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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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6 entries under indifferentismus.

Indifferentismus

—

Abriß. Verſchiedene Arten Indifferentismus. § 1. Lehre. § 2. Wie ſich Indifferentismus äußert. § 3. Indifferentismus.

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vol b, printed page 579 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0660

1. —

1. Der Indifferentismus oder die Gleichgiltigkeit tritt in verſchiedener Form auf. a. Indifferentismus im weiteſten Sinn: Gleichgiltigkeit gegen alle Religion. Man will von Religion überhaupt nichts wiſſen. b. Indifferentismusimengeren Sinn: Man will zwar Religion nicht ganz beiſeite werfen, aber alle Religionen, die jüdiſche, die muhamedaniſche, die chriſtliche u. ſ. w. ſeien gleich. In allen ſei etwas Wahrheit. Jeder könne nach ſeiner Façon ſelig werden. Anm. Solcher Indifferentismus zeigt ſich bei den Logen, im Welt-Religionskongreß, im ev. ſozialen Kongreßb. c. Indifferentismus imengſten Sinn: Gleichgiltigkeit gegen die reine Lehre. Man nimmt zwar die chriſtliche Religion als die wahre an, meint aber, über die Lehren, die in Gottes Wort ausgeſprochen ſind, unbeſchadet ſeines Glaubens, verſchiedener Meinung ſein zu können. Anm. a. Wer gegen die reine Lehre gleichgilitig iſt, wird auch gegen die Religion im allgemeinen gleichgiltig ſein. Beides hängt zuſammen. Anm. b. Vor der offenbaren, groben Verleug⸗nung (der Gleichgiltigkeit im engeren Sinn) ſchrickt doch mancher Chriſt noch zurück, der aber ſonſt gegen die reine Lehre gänzlich gleichgiltig iſt.

  • Ka. 98, 9 margin
  • Ka. 98, 9. 10 margin
  • Wis. 1904, 6 margin
  • Ka. 98, 12 margin
  • Cal. 98, 49 margin
  • Ka. 98, 12—14 margin
  • L. W. 39, 239 margin
  • L. W. 39, 239. 281 margin
  • Ka. 98, 10 margin
  • Ka. 98, 10. 11 margin
  • Ka. 98, 10 margin
  • Ka. 98, 15 margin

vol b, printed page 579 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0660

