—
Jugend.
Eine wohlgegründete wahrhaft lutheriſche Gemeinde beweiſt ſich als ſorgſame
geiſtliche Mutter ihrer heranwachſenden Jugend. Wis. 89. Die Sorge des Paſtors
für die konfirmierte Jugend ſeiner Gemeinde. Ma. 25, 122—127. 157—160. 189—192. 277 288. 311—316. 377 —384. Jugendfreuden Luth. 64, 217—219.
Konfirmandenabende. Ma. 32, 189—192. Our Voung People. Theol. 3, 204 bis 214. Proc. 97, 31—34.
Abkürzung:
Trak. -Traktat. Die Notwendigkeit und 20. 2 Ausführung der Ar⸗
beit an der konfirmierten Jugend. — Aug. Brunn.
Abriß.
Die Jugend ſoll ein gottſeliges Leben führen. § 1. Jugend, der Sünde ge—
weiht. § 2. Klagen über die Jugend. § 3. Woran liegt die Schuld? § 4. Wa⸗
rum wir uns mit Fleiß der Jugend annehmen ſollen. § 5. Das einzige Mittel. 8 6.
Des Paſtors. § 8. Der Gemeinde. § 9. Der Synode.
§ 10. Einzelne Stücke. § 11. Arbeit an der Jugend iſt ſchwer. § 12.
Jugend.
1. Auch die Ingend ſoll ein chriſtliches, gottſeliges Le⸗
ben führen.
a. Gott fordert von der Jugend Frömmigkeit. Die Forderungen der Gebote gelten ſowohl dem Greis als
der Jugend. Auch die Jugend ſoll ihre Seligkeit ſchaf⸗
fen durch den Glauben. — Gott aber richtet ſeine Forderungen auch direkt an die Jugend. Pred. 12. 1: Gedenke an deinen Schöpfer in deiner Jugend. Pſ. 119. 9: Wie wird ein Jüngling ſeinen Weg u. ſ. w.? Pred. 11, 9: Freue dich, Jüngling, in deiner Jugend u. ſ. w.
b. Auch die Jugendjahre werden in Gottes Gericht ge— rechnet. — Warum mußte Chriſtus nicht bloß ein Menſch, ſondern gerade ein Kind, Knabe, Jüngling werden? Weil auch die Jugend um ihrer Jugendſünden willen ewig verloren wäre, hätte nicht der Heiland den Schaden durch ſeine Jugend wieder gut gemacht.
c. Gott will unſer ganzes Leben, nicht nur die Heſe
des Alters, die verwelkten Blätter des Herbſtes. ſondern
auch die friſchen Blüten und Knoſpen des Frühlings un⸗
ſeres Lebens. Wie viele wollen die Jugend dem Teufel und die letzten alten Tage Gott widmen!
d. Weißt du, ob du das Alter erlebſt? Wie viele ha⸗
ben die Buße aufgeſchoben und bereuen es ewig!
e. Je älter man wird, deſto ſchwerer wird die Buße. deſto tiefer iſt die Sünde eingewurzelt, deſto ſchwerer das
Herz loszureißen.
f. Wer ſeine Jugend dem Herrn weiht,
1. wird in ſeiner Jugend wahrhaft alücklich ſein.
2. kann als Miſſionar des Evangelii viel Segen
ſtiften,
3. iſt ein Segen für die Gemeinde und den Staat.
—
4. ſammelt ſich einen Schatz des Glaubens, der
Liebe und Hoffnung,
5. ſtreut eine hoffnungsreiche Ausſaat für das
männliche Alter und den künftigen Beruf. —
6. wird nicht mit bitterer Reue über eine dem Sa—
tan geopferte Jugend geplagt,
7. wird im Alter mit einer ſchönen Krone ge⸗
ſchmückt.
8. überwindet die Schrecken des Todes.
Anm. a. Gott gefällige Jugend fängt früh an, gottſelig zu leben.
Anm. b. Vorbilder.
1. Chriſtus. Er mußte im Temvpel ſein. war
untertan, nahm zu an Weisheit. Und das nicht kraft
ſeiner Gottheit. Walth. L. L. 116.
2. Joſeph. Ma. 10, 327. Obadja Ma. 29, 223.
Eine gottſelige Jungfrau Luth. 38, 132.
Anm. c. Frömmigkeit in der Jugend iſt möglich.
Gottes Wort beweiſt auch an der Jugend ſeine Kraft.
Anm. d. Die Waffe im Kampfe iſt auch für die Ju⸗
gend das Evangelium. 1 Joh. 2, 13. 14: daß ihr ſtark
ſeid und das Wort bei euch bleibt und den Böſewicht über⸗
wunden habt.
Einwand. Von der Jugend dürfe man den Ernſt des Chriſtentums nicht fordern. Jugend hat keine Tugend. Wir waren auch nicht anders. — Wird dadurch Gottes Gebot an die Jugend aufgehoben, weil du es übertreten haſt?
Anm. e. Wie der Wandel chriſtlicher Jünglinge und Jungfrauen beſchaffen iſt ſ. Si. 766—769.
Anm. f. Ihnen fehlt es nicht an Spott und nicht am Chriſtenkreuz.
- Ma. 25, 122—127
- Ma. 25, 122—127. 157—160
- Ma. 25, 122—127. 157—160. 189—192
- Ma. 25, 122—127. 157—160. 189—192. 277
- Ma. 25, 122—127. 157—160. 189—192. 277 288
- Ma. 25, 122—127. 157—160. 189—192. 277 288. 311—316
- Ma. 25, 122—127. 157—160. 189—192. 277 288. 311—316. 377 —384
- Luth. 64, 217—219
- Ma. 32, 189—192
- Ma. 32, 189—192. O
- Theol. 3, 204
- Proc. 97, 31—34
- Ma. 9, 176
margin
- Walth. L. L. 114
margin
- Walth. L. L. 114. 115
margin
- Kas. 374
margin
- Bro. 354
margin
- Walth. L. L. 115
margin
- Walth. L. L. 115. 113
margin
- Walth. L. L. 115
margin
- Walth. L. L. 115
margin
- Walth. L. L. 118
margin
- Walth. L. L. 118. 119
margin
- Walth. Kas. 285
margin
- Walth. Kas. 287
margin
- Walth. Kas. 288
margin
- Ma. 8, 37
margin
- Walth. L. L. 119
margin
- Walth. Kas. 289
margin
- Ma. 8. 40
margin
- Ma. 8. 31
margin
- Ma. 8. 31. 36
margin
- Ma. 8, 36
margin
- Walth. L. L. 116
- Walth. L. L. 116.
