoſtoliſchen Symbolums. Sollen durch Wunder falſche Lehren beſtätigt werden, io ſind es keine göttlichen Wunder. L. W. 55, 393. 190. Die Wunder der ſchriſtlichen Religion gereichen a. zur Ehre Gottes. Joh. 11, 4: daß der Sohn Guttes dadurch geehrt werde. 9, 3: daß die Werke Gottes ofjenbar würden. 2 Moſ. 6, 7: daß ihr erfahren ſollt, dal, ich der Herr bin. 7. 3 —5: inne werden, daß ich der Herr bin. 7, 17. 8, 22. 18, 11. Joſ. 2, 9—11. 1 Kön. 18. 39. Anm. a. Durch die Wunder will Gott ſich von den falſchen Göttern der Heiden unterſcheiden und als den wahren Gott beweiſen. 2 Moſ. 15, 11. Dan. Z, 33. 5, 25. 2 Moſ. 9, 16. Pſ. 77, 15. Anm. b. Die Ehre Gottes haben ſchon die gewöhn— lichen täglichen Wunder zum Zweck. Pſ. 19, 2: Die Himmel erzählen die Ehre Gottes; b. zum Seil der Kirche. Die Wunder ſollen zum Wort hinleiten und ſo die Kirche bauen. Bei allen Wundern hatte Chriſtus das Ziel im Auge, zu ſuchen und ſelig zu machen, was verloren iſt. Anm. Daneben trat bei Jeſu auch die Abſicht hervor der Not der Menſchen zu ſteuern. Die beiden einzigen Ausnahmen waren Joh. 10, 39. 18. 6. 11. Glaubwürdigkeit der Wunder. Die bibliſchen Wun⸗ der haben auch vom bloß hiſtoriſchen Standpunkt aus mehr Glaubwürdigkeit als die ſonſt beglaubigten Tat— ſachen der Weltgeſchichte jener Zeit. . Die Wunder ſind unauflöslich mit der Geſchichte des Volkes Israel verbunden. Streicht die Wunder aus dem Alten Teſtament und die Geſchichte des Volkes iſt uner klärlich. Die jüdiſche Verfaſſung kann nicht getrennt wer⸗ den von den Ereigniſſen vor und während der Wüſten— wanderung. Anm. Die Juden feiern heute noch das Paſſahfeſt als ein Denkmal jener Zeit. b. Über die Echtheit der Bücher des Neuen Teſtaments kann kein Zweifel ſein. Sie ſind hiſtoriſch glaubwürdig beſtätigt durch viele Zeugen und unverfälſcht auf uns ge— rommen. — Die Echtheit der Briefe an die Korinther, Römer, Galater hat ſelbſt die radikalſte Bibelkritik zuge⸗ geben. L. W. 62, 341. 342. c. Die Apoſtel und Evangeliſten waren glaubwürdige Perſonen. Sie wollten, konnten und mußten die Wahr— heit ſagen. 1. Ihre Berichte machen durchaus den Eindruck der Wahrheit. Die Wunder geſchahen nicht im Verborgenen, ſondern vor vielen Zeugen. Die Umſtände werden genau beſchrieben, die Perſonen angegeben. Anm. a. Man muß ſich wundern über die Eigenart, wie die Bibel die Wunder erzählt. Wie kein anderes Buch der Welt! Man vergleiche damit ein⸗m mal die Wunder, die in Legenden erzählt werden. Anm. b. Die Apoſtel waren auch keine Schwärmer. Die Wunder eriſtierten nicht in ihrem über⸗— ſpannten Gemüt. Sie beſaßen Urteil genug, um ſich nicht zu täuſchen. 2. Die Apoſtel mußten die Wahrheit ſchreiben. Wäre alles erdichtet geweſen, wie bald wäre der Ve— trug aufgedeckt worden! Wie ſchnell hätten ſich die Feinde in Nain erkundigt über den Jüngling und das ganze Lügengewebe zerriſſen! Damals lebten viele, die dieſe Geſchichten hätten widerlegen können. Wit. 1916, 14. 3. Was für Gewinn hatten ſie davon? 2 Kor. 11, 23: Ich habe mehr Schläge erlitten. Sie wurden dem Tode überantwortet, aber keiner hat wider⸗rufen. Ihre Behauptung, daß Chriſtus auferſtan— den ſei, hat ihnen alles gekoͤſtet, was dem Menſchen lieb iſt: Heimat, Brot, Achtung, Leben. Einwand 1. Auch andere, z. B. Qnäker. Papiſten haben für ihre Lehre gelitten. — Das beweiſt, daß ſie aufrichtig waren und ihre Lehre für richtig hielten. Was folgt daraus in Bezug auf die Apo⸗ſtel? Daß ſie aufrichtig waren und die Auferſte— hung Chriſti Tatſache iſt. die Einwand 2. Verbrecher haben manchmal größten Folterqualen gelitten und dabei doch Tatſachen geleugnet. — Das lag in ihrem Intereſſe, ſie hofften Vorteil davon, ſie litten wider Willen. Wo aber ſind die Menſchen, die freiwillig für eine Lüge in den Tod gehen? 4. Welche Wirkung hatten ſie? Die Ungerechten wurden gerecht, die Lügner wahrhaftig, die Unver⸗ ſöhnlichen voll Liebe. Solche Betrüger hat die Welt nie geſehen. d. Die Wunder Chriſti und ſeiner Apoſtel ſind zur Un— terſuchung gekommen und wurden nicht beſtritten. Joh. 9. Joh. 11. Ap. 4. e. Die Wunder ſind bezeugt von Feinden. Celſus, Julian L. W. 55, 388. Trak.: Iſt die Bibel Gottes Wort. 21. Joſephus W. 65, 47. 48. Phlegon, Porphyry Theol 9, 46. Talmud Jo. 95, 21. Walth. Ev. 304. Mohammed W. 65, 16. 47. Jo. 95, 21. f. Wären die Wunder gar nicht geſchehen, ſo könnte man nicht erklären, 1. den Eindruck der Perſönlichkeit Chriſti auf das Volk und den Glauben an ſeine Meſſianität. 2. die allgemeine Verbreitung der avoſtoliſchen Schriften ſchon zu Lebzeiten der Apoſtel. Hätten ſie ſich zu halten vermocht wider das Zeugnis der zahlreichen entſchloſſenen Gegner des Chriſtentums“ 3. die wunderſame Ausbreitung der Kirche. g. Wir feiern heute noch das Abendmahl zum Ge dächtnis Chriſti und ſeiner Erlöſung, wir ſeiern den Sonntag als Gedächtnis der Auferſtehung. Anm. a. Inſonderheit iſt das größte aller Wunder, die Auferſtehung, beglaubigt. 1 Kor. 15, 3—9. Die Falſchheit des avoſtoliſchen Zeugniſſes wäre ein grö— ſeres Wunder als ſeine Wahrheit. L. W. 62, 359. Anm. b. Die Wunder zu leugnen iſt Torheit. 12. Viele, die die Wunder nicht leugnen, glanben dennoch nicht. Sie verſtocken ſich mutwillig. Die Feinde zu Moſis, Elias' und Chriſti Zeiten erkannten, das iſt Gottes Finger und blieben dennoch gottlos. So heute. a. Manche ſchreiben die Wunder dem Teufel zu. Matth. 12, 24. 9, 31: Er treibt die Teufel aus durch der Teufel Oberſten. Mark. 3, 22. Celſus und andere Heiden ſchreiben die Wunder Chriſti der Zauberei zu. Anm. Solchen Läſterern gegenüber genügt vollſtän— dig Chriſti Antwort Joh. 8, 48 ff. Matth. 