A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
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—
Abhandlungen.
Unſere Prophetenſchulen. Il. 1906. Religionsunterricht auf dem Gyomno⸗
ſium. Quart. 2,. 180—201. 244—254. Unſere Lehranſtalten. Luth. 62, 33—45. Der Unterricht im Deutſchen und Mathematik in den höheren Schulen Deutſ—
lands. Schulbl. 37, 213—218.
Abriß.
Geſchichtliches. § 1. Lehranſtalten ſind nötig. § 2.
bildung von Lehrern und Predigern Sorge tragen. § 3.
auch ſolchen, welche nicht Prediger werden wollen, eine höhere Ausbildung. § 4.
ſchaffenheit einer chriſtlichen Anſtalt. § 5. Unterrichtsfächer.
ten ſind wahre Prophetenſchulen. S 7. Die Pflege der Anſtalten und was dazu ge⸗
hört. §8. Der Segen unſerer Anſtalten. § 9.
Lehranſtalt.
- Quart. 2,. 180—201
- Quart. 2,. 180—201. 244—254
- Luth. 62, 33—45
- Schulbl. 37, 213—218
- Il. 1906. Religionsunter
vol b, printed page
916–917 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0997
1.
—
1. Geſchichtliches.
a. Die Prophetenſchulen im alten Tee⸗
ſtament. 1 Sam. 10, 5: ein Haufe der Propheten.
19, 20: zween Chöre der Propheten und Samuel ihr
Aufſeher. 2 Kön. 2, 5: Prophetenkinder. 4, 38. 6, 14.
Was es mit dieſen Prophetenſchülern für eine Bewandt⸗
nis hat, läßt ſich mit abſoluter Gewißheit nicht feſtſtel⸗
len, Jo. 1906, 42, doch ſind hier einige Gedanken dar⸗
über:
1. Samuel errichtete Prophetenſchulen, die ſpäter unter Ahab in Verfall gerieten, unter Eliſa aber wieder aufgerichtet wurden. Dieſe Schulen ſcheinen ſich bis zur babyloniſchen Gefangenſchaft erhalten zu haben.
2. Die von den Propheten errichteten Schulen wurden von den Gläubigen unterſtützt und erhalten.
3. Was hat Samuel veranlaßt, ſolche Schulen einzurichten? Er wollte dem allgemeinen Verder— ben, das über Israel hereingebrochen war, ſteuern, er wollte Leute erziehen, die ein Salz für Israel ſein ſollten.
4. Was jene Schulen ſo ſegensreich machte, wa— ren die Lehrer an jenen Schulen, die gewaltigen Gottesmänner: Samuel, Elias und Eliſa.
5. Die Studenten werden Propheten kinder genannt, weil ſie von den Propheten herangebildet wurden. Es bezeichnet dieſer Ausdruck aber auch das liebliche Verhältnis, in dem beide ſtanden.
6. Die Schüler waren fromme, gottesfürchtige Leute, die Gott in allen Verfolgungen anhingen. 1 Kön. 18, 4. Doch war auch ein Gehaſi darunter.
7. Die Schüler wohnten um den Propheten herum und führten ein gemeinſchaftliches Leben.
8. Der Hauptgegenſtand des Unterrichts war Gottes Wort. Gott erfüllte die Schüler auch mit dem Geiſt der Weisſagung. 1 Sam. 19. 20. Nebenbei beſchäftigten ſie ſich mit Muſik. 1 Sam.
9. Sie führten wohl kein mönchiſches Leben, wohl aber ein karges Leben. Sie verrichteten allerlei Handarbeit, fällten Holz und bauten ihre Wohnun⸗— gen ſelbſt. 2 Kön. 6, 1. 2.
10. Einer von den Schülern diente dem Propheten inſonderheit und folgte ihm überall hin. Da⸗—
her iſt noch Joh. 1, 27 von Schuhriemen auflöſen
die Rede.
Anm. a. Die erſten Schulen der Welt, von denen
wir wiſſen, waren eigentlich Predigerſeminare.
Anm. b. Noch heute nennen wir unſere Lehranſtalten
Prophetenſchulen.
Anm. c. Doch hat ſich Gott manchmal auch Prophe⸗
ten erweckt außerhalb der Prophetenſchulen und ſie auf
außerordentliche Weiſe tüchtig gemacht. Amos 7, 14.
—
15: Ich bin kein Prophet, noch keines Propheten Sohn. b. Chriſtus nahm die Ausbildung ſeiner Jünger
ſelbſt in ſeine Hand und unterrichtete ſie drei Jahre.
Die höchſte Univerſität, die es je gegeben hat.
c. Die Apoſtel hatten fortwährend einen oder et⸗
liche Schüler um ſich zur Vorbereitung auf das Predigt⸗
amt, Paulus den Titum und Timotheum, Petrus den
Markus.
d. Die erſte Prediger anſtalt wurde errichtet zu
Ende des zweiten Jahrhunderts zu Alexandria. Der
erſte Lehrer war Pantänus, der berühmteſte Origenes.
Bald entſtanden auch Schulen in Antiochia. Edeſſa. Ni—⸗
ſibis.
e. Als das Mönchsweſen aufkam, verloren die
Predigerſeminare ihre Bedeutung und gingen ſchließlich
ein. Die Mönche nahmen das Schulweſen in die Hand. f. Luther trat für höhere Schulen ein und eiferte
für ſie.
g. Amerika.
Anfangs wurde Amerika von Halle
aus mit lutheriſchen Predigern verſehen.
