A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation
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—
Theologie.
Abhandlungen.
Was iſt Theologie? L. W. 14, 4—11. 72—78. 145—149. 274. 338—342. 369—376. 15, 164—181. Zum Weſen und Begriff der Theo-logie. Quart. 1, 3—17. Gedanken über moderne Theologie. Paſt. 1—6. Baier Prol. 1—79. Löb. 117—137. The what constitutes theology. Theol. 14, 1—21.
Abriß“
- L. W. 14, 4—11
- L. W. 14, 4—11. 72—78
- L. W. 14, 4—11. 72—78. 145—149
- L. W. 14, 4—11. 72—78. 145—149. 274
- L. W. 14, 4—11. 72—78. 145—149. 274. 338—342
- L. W. 14, 4—11. 72—78. 145—149. 274. 338—342. 369—376
- L. W. 14, 4—11. 72—78. 145—149. 274. 338—342. 369—376. 15, 164—181
- Quart. 1, 3—17
- Past. 1–6
- Baier, Pro. 1–79
- Löb. 117—137
- Theol. 14, 1—21
- L. W. 5, 176 On the Teaching of the Newest Theology Concerning the Person of Christ in the State of Humiliation.
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945–946 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0025
1.
Theologie iſt eine Tüchtigkeit
1. Theologie iſt eine Tüchtigkeit. § 2. Sie iſt keine
und geoffenbarte Theologie. § 4.
Quelle der Thes⸗
Eine praktiſche Fertigkeit. § 7.
—
Von Gott verliehen. § 8.
Durch gewiſſe Hilfsmittel erlangt. § 9. Einteilung. § 10.
Theologie.
1. Was iſt Threologie? Sie iſt die Tüchtigkeit, vermittelſt des Wortes Sünder zur Seligkeit zu führen.
Anm. a. Theologie heißt der Wortbedeutung nach Lehre oder Rede von Gott.
Anm. b. Im uneigentlichen Sinne (Metonymie) wird unter Theologie auch die in Büchern enthaltene Lehre verſtanden. Tit. 1, 9: die heilſame Lehre. Theologia abstracta.
Anm. c. Das Wort Theologie iſt den Profanſkribenten entlehnt. Auch die Heiden nannten ihre falſche Erkenntnis von göttlichen Dingen Theologie.
Anm. d. Unter Theologie iſt nur die Wahrhei!: zu verſtehen. Falſche Lehrer, inſofern ſie falſche Lehre führen, verdienen nicht den Namen Theologen.
Anm. e. Gotteserkenntnis findet ſich auch in den Engeln und Auserwählten, vor allem in Gott ſelbſt. Wir nennen ſie aber nicht Theologen. Wir wenden dieſen Ausdruck nur bei ſolchen an, die noch auf der Pilgrimſchaft begriffen ſind. — Subjekt der Theologie iſt homo viator. Baier Prol. 10. 11. 40. Theol. 14, 10. L. W. 14, 372. 373.
Anm. f. Die Gotteserkenntnis, welche ſich in den Chriſten findet (theologia ektypos), iſt aber abhängig von der Gotteserkenntnis, die Gott von ſich ſelbſt hat (theologia archetypos). Matth. 11, 27.
Anm. g. In einem engeren Sinn heißt Theologie die Lehre von Gott im Gegenſatz zur Oikonomia, welche es mit der Lehre von der Menſchwerdung und dem Werk des Sohnes zu tun hat.
Anm. h. Das Abſtraktum „Theologie“ kommt in der Schrift nicht vor, das Konkretum, der Theologe, kommt vor in der Überſchrift zur Offenbarung Johannis. Die Sache aber iſt in der Schrift enthalten.
- Baier, Pro. 10
- Baier, Pro. 11
- Baier, Pro. 40
- Theol. 14, 10
- L. W. 14, 372
- L. W. 14, 372. 373
- Past. 1
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- L. W. 21, 161
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- L. W. 21, 161. 45, 49
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- L. W. 21, 161. 45, 49. 14, 4
margin
- L. W. 21, 161. 45, 49. 14, 4. 34, 98
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- Baier, Pro. 1
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- Baier, Pro. 32
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- Out. 1
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- Quart. 1, 4
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- Theol. 14, 3
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- Löb. 118
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- L. W. 14
margin
- Past. 2
margin
- Theol. 14, 2
margin
- Löb. 119
margin
- Out. 2
margin
- L. W. 14, 5
margin
- L. W. 14, 5. 6
margin
- Löb. 118—120
margin
- Baier, Pro. 3
margin
- Baier, Pro. 4
margin
- Löb. 120
margin
- Baier 121
margin
- Baier, Pro. 4
margin
- Baier, Pro. 5
margin
- Baier, Pro. 5
margin
- L. W. 14, 7
margin
- Theol. 14, 3
margin
- Löb. 118
margin
- L. W. 14, 6
margin
- L. W. 14, 6. 7
margin
- Baier, Pro. 2
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946 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0026
2.
Theologie iſt eine Tüchtigkeit
2. Theologie iſt eine Tüchtigkeit. Habitus. Ap. 18, 24—28: mächtig in der Schrift, lehrte mit Fleiß, überwand die Juden u. ſ. w. Tit. 1, 9: mächtig zu ermahnen und zu ſtrafen. 2 Tim. 2, 24: lehrhaftig. 2 Tim. 3, 17: zu allem guten Werk geſchickt. 2 Kor. 3, 5: Nicht daß wir tüchtig ſind u. ſ. w. Vers 6: tüchtig, das Amt zu führen. Hebr. 5. 12—14: geübte Sinne. Eph. 4. 12: zugerichtet zum Werk des Amtes.
Amm. a.— Mit dem Wort „Tichtigkeit“ foll abgewieſen werden, daß eine gewiſſe Summe von Kenntniſſen ſchon 1 0. ſei..
Anm. b. Um Theologe zu ſein, genügt nicht bloßes Pertenuches Anſehen, nicht bloß die theologiſche Kennt— nis, der Theologe. muß nicht bloß in der.-Dogmatik zu Hauſe ſein, ſondern die Wahrheit auch an den Mann zu bringen wiſſen, er muß Tos gaätiter, Prediger und Seelſorger ſein.
Anm. c. Theologie iſt etwas, was in der Seele des Theo., 14, 1. 2. Menſchen iſt, +—— kann man ſie nicht als Lehre definie. ren.: L. W. 14, ö
— — d. Als Derticken faßt auch Vilmar die Theo. logie auf.
- Past. 2
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- Theol. 1, 7
margin
- Theol. 1, 7. 8
margin
- Löb. 119
margin
- Baier, Pro. 32
margin
- L. W. 14, 10
margin
- L. W. 14, 10. 11
margin
- L. W. 14, 10. 11. 34, 98
margin
- L. W. 14, 10. 11. 34, 98. 99
margin
- Theol. 14, 3
margin
- L. W. 14, 10
margin
- Past. 2
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- L. W. 34, 133
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- O. 1913, 13
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- O. 1913, 13. 14
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- L. W. 54, 2
margin
- L. W. 14, ö
— — d. Als D
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946–947 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0026
3.
—
3. Tyeologie iſt nicht eine Wiſſenſchaft, auch nicht die vornehmſte-unter den Wiſſenſchaften.
a. Wiſſenſchaft iſt Kenntnis. Naturwiſſenſchaft iſt die Summe unſeres Wiſſens von der Natur. Wiſſenſchaft hat es lediglich mit. dem Erkennen zu tun, nicht mit der Praris.
b. Theologie hat die Wahrheiten mit denen ſie umgeht, nicht zu beweiſen.
Anm. a. Daß die Theologie keine Wiſlenſchaſt iſt, liegt an der Art ihres Gegenſtandes. Von Gott kann ich keine wahre Kenntnis haben. die nicht zugleich aules an mir
verändert.
Anm. b. über die Hrage, ob die Weologie eine Wiſſenſchaft oder eine Fertigkeit ſei, iſt ſchon. viel geſtritten
worden.
Anm. c. Lutheriſche Dogmatiker nenuen die Theo-
-Iagie eine Wiſſenſchaft, z. B. Löber. Dabei zeigt er, was
die Theologie mit andern Wiſſenſchaften gemein hat und
was ſie vor ihnen beſonderes hat. Löb. 121. Ferner Walch: Theologie iſt die Wiſſenſchaft von der Religion. L. W. 15, 165. Ebenſo Baier, Prol. 32. Dabei iſt aber
Wiſſenſchaft in einem weiteren Sinne genommen und
zugleich feſtgehalten, daß die chtiſtliche Qebrn nur aus 28 Schriftu ſchöpfen iſt.⸗
Anm. diν Luther waur ein Feind der Philoſophie.