12, 24 ff. ſtraft ihren Unverſtand und warnt ſie, nicht dem Hei— ligen Geiſt zu trotzen. Matth. 12, 31. b. Andere ſtellen die Wunder auf eine Stufe mit den Wundern unter den Heiden, Mohammedanern und Papiſten. Wer ſich durch die meiſt törichten. teils erlogenen, teils dämoniſchen Wunder unter den Hei— den u. ſ. w. in der Glaubwürdigkeit der bibliſchen Wun. der beeinfluſſen laſſen kann, kennt weder die bibliſchen noch die heidniſchen Wunder. Anm. Wunder, die die Heiden berichten: daß eine Kuh ein junges Pferd zur Welt gebracht, ein Weib in einen Mann verwandelt worden ſei u. ſ. w. c. Noch andere ſuchen ihre Beweiskraft zu ſchwächen durch allerlei Einwände, z. B.: 1. Die Schrift ſchreibe auch Un wiedergebo⸗ renen und Heuchlern Wunder zu. Matth. 7, 23: Haben wir nicht in deinem Namen geweisſagt? — Gott kann durch Unwiedergeborene Wunder verrich— ten zur Beſtätigung ſeiner Lehre, wie Bileam und Kaiphas geweisſagt haben. Sie ſelbſt freilich haben nichts davon. 2. In der erſten Kirche ſeien die Wundergaben zur Beſtätigung des Irrtum s gemißbraucht worden. Dann hätte Gott ihnen ſicher dieſe 1 Kor. 12. Wundergabe nicht gegeben. Paulus warnt nur vor dem Mißbrauch, daß man ſich mit ſeinen Gaben vor andern ſehen laſſen will. Anm. So war es ſchon zur Zeit Israels. Kaum wa⸗— ren die Wunder geſchehen, ſo murrte die ganze Gemeinde. 2 Moſ. 16, 2. Die Feindſchaft erhob ſich gerade gegen diejenigen, die die gewaltigſten Wunder getan haben, Moſen, Elias, Chriſtum. 13. Leugner der Wunder. Viele leugnen die Möglich— keit aller Wunder. a. Spinoza. Ein Handeln Gottes gegen die Na— turgeſetze müßte ein Handeln gegen ſeine eigene Natur ſein. Das ſei unmöglich und eine Entwürdigung Got— tes. Damit ſage man, Gott ſieht ſelbſt ein, daß ſeine Naturgeſetze nicht gut ſeien. b. Deiſten. Die Welt ſetzt, wie eine aufgezogene Uhr, ihren geregelten Gang fort ohne Eingreifen Got; tes. Jedes Eingreiſen würde verhängnisvolle Störun— gen bedeuten. Die Naturgeſetze ſind ſtets unabänderlich erfunden worden. — (Die Welt iſt aber nicht mit einer Uhr zu vergleichen. Mein Vater wirket bisher. Jo. 95, 23.) c. Hume. Wunder ſind unnöglich, weil ſie gegen alle Erfahrung ſind. (Wer ſagt ihm aber, daß ſie gegen alle Erfahrung ſind? Unſere Erfahrung iſt nicht aller Menſchen Erfahrung. Um zu beweiſen, daß es keine Wunder gibt, behauptet er, daß noch nie ein Wunder ge— ſchehen iſt. L. W. 55, 389.) d. Pantheiſten. Gott iſt die Welt und die Welt iſt Gott. Die Geſetze der Natur ſind Offenbarungen ſei⸗ nes Weſens. Gott müßte ſein Weſen aufgeben, wenn et⸗ was gegen die Natur geſchehen ſollte. e. Evolutioniſten. Gott greift nirgends weder mittelbar, noch unmittelbar ein. f. Rationaliſten. Wunder gibt es nicht. a. Materialiſten. h. Moniſten. i. Männer der Wiſſenſchaft. Die Wiſſen⸗ ſchaft mache den Glauben an Wunder unmöglich. Die Wunder müſſen aus der Bibel hinaus. Man beruft ſich auf noch unbekannte Naturgeſetze, um der Annahme der Wunder zu entgehen: Vieles, was man früher für Wun. der erklärt hat, ſei ſpäter als etwas Natürliches erkannt worden. Im Lichte der Wiſſenſchaft werde auch das Üb⸗ rige noch aufgeklärt werden. At. 1913, 52. 53. Luth. 34, 59. 60. — Dagegen: 1. Das iſt freilich in Bezug auf manche Dinge wahr, aber nie wird die Wiſſenſchaft die Wunder der Bibel aufklären, z. B. Auferweckung von Toten. 2. Alle Forſchungen der Wiſſenſchaft können nie ergründen, was Gott tun kann. 3. Die Wunder ſollen aus der Bibel hinaus, aber die Wiſſenſchaft verkündet noch viel größere Wunder als wiſſenſchaftliche Tatſache: daß die Welt ſich ſelbſt entwickelt hat, aus dem Tode das Leben gekommen iſt. k. Die neneren Theologen. 1. Harnack hat die Möglichkeit von Wundern auf⸗ gegeben. 2. Schwalb leugnet ſolche Wunder wie die Ge— ſchichte von Vileams Eſelin, Jonas u. ſ. w. — (Dieſe Wunder ſind aber nicht größer als andere. Zu je⸗— dem Wunder gehört Allmacht. Wer dieſe Wunder nicht glaubt, muß auch die andern leugnen. Mich. 1910, 38.) 3. Rothe nimmt die Wunder der Bibel zwar an, aber nicht, weil ſie in der Schrift ſtehen, ſondern weil er ſie als hiſtoriſchen Erklärungsgrund nicht entbehren kann. ö Anm. Die Neueren unterſcheiden in der Schrift zwi⸗ ichen Wahrheit und Dichtung, zwiſchen Geſchichte und Le gende. l. Die Aufgeklärten ſtreichen die Wunder aus der Schrift. Früher habe man an Wunder geglaubt, jetzt ſei es dem Gebildeten unmöglich. Die Wunder der Bi— bel ſeien ſagenhaft L. W. 62, 338, ähnlich den erlogenen Wundern in dem „Cvangelium von der Kindheit Jeſu.“ At. 1913, 30. Die Bibel ſei Jahrhunderte ſpäter ge— ſchrieben und enthalte Märchen. Luth. 34, 60. (Die Zeugen ſind alle tot. darum wird ungeſcheut alles geleug⸗ net! ——.0 Ev. 301.) Anm. Die Gründe gegen die Wunder ſind vornehm— lich zwei: D05 wirkliche Vorkommen von Wundern ſei ge— ſchichtlich nicht nachweisbar, es ſei mit dem vernünftigen Donken unvereinbar. Anm. b. Leugnung der Wunder beweiſt nicht, daß ſie nicht geſchehen ſind. Anm. c. Leugnung der Wunder iſt nicht eine Folge der Aufklärung und des Fortſchritts der Wiſſenſchaft, ſon— dern der Feindſchaft wider Gott. Dazu kommt noch na— türliche Blindheit und Gleichgültigkeit. Man fällt blind— linas etlichen Führern zu. Amm. d. Wie ſchrecklich, die Wunder der Schrift zu lenenen! Es handelt ſich nicht bloß um geſchichtliche Tat⸗ ſachen, ſondern man bringt dabei ſeine Seele um die Se— ligkeit. Anm. e. Leugnung der apoſtoliſchen Wunder macht ihre Macht und die göttliche Gnade noch größer, da ſie dann ohne Wunder die Welt bekehrt haben. Anm. f. Auch unſere Vernunft ſtößt ſich an manchen bibliſchen Wundern, wie z. B. der Geſchichte von Jonas, aber die Wunder kann man nicht mit der Vernunft be— greifen. Die Vernunft kann mir nicht ſagen, wie viel ich von der Bibel glauben ſoll. Luth. 68, 39. Anm. g. Wir glauben alle bibliſchen Wunder. Sollte Gott nicht tun können, was uns unmöglich erſcheint? Wir glauben ſie, weil ſie in der Schrift ſtehen. Manche Wunder des Alten Teſtaments ſind ſogar von Chriſto und den Apoſteln beſtätigt. 