2
- Ma. 10, 327
- Ma. 10, 327. O
- Ma. 29, 223
- Luth. 38, 132
- Si. 766—769
- Walth. Kas. 374
margin
- Walth. L. L. 116
margin
- Walth. L. L. 116. 117
margin
- Mich. 98, 21
margin
- Mich. 98, 21. 22
margin
- Walth. L. L. 111
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- Walth. L. L. 111. 112
margin
- Walth. L. L. 111. 112. 114
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- Kas. 294
margin
- Wis. 89. Die Sorge des P
- Si. Zeit u. ö Gel. 129.
vol b, printed page
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2.
—
2. Jünglinge und Jungfrauen, die ihre Jugend der Sünde weihen,
a. ſind bei allen äußerlichen Vorzügen und Mitteln, die ſie beſitzen mögen, doch nicht glücklich. Matth. 19, 22. Der reiche Jüngling ging betrübt von ihm;
b. reißen im Frühling ſchon die Blüten vom Baum und tragen im Herbſt ſchwerlich Frucht:
c. bereuen es ſpäter, wenn ſie zur rechten Buße kommen, oft bitter, daß ihre Jugendzeit eine verſchwendete war. Ihre Jugendſünden drücken ſie noch im Alter;
d. laden damit Gottes Zorn auf ſich.
Anm. a. Die Lüſte der Jugend ſind roten Beeren gleich, die der Vogelfänger den Vögeln ſtreut, um ſie in die Schlinge zu locken.
Anm. b. Fleuch die Lüſte der Jugend.
Anm. c. Wie der Wandel fleiſchlich geſinnter Jünglinge und Jungfrauen beſchaffen iſt ſ. Si. Ev. 761—762.
Anm. d. Auch die Sünden der Jugend ſoll man nicht klein und gering achten. Pſ. 25, 7: Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend. Hiob 13, 26.
- Walth. Kas. 285
margin
- Walth. Kas. 286
margin
- Ma. 3, 14
margin
- Ma. 3, 14. 288
margin
- Ma. 3, 14. 288. 289
margin
- Walth. Kas. 286
margin
- Bro. 355
margin
- Ma. 11, 268
margin
- Walth. Kas. 372
margin
vol b, printed page
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3.
—
3. über die Jugend iſt zu allen Zeiten Klage geführt worden.
a. Imalten Teſtament. Kain. (Neid.) Gewiß haben ſeine Eltern, die ſich ſelbſt durch die Sünde in ſo groß Elend geſtürzt, alles verſucht, ihn auf rechte Wege zu bringen. 1 Moſ. 6. 1. 2. Die Kinder Gottes ſahen nach den Töchtern der Menſchen. (Wolluſt, Unzucht.) Ham. Eſau. Abſalom, Elis Söhne, die Brüder Joſephs.
b. Zu Luthers Zeit.
c. In unſerer Zeit.
1. Im allgemeinen. 2 Tim. 3, 2
U'nter den Soekten.
3. Unter uns ſelbſt. Viele Konfirmanden fallen
alt, gehen uns zum Teil verloren an Falſchgläu⸗
bige und Welt. Wo ſind die Neun? Statiſtiſches:
Trak. 16. 17.
Jugend iſt der Haupt⸗
Anm. a. Das Verderben der
jammer Zions.
Anm. b. Viele jungen Leute ſind Vorbilder, wie man
nicht wandeln ſoll.
Anm. c. Man tröſtet ſich wohl damit, in den reiferen
Jahren werde es mit der Jugend beſſer werden, aber
das iſt ein ſchlechter Troſt. Wie viele von ihnen errei⸗
chen das reifere Alter gar nicht?
Anm. d. Es iſt das traurig für die Jugend ſelbſt
(ſie meint, ſie ſei frei und iſt doch elend, blind und bloß).
für die Kirche, die ſich aus der Jugend erbauen muß.
und für den Staat. Woher ſollen gute Bürger kom⸗
men, wenn die Jugend verwahrloſt iſt?
4. Woran liegt die Schuld? Die Schuld liegt
a. nicht bei Gott. Gott will nicht, daß jemand
verloren werde. — Wie traurig iſt die Lehre des Cal⸗
viniſten für chriſtliche Eltern. „Es nützt nichts, Gott
arbeitet gegen uns.“ „Wenn Gott gewollt hätte, meine
Kinder wären wohl geraten;“
b. ſon dernan Teufel, Welt und Fleiſch.
1. Der Teufel. Matth. 13, 28: Das hat der
Feind getan. Brüllender Löwe. Hat er die Ju⸗
gend, ſo hat er alles gewonnen. Wie verſchieden
die Mittel, die er anwendet: Hochmut, Leichtſinn.
Eigenſinn, Unwahrheit u. ſ. w.
2. Die Welt. Wehe der Welt der AÄrgernis hal⸗
ben. Verſuchungen der Welt, böſe Geſellſchaft.
3. Das eigene Fleiſch. Jak. 1, 14. Jeder wird
von ſeiner eigenen Luſt gereizt und gelockt. Das
Fleiſch gelüſtet wider den Geiſt.
Anm. a. Die Schuld liegt
Der Same fällt
l. an der Jugend ſelbſt.
bei vielen auf einen harten Boden;
2. vielfachan den Eltern. Sie haben die
Kinder nicht von klein auf chriſtlich erzogen, nicht
genug überwacht:
die
3. oft an Paſtor und Gemeinde,
x
Wir
ihre Pflicht an der Jugend nicht erfüllen.
verſehen es manchmal ſelbſt in unſerer Arbeit. Anm. b. Man meint oft, mit der Konfirmation ſei
die eigentliche Erziehung abgeſchloſſen. Dann habe man
ſeine Pflicht getan. — Schwerer Irrtum. Nun muß
die Sorge für die Jugend erſt recht angehen, da der
Einfluß der Schule aufhört, die Gefahren, denen die
Jugend ausgeſetzt iſt, größer werden.
