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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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6 entries under gemeinschaft.

Gemeinſchaft

—

Eine wohlgegründete ihres Glaubens ſind. Wis lichen Gemeinſchaft. Syn. Heiligen. Luth. 44, 131. Gemeinſchaft. Abhandlungen. lutheriſche Gemeinde pflegt Gemeinſchaft mit denen, die 1903 und 1904. Das herrliche Gut der glaubensbrüder⸗ 1908, 5. Luth. 64. 237. Von der Gemeinſchaft der 132. Abriß. Gemeinſchaft mit Chriſto. 1. Wie es dazu kommt. 8 8 Chriſten untereinander. § 3. — ie zeigt ſich nach außen. — Der Separatiſt. § 6. Gemeinſchaft der Chriſten mit Chriſto.

  • Luth. 44, 131
  • Luth. 64. 237
  • Wis lichen Gemeinſchaft.

vol b, printed page 136–137 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0212

1. —

1. Die Chriſten ſtehen mit ihrem Herrn Jeſu in der innigſten Verbindung und Gemeinſchaft. Das kommt zum Ausdruck durch folgende Bilder: a. Brant und Bräutigam. Matth. 9, 15: ſolange der Bräutigam bei ihnen iſt. Matth. 25, 5: Da nun der Bräutigam verzog. Hoſ. 2, 19: Ich will mich mit dir verloben. 2 Kor. 11, 2: vertraut einem Mann. Matth. 22, 2: ein König, der ſeinem Sohn Hochzeit machte. Der Sohn Gottes hat ſich mit der menſchlichen Natur vermählt. Die Verlobung. Die Braut, zuvor jämmerlich und bloß, nun aber ganz herrlich inwendig Pſ. 45, 14. (Ma. 11, 73.) Das Hochzeitskleid. Das Warten der Braut auf die Ankunft des Bräutigams (Ma. 18, 351.) Lied 16: Der Bräutigam wird bald rufen. 436: Der Bräutigam kommt. 145, 3. — Die Braut muß auf ihres Bräutigams Stimme hören. Süd. 89, 19. 20 b. Haupt und Glieder. Kol. 1, 18: Er iſt das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Eph. 5, 30: Glieder ſeines Leibes. 1, 22. 23: Die Gemeinde iſt Chriſti Leib. 1 Kor. 6, 15: unſere Leiber ſind Glieder Chriſti. Kol. 2, 18. 19. Eph. 4. 15. 16. Lied 190, 6: Haupt, mach es zu deinem Gliede. 278, 1: Jeſu, unſer Haupt du biſt, wir ſind deines Leibes Glieder. 97, 7: an Chriſto als ein Glied; wo mein Haupt durch iſt gangen. c. König und Untertan ſ. König. d. Hirte und Herde ſ. Hirte. e. Weinſtock und Rebe. Joh. 15, 5. Anm. a. Die Gemeinſchaft mit Chriſto geſchieht durch die Einwohnung Chriſti in unſerm Herzen, welche zuſtande kommt, ſobald das erſte Fünklein des Glaubens im Menſchen angezündet iſt. Anm. b. Gemeinſchaft mit Gott iſt das geiſtliche Le— ben. Anm. c. Der Chriſt iſt dem Herrn verbunden durch das Band des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung. Anm. d. Die Vereinigung mit Chriſto wird geſtärkt durch das Abendmahl. Anm. e. Schätzt man ſchon diejenigen hoch, welche in der Gemeinſchaft eines Fürſten ſtehen, wie viel höher dann diejenigen, welche ſich in der ſeligen Gottesgemeinſchaft befinden! Pſ. 8, 5: Was iſt der Menſch u. ſ. w. 2 Sam. 9, 8. Anm. f. Nun verſtehen wir Sprüche wie dieſe: mit Chriſto begraben Röm. 6, 4. mit ihm auferweckt. Was das Haupt trifft, trifft den ganzen Leib. Was einem Chriſten angetan wird, wird Chriſto ſelbſt angetan.

  • Ma. 11, 73
  • Ma. 18, 351
  • Lied 16
  • Süd. 89, 19
  • Süd. 89, 19. 20
  • Lied 190, 6
  • Jo. 88, 17 margin
  • Ma. 11, 73—75 margin
  • Il. 95, 28 margin
  • Il. 95, 28. 85, 56 margin
  • Il. 95, 28. 85, 56, 57 margin
  • Mit. 95, 21 margin
  • L. W. 48, 105—107 margin
  • Mit. 95, 19 margin
  • Süd. 88, 29 margin
  • Süd. 88, 29. 30 margin
  • Il. 95, 29 margin
  • L. W. 48, 107 margin
  • Il. 95, 27 margin
  • Il. 95, 24—26 margin
  • Stöckh. N. T. 272 margin
  • Stöckh. N. T. 272. 273 margin
  • Il. 91, 52 margin
  • Il. 91, 52. 53 margin
  • Ma. 20, 381 margin
  • Luth. 39, 25 margin
  • Süd. 98, 21 margin
  • Süd. 98, 21. 22 margin
  • Jo. 80, 43 margin
  • Syn. Frei. 98, 81 margin
  • W. 1904, 16 margin
  • W. 1904, 16. 74 margin
  • W. 1904, 16. 74. 75 margin
  • Süd. 88, 30 margin
  • Süd. 88, 30. 31 margin
  • Ma. 11, Abendmahl § 50 h

vol b, printed page 137–138 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0213

2. —

2. Wie iſt es zu dieſer Gemeinſchaft gekommen? a. Im Paradies ſtanden die Menſchen in der ſeligſten Gemeinſchaft mit Gott. (Alſo gerade das Gegenteil von Evolution. Cal. 1901, 16.) b. Aus dieſer Gemeinſchaft iſt der Menſch durch die Sünde gefallen. Nun ſind die Menſchen ohne Gott. c. Was konnte der Menſch tun, die verlorene Gemein ſchaft wieder herzuſtellen? Kann eine Rebe ſich von ſelbſt dem Weinſtock einverleiben? d. Da hat Gott ſich erbarmt. Durch die Geburt Chriſti iſt die Gemeinſchaft der Menſchen mit Gott wiederhergeſtellt. — O, wie viel Mühe hat ſich der Herr gegeben, die verlorenen Menſchen wieder in ſeine Gemeinſchaft zurückzubringen! Jo. 88, 18. e. Für den gefallenen Menſchen gibt es nun keine wichtigere Lehre als die von dem Wege, auf welchem er mit ſeinem Gott wieder vereinigt werden kann. Buße oder Glaube. Anm. a. Das ſoll nun das Ziel aller unſerer Arbeit ſein, die Menſchen zur ſeligen Gemeinſchaft Gottes zurückzuführen. Anm. b. Die wiederhergeſtellte Gemeinſchaft mit Gott ſollte Gegenſtand unſerer höchſten Freude ſein. Homiletik. Joh. 15, 1—8. Chriſti Ermahnung an ſeine Jünger, in der rechten Glaubensgemeinſchaft mit ihm beſtändig zu bleiben. a. Wie innig dieſe Glaubensgemeinſchaft iſt. b. Die herrlichen Güter, die man in dieſer Gemein ⸗m ſchaft hat. e. Das ſchreckliche Los derer, die nicht in dieſer Gemeinſchaft bleiben. Gemeinſchaft der Chriſten untereinander.

  • Cal. 1901, 16
  • Jo. 88, 18
  • Walth. Fest. 101 margin
  • Walth. Fest. 102 margin
  • Can. 98, 25 margin
  • Cal. 1901, 15 margin
  • Cal. 1901, 17 margin
  • Walth. Fest. 102 margin
  • Luth. 539, 25 margin
  • Walth. Fest. 101 margin
  • Walth. Fest. 104 margin
  • Cal. 1901, 11 margin
  • Cal. 1901, 11. 17 margin
  • Cal. 87. 11 margin
  • Walth. Fest. 107 margin
  • Ma. 22, 381 margin

vol b, printed page 138 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0214

3. Die Chriſten ſind untereinander auf das innigſte verbunden

3. Die Chriſten ſind untereinander auf das innigſte verbunden. Das innerliche Gemeinſchaftsband, das ſie umſchlingt, iſt der Glaube. Eph. 4. 5: ein Glaube. Joh. 10, 16: eine Herde. Eine heilige chriſtliche Kirche. Die Chriſten ſind a. Glieder eines Leibes. Röm. 12, 5: Alſo ſind wir viele ein Leib in Chriſto. 1 Kor. 12, 12. 13. 10, 17: Ein Brot iſts. ſo ſind wir viele ein Leib. b. Bürger in demſelben Reich, Hausgenoiſen in einem Haus. Eph. 2, 19. Anm. a. Dieſe Gemeinſchaft findet ſtatt 1. trotz aller Verſchiedenheit im äußerlichen Stand und Beruf. 2. trotz aller Zerſtreuung über die ganze Welt. 3. einerlei, ob die Chriſten erkenntnisreich und ſtarkgläubig ſind oder nicht, 4. auch mit den Chriſten in falſchgläubigen Kir⸗ö chen. — Weſentlich nötig zur innern Glaubens⸗ einigkeit iſt die ÜUbereinſtimmung in der Lehre nicht. Es können zwei Lutheraner in der Lehre überein⸗ ſtimmen, während zwiſchen ihnen gar keine in ner⸗ liche Gemeinſchaft beſteht. Heuchler. Syn. 73, 12—14. Anm. b. Dieſe Gemeinſchaft iſt l. nicht eine äußerliche, ſondern eine innerliche. Lied 183, 3: in einem Sinn gar eben: 2. unſichtbar. Oft ſpürt und empfindet man auch gar nichts davon. Vor Augen ſehen wir oft nur Zwieſpalt. Anm. c. Keine andere Gemeinſchaft iſt ſo innig als dieſe. Meiſt ſind es rein äußerliche Dinge, die Menſchen dereinen, z. B. Sprache, Politik. Chriſten aber ſind in der tiefſten Seele verbunden, inniger als zwei Politiker derſelben Partei, inniger als zwei, die in einem Bett ſchlafen. ö Anm. d. Dieſe Gemeinſchaft kommt nicht zuſtande durch unſer Tun. Chriſten brauchen die Gemeinſchaft unter ſich nicht erſt herzuſtellen. Anm. e. Das Einsſein im Glauben iſt ein überaus derrliches Gut. Lied 146, 2: Heilig, ſelig u. ſ. w. Anm. f. Wo dieſer Glaube fehlt, findet keine innerliche Gemeinſchaft ſtatt. Durch äußerliches Bekenntnis tritt man nicht in die innerliche Gemeinſchaft der Chriſten. Heuchler machen die Gemeinſchaft nur äußerlich mit. Syn. 1908. 6. 1. Dieſe Gemeinſchaft wird ſich nun auch nach auſſen zeigen. Wir Chriſten ſollen die Gemeinſchaft auch äußerlich pflegen. 1 Joh. 1, 7: ſo haben wir Gemeinſchaft unter einander. Eph. 4, 3: Seid fleißig zu halten die Einigkeit. 1 Kor. 1, 10: Haltet feſt in einem Sinn, laßt nicht Spaltungen unter euch ſein. Dieſe Gemeinſchaft wird ſich äußern 1. innerhalb der Gemeinde: a. durch Zuſammenſchließen zu einer Gemeinde, wie die Bürger einer Stadt ſich zuſammentun. O. 91, 29. Die Arbeiter an einem Bau arbeiten auch nicht zerſtreut, jeder für ſich. Ma. 25, 78, b. durch Anſchluß an eine beſtehende Gemeinde, c. durch fleißigen Beſuch der Gottesdienſte und Ge— meindeverſammlungen, d. durch regen Verkehr und Umgang mit den Glaubensgenoſſen. Wie Leute von gleichem Bildungsgrad, gleichem Alter, Beruf u. ſ. w. ſich gerne zuſammenhalten, ſo auch die Chriſten. Tex. 1906, 31. Luth. 44, 131, ſie ſind Reiſegefährten, haben dasſelbe Ziel, dieſelben Intereſſen, Luth. 60, 132. Haben der Hauptſache nach dieſelben Erfahrungen gemacht in ihrem Herzen, lieben ſich, fühlen ſich zu einander hingezogen als zu alten Bekannten, ſchenken ſich gegenſeitig Vertrauen. Luth. 17. 186. 187. Walth. Ev. 375. 376. — Schon vor der Belt gilt es als etwas Unnatürliches, wenn Geſchwiſter nicht miteinander verkehren, als gingen ſie ſich nichts an. Wis. 1903, 37. Anm. Chriſten reden unter ſich auch nicht allein von irdiſchen Dingen. Ihre Rede iſt allezeit mit Salz ge— miſcht; e. durch rechtes Verhalten gegen die Brüder. Daß das Verhalten gegen Brüder oft nicht rechter Art iſt, kommt daher, daß man ſich der innigen Geineinſchaft nicht recht bewußt iſt. — Keiner ſoll auf andere ſcheel 80, 47. die Schwachen nicht verachten. Jo. 17 f. durch Sorgetragen füreinander 1 Kor. 12, 25; g. durch Hilfeleiſtung in der Not. Röm. 12, 13. Nehmet euch der Heiligen Notdurft an; h. durch Dienen mit ſeinen Gaben, Eph. 4, 16; i. durch Fürbitte. 2. Gegen Schweſtergemeinden. k. durch gemeinſchaftliche Gottesdienſte, Miſſionsfeſt; l. durch Aushelfen mit Paſtoren; m. durch brüderliche Beſtrafung, wo es nötig iſt; n. durch Anerkennung und Reſpektierung der Kirchen— zucht und des rechtmäßigen Bannes der Schweſtergemeinde; o. durch Herſtellung des Friedens, wo er durch Streitigkeit geſtört worden iſt; v. durch gemeinſame Gemeindeverſammlungen von Zeit zu Zeit, wenn in einer Stadt verſchiedene Gemeinden nahe zuſammen ſind: g. durch ſynodale Verbindung (gewiß eine gute neenſchliche Einrichtung, die Gemeinſchaft zu pflegen. 3. Gegen ferner Steyenoe. r. Durch öffentliches Bekenntnis zu den Glaubensbrddern und Anerkennung als ſolcher. 2 Tim. 1, 8. Wer andere Rechtgläubige angreift, greift uns ſelbſt an. Sich von Gleichredenden zurückziehen iſt Verleugnung der Wahrheit.

  • Syn. 1908, 6 margin
  • Syn. 1908, 6. 7 margin
  • Mit. 95, 18 margin
  • Cal. 87, 12 margin
  • Cal. 87, 12. 13 margin
  • Luth. 44, 131 margin
  • L. W. 48, 13 margin
  • Wis. 1903, 35 margin
  • Wis. 1903,. 39 margin
  • Wis. 1903,. 39. 40 margin
  • Walth. Anschl. 11 margin
  • Mit. 95, 19 margin
  • Jo. 89, 46 margin
  • Il. 76, 26 margin
  • Wis. 1903, 39 margin
  • Mit. 95, 20 margin
  • Syn. 1908, 6 margin
  • Syn. 1908, 6. 7 margin
  • Mit. 95, 18 margin
  • Walth. Epi. 293 margin
  • Walth. Epi. 293. 294 margin
  • Ma. 2, 204 margin
  • Syn. 1908, 12 margin
  • Il. 77, 23 margin
  • Syn. 73, 12—14
  • Lied 183, 3
  • Lied 146, 2
  • Syn. 1908. 6
  • Syn. 1908. 6. 1
  • O. 91, 29
  • Ma. 25, 78
  • Tex. 1906, 31
  • Luth. 44, 131
  • Luth. 60, 132
  • Luth. 17. 186
  • Luth. 17. 186. 187
  • Walth. Ev. 375
  • Walth. Ev. 375. 376
  • Cal. 87, 14 margin
  • Luth. 44, 132 margin
  • Cal. 87, 13 margin
  • Cal. 87, 13 margin
  • Wis. 1903, 42 margin
  • Syn. 73, 11 margin
  • Walth. Epi. 293 margin
  • Ma. 2, 203 margin
  • Wis. 1903, 36 margin
  • Syn. 98, 29 margin
  • Syn. 98, 29. 30 margin
  • Il. 97, 62 margin
  • Il. 97, 62. 63 margin
  • Luth. 44, 132 margin
  • Syn. 1908, 16 margin
  • Cal. 87, 14 margin
  • Mit. 77, 64 margin
  • Süd. 97. 22 margin
  • Syn. 1908, 32 margin
  • Syn. 1908, 32 margin
  • Wis. 1903, 37
  • Luth. 29, 27 margin
  • Luth. 29, 27. 28 margin
  • Luth. 29, 27. 28. 17, 187 margin
  • Walth. Ev. 376 margin
  • Il. 95, 30 margin
  • Il. 95, 30. 53 margin
  • Jo. 89, 46 margin
  • Jo. 89, 46. 47 margin
  • Wis. 1904, 17 margin
  • Wis. 1904, 17. 21 margin
  • Wis. 1904, 17. 21. 29 margin
  • Wis. 1904, 17. 21. 29. 30 margin
  • Luth. 60, 386 margin
  • L. W. 48, 78 margin
  • Wis. 1904, 22 margin
  • Wis. 1904, 22. 23 margin
  • Wis. 1904, 22. 23. 49 margin
  • Luth. 60, 385 margin
  • Luth. 60, 385. 386 margin
  • Wis. 1904, 27—29 margin
  • Il. 76, 48 margin
  • Luth. 60, 386 margin
  • Wis. 1904, 29 margin
  • Luth. 60, 85 margin
  • Wis. 1904, 31 margin
  • Syn. 1908, 32 margin
  • Syn. 1908, 18 margin
  • Syn. 1908, 18. 21 margin
  • Wis. 1904, 13 margin
  • Jo. 17 f. durch Sorgetra

vol b, printed page 138–140 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0214

4. durch Abordnung von Delegaten, Ap

J. durch Abordnung von Delegaten, Ap. 15, 40; t. durch Briefwechſel, Kol. 4, 16: u. durch überſendung von Grüßen, Hebr. 13, 24. 1 Kor. 16, 20; v. durch Zeitſchriften, in denen Bericht erſtattet wird: wm.. durch Verkehr und Beſuch, wenn man auf Reiſen in ihre Mitte geführt wird. Wenn jemand nach Deutſchland reiſt, wird er nicht mutwillig und abſichtlich allen Glaubensgenoſſen aus dem Wege gehen. Wo immer Chriſten ſich treffen, haben ſie intereſſanten Geſprächsſtoff. Anm. a. So hat die Kirche immer Gemeinſchaft gepflegt, auch in Zeiten der Verfolgung. Das Vorbild der apoſtoliſchen Kirche Wis. 1904, 13—24. Anm. b. Die Geſchichte zeigt auch, daß ein Menſch. ſobald er bekehrt iſt, die Gemeinſchaft der Chriſten ſucht, z. B. Paulus. Die Chriſten zu Antiochien Ap. 15. Anm. e. Keine Kirchengemeinſchaft ſollen wir pfilegen 1. mit offenbar Ungläubigen. Das iſt der größte Greuel, wenn offenbare Spötter oder Gottloſe in der Kirche Sitz und Stimme haben u. ſ. w. Anm. Wir ſollten überhaupt mit der Welt nicht ſo verlehren. wie mit guten Freunden und Brüdern; 2. mit Falichgläubigen, die ſich ſelbſt von ſolcher Gemeinſchaft ausſchließen. — Kirchengemeinſchaft ſetzt Einigkeit in der Lehre voraus. L. W. 50, 371. — Das äußerliche Gemeinſchaftsband der lutheriſchen Kirche ſind die Bekenntniſſe. Syn. 73, 13. 74, 0: 3. mit ſolchen, die ſich zwar lutheriſch nennen, aber durch ihre herrſchende Praxis dem Bekenntnis beſtändig widerſprechen, z. B. Kanzelgemeinſchaft und Abendmahlsgemeinſchaft mit Nichtlutheranern halten. Anm. d. Geſtört wird die Gemeinſchaft 1. durch Neid und Mißgunſt, 2. durch perſönliche Erbitterung. Dann hält man ſich leicht den Gottesdienſten fern, zieht ſich zurück, oder fängt, wenn man kann, OppoſitionsGemeinden an. So ſind die meiſten Trennungen in der Kirche entſtanden. Anm. e. Zwiſchen Schweſtergemeinden wird die Ge⸗ meinſchaft geſtört, wenn man 1. rechtmäßige Gebannte aufnimmt oder der Nachbargemeinde keinen Einblick in das Zuchtverfahren geſtattet, obwohl Bedenken aufſteigen, 2. der Schweſtergemeinde (Synode) ihre Glieder zu entziehen ſucht, ö 3. jemand aufnimmt, der das brüderliche Verhältnis zu einer Schweſtergemeinde gebrochen und noch nicht wiederhergeſtellt hat, z. B. wenn jemand als öffentlicher Ankläger gegen ſeine Gemeinde (oder Synode) aufgetreten iſt. — Es kann ſich nicht ein Glied vom Leibe löſen, ohne daß es der ganze Leib fühlt.

  • Wis. 1904, 13—24
  • Wis. 1904, 19 margin
  • Wis. 1904, 19. 47 margin
  • Wis. 1904, 16 margin
  • Wis. 1904, 16 margin
  • Wis. 1904, 16. 20 margin
  • Wis. 1904, 16. 20. 21 margin
  • Wis. 1904, 44 margin
  • Syn. 1908, 23 margin
  • Walth. Epi. 292 margin
  • Ma. 2, 201 margin
  • Ma. 2, 201. 202 margin
  • Wis. 1903, 38 margin
  • Wis. 1903, 38. 41 margin
  • Wis. 1903, 38. 41. 42 margin
  • L. W. 50, 371
  • Syn. 73, 13
  • Syn. 73, 13. 74, 0
  • Wis. 1901, 19 margin
  • Wis. 1901, 19 margin
  • Wis. 1901, 19. 20 margin
  • Syn. 1908, 24 margin
  • Syn. 1908, 24. 27 margin
  • Wis. 1903, 17 margin
  • Syn. 75, 11 margin
  • Syn. 75, 11. 14 margin
  • Wis. 1904, 31 margin
  • Syn. 1908. 32 margin
  • Syn. 1908. 32. 33 margin
  • Syn. 1908, 34 margin
  • Syn. 1908, 34. 35 margin
  • Syn. 1908, 35 margin
  • Syn. 1908, 35 margin
  • Syn. 1908, 35. 36 margin

vol b, printed page 140–141 · thesis number recovered from a garbled character · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0216

5. —

5. Der Segen der chriſtlichen Gemeinſchaft. Durch Pflegen der chriſtlichen Gemeinſchaft wird a. unſer Glaube geſtärkt und gefördert. Ap. 15, 3. 28. 15. — Wie glaubensſtärkend iſt es, wenn man auf ſeiner Wanderung bald hier, bald da Brüder 107. die mit uns dem Herrn dienen. Stöckh. N. T. 107; b. der Sichere wieder aufgeweckt, der Laue eifrig, der Verzagte aufgerichtet, Irrende bekom— men ein beſſeres Licht u. ſ. w. Anm. a. Da bin ich mitten unter ihnen. Matth. 18, 20. Er kommt nicht mit leeren Händen. — In Jeſu Namen verſammelt iſt man nicht bloß, wenn man über geiſtliche Dinge redet, ſondern auch wenn man in der Furcht Gotzes zuſammenkommt. Anm. b. Wo man glanbensbrüderliche Gemeinſchaft übt, da 1Jerzeigen ſich die Gaben zum gemeinen Nutzen, 2. wird unſer Glaube in der Welt bekannt, 3. wird der Welt gegenüber Zeugnis abgelegt. 6. Der Separatiſt. Wer ſich abſondert von der Gemeinſchaft ſeiner Mitchriſten, a. beraubt ſich des großen Segens der Gemeinſchaft. Wer ſich z. B. vom Gottesdienſt oder vom Verkehr mit ſeinen Brüdern zurückzieht, hat den größten Schaden ſelbſt. Thomas: b. ſteht ſicher auch innerlich nicht mehr recht zu ſeinen Brüdern: c. läuft dem Verſucher ins Garn. Als Jeſus allein in der Wüſte war, trat der Verſucher zu ihm. Petrus. Luth. 63. 250. ö Anm. a. Wie viele ſind ſchon mit ihrem Glauben im Herzen in die Ferne gezogen, wo keine Kirche, keine Glaubensgenoſſen waren. Was iſt aus ihnen geworden? Anm. b. Wird eine feurige Kohle aus dem Haufen herausgenommen, ſo iſt ſie bald erloſchen. Anm. c. Viele ſondern ſich ab, weil ſie um ihrer Sünde willen geſtraft worden ſind, oder weil es nicht nach ihrem Kopf ging. Spr. 18, 1: Wer ſich abſondert. der ſucht, was ihn gelüſtet. Pred. 4, 10: Wehe dem, der allein iſt. Anm. d. Abſonderung iſt lieblos und geſchieht aus bloßer Selbſtſucht. Anm. e. Das gilt auch von Paſtoren, die ein einſames, zurückgezogenes Leben führen wollen. Die Einſamkeit wirkt geiſtig erſchlaffend. Anm. f. Es iſt nicht gut, daß der Menſch allein ſei. Homiletik. ö Mariä Heimſuchung. — Von dem lieben und geſegneten Umgang, den gläu⸗ pflegen. a. Worauf ihr Umgang gegründet iſt. b. c. Worin ſein Segen beſteht. Luth. 17, 186. Walth. Ev. 373. Der Segen der chriſtlichen Gemeinſchaft. a. Welches die chriſtliche Gemeinſchaft ſei, auf der ein ſo großer Segen ruht. b. Wie der Segen chriſtliche Gemeinſchaft hat. Walth. Epi. 293. Ma.

  • Stöckh. N. T. 107
  • Wis. 1904, 30 margin
  • Syn. 1908, 22 margin
  • Syn. 1908, 22. 23 margin
  • Luth. 60, 380 margin
  • Ka. 1903. 28 margin
  • Walth. Ev. 377 margin
  • Walth. Ev. 377. 378 margin
  • Ma. 2, 206 margin
  • Ma. 2, 206. 207 margin
  • Walth. Epi. 295 margin
  • Walth. Epi. 295. 294 margin
  • Ma. 2, 204 —206 margin
  • Cal. 87, 32 margin
  • Luth. 63. 250
  • Spr. 18, 1
  • Luth. 17, 186
  • Walth. Ev. 373
  • Walth. Epi. 293
  • Luth. 60, 132 margin
  • Syn. 1908, 21 margin
  • Wis. 1903, 17 margin
  • Il. 76, 48 margin
  • Il. 76, 48. 40 margin
  • Il. 76, 48. 40. 41 margin
  • Walth. Fest. 293 margin
  • Ma. 2, 202 margin
  • Wis. 1903, 37 margin
  • Syn. 98, 5 margin
  • Can. 1903, 21 margin
  • Wis. 1903, 47 margin
  • Ka. 1903, 28 margin
  • Ka. 1903, 32 margin
  • Il. 97, 63 margin
  • L. W. 4. 243 What a Precious Gift of God We Have in Our Synodical Fellowship. margin
  • L. W. 4. 243. 244 What a Precious Gift of God We Have in Our Synodical Fellowship. margin
  • Can. 1903. 15 margin

vol b, printed page 141–142 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0217

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