Die älteſten
lutheriſchen Seminare ſind das Hartwick Seminar 1815
und das zu Gettysburg 1826.
h. Miſſouri Synode. Die Anſtalt in Perry
County, Miſſouri, 1839. Noch waren die Fuß⸗
böden in den Privatwohnungen noch nicht gelegt, noch
hatten die Leute kaum ihr tägliches Brot, ſo errichteten
ſie ſchon eine Lehranſtalt. Welch ein einzigartiges Bei⸗
ſpiel. Il. 97, 50. Einweihung Luth. 65, 294.
1. Gründung der Anſtalt in Fort Wayne
1846. Errichtung des Proſeminars daſelbſt 1852.
Il. 1906, 51. Erſter Spatenſtich zum neuen Ge⸗
bäude Luth. 60. 359.
Anm. a. Noch war die Synode nicht gegründet, ſo
waren ſchon zwei Prophetenſchulen ins Leben ge⸗
rufen worden.
Anm. b. Beide Lehranſtalten wurden der Synode
übergeben. die zu Fort Wayne 1847 und die zu
Perry County 1850.
2. St. Louis. Die Anſtalt zu Perry Countw
hatte 1850 9 Zöglinge und wurde nach St. Louis
verleat. Aufruf zum Bau Luth. 6. 27— 29. Ein⸗
weihung 1850 Luth. 6. 179. Il. 1906. 47. Das
nene Seminar: Beſchreibung und Einweihung Luth.
38. 65. 66. 39, 137—142. Der Anbau Luth.
63, 358. 326.
3. Gründung des Lehrer ſeminars in Fort Wayne 1857 Il. 1906, 51, in dieſem Lande damals etwas ganz neues Schulb. 42, 258.
4. 1860 wurde das Predigerſeminar mit dem Proſeminar von Fort Wayne nach St. Louis verlegt und das Gymnaſium von St. Louis nach Fort Wayne.
5. Addiſon. Das Lehrerſeminar wurde 1864 von Fort Wayne nach Addiſon verlegt. Rede bei der Einweihung Schulb. 42, 257. Entſtehungsgeſchichte Schulb. 24, 260—264.
6. Springfield. Das praktiſche Seminar mit dem Proſeminar wurde nach Springfield ver⸗m legt, letzteres 1874, erſteres 1875.
Anm. Wir haben eine theoretiſche und eine praktiſche Anſtalt, aber beide arbeiten in einem Geiſt und Sinn. Von welchem Segen iſt auch das praktiſche Seminar geweſen! Il. 1906, 56.
7. Milwaukee. 1881. Luth. 62, 40. 191. 192. 218. ö
8. Concordia, Mo. 1884. Luth. 54, 76. 62, 43. Einweihung des neuen Lehrgebäudes Luth. 63, 182.
9. Bronxville, N. Y. 1881. Jubiläum Luth. 62, 237. 43. Einweihung des neuen Gebäudes Luth. 65, 388. 326. 102.
10. St. Paul. 1893. Luth. 54, 101. 62, 41. 42.
11. Seward, Neb. 1894. Einweihung des neuen Gebäudes Luth. 63, 371. 372.
12. Portland, Ore. 1905. Luth. 61, 310. 64, 77. 78. 63, 310. 62, 45.
13. Oakland, Cal. Luth. 62, 312. 45.
14. New Orleans. Luth. 62, 44. 45.
15. Winfield, Kan. Luth. 65, 132.
Anm. a. Aus einer Anſtalt ſind im Laufe der Zeit
viele geworden. Süd. 97, 35. 36. Gott hat uns reich
geſegnet, das iſt Gottes Gnade. Wis. 1907, 45. 46.
Und wie viel beſſer ſind unſere Anſtalten gegen früher!
W. 88, 6. 7. ͤ
Anm. b. Aus beiden Predigerſeminaren ſind in 419
Jahren 2583 Paſtoren ausgegangen. Luth. 62, 223.
Welch ein Segen! über Schülerzahl 1890 Luth. 46.
177. 1902 Luth. 58, 295. 1903 Luth. 59, 294. 1904
Luth. 60, 309. 310. 1905 Luth. 61, 310. 1906 Luth.
62, 342. 326. 1907 Luth. 63, 309. 310. 1908 Luth.
64 No. 19. 1909 Luth. 65, 326. 293. 294. 1910 Luth.
66. 302.
- Jo. 1906, 42
- Il. 1906, 27—29
margin
- Luth. 30, 146
margin
- Luth. 30, 146. 258
margin
- Luth. 30, 146. 258. 259
margin
- Il. 1906, 29
margin
- Il. 1907, 63
margin
- Il. 1906, 29
margin
- Il. 1906, 29. 43
margin
- Il. 1906, 29. 43. 264
margin
- Il. 1906, 30
margin
- Schulbl. 24, 259
margin
- Schulbl. 24, 259. 32
margin
- Il. 1906. 31
margin
- Schulbl. 24, 259
margin
- Schulbl. 24, 259. 260
margin
- Jo. 1906, 44
margin
- Il. 1906, 19
margin
- Luth. 62, 218
margin
- Il. 1906, 31
margin
- Il. 97, 50
- Luth. 65, 294
- Luth. 65, 294.
1
- Il. 1906, 51
- Luth. 60. 359
- Luth. 6. 27— 29
- Luth. 6. 179
- Il. 1906. 47
- Luth.
38. 65
- Luth.
38. 65. 66
- Luth.
38. 65. 66. 39, 137—142
- Luth.
63, 358
- Luth.