Anm. e. 8 iſt kirchlicher Raſſenmord (race sut⸗
cide) in der Familie, wenn Eltern getaufte Chriſten⸗
tinder nicht echriſtlich erziehen, in der Gemeinde, wenn die
Gemeinde der Jugend nicht Gottes Wort nahe bringt,
in der Kirche, wenn ſie die Zahl der Prediger und Leh—
rer beſchränkt.
Anm. d. Will man eine Krankheit oder Epidemie mit
Erfolg bekämpfen, ſo muß man erſt die Urſachen genau
feſtſtellen. ů
Anm. e. Daß die Schuld auch an andern liegt, iſt
keine Entſchuldigung für die Jugend. Widerſtehet dem
Teufel! ů
- Il. 91, 25- 28
margin
- Il. 91, 25- 28. 89, 88
margin
- Il. 91, 28
margin
- Il. 91, 28. 89, 88
margin
- Il. 91, 29
margin
- Mich. 98, 19
margin
- Mich. 98, 19. 20
margin
- W. 71, 27
margin
- Il. 91, 29
margin
- Il. 91, 29. 30
margin
- Il. 91, 30
margin
- Ka. 1904, 11
margin
- Trak. 16
- Trak. 16. 17
- Jo. 1906, 15
margin
- Ka. 1906, 31
margin
- Walth. Epi. 141
margin
- Luth. 38, 90
margin
- Luth. 38, 90. 62, 387
margin
- Luth. 38, 90. 62, 387. 24, 59
margin
- Ma. 25, 123
margin
- Wis. 89, 16
margin
- Mich. 98, 20
margin
- Luth. 38, 133
margin
- Mich. 98, 21
margin
- Il. 91, 31
margin
- Ma. 12, 179
margin
- Il. 91, 33—35
margin
- Il. 91. 37—39
margin
- Wis. 89, 20
margin
- Il. 91, 40
margin
- Il. 91, 40. 44
margin
- Il. 91, 40. 44. 45
margin
- Wis. 89, 18
margin
- Il. 91, 46
margin
- Il. 91, 46. 47
margin
- Ma. 25, 123
margin
- Luth. 24, 59
margin
- Luth. 24, 59. 38, 90
margin
- Il. 91. 48
margin
- Il. 91. 48. 49
margin
- Il. 91. 48. 49. 89, 89
margin
- Wis. 88, 48—50
margin
- Ka. 88, 35
margin
- Ka. 88, 35. 36
margin
- Jo. 82, 63
margin
- Jo. 82, 63. 64
margin
- Il. 91, 49
margin
- Ma. 25, 123
margin
- Ka. 88. 35
margin
- Ma. 25, 124
margin
- Ma. 25, 124. 125
margin
- Trak. 9
margin
- Luth. 62. 201
margin
- Luth. 62. 201. 38, 91
margin
- Il. 92. 116
margin
- Luth. 65, 309
margin
- Luth. 65, 309. 310
margin
- Il. 91, 33
margin
- Il. 91, 48
margin
vol b, printed page
631–633 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0712
5.
—
5. Warnm ſollen wir uns mit allem Fleiß der Jugend
annehmen?
a. Gott hat es geboten. Eph. 4, 6: ziehet
eure Kinder auf in der Zucht und Vermahnung zum
Herrn.
b. Das Heil der Jugend macht es nötig.
1. Die Jugendzeit iſt von der größten Bedeutung für das ganze ſpätere Leben. Wie man die Jugend bildet, ſo bleibt ſie gewöhnlich.
2. Die konfirmierte Jugend gehört in der Regel zu den ſchwachen, unmündigen Chriſten, die beſonderer Pflege bedürfen. Hebr. 5, 13: Milch. 1 Kor. 3, 1. Sie haben noch nicht durch Gewohnheit ge— übte Sinne zum Unterſchied des Guten und Böſen. Ihr Glaube iſt noch nicht geprüft, es fehlt ihnen die Erfahrung.
Anm. a. Schon in irdiſchen Dingen bedürfen ſie
erfahrener, älterer Perſonen, die ihnen zur Seite ſtehen,
wie viel mehr im Geiſtlichen.
Anm. b. Gerade die Konfirmierten bedürfen beſon
derer Pflege:
1. Es geht ein Wechſel mit ihnen vor, der um ſo größer iſt, wenn die Kinder das Elternhaus ver— laſſen.
2. Paſtor und Lehrer arbeiten nicht mehr ſo unmittelbar an den Kindern.
3. Die Jugend hat beſondere Bedürfniſſe, denen man Rechnung tragen muß: Unterhaltung, Geſellſchaft, Erholung von der Arbeit.
4. Der Jugend drohen beſondere Gefahren, denen man entgegenarbeiten muß. Der Weg vom 14. bis zum 21. Jahr iſt wie der Weg von Jeruſalem nach Jericho.
Anm. ce. Gefahren, die der Jugend beſonders
drohen, ſind:
1. Unglaube.
2. Falſcher Glaube. Y. M. C. A. und andere Verbindungen.
3. Zucht- und Sittenloſigkeit unſerer Zeit. Hang nach Freiheit. Sie wollen ſich gern der elterlichen und ſeelſorgerlichen Zucht entziehen.
1. Böſe Geſellſchaft. Sie ſind umgeben von ei—
ner ganzen Schar Abgefallener, die Gott nicht mehr
fürchten und ein wüſtes Leben führen.
5. Allerlei Vereine. Turnvereine.
Logen. Wel⸗
chen Reiz übt das auf die Jugend aus!
6. Unkeuſchheit, Onanie.
7. Jugendlicher Leichtſinn.
„Man iſt nur ein ⸗
mal jung.“
8. Kleiderhoffart ſ. Hoffart.
Anm. d. Wie ganz anders iſt heute vieles als in un⸗
ſerer Jugendzeit! Wollen wir dem nicht Rechnung tra⸗
gen?
c. Das Wohl der Kirche und Gemeinde
erfordertes.