Aber in der Theologie lied er· lich von · der Whiloſonhie
*7 „
Antütheſe.“Bei den rmmir Theblogen gehört
die Theolonie mit in die Reihe derẽs WI ſeniſchaften, weil ſie die chriſtliche Lehrerder menſchlichen ernunft⸗ vermit ·
nelt. Vermöge der Theolvgie will man? begreifen und verſtehen, was „aewöhnliche Chriſten ulifs Wort der
Schtiſt hin nur glaubenn L. W.157½ 1460„
1. Luthardt. Thevlogieꝰ iſt': Rirchliché „Wiſſnſchuft
en ziahnis a dus wiſſenſchuftliche⸗Brwußtſein der
Kirche pan Gott aud göttluächen Dingen
dandleck: Wiſſenſchaftwän der 4
Vi rionz“ (Was veyſteht' er nuunder Hhriſtlgßer Re Re
¹ο⁷ Iigian ſ%½ I vit- bin Hirv
92999 aabuM vid Kaue ut
4. Bretſchneider: Wiſſenſchaft von der Religion
überhaupt, gleichviel ob heidniſch oder chriſtlich.
W Definition ſtellt den wahren Gott den Götzen
gleich.
5. Hegel. Theologie iſt die (abſolute) Wiſſen⸗
a
Anm. e. Dieſe Theologen entwickeln das Lehrſyſtem. Ein Theologe iſt jeder, der ſich dieſes Syſtem in ſeinem Gedächtnis angeeignet hat.
Anm. f. Hat der Theologe mehr zu tun, als die chriſtliche Lehre aus der Schrift darzubieten, dann kann auch die Erkenntnisquelle der Theologie nicht mehr die Schrift allein ſein.
Anm. g. Was ſind nun die Reſultate ihrer Wiſſenſchaft? Eine Inſpiration, die nicht inſpiriert iſt, ein Sohn Gottes, der nicht Gottes Sohn iſt, ein Wort Gottes, das nicht Gottes Wort iſt u. ſ. w. Das iſt Abfall vom Chriſtentum. L. W. 57, 147..
Anm. h. Dabei führen ſie ihre eigene Sprache, die ſich in einem Nebel von Redensarten verliert.
- Löb. 121
- L. W. 15, 165
- Baier, Prol. 32
- L. W.157
- Theol. 1, 3
margin
- Luth. 47, 41
margin
- L. W. 15, 165
margin
- L. W. 15, 165. 166
margin
- Baier, Pro. 6
margin
- Baier 1, 34
margin
- L. W. 15, 167
margin
- Theol. 14, 8
margin
- Theol. 14, 8. 9
margin
- Theol. 14, 8. 9. .4
margin
- Theol. 14, 8. 9. .4 1
margin
- Baier, Pro. 35
margin
- Theol. 1. 2
margin
- L. W. 50, 173
margin
- L. W. 50, 173. 45, 39
margin
- L. W. 50, 173. 45, 39. 40
margin
- L. W. 50, 173. 45, 39. 40. 34, 97
margin
- Quart. 1.41
margin
- L. W. 15, 167
margin
- L. W. 15, 167. 168
margin
- L. W. 57, 147
- L. W. 15, 168
margin
- L. W. 15, 168. 169
margin
- L. W. 15, 170
margin
- L. W. 15, 170. 171
margin
- Luth. 17, 41
margin
- L. W. 57, 147
margin
- Theol. 1, 5
margin
- Theol. 1, 5. 6
margin
- L. W. 54, 3
margin
- L. W. 54, 3. 50, 14
margin
- Mich. 88, 39
margin
- Luth. 19, 177—179
margin
- L. W. 21, 77—79
margin
- L. W. 21, 80
margin
vol c, printed page
947–948 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0027
4.
Die Theologie wird eingeteilt in natürliche und ge; offenbarte Theologie
4. Die Theologie wird eingeteilt in natürliche und ge; offenbarte Theologie. Die natürliche gründet. ſich auf die Vernunft, die geoffenbarte auf die göttliche Offenbarung.
a. Natürliche Theologie. Der Endzweck der natürlichen Theologie iſt die Seligkeit des Menſchen. Dabei muß man aber den Stand der Unſchuld und den Stand der Sünde unterſcheiden. Im Stande der Unſchuld reichte die natürliche Theologie aus, jetzt erreicht ſie ihren Zweck nicht mehr.
Anm. a. Nach dem Fall iſt der Endzweck der natürlichen Gotteserkenntnis, daß der Menſch äußerlich in Zucht gehalten wird, Gott ſucht und keine Entſchuldigung hat.
