A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation
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Sklaverei finds Sclaverei, Konkordienformel finds
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—
Il. 94, 29—32. Süd. 86,
Pi. Kat. Band 2, 36—42. Mezg.
Katecheſe Schulbl. 16, 161—171.
1906, 98. 99. Pio. 1907, 42.
Anrede.
Abhandlungen.
19—39. Brun 396—411. Schulb. 35, 205. R.
194 —198. Dall. 1—26. Schmidt 2, 10—15.
Kinderblatt 1906, 81—83. Voung Luth. Mag.
Anrede.
P
- Il. 94, 29—32
- Schulbl. 16, 161—171
- Pio. 1907, 42
- Brun 396—411
- Schulb. 35, 205
- Dall. 1—26
- Schmidt 2
- Schmidt 2, 10—15
- Pio. 1907, 42
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- Süd. 86,
vol d, printed page
60–61 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0144
1.
Vater
1. Vater. Das Wort Vater kann bezeichnen
a. die erſte Perſon der Gottheit. Eph. 3, 14: der Vater unſers Herrn Jeſu. Joh. 21, 17: Ich fahre auf zu meinem Vater. Lied 183, 1: Der ſich zum Vater geben hat. 1. Artikel;
b. die ganze Dreieinigkeit. Das iſt immer der Fall, wenn Gott Vater genannt wird in Beziehung auf die Menſchen. So hier im Vater Unſer. Das zeigen auch die im Katechismus angeführten Bibelſprüche. Süd. 86, 20.
Anm. a. Auch der Sohn iſt „Ewigvater“ Jeſ. 9, 6. Der Heilige Geiſt iſt der Vater der Waiſen.
Anm. b. Darum kann man auch das Vater Unſer nicht mit einem Leugner der Dreieinigkeit beten, der mit dem Wort „Vater“ einen andern Sinn verbindet.
- Lied 183, 1
- Süd. 86, 20
- Schulb. 35, 205
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- Schmidt 1
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- Schmidt 1, 145
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- Schmidt 1, 145. 146
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- Schulb. 32, 13
margin
- Süd. 86, 19
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- Süd. 86, 19. 20
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- Cal. 98, 34
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- Il. 94, 30
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- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 145
margin
- Schmidt 1, 145. 2
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- Schmidt 1, 145. 2, 12
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- Mezg. 195
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- Süd. 86, 19
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- Süd. 86, 19. 20
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- Süd. 95, 53
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vol d, printed page
61 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0145
2.
Gott iſt unſer Vater
2. Gott iſt unſer Vater. Eph. 3, 15: Der rechte Vater über alles, was Kinder heißt im Himmel und auf Erden. Das iſt nicht bloße Redensart. Er hat uns gezeugt.
a. Erhatuns geſchaffennachſeinem Bilde. Er iſt der Vater aller Menſchen. Mal. 2, 10: Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geſchaffen? 5 Moſ. 32, 6.
b. Erhatuns durch Wort und Sakrament wiedergeboren. 1 Joh. 5, 4: von Gott geboren.
1. Im Paradieſe waren die Menſchen Gottes
Kinder.
2. Durch den Sündenfall iſt die Kindſchaft ver⸗
loren.
3. Chriſtus hat uns durch ſein Leiden und Ster⸗
ben das Kindesrecht wieder erworben. Wenn wir
das Vater Unſer beten, ſehen wir Gott als den Va·
ter unſers Herrn Jeſu.
4. Durch den Glauben wird man ein Kind Got⸗
tes. Gal. 3, 26: Ihr ſeid alle Gottes Kinder durch
den Glauben an Chriſtum Jeſum.
5. Gott hat uns aus Gnaden zu ſeinen Kindern
angenommen. Adoptierte Kinder. 1 Joh. 3, 1.
Anm. a. Chriſtus nennt Gott auch Vater, aber doch in einem andern Sinn. Darum unterſcheidet er: Ich fahre auf zu meinem Vater und zu eurem Vater.