1. Die heranwachſende Jugend übt ſchon jetzt ei⸗
nen Einfluß auf die Gemeinde aus. Wie es mit der
Jugend ſteht, ſo ſteht es vielfach mit der Gemeinde.
Oft iſt die Jugend der Kanal, durch welchen böſe
Einflüſſe der Welt ihren Eingang in die Gemeinde
finden.
2. So wie unſere Jugend herangezogen wird,
wird vorausſichtlich die Kirche der Zukunft ſein.
Aus der Jugend kommen hernach unſere Gemeinde⸗
glieder, Vorſteher u. ſ. w. Wie wichtig. daß wir
ein Geſchlecht heranziehen, gottesfürchtig, gegrün⸗
det in der Lehre.
3. Wer die Jugend hat, hat die Zukunft. Unſere
Jugend ſind die Männer und Frauen der Zukunft.
Darum greift Satan vor allem die Jugend an. O.
97, 25. Walth. Kaſ. 292. Wollen wir die Kirche
bauen und erhalten, müſſen wir bei der Jugend
anfangen.
Anm. a. Wir ſollen die reine Lehre auf die Nach⸗
kommen fortpflanzen. Dazu bedürfen wir der Jugend.
Anm. b. Die konfirmierte Jugend iſt unſer wichtig⸗
ſtes Miſſionsfeld.
6. Das einzige Mittel, durch das wir etwas an der
Jugend ausrichten können, iſt Gottes Wort. Wir müſſen
dies Miſſionsfeld ebenſo bearbeiten, wie jedes andere.
Der Glaube kommt aus der Predigt. Die Schrift kann
unterweiſen zur Seligkeit. Weish. 16. 12: Es heilete
ſie weder Kraut noch Pflaſter, ſondern dein Wort. Alle
andern Mittel helfen nichts.
Anm. a. In den Sektenkirchen ſucht man allerlei an⸗
dere Mittel, um die Jugend anzuziehen. Fairs u. ſ. w.
Solche Mittel dienen nicht dazu, die Leute von der Welt
fern zu halten, ſondern bringen nur das Weltweſen in
die Gemeinde. Welche Gefahr. daß auch wir in dies
Treiben hineingezogen werden!
Anm. b. Wir ſollen das Geſetz anwenden, aber vor
allem das Evangelium.
7. Wer ſoll für die Jugend ſorgen? In erſter Linie
ſind die Eltern für ihre Kinder verantwortlich, auch wenn
die Kinder nicht mehr im elterlichen Hauſe ſind. Von
den Eltern fordert Gott die Kinder. Eltern müſſen der
Iugend 5 das Gewiſſen ſchärfen mit Gottes Wort und ſie
um Glauben zu erhalten ſuchen.
Anm. a. Wie viel können Vater und Mutter tun
durch Wort und Beiſpiel!
Anm. b. Wenn Kinder das Elternhaus verlaſſen, ſoll
doch fleißiger Verkehr und Briefwechſel zwiſchen Eltern
und Kindern ſtattfinden. Wie viel kann noch zu rechter
Zeit geraten werden! Warnung vor geiſtlichen Taſchen⸗
dieben.
Anm. c. Auch die älteren Geſchwiſter können einen
heilſamen Einfluß auf die jüngeren ausüben.
Einwand. Wir Eltern haben genug zu tun, bis wir
die Kinder aus der Schule bringen. Nun müſſen ſie ſich
ſelbſt forthelfen, ſo gut ſie können.
Auch der Paſtor ſoll ſich der Jugend annehmen.
Es iſt Pflicht der Prediger, die Lämmer zu weiden. Dies
kann geſchehen
a. durch die Predigt
1. direkt, indem der Paſtor in der Predigt
darauf Bezug nimmt, was für die Jugend paßt,
Gottes Wort anwendet auf die Bedürfniſſe der Ju⸗
gend, zeigt, was Gott von der Jugend fordert, wie
der Teufel ſie inſonderheit verführt u. ſ. w.
Anm. Die Gelegenheit dazu muß der Text von
ſelbſt bieten. Es ſoll nicht an den Haaren herbei⸗
gezogen ſein;
2. indirekt, indem der Paſtor den Eltern
ihre Pflicht einſchärft gegen die heranwachſende Ju⸗
gend, bei paſſender Gelegenheit über Erziehung pre⸗
digt, die älteren Chriſten in der Gemeinde hinweiſt
auf die Bruderpflicht, die ſie gegen die Jugend ha—
ben, ſie vor Gefahr zu warnen, brüderlich zu ermah—
nen u. ſ. w.;
b. durch die Chriſtenlehre, indem der Pa⸗
ſtor verſucht, an das Herz der Jugend zu gelangen, die
Chriſtenlehre auch für die Jugend intereſſant macht; c. durch die Beichtanmeldung, indem der
Paſtor ſie ausnützt zur Lehre (Katechismusfragen), War⸗
nung, Ermunterung:
d. durch Hausbeſuche, indem der Paſtor dieſe
auch für die Jugend nützlich macht, mit ihr ein ſeelſor⸗
gerliches Geſpräch anknüpft.
Anm. a. Beſonders nachgehen muß der Paſtor den
allein ſtehenden jungen Leuten, die bei Andersgläubigen
oder Kirchloſen im Dienſt ſtehen. Doch iſt das oft in den
Städten mit Schwierigkeiten verbunden.
Anm. b. Nicht erſt dann, wenn die Jugend kirchen⸗
flüchtig oder eine Beute der Welt geworden itt, ſoll der
Paſtor eingreifen, ſondern bei Zeiten.
Anm. c. Es iſt ein Charakteriſtikum untreuer Hirten,
daß ſie gerade die nicht pflegen, die am meiſten der Pflege
bedürfen.
Anm. d. Der Paſtor muß das Zutrauen der Jugen'
zu gewinnen und zu erhalten ſuchen. Nur dann iſt ſein
Wirkſamkeit geſegnet. Schon während der Konfirma
tionszeit muß der Paſtor ein ſolches zutrauliches Ver⸗
+ herzuſtellen ſuchen. Dazu gehört, daß man ſit ütet
1. vor geſetzlichem Weſen,
2. vor mürriſchem, finſterm, abſtoßendem Weſen
Man komme der Jugend mit herzgewinnender
Freundlichkeit entgegen.