2 Petr. 2, 16: Bileams Eſelin. Matth. 12, 40: Jonas. 14. Wie erklären die Lengner der Wunder die bibliſchen Wunder? Auf verſchiedene Weiſe: a. Die Menſchen ſeien damals ſo leichtgläubig geweſen und hätten irgend etwas geglaubt. b. Die Wunder ſeien ganz natürlich zugegangen, z. B. Moſos habe den Durchgang durchs Meer auf einer durch Ebbe geſchaffenen freigelegten Bodenerhebung be— werkſtelligt. Chriſtus ging auf dem Waſſer, d. h. er ging am Meer. Luth. 34, 60. Moſes warf rote Kreide in das Waſſer und ſo wurde es rot. Die Feuerſäule wa— ren Fackeln, die vorangetragen wurden. At. 1913, 54. c. Die Leute haben ſichgotänſchet. Den Kindern Is rael ſchien es nur ſo, als ſei der Tag länger. Das Waſſor ouf der Hochzeit ſchmockte den Leuten ſo gut wie Wein. Die Erſcheinungen des Auferſtandenen waren Viſionen. At. 1913, 55. 56. Anm. Auch Paulus habe ſich getäuſcht. Wenn er 2 Kor. 12, 12 von Mundern redet, ſo brauche man auch nicht an Wunder im ſtrikteſten Sinn zu denken. d. Die Wunder der Schrift ſeien Sagen, die ſich um hervorragende Männer gebildet haben. e. Die Auferſtehung Chriſti erklärt ſich ein Jude ſo, daß ſich Chriſtus die Wade aufgeſchnitten und den Namen Jehovah hineingeſteckt habe, der dann zu wirken habe angefangen. 15. Wer die Möglichkeit von Wundern lengnet, a. leugnet Gottes Allmacht und macht Gott zu einem ohnmächtigen Gott. Anm. a. Wer an Gott glaubt, muß auch an die Möglichkeit von Wundern glauben. Einen Gott, der nicht Wunder tun kann, können wir nicht gebrauchen. Anm. b. Man kann es nicht faſſen, daß Gott Herr der Natur iſt. Als ob Gott, der die Naturgeſetze gemacht hat, ein Sklave ſeiner Einrichtung ſei. Er iſt ein freier, ſelbſtändiger Herr. Anm. c. Die Wunder treten auch nicht mit dem gött, lichen Weltplan in Widerſpruch, da Gott ſie ſchon in ſeinen ewigen Ratſchluß mit aufgenommen hat; b. muß die ganze Bibel verwerfen. Gibt es keine Wunder, dann keinen Gott. Ein Gott, der nicht Wunder tun kann, iſt kein Gott. Dann gibt es keine Schöpfung durch Gott, keine Weltregierung, keine Auferſtehung Chriſti, keine Erlöſung, keine Offenbarung und Weisſagung, keine Bekehrung, keinen Himmel und keine Hölle. Anm. a. Ohne Wunder wäre die Bibel keine Bibel, Chriſtus kein Chriſtus. Das Chriſtentum ſiele hin, denn gerade die großen Hauptwunder bilden das Weſen des Chriſtentums. Jo. 1912, 15. Anm. b. Die Wunder werden in der Schrift als Be⸗— weis für die Wahrheit hingeſtellt. Gelten die Beweiſe nichts, auf die ſich jemand beruft, wie will man die Lehre ſelbſt glauben? Anm. e. Umgekehrt freilich gilt auch: Eine chriſtus— loſe Welt wäre eine wunderloſe Welt. Gäbe es keine Erlöſung, was ſollte Gott dann bewegen, in den Lauf der Natur einzugreifen? 16. Falſche Wunder. Auch der Teufel richtet wunder— bare Dinge aus. Dieſe Wunder a. richtet der Teufelaus 1. durch Zauberer. Ap. 19, 19: vorwitzige Kunſt. 2 Moſ. 7, 11: die ägyptiſchen Zauberer taten auch alſo mit ihrem Beſchwören; 2. durch falſche Propheten. Matth. 24, 24: und werden große Zeichen und Wunder tun. 2 Theſſ. 2, 9: mit allerlei lügenhaftigen Kräften, Zeichen und Wundern; b. ſin deigentlich keine Wunder, ſondern Blendwerk Satans. Der Teufel kann keine Wunder tun. Antitheſe: Viele Papiſten Baier 1, 116. Anm. Man muß unterſcheiden zwiſchen Wundern, die Gott allein tun kann, und wunderbaren Dingen, die das menſchliche Vermögen überſteigen. Der Teufel kann durch natürliche Mittel außerordentliche Wirkungen hervorbringen, aber etwas ſchaffen, das Weſen einer Sache än— dern, kann er nicht: eſindlügenhaftige Wunder. 2 Theſſ. 2 H. So werden ſie genannt, weil ſie entweder gar nicht geſchehen ſind (Vieles, was für Wunder ausgegeben wird, iſt nichts als Taſchenſpielerei, Betrug. Hypnoſe u. ſ. w.) oder weil ſie die Leute von der Wahrheit zur Lüge kehren ſollen. Anm. a. Darum ſollen wir ſolchen Wundern nicht glauben. Matth. 24, 26: ſo glaubet nicht. ö Anm. b. Im Alten Teſtament mußte man falſche Wundertäter töten. 5 Moſ. 13, 5. 18, 20. Im Neuen Teſtament ſoll ſelbſt der Antichriſt nur mit dem Geſiſt ſeines Mundes umgebracht werden. 2 Theſſ. 2, 8; dHageſchehen unter Gottes Zulaſſung. Ohne Gottes Zulaſſung kann der Teufel nichts tun. Hiob 1. 12. 21. Anm. a. Die Wunder Gottes geſchehen, wenn Gott will. Die Wunder des Teufels nur, wenn er Erlaubnis dazu bekommt. Wenn Gott will, macht er auch die Wun⸗ der Satans zuſchanden. Der Stab Moſis verſchlang die Stäbe der Zauberer. At. 1912, 35—37. Anm. b. Warum läßt Gott falſche Wunder zu? Es geſchieht dieſes, 1. die Gläubigen zu prüfen. 5 Moſ. 13, 1—3: Gott verſucht euch. Er will ſehen, ob wir treu bei Gott und ſeinem Wort bleiben, 2. die Gottloſen zu ſtrafen. 2 Moſ. 7, 4: Pha⸗ rao. 2 Theſſ. 2, 9. 11: darum wird ihnen Gott kräftige Irrtümer ſenden, daß ſie glauben der Lüge. Anm. Die Frage, warum Gott falſche Wunder zu⸗läßt, iſt eine vorwitzige, wenn man dabei über die Offen⸗ barung Gottes hinausgehen will. Ahnliche Fragen: Wa⸗ rum hat Gott den Abfall der Engel zugelaſſen, warum den Sündenfall? 17. Unterſchied zwiſchen wahren und falſchen Wundern. Den Wundern Chriſti ſollen wir glauben, den falſchen Wundern ſollen wir nicht glauben. Wodurch kann man ſie unterſcheiden? a. Das Hauptkennzeichen iſt: Durch göttliche Wunder wird Gottes Wort, durch Teufels Wunder falſche Lehre beſtätigt. Gottes Wunder geſchehen zur Ehre Gottes, des Teufels Wunder zur Entheiligung des Namens Gottes. Anm. a. Falſche Wunder geſchehen zur Beſtätigung falſcher Lehre. 5 Moſ. 13, 1—3: laßt uns andern Göttern nachfolgen. Matth. 24, 24: daß verführt werden in den Irrtum. Darum können dieſe Wunder nicht von Gott ſein, ſondern geſchehen nach der Wirkung Satans. Jo. 95, 40. Anm. b. Gottes Wort iſt der Prüfſtein. Jeſ. 8, 19. 20: nach dem Geſetz und Zeugnis. 2 Petr. 1, 16—19: Wir haben ein feſtes prophetiſches Wort. Einwand. Das ſei ein Zirkelſchluß. Daß jemand ein Bote Gottes und ſeine Lehre von Gott ſei, ſoll man aus ſeinen Wundern erkennen, und die Wahrheit ſeiner Lehre ſoll der Prüfſtein ſein, daß die Wunder göttlich ſind. b. Andere Kennzeichen, die aber weniger zuverläſſig ſind, da ſich der Teufel auch in einen Engel des Lichtes verſtellen kann: 1. Die Werkzeuge Satans ſuchen mit ihren Wun⸗ dern Gewinn, die Werkzeuge Chriſti hatten Schaden und Nachteil davon. 2. Die falſchen Wunder ſind meiſt läppiſche Wun⸗ der, die göttlichen ſtets der Weisheit und Herrlich⸗ keit Gottes gemäß. 3. Satans Wunder geſchehen mit allerlei Hokus— pokus, Gottes Wunder ohne alle Umſchweife durchs Wort und Willen. 4. Gott kann ſeine Wunder mit allen Nebenum— ſtänden längſt vorausverkündigen, was dem Teufel nicht möglich iſt. Anm. Bei den Beſchwörern treibt ein Teufel den andern aus dem Körper des Menſchen, um hernach beide in die Seele zurückzukehren. Chriſtus aber zerſtört Satans Macht über den Menſchen. 18. Zu den falſchen Wundern gehören die Wunder, die gerühmt werden von a. Mohammedanern. Obwohl Mohammed behauptete, ſelbſt keine Wunder tun zu können, ſo berief er ſich doch auf Wunder, die Gott an ihm getan, z. B. die Offenbarung des Koran, ſeine Reiſe von Mekka nach Jeruſalem in einer Nacht. Später wurden ihm allerhand Wunder angedichtet; b. Papiſten zur Beſtätigung des römiſchen Aberglaubens. Beiſpiele: Wunder des Franziskus von Aſſiſi, der Chriſti Wundenmale getragen haben ſoll L. W. 16, 301—303. 55, 396. Ignatius von Loyola, Franz Xaver L. W. 55, 397. Jeſuiten „Der Jeſuitenorden“ von H. Gräber 17—24. Das Marienbild von Tenos L. W. 62, 163. 164. Wunder der Heiligen Luth. 65, 54. Lourdes L. W. 43, 53. 59, 334. Anm. a. Viele von dieſen Wundern tragen den Stempel der Falſchheit an der Stirn. Andere ſind allerdingas durch Augenzeugen beſchworen, aber wie wenig Gewicht hat die eidliche Verſicherung von ſolchen Männern! Vor der Reformation war es gefährlich, ein von den Prieſtern behauptetes Wunder zu prüfen. Anm. b. Wie manche Betrügereien ſind dabei ſchon entlarvt worden! Konk. 229, 34. Welcher Betrug iſt mit Reliquien getrieben worden, die Wunder getan haben ſollen! Anm. c. Manche paviſtiſche Wunder erklären ſich ganz natürlich, ſo z. B. die blutige Hoſtie, die unverſehrte Erhaltung mancher Leiber der Heiligen. Anm. d. Katholiken behaupten, ihre Lehre ſei durch Wunder beſtätigt. — Aber nicht die Lehre von der Rechtfertigung durch Chriſtum, ſondern die Lehre von der Anrufung der Maria. Meßopfer, Fegieuer. Wir beneiden ſie nicht um die Wunder. Einwand. Römiſche Prieſter hätten auch Teufel ausgetrieben. Darum könnten ihre Wunder nicht teufliſche ſein. — Es iſt dem Teufel ein Geringes. ſich durch einen böſen Buben austreiben zu laſſen und dabei unausgetrieben zu bleiben. c. „Chriſtian Science.“ Sie haben mancherlei Erfolg. Der Wille des Heilers und des Kranken ſelbſt hat viel damit zu tun. Vieles iſt auch Schwindel. Daß Gott nichts damit zu tun hat, geht ſchon daraus hervor, daß das ganze Treiben gegen Gottes Wort iſt. d. Spiritiſten. e. Mormonen. f. Dowie. Anm. Die Inſpirierten wollten im Jahre 1708 einen Toten auferwecken, konnten aber nicht. 19. Dauer der Wunder. a. Wunder geſchehen nicht allezeit. Gott läßt ſie geſchehen, wenn es nötig iſt. Iſt der Zweck erreicht, ſo hören die Wunder auf. Anm. a. Geſchichtliches. Als die Kirche des Alten Teſtaments zur Trägerin der Verheißung zubereitet werden ſollte, geſchahen viele Wunder. Nachdem das Land Kanaan eingenommen war, hörten ſie auf. David hat keine Wunder getan. Als es ſpäter ſchien, die Kirche ſei untergegangen, taten Elias und Eliſa Wunder. Dann war es wieder vorbei. Als die Kirche des Neuen Teſtaments gegründet werden ſollte, ſchneite es förmlich Wunder. Anm. b. In der erſten chriſtlichen Kirche hören wir noch von Wundern. 1 Kor. 12, 9. 10. Zeugniſſe für dieſe Wunderkräfte L. W. 24, 107 — 109. Spuren davon gehen bis ins dritte Jahrhundert. Dann hörten die Wunder gänzlich auf. b. Heutzutage haben wir keine Wunder zur Beſtätigung der Lehre mehr zu erwarten. 1. Der ganze Rat Gottes iſt geoffenbart, die letzte Offenbarung gegeben. Hebr. 1, 1. 2. Wir haben keine Propheten mit neuen Lehren, die beſtätigt wer⸗ den müßten, zu erwarten. 2. Das Evangelium iſt in aller Welt gepredigt. 3. Die Prediger werden nicht unmittelbar beru⸗ fen, ſo daß ſie der Beſtätigung bedürften. 4. Wir haben an den Herrn auch ohne Wunder glauben gelernt. 5. Das Beſtehen und die wunderbare Ausbrei- tung der Kirche iſt ſelbſt ein großes Wunder. Wir haben Zeichen genug. Wer nun noch Wunder verlangt, iſt ſelbſt ein großes Wunder. Jo. 92, 23. Anm. a. über den Mangel an Wundern brauchen wir nicht zu klagen. Der Herr hat damit ſeiner Kirche nichts genommen, was ſie ſtark und herrlich macht. Wir haben das Wort. Es mangelt uns nichts. Die rechten geiſtlichen Wunder bleiben uns. Anm. b. Es tut dem böſen Geiſt wehe, aus dem Leibe getrieben zu werden, aber noch weher, wenn er die Seele von der Sünde erlöſt ſieht. Dann iſt ſeine Macht zerſtört. Anm. c. Die leiblichen Wunder ſind für den unverſtändigen Haufen. Für uns Chriſten ſind die moraliſchen Wunder (die Wirkung göttlicher Lehre) die rechten Wunder. Anm. d. Es geſchehen jetzt noch Wunder, aber das ſind Glaubenswunder: wunderbare Gebetserhörungen, Errettung aus geiſtlicher und leiblicher Not. Jürgen Freſe 1676. Luth. 4. 178. Anm. e. Wenn beſondere Wunder nötig wären, würden ſie heute noch geſchehen. c. Wir ſollen nicht einmal Wunder begehren, Zeichen fordern. Das wäre Gottverſuchen. 1 Kor. 10, 9: Laßt uns aber auch Chriſtum nicht verſuchen. 2 Moſ. 17, 2. Chriſtus ſtraft die Wunderſuat. Tas Wort ſou uns genugen. Wehe dem. der jetzt noch nach Wundern fragt! Jo. 95, 10. Anſtatt nach denſelben zu fragen, ſollen wir uns jetzt vielmehr vor Zeichen und Wundern fürchten. At. 1915, 46. Anm. a. Die Phariſäer forderten Zeichen. Matth. 16, 1—4. 12, 38: Wir wollten gern ein Zeichen von dir ſehen. So tun noch heute viele. Die Zeichen aber, die das Evangelium vor ihren Augen wirkt, achten ſie nicht. Ma. 37, 6. Anm. b. Man fordert Wunder und glaubt dann doch nicht. Pharao. Phariſäer. Luk. 16, 31: ſo werden ſie auch nicht glauben, ob jemand von den Toten auferztünde. 20. Einwände. a. Der Mangel an Wundern ſei ein Zeichen des Verfalls der Kirche. Durch Untreue habe die Kirche dieſe Gabe verloren. Der Glaube der Chriſten ſei nicht rechter Art, ſonſt würde es heute nicht an Wundern fehlen. b. Wenn Gott ſeiner Zeit den Rat ſtückweiſe geoffenbart habe, könne man dann nicht annehmen, daß Gott nodmetwas für unſere Zeit aufbewahrt habe, ſo daf auch heute noch Wunder zur Beſtätigung neuer Lehre möalich wäͤren? c. Iſt nicht die Verheißung ganz allgemein: die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben u. ſ. w. Sollten die Gläubigen demnach nicht auch heute Wunder tun können? — Das konnten ſelbſt damals nicht alle Gläubigen (1 Kor. 12, 29. 30) und die es konnten, konnten es nicht immer. d. Redet nicht Luther ſo, als ob wir auch heute noch Wunder tun könnten? — Dieſelbe Kraft und Wirkung Chriſti bleibt in der Chriſtenheit, daß, wo es nötig wäre, auch wohl ſolche Wunder geſchehen können. Alle Dinge ſind möglich dem, der da glaubet. Matth. 21, 21. 22: So ihr Glauben habt, werdet ihr zu dieſem Berge ſagen: Hebe dich auf u. ſ. w. Es iſt aber keine Notwendigkeit dafün vorhanden. e. Luther habe verſucht, Wunder zu tun, aber keine zuſtande gebracht. — Er hat es gar nicht verſucht. Da ſeine Lehre keine neue Lehre war, geſchahen zu ſeiner Zeit auch keine Wunder. f. Rühmen nicht Katholiken. Adventiſten u. ſ. w., daß ſie Wunder aufweiſen können? Das ſind falſche Wunder. g. Wie kann der Einzelne wiſſen, ob das Evangelium Il. wahr iſt? Bedarf es nicht wieder eines Zeichens vom Himmel? — Gott ſorgt ſchon dafür, daß das Evangelium als Wahrheit erkannt wird. Gott hat der Predigt ſei⸗ nen Geiſt verheißen, der wird zeugen von Chriſto. 21. Gebrauch dieſer Lehre. a. Troſt. Die Wunder beſtätigen, 1. daß die Bibel Gottes Wort, daß Chriſtus Got- At. 1915, 50—53. tes Sohn iſt und wir erlöſt ſind, 2. daß Gott uns helfen kann in aller Not. Seine At. 1915, 53—55. Hand iſt nicht verkürzt. Er kann Gebete erhören Jak. 5, 16—18, ſeine Kirche beſchützen. Pſ. 46, 2—6. Die Pforten der Hölle ſollen ſie nicht über⸗ wältigen; 3. daß wir auch Hoffnung des Lebens haben und At. 1915, 55. 56. aus dem Tode auferſtehen. Die bereits geſchehenen Wunder ſind Bürgſchaft für die zukünftigen Wun⸗ der. Mahnung. Wir ſollen 1. die Lehre, die durch Wunder beſtätigt iſt, an. At. 1915, 57. 59. 60. nehmen und ſo die rechten geiſtlichen Wunder, Be⸗ kehrung, Erneuerung, Heiligung an uns geſchehen laſſen; 2. dem bloßen Wort glauben auch ohne Wunder. At. 1915, 58. 59. Jo. 95, Der rechte Glaube hält ſich allein ans Wort, er mag 29. Wunder ſehen oder nicht. Ma. 36, 312. 1913, Anm. Chriſtus tadelt die Juden. „Wenn ihr Jo. 95, 29. L. W. 55, nicht Zeichen und Wunder ſehet, ſo glaubet ihr 394 nicht.“ Joh. 4, 48. Darum hat er ſich auch manch⸗ mal geweigert, Wunder zu tun. Die Leute ſollten nicht an ſeinen Wundern hängen bleiben. Homiletik. 3. Advent. — Ev. Daß die Wunderwerke Chriſti unwiderſprechlich beweiſen, daß er Gottes Sohn und der Welt Heiland ſei. Laßt uns a. die Kraft dieſes Veweiſes unterſuchen, b. erwägen, daß kein Menſch eine Entſchuldigung haben wird, wenn er an Chriſtum nicht geglaubt hat. — Walth. Ev. 14. Dieſe Predigt engliſch: Ma. 4, 99. Wozu dienen die uns in der Schrift berichteten Wunder des Herrn? a. Zur Stärkung unſeres Glaubens an Chriſtum, b. zur Anregung durch Liebeswerke ihm nachzufolgen. — Ma. 23, 371. Lätare. — Ev. Die Wunder Chriſti ein gewaltiger Beweis, daß er der Prophet iſt, der in die Welt kommen ſoll. a. Was für ein Prophet laut der Weisſagung in die Welt kom- men ſollte, b. daß die Wunder Chriſtum als ſolchen erweiſen. 16. Sonntag nach Trin. — Ev. Das große Wunder der Auferweckung des Jünglings zu Nain. a. Wie es al⸗ len Menſchen unleugbar, b. allen Ungläubigen ſchrecklich, e. allen wahren Chriſten höchſt tröſtlich ſei. — Walth. Ev. 302. Freitert. Ap. 3. 1—16. — Daß auch in der an Wundern reichen erſten Kirche das eigent⸗ liche Mittel ihres Baues und ihrer Ausbreitung die Predigt des Evangelii war. a. Daß dem ſo war, b. wie tröſtend und mahnend das für uns ſei.

  • At. 1910, 58—64 margin
  • At. 1910, 58—64. 67 margin
  • Jo. 95, 15 margin
  • Jo. 95, 15. 16 margin
  • Walth. Ev. 13 margin
  • Ma. 4, 98 margin
  • Baier, Pro. 127 margin
  • Baier, Pro. 128 margin
  • L. W. 55, 386 margin
  • Cal. 89, 23 margin
  • Hön. Dog. § 27, 272 margin
  • Mich. 1904, 20 margin
  • Mich. 1904, 20. 21 margin
  • At. 1910, 61 margin
  • At. 1910, 61. 62 margin
  • Luth. 68, 39 margin
  • At. 1910, 65 margin
  • At. 1910, 65. 66 margin
  • At. 1910, 14—16 margin
  • Lied 340, 2
  • At. 1910, 70
  • At. 1910, 70. 71
  • Lied 67. 11
  • Lied 67. 11. 2
  • At. 1910, 17 margin
  • Jo. 95, 9 margin
  • Jo. 95, 9. 10 margin
  • Jo. 95, 9. 10. 17 margin
  • L. W. 55, 387 margin
  • L. W. 55, 387. 388 margin
  • Jo. 95, 18 margin
  • Jo. 95, 18. 19 margin
  • At. 1910, 68 margin
  • Jo. 95, 19 margin
  • Ma. 4, 99 margin
  • Walth. Ev. 14 margin
  • L. W. 55, 390 margin
  • L. W. 55, 390. 391 margin
  • Mich. 1900, 22 margin
  • Hön. Dog. § 23, 270 margin
  • Wit. 1916, 14 margin
  • At. 1910, 72 margin
  • At. 1910, 72. 73 margin
  • At. 1912, 11 margin
  • At. 1912, 11. 12 margin
  • Luth. 2, 15 The Formula of Concord. margin
  • Trak. I margin
  • Wit. 1910, 14 margin
  • Kueg. 4, 32 margin
  • Jo. 95, 19 margin
  • Jo. 95, 19. 20 margin
  • At. 1912, 12 margin
  • At. 1912, 12. 13 margin
  • Jo. 95, 20 margin
  • L. W. 55, 391 margin
  • Stöckh. A. T. 165
  • Ma. 35, 205
  • Ma. 35, 205. 2
  • Min. 1913, 58
  • L. W. 62, 343
  • L. W. 62, 344
  • L. W. 62, 346
  • Walth. Epi. 332
  • At. 1912, 24
  • At. 1912, 14 margin
  • At. 1912, 14. 23 margin
  • At. 1912, 14. 23. 24 margin
  • Jo. 95, 21 margin
  • L. W. 55, 392 margin
  • Jo. 1906, 40 margin
  • Jo. 1906, 40. 41 margin
  • At. 1912, 15 margin
  • At. 1912, 15. 16 margin
  • Jo. 1913, 19 margin
  • Jo. 1913, 19. 95, 22 margin
  • L. W. 55, 391 margin
  • L. W. 55, 391. 392 margin
  • Jo. 1912, 14 margin
  • At. 1912, 14 margin
  • At. 1912, 14. 15 margin
  • Il. 1903, 39—46 margin
  • At. 1912. 17 margin
  • Jo. 1909, 57—58 margin
  • At. 1912, 13 margin
  • At. 1912, 13. 19 margin
  • At. 1912, 20 margin
  • At. 1912, 21 margin
  • Stöckh. N. T. 361 margin
  • Stöckh. N. T. 392 margin
  • Stöckh. N. T. 392. 406 margin
  • At. 1912, 21 margin
  • At. 1912, 21. 22 margin
  • At. 1910, 73 margin
  • At. 1910, 73. 74 margin
  • At. 1910. 74—76 margin
  • Can. 91, 70
  • Can. 91, 70. 71
  • Jo. 95, 21
  • Walth. Ev. 15 margin
  • Ma. 4, 101 margin
  • Ma. 4, 101. 102 margin
  • Stöckh. N. T. 54 margin
  • At. 1910, 76 margin
  • At. 1910, 76. 3 margin
  • Il. 1912, 30 margin
  • At. 1910, 76 margin
  • At. 1910, 76. 77 margin
  • Walth. Ev. 16 margin
  • Ma. 4, 103 margin
  • At. 1910, 77 margin
  • At. 1910, 77. 78 margin
  • Ma. 37, 8 margin
  • Jo. 95, 41—43 margin
  • At. 1913, 30 margin
  • At. 1913, 30. 31 margin
  • At. 1910, 78 margin
  • At. 1910, 78. 79 margin
  • Jo. 95, 21 margin
  • Walth. Ev. 305 margin
  • Walth. Ev. 305. 16 margin
  • Ma. 4, 103 margin
  • Mich. 1900, 23 margin
  • Z. Il. 1912, 29 margin
  • Z. Il. 1912, 29. 30 margin
  • Can. 91, 71 margin
  • Can. 91, 71. 72 margin
  • L. W. 55, 391 margin
  • Kueg. 4, 32 margin
  • Kueg. 4, 33 margin
  • Wit. 1916, 30 margin
  • At. 1910, 72 margin
  • At. 1910, 72. 73 margin
  • Mich. 88, 30 margin
  • Cal. 98. 29 margin
  • Can. 91, 67 margin
  • Wis. Syn. 1908, 68 margin
  • Wis. Syn. 1908, 68. 69 margin
  • Wit. 1916, 31 margin
  • Ma. 36, 15 margin
  • Ma. 36, 15. 16 margin
  • Kueg. 4, 30–33 margin
  • At. 1910, 73 margin
  • At. 1910, 73. 74 margin
  • Sieck 1
  • Sieck 1, 17
  • Walth. Ev. 15
  • Ma. 4, 101
  • Luth. 63, 17 margin
  • At. 1915, 39 margin
  • At. 1915, 39. 40 margin
  • Mich. 1900, 23 margin
  • At. 1915, 41 margin
  • Walth. Ev. 17 margin
  • Ma. 4, 104 margin
  • Walth. Ev. 305 margin
  • Walth. Ev. 305. 306 margin
  • At. 1910, 79 margin
  • Stöckh. N. T. 83 margin
  • At. 1910, 80 margin
  • Stöckh. N. T. 85 margin
  • Stöckh. N. T. 85. 138 margin
  • At. 1910, 80 margin
  • At. 1910, 81 margin
  • Jo. 1907, 20 margin
  • Jo. 1907, 20. 95, 29 margin
  • Jo. 1907, 20. 95, 29. 30 margin
  • Jo. 1907, 20 margin
  • Jo. 1907, 20. 21 margin
  • At. 1915, 34 margin
  • L. W. 55, 392 margin
  • Wit. 1916, 15 margin
  • Ma. 35, 205 margin
  • At. 1915, 32 margin
  • At. 1915, 32—34 margin
  • At. 1915, 39 margin
  • Wit. 1916, 30 margin
  • At. 1915. 38 margin
  • At. 1915. 38. 39 margin
  • Ma. 35, 205 margin
  • Cal. 89, 24 margin
  • Cal. 89, 24. 25 margin
  • Theol. 9, 34 margin
  • Jo. 1909, 58 margin
  • At. 1915, 38 margin
  • Luth. 21, 138
  • Luth. 21, 138. 139
  • Jo. 95, 25
  • Walth. Ev. 302
  • Walth. Ev. 17
  • Walth. Ev. 17. 18
  • Ma. 4, 105
  • Jo. 95, 27—30 margin
  • Jo. 95, 27—30. 9 margin
  • At. 1915, 32 margin
  • At. 1915, 32. 35 margin
  • L. W. 55, 393 margin
  • L. W. 55, 393. 394 margin
  • Ma. 4, 100 margin
  • Walth. Ev. 14 margin
  • Luth. 69, 284 margin
  • W. 65, 48 margin
  • W. 65, 48. 49 margin
  • Luth. 21, 139 margin
  • Theol. 9, 34 margin
  • At. 1915, 34 margin
  • Trak. I margin
  • Cal. 89, 23 margin
  • L. W. 17, 233 margin
  • At. 1910. 66 margin
  • At. 1910. 66. 67 margin
  • Jo. 95, 18 margin
  • Walth. Ev. 14 margin
  • Ma. 4, 100 margin
  • At. 1915, 39 margin
  • At. 1915, 34 margin
  • Luth. 69, 284 margin
  • Jo. 1913, 19 margin
  • At. 1910, 58 margin
  • At. 1910, 58. 59 margin
  • At. 1915, 36 margin
  • At. 1915, 36. 37 margin
  • Walth. Ev. 303
  • L. W. 55, 393
  • L. W. 55, 393. 190
  • Walth. Ev. 14 margin
  • Walth. Ev. 14. 15 margin
  • Ma. 4, 100 margin
  • Ma. 4, 100. 101 margin
  • At. 1915, 33 margin
  • Walth. Ev. 301 margin
  • Jo. 95, 25—27 margin
  • At. 1915, 34 margin
  • L. W. 55, 392 margin
  • L. W. 55, 392. 393 margin
  • At. 1910, 68 margin
  • At. 1910, 68. 69 margin
  • At. 1915, 35 margin
  • Jo. 95, 30 margin
  • Wit. 1916, 15 margin
  • Can. 91, 72 margin
  • At. 1915, 13 margin
  • At. 1915, 15—18 margin
  • L. W. 62, 341
  • L. W. 62, 341. 342
  • Wit. 1916, 14
  • Wit. 1916, 14. 3
  • At. 1915, 14 margin
  • Theol. 9, 36—42 margin
  • At. 1915, 19 margin
  • At. 1915, 19. 20 margin
  • Theol. 9, 43—45 margin
  • Trak. I margin
  • Can. 91, 71 margin
  • Walth. Ev. 303 margin
  • Walth. Ev. 303, 17 margin
  • Ma. 4, 104 margin
  • At. 1915, 23 margin
  • L. W. 54, 121 margin
  • L. W. 54, 121. 122 margin
  • Cal. 98, 29 margin
  • Cal. 98, 29. 14 margin
  • L. W. 62, 351 margin
  • Theol. 9, 44 margin
  • Walth. Ev. 304 margin
  • Walth. Ev. 304. I margin
  • At. 1915, 21 margin
  • Trak. I margin
  • Luth. 21, 138 margin
  • Luth. 21, 138. 139 margin
  • L. W. 55, 388
  • W. 65, 47
  • W. 65, 47. 48
  • Theol 9, 46
  • Jo. 95, 21
  • Walth. Ev. 304
  • W. 65, 16
  • W. 65, 16. 47
  • Jo. 95, 21
  • L. W. 62, 359
  • At. 1915, 24 margin
  • At. 1915, 24. 25 margin
  • L. W. 62, 341—347 margin
  • Walth. Ev. 17 margin
  • Ma. 4, 104 margin
  • Ma. 4, 104. 105 margin
  • Cal. 89, 24 margin
  • L. W. 62, 363—365 margin
  • L. W. 62, 366 margin
  • L. W. 62, 366. 367 margin
  • At. 1915, 25 margin
  • At. 1915, 25. 26 margin
  • At. 1915, 26—28 margin
  • L. W. 62. 34 margin
  • Luth. 21, 138 margin
  • At. 1915, 29—32 margin
  • Sieck 1 margin
  • Sieck 1, 18 margin
  • At. 1913, 23 margin
  • At. 1913, 23. 21 margin
  • At. 1913, 25 margin
  • At. 1913, 25. 26 margin
  • At. 1913, 26 margin
  • At. 1913, 26. 27 margin
  • At. 1913, 32 margin
  • At. 1913, 32. 37 margin
  • At. 1913, 32. 37. 38 margin
  • At. 1913, 32. 37. 38. 40 margin
  • At. 1913, 32—36 margin
  • Jo. 95, 23
  • L. W. 55, 389
  • At. 1913, 27 margin
  • At. 1913, 27. 28 margin
  • At. 1913, 29 margin
  • At. 1913, 29. 30 margin
  • At. 1913. 21 margin
  • At. 1913. 21. 22 margin
  • At. 1913, 47 margin
  • Luth. 34, 50 margin
  • Jo. 95, 23 margin
  • Mich. 1904, 22 margin
  • Mich. 1904, 22. 23 margin
  • At. 1913, 48 margin
  • At. 1913, 48. 49 margin
  • L. W. 59, 74 margin
  • Mich. 1904, 23 margin
  • Mich. 1904, 23 margin
  • Mich. 1904, 23. 24 margin
  • At. 1913, 50 margin
  • At. 1913, 50. 5 margin
  • Cal. 91. 18 margin
  • L. W. 53, 272 margin
  • L. W. 53, 272. 58, 548 margin
  • L. W. 53, 272. 58, 548. 52 margin
  • L. W. 53, 272. 58, 548. 52. 335 margin
  • L. W. 55, 388 margin
  • L. W. 55, 388. 389 margin
  • L. W. 55, 388. 389. 58 margin
  • L. W. 55, 388. 389. 58. 547 margin
  • L. W. 55, 388. 389. 58. 547. 548 margin
  • L. W. 55, 388. 389. 58. 547. 548. 59, 362 margin
  • L. W. 55, 388. 389. 58. 547. 548. 59, 362. 54, 121 margin
  • L. W. 55, 388. 389. 58. 547. 548. 59, 362. 54, 121. 44, 106 margin
  • L. W. 55, 388. 389. 58. 547. 548. 59, 362. 54, 121. 44, 106. 60 margin
  • L. W. 55, 388. 389. 58. 547. 548. 59, 362. 54, 121. 44, 106. 60. 378 margin
  • Jo. 1912, 15 margin
  • At. 1913, 52
  • At. 1913, 52. 53
  • Luth. 34, 59
  • Luth. 34, 59. 60
  • Mich. 1910, 38
  • L. W. 62, 338
  • At. 1913, 30
  • Luth. 34, 60
  • At. 1913, 53 margin
  • At. 1913, 53 margin
  • At. 1913, 53. 56 margin
  • L. W. 59, 362 margin
  • W. 62, 338 margin
  • W. 62, 338. 339 margin
  • W. 18, 30 margin
  • W. 18, 30. 31 margin
  • N. Il. 1909, 37 margin
  • N. Il. 1909, 37. 38 margin
  • N. Il. 1909, 37. 38. 40 margin
  • Syn. 86, 20 margin
  • Syn. 86, 20. 21 margin
  • Mich. 1904, 22 margin
  • Jo. 1912, 15 margin
  • Luth. 34, 59 margin
  • W. 62, 340 margin
  • W. 62, 340. 341 margin
  • W. 62, 340. 341. 7 margin
  • N. Il. 1909, 38 margin
  • At. 1913, 21 margin
  • At. 1913, 21. 23 margin
  • Walth. Ev. 301 margin
  • Walth. Ev. 305 margin
  • Luth. 68, 39
  • Luth. 34, 60
  • At. 1913, 54
  • At. 1913, 55
  • At. 1913, 55. 56
  • L. W. 54. 557 margin
  • Cal. 89, 23 margin
  • Cal. 89, 23. 91, 18 margin
  • N. Il. 1909. 38 margin
  • N. Il. 1909. 38. 39 margin
  • At. 1913, 22 margin
  • Jo. 1912, 15 margin
  • L. W. 55, 389 margin
  • L. W. 56, 192 margin
  • Stöckh. A. T. 165 margin
  • L. W. 62, 345 margin
  • Cal. 89, 24 margin
  • Cal. 89, 24. 98, 29 margin
  • Cal. 89, 24. 98, 29. 30 margin
  • Cal. 89, 24. 98, 29. 30. 2 margin
  • Luth. 34, 59 margin
  • L. W. 55, 389 margin
  • L. W. 55, 389. 390 margin
  • L. W. 55, 389. 390. 60, 379 margin
  • Luth. 2, 15 The Formula of Concord. margin
  • At. 1913. 50 margin
  • At. 1913. 50. 51 margin
  • L. W. 11, 106 margin
  • L. W. 11, 106. 59, 414 margin
  • L. W. 11, 106. 59, 414. 415 margin
  • Jo. 1912, 15
  • Baier 1, 116
  • L. W. 52, 416 margin
  • L. W. 52, 416. 417 margin
  • L. W. 52, 416. 417. 62, 339 margin
  • L. W. 52, 416. 417. 62, 339. 340 margin
  • Walth. Ev. 302 margin
  • O. 94, 36 margin
  • Jo. 1912, 16 margin
  • Luth. 40, 17 margin
  • Jo. 95, 39 margin
  • Jo. 95, 39 40 margin
  • L. W. 55, 397 margin
  • L. W. 55, 397. 44—47 margin
  • L. W. 55, 397. 44—47. 50 margin
  • L. W. 55, 397. 44—47. 50. 51 margin
  • At. 1912, 29 margin
  • At. 1912, 29. 31 margin
  • Jo. 95, I margin
  • At. 1912, 29 —30 margin
  • At. 1912, 29 —30. 33 margin
  • At. 1912, 30 margin
  • At. 1912, 30. 39 margin
  • Luth 40, 17 margin
  • Baier 1, 14 margin
  • Jo. 95, 40 margin
  • Jo. 95, 40. 11 margin
  • Jo. 95, 40. 11. 50 margin
  • Min. 85, 65 margin
  • Min. 85, 65. 66 margin
  • Jo. 95, 58—61 margin
  • W. 65, 51 margin
  • At. 1913, 20 margin
  • At. 1912, 34 margin
  • Jo. 95, 54 margin
  • Jo. 95, 54. 55 margin
  • At. 1912, 35—37
  • Jo. 95, 40
  • At. 1913, 12 margin
  • At. 1912, 38 margin
  • At. 1912, 38. 39 margin
  • Jo. 95, 57 margin
  • Jo. 95, 57. 58 margin
  • L. W. 55, 397 margin
  • L. W. 55, 397. 398 margin
  • Luth. 40, 18 margin
  • Jo. 95, 55 margin
  • Jo. 95, 55. 56 margin
  • At. 1912, 39 margin
  • At. 1912, 39. 40 margin
  • Luth. 40, 18 margin
  • At. 1912, 37 margin
  • At. 1913, 11 margin
  • At. 1913, 11. 13 margin
  • Luth. 40, 17 margin
  • Luth. 40, 17. 18 margin
  • At. 1912, 31—33 margin
  • Schulbl. 11, 318 margin
  • At. 1913, 15 margin
  • At. 1913, 15. 18 margin
  • At. 1913, 15. 18. 19 margin
  • At. 1913, 15 margin
  • At. 1913, 12 margin
  • At. 1913, 12 margin
  • At. 1913, 12 margin
  • At. 1913, 13 margin
  • L. W. 16, 301—303
  • L. W. 16, 301—303. 55, 396
  • L. W. 16, 301—303. 55, 396. I
  • L. W. 55, 397
  • L. W. 62, 163
  • L. W. 62, 163. 164
  • Luth. 65, 54
  • L. W. 43, 53
  • L. W. 43, 53. 59, 334
  • Konk. 229
  • Konk. 229, 34
  • Schulbl. 11, 318 margin
  • At. 1913, 38 margin
  • At. 1913, 38. 39 margin
  • Jo. 95, 43 margin
  • At. 1913, 40—43 margin
  • Jo. 95, 47 margin
  • Jo. 95, 47. 48 margin
  • At. 1913, 43 margin
  • L. W. 60, 95 margin
  • L. W. 60, 95. 96 margin
  • At. 1913, 44—46 margin
  • Luth. 40, 18 margin
  • Luth. 40, 18. 28 margin
  • Luth. 40, 18. 28. 29 margin
  • Luth. 40, 18. 28. 29. 64, 334 margin
  • Luth. 40, 18. 28. 29. 64, 334. 39, 54 margin
  • Theol. 17, 38 margin
  • Theol. 17, 38. 39 margin
  • L. W. 62, 324 margin
  • L. W. 62, 324. 325 margin
  • Luth. 40, 17 margin
  • Luth. 40, 17. 18 margin
  • Luth. 40, 18 margin
  • Jo. 95, 51 margin
  • L. W. 46, 78 margin
  • L. W. 46, 78. 79 margin
  • Luth. 69, 283 margin
  • Luth. 69, 283. 284 margin
  • L. W. 55, 397 margin
  • L. W. 24, 107 — 109
  • Jo. 92, 23
  • Luth. 4. 178
  • W. 65, 51 margin
  • At. 1915, 41 margin
  • At. 1915, 41. 42 margin
  • L. W. 55, 394 margin
  • L. W. 55, 394. 395 margin
  • Wit. 1916, 46 margin
  • At. 1915, 42 margin
  • At. 1915, 42. 43 margin
  • Jo. 95, 30 margin
  • Jo. 95, 30. 31 margin
  • L. W. 55, 395 margin
  • Wit. 1916, 46 margin
  • Jo. 88, 20 margin
  • At. 1915, 43—45 margin
  • L. W. 55, 395 margin
  • L. W. 55, 395. 396 margin
  • Walth. Epi. 332 margin
  • Walth. Epi. 332. 333 margin
  • Jo. 95, 10 margin
  • Jo. 95, 32 margin
  • Jo. 95, 32. 33 margin
  • At. 1913, 16 margin
  • Jo. 95, 34 margin
  • Wit. 1916, 47 margin
  • Walth. Epi. 333 margin
  • Brun 41 margin
  • Brun 41. 42 margin
  • Luth. 6, 72 margin
  • At. 1915, 49 margin
  • At. 1915, 49. 50 margin
  • Ma. 35, 206 margin
  • L. W. 55, 399 margin
  • L. W. 55, 399. 400 margin
  • Hön. Dog. 23, 271 margin
  • Luth. 64, 335 margin
  • Luth. 64, 335. 336 margin
  • Luth. 64, 335. 336. 62, 330 margin
  • Luth. 64, 335. 336. 62, 330. 34, 60 margin
  • At. 1915, 48 margin
  • Wit. 1916, 47 margin
  • L. W. 54, 414 margin
  • Jo. 95, 10
  • At. 1915, 46
  • Ma. 37, 6
  • Jo. 95, 36 margin
  • At. 1915, 46 margin
  • Il. 1903, 46 margin
  • At. 1913, 16 margin
  • At. 1913, 16. 17 margin
  • Ma. 37, 1—11 margin
  • Ma. 37, 1—11. 36, 15 margin
  • Stöckh. N. T. 140 margin
  • Stöckh. N. T. 140. 141 margin
  • Luth. 62, 375 margin
  • Luth. 62, 375. 376 margin
  • Jo. 95, 35 margin
  • Jo. 95, 34 margin
  • Wit. 1916, 47 margin
  • Jo. 95, 36 margin
  • At. 1915, 47 margin
  • At. 1915, 47. 48 margin
  • L. W. 55, 398 margin
  • Jo. 95, 35 margin
  • Jo. 95, 35. 37 margin
  • Luth. 34, 60 margin
  • Luth. 40, 17 margin
  • Jo. 95, 35 margin
  • At. 1915, 45 margin
  • At. 1915, 50—53
  • At. 1915, 53—55
  • At. 1915, 55
  • At. 1915, 55. 56
  • At. 1915, 57
  • At. 1915, 57. 59
  • At. 1915, 57. 59. 60
  • At. 1915, 58
  • At. 1915, 58. 59
  • Ma. 36, 312
  • Jo. 95, 29
  • Walth. Ev. 14
  • Ma. 4, 99
  • Ma. 23, 371
  • Walth. Ev. 302
  • Can. 91, 67 margin
  • Ma. 6, 85 margin
  • Ma. 35, 205 margin
  • Ma. 35, 205. 206 margin
  • At. 1912 „25. 27. 28.
  • Jo. 1906; Noch nach ſein
  • At. 1912, Engel 698.
  • Trak. Die bibl. Lehre vo
  • At.“ 1910, 81. ‚
  • Trak. Die bibl. Lehre vo
  • Trak. Die bibl. Lehre vo
  • Wit. 1916, [
  • W. 62, ** 351.
  • Trak.: Iſt die Bibel Got
  • Trak. Die bibl. Lehre vo
  • Trak. Die bibl. Lehre vo
  • Jo. 95, Der rechte Glaub
  • L. W. 55, nicht Zeichen
  • At. 17. und Aufmunterung

vol d, printed page 403–421 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0487

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