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Eins iſt not, 372. Wohl aber dem, dem ſeine Sünde bedecket iſt. Neb. 86, 10. 11. Mag. 2, 154. 155. Anm. b. Ehe Chriſtus den Gichtbrüchigen leiblich heilte, ſprach er ihm die Vergebung und zeigte ihm, was ihm am nötigſten war. Anm. c. Woher kommt es, daß die meiſten Menſchen vor allem irdiſche Güter ſuchen? Nicht daher, daß ſie keine Sünde hätten, ſondern daher, daß ſie ihre Sünde nicht fühlen. *.— Vergebung iſt für uns der gröſſte Schatz in dieſem en. a. Iſt die Sünde das größte Übel in der Welt, dann iſt die Vergebung der Sünden das höchſte Kleinod. b. Die Vergebung der Sünden iſt die Vorausſetzung aller andern Gnadengaben. Gott würde uns nichts ſchenken, wenn er uns nicht verſöhnt wäre. Anm. Wo Vergebung iſt, da iſt auch Leben und Seligkeit (Eph. 2, 8: ſeid ihr ſelig worden), da iſt des Teufels Reich und Macht zerſtört. Cal. 1901, 43. 44. c. Die Erwerbung der Vergebung hat das größte Opfer gekoſtet. Kranke geſund machen konnte Chriſtus durch ein Wort. Die Erwerbung der Vergebung hat ihm das Leben gekoſtet. Anm. a. Stünde der Schatz der Vergebung immer ſo recht lebendig vor unſerer Seele, wie holdſelig müßte die heilſame Lehre von unſern Lipppen fließen und wie fröhlich würden wir alle Trübſal erleiden! Anm. b. Der Artikel von der Vergebung der Sünden iſt der Hauptartikel der chriſtlichen Kirche, durch welchen ſich die chriſtliche Kirche zugleich von allen andern unterſcheidet. —
- Neb. 86, 10
- Neb. 86, 10. 11
- Mag. 2, 154
- Mag. 2, 154. 155
- Cal. 1901, 43
- Cal. 1901, 43. 44
- Ma. 4, 303 margin
- Ma. 4, 303. 19, 304 margin
- Arndt, Eins iſt not 371 margin
- Stöckh. N. T. 75 margin
- Ma. 19, 305 margin
- Ma. 19, 303 margin
- W. 1901, 87 margin
- W. 1901, 88 margin
- Ma. 19, 304 margin
- Ma. 6, 178 margin
- Schmidt 1 margin
- Schmidt 1, 247 margin
- Ma. 15, 95 margin
vol d, printed page 115 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0199