Einwand. Im Alten Teſtament habe man Gott nicht Vater genannt. Erſt Chriſtus habe die Menſchen gelehrt, daß Gott aller Menſchen Vater ſei. — Auch im Alten Te— ſtament wird Gott Vater genannt. 5 Moſ. 32, 5. 6: Iſt er nicht dein Vater und dein Herr. Jeſ. 63, 16: Biſt du doch unſer Vater. Pſ. 103, 13: Wie ſich ein Vater über Kinder erbarmet u. ſ. w. Mal. 1, 6: Bin ich nun Vater, wo iſt meine Ehre?
Anm. b. Gott unſer Vater. Das ſollen wir glauben. Glaubensartikel. Es ſieht oft gar nicht danach aus. Gott mit gläubigem Herzen Vater nennen, iſt ſchwer. Kein
Menſch vermag es aus eigner Kraft. Das muß der Geiſt in uns wirken, der da ſchreit: Ab⅛ba, lieber Vater. Süd. 86, 30. 31. Ma. 39, 321. 322.
- Schmidt 1
margin
- Schmidt 1, 145
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- Schulbl. 16, 163
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- Süd. 1903, 67
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- Schulbl. 16, 163
margin
- Süd. 86, 23
margin
- Theol. 11, 33
margin
- Dall. 2
margin
- Dall. 2. 3
margin
- Schulbl. 16, 165
margin
- Walth. Epi. 40
margin
- Süd. 86, 24
margin
- Il. 94, 30
margin
- Dall. 3
margin
- Süd. 86, 23
margin
- Süd. 86, 23. 24
margin
- Schulbl. 16, 164
margin
- Theol. 11, 31
margin
- Theol. 11, 31. 32
margin
- Schulbl. 16, 163
margin
- Dall. 2
margin
- Walth. Epi. 39
margin
- Il. 94, 31
margin
- R. Pi. Kat. 2
margin
- Süd. 86, 30
- Süd. 86, 30. 31
- Ma. 39, 321
- Ma. 39, 321. 322
vol d, printed page
61–62 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0145
3.
—
3. Kinder Gottes.
a. Wer iſt ein Kind Gottes? Nur die Wiedergeborenen. Ungläubige haben nicht Gott, ſondern den Teufel zum Vater. Joh. 8, 41—44.
Anm. a. Darum kann kein Unchriſt oder keiner, der in einer Todſünde liegt, das Vater Unſer recht beten, nicht das erſte Wort davon.
Anm. b. Rationaliſten: Nach Chriſti Lehre ſeien alle Menſchen Kinder Gottes. — Chriſtus iſt nicht gekommen, die Menſchen zu lehren, daß ſie ſchon Kinder Gottes ſind, ſondern ihnen die Kindſchaft erſt zu erwerben.
b. Wie ſelig ſind die Kinder Gottes! Sie haben einen gnädigen Gott, einen kindlichen Geiſt ohne knechtiſche Furcht Ma. 17, 206. 207, frohen Mut. Ma. 20, 15. 16. — Welcher Troſt für Waiſenkinder: Wir haben einen Vater. Pio. 92, 11. Er wird uns verſorgen. Er wird uns ewig leben und nicht ſterben laſſen. N. Pi. Kat. 1, Band 2, 22. Sind wir Kinder, ſo ſind wir auch Erben. Ma. 39, 323. — Gott unſer Vater. Wir können es nicht ausreden. Süd. 86, 24. 25.
c. Kinder Gottesſollenihrem Vaterimmerähnlicher werden. Eph. 5, 1: So ſeid nun Gottes Nachfolger, als die lieben Kinder. 1. Bitte: als die Kinder Gottes danach leben. Kinder ſollen ihrem Va⸗— ter gehorchen. Ma. 39, 321. 322.
Anm. a. Iſt Gott unſer Vater, dann ſollen wir auch mit ihm reden. Das Gebet iſt Geſpräch des Herzens mit Gott. ͤ
Anm. b. Daß man ein Kind Gottes iſt, kann man am Kampf gegen das Fleiſch, an der Luſt zum Gebet, an Frieden im Herzen u. ſ. w. erkennen.
