—
2. niemand zum Glauben zwingen;
3. keine Gebote auflegen, die wir als Chriſten
zu tun hätten. Sie hat nichts zu gebieten über die
Seele. Wis. 94, 19. Del. 96, 33. 34.
Anm. a. Die Obrigkeit hat kein Recht, die Regierung
der Kirche an ſich zu reißen.
Anm. b. Zu manchen Zeiten wollte die Obrigkeit der
Kirche vorſchreiben, was ſie als chriſtliche Lehre zu be—
kennen und wie ſie ihre Praxis einzurichten habe.
Anm. c. Auch in unſerm Bekenntnis laſſen wir un⸗
durch die Obrigkeit nicht binden. Ich habe frei öffent⸗
lich geredet;
n. einzelne Perſonen in der Gemeinde. Reiche
Leute haben nicht mehr zu ſagen als andere. Wer grö⸗
ßere Güter und Gaben hat, hat nicht größere Herrſchaft.
ſondern größeren Dienſt. Sklaven ſind in kirchlichen
Angelegenheiten den Herren gleich.
Anm. Kein Recht über Glauben
und Gewiſſen zu
herrſchen haben
1. Eltern über ihre Kinder, Matth. 10, 35—37.
2. Männer über ihre Frauen,
3. Hausherren über Hausgeſinde.
- Wis. 94, 19
- W. 85, 37
margin
- W. 85, 37. 41
margin
- Wis. 92, 54
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- Mit. 75, 38
margin
- Ka. 97, 57
margin
- W. 85, 30
margin
- Stöckh. Pass. 91
margin
- Süd. 91, 33
margin
- S. Dak. 1907, 33
margin
- W. 86, 37—39
margin
- W. 86, 50
margin
- W. 86, 57
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6.
—
6. Kirchenordnungen
a. müſſen
gemeinſchaftlich gemach:
werden. Ap. 21, 22: Allerdings muß die Menge
zuſammenkommen. Ap. 6, 2. Da riefen die Zwölie
die Menge der Jünger V.aaminen Ap. 15, 12. Da
ſchwieg die ganze Menge ſtill. Ap. 6, 5: Die Rede gefiel
der ganzen Menge wohl. 15, 22: Es deuchte gut die
Apoſtel und AÄlteſten ſamt der ganzen Gemeinde.
Anm. a. Mitteldinge ordnet die Gemeinde ſelbſt und
läßt 3 dieſe nicht von Menſchen gebieten. Konk. 698.
699, § 9
Lum b. Mitteldinge werden geordnet nach freier
Übereinkunft, und die Minderheit fügt ſich in die Mehr-
heit.
Sich ſelbſt kann man auflegen, ſo viel man
Anm. e.
will;
b. ſind nicht gewiſſens verbindlich. Das
Übertreten einer Ordnung iſt nie an ſich Sünde. Sünde
wird es nur, wenn dabei auch das Geſetz der Liebe über⸗
treten wird.
Anm. a. Auch die Apoſtel konnten keine Gebote auf⸗
ſtellen, deren Übertretung Sünde geweſen wäre. Die an—
ſtoliſchen Anordnungen haben keine Geltung für alle
Zeiten.
Anm. b. Wird das Halten einer Kirchenordnung als
ein Werk ſchuldigen Gehorſams um Gottes willen ge⸗
fordert, ſo
3 ſteht unſer Chriſtentum auf dem Spiel.
Gal.
2: ſo iſt euch Chriſtus kein nütze;
2. ſoll man ſolche Ordnung nicht halten.
Anm.
Daraus folgt nicht, daß man alle Kirchenord—
- Konk. 698
- Konk. 698.
699
- Süd. 91, 33
margin
- W. 83, 50
margin
- Mit. 75, 12
margin
- Mit. 75, 12. 35
margin
- Mit. 75, 12. 35. 48
margin
- Mit. 75, 12. 35. 48. 49
margin
- Bro. 521
margin
- Bro. 521. 522
margin
- L. W. 4, 104 Answer to a Voice from the Lutheran Church of Germany concerning the Missourian Church Affairs and concerning "the Voice of Our Church on the Question of Church and Ministry."
margin
- Proc. 93, 8
margin
- Proc. 93, 8. 13
margin
- Proc. 93, 8. 13 48
margin
- Proc. 93, 8. 13 48. 95, 46
margin
- Proc. 93, 8. 13 48. 95, 46 17
margin
- Bro. 522
margin
- Jo. 79, 47
margin
- Süd. 91, 33
margin
- Süd. 91, 33
margin
- Süd. 91, 33. 34
margin
- L. W. 8
margin
- L. W. 8 6
margin
- L. W. 8 6. 4
margin
- L. W. 8 6. 4 25
margin
- Mit. 76, 24
margin
- Mit. 95, 77
margin
- W. 83, 23
margin
- Mit. 75, 75
margin
vol b, printed page
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