63, 358. 326
- Min. 89, 12
margin
- Schulbl. 24, 257
margin
- Schulbl. 24, 257. 258
margin
- Il. 1906, 27
margin
- Il. 1906, 32
margin
- Il. 1906, 32. 33
margin
- Il. 1906, 33
margin
- Wis. 1904, 34
margin
- Min. 89, 12
margin
- Il. 1906, 34
margin
- Min. 89, 12
margin
- Il. 1906, 34
margin
- Il. 1906, 34. 35
margin
- Bro. 324
margin
- Il. 1906, 36
margin
- Luth. 62, 218
margin
- Il. 1906, 37
margin
- Syn. 79, 25
margin
- Syn. 79, 25. 26
margin
- Luth. 45, 93
margin
- Luth. 45, 93. 61, 193
margin
- Luth. 45, 93. 61, 193. 62, 218
margin
- Luth. 45, 93. 61, 193. 62, 218. 33
margin
- Luth. 45, 93. 61, 193. 62, 218. 33. 34
margin
- Luth. 45, 93. 61, 193. 62, 218. 33. 34. 54, 11
margin
- Luth. 45, 93. 61, 193. 62, 218. 33. 34. 54, 11. 49, 172
margin
- At. 1909, 9
margin
- Il. 1906, 41
margin
- Il. 1906, 41. 42
margin
- Luth. 54, 11
margin
- Luth. 54, 11. 12
margin
- Luth. 54, 11. 12. 62, 38
margin
- Luth. 54, 11. 12. 62, 38. 39
margin
- Il. 1906, 42
margin
- Il. 1906, 42. 43
margin
- Il. 1906, 42. 43. 45
margin
- Il. 1906, 41
margin
- Il. 1906. 47
margin
- Il. 1906. 47. 48
margin
- Luth. 62, 34
margin
- Luth. 62, 34. 35
margin
- Luth. 62, 34. 35. 55, 91
margin
- Luth. 62, 34. 35. 55, 91. 16, 161
margin
- Il. 1906, 51
- Il. 1906, 51, i
- Schulb. 42, 258
- Schulb. 42, 258.
4
- Schulb. 42, 257
- Schulb. 24, 260—264
- Schulb. 24, 260—264.
6
- Il. 1906, 56
- Il. 1906, 56.
7
- Luth. 62, 40
- Luth. 62, 40. 191
- Luth. 62, 40. 191. 192
- Luth. 62, 40. 191. 192. 218
- Luth. 54, 76
- Luth. 54, 76. 62, 43
- Luth. 63, 182
- Luth. 63, 182.
9
- Luth. 62, 237
- Luth. 62, 237. 43
- Luth. 65, 388
- Luth. 65, 388. 326
- Luth. 65, 388. 326. 102
- Luth. 65, 388. 326. 102.
10
- Luth. 54, 101
- Luth. 54, 101. 62, 41
- Luth. 54, 101. 62, 41. 42
- Luth. 54, 101. 62, 41. 42.
11
- Luth. 63, 371
- Luth. 63, 371. 372
- Luth. 63, 371. 372.
12
- Luth. 61, 310
- Luth. 61, 310. 64, 77
- Luth. 61, 310. 64, 77. 78
- Luth. 61, 310. 64, 77. 78. 63, 310
- Luth. 61, 310. 64, 77. 78. 63, 310. 62, 45
- Luth. 61, 310. 64, 77. 78. 63, 310. 62, 45.
13
- Luth. 61, 310. 64, 77. 78. 63, 310. 62, 45.
13. O
- Luth. 62, 312
- Luth. 62, 312. 45
- Luth. 62, 312. 45.
14
- Luth. 62, 44
- Luth. 62, 44. 45
- Luth. 62, 44. 45.
15
- Luth. 65, 132
- Süd. 97, 35
- Süd. 97, 35. 36
- Wis. 1907, 45
- Wis. 1907, 45. 46
- W. 88, 6
- W. 88, 6. 7
- Luth. 62, 223
- Luth. 46.
177
- Luth. 58, 295
- Luth. 59, 294
- Luth. 60, 309
- Luth. 60, 309. 310
- Luth. 61, 310
- Luth.
62, 342
- Luth.
62, 342. 326
- Luth. 63, 309
- Luth. 63, 309. 310
- Luth.
64
- Luth. 65, 326
- Luth. 65, 326. 293
- Luth. 65, 326. 293. 294
- Luth.
66. 302
- Il. 1906, 52
margin
- Il. 1906, 53
margin
- Schulbl. 20, 148
margin
- Schulbl. 20, 148. 37, 34
margin
- Luth. 62, 37
margin
- Luth. 62, 37. 54, 82—84
margin
- Il. 1906, 53
margin
- Luth. 62, 35
margin
- Luth. 62, 35. 36
margin
- Il. 1906, 55
margin
- Il. 1906, 55. 58
margin
- Luth. 54, 30
margin
- Luth. 54, 30. 31
margin
- Luth. 64, 222
margin
- Luth. 64, 222. 223
margin
- Luth. 54, 60
margin
- Luth. 62, 43
margin
- Luth. 62, 43. 44
margin
- Luth. 62, 43. 44. 54, 119
margin
- Ma. 30, 67
margin
- Ma. 30, 67. 139
margin
- Schulbl. 24,
- Jo. 1906,
- Schulbl. 24, 1906, 30. 2
- Schulbl. 24, 1906, 30.
- Neb. 1894. Einweihung de
- No. 19. 1909
- Luth. 39,
vol b, printed page
917–919 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0998
2.
—
2. Lehranſtalten ſind nötig zur Ausbildung von Pre⸗
digern und Lehrern. Gott ſendet die Prediger nicht fer⸗
tig vom Himmel herunter, ſie wachſen auch nicht auf den
Bäumen. Woher ſollen wir ſie nehmen, wenn wir ſie
nicht ausbilden?
Anm. a. Andere Weiſen der Ausbildung können wir
nicht befolgen.
1. Das Licenzweſen, da jemand auf Probe an⸗
geſtellt wird, iſt eine unapoſtoliſche Ordnung. 1
Tim. 3, 10.
2. Jünglinge an ſtehende Prediger zu verweiſen
zur Ausbildung (wie Eliſa an Elias Il. 1904. 54.
55) iſt in der erſten lutheriſchen Kirche dieſes Landes
bereits verſucht worden (Gräbner, Geſchichte 530),
aber der damalige Notzuſtand bewies, daß die Kirche
auf dieſe Weiſe nicht genug Prediger ausbilden
kann.
3. Wir können unſere Prediger auch nicht von
anderen Seminarien, in welchen die Lehre nicht rein
gelehrt wird, beziehen. Wir müſſen lbutheri⸗
ſchiee Anſtalten haben.
Anm. b. Lehranſtalten abſchaffen, hieße die Lebens⸗
ader der Kirche unterbinden.
Anm. c. Ein ſchlagfertiges Heer läßt ſich nicht aus
dem Boden ſtampfen. Dazu iſt ein trefflich geſchultes
Offizierkorps nöthig.
Anm. d. Die Lehranſtalten geben uns auch die Ge⸗
währ für die Rechtgläubigkeit. Tüchtigkeit und chriſt⸗
lichen Wandel der zukünftigen Diener. Die Jünglinge
werden Jahre lang unterrichtet und bewacht.
Anm. e. Das Material für unſere Prediger- und
Lehrerſeminare müſſen wir beziehen
1. aus unſeren Colleges, Gymnaſien,
2. aus unſern Gemeindeſchulen.
Antitheſe. Manche Schwärmer halten die Aus⸗
Durch die Bekehrung werde der Menſch geſchickt zum
redigtamt. — Man ſoll aber nicht in ſchwärmeriſcher
Weiſe hoffen, daß Gott ſeine Kirche ohne Mittel erbal—
ten werde.
- Wis. 1907, 39
margin
- Wis. 1907, 39. 42
margin
- Wis. 1907, 39. 42. 44
margin
- Neb. 1906, 48
margin
- Ka. 88, 41
margin
- Il. 1906, 23
margin
- Il. 1906, 23. 24
margin
- Theol. 10, 39
margin
- Luth. 61, 194
margin
- Il. 1904. 54
- Il. 1904. 54.
55
- Il. 1906, 63
margin
- Il. 1906, 25
margin
- Il. 1906, 25. 26
margin
- Syn. 79, 25
margin
- Il. 1906, 76
margin
- Il. 1906, 76. 78
margin
- Wis. 1907, 42
margin
- Wis. 1907, 42
margin
- Wis. 1907, 42. 43
margin
- Il. 1906. 58
margin
- Il. 1906. 58. 62
margin
- Il. 1906. 58. 62. 64
margin
- Il. 1906. 58. 62. 64. 65
margin
- Ma. 30, 68
margin
- Schulbl. 24, 265
margin
- Syn. 79, 26
margin
- Il. 1906, 24
margin
vol b, printed page
919–920 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n1000
3.
—
3. Chriſten ſollen für die Ausbildung von Lehrern
und Predigern Sorge tragen und darum Lehranſtalten
gründen und pflegen. Dazu ſoll ſie bewegen nicht bloß
die Liebe zn Gott und ſeinem Wort, ſondern auch
a. die Liebe zuihren Kindern. Wer wird
ſie lehren, wenn ſie groß ſind. wenn wir nicht beizeiten
fiir Prediger ſoraen? Wie können Eltern nach dem 4.
Gebot für ihre Kinder ſorgen, wenn ſie das Predigtamt
laſſen untergeben
Anm. Mir ſollen für unſere Nachkommen eine Mut⸗
ter ſein, aleichwie die Kirche unſere Mutter iſt:
b. die Liebe zu unſern Nächſten. Mit Aus⸗-
ſondung von Arbeitern tun wir das vornehmſte Werk
chriſtlicher Varmherziakeit.
Anm. a. Wo ſollen wir die Prediger hernehmen für
dio Miſſionsarbeit? Unſere Lehranſtalten. auch das
Schullehrerſeminar, ſtehen im Dienſte der Miſſion. Anm. b. Es ſind mancherlei Dinge notwendia. z3. V.
Waiſenhäuſoer, Hoſpitäler u. ſ. w. Wir wirtſchaften
aber übel, wenn wir Wobltätigkeit ins Zentrum rücken
Und dadurch die Pflege der Lehranſtalten aus den Augen
verlieren. Leibliche Not iſt nicht die größte Not der
Menſchen;
c. die Strafe, die über uns hereinbricht, wenn
wir unſere Pflicht verſäumen. Gott wird die Seelen
der Nachkommen, die durch uns hätten gerettet werden
können, wenn wir nur dafür geſorgt hätten, von uns
fordern.
Anm. a. Verſäumen wir unſere Pflicht, dann ſieht
es mit Verkündigung des Evangeliums traurig aus,
dann vergeſſen wir den himmliſchen Beruf über dem ir—
diſchen. W. 1900, 28.
Anm. b. Da eine Gemeinde ſolches Werk nicht al—
lein ausführen kann, müſſen viele Gemeinden zuſam⸗—
mengehen. Ausbildung von Predigern gehört mit zu den Zwecken, um welcher willen ſich eine Synode bil⸗— det.
Anm. c. An dieſem Werke ſoll jede Gemeinde an ihrem Teil mit beitragen.
- Bra. 1905, 66—68
margin
- Süd. 91. 40
margin
- W. 88, 6
margin
- W. 88, 6. 7
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- Il. 97, 69
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- Il. 97, 69. 70
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- Min. 89, 11
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- Min. 89, 11. 12
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- Jo. 79, 116
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- Jo. 79, 116. 117
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- Luth. 61. 194
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- Luth. 61. 194. 195
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- Ma. 26. 306
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- Ma. 26. 306. 307
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- Ma. 26. 306. 307. 30
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- Ma. 26. 306. 307. 30., 68
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- Wis. 1904, 37
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- W. 1900, 28
- Wis. 1904, 36
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- Ka. 88, 41
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- Wis. 1904, 36
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- Wis. 1907, 44
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- Wis. 1907, 44. 45
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vol b, printed page
920–921 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n1001
4.
—
4. Wir bedürfen unſere Lehranſtalten nicht bloß zur Ausbildung der Prediger und Lehrer, ſondern für höhere Ausbildung überhaupt. ů
Anm. a. Die Hochſchulen des Staates ſind meiſt vom Unglauben durchdrungen, der Geiſt der Rohheit und fleiſchlichen Freiheit, der Unabhängigkeit greift immer weiter um ſich. Dazu kommen noch Fraternities and Sororities.“ Luth. 66, 286. S. Loge.
Anm. b. Schüler, welche ſolche Anſtalten beſuchen, gehen unſerer Kirche meiſt verloren.
Anm. c. Welchen Vorzug haben unſere Anſtalten vor jenen!
Anm. d. Wahre Bildung beſteht nicht darin, daß man in allerlei Wiſſenſchaften unterrichtet ſei, ſie hat es nicht bloß mit dem Kopfe, ſondern auch mit dem Herzen zu tun.
- Luth. 66, 286
- Theol. 10, 34
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- Theol. 10, 34. 40
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- Luth. 59, 227
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- Luth. 59, 227. 54, 131
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- Luth. 59, 227. 54, 131. 55, 5
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- Luth. 59, 263
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- Luth. 59, 263. 64, 287
margin
- Luth. 59, 263. 64, 287. 286
margin
- Wis. 1907, 47
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- Wis. 1907, 47. 48
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- Süd. 97, 36
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- Luth. 59, 263
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- Luth. 59, 225
margin
- Luth. 59, 225. 52, 224
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- Luth. 59, 225
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- Luth. 59, 225. 226
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921 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n1002
5.
Beſchaffenheit einer chriſtlichen Anſtalt
5. Beſchaffenheit einer chriſtlichen Anſtalt. Unſere Lehranſtalten ſollen in einem chriſtlichen Sinn und Geiſt geführt werden. Dazu gehört,
a. daß die Glieder des Lehrerkollegiums in einem Sinn und Glauben zuſammen arbeiten;
b. daß in den Anſtalten Gottes Wort gelehrt wird. Sie ſollen der Ehre Gottes und der Seligmachung er— löſter Sünder gewidmet ſein.
Einwand. Wo bleibt da die Wiſſenſchaft und die Freiheit?
c. daß die Zöglinge zum Herrn erzogen werden. Eph. 3, 19: Chriſtum lieb haben, iſt viel beſſer denn alles Wiſſen;
d. daß die Zucht auf der Anſtalt eine chriſtliche ſei, nicht geſetzlich, ſondern evangeliſch. Wis. Syn. 1906, 51. — Wie traurig ſah es in dieſem Stück vor der Reformation aus! Il. 1906, 71—73.
Anm. a. Von der Beſchaffenheit der Lehranſtalten
hängt Wohl und Wehe der Kirche, Blüte und Verfall. Wachstum und Gedeihen ab. Entweder ſind ſie die erſten Werkſtätten des Geiſtes zur Erbauung der Kirche oder die erſten Werkſtätten Satans zur Niederreißung derſelben. ö
Anm. d. Die Schüler ſind ein Abbild der Lehrer. Wie der Hirt, ſo die Herde.
- Wis. Syn. 1906, 51
- Il. 1906, 71—73
- Wis. 1907, 46
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- Luth. 63, 353
margin
- Luth. 63, 353. 39, 137
margin
- Luth. 63, 353. 39, 137. 138
margin
- Luth. 63, 355
margin
- Luth. 63, 355. 354
margin
- Luth. 38, 34
margin
- Il. 1906, 71
margin
- Il. 1906, 71. 73
margin
- Il. 1906, 71. 73. 71
margin
- Wis. 1904, 34
margin
- Wis. 1904, 34. 35
margin
- Bro. 551
margin
- Luth. 45. 93
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- Schulbl. 20, 155
margin
- Il. 1906, 22
margin
- Il. 1906, 85
margin
- Luth. 59, 226
margin
- Mit. 92, 9
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921–922 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n1002
6.
—
6. Die Unterrichtsfächer in unſern Anſtalten ſind vornehmlich
a. Religionsunterricht. Wichtigkeit desſelben: Hier wird bei den Studenten der Grund gelegt für ihre Glaubensſtellung, welche ſie ſpäter einnehmen.
Anm. a. Die Zahl der Religionsſtunden muß eine genügende ſein. — Der Religionsunterricht muß in Beziehung zu allen Lehrgegenſtänden geſetzt werden.
Anm. b. Iſt das Haus eine Stätte, da der Geiſt Gottes wohnt, ſo baut der Religionslehrer nur weiter auf dem ſchon gelegten Grunde.
Anm. c. Ein Religionslehrer auf dem Gymnaſium muß theologiſch gebildet ſein; auch iſt es für die Studenten nicht nachteilig, wenn er als Hilfsprediger mittätig ſein kann;
b. Sprachen. „So lieb nun, als uns das Evangelium iſt, ſo hart laßt uns über den Sprachen halten. Es iſt gewiß, wo nicht die Sprachen bleiben, da muß zuletzt die Kirche untergehen.“ Luther.
1. Sprachkenntnis iſt nötig zum beſſeren
Schriftverſtändnis. Wir bedürfen ſolcher Predi⸗
ger, die die Sprachen kennen.
2. Unſere Paſtoren kommen mit Leuten aus al⸗
len Bildungsſtufen zuſammen, ſie bedürfen darum
einer allgemeinen Bildung.
Anm. a. Alles, was auf unſeren Anſtalten getrieben wird, auch weltliche Wiſſenſchaft, ſoll in chriſtlichem
Sinn und Geiſt getrieben werden, es muß alles dem herrlichen Beruf der Seelenrettung dienen.
Anm. b. Es werden heidniſche Schriftſteller, deutſche und enaliſche Klaſſiker geleſen, aber alles Verkehrte darin nach Gottes Wort zurecht geſtellt.
Anm. c. Es gibt genug Hochſchulen, wo man die alten Sprachen lernen kann, aber ſie ſind vom Unglauben durchdrungen.
- Quart. 2, 244—254
margin
- Quart. 188
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- Quart. 188. 186
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- Quart. 188. 186. 2
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- Quart. 195
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- Quart. 195. 2
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- Quart. 195. 2 2
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- Quart. 2, 193
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- Quart. 2, 193. 195
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- Luth. 59, 227
margin
- Syn. 79, 26
margin
- Il. 1906, 57
margin
- Allg. 74, 31
margin
- Luth. 6. 29
margin
- Quart. 2, 182
margin
- Quart. 2, 182. 183
margin
- Syn. 79, 26
margin
- Ma. 26, 308
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- Ma. 26, 308. 309
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- Theol. 10, 41
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- Bro. 351
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- Luth. 38, 33
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- Il. 1906, 68
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- Il. 1906, 68. 70
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- Il. 1906, 68. 70. 71
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- Luth. 59, 226
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- Luth. 59, 226. 69
margin
- Luth. 59, 226. 69. 70
margin
- Ma. 26, 309
margin
- Il. 1906,
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922 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n1003
7.
Unſere Anſtalten ſind wahre Prophetenſchulen
7. Unſere Anſtalten ſind wahre Prophetenſchulen. In ihnen herrſcht Gottes Wort. Die Profeſſoren unterrich— ten im rechten Glauben und Bekenntnis.
Anm. a. Freilich kommen hier und da auch Ärger— niſſe vor. In einem noch ſo ſorgfältig gepflegten Gar— ten zeigt ſich Unkraut. Der Geiſt der Freiheit, dem die
ſtraffe Zucht nicht mehr behagt, klopft auch an die Tore unſerer Anſtalt.
Anm. b. Wir müſſen zuſehen, daß nicht der Geiſt des Wiſſensdünkels erzeugt und genährt wird.
Anm. c. Aber man vergleiche unſere Schulen mit
den deutſchen Univerſitäten, die ein deutſcher Paſtor
Satansſchulen nannte, was für ein Unterſchied!
8. Die Sorge für Lehranſtalten ſollen ſich alle Chri-
ſten angelegen ſein laſſen. Dazu gehört
a. daß wir ſo viel Anſtalten errichten, als wir nötig
haben. Wir müſſen ſo viel Prediger und Lehrer aus—
bilden, als wir brauchen;
Anm. a. Es ſind nicht genug Kandidaten, wenn bei
der Verteilung die eingelaufenen Berufe gerade gedeckt
ſind. Der Farmer hat noch nicht genug Kartoffeln,
der bloß für den Herbſt genug hat.
Anm. b. Klagt und zürnt ein Landmann, wenn der
Ernteſegen ſo groß iſt, daß er ſeine alten Scheunen ab⸗
brechen und größere bauen muß?
Anm. c. Da bei uns die Schüler in den Anſtalten
wohnen, müſſen viele Gebäude errichtet werden, Wohn⸗,
Schlaf⸗, Wirtſchaftsgebäude.
Anm. d. Die Synode ſoll darauf ſehen, daß ſie
1. zweckentſprechend und geſund ſind. Pracht⸗
bauten brauchen es nicht zu ſein;
2. daß ſie mit den nötigen Lehrmitteln, z. B.
Bibliotheken u. ſ. w., verſehen ſind.
Anm. e. Einwand. Man ſollte nicht an ſo vie—
len Orten Anſtalten errichten, ſondern etliche von den
beſtehenden erweitern. — Hätten wir bloß zwei Gym⸗
naſien, ſo würden wir nicht die nötigen Schüler gewin⸗
nen können wegen der weiten Entfernung für viele.
Eine zu große Schülerzahl gereicht der Anſtalt nicht
zum Segen. Zucht und Disziplin muß darunter leiden; b. daß wir die Gebäude in gutem Zuſtand erhalten: c. daß wir die Anſtalten mit tüchtigen Lehrern und
Profeſſoren verſehen. Wir müſſen die beſten aus⸗
ſuchen, damit unſere Anſtalten up-tocdlate, second to
none“ ſind: Anforderungen an einen Profeſſor (nicht
allein an einen theologiſchen, ſondern auch an einen
Gymnaſiallehrer) ſind
1. daß das Chriſtentum in ihnen lebendig iſt,
2. daß ſie im Glauben der Kirche recht gegrün⸗
det ſind,
3. daß ſie nicht bloß rechtgläubig ſind und das
nötige Wiſſen haben, ſondern auch pädagogiſches
Geſchick beſitzen;
Anm. a. Welch eine verantwortungsvolle Stellung
nehmen unſere Profeſſoren ein! Wie viel Schaden kann
angerichtet werden, wenn unwürdige, unfähige Perſonen
in dieſe Amter kommen!
1. Sie ſollen unſere Knaben zum Herrn hinwei⸗
ſen Luth. 38. 33. 34, zu Seelenrettern erziehen
Bro. 351, ſie ſo tüchtig wie möglich und wahrhaft
chriſtlich erziehen.
2. Ihnen übergeben wir unſere teuerſten
Schätze. Sie ſollen für unſere Söhne Vater und
Mutter ſein. Brief einer Mutter Luth. 65, 326. Anm. b. Auch das Amt der Profeſſoren iſt ein gött—
liches Amt. ein Zweigamt des Amtes, das Chriſtus ſei—
ner Kirche gegeben hat;
d. daß wir für den Lebensunterhalt der Profeſſoren
ſorgen, damit ſie nicht mit Nahrungsſorgen zu kämpfen
haben;
e. daß wir die Anſtalten mit Studenten fül⸗
len. Die Schülerzahl muß mit dem Wachstum der
Synode Schritt halten. Il. 1906, 96. Kluge Gärtner
pflanzen beizeiten junge Bäume, damit, wenn alte aus⸗
ſterben, Erſatz dafür da iſt. Schulbl. 41, 217.
Anm. a. Der Mangel an Paſtoren iſt immer noch
groß. Viele Gemeinden berufen vergeblich. Wie man⸗
cher Vikar wird vom Seminar abgeſchickt, um Breſchen
in Zions Mauern notdürftig auszubeſſern.
Anm. b. Eltern ſollen bereit ſein, ihren Sohn her⸗
zugeben, wenn er Luſt und Gaben dazu hat. Wenn du
nicht tun willſt, jener auch nicht, wo bleibt dann das
Predigtamt?
Anm. c. Zwar iſt es ein ſchweres Opfer, aber wir
ſollen es mit Freuden bringen.
1. Das Predigtamt und Lehreramt iſt ein herrliches Amt;
2. Willſt du deinen Knaben lieber zu Haus be—halten um irdiſcher Vorteile willen und die Ernte des Herrn verderben laſſen?
3. Wie können wir Gott beſſer danken für die Wohltaten, mit denen er uns überſchüttet hat?
J. Gibſt du deinen Sohn her, dann gibſt du der Kirche nicht einen Rock, ſtifteſt auch kein Kloſter, ſondern tuſt etwas viel größeres, du gibſt einen Diener Gottes, der vielen zum Himmel helfen kann.
5. Gibſt du deinen Sohn nicht her, obwohl du kannſt, wie kann Gott dich ſtrafen! Wie willſt du das am jüngſten Tag verantworten!
Anm. d. Lehranſtalten ſind keine Reformſchulen. Nur
fromme Knaben ſoll man aufs College ſchicken.
Anm. e. In Bezug auf Luſt oder Unluſt der Knaben
zum Studieren iſt zu merken:
1. Haben Kinder Luſt dazu, ſo ſoll man die Willigkeit nicht dämpfen und ſie nicht vom Studium abhalten.
2. Haben Kinder, die ſchon auf dem College ſind. keine rechte Luſt, ſo gebe man nicht gleich nach. Mancher, der das Gymnaſium verlaſſen hat, hat es ſpäter bereut. Die Zeit, wo einer ſagen kann, ob er Luſt hat zum Predigtamt, iſt erſt in St. Louis.
3. Es wäre verkehrt. einen Sohn, der abſolut keine Neigung und Willigkeit zum Predigtamt hat dazu zu zwingen. Das Amt erfordert willige Her zen. Eltern können ſich in Bezug auf ihre Kinder irren.
4. Die Neigung zu dieſem Berufe muß von den
Vätern und Müttern in Chriſtenhäuſern erweckt
werden.
Anm. f. Das Studium der Söhne ſoll man nicht von Jahr zu Jahr hinausſchieben. In der Zwiſchenzeit verlieren ſie auch Kraft, Fröhlichkeit und Friſche zum Ler nen.
Einwand 1. Mein Sohn möchte auf dem College verdorben werden. — Das geſchieht ja manchmal, aber er kann auch in des Teufels Stricke geraten, wenn mar. ihn zu Haus behält. Das muß man Gott befehlen.
Finwand 2. — Ich würde ihn gern hergeben, wenn ich nur die Koſten tragen könnte. — Laß dich nicht entmutigen. Weg hat er allerwegen.
Anm. g. Brief eines Vaters an ſeinen Sohn, der ſtudieren will Luth. 64, 287;
f. daß wir, wenn wir ſelbſt keine Söhne aufs College ſchicken können, arme Studenten unter⸗
ſt ützen. Luth. 55. 150.
Anm. a. Man ſoll nicht denken, wer ſeine Kinder ſtudieren laſſen will, mag ſelbſt bezahlen. Prediger auszubilden iſt Pflicht aller Chriſten. Zur Erhaltung armer Studenten beitragen, iſt kein Almoſen.
Anm. b. Man ſoll ſich nicht entmiutigen laſſen, wenn einmal einer, der unterſtützt worden iſt, kein Paſtor wvird.
Anm. c. Was haben unſer“ Gemeinden in Fort Wayne alle dieſe Jahre hindurch an unſern Studenten getan!
g. daß wir die Lehranſtalten mit Geld unterſt ützen. Jeder Haushalt koſtet Geld. 8100 000 alle drei Jahre wird vermutlich immer nöttg ſein, unſere Gebäude im Stand zu erhalten. Große Opfer werden gefordert, aber ſie ſind nicht zu groß Il. 1906, 103. 104.
Anm. a. Dieſe Opfer ſind die nötig'ten und — verſprechen den meiſten Segen.
Anm. b. Wenn Glaubensbeüder durch ſchlechte Ernte leiden müſſen, wenn Waiſenkinder ir Not ſind, ſpringen die Brüder herbei, aber iſt der Schaden an Mangel an Arbeitern auf dem Gebiete der Miſſion nicht viel grö— ßꝛer?
Anm. c. Bloß für die Anſtalten beten, iſt nicht ge— nug. Was würde man von einem Landmann halten, der um reiche Ernte bittet, aber keine Hand an den Pflug legt. Auch hier heißt es: Bete und arbeite.
Anm. d. Unſere Lehranſtalten ſind Denkmäler der Liebe. Kein Millionär hat ſie zum Geſchenk gemacht fein Fürſt hat Steuern aufgelegt, kein Nicht-Lutheraner iſt angeſprochen worden.
Ammn. e. Wir ſollen immer daran denken, daß es
- Il. 1906, 65
margin
- Il. 1906, 65. 66
margin
- Ma. 26. 307—309
margin
- Süd. 97, 36
margin
- Il. 1906, 75
margin
- Wis. 1907, 48
margin
- Wis. 1901, 35
margin
- Bro. 552
margin
- Il. 92, 46
margin
- Luth. 38. 33
- Bro. 351
- Luth. 65, 326
- Il. 1906, 90
margin
- Il. 1906, 92
margin
- Luth. 39, 139
margin
- Il. 1906, 93
margin
- Il. 1906, 94
margin
- Il. 1906, 94
margin
- Il. 1906, 94. 95
margin
- Il. 1906, 92
margin
- Il. 1906, 92. 93
margin
- Ma. 26, 313
margin
- Theol. 10, 41
margin
- Quart. 2, 185
margin
- Quart. 2, 190
margin
- Il. 1906, 101
margin
- Wis. 1907, 47
margin
- Schulbl. 20, 155
margin
- Schulbl. 20, 155. 156
margin
- Il. 92, 46
margin
- Bro. 349
margin
- Bro. 349. 350
margin
- Il. 1906, 96
- Schulbl. 41, 217
- Il. 1906, 102
margin
- Min. 89, 11
margin
- Mit. 92, 9
margin
- Neb. 1906, 48
margin
- Schulbl. 20, 154
margin
- Schulbl. 20, 154. 155
margin
- Luth. 65, 69
margin
- Luth. 65, 69. 49, 131
margin
- Ka. 1904, 7
margin
- Il. 1906, 91
margin
- Luth. 55, 169
margin
- Luth. 55, 169. 60, 215
margin
- Luth. 55, 169. 60, 215. 61, 199
margin
- Il. 92, 45
margin
- Ka. 88, 42
margin
- Ka. 88, 42. 69
margin
- Ka. 88, 42. 69. 70
margin
- Il. 1906, 97
margin
- Theol. 10, 40
margin
- Ma. 26, 312
margin
- Wis. 1904, 36
margin
- Proc. 97, 23
margin
- Ka. 88, 42
margin
- Min. 86, 10
margin
- Schulbl. 3, 335
margin
- Schulbl. 3, 335. 20, 155
margin
- Il. 1904, 55
margin
- Il. 1904, 55
margin
- Il. 1904, 55. 56
margin
- Il. 1904, 55. 56. 58
margin
- Il. 1904, 55. 56. 58. IIl
margin
- Luth. 61. 326
margin
- Luth. 64, 287
- Luth. 55. 150
- Große O
- Il. 1906, 103
- Il. 1906, 103. 104
- Il. 1904, 55
margin
- Il. 92, 45
margin
- Ma. 26, 312
margin
- Ma. 26, 312
margin
- Ma. 26, 312. 318
margin
- Theol. 10, 41
margin
- Ka. 1904, 8
margin
- Il. 97, 70
margin
- Neb. 1906, 48
margin
- Schulbl. 20, 155
margin
- Luth. 59, 230
margin
- Wis. 1904, 37
margin
- Bra. 1905, 68
margin
- Süd. 91, 40
margin
- Ma. 26, 313
margin
- Theol. 10, 42
margin
- At. 1909, 8
margin
- Neb. 1906, 48
margin
- Ma. 30. 68
margin
- Ma. 30. 68. 69
margin
- Schulbl. 41, 217
margin
- Proc. 97, 22
margin
- Proc. 97, 22. 24
margin
- Bro. 553
margin
- Wis. 1904. 35
margin
- Il. 1906, 103
margin
- Allg. 74, 16
margin
- Ka. 1904, 8
margin
- Ma. 26, 311
margin
- Luth. 61
margin
- Luth. 39, 139
margin
- Wis. 1901, 35
margin
- Luth. 62, 217
margin
- Luth. 65,
- Il. 97 50. 51. Mis. 97.
- Ma. ⸗0, 69.
vol b, printed page
922–925 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n1003