Anm. b. Warum erreicht die natürliche Theologie ihren Zweck nicht? Sie bietet kein Mittel, den Zorn Gottes in Gnade umzuwandeln. Alle Werke des Menſchen gefallen Gott nicht, weil ihm die Perſon nicht gefällt. Auch durch die Reue, die nicht einmal rechter Art iſt, wird die Schuld nicht getilgt.
Anm. c. Vom Geſetz hat der natürliche Menſch nur eine mangelhafte Kenntnis und bleibt mit ſeinem Tun noch weit hinter derſelben zurück. Vom Evangelium weiß der natürliche Menſch gar nichts.
Anm. d. So kann die natürliche Theologie auch nicht einmal Vorbereitung auf die Gnade ſein.
Anm. e. Wie verſchieden iſt die Erkenntnis auf natürlichem und auf geiſtlichem Gebiet!
Anm. f. Dennoch iſt die natürliche Erkenntnis wahr. Röm. 1, 18: die Wahrheit in Ungerechtigkeit aufhalten. Es gibt einen Gott. Derſelbe iſt ewig, allmächtig u. ſ. w. Die natürliche Erkenntnis widerſpricht der geoffenbarten nicht. Die natürliche Theologie iſt aber nie rein, ſondern durch die Menſchen verderbt.
Anm. g. Zwei Extreme ſind zu vermeiden: die natürliche Theologie als nutzlos ganz zu verwerfen und ſie als hinreichend zur Seligkeit anzuſehen.
b. Geoffenbarte Theologie. Die geoffenbarte Theologie will durch die Lehre der Offenbarung andere zur Seligkeit führen. Daß es eine ſolche göttliche iun 1 2 gibt ſ. Offenbarung.
Anm. a. Man kann ſolchen, die außerhalb der Kirche ſtehen, das Daſein einer ſolchen Offenbarung mit der Vernunft beweiſen. Dadurch würde aber nur ein menſchlicher Glaube erzeugt. S. Vernunftbeweiſe.
Anm. b. Die Heiden haben eine übernatürliche Offenbarung geſucht. Die Verderbtheit des menſchlichen Herzens aber hat es bewirkt, daß ſie ſich nicht der wahren, ſondern der falſchen Offenbarung zuwandten.
- Baier, Pro. 9
margin
- Baier, Pro. 17
margin
- Baier, Pro. 9
margin
- Baier, Pro. 18
margin
- Baier, Pro. 19
margin
- Baier, Pro. 9
margin
- W. 45, 38
margin
- Baier, Pro. 17
margin
- Baier, Pro. 30
margin
- Baier, Pro. 31
margin
- Baier, Pro. 30
margin
- Baier, Pro. 31
margin
vol c, printed page
948–949 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0028
5.
Die Quelle der Theologie iſt die Schrift
5. Die Quelle der Theologie iſt die Schrift. Der Theologe hat nichts mehr und nichts weniger vorzulegen, als die Schrift. 1 Petr. 4, 11: daß ers rede als Gottes Wort. Ap. 26, 22: und ſage nichts außer dem, das die Propheten geſagt haben. Röm. 10, 17: das Predigen 50 durch das Wort Gottes. L. W. 14, 338—342. 45, Wanm. Die Schrift iſt nicht nur Objekt der Erkenntnis, die Glaubenslehre muß nicht allein aus der Schrift genommen werden, ſie muß auch geglaubt werden.
Antitheſe. Die Quelle der modernen Theologen iſt die erleuchtete Vernunft (Philippi L. W. 21, 225), das religiöſe Gefühl L. W. 15, 173, das Gewiſſen. L. W. 15, 175. Dem Theologen iſt der Chriſt eigenſter Stoff der Wiſſenſchaft. L. W. 21, 226. 163.
Anm. Dieſe Theologie iſt weder Theologie noch Wiſſenſchaft. Sie nimmt Quellen an, die nicht vorhanden ſind. Sie führt den Namen Theologie wie eine Buhlerin äußerlich das Gewand einer ehrbaren Jungfrau.
- L. W. 14, 338—342
- L. W. 21, 225
- L. W. 15, 173
- L. W. 15, 175
- L. W. 21, 226
- L. W. 21, 226. 163
- Löb. 125
margin
- L. W. 14, 146
margin
- L. W. 14, 146. 50, 173
margin
- O. 1913, 13
margin
- Quart. 1, 13
margin
- Baier, Pro. 68
margin
- L. W. 50, 194
margin
- L. W. 50, 194. 15, 171
margin
- L. W. 50, 194. 15, 171. 172
margin
- L. W. 50, 195
margin
- L. W. 50, 195. 196
margin
- L. W. 50, 195. 196. 197
margin
vol c, printed page
949 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0029
6.
