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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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1 entry under gnadenwahlgebrauch.

Gnadenwahl —Gebrauch

30. —

30. Der Gebrauch dieſer Lehre. a. Zum Troſt. Oſiander. L. W. 7, 1. Dieſe Lehre macht uns aufs neue gewiß, daß die Seligkeit allein aus Gnaden kommt. — Beruhte unſere Se— ligkeit auf etwas in 33 ſo wäre die Gewißheit der Se— Kabtit hin. Kon. 713, § 43. Gott hat ſchon von Ewigkeit an meine Perſon gezuht Ich habe dich je und je geliebt. Du biſt mein. Welch ein Troſt, wenn wir uns von Menſchen verlaſſen fühlen! 3. Verordnet zur Seligkeit! Gott hat Rat gehalten, wie er mich dazu bringen will und ſchon längſt das Ziel geſteckt. wo ich wohnen ſoll, wenn Hinnnel und Erde vergeht. Kon. 714, S 15. Unſere Namen im Himmel angeſchrieben! Luk. 10, 20. 1. Gott hat meine Seligkeit ganz in ſeine Hände genommen. — Läge ſie in meiner Hand, ich würde ſicher verloren gehen. Kon. 714, S 45. 5. Gott wird es auch vollführen. Ich bin nun auf dem Weg, den Gott die Auserwählten führt, ſollte Gott den letzten Schritt laſſen anſtehen? L. W. 27, 566. Sozald wir ein Fünklein des Glaubens in uns fühlen, ziehen wir den Schluß, Gott hat ſein Werk in uns angefangen. Nun wird er ſeine Hand nicht von uns abzehen. Ka. 88, 24. Anfechtung: Werde ich ſtandhaft bleiