A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
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—
Verhalten.
Abhandlungen.
Iſt es wirklich lutheriſche Lehre, daß des Menſchen Bekehrung⸗ und. Seligkeit nicht allein von Gottes Gnade, ſondern in gewiſſer Hinſicht auch vom Verhalten des Menſchen abhängig ſei? L. W. 37, 289—294. 321—328. 360—365. 38, 65—70. 104—106. 129—132. Zum richtigen Verhalten. L. W. 59, 529—548. Hat man in der Ohioſynode den Satz, daß des Menſchen Bekehrung und Seligkeit nicht allein von Gottes Gnade, ſondern auch vom Verhalten des Menſchen abhängig ſei, fallen laſſen? L. W. 43, 33—36. Was lehrt die Konkordienformel vom Verhalten des Menſchen bei der Bekehrung? Quart. 5, 197— 217. Die ohioiſche Schlußerklärung über den Satz, daß die Bekehrung und Seligkeit nicht allein von Gottes Gnade abhänge. L. W. 51, 241—244.
Verhalten des Menſchen.
- L. W. 37, 289—294
- L. W. 37, 289—294. 321—328
- L. W. 37, 289—294. 321—328. 360—365
- L. W. 37, 289—294. 321—328. 360—365. 38, 65—70
- L. W. 37, 289—294. 321—328. 360—365. 38, 65—70. 104—106
- L. W. 37, 289—294. 321—328. 360—365. 38, 65—70. 104—106. 129—132
- L. W. 59, 529—548
- L. W. 43, 33—36
- Quart. 5, 197— 217
- L. W. 51, 241—244
vol d, printed page
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1.
Das Verhalten des Menſchen der Gnade gegenüber Quart
1. Das Verhalten des Menſchen der Gnade gegenüber Quart. 1, 127.
kann ſein
a. ein böſes Verhalten: Widerſtreben, Un⸗ L. W. 20, 102.
glaube. Davon hängt die Verdammnis des Menſchen ab.
Syn. 92, 31;
b. dasrechte Verhalten: der Glaube, das Er⸗ L. W. 52, 532. 59, 272. greifen und Annehmen des Wortes. Dieſes Verhalten iſt 271. 544.
notwendig, wenn der Menſch ſelig werden ſoll. Davon hängt ſeine Seligkeit ab. Doch bringt der Menſch dies Verhalten nicht zuſtande aus eigener Kraft.
Anm. a. Das Verhalten kann eingeteilt werden in ein
1. äußerliches Verhalten. Der natür⸗
liche Menſch kann auch vor der Bekehrung zur Kirche
gehen und Gottes Wort hören. Ohne Gottes Wort
wird ordentlicherweiſe niemand ſelig.
Inſofern kann man auch von einem beſſeren
Verhalten reden: Ein Unbekehrter, der zur Kirche
geht, verhält ſich beſſer als ein anderer Unbekehrter,
der nicht zur Kirche geht. Wer ſich nicht beſäuft, ver⸗
hält ſich beſſer als der, der ſich beſäuft;
2. innerliches Verhalten. Der Menſch
nimmt in ſeinem Herzen entweder das Wort an
(Glaube) oder verwirft es (Unglaube).
Anm. b. Auch das bö ſe Verhalten iſt teils ein äußerliches (daß man das Wort nicht einmal hören will), teils ein innerliches (daß man die Gnade von ſich ſtößt).
Anm. c. Es gibt auch ein Verhalten des Menſchen nach ſeiner Bekehrung. Der Wiedergeborene wirkt mit. Von dieſem Verhalten iſt hier nicht die Rede.
Anm. d. Man ſieht daraus, daß auch wir das Wort „Verhalten“ gebrauchen. Wir ſollen uns recht gegen die Gnadenmittel verhalten. L. W. 39, 291. 292. Wir ver werfen aber ein Verhalten des Menſchen vor der Bekehrung, dem die Bekehrung unfehlbar folgt. L. W. 52., 532.
- Quart. 1, 127
- L. W. 20, 102
- Syn. 92, 31
- L. W. 52, 532
- L. W. 52, 532. 59, 272
- L. W. 39, 291
- L. W. 39, 291. 292
- L. W. 52
- L. W. 52., 532
- Mit. 1906, 37
margin
- L. W. 59, 538
margin
- Syn. 92, 30
margin
- Syn. 92, 30. 32
margin
- L. W. 52, 532
margin
- L. W. 29, 102
margin
- L. W. 29, 102. 52, 539
margin
- Luth. 47, 134
margin
- Quart. 4, 56
margin
- Quart. 4, 56. 57
margin
vol d, printed page
123–124 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0207
2.
—
2. Die Stellung der Gegner.
a. In gewiſſer Hinſicht hängt die Bekehrung mit vom Verhalten des Men-ſchenab. L. W. 37, 293. 294. 242. 52, 199. Stellhorn Quart. 4, 50. Schütte Zeugniſſe 9. 10. Deindörfer 18. Schmidt L. W. 28, 489. — L. W. 52, 530. 531. 536. 56, 315. (Grabau L. W. 50, 515.) Luth. 47, 108. 61, 291. 62, 50. 51. 203. 205. — Wer nicht ſo predigt, iſt ein Teufelsapoſtel. L. W. 56, 315. 39, 263. 46, 101. Süd. 94, 52. Luth. 47, 108.
Anm. a. Urſprünglich lautete der Satz: Bekehrung und Seligkeit hängt nicht allein von Gottes Gnade ab, ſondern auch in gewiſſem Sinne vom Verhalten des Menſchen.
Anm. b. Dieſer Satz wurde zunächſt von Dr. Schmidt gebraucht, dann auch von Stellhorn verteidigt. Man
wollte damit eine unwiderſtehliche Gnade bekämpfen.
Anm. c. Der Ausdruck iſt auch von ohioiſcher Seite als ein unglücklicher bezeichnet worden.
Anm. d. Später änderten die Gegner den Satz dahin: Nur wer der Gnade nicht mutwillig widerſtrebt,
wird bekehrt und ſelig und inſofern hängt die Bekehrung
und Seligkeit mit vom Verhalten des Menſchen ab.
b. Worin beſteht das Verhalten?
1. Negativ: im Unterlaſſen des mutwilligen Widerſtrebens; ſ. Widerſtreben;
2. poſitiv: im Gebrauch der Gnadenmittel. Gott bindet ſeine Wirkſamkeit an gewiſſe Mittel. Der Menſch hat die Freiheit, ob er dieſe Mittel gebrauchen will oder nicht und darauf nimmt Gott Rückſicht.
Anm. Manchmal verſteht man unter dem Verhalten
auch den Glauben ſelbſt.
c. Warum ſoll die Bekehrung mit vom
Verhalten des Menſchenabhängen?
1. Weil der Menſch durch mutwilliges Widerſtreben ſeine Bekehrung verhindenrn kann.
Anm. a. Anders ausgedrückt: Weil die Gnade nicht unwiderſtehlich wirkt. Zeugniſſe 9. Oder: Weil die Bekehrung kein Zwang iſt. Die Gegner wollen damit die Zwangsbekehrung abweiſen. Kirchenzeitung vom 1. April 1885. L. W. 51, 243. 58, 244. 37, 294. — Oder: Weil das böſe Verhalten Urſache der Verdammnis iſt. L. W. 60, 197.
Anm. b. Unter dem Verhalten ſei darum nicht ein gutes Verhalten gegen die Gnade zu verſtehen, ſondern das böſe Verhalten. Das Wort „gut“ ſei von uns eingeſchoben und dadurch die Lehre Ohios verfälſcht. (Wie ſtimmt aber damit der Satz: Hätte er ſich aber rechtt verhalten, was er in Kraft der an ihm arbeitenden Gnade konnte, ſo wäre er unfehlbar bekehrt worden? L. W. 52, 534. 535.)
Anm. c. Hinge die Bekehrung allein von Gott und in keiner Hinſicht mit vom Verhalten des Menſchen ab, dann ö
a. müßte die Gnade unwiderſtehlich wirken;
b. würden alle Menſchen bekehrt und ſelig.
2. Weil Gott die Bekehrung nicht unmittelbar, ſondern durch die Gnadenmittel wirkt. Es gibt eine göttliche Ordnung, in die muß ſich der Menſch fügen und dazu gehört das Hören und Betrachten des Wortes. L. W. 58, 33. Schmidt: Ich kann mit einem Zuge in 15 Stunden nach Hauſe kommen, aber nur dann, wenn ich den Zug nehme. Quart. 4, 55.
d. Auf welche Bibelſtelle berufen ſich
die Gegner? Auf Stellen wie dieſe:
Phil. 2, 12: Schaffet, daß ihr ſelig werdet. Stär⸗
ker kann man es gar nicht ausdrücken, daß die Seligkeit
nicht in jeder Hinſicht allein von Gott abhängig iſt. Kir⸗
chenzeitung vom 15. Mai 1885. — Dagegen: ö
a. Daraus würde doch folgen, daß die Seligkeit in keiner Hinſicht von Gott abhinge, ſondern in jeder Hinſicht vom Verhalten.
b. Die folgenden Worte: Gott iſt es, der da wirket u. ſ. w. bezeugen, daß die Seligkeit nicht vom Verhalten des Menſchen abhängt.
c. Hier iſt nicht der Unbekehrte angeredet.
Jeſ. 5, 4: Was ſollte man doch mehr tun an meinem
Weinberge, das ich nicht getan habe? — Gott hat alles
getan, nun muß der Menſch auch das Seine tun, ſich recht
verhalten. Wenn er das getan hätte, hätte er die Selig⸗
keit erlangt. Schmidt, Stellhorn. Altes und Neues,
Band 5, 224. Kirchenzeitung 26, No. 10. — Dagegen:
a. So könnte man reden, wenn man unter dem Verhalten die Bekehrung verſtünde. Die Gegner aber meinen die Vorbedingung für die Bekehrung, die der Unbekehrte mit Hilfe der Gnade erfüllt.
b. Es wird hier nicht hervorgehoben, daß Gott alles getan hat, ſondern daß Gott alles getan hat.
1 Tim. 4, 16: Denn wo du ſolches tuſt, wirſt du dich
ſelbſt ſelig machen, und die dich hören. Vom Verhalten
hängt die Seligkeit ab. — (Hier iſt aber nicht von den
Urſachen des Seligwerdens die Rede.)
Matth. 25, 33—36: Ich bin hungrig geweſen und
ihr habt mich geſpeiſt. Hier drückt ſich die Schrift ſo aus,
daß die Geſinnung, Rede und Werke oder das Verhalten
der Menſchen Urſache ihrer Bekehrung und Seligkeit ſind.
Matth. 22, 1—14. Die einen wollen nicht zum
Hochzeitsmahl kommen, die andern kommen.
Anm. Auch auf folgende Stellen der Konkordia
beruft man ſich:
600, 48: und wie wir uns gegen ſolche Mittel verhalten und dieſelbigen brauchen ſollen. (Freilich ſollen wir uns gegen die Gnadenmittel recht verhalten. Aber aus dem Sollen kann man nicht auf das Können ſchließen. Zwar kann der Unbekehrte dieſe Mittel äußerlich brauchen, ſich aber recht verhalten, vermag er nicht aus eigener Kraft.) ö
600, 50: ſo man dasſelbige predigen höret oder lieſet, und die Sakramente nach ſeinem Wort gebrauchet u. ſ. w.
600, 55: wenn die Menſchen mit Fleiß und Ernſt zuhören und dasſelbige betrachten. (Aber aus dem „Wenn“ kann man kein Können folgern.)
600, 52. 53: hat einen freien Willen, daß er zur Kirchen gehen, der Predigt zuhören oder nicht zuhören mag. (Das kann der Unbekehrte, aber davon hängt die Bekehrung nicht ab.)
e. Das Verhalteniſt Erklärungsgrund,
icht. einebekehrtwird, der andere
nicht.
Anm. Dasſelbe gilt auch von der Wahl. Bei der
Wahl hat Gott auf das verſchiedene Verhalten geſehen,
ob die Menſchen das Wort durch Gottes Kraft annehmen
oder verſtoßen. Damit iſt alles erklärt.
f. Das Verhalten des Menſchen iſt
1. nicht verdienſtlich. Wenn der Bettler ſeine Hand nach dem dargebotenen Geſchenk ausſtreckt, verdient er ſich die Gabe nicht. Das menſchliche Verhalten verſtößt nicht gegen die freie Gnade Gottes.
Anm. Wenn das Verhalten verdienſtlich ſein ſoll, ſo müßte es ſittlich gut ſein, was die Gegner aber nicht ſagen;
2. nicht bewirkende Urſache der Bekehrung. Im Verhalten des Menſchen kann niemals etwas Verurſachendes liegen. Wir ſenden Miſſionare nach Afrika, aber niemand würde ſagen, daß dieſes unſer Tun die Bekehrung der Heiden bewirke. L. W. 51, 242. 243.
- L. W. 37, 293
- L. W. 37, 293. 294
- L. W. 37, 293. 294. 242
- L. W. 37, 293. 294. 242. 52, 199
- Quart. 4, 50
- L. W. 28, 489
- L. W. 52, 530
- L. W. 52, 530. 531
- L. W. 52, 530. 531. 536
- L. W. 52, 530. 531. 536. 56, 315
- L. W. 50, 515
- Luth. 47, 108
- Luth. 47, 108. 61, 291
- Luth. 47, 108. 61, 291. 62, 50
- Luth. 47, 108. 61, 291. 62, 50. 51
- Luth. 47, 108. 61, 291. 62, 50. 51. 203
- Luth. 47, 108. 61, 291. 62, 50. 51. 203. 205
- L. W. 56, 315
- L. W. 56, 315. 39, 263
- L. W. 56, 315. 39, 263. 46, 101
- Süd. 94, 52
- Luth. 47, 108
- L. W. 58, 389
margin
- L. W. 58, 389. 390
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242. 39, 44
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242. 39, 44. 289
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242. 39, 44. 289. 50, 436
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242. 39, 44. 289. 50, 436. 40, 12—16
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242. 39, 44. 289. 50, 436. 40, 12—16. 33— 48
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242. 39, 44. 289. 50, 436. 40, 12—16. 33— 48. 66—68
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242. 39, 44. 289. 50, 436. 40, 12—16. 33— 48. 66—68. 34, 36
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242. 39, 44. 289. 50, 436. 40, 12—16. 33— 48. 66—68. 34, 36. 45, 4
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242. 39, 44. 289. 50, 436. 40, 12—16. 33— 48. 66—68. 34, 36. 45, 4. 42, 379
margin
- L. W. 58, 389. 390. 35, 96. 187. 53, 85. 86. 51, 418. 374. 409. 37, 82. 242. 39, 44. 289. 50, 436. 40, 12—16. 33— 48. 66—68. 34, 36. 45, 4. 42, 379. 380
margin
- Luth. 39, 113
margin
- Or. 1904, 62
margin
- Cal. 1901, 29
margin
- Mit. 1906, 9
margin
- Mit. 1906, 9. 15
margin
- Wis. 82, 76
margin
- Syn. 82, 14
margin
- L. W. 51, 241
margin
- L. W. 51, 241. 37, 145— 151
margin
- L. W. 51, 241. 37, 145— 151. 152—154
margin
- L. W. 51, 241. 37, 145— 151. 152—154. 38, 65
margin
- L. W. 51, 241. 37, 145— 151. 152—154. 38, 65. 66
margin
- Luth. 47, 134
margin
- Süd. 94, 37
margin
- Süd. 94, 37. 39
margin
- Süd. 94, 37. 39. 41
margin
- L. W. 51, 241
margin
- L. W. 51, 241. 242
margin
- L. W. 51, 242
margin
- L. W. 51, 242. 59, 538
margin
- L. W. 51, 241
margin
- L. W. 51, 241. 242
margin
- L. W. 51, 241. 242. 43, 33
margin
- L. W. 51, 243
- L. W. 51, 243. 58, 244
- L. W. 51, 243. 58, 244. 37, 294
- L. W. 60, 197
- L. W. 52, 534
- L. W. 52, 534. 535
- L. W. 58, 33
- Quart. 4, 55
- L. W. 52, 531
margin
- Quart. 4, 53
margin
- Quart. 4, 53. 58
margin
- Quart. 4, 59
margin
- Quart. 4, 59. 51
margin
- L. W. 31, 169
margin
- L. W. 31, 169. 45, 332
margin
- L. W. 31, 169. 45, 332. 333
margin
- L. W. 39, 293
margin
- L. W. 39, 293. 40, 44
margin
- L. W. 39, 293. 40, 44. 37, 326
margin
- L. W. 39, 293. 40, 44. 37, 326. 327
margin
- L. W. 39, 293. 40, 44. 37, 326. 327. 45, 380
margin
- L. W. 39, 293. 40, 44. 37, 326. 327. 45, 380. 331
margin
- L. W. 39, 293. 40, 44. 37, 326. 327. 45, 380. 331. 59, 538
margin
- L. W. 39, 293. 40, 44. 37, 326. 327. 45, 380. 331. 59, 538. 534
margin
- L. W. 60, 196
margin
- L. W. 60, 196. 59, 538
margin
- L. W. 40, 44
margin
- L. W. 58, 390
margin
- L. W. 58, 390. 43, 33
margin
- L. W. 58, 390. 43, 33. 50, 436
margin
- L. W. 58, 390. 43, 33. 50, 436. 46, 101
margin
- L. W. 58, 390. 43, 33. 50, 436. 46, 101. 37, 294
margin
- Süd. 94, 73
margin
- L. W. 37, 325
margin
- L. W. 37, 325. 53, 127
margin
- L. W. 37, 325. 53, 127. 39, 290
margin
- Quart. 4, 52
margin
- O. 95, 63
margin
- L. W. 50, 436
margin
- L. W. 50, 436. 43, 34
margin
- L. W. 50, 436. 43, 34. 45, 8
margin
- L. W. 38, 80
margin
- L. W. 38, 80. 81
margin
- Mit. 92, 28
margin
- Mit. 1906, 15
margin
- L. W. 43, 195
margin
- L. W. 43, 199
margin
- L. W. 43, 198
margin
- Mit. 92, 34
margin
- Mit. 92, 34. 35
margin
- L. W. 32, 184
margin
- L. W. 59, 540
margin
- W. 52, 543
margin
- W. 52, 543. 70
margin
- L. W. 52, 544
margin
- L. W. 52, 544. 545
margin
- L. W. 52, 531
margin
- L. W. 28. 537
margin
- L. W. 28. 537. 538
margin
- L. W. 28. 537. 538. 539
margin
- L. W. 28. 537. 538. 539. 544
margin
- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51
margin
- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32
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- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32. 33
margin
- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32. 33. 32, 220
margin
- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32. 33. 32, 220. 43, 359
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- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32. 33. 32, 220. 43, 359. 46, 100
margin
- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32. 33. 32, 220. 43, 359. 46, 100. 58
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- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32. 33. 32, 220. 43, 359. 46, 100. 58. 388
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- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32. 33. 32, 220. 43, 359. 46, 100. 58. 388. 30, 52
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- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32. 33. 32, 220. 43, 359. 46, 100. 58. 388. 30, 52. 36, 244
margin
- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32. 33. 32, 220. 43, 359. 46, 100. 58. 388. 30, 52. 36, 244. 37, 363
margin
- L. W. 28. 537. 538. 539. 544. 51. 32. 33. 32, 220. 43, 359. 46, 100. 58. 388. 30, 52. 36, 244. 37, 363. 364
margin
- Süd. 94. 73
margin
- W. 1901, 73
margin
- W. 1901, 73. 74
margin
- Theol. 9, 70
margin
- Brun 281
margin
- Brun 281. 282
margin
- L. W. 51, 242
- L. W. 51, 242. 243
- L. W. 27, 402
margin
- L. W. 51, 32
margin
- L. W. 51, 32. 33
margin
- L. W. 51, 32. 33. 52
margin
- L. W. 51, 32. 33. 52. 530
margin
- L. W. 51, 32. 33. 52. 530. 31, 174
margin
- O. 95, 58
margin
- L. W. 59, 546
margin
- Quart. 4. 55
margin
- Quart. 4. 55. 122
margin
- Quart. 4. 55. 122. 77
margin
- L. W. 58, 247
margin
- L. W. 58, 247. 33
margin
- L. W. 58, 247. 33. 392
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- Schmidt: Ich kann mit ei
- No. 10. — Dagegen:
a. So
vol d, printed page
124–127 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0208
3.
Unſere Stellung
3. Unſere Stellung. Der Satz, daß die Bekehrung mit
vom Verhalten des Menſchen abhängen ſoll, wird von uns
derworfen.
a. Gegen die urſprüngliche Faſſung
(nicht allein von Gottes Gnade, ſondern auch vom Ver⸗
halten § 2 a. Anm. a.) wurde geltend gemacht:
1. Dieſer Satz beſagt, daß der Menſch nicht allein aus Gnaden ſelig wird.
2. Soll das Verhalten auch wieder Gnade ſein, ſo darf man es nicht der Gnade gegenüber ſetzen: nicht allein von Gottes Gnade, ſondern auch. Man müßte vielmehr ſagen: Die Bekehrung hängt allein von Gottes Gnade ab.
3. Von dem Verhalten ſoll auch die Seligkeit abhängen. Wird das Verhalten von der Gnade gewirkt oder ermöglicht, dann ſteht es auf einer Stufe mit der Heiligung oder den guten Werken. Davon kann die Seligkeit nicht abhängen.
4. Wendet man ein, das Verhalten ſoll der Glau be ſein, ſo iſt auch das nicht möglich, da dann die Bekehrung vom Glauben abhängen müßte. Auch könnte man nicht ſagen: Die Seligkeit hängt nicht allein von der Gnade, ſondern auch vom Glauben ab: denn durch den Glauben heißt nichts anderes als aus Gnaden.
5. Der Satz kann nur ſo verſtanden werden, daß Bekehrung und Seligkeit in gewiſſer Hinſicht auch von den natürlichen Kräften abhängt.
Anm. Bei den früheren treu lutheriſchen Lehrern fin⸗
det ſich kein ſolcher Satz.
b. Gegen die Abänderung dieſes Sates
(§S 2 a. Anm. d.) wurde eingewendet:
1. Dieſe Beſchränkung kommt einer Aufrechterhal
241—243. tung gleich, da zugleich geſagt wird: Zur Abweiſung
der falſchen Lehre, daß die Gnade unwiderſtehlich wirkt, ſei der urſprüngliche Satz durchaus berechtigt und bibliſch.
2. Die neue Form ſagt dasſelbe. Hängt die Bekehrung mit vom Menſchen ab, dann hängt ſie nicht hrt. von Gott ab. Auch die neue Form iſt verehrt.
c. Daß die Bekehrung allein von Gott
abhän.gt, lehrt
1. die Schrift, die den Faktor des menſchlichen Verhaltens bei der Bekehrung ausſchließt. Röm. 9, 16: So liegt es nun nicht an Jemandes Wollen oder Laufen u. ſ. w.;
2. die Konkordia, die drei Urſachen der Bekehrung verwirft (das Wort, der Heilige Geiſt und des Menſchen Wille) 610, 90. Sie lehrt, daß die Bekehrung allein Gottes Werk ſei L. W. 37, 321 —323, daß unſere Bekehrung nicht in unſerer, ſondern allein in Gottes Hand ſteht. 714, 45. L. W. 37, 363:
3. die Erfahrung. Kein Chriſt hat je in ſeinem Herzen geglaubt, daß ſeine Bekehrung von ſeinem Verhalten abgehangen habe. Nur ein Phariſäer findet die Erklärung in ſeinem Tun.
d. Weil der Menſch ſeine Bekehrung
verhindern kann, darum ſoll ſie mit vom Ver⸗
halten abhängen. § 2, c. — Dagegen:
1. Schrift und Bekenntnis ſagen auch, daß der Menſch widerſtehen kann, und laſſen doch die Bekehrung allein von Gott abhängen.
2. Wir würden nicht ſagen: Weil ich mir das Leben nehmen kann, darum hängt es auch mit von mir ab, ob ich morgen lebe. Wir würden teilen: daß ich morgen lebe, hängt allein von Gott ab. Daß ein Selbſtmörder morgen nicht mehr lebt, hängt von ſeinem böſen Verhalten ab. — Daß ein fleißiner Arbeiter eine Ernte hat, hängt nicht von ſeiner Arbeit ab. An Gottes Segen iſt alles gelegen. Daß der Faule nichts hat, während alle anderen etwas haben, hängt von ſeiner Faulheit ab.
3. Wie reden wir vom Verhalten? Kommt es in Betracht? Bei denen, die verloren gehen: ja Bei denen, die ſelig werden: Da ſagen wir zwei Sätze nicht. Wir ſagen nicht: Das Verhalten kommt in Betracht. Wir ſagen nicht, das Verhalten kommt nicht in Betracht. Wir reden da, wie Schrift und Bekenntnis, nur von der Gnade Gottees.
Anm. Wir müſſen teilen. Das menſchliche Verhalten
iſt nicht eine einheitliche Urſache des Unterſchieds.
Beides vermiſchen iſt Vermiſchung von Geſetz und Evan⸗
gelium.
e. Weil Gott durch die Gnadenmittel
bekehrt, darum ſoll die Bekehrung auch mit vom
Verhalten abhängen. § 2, e. 2. — Dagegeên:
1. Wir ſtimmen darin überein, daß ohne Gottes Wort ordentlicherweiſe niemand bekehrt wird. Hören muß der Menſch das Wort, wenn eine Bekehrung ſtattfinden ſoll.
2. Gottes Wort äußerlich hören, zur Kirche gehen, die Bibel leſen kann der Menſch aus eigener Kraft. Er kann ebenſowohl in die Kirche als in eine politiſche Verſammlung gehen.
3. Davon hängt aber die Bekehrung nicht ab. Viele werden trotzdem nicht bekehrt. Auf der an⸗dern Seite werden manchmal Leute, bei denen ſich kein ſolches äußerliches Verhalten findet, die nicht zur Kirche gehen wollen, unverſehens von Gottes Wort getroffen und vielleicht bekehrt.
Anm. a. Durch Kirchengehen trägt der Menſch noch
nichts zu ſeiner Bekehrung bei. Es iſt kein Tun in geiſt⸗
lichen Dingen.
Anm. b. Das äußerliche Hören iſt nur das Mittel,
nicht die Veranlaſſung der Bekehrung.
f. Das Verhalten ſoll der Erklärungs⸗
grund ſein, warum der eine bekehrt wird, der an⸗
dere nicht. § 2. e. — Dagegen:
1. So macht man das Verhalten zu einer Scheidelinie zwiſchen Bekehrten und Unbekehrten. Wo das Verhalten iſt, folgt die Bekehrung und zwar immer. Wo es nicht iſt, folgt die Bekehrung nie.
2. Das Geheimnis, warum die einen bekehrt werden, die andern nicht, iſt nun gelöſt.
3. Unſere Bekenntniſſe aber weiſen gerade bei einer Vergleichung der Bekehrten mit den Unbekehrten das verſchiedene Verhalten ab und ſagen: in gleicher Schuld. Die bekehrt worden ſind, haben ſich ebenſo widerſtrebend verhalten, wie die andern.
Anm. a. Eine Erklärung iſt nur dann gewonnen,
wenn das Verhalten aus natürlichen Kräften geleiſtet
wird. Iſt das Verhalten wieder ein Produkt der Gna⸗
de, ſo bleibt die Frage: Warum wirkt es Gott in den
einen und nicht in den andern?
Anm. b. Das gewonnene Reſultat bringt das menſch⸗
liche Grübeln und Forſchen nicht zur Ruhe, ſondern
macht die Erklärung nur ſchwieriger. Das Geheimnis
wird auf einen andern Punkt verſchoben: Woher der Un⸗
terſchied im Menſchen?
1. Iſt er von Natur: Wie kann das ſein, da alle Menſchen von einem Blute abſtammen?
2. Liegt es an der Verſchiedenheit der Umgebung und äußerlichen Verhältniſſen? Dann kann auch die Schuld des üblen Verhaltens nicht im Menſchen liegen.
3. Liegt es in der Seele des Menſchen? Damit
0 22 Verſchiedenheit der natürlichen Menſchen
gelehrt.
Anm. c. Die Gegner nennen das Geheimnis, das ih⸗
nen bleibt, ein pſychologiſches Geheimnis. Daß
ein Menſch ſich nicht bekehrt, an dem doch Gott alles tut:
läßt ſich in befriedigender Weiſe nicht löſen. Zeugniſſe
38. Das iſt aber ein ganz anderes Geheimnis, als was
wir darunter verſtehen.
Anm. d. Im Verhalten liegt auch kein Erklärungs⸗
urund, warum die einen vor den andern erwählt wor⸗
den ſind. Die Erwählung der Auserwählten iſt nicht
durch das Verhalten der Menſchen bedingt. Es iſt keine
Urſache der Erwählung in uns. — Die Verlorengehen⸗
den freilich ſind in Anſehung ihres böſen Verhaltens ver⸗
worfen. L. W. 29, 102.
g. Macht man das Verhalten zum Er⸗
krärungsgrund, ſo muß es, wir können nicht an⸗
32 n. auch bewirkend und verdienſtlich ſein. Anm. a. Iſt das Verhalten Erklärungsgrund, ſo
1. folgt die Bekehrung dem Verhalten unfehlbar,
Gott richtet ſich mit der Bekehrung nach dem Ver⸗
halten. Zeitblätter 1911, 525. L. W. 58, 247.
242. Auf das Verhalten kommt, recht verſtanden,
alles an. Süd. 94, 52. 74. Davon hängt die Be⸗
kehrung ab. L. W. 40, 44. Das Verhalten ent—⸗
ſcheidet, ob ein Menſch bekehrt wird oder nicht. L.
W. 31, 172;
2. muß das Verhalten bewirkend ſein, nicht in
dem Sinne, daß unſer Verhalten das Wunder der
Bekehrung bewirken könnte, ſondern in dem Sinne.
daß das Verhalten bewirkt, daß Gott nun das Wun⸗
der an uns tut.
Anm. b. Woraus eine Wirkung fließt, darin hat ſie
ihre ut C.. ſrlich iſt das Verbalt
Anm. c. erdienſtlich iſt das Verhalten,
1. nicht in dem Sinne, daß man ſich damit wirk⸗
lich die Bekehrung oder Seligkeit verdiene. Das
glaubt wohl kaum ein Werkheiliger:
2. nicht in dem Sinne, daß Gott nun die Be⸗
kehrung wirken müßte. Das bleibt Gottes freie
Gnade:
3. aber in dem Sinne, daß der eine Menſch et⸗
was vor dem andern aufzuweiſen hat, was Gott
nun veranlaßt, ihm aus freier Gnade die Gabe zu
geben.
Anm. d. So wird der menſchliche Faktor aus dem Han⸗
del der Bekehrung nicht ausgeſchieden, ſondern ihm die
entſcheidende Rolle zugeſchrieben. Und zwar ſetzt man
ihn anſtatt in die Bekehrung vor die Bekehrung
und läßt dann die Bekehrung Gott allein wirken.
Anm. e. Man ſetzt zwei Urſachen der Bekehrung,
eine in Gott und eine in den Menſchen. Nicht allein,
ſondern auch. Um dieſen zweiten Faktor handelt es ſich
in dieſem Streit. L. W. 39, 43.
Anm. f. Die Gegner preiſen in einer Reihe von Ausſagen das „Allein aus Gnaden.“ Durch das Verhalten als Erklärungsgrund aber wird alles wieder umgeſtoßen. Dadurch wird die Gnadenlehre zu einer Werklehre gemacht. L. W. 60, 53.
Anm. g. Das Geheimnis iſt gelöſt. Aber um welchen Preis? Das sola gratia iſt gefallen. Und die ganze Terminologie in Bezug auf die Lehre von der Gnadenwahl muß geändert werden. L. W. 58, 248.
Anm. h. Das menſchliche Verhalten als Erklärungsgrund muß fallen, wenn Einigung erzielt werden ſoll.
Anm. i. Manche Gegner erklären, daß ſie das „Verhalten“ ganz leicht fallen laſſen könnten und dafür ſetzen: Gott bekehrt den Menſchen, aber er zwingt niemand. Das wäre die einfachſte Löſung.
- Can. 94, 57
margin
- L. W. 38. 65
margin
- L. W. 38. 65. 66
margin
- L. W. 38. 66
margin
- L. W. 38. 66. 34
margin
- L. W. 38. 66. 34. 40
margin
- L. W. 38. 66. 34. 40. 41
margin
- L. W. 38, 66
margin
- L. W. 38, 66. 67
margin
- L. W. 38, 66. 67. 39
margin
- L. W. 38, 66. 67. 39. 292
margin
- L. W. 38, 66. 67. 39. 292. 293
margin
- L. W. 38. 104
margin
- L. W. 38. 104. 105
margin
- L. W. 38. 130
margin
- L. W. 38. 130. 131
margin
- L. W. 39, 371
margin
- L. W. 39, 371. 42, 379
margin
- L. W. 43. 34
margin
- L. W. 43. 34. 45, 9
margin
- L. W. 43. 34. 45, 9. 51
margin
- L. W. 37, 321 —323
- L. W. 37, 363
- L. W. 43, 35
margin
- L. W. 58, 243
margin
- L. W. 58, 243. 244
margin
- Or. 1904, 63
margin
- L. W. 37. 362
margin
- L. W. 37. 362. 39, 292
margin
- Mit. 1906, 45
margin
- L. W. 37, 327
margin
- L. W. 37, 327 ii
margin
- L. W. 45, 332
margin
- L. W. 45, 332. 333
margin
- Quart. 4, 127
margin
- L. W. 52, 531
margin
- L. W. 52, 531. 532
margin
- L. W. 52, 531. 532. 29, 207
margin
- L. W. 52, 539
margin
- L. W. 52, 539. 53, 127
margin
- Quart. 4, 51
margin
- Or. 1901, 32
margin
- Or. 1901, 32. 33
margin
- Mit. 82, 44
margin
- Neb. 82, 20
margin
- Neb. 82, 20. 21
margin
- L. W. 28, 201
margin
- Süd. 82, 20
margin
- L. W. 37, 363
margin
- L. W. 37, 363. 364
margin
- L. W. 29, 37
margin
- L. W. 29, 37. 30, 144
margin
- L. W. 29, 37. 30, 144. 145
margin
- L. W. 29, 37. 30, 144. 145. 28, 538
margin
- L. W. 58, 398
margin
- Wis. Syn. 1903, 51
margin
- Theol. 5, 146
margin
- L. W. 58, 401
margin
- L. W. 58, 401. 402
margin
- L. W. 29, 102
- L. W. 58, 247
- L. W. 58, 247.
242
- Süd. 94, 52
- Süd. 94, 52. 74
- L. W. 40, 44
- L. W. 31, 172
- L. W. 31, 2
- L. W. 31, 111
margin
- L. W. 31, 111. 34, 37— 39
margin
- L. W. 31, 111. 34, 37— 39. 58, 398
margin
- L. W. 31, 111. 34, 37— 39. 58, 398. 399
margin
- L. W. 31, 111. 34, 37— 39. 58, 398. 399. 59, 537
margin
- L. W. 31, 111. 34, 37— 39. 58, 398. 399. 59, 537. 536
margin
- L. W. 60, 198
margin
- L. W. 60, 198. 467
margin
- L. W. 60, 198. 467. 62, 145—150
margin
- L. W. 30, 290—293
margin
- Can. 94, 53
margin
- L. W. 37, 362
margin
- L. W. 37, 362. 51, 242
margin
- L. W. 37, 362. 51, 242 243
margin
- L. W. 37, 362. 51, 242 243. 50, 122
margin
- L. W. 37, 362. 51, 242 243. 50, 122. 123
margin
- L. W. 37, 362. 51, 242 243. 50, 122. 123. 31, 172
margin
- Quart. 4, 54
margin
- L. W. 50, 123
margin
- L. W. 58, 392
margin
- L. W. 58, 392. 393
margin
- L. W. 37, 146
margin
- L. W. 37, 146. 51, 379
margin
- L. W. 37, 146. 51, 379 38, 193
margin
- L. W. 37, 146. 51, 379 38, 193. 194
margin
- L. W. 39, 43
- L. W. 60, 53
- L. W. 58, 248
- L. W. 50, 437
margin
- L. W. 50, 437. 433
margin
- L. W. 50, 437. 433. 439
margin
- L. W. 50, 437. 433. 439. 46, 100
margin
- L. W. 50, 437. 433. 439. 46, 100. 101
margin
- L. W. 38, 1—3
margin
- L. W. 60, 34
margin
- L. W. 60, 34. 35
margin
- L. W. 60, 34. 35. 59, 548
margin
- L. W. 59, 538
margin
vol d, printed page
127–131 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0211
4.
Einwand
4. Einwand. Zwangsbekehrung. Lehrt man, daß die Bekehrung allein Gottes Werk ſei und nicht vom Verbalten des Menſchen abhänge, ſo erhebt man dagegen den Einwand. das ſei eine Zwangsbekehrung. Wenn der Menſch nur widerſtrebt, bis er bekehrt wird, muß Gott ihn zur Bekehrung zwingen.
Dagegen:
a. Auf natürlichem Gebiet iſt der Schluß richtig, aber nicht bei der Bekehrung.
b. Die Bekehrung iſt kein Zwang. Es geht nicht zu wie bei Galilei, der gezwungen wurde, ſeine Meinung über die Bewegung der Erde abzuſchwören und dabei beimlich ſagte: „und ſie bewegt ſich doch.“ Nicht wie bei Bileam. Es wird dem Unglauben kein Zwang angetan, daß er glaubt, dem Widerſtreben des Willens kein Zwang angetan, daß es aufhört, dem Haß kein Zwang angetan, daß er liebt. L. W. 29, 268. 270.
Anm. Der alte Wille iſt gar nicht imſtande, das zu leiſten, was in den neuen Bewegungen beſteht, ſelbſt wenn er dazu gezwungen würde.
c. Durch zwingende Gnade kann keine Bekehrung zuſtande kommen. Zwangsbekehrung iſt ein Unding und keine Bekehrung.
d. Von Zwang könnte nur dann die Rede ſein, wenn in der Bekehrung keine Veränderung des Herzens vor ſich ginge, wenn der Geiſt den Willen des Menſchen nicht änderte.
e. Die Bekehrung beſteht darin, daß Gott aus Un-willigen Willige macht. Konk. 526, 15. Die Bekehrung iſt eine Sinnesänderung. L. W. 53, 150. 147 —149. 193. 194. Es werden neue Bewegungen im Herzen angezündet. L. W. 29, 268 —270.
Anm. Gott bekehrt den Menſchen nicht wider ſeinen Willen. Auguſtin. Gott bekehrt nicht ſo, daß der böſe widerſtrebende Wille bleibt. Er bekehrt den Men-ſchen auch nicht ohne ſeinen Willen. Der Menſch, der bekehrt wird. will nun auch ſich bekehren. L. W. 29. 270. 271. W. 1904, 54.
f. Der Vater zieht, Konk. 526, 17. Joh. 6, 44: es ſei denn, daß ihn ziehe der Vater. Er braucht keine Gewalt, ſondern lockt und reizt, wirkt in freundlicher Weiſe durchs Evangelium innerlich auf das Gemüt des Menſchen ein.
g. Der Menſch kann auf allen Stadien, vor, in und nach der Bekehrung, zu jeder Zeit, der Gnade widerſtehen und Gottes Werk vereiteln.
h. Sowenig es ein die ſittliche Natur des Menſchen aufhebender Zwangsakt war, daß Gott den erſten Menſchen nach ſeinem Bilde ſchuf, ſo wenig bei der Wiederherſtellung des göttlichen Ebenbildes.
i. Das Widerſtreben bleibt auch im Wiedergeborenen und doch wird niemand ſagen: Du biſt zwar ein Chriſt, aher aus Zwang.
„Anm. a. Das Bekenntnis weiſt allen Zwang ab. 603, 60: wiewohl Gott den Menſchen nicht zwinget. Dabei bleibt es aber ſtehen, daß die Bekehrung allein Gottes Werk ſei.
Anm. b. Warum will man das nicht gelten laſſen, daß die Willigkeit in der Bekehrung nur vom Heiligen Geiſt herrührt?
- L. W. 29, 268
- L. W. 29, 268. 270
- Konk. 526
- Konk. 526, 15
- L. W. 53, 150
- L. W. 53, 150. 147 —149
- L. W. 53, 150. 147 —149. 193
- L. W. 53, 150. 147 —149. 193. 194
- L. W. 29, 268 —270
- L. W. 29. 270
- L. W. 29. 270. 271
- W. 1904, 54
- L. W. 37, 326
margin
- L. W. 37, 326. 327
margin
- L. W. 37, 326. 327. 28, 389
margin
- L. W. 37, 326. 327. 28, 389. 29, 129
margin
- L. W. 37, 326. 327. 28, 389. 29, 129. 130
margin
- L. W. 37, 326. 327. 28, 389. 29, 129. 130. 45, 5
margin
- L. W. 37, 326. 327. 28, 389. 29, 129. 130. 45, 5. 31, 108
margin
- Mit. 1906, 47
margin
- W. 1904, 50
margin
- Süd. 94, 49
margin
- Pi. 22
margin
- Mit. 1906, 47
margin
- L. W. 29, 268
margin
- L. W. 29, 270
margin
- W. 59, 534
margin
- W. 59, 534. 53, 147
margin
- L. W. 36, 313
margin
- L. W. 36, 313. 28, 437
margin
- Ma. 7. 162
margin
- L. W. 46, 100
margin
- Süd. 82, 54
margin
- Luth. 6, 22
margin
- Konk. 526
- Konk. 526, 17
- L. W. 43, 332
margin
- L. W. 43, 332. 333
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- L. W. 43, 332. 333. 28, 374
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- L. W. 43, 332. 333. 28, 374. 375
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- L. W. 43, 332. 333. 28, 374. 375. 390
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- Mit. 1906, 39—41
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- Or. 1901, 45
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- L. W. 29, 137
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- L. W. 29, 137. 50, 228
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- L. W. 30, 261
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- Mit. 1906, 47—49
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- L. W. 51, 243
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- L. W. 51, 243. 244
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- L. W. 51, 243. 244. 46, 315
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- L. W. 51, 243. 244. 46, 315. 37, 326
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- L. W. 51, 243. 244. 46, 315. 37, 326. 327
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- Mit. 1906, 48
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5.
—
5. Andere Einwände ſind folgende:
a. Man mache damit den Menſchen zum Tier. — Freilich muß zwiſchen Menſch und Tier ein Unterſchied gemacht werden. Gott wirkt im Menſchen anders als in der unvernünftigen Kreatur. Aber dieſer Unterſchied geht nicht ſo weit, daß der Menſch auch in geiſtlichen Dingen etwas verſtehen und wollen könne.
b. Wir leugneten die allgemeine Gnade. Wenn Gott alles tut und auf das Verhalten des Menſchen keine Rückſicht nimmt, dann müßten alle be— kehrt werden. Nun werden nicht alle bekehrt. Daraus folgt, daß Gott nicht alle bekehren will. Anders ausgedrückt:
a. Bei unſerer Lehre ſei Prädeſtinatianismus unvermeidlich. Unſere Lehre enthalte Sätze, die zwar von uns abgelehnt, aber nach Anſicht der Gegner calviniſche Folgerungen involvieren. L. W. 50, 228. 58, 249.
b. Wir ſetzten einen doppelten Willen in Gott, nach dem einen wolle er die Menſchen ſelig machen, nach dem andern wolle er nur wenige ſelig machen. Voluntates contradictoriae. (Aber einen Willen Gottes, nach dem er nur wenige ſelig machen will, gibt es gar nicht.)
c. Neben der sola gratia könne die gratia universalis nicht beſtehen. (Wir halten aber beides feſt: Gott will ernſtlich aller Menſchen Seligkeit. Die Bekehrung hängt nur von Gott ab.) Theol. 17, 133. Mit. 1906, 50.
d. Es bleibe bei unſerer Lehre ſo viel unvermittelt, das man nicht zuſammen reimen könne. Man müſſe vermitteln. (Das hieße, Gott hätte die Lehre von der Bekehrung ganz unklar dargelegt.) Min. 82, 71.
Verhalten gegen unſere Mitmenſchen.
Abhandlungen.
Das gottgewollte Verhalten eines Mitchriſten gegen ſeinen Mitbruder.
Verhalten gegen Mitmenſchen.
1. Verhalten gegen Mitchriſten. Das Verhalten gegen
unſere Mitchriſten ſoll immer zur Beſſerung und Erbau⸗
ung dienen. Röm. 14, 19. — Wir ſollen
a. Starkgläubige nicht beneiden, aber auch nicht vergöt ⸗
tern:
b. Schwachgläubige aufnehmen Röm. 14, 1:
c. Träge ermuntern. Viele ſind ſaumſelig im Beſuch
des Gottesdienſtes, Abendmahlsgenuſſes, im Hausgottes-
dienſt, Kinderzucht, Unterſtützung des Reiches Gottes und
der Armen;
d. Traurige und Betrübte aufrichten;
e. ſündigende Brüder zurechtweiſen.
Anm. a. Eigenſchaften, die dazu nötig ſind,
ſind Wahrheit, Klugheit, Freundlichkeit, Aufrichtigkeit,
Billigkeit, Liebe. ö
Anm. b. Urſachen, die uns dazu bewegen ſollen,
ſind: Gottes Gebot Hebr. 3, 13. 10, 25, die uns wider⸗
fahrene Gnade, die Liebe zum Nächſten, das Vorbild
Chriſti und aller Heiligen.
Anm. c. Woher kommt es, daß unſer Verhalten oft
nicht zur Beſſerung und Erbauung unſerer Mitbrüder
dient? Wir ſind uns der innigen Gemeinſchaft mit ih⸗
nen nicht immer recht bewußt oder leben nicht danach oder
nicht recht danach. Soll ich meines Bruders Hüter ſein? 2. Verhalten gegen andere Menſchen:
a. gegen Feinde ſ. Feinde 862:
b. gegen Weltmenſchen ſ. Welt:
c. gegen Ungläubige ſ. Unglaube 410;
d. gegen Spötter ſ. Spötter 742.
Homiletik.
5. Sonntag nach Trin. — Der gläubige Chriſt in ſeinem neuen Verhältnis zu den Menſchen a. zu ſeinen
Glaubensbrüdern, b. zu der feindſeligen Welt. — Ma. 8,
. 0 Chriſten gottgewolltes Verhalten gegen a. Freund und b. Feind. — Ma.
- L. W. 50, 228
- L. W. 50, 228. 58, 249
- Theol. 17, 133
- Mit. 1906, 50
- Min. 82, 71
- L. W. 28, 450
margin
- Süd. 82, 56—58
margin
- Mit. 1904, 40
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- Mit. 1904, 40. 41
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- Pi. 37
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- L. W. 45, 6
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- L. W. 45, 6. 7
margin
- Mit. 1906, 49
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- Mit. 1906, 49. 50
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- Min. 82, 71
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- Süd. 82, 49
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- Süd. 82, 49. 94, 72
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- L. W. 45, 4
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- L. W. 45, 4. 8
margin
- L. W. 45, 4. 8. 39, 371
margin
- O. 95, 64
margin
- O. 95, 64. 69
margin
- L. W. 39, 209
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- L. W. 39, 207—209
margin
- L. W. 39, 207—209. 178
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- L. W. 39, 207—209. 178. 179
margin
- Theol. 6
margin
- Pi. 24
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- L. W. 50, 295
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- O. 95, 67
margin
- O. 95, 67. 68
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- Ma. 8,
. 0
- Il. 95, 30
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- R. Pi. Epi. 12. 356
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- Il. 95, 31
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- Il. 95, 34
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- Il. 95, 44—48
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- Il. 95, 50
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- Ma. 18, 190
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- Ma. 18, 190. 19, 214
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- Il. 95, 60—65
margin
- Il. 95, 53—57
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- Ma. 2, 211
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- Il. 95.
- Il. 95,
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