Zweck der Theologie
6. Zweck der Theologie. Der Zweck der Theologie iſt
a. ein innerer, daß nun der Theologe auch ſein Amt ausrichtet, lehrt, ſtraft, tröͤſtet u. ſ. w
b. ein äußerer: Glaube und Seligkeit der Menſchen. 2 Tim. 3. 15: unterweiſen zur Seligkeit.
Joh. 20, 31 Dieſe aber ſind geſchrieben, daß ihr glaubet. Der Zweck der Theologie iſt derſelbe als der des Predigtamtes.
Antitheſe. Nicht den Sünder zur Seligkeit zu führen, ſondern Befriedigung unſeres Erkenntnistriebes (Rothe), Leitung und Förderung der Kirche u. ſ. w. ſoll der Zweck der Theologie ſein; irdiſche Dinge auf irdiſchem Boden zu irdiſchem Zweck
- Past. 6
margin
- Baier, Pro. 36
margin
- L. W. 14, 369
margin
- L. W. 14, 373—376
margin
- Theol. 14, 4
margin
- Theol. 14, 4. 12
margin
- L. W. 15, 179
margin
- L. W. 15, 179. 180
margin
vol c, printed page
949 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0029
7.
Theslogie iſt eine praktiſche Fertigkeit
7. Theslogie iſt eine praktiſche Fertigkeit. Sie hat nicht die Erkenntnis, ſondern die Seligkeit zum Ziel. Vr Zweck iſt praktiſch. 2 Tim. 3, 15: zu allem guten Berk geſchickt
Anm. a. Alles, was in der Theologie vorgelegt wird, bezieht ſich auf die Praris. Obwohl manches bloß theotetiſch zu ſein ſcheint, wird es doch um der Praxis willen dorgelegt.
- Past. 2
margin
- Theol. 14, 43
margin
- L. W. 14, 72—78
margin
- L. W. 14, 72—78. 34, 99
margin
- Baier, Pro. 7
margin
- Baier, Pro. 8
margin
- L. W. 14, 76
margin
- L. W. 14, 76. 74
margin
- L. W. 14, 76. 74. 34, 100
margin
vol c, printed page
949 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0029
—
Anm. a. Das hat auch Dr. Walther zum Theologen
1* *
gemacht.
Anm. b. Studium der Sprachen, Geſchichte, Logik u. ſ. w. ſind Hilfsmittel zum Verſtändnis der Schrift, aber ein Theologe wird man dadurch micht“ Das wird man allein durchs Wort Gottes.
Anm. c. Apoſtel und Propheten hat Gott unmittelbar erleuchtet. ö
Antitheſe. Das Mittel, wodurch die Theologie ge— wonnen werden kann, iſt nicht Gebet, Studium und Anfechtung, ſondern die wiſſenſchaftliche Methode. Syſtem.
- Luth. 45, 119
margin
- Min. 92, 49
margin
- Min. 92, 49. 50
margin
- Löb. 131
margin
- Löb. 131. 132
margin
- L. W. 15, 177
margin
- L. W. 15, 177.. 178
margin
vol c, printed page
951 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0031
10.
Einteilung
10. Einteilung. Man teilt die Theologie ein in dogmatiſche, exegetiſche, hiſtoriſche und praktiſche Theologie.
Anm. a. Iſt eine ſyſtematiſch oder dogmatiſch geordnete Theologie zum Wohl des Chriſtentums notwendig? Quart. 1, 5—10.
Anm. b. Man darf nicht denken, daß die Schrift ein Konglomerat von planlos zerſtreuten Gliedern, die ſyſtematiſche Theologie hingegen ein wohlgeordnetes Ganze ſei. In der Schrift iſt die herrlichſte Ordnung nach dem Zuſammenhang der Weisheit zum ewigen Leben, während Syſteme trotz ſyſtematiſchen Ordnens teilweiſe den Eindruck einer Zuſamenſtellung ohne lebensvollen Zuſammenhang machen.
- Quart. 1, 5—10
- Quart. 1, 13
margin
- Theol. 1, 141
margin
- Theol. 1, 141. 12
margin
vol c, printed page
951 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0031