Anm. e. Um die Jugend beſſer zuſammenzuhalten.
kann .. Paſtor einführen
Bibelklaſſen in der Sonntagsſchule für
die erwachſene Jugend,
ö
2. Bibelleſeſtun den,
3. alljährliche Wiederverein
gungsgottesdienſte aller Konfirmanden
am Konfirmationstag,
4. Konfirmandenabende, wo eirliche
ö
Mal im Jahre alle Konfirmanden derſelben Klaße
oder mehrerer Klaſſen init ihren Klaſſengenoſſen wi—
der zuſammenkommen. (Vortrag vom Paſtor, Ver⸗
leſung der Namen u. ſ. w.),
5. Jugendvereine ſ. Jugendverein.
Anm. f. Wie der Paſtor, ſo ſoll auch der Lehrer
ein väterliches Intereſſe nehmen am Wohlergehen ſeine:
einſtigen Schüler, das Vertrauensband pflegen, bei Ge⸗
legenheit ein Wort der Ermunterung reden.
Einwand. Ich habe keine rechte Zeit, mich der Jugend
anzunehmen. — Der Paſtor (oder Lehrer) kann ſeine
Zeit nicht beſſer anwenden als ſie der Jugend zu wid-
men.
9. Pflichten der Gemeinde gegen die Jugend. Auch
die Gemeinde ſoll für ihre Jugend ſorgen. Es wäre
Heuchelei, wenn ſie zwar für die Konfirmierten beten.
im Übrigen aber ſich nicht weiter um ſie kümmern wollte.
Gemeindeglieder ſollen ö a. der Jugend kein Ärgernis geben. Hieße das nicht.
die Jugend lehren, die Sünde gering zu achten?
b. brüderliche Beſtrafung an der Jugend üben. Ge⸗
meindeglieder kommen mehr in Berührung mit der Ju⸗
gend als der Paſtor;
c. die Jugend zu guten Werken reizen, ſie regen An⸗
teil nehmen laſſen an dem, was die Kirche zu ihrer Et⸗
haltung und Ausbreitung tut.
Anm. a. Die Gemeinde muß die Intereſſen der Ju⸗
gend zu den ihrigen machen.
Anm. b. Manche Gemeinde tut viel für die Kinder
bis zu ihrer Konfirmation, aber wenig nach derſelben. Anm. c. Die Gemeinde kann auch ein Jugendkomite
einſetzen, das ſich unter Anleitung des Paſtors beſonder⸗
um die Jugend kümmert.
Anm. d. Inſonderheit ſoll ſich die Gemeinde des
Fremdlings annehmen, der in ihren Toren iſt. Rom⸗
en junge Leute aus anderer Gegend in unſere Stadt, ſo Uen wir uns ihrer annehmen, wenn nötig, paſſende oſthäuſer anweiſen u. ſ. w. Zu ſolchem Dienſt kann r Jugendverein herangezogen werden.
10. Pflicht der Synode gegen die Jugend.
Was einer den Gemeinde am Herzen liegt, muß auch Gegenſtand ir Fürſorge der ganzen Synode ſein. Die Arbeit unter r Jugend gehört nach unſerer Konſtitution mit in den eſchäftskreis der Synode.
Anm. a. Nimmt die Synode die Jugendarbeit in die and, dann
1. wird die Arbeit erfolgreicher, weil ſyſtematiſcher
betrieben. Die verſchiedenen Gaben kommen mehr
zum allgemeinen Nutzen;
2. wird auch an ſolchen Orten mehr geſchehen, wo
man bisher ſaumſelig war.
Anm. b. Die Synode kann ein ſtehendes Komite für ugendarbeit einſetzen. — Beſchlüſſe der allgemeinen Syode und des Atlantiſchen Diſtrikts Trak. 2.
Anm. c. Das Ziel aller Arbeit muß die Seligkeit der ugend ſein.
11. Einzelne Stücke, auf die bei der Ingend beſonders uachten:
a. Kirchengehen. Wer fleißig zur Kirche geht, it wie ein Baum, gepflanzt an Waſſerbächen.
b. Beſuch der Chriſtenlehre ſ. Chriſtenlehre 91.
c. Abendmahlsgenuß und Beichtanmeldung. — Zird die Jugend träge im Genuß des Abendmahls, dann a ſie der Paſtor ermahnen. Ma. 21, 92.
Anm. a. Wie wichtig, daß Neukonfirmierte gleich mit em zweiten Abendmahlsgang nicht lange auf ſich waren laſſen, damit ſich nicht eine gewiſſe Scheu vor dem zaſtor einſtellt.
Anm. b. Wie ſchwer iſt der Abendmahlsgang für die zugend, wenn ſie allein gehen müſſen oder die Eltern vohl gar die guten Vorſätze der Kinder zerſtören!
d. Gemeindebeiträge.
e. Anſchluß an Gemeinde ſ. Gemeindeglied 5109.
f. Wahl des Berufs ſ. Beruf.
g. Geſellſchaft.
Von böſer Geſellſchaft ſollen ltern ihre Kinder fern
halten. Kohlen machen das veiße Kleid ſchmutzig. Luth. 62, 148. Young Luth. Nag. 6, 122. Böſe Geſellſchafter ſind geiſtliche Taſchen— iebe. Luth. 63, 187. Petrus am Kohlenfeuer Stöckh. baſſ. 97—100. Geſchichten Luth. 63, 249. 57, 314.
Anm. a. Mit Weltmenſchen und Falſchgläubigen ſoll nan nicht brüderliche Gemeinſchaft pflegen.
Anm. b. Eltern ſollen ihre Kinder auch nicht an verühreriſchen Orten dienen laſſen.
Anm. c. Eltern ſollen nicht bloß vor böſer Geſellſchaft varnen, ſondern auch Erſatz dafür ſuchen, gute Geſell⸗
ſchaft einladen.
Anm. d. Winke in Bezug auf Geſellſchaft.