4J. Vater iſt ein frenndlicher Name.
Damit will Gott uns locken,
a. daß wir glauben. Wer ſoll glauben? Alle Menſchen. Mit dem Wort „Vater“ lockt Gott die Menſchen, daß ſie das tun.
Anm. a. Der Glaube wird nicht als ein Werk geſordert, das wir leiſten ſollen. Wenn Gott uns „Vater Unſer“ beten lehrt, ſo iſt das nicht Geſetz, ſondern Evangelium. Hier breitet er ſeine Vaterarme gegen dich aus, gibt dir das Vorrecht, ihn Vater zu nennen und knüpft keine Bedingung daran.
Anm. b. Kehre um, du verlorener Sohn, zu deinem Vater, erneure wieder deinen Taufbund;
b. daß wir getroſt und mit Zuverſicht zu ihm nahen. Wir ſollen alle Furcht verlieren und ganz ſicher und getroſt fühlen. Schulbl. 16, 162.
Anm. Sonſt nennt ſich Gott auch König oder der All⸗
—.— — — π——
mächtige, der ſtarke, eifrige Gott. Aber wir ſollen evangeliſche Gedanken von Gott haben. Darum iſt der Vatername ſo lockend, weil er uns Gottes Geſinnung zeigt.
- Ma. 17, 206
- Ma. 17, 206. 207
- Ma. 20, 15
- Ma. 20, 15. 16
- Pio. 92, 11
- Kat. 1
- Ma. 39, 323
- Süd. 86, 24
- Süd. 86, 24. 25
- Ma. 39, 321
- Ma. 39, 321. 322
- Schulbl. 16, 162
- Walth. Epi. 40
margin
- Walth. Epi. 40. 41
margin
- Süd. 86, 25
margin
- Süd. 86, 25. 26
margin
- Ma. 20, 15
margin
- Ma. 20, 15. 16
margin
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 14
margin
- Süd. 86, 27
margin
- Mezg. 195
margin
- Walth. Epi. 39
margin
- Walth. Epi. 39. 40
margin
- Süd. 86, 26
margin
- Walth. Epi. 39
margin
- Walth. Epi. 39. 41
margin
- Walth. Epi. 39. 41. 42
margin
- Walth. Epi. 134
margin
- Walth. Epi. 134. 146
margin
- Walth. Epi. 134. 146. 147
margin
- Ma. 17, 207
margin
- Ma. 17, 205
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- Dall. 1
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- Mezg. 195
margin
- Mezg. 195. 196
margin
- Süd. 86, 27
margin
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 13
margin
- Mezg. 196
margin
- Brun 410
margin
- Brun 410. 411
margin
- Süd. 86, 28
margin
- Süd. 86, 28
margin
- R. Pi. Kat. 2
margin
- Il. 94, 30
margin
- Schulb. 16, 169
margin
- Schulb. 16, 169. 170
margin
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 14
margin
- Schmidt 2, 14. 15
margin
- Mezg. 196
margin
- Süd. 86, 22
margin
- Schulbl. 16,
vol d, printed page
62–63 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0146
5.
—
5. Vater Unſer.
a. Die Wortſtellung, die ſich auf die griechiſche und lateiniſche Sprache gründet, wird von der lutheri⸗— ſchen Kirche, die nicht leicht alte Kirchengebräuche ohne Not aufgibt, beibehalten, während die Reformierten ſagen: Unſer Vater. Luk. 11, 2. — Schon Ulfilas im 4. Jahrhundert ſagt: „Atta unſar.“ Es iſt kindiſch, über ein Mittelding S. 74, 46 ſich zu ſtreiten.
Anm. Die Wortſtellung iſt auch kerndeutſch. Man ſagte früher: Der Bruder ſin.
b. Die Mehrzahl „unſer“ lehrt uns, daß wir alle einen Vater haben und alſo Brüder ſind und daß wir auch ſür unſere Brüder mitbitten ſollen. Es erin— nert uns das Wort „unſer“ an die Not unſerer Brüder und Schweſtern. Il. 91, 31. Selbſt unſere Feinde ſind nicht ausgeſchloſſen. Süd. 86, 34.
Anm. a. Das Vater Unſer bringt die Bitten der gan— zen Chriſtenheit vor Gott. Wie wir für alle beten, ſo bitten alle für uns. Welcher Troſt: Alle Chriſten bitten für mich!
Anm. b. Wer keine Bruderliebe hat und nur an ſich ſelbſt denkt, kann nicht recht beten. Das „unſer“ ſteht ihm im Wege.
- Il. 91, 31
- Süd. 86, 34
- Brun 386
margin
- Brun 386. 397
margin
- R. Pi. Kat. 2
margin
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 11
margin
- Süd. 86, 18
margin
- Süd. 86, 18. 19
margin
- Luth. 10, 63
margin
- Süd. 86, 33
margin
- R. Pi. Kat. 2
margin
- Dall. 4
margin
- Dall. 4. 5
margin
- Dall. 4. 5. 6
margin
- Mezg. 197
margin
- Brun 398—400
margin
- Il. 94, 31
margin
vol d, printed page
63 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0147
6.
—
6. Der du biſt im Himmel.
Dadurch wird der Vater
Aber das iſt zunächſt von irdiſchen Vätern unterſchieden.
das allergeringſte. Brun 400.
a. Himmel iſt hier nicht ein gewiſſer Ort, ſondern iſt der Himmel, wohin Chriſtus gefahren, da er ſitzet zur Rechten Gottes.
b. Vater im Himmel heißt darum der allmächtige, reiche, ewige Vater, der nie ſtirbt, der in allen Dingen helfen kann und nie in Verlegenheit kommt.
Anm. a. Wie ohnmächtig dagegen irdiſche Väter, die oft helfen wollen und nicht können!
Anm. b. Darum heißt Gott „der rechte Vater“. Alle andern ſind nur ſchwache Abbilder, Schatten des himmliſchen Vaters.
c. Der Himmel iſt unſere Heimat. Wo unſer Vater jeine Herrlichkeit offenbart, iſt unſer Vaterhaus. Hier ſind wir Pilgrime und Fremdlinge. Die Worte: Vater, der du biſt im Himmel, ſollen uns erfüllen mit Sehnſucht und Verlangen nach der Heimat.
d. Vater im Himmel iſt ein Wort der Hoffnung. Wir werden einſt bei ihm ſein. Joh. 17, 24. Die Auferſtehung der Toten iſt hierin eingeſchloſſen. Der Vater im Himmel hat keine toten Kinder.
- Brun 400
- Schmidt 2
margin
- Schmidt 2, 12
margin
- Dall. 13
margin
- Süd. 86, 34
margin
- Süd. 86, 34. 35
margin
- Brun 400
margin
- Dall. 18
margin
- Dall. 18. 19
margin
- Mezg. 197
margin
- Mezg. 197. 198
margin
- Schulbl. 16, 167
margin
- Schulbl. 16, 167. 168
margin
- Mezg. 198
margin
- Mezg. 198. 69
margin
- Il. 94, 31
margin
- Il. 94, 31. 32
margin
- Süd. 86, 30
margin
- R. Pi. Kat. 2
margin
- Süd. 86, 29
margin
- Dall. 2
margin
- Il. 94, 32
margin
- Süd. 86, 35
margin
- Süd. 86, 35. 36
margin
- R. Pi. Kat. 2
margin
- Dall. 24
margin
- Il. 94, 32
margin
- Süd. 1903,
vol d, printed page
63 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0147
7.
—
7. Prüfung:
a. Vater. Biſt du wirklich ſein Kind?
b. Unſer. Bitteſt du für deine Mitmenſchen?
d. Im Himmel. Biſt du himmliſch geſinnt?
vol d, printed page
63 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0147