—
als Sünde ſieht, die er haſſen muuß? — Gott bekehrt auch den Sünder. Er macht auch die Gottloſen gerecht. c. Sie finden das intuitu Hdei im Bekeuntnis: 1. Wenn die Konkordia auch nicht den Ausdruck hat, ſo doch die Sache. 2. Es geht hervor aus dem clementer praescivit 708, § 23. — Gerade das clementer zeigt, daß es ſich nicht um einen Akt des Verſtandes, ſondern des Willens handelt. In Gnaden bedacht. 3. Es ſoll enthalten ſein § 34—43. — Da wird erklärt, wie es kommt, daß, während viele berufen, nur wenige erwählt ſind. Anm. a. Doch wird auch von manchen Seiten das Zugeſtändnis gemacht, daß die Konkordia von einer Wahl in Anſehung des Glaubens nichts wiſſe. Einwand. Der Ausdruck ſei den Verfaſſern der Kon⸗ kordienformel unbekannt geweſen. — Sie kannten ihn ſehr wohl. Anm. b. Das intuitin fidei ſteht nicht im Bekenntnis. Das zeigt 1. die Überſetzung des proegno mit zuvorver⸗ ſehen, nicht mit vorauswiſſen, z. B. 709, § 27; 2. der Ausdruck: Wahl iſt eine Urſache, ſo da unſere Seligkeit u. ſ. w. ſchafft. 705, § 8; 3. der Ausdruck: eo modo., auf dieſe Weiſe. 708, § 23. Der Glaube iſt die Weiſe, der Weg, wie die Auserwählten ſollen ſelig werden. Anm. c. Hätten die Verfaſſer der Konkordienformel das intuitu fidei gehabt, ſo wäre ihre Vorausſetzung, daß beim falſchen Gebrauch dieſer Lehre gefährliche Ge— danken entſtehen könnten, gar nicht verſtändlich. Anm. d. Das intuitu fidei ſteht nicht in der Schrift, nicht im Bekenntnis, nicht in den Privatſchriften der Vä⸗ ter zur Zeit der Annahme der Konkordienformel, ſondern nur in Privatſchriften der ſpäteren Dogmatiker. d. Sie gebranchen das πεν ρdei min ſunergiſtiſchem Sinn. 1. Sie beſchreiben das intuitu fidei mit in Anſehung des Verhaltens des Menſchen. Anm. a. Bei ihnen iſt der Glaube ein teilweiſes Menſchenwerk, conduct. Der Menſch muß von ſei⸗— ner Seite auch eiwas dazu tun. L. W. 27, 356. Gott ſieht voraus, welche Menſchen ſich ſelig machen laſſen L. W. 27. 17. 128. Einige laſſen ſich zunt Glauben bringen, andere nicht. L. W. 27, 185. 186. Sie vochen auf einen Unterſchied im Menſchen L. W. 27, 409. und machen das Verhalten des Menſchen zur Miturſache. Wis. 82. 76. Darum heißt intuitu fidei bei ihnen: Wahl in Anſehung
- L. W. 27, 356
- L. W. 27. 17
- L. W. 27. 17. 128
- L. W. 27, 185
- L. W. 27, 185. 186
- L. W. 27, 409
- Wis. 82. 76
- Syn. 82, 74 margin
- L. W. 4, 309 The Teaching of the Formula of Concord on the Election of Grace. margin
- L. W. 31, 136 margin
- L. W. 31, 136. 137 margin
- L. W. 31, 137 margin
- L. W. 31, 137. 176 margin
- L. W. 26, 355 margin
- L. W. 26, 355 margin
- Quart. 1. 127 margin
- Quart. 1. 127. 128 margin
- O. 82. 18 margin
- Can. 94, 58 margin
- Quart. 1, 55 margin
- Quart. 1, 55. 56 margin
- L. W. 27. 102—406 margin
- L. W. 27. 102—406. 167 margin
- L. W. 27. 102—406. 167. 188 margin
- L. W. 27. 102—406. 167. 188. 28, 29 margin
- Syn. 82, 67 margin
- Can. 94, 53 margin
- Wis. 82, 76 margin
- Trak. 1 margin
- Trak. 1, 52 margin
- Luth. 40, 59 margin
- Ges. u. Ev. 2, 60 margin
- L. W. 27, 201i. Walth.
vol b, printed page 386 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0462