1. Die Jugend ſoll zuſammenkommen in Geſelſchaften nicht hinter dem Rücken der Eltern, ſondern allezeit mit deren Wiſſen und Willen. — Viele Ei tern wiſſen meiſt nicht, wo ihre Kinder ſind und was ſie treiben. Min. 89, 55.
2. Zuſammenkünfte beiderlei Geſchlechts ſollten ſtattfinden nur in Gegenwart oder Aufſſicht chriſt— licher Eltern.
3. Jungfrauen ſollten nicht allein ausgehen, um 8 Geſellſchaft junger Männer ihr Vergnügen zu u
en.
4. Bei allen Scherzen und Spielen ſoll die Ju gend in den Grenzen des chriſtlichen Anſtandes blen ben, durch Reden und Tun beweiſen, daß ſie Chri 3— ſind.
5. Auch Geſellſchaften müſſen Maß und Ziel haben. Zwiſchen den Zuſammenkünften liegen Tags angeſtrengter Arbeit im Beruf.
h. Bewahrung vor allen ſeelengefähe⸗
lichen Dingen, z. B. Theater, Tanz, Romanen, ge⸗
heimen Sünden (Mich. 98, 20) u. ſ. w.;
1. vor Sekten. Wer ſich einmal mit den Setten eingelaſſen hat, kann ſich nur ſchwer wieder davon losmachen;
2. vor unchriſtlichen Vereinen. An vielen Verei— nen können Chriſten ſich nicht beteiligen.
i. Erſatzmittel. Eltern ſollen ſorgen für Muſt
unterhaltende Spiele (Luth. 62, 387), guten Leſeſtoff.
(Erforderniſſe einer guten Jugendſchrift Schulb. 16, 174
bis 178.) — Anſchluß an Jugendvereine Ka. 1906, 63.
k. Freude.
Jugend will Freude. Freue dich. Jüng⸗
ling, in deiner Jugend.
Zur Freude iſt der Menſch ge⸗
ſchaffen. Selbſterwählte Traurigkeit iſt vergeblicher Got—
tesdienſt. *
Anm. a. Laſſen wir die Jugend getroſt zuſammenkom⸗
men und ſich einen vergnügten Tag machen.
Anm. b. Freilich ſollen Chriſtenkinder ihre Freuden⸗
tage ſo begehen, daß ſie, wenn ſie plötzlich aus dieſer
Welt gerufen würden, ſelig hinfahren. — Wiſſe, daß
dich Gott um dies alles wird vor Gericht fordern. Luth.
64, 219.
Anm. c. Auch bei unſchuldigen Vergnügungen bricht
die Sünde manchmal aus in leichtſinnigen Worten und
Scherzen. Dafür ſoll die Jugend bei Gott Vergebung
ſuchen.
Anm. d. Wir ſollen die Jugend erziehen
l. nicht mönchiſch, wie ein Baum in einen engen Topf gepflanzt,
2. nicht geſetzlich., Man ſoll nicht verbie ten, was Gott nicht verboten hat, nicht Unterhal⸗
1 4 268. Ma.
25,
tungen unterſagen, die nicht unrecht ſind. Man
„34.
ſoll die Pegend nicht durchs Geſetz ſelig mochen
wollen.
l. Fortbildung in irdiſchen Kenntniſ⸗
n. Fortbildungsklaſſen, Hochſchule.
m. Gründung des eigenen Hausſtan-
8. Bei der Wahl eines Gemahls ſollen Eltern den
ndern zur Seite ſtehen.
12. Arbeit an der Jugend iſt ſchwer, um ſo ſchwerer,
mn
a. Schule und Konfirmandenunterricht an der Jugend
igelhaft geweſen iſt;
b. von ſeiten der Eltern die Pflicht nicht erfüllt wird.
ären es lauter chriſtliche Häuſer!
c. Die Jugend ſelbſtklug und anmaßend iſt und ſich
chts ſagen laſſen will;
d. die Jugend frühzeitig in das Fabrikleben eintreten
uß. Was hören und ſehen ſie da!
Anm. a. Darum ſollen wir fleißig beten. Gott muß
edeihen zu unſerer Arbeit geben.
Anm. b. Prüfung. Haſt du konfirmierte Kin-
r. wie ſieht es mit ihnen? Ihr Söhne und Töchter,
it wem verkehrt ihr? Ihr Gemeinden, was tut ihr
r die konfirmierte Jugend?
Homiletik.
1. Sonntag nach Epiph. —
Eine Gott wohlgefällige Jugend. Sie a. ſteht im Glauben, b. folgt kraft des laubens dem Vorbild Jeſu nach. — Ma. 15, 29.
Die jugendliche Frömmigkeit. Wie ſie a. von Gott gefordert, b. möglich, e.
leicht und lieblich ſei. — Walth. L. L. 112.
Chriſti heilige Jugend. a. Worin die Heiligkeit der Jugend Chriſti beſtehe.
Wie man ſie heilſant gebraucht. — Ma. 3, 14.
Die heilige Jugend Jeſu ein Gegenſtand heilamer Betrachtung für junge und te Chriſten. — Ma. 12, 27.
Chriſtus auch in ſeinem Jugendalter unſere
i. b. wozu uns dies bewegen ſoll. — Ma. 6, 21.
Early piety. a. Parents and elders should foster it, b. children should rive for it.Mag. 2, 10.
Mariä Reinigung. — Ev.
Wie das Alter mit einer ſo ſchönen Krone geſchmückt wird, wenn zuvor die zöne Krone, mit welcher das auf eine ſolche Jugend
ird. — Ma. 8, 34.
Freitexte.
1 Kön. 18, 3. 4. — Obadja ein leuchtendes Vorbild für die Jugend a. in iner Ih. f6 5. b. in ſeinem Liebeswerk. — Ma. 29,
lche Frauden ſind. b. Was auch bei ihnen zu bedenken
Hiob 1, 5. — Von den Gott gefälligen Freuden der Jugend. a. Welches
Pſ. 105, 17—22. — Joſeph, das Bild eines wahrhaft gottſeligen Jünglings —Ma. 10, 327.
Pſ. 148, 12—14. — Jünglinge und Jungfrauen
's Herrn. a. Was ſie zum Lobe Gottes bewegen ſoll.
ottes loben ſollen. — Ma. 9, 170.
Matth. 19, 16—22. — Was ſoll chriſtliche Jünglinge ermuntern, ihre Ju-
gend nicht der Welt, ſendetn dem Dienſte des Heilandes zu weihen? a. Das u das ſie dabei genießen, b. der Segen, den ſie dabei verbreiten, c. der Schatz! ſie ſich damit ſammeln. — Walth. Kaſ. 284.
5 Moſ. 6, 6. 7. 10. 12. 15. — Die dringende Verpflichtung, welche che liche Eltern gegen die heranwachſende Jugend haben. a. Die Verpflichtung ſel b. die Dringlichkeit derſelben. — Luth. 38, 90. H. Sprengeer, Predigtpamph
Hiob 13, 26. — Von den Jugendſünden. Wie ſie a. von Menſchen ſo gen geachtet 25.7 b. nach Gottes Wort anzuſehen ſind. — Walth. Entw. 216.
Pſ. 25, 7. — Daß man auch ſeine Jugendſünden nicht für klein und u ſondern für ſchwer und groß zu achten habe. a. Beweis aus Gottes Wort, daraus folgt. — Walth. Kaſ. 373.
Pſ. 119, 9. — Von den chriſtlich geſinnten Jünglingen und Jungfrauen. Welches der Weg und Wandel chriſtlich geſinnter Jünglinge und Jungfrauen b. Wie ſie ſchon hienieden in Hoffnung ſelig ſind und dereinſt als freies Gnade geſchenk das ewige Leben ererben. — Si. 765.
Pred. 11, 9. — Von den fleiſchlich geſinnten Jünglingen und Jungfrau a. Welches der Weg und Wandel fleiſchlich geſinnter Jünglinge und Jungfrauen b. Wie ſie ſich dadurch Gottes Zorn und Gericht auf den Hals laden. — Si. 75
Pſ. 137, 5. 6. — Warum ſollen chriſtliche Jünglinge die evangeliſch-Uutherit Kirche nie vergeſſen? Weil ſie da die rechte Lehre a. vom Weg zur Seligkeit. von den Werken haben. — Ma. 24, 192.
1 Sam. 18, 1—4. — Von der chriſtlichen Jugenfreundſchaft. — Ma. 12, 18
1 Kor. 15, 58. — Pauli Ermahnung an chriſtliche Jünglinge: Seid feſt n unbeweglich u. ſ. w. a. Was der Apoſtel mit dieſer Mahnung von euch forde b. Womit er euch zur Folgeleiſtung lockt. — Ma. 17, 288.
1 Tim. 6, 20. — Bewahre, was dir vertraut iſt. a. Was iſt euch vertrau b. Wie ſollt ihr es bewahren? — Ma. 20, 192.
Hebr. 10, 23—25. — Wodurch kann namentlich die reifere Jugend unſer Gemeinde mit Gottes Gnade verhüten, daß nicht ein ander Geſchlecht in der ame kaniſch⸗lutheriſchen Kirche aufkomme? Durch a. unbewegliches Feſthalten am kenntnis, b. frühzeitige 99—— der Liebesarbeit, c. eifrigen Beſuch der de ſammlungen 2 Kirche. — Ma. 21, 114.
2 Tim. 22. — Fleuch die Lüſte der Jugend. a. Warum der Apoſtel Grifliche Jinalnge gerade dieſen Zuruf richte. b. Was chriſtliche Jünglinge wegen ſoll, dieſen Zuruf zu Herzen zu nehmen. — Bro. 355.
1 Petr. 3, 1—5. — Der Schmuck chriſtlicher Jungfrauen. a. Worin er ne zu ſuchen ſei. b. Worin er allein beſtehe. — A. Wagner, Pamphlet.
- Trak. 6
margin
- Wis. 89, 21
margin
- Ma. 25, 124 — 127
margin
- Wis. 89, 17
margin
- Wis. 89, 17. 18
margin
- Trak. 8
margin
- Trak. 9
margin
- Wis. 89, 17
margin
- Wis. 89, 17. 18
margin
- Theol. 3, 207
margin
- Theol. 3, 207. 208
margin
- Ma. 25, 157
margin
- Ma. 25, 157. 158
margin
- Theol. 3, 209
margin
- Theol. 3, 209. 210
margin
- Trak. 4
margin
- Trak. 4. 5
margin
- Wis. 89, 42
margin
- Ka. 1906, 30
margin
- Walth. Ev. 59
margin
- Ka. 1906, 19
margin
- Trak. 14
margin
- Trak. 14. 15
margin
- Walth. Kas. 293
margin
- Ka. 1906, 19
margin
- Trak. 14
margin
- Ma. 24, 191
margin
- Ka. 1906, 20
margin
- Wis. 89, 19
margin
- Wis. 89, 19. 20
margin
- Ma. 15, 264
margin
- O.
97, 25
- Walth. Kas. 292
- Trak. 15
margin
- Wis. 89, 19
margin
- Luth. 64, 258
margin
- Wis. 89, 19
margin
- Trak. 15
margin
- Trak. 15. 16
margin
- Trak. 16
margin
- Theol. 3, 205
margin
- Theol. 3, 205. 206
margin
- Ma. 25, 190
margin
- Trak. 17
margin
- Ma. 25, 189
margin
- Trak. 18
margin
- Trak. 16
margin
- Ma. 25, 189
margin
- Theol. 3, 204
margin
- Luth. 64, 161
margin
- Luth. 64, 161. 62, 202
margin
- Wis. 89, 22
margin
- Wis. 89, 22. 24
margin
- Luth. 62, 201
margin
- Luth. 62, 387
margin
- Proc. 97, 32
margin
- Ka. 1906, 32
margin
- Ma. 25, 192
margin
- Ma. 25, 192. 277
margin
- Trak. 21
margin
- Trak. 21. 22
margin
- Ma. 25, 192
margin
- Ma. 25, 192. 277
margin
- Ma. 25, 192. 277. 278
margin
- Trak. 20
margin
- Ma. 25, 279
margin
- Theol. 3, 210
margin
- Theol. 3, 210. 211
margin
- Theol. 3, 210. 211. 2, 347
margin
- Ma. 25, 158
margin
- Ka. 1906. 32
margin
- Luth. 38, 91
margin
- Luth. 38, 91. 92
margin
- Jo. 83, 68
margin
- Jo. 83, 68. 69
margin
- Trak. 7
margin
- Ka. 1907, 26
margin
- Trak. 28
margin
- Schulb. 42, 332
margin
- Min. 89, 56
margin
- Walth. Ev. 52
margin
- L. W. 15, 33
margin
- Past. 267
margin
- Trak. 7
margin
- Ma. 25, 159
margin
- Theol. 2, 347
margin
- Il. 12, 83
margin
- Wis. 89, 16
margin
- Wis. 89, 16. 25
margin
- Trak. 23
margin
- Ma. 25, 281
margin
- Ma. 25, 282
margin
- Ma. 25, 280
margin
- Ma. 25, 280. 281
margin
- Trak. 23
margin
- Luth. 24, 66
margin
- Theol. 3, 211
margin
- Luth. 24, 66
margin
- Ma. 25, 311
margin
- Ma. 25, 311. 313
margin
- Luth. 24, 66
margin
- Wis. 89, 28
margin
- Trak. 24
margin
- Ma. 25, 314
margin
- Ma. 25, 314. 315
margin
- Ma. 25, 315
margin
- Trak. 30
margin
- Trak. 30. 31
margin
- L. W. 15, 34
margin
- Wis. 89, 25
margin
- Past. 267
margin
- Ma. 25, 160
margin
- Theol. 3, 212
margin
- Theol. 3, 212. 213
margin
- Ma. 25, 381
margin
- Ma. 25, 381. 382
margin
- Ma. 25, 382
margin
- Ma. 25, 383
margin
- Proc. 97, 35
margin
- Trak. 32
margin
- Trak. 33
margin
- Ma. 25, 282
margin
- Proc. 97, 33
margin
- Trak. 32
margin
- Ma. 32, 190—192
margin
- Trak. 33
margin
- Theol. 3, 211
margin
- Theol. 3, 211. 212
margin
- Luth. 62, 202
margin
- Luth. 62, 201
margin
- Il. 92, 75
margin
- Trak. 7
margin
- Proc. 97, 31
margin
- Proc. 97, 31. 32
margin
- Trak. 26
margin
- Trak. 25
margin
- Trak. 26
margin
- Wis. 89, 33
margin
- Theol. 3, 214
margin
- Luth. 62, 202
margin
- Trak. 34
margin
- Luth. 65, 131
margin
- Luth. 65, 131. 132
margin
- Trak. 2
- Ma. 21, 92
- Luth. 62, 148
- Luth. 63, 187
- Luth. 63, 249
- Luth. 63, 249. 57, 314
- Trak. 53
margin
- Trak. 53. 54
margin
- At. 1909, 56
margin
- At. 1909, 56. 57
margin
- Trak. 55
margin
- Trak. 54
margin
- Trak. 54. 55
margin
- Trak. 1
margin
- Trak. 4
margin
- Wis. 89, 29
margin
- Ma. 32, 189
margin
- Ma. 32, 190
margin
- Ka. 1906, 37
margin
- Ka. 1906, 40
margin
- Luth. 24. 60
margin
- Ka. 1907, 9
margin
- Il. 95, 47
margin
- Ma. 15, 266
margin
- Ma. 15, 266. 267
margin
- Ma. 15, 266
margin
- Ma. 15, 266. 267
margin
- Luth. 60, 132
margin
- Luth. 62, 387
margin
- Wis. 89, 42
margin
- Trak. 5
margin
- Min. 89, 55
- Min. 89, 55.
2
- Mich. 98, 20
- Luth. 62, 387
- Schulb. 16, 174
- Ka. 1906, 63
- Luth.
64, 219
- Ma. 15, 267
margin
- Ma. 15, 267. 821
margin
- Past. 269
margin
- L. W. 15, 35
margin
- Wis. 89, 36
margin
- Ma. 15, 267
margin
- Ma. 15, 269
margin
- Ma. 15, 268
margin
- Wis. 89, 35
margin
- Luth. 16, 30
margin
- Luth. 64, 217
margin
- Luth. 64, 217. 218
margin
- Ma. 15, 265
margin
- Ma. 15, 265. 266
margin
- Ma. 15, 271
margin
- Ma. 15, 270
margin
- Luth. 64, 218
margin
- Luth. 64, 218. 5, 205
margin
- Luth. 62, 387
margin
- Luth. 62, 387. 388
margin
- Ma. 15, 29
- Walth. L. L. 112
- Ma. 3, 14
- Ma. 12, 27
- Ma. 6, 21
- Mag. 2, 10
- Ma. 8, 34
- Ma. 29,
l
- Ma. 10, 327
- Ma. 9, 170
- Mich. 98, 22
margin
- Ka. 1906, 66
margin
- Trak. 34
margin
- Trak. 34. 35
margin
- Wis. 89, 48
margin
- Wis. 89, 48. 49
margin
- Il. 91, 39
margin
- Il. 91, 39. 40
margin
- Trak. 10
margin
- Trak. 10. 11
margin
- Trak. 11
margin
- Trak. 11. 12
margin
- Trak. 12
margin
- Trak. 13
margin
- Ma. 25, 384
margin
- Luth. 65, 121
margin
- Ma. 15, 265
margin
- Walth. Kas. 284
- Walth. Kas. 5
- Luth. 38, 90
- Walth. Kas. 373
- Si. 765
- Si. 75
- Ma. 24, 192
- Ma. 24, 192.
1
- Ma. 12, 18
- Ma. 12, 18
1
- Ma. 17, 288
- Ma. 17, 288.
1
- Ma. 20, 192
- Ma. 21, 114
- Ma. 21, 114.
2
- Bro. 355
- Bro. 355.
1
- Ma. 25, Chriſtenlehre. 2
- Ma.
25,
tungen unterſage
vol b, printed page
633–640 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0714