A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
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—
kannt iſt.
Anm. d. Fritſchel zählt dazu die Erwählung im enge en und weiteren Sinn u. ſ. w
Anm. e. Alle dieſe Punkte ſeien keine Glaubensleh een und könnten darum nicht zur Bedingung der Kir. tengemeinſchaft gemacht werden.
b. Was verſteht Jowa unter einer offenen Frage? Eine Frage, die nicht kirchentrennend iſt, um deretwillen man niemand in Zucht nimmt und ausſchließt, den Kampf nicht aufs äußerſte treibt
nterſcheidungslehren 48),
darin man verſchiedener Mo
einung ſein kann, ohne daß dadurch die Kirchengemeinkaft geſtört wird. (Unterſch. 42.)
Anm. „Offene Frage“ ſoll nicht heißen, daß die Lehre on ſich ſelbſt zweifelhaft oder ungewiß wäre, oder gar, ́en ſie willkürlich angenommen oder geleugnet werden Ennte, daß es jedem frei ſtehe, ſeine eigene Meinung zu een. Fritſchel. — Auf der andern Seite aber will Demdörfer auch der gegenteiligen Meinung in Bezug auf nichriſt und Chiliasmus dasſelbe Recht in der lu— eeriſchen Kirche zugeſtanden haben. Deindörfer. 10. 12.
c. Status controversiae.
Nach Jowa: Miſſouri verlangt Übereinſtimmung in allen Lehrfragen, darüber in der Schrift etwas geffenbart iſt, Jowa nur übereinſtimmung in allen Glaubenslehren, daran unſer Heil und Glaube hängt.
Nach Miſſouri: Wir wollen, daß einer auf alle Lehren in den Symbolen verpflichtet wird, Jowa aber ldieſe und jene in Gottes Wort enthaltene Lehre daaen ausnehmen, z. B. weil die Lehre vom Sonntag (. oben) im Bekenntnis nicht expressis verbis zum Ausguck kommt, und im Bekenntnis nicht beabſichtigt iſt, o iſt ſie nicht gewiſſensverbindlich. L. W. 53, 282. 39, 250. 261. 258.
Anm. a. Jowa bekennt, daß die Lehre vom Sonntag die oben ausgeführt) allerdings eine richtige Koncguenz aus der Bekenntnislehre iſt, L. W. 39, 258. 260. 3, 282, gibt aber dennoch dieſe richtige Lehre frei.
Inm b. Miſſouri will alles entſchieden wiſſen, was J«attes Bort entſchieden hat, Jowa will erſt die Stimme der Kirche dazu.
Anm. e. Wenn der status controversiae ſo dargeſiellt wird: Jowa erklärt die irrige Lehre vom Sonntag wohl für einen Irrtum, aber nicht für kirchentrennend, Riſſouri hingegen für kirchentrennend, ſo iſt dies eine Lerdrehung des Streitpunktes. Darin beſteht der Unerſchied nicht, daß die Jowaer die milden Leute wären, nir hingegen keine Duldung mit Schwachen haben könnan In der Behandlung der Irrenden ſind wir wahrſcheinlich einig.
- L. W. 53, 282
- L. W. 53, 282. 39, 250
- L. W. 53, 282. 39, 250. 261
- L. W. 53, 282. 39, 250. 261. 258
- L. W. 39, 258
- L. W. 39, 258. 260
- L. W. 39, 258. 260. 3, 282 "On the History of the Most Recent Theology."
- Ka. 98, 31
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- Ka. 98, 31
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- L. W. 18, 153
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- W. 15, 359
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- W. 15, 359. 357
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- L. W. 15, 359
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- L. W. 15, 359. 360
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- Jo. 1901, 66
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- Jo. 1901, 66. 358
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- Jo. 1901, 66. 358. 356
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vol c, printed page
235 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0067_PA235
—
Abriß.
Die Offenbarung Gottes durch die Schöpfung. § 1.
ichen Offenbarung. § 2. Gibt es eine Offenbarung eiſen der Offenbarung. § 4. Der Inhalt der Offenbarung. § 5. Die Verbrei⸗
mung derſelben. § 6. Neue Offenbarungen. § 7—8.
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vol c, printed page
225 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0261_PA225
1.
—
1. Die Offenbarung Gottes durch die Schöpfung.
hott iſt aus ſeiner Verborgenheit herausgetreten und
ant durch ſeine Werke ſein Daſein offenbart. Röm. 1,
. Gott hat es ihnen offenbart. Pſ. 19, 2: Die Him-
mel erzählen die Ehre Gottes. Toren, die da ſagen, es ö
ilein Gott. Pſ. 14, 1.
Anm. a. Die natürliche Erkenntnis Gottes dient da:
zu, daß die Menſchen Gott ſuchen ſollen.
Unm. b. Sie iſt nicht hinreichend zur Seligkeit. Auf
die Hauptfragen des Lebens: Wie ſteht Gott zu mir?
zir Gott uns gnädig? findet man hier keine Antwort.
Ei undurchdringliches Dunkel.
2 Notwendigkeit einer göttlichen Offenbarung. Ohne göttliche Offenbarung wüßte der Menſch vom ſeligma. ttenden Willen Gottes nichts. Gott wohnt in einem
Lichte, da niemand zukommen kann. Sollen die Menſchen ſelig werden, ſo muß Gott ihnen den Weg zeigen.
Anm. a. Alles Forſchen und Suchen der Philoſodhen und Weltweiſen hat nichts genützt.
Anm. b. Darum werden die geiſtlichen Dinge auch Geheimniſſe genannt. ö
Anm. c. Offenbaren heißt Dinge kundtun, die der Nonſch aus ſich ſelbſt nicht wiſſen kann.
Einwand 1. Es ſei Gottes unwürdig. ſich durch beſondere Offenbarnngen den Menſchen als den wahren Gott zu bezeugen. — Aber es gibt keinen andern Weg, die Sünder zu Gott zurückzuführen.
Einwand 2. Es ſei des Menſchen unwürdig, daß Gott ihm erſt durch beſondere Offenbarungen zeigen müſſe, wer der wahre Gott ſei und wie der Menſch ſelig werde. Die hobe Würde der menſchlichen Vernunft werde dadurch beleidigt.
Einwand 3. Wenn eine übernatürliche Weiſe der Be. lehrung möglich wäre, ſo wäre ſie heute noch ebenſo nöug wie in vergangenen Zeiten.
- Walth. Fest. 47
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- At. 1910, 43
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- Schulbl. 33, 4
margin
- At. 1910, 43
margin
- Schulbl. 33, 4
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- Walth. Fest. 48
margin
- Mit. 92, 16
margin
- W. 97, 27
margin
- At. 1910, 43
margin
- Süd. 85, 12
margin
- Can. 94, 14
margin
- Cal. 89, 13
margin
- Stock 797
margin
- Walth. Fest. 90
margin
- Walth. Fest. 91
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- At. 1910, 44
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- At. 1910, 44
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- Luth. 2, 21 Rationalism and the Bible. (Conclusion.)
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- Luth. 2, 21. 22 Rationalism and the Bible. (Conclusion.)
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vol c, printed page
225 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0261_PA225
3.
Haben wir eine ſolche Offenbarung Gottes? — Ja
3. Haben wir eine ſolche Offenbarung Gottes? — Ja. Gott ſei Dank. Gott hat uns ſeine anädige Geſinnung lundgetan. 1 Kor. 2, 9. 10: Das kein Auge geſehen bat uns hat es Gott aeoffenbart.
Anm. a. Es iſt viel vernünftiger. eine ſolche Offen barung zu glauben, als ſie zu verwerfen. Was mißte das für ein Gott ſein. der Millionen von Menſchen ins Daſein ruſt und nie ein Wort der Mitteilung für ſie hat!
Anm. b. Wem hat Gott die Offenbarung übermit⸗
telt? Den Patriarchen, Propheten und Apoſteln. Schor ehe Adam das Paradies verließ, gab ihm Gott ſein Wor. Hernach waren die Patriarchen Träger der göttliche Offenbarung.
Vor Moſen hat ſich die mündliche Mite.
Anm. c.
lung von Geſchlecht zu Geſchlecht fortgepflanzt.
Anm. d. Nachdem die 5 Bücher Moſis geſchrie. ben waren, weiſt Gott die Menſchen auf das geſchre bene Wort. Ihr ſollt nichts dazu tun. 5 Moſ. 4, 29 (Ter. 1910, 31.)
Anm. e. Wie oft bezeugen die Apoſtel, daß Gott ib. nen ſein Wort geoffenbart hat! 2 Kor. 2, 10—13. ! Tim. 1, 11: das Evangelium, welches mir vertrauet iin. Gal. 1, 11. 12: Ich habe es von keinem Menſchen em. pfangen noch gelernt, ſondern durch die Offenbarnnn Chriſti. 2 Kor. 2, 1—4: Die Weisheit, die Paulus predigt, ſtammt nicht von der Erde, ſondern vom Hin. mel. Röm. 16, 25—27. Das Evangelium iſt offen. bart, das von der Welt her verſchwiegen geweſen iſt.
Anm. f. Gott hat ſeine Offenbarung nicht alle aui einmal gegeben. ſondern nach und nach. Erſt mit den — Teſtament iſt die Offenbarung zum Abſchluß ge.
ommen.
Anm. g. Wohl haben wir im neuen Teſtament grö. ö ßere Klarheit, aber auch den Gläubigen alten Teigments fehlte nichts, was ſie hätten wiſſen müſſen.
Anm. h. Die Urſache, die Gott bewog, ſeine Di. ſenbarung zu geben, iſt ſeine Liebe und Barmberzigkeit.
Anm. i. Der Zweck der Offenbarung iſt, die Men. ſchen zur Seligkeit zu führen“ Joh. 20, 31. 5, 39.
- At. 1910, 44
margin
- At. 1910, 44. 45
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- Cal. 91, 31
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- Can. 94, 14
margin
- Neb. 88, 17
margin
- Neb. 88, 17. 18
margin
- Tex. 1910, 28
margin
- Tex. 1910, 28. 30
margin
- Jo. 91, 40
margin
- Min. 82, 16
margin
- Jo. 91, 40
margin
- W. 97, 31
margin
- Stock 797
margin
- Can. 94, 14
margin
- Min. 82, 21
margin
- W. 97 28. 29.
vol c, printed page
225–226 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0261_PA225
4.
Die verſchiedenen Weiſen der Offenbarung Gottes
4. Die verſchiedenen Weiſen der Offenbarung Gottes. Gott hat auf mancherlei Weiſe geredet zu den Vätern. Hebr. 1, 1. Er hat ihnen mittelbar oder unmittelber Offenbarungen zuteil werden laſſen, z. B.
a. durch mündliche Rede. Mit Adam, Abra. ham und Moſen hat Gott mündlich geredet. 4 Moſ. l2. 8. 1 Moſ. 3, 17. 12. 7. 3, 9. 4, 9. 4 Moſ. 7. 0.
b. durch eine Stimme vom Himmel: Dan. 4. 27. 28. (Nebukadnezar.) Matth. 3. 17. (Tauft Chriſti.) Mark. 9, 7. (Verklärung Chriſti.) Ap. 9.4 7. (Saul.):
c. durch „Licht und Recht,“ dadurch Gott Aus. kunft gab über Dinge, die verborgen waren. 2 Moſ. . 29. 30. 4 Moſ. 27, 21. 5 Moſ. 33, 8:
d. Träume. 1 Moſ. 28. (Himmelsleiter.) 41. R. (Pharaos Träume.) 4 Moſ. 12. 6. Matth. 2. 12. deſeph:
e. durch Geſichte und Erſcheinungen im wa. Fenden Zuſtande. Ekſtaſe, Entzückuna. Dan. 8. N. 9. 93. 0. 5 6. Hef. . 41 Moſ. 12. 6. Av. 10, 0. Petrus. (Ter. 1910, 26.) Paulus: Av. 18. 9. (8.
1910, 21.) 22, 17. 2 Kor. 12, 2. Johannes: Off. . 10.
Anm. Zu den Erſcheinungen gehört auch die wunderbare Handſchrift an der Wand. Dan. 5, 5:
fdurch ſeine Engel, z. B. bei Chriſti Geburt, Auferſtehung und Himmelfahrt;
g. durch Inſpiration. Jer. 1, 9: Ich lege meine Worte in deinen Mund. 2 Sam. 23, 2: Der Heiſt des Herrn hat durch mich geredet.
Anm. a. Die heilige Schrift iſt Offenbarung Gottes. Im Wort läßt er uns ſein Antiltz leuchten. Süd. 85, 12.
Antitheſe. Die Bibel ſei nur ein Bericht von der Offenbarung,
nicht die Offenbarung Gottes ſelbſt. Voll, Kier, Luthardt.
Anm. b. Der Glaube, daß die Schrift Gottes Ofenbarung iſt, macht noch nicht ſelig, iſt aber der Grund des Glaubens an Chriſtum. Ein Prediger, der nicht glaubt, daß die Bibel Offenbarung Gottes iſt, wäre deſſer Straßenkehrer geworden:
durch Chriſtum ſelbſt. Drei Jahre hat er elehrt und gepredigt und als Prophet den Willen Hottes verkündigt. Joh. 1, 18: der hat es uns veründigt. 17, 6: Ich habe deinen Namen offenbaret den Nenſchen. Matth. 11. 27. Lied 178, 2. Hebr. 1, 2: hat er am letzten in dieſen Tagen geredet durch den Sohn. — Die Geburt Chriſti iſt an ſich ſchon eine Offenbarung der Liebe Gottes. Walth. Feſt. 47. 91. 92. 148. Tex. 1910, 24.
Anm. a Wenn Gott will, kann er auch durch eine Eſelin reden.
Anm. b. Mie Gott den Menſchen ſeine Offenbarung nlommen ließ. geht über unſern Verſtand. Es iſt ein VDunder Gottes.
Anm. c. Diejenigen, welche eine Offenbarung be— amen, mußten gewiſſe Merkmale haben, daran ſie erlennen konnten, daß Gott zu ihnen redet.
- Tex. 1910, 22
margin
- Tex. 1910, 22. 27
margin
- Schulbl. 33, 5
margin
- At. 1910, 46
margin
- Stock 797
margin
- Stock 797. 798
margin
- Mit. 92, 17
margin
- At. 1910, 46
margin
- At. 1910, 46. 47
margin
- Schulbl. 33, 6
margin
- Schulbl. 33, 6. 7
margin
- At. 1910, 46
margin
- Stock 718
margin
- Stock 718. 729
margin
- At. 1910, 47
margin
- Schulbl. 33, 7
margin
- Schulbl. 32. 33—37
margin
- Jo. 1900, 45
margin
- Stöckh. A. T. 53
margin
- Stöckh. A. T. 53. 350
margin
- Il. 1909, 6
margin
- Il. 1909, 6. 17
margin
- Il. 1909, 6. 17. 32
margin
- Il. 1909, 6. 17. 32. 33
margin
- Stock. 326
margin
- Stock. 327
margin
- Süd. 85, 12
- Lied 178, 2
- Walth. Fest. 47
- Walth. Fest. 91
- Walth. Fest. 92
- Walth. Fest. 148
- Tex. 1910, 24
- Schulbl. 33, 6
margin
- Schulbl. 33, 6. 7
margin
- At. 1910, 46
margin
- Tex. 1910, 26
margin
- Tex. 1910, 26. 27
margin
- Tex. 1910, 26. 27. I
margin
- Jo. 91, 41
margin
- Cal. 89, 17
margin
- Min. 82, 17
margin
- Jo. 91, 43
margin
- Jo. 91, 43. I
margin
- Jo. 91, 41
margin
- Jo. 91, 41. 42
margin
- Schulbl. 33, 5
margin
- At. 1910, 48
margin
- At. 1910, 48. 49
margin
- At. 1910, 45
margin
- Stock 797
margin
- Stock * 970.
vol c, printed page
226–227 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0262_PA226
5.
Der Inhalt der Offenbarung Gottes
5. Der Inhalt der Offenbarung Gottes. Der Hauptinhalt aller Offenbarungen iſt das Evangelium: Kommt, iſt alles bereit. Daneben hat Gott aber auch andere Dinge offenbart. Eph. 3, 5. 6: Daß die Heiden MitAben ſeien. Der Schöpfungsbericht muß auf göttliche Offenbarung zurückgeführt werden, wie hätten ſonſt Nenſchen wiſſen können, daß es Licht ohne Sonne gab! Can. 1910, 27.
ö aom. a. Was Gott offenbart, geht über unſern Vertand.
Anm. b. Gottes Offenbarung erſtreckt ſich nicht über alles, was er weiß. Es bleibt uns noch viel verborgen. Jeſ. 45. 15: Fürwahr. du biſt ein verborgener 6al. Röm. . 38. 34: O welrch eine Tiefe u. ſ. w.
Anm. e. Was Gott uns geoffenbart hat, genügt zur Zboteit. Die Ribel iſt vollkommen, d. h. ſie enthält ales, was wir wiſſen müiſſen, um ſelig zu werden.
- Can. 1910, 27
- Süd. 85, 12
margin
- Min. 82, 25
margin
- Neb. 88, 62
margin
vol c, printed page
227 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0065_PA227
6.
Die Ausbreitung der Offenbarung
6. Die Ausbreitung der Offenbarung. Da die Oi
barung Gottes immer nur etlichen zuteil geworden it
ſo ſoll ſie unter den Menſchen verbreitet werden. Eltern
ſollen ſie fortpflanzen auf Kinder und Nachkommen
Die die Offenbarung wiſſen, ſollen ſie denen erzählen E ſie noch nicht wiſſen. Überſetzung in andere Sprn.
en.
Anm. a. Dazu ſtellt Gott unter den Menſchen beſon.
dere Diener an, die ſich mit weiter nichts befaſſen ſollen
als mit der göttlichen Offenbarung. Predigtamt. Anm. b. Die Offenbarung ſoll genau nach den Wortlaut weiter vermittelt werden. Darum hat Gott ſie ſchriftlich niederſchreiben laſſen. Wie vielfach hat man
ſie ſchon gefälſcht! Alle heidniſchen Religionen ſind Wfall von der urſprünglichen Offenbarung. Kröning Das Daſein Gottes 88. — Die Sekten.
Anm. c. Welche wunderbare Kraft liegt in der gön⸗
lichen Offenbarung! Sie erweckt Zutrauen, macht aus Ungläubigen Gläubige, aus geiſtlich Toten Lebendige.
Anm. d. Gottes Offenbarung iſt nicht bloß leerer Schall, ſondern was Gott den Menſchen offenbart, gib. er ihnen zugleich.
Anm. e. Wie wird die Offenbarung von den Menſchen aufgenommen? Alle Menſchen ſollten ſie glauben Viele verachten ſie.
ö 7. Neue Offenbarungen. Viele rühmen ſich, neue Oi.
fenbarungen erhalten zu haben:
a. Swedenborg. Günth. 74.
b. Mormonen. Günth. 75. 86. Zentr. Il. 1909. 40
ö c. Montaniſten. Gott teile durch die Gabe des Prophezeiens den Menſchen fort und fort neue Offenbarun gen mit. Montans Lehre habe gleiches Anſehen mit der
Schriſt
d. Irvingianer. Günth. 75. 86.
e. Quäker und Schäker. Günth. 76. 77. 85.
. Spiritiſten. Theol. 12. 184.
ö
g. Mrs. Eddy. Mark Twain, Christian Science
55 136.
ö „Die Wiedertäufer. Karlſtadt, Münzer. Die Zwil⸗
kai ner Propheten. Sie rühmten ſich des Geiſtes.
i. Methodiſten.
k. Papiſten. Konk. 321, 4: Denn das Payſttum auch
ein eitel Enthuſiasmus iſt. — Nur durch beſondere Oi·
fenbarungen könne der Menſch ſeiner Seligkeit gewiß
werden. Or. 1904, 45. 46.
Anm. Die Schwärmer wollen die Schrift durch Pri⸗
vatoffenbarungen ergänzen.
- Günth. 74
- Günth. 75
- Günth. 75. 86
- Il. 1909. 40
- Günth. 75
- Günth. 75. 86
- Günth. 76
- Günth. 76. 77
- Günth. 76. 77. 85
- Theol. 12. 184
- Konk. 321
- Konk. 321, 4
- Or. 1904, 45
- Or. 1904, 45. 46
- Luth. 6, 2
margin
- Tex. 1910, 28
margin
- Tex. 1910, 28
margin
- Tex. 1910, 28
margin
- Min. 82, 36
margin
- Min. 82, 26
margin
- Min. 82, 26. 2
margin
- Luth. 6,
vol c, printed page
228 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0263_PA228
8.
—
8. In Bezug auf neue Offenbarungen halten wir feſt:
a. Der neuteſtamentliche Kanon iſt abgeſchloſſen. Wit
ſtehen in der Lehre heute noch genau da, wo die Chriſten
im erſten Jahrhundert ſtanden. Ein Fortſchritt in der
Lehre hat nicht ſtattgefunden.
b. Gott könnte neue Offenbarungen geben. Er hat
nicht ſich, ſondern uns an die Schrift gebunden. Aber
für neue Offenbarungen fehlt uns alle Verheißung.
c. Da die Wahrheit nur eine iſt, ſo könnte eine neue Offenbarung nur Beſtätigung der alten Lehre ſein und üt darum überflüſſig. Gott könnte keine Offenbarung geben, die die alte Bibel umſtößt.
d. Steht eine neue Offenbarung im Widerſpruch mit der Bibel, ſo iſt ſie zu verwerfen. Wer Evangelium anders predigt, der ſei verflucht. Gal. 1, 8. So werden Schwärmer als Betrüger offenbar. W. 97, 31. Konk. 22, 10: Was ohne ſolch Wort und Sakrament vom Zeiſt gerühmt wird, das iſt der Teufel.
e. Selbſt wenn Gott durch Träume und Geſichte neue Offenbarungen gäbe, ſo könnten ſie nicht Quelle der ehte ſein. Ein Traum iſt ein ungewiſſes, zweifelhaf⸗
„Ding. Darum verweiſt Gott die Menſchen niemals auf unmittelbare Offenbarung, ſondern auf die Schrift. Vetr. 1, 19: Ihr tut wohl, daß ihr darauf achtet. Luk. 46, 29: Sie haben Moſen und die Propheten. Joh. 5,
Suchet in der Schrift.
„UAnm. Wenn Luther ſagt, er ſei gewiß, daß er ſeine ehre vom Himmel herab empfangen habe, ſo will er ich nicht neuer Offenbarung rühmen, ſondern nur ſaaen, daß er die reine Lehre nicht ohne Erleuchtung des heiſtes aus der Bibel gefunden hätte.
- Schulbl. 33. 5
margin
- W. 97, 32
margin
- W. 97, 31
- Konk. 22
- Konk. 22, 10
- Il. 94, 15
margin
- Tex. 1910, 36
margin
- Tex. 1910, 37
margin
- Tex. 1910, 36
margin
- Tex. 1910, 36. 30
margin
- N. W. 79, 52
margin
- O. 65, 13
margin
vol c, printed page
228–229 · scan: gb_M0AUAAAAYAAJ/0263_PA228