2. Gleichgiltigkeit gegen die reine Lehre

2. Gleichgiltigkeit gegen die reine Lehre. Man will die kirchlichen Bekenntniſſe beſeitigen, verſchiedene Richtungen in der Kirche gleichberechtigt ſein laſſen, die al— ten Trennungsmauern niederreißen. Ob Lutheraner, Methodiſt oder Baptiſt ſei einerlei: Sie haben alle den⸗— ſelben Gott, dieſelbe Bibel. Ka. 98, 27. Dieſer Geiſt zeigt ſich a. in Deutſchland. Es findet ſich im allgemei— nen wenig Verſtändnis für Lehre, es fehlt an Sinn und Kampf gegen die falſche Lehre. 1. Die Breslauer Synode. 2. Die Landeskirche. Kahnis: b. in unſerem Lande. 1. Die Sekten im allgemeinen. Indifferentis— mus iſt das Kennzeichen der Sekten. Ausſprüche: Wis. 91, 72. 73. Harver L. W. 50, 90. „Church Union.“ Die Unierte Kirche. Die ev. Allianz. Die reformierte Kirche. 2. Allerlei chriſtliche Vereinigungen: Sunday School Enion, LVoung Men's Christian Ass ciation, Christian Endeavor, Epworth League, Luther Liga. 3. Unter den ſich lutheriſch nennenden Synoden: Die Generalſynode, Generalkonzil, die Jowaſynode. 4. In unſerer eigenen Mitte. Der Indifferentismus geht auch an uns nicht ſpurlos vorüber. Man mag die Widerlegung falſcher Lehre vielfa nicht, keine „Streitartikel“ in den Schriften u. ſ. w. Pathenſtehen bei Andersgläubigen, Beſuch ihrer Gottesdienſte. Es fehlt an Sinn für die rein Lehre, an Luſt, Lehrſchriften zu leſen. L. W. 19. 231—233. Die Gemeindeſchule wird als überflüſſig angeſehen. Anm. Gleichgiltigkeit iſt der Charakter unſerer Zeit. Das ſieht man in Schriften, auf Konferenzen und überall. Was ein Menſch glaubt, ſei einerlei. 3. Wie ſich der Indifferentismus äußert. Die Gleich⸗ giltigkeit gegen die Lehre zeigt ſich a. in der Duldung falſcher Lehre in der eigenen Mitte, z. B. in der Generalſynode, im General⸗ konzil, in der Jowaſynode. (Lehre vom Sonntag u. w.) Man will zwar nicht die groben Irrlehren dulden. aber über geringere den Mantel der Liebe decken. Was wird da oft alles geduldet! Anm. Lehrzucht wird nur geübt, wenn es jemand zu ſchlimm macht, wie z. B. Briggs: 42 ö b. in der Feindſchaft gegen die Pole⸗ mik. Das wird am meiſten getadelt, wenn man fal⸗ ſche Lehre falſch nennt. Das Zeugnis gegen falſche Lehre erſchlafft; c. in Religionsmengerei, Synkretismus. Union und Unionsbeſtrebungen mit Andersgläubigen. wenn nur die Hauptlehren feſtgehalten werden. Strei— tende Parteien ſchließen Frieden, wobei gleichwohl die Lehrunterſchiede bleiben. — Nur die Menſchenfreſſer al-⸗ lein ſollen ausgeſchloſſen ſein; d. in der Praxis. Man will Sachen des Lebens und Handelns, über welche Gottes Wort klare Vorſchrif⸗ ten gegeben hat, für ſolche halten, in welchen man nach Gutdünken handeln könne. 1. Kanzelgemeinſchaft, dadurch Indifferentismus erſt recht groß gezogen wird. 2. Abendmahlsgemeinſchaft. 3. Vereinigung zu Liebeswerken. „Wenn wir auch in der Lehre nicht einig ſind, können wir uns doch äußerlich zu Liebeswerken verbinden.“ (Wie wird man aber dann die Irrtümer derer bekämpfen. mit denen man ſonſt Hand in Hand arbeitet?) 4. Beteiligung an gemeinſamen Konferenzen. (Von Lehre wird da auch nicht mehr viel gehan⸗ delt.) 5. Predigtinhalt. Die Predigten ſind keine Lehr⸗ predigten, ſondern enthalten Gegenſtände, die ins Gebiet des Lebens gehoren. 6. Trägheit im Beſuch der Kirche und Gemeinde⸗ verſammlungen. 4. Trägheit im Geben und Opfern. Anm. Die Wurzel des Indifferentismus iſt Unglaube. Er tommt aus Unglauben und führt immer tiefer in denſelben hinein. Man macht die Vernunft zur Rich⸗ terin über Gottes Wort. — Damit ſoll nicht geſagt ſein, daß jeder, der indifferentiſtiſch geſinnt iſt, ungläubig ſei. Wir tönnen nicht über den Herzenszuſtand des Einzel⸗ nen richten, ſondern nur die Quelle des Indifferentis- mus angeben. 1. Indifferentismus ſtreitet a. gegen die Schrift. 1. Wir ſollen die reine Lehre ganz bewahren. Matth. 28, 20: lehret ſie halten alles u. ſ. w. 5, 19: Wer nun eins von dieſen kleinſten Geboten auflöſt u. ſ. w. 2 Theſſ. 2, 15: haltet an den Satzungen u. ſ. w. Joh. 8, 31: So ihr bleiben werdet an meiner Rede. Jer. 23, 28: predige mein Wort recht; 2. Die Lehre iſt nicht unſer, ſondern Gottes. Joh. 7, 16: Meine Lehre iſt nicht mein. — Die Schrift unterſcheidet ſtreng zwiſchen Menſchenweisheit und göttlicher Offenbarung. 1 Kor. 2, 4. 1, 17. 3. Die Lehren hängen alle zuſammen, wie eine Kette. Kein Teil kann ohne Schädigung anderer heraus gelaſſen werden. 4. Wir ſollen alle falſche Lehre meiden, ſ. falſche Lehre. 5. Wir ſollen nicht auf beiden Seiten hinken. 1 Kön. 18, 21. 2 Kor. 6, 14—17: Ziehet nicht am fremden Joch. Off. 3, 16: Ach, daß du kalt oder warm wäreſt! Hier wird Indifferentismus ausdrück— lich verurteilt. Anm. a. Indifferentismus ſtreitet gegen das 1. Ge⸗ bot und iſt Unehrerbietigkeit gegen Gottes Wort. Anm. b. Indifferentiſten haben den hohen Artikel der Rechtfertigung nicht erfaßt, darum achten ſie die Lehre ſo gering. Es mangelt ihnen Erkenntnis des gänzlichen Verderbens des Menſchen und der unendlichen Gnadé in Chriſto: b. gegen unſere Bekenntnisſchriften. Konk. 30, § 2: Wer denſelben nicht ganz rein hält u. ſ. w. 162. § 47. 48: Doch ſoll man falſche Lehre nicht annehmen oder hören. 336. 337, § 41. 42: nicht mit denen einhellig ſein, ſo unrechte Lehre führen. 518, § 6: c. gegen den Geiſt unſerer Väter. Zeug⸗ niſſe: Ignatius von Antiochia, Irenäus, Ambroſius, Lu⸗ ther. Melanchthon u. ſ. w. Anm Damwit ſtimmt auch ihre Handlungsweiſe. z. B. im Religionsgeſyräch zu Warburg (Ihr habt einen an⸗ dern Geiſt als wir“), Wittenberger Konkordia, Augs— burger Interim, ſynkretiſtiſchen Lehrſtreit; d. gegen unſere Vernunft. In bürgerliche Dingen ut niemand ſo gleichgiltig. Es iſt uns ni einerlei, ob wir rechte oder falſche Ware erhalten, wi die Kontrakte lauten u. ſ. w. Anm. Es gibt bloß einen gottgefälligen Indifferentismus: Indifferentismus in Mitteldingen. Ob die LI turgie geſungen oder geſprochen wird, iſt einerlei. Hier ſoll man duldſam ſein.

  • Ka. 98, 27
  • Wis. 91, 72
  • Wis. 91, 72. 73
  • L. W. 50, 90
  • Ka. 98, 15 margin
  • Ka. 98, 15. 16 margin
  • L. W. 19, 228 margin
  • Wis. 1904, 7 margin
  • W. 19, 233 margin
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  • L. W. 19, 234 margin
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  • L. W. 19, 236 margin
  • L. W. 19, 236. 237 margin
  • Ka 98, 16 margin
  • Wis. 91, 71 margin
  • Ka. 98, 16—19 margin
  • Mich. 97. 27 margin
  • S. Dak. 1909, 32 margin
  • Ka. 98, 21—26 margin
  • L. W. 19. 231—233
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  • Wis. 91, 73 margin
  • Wis. 91, 73 margin
  • Ka. 98, 37 margin
  • Ka. 98, 37. 38 margin
  • Mich. 97, 29 margin
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  • L. W. 13, 207 margin
  • Mich. 97, 27 margin
  • Ka. 98, 31—33 margin
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  • Ka. 98, 35 margin
  • Ka. 98, 35. 36 margin
  • L. W. 19. 239 margin
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  • Wis. 1904, 7 margin
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  • Baier 3, 666 margin
  • Ka. 98, 36 margin
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  • Ka. 98, 57 margin
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  • Konk. 30
  • Cal. 98, 50 margin
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  • Ka. 98, 38 margin
  • Ka. 98, 38. 39 margin
  • Wis. 1904, 8 margin
  • Ka. 98, 41 margin
  • Min. 83, 48 margin
  • Ka. 98, 39 margin
  • Ka. 98, 39. 41 margin
  • Ka. 98, 49 margin
  • Ka. 98, 49. 50 margin
  • Ka. 98, 50—55 margin
  • Ka. 98, 55—57 margin

vol b, printed page 579–582 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0660

5. —

5. Einwände. a. Die Liebe duldet alles. 1 Kor. 13, 7. — Das ſit rechte Liebe, wo man den Irrenden zurechtweiſt. b. Es kommt alles aufs Leben an. Matth. 7, 21: Die den Willen tun meines Vaters im Himmel. — Aber gerade dieſe Worte ſpricht der Herr im Zuſammen— hang mit der Warnung vor falſchen Propheten. c. Unſer Wiſſen iſt Stückwerk. 1 Kor. 13, 9. Daher könne ſich niemand der vollen Wahrheit rühmen. — Sie verwechſeln unſer Erkenntnisvermögen mit der Schrift. Paulus will nicht ſagen, daß das aus der Schrift geſchöpfte Wiſſen Irrtum enthalte, ſondern daß wir in dieſem Leben die Tiefen der göttlichen Geheimniſſe nicht ganz ergründen. d. Daß nur Chriſtus verkündigt werde allerlei Weiſe. Phil. 1, 18. — Paulus redet nicht davon, daß es einer— lei ſei, was man von Chriſto verkündige, ſondern von den innerlichen Beweggründen derer, die Chriſtum ver— kündigen. e. Bei vielen Vereinigungen komme die Lehre gar nicht in Betracht. Sie ſind Vereinigungen zur Ausführung von Chriſtenwerken, z. B. Krankenpflege, Miſſion u. 1 w. — Dagegen: 1. Die Lehre iſt wichtiger als das Leben. 2. Solche gemeinſchaftlichen Werke werden doch nicht im ſelben Sinn getan, von dem einen als Frucht des Glaubens, vom andern, um ſich den Himmel zu verdienen.

  • Ka. 98, 33 margin
  • Ka. 98, 33. 34 margin
  • Ka. 98, 33. 34. 98, 34 margin
  • Ka. 98, 33. 34. 98, 34. 35 margin
  • Ka. 98, 57 margin
  • Ka. 98, 57. 58 margin

vol b, printed page 582 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0663

6. Folgen des Indifferentismus

6. Folgen des Indifferentismus. Indifferentismus a. macht die ganze Schrift ungewiß. Behauptet man von einer Lehre, ſie ſei gleichgiltig. ſo ſteht zuletzt kein Glaubensartikel mehr feſt; b. verdunkelt die Lehre von der Rechtfertigung. Man kann keinen Artikel der Schriſt fälſchen, ohne zu irren in der Rechtfertigung. Je gleich ailtiger gegen reine Lehre, deſtomehr verfällt man in Werkgerechtigkeit: c. raubt dem Chriſten die Gewißheit des Gnadenſtandes, die ſich auf die reine Lehre gründet. Mit dem Schwinden der reinen Lehre ſchwin— det die Gewißheit des Glaubens: d. iſt die Mutter aller falſchen Lebre. Iſt die Kirche wachſam, dann kann keine falſche Lebre aufkommen. Wenn die Leute gleichgiltig ſind und ſchlofſen, kommt der Feind: . greift immer weiter um ſich. Wer in nem Punkt nachgibt, muß bald in andern auch nachen. Geſchichte: Der unterſte Riegel Ka. 98, 64. ie abſchüſſige Bahn, auf der kein Einhalten iſt; . ſtumpft die Gewiſſen mehr und mehr nimmt alle Freudigkeit und Kraft zum Kampf gemdie Sünde. Wo ſoll noch Kraft herkommen zum ugnis gegen falſche Lehre? g. führt in das Papſttum zurück, wo der differentismus zu Hauſe iſt. Wo man die Wahrheit isgibt, hat die Lüge leichtes Spiel. Konk. 321, § 4: 5 Paypſttum iſt eitel Enthuſiasmus; h. ſt ürzet (ſo im allgemeinen) in geiſtlichen odund Unglauben. Man wird immer weiter Gottes Wort abgeführt, verliert die Ehrfurcht da— u. ſ. w. Indifferentismus iſt Gift, eine Peſt. Il. 64.

  • Ka. 98, 59 margin
  • Ka. 98, 59. 60 margin
  • Ka. 98, 61 margin
  • Ka. 98. 62 margin
  • Ka. 98, 64
  • Ka. 98, 64. i
  • Konk. 321
  • Mich. 97, 32 margin
  • Ka. 98, 64 —66 margin
  • Ka. 98, 68 margin
  • Ka. 98, 68. 69 margin
  • Luth. 51, 148 margin
  • Ka. 98, 66 margin
  • Ka. 98, 66. 67 margin
  • Wis. 1904, 9 margin
  • Il. 64.

vol b, printed page 582–583 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0663

7. —

7. Indifferentismus ſoll man bekämpfen, a. nicht durch Nachgeben, Dulden u. ſ. w. bt man ſtillſchweigend zu, daß einer vorläufig noch er einen Lehrpunkt indifferent ſein könne, bis er zur ſeren Erkenntnis gelangt, ſo iſt man auf allen Seiten ſchlagen. Wir tragen die ſchwachen Perſonen, er nicht den Irrtum. Anm. Der Chriſt hat kein Recht, auch nur eine hre aufzugeben. Einwand. Schicket euch in die Zeit. Ich bin jedem erlei geworden. Paulus. Man muß ſich herunter— ſſen zu ihnen. Durch Nachgeben wird man weitere eiſe für das Chriſtentum gewinnen. — Das GegenHiſt der Fall. Man kann darüber auch noch die verren, die man hat; b. durch Feſthalten an derreinen Lehre, 4 und Ausbreiten derſelben. Das einzige MitAnm. a. Laßt uns fleißig die Wichtigkeit der reinen hre bedenken. Anm. b. Durch unſer unentwegtes Zeugnis werden ir von vielen Seiten Verachtung und Schimpf einernn, aber die Ehre Gottes fordert dieſen Kampf. Anm. c. Gleichgiltigkeit gegen falſche Lehre hat ihren rund im Mangel an Erkenntnis. Darum müſſen wir *allem Lehre treiben.

  • Ka. 98, 70 margin
  • Ka. 98, 70. 71 margin
  • L. W. 50, 17 margin
  • Ka. 98, 70 margin
  • Ka. 98, 70. 72 margin
  • Ka. 98. 72—74 margin
  • Wis. 1904, 9 margin
  • Wis. 1904, 9. 10 margin
  • Wis. 1904, 9. 10. 11 margin
  • L. W. 4. 81 On the Divisions in the Lutheran Congregations Here. margin
  • Mich. 97, 30 margin
  • Ka. 98, 74 margin
  • Ka. 98, 74. 75 margin
  • Wis. 1904, 10 margin
  • Wis. 1904, 10. 11 margin
  • Wis. 1903, 34 margin

vol b, printed page 583 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0664

A citation shown like this names a volume the archive does not hold — most of Der Lutheraner and Lehre und Wehre past Jahrgang 10, and the five other series Eckhardt indexes, none of which are here. Those references are printed as Eckhardt set them rather than hidden: the reference is the useful thing even when we cannot serve the page. Page images of the Reallexikon itself are not served in this build; the scan note under each entry gives the item and image index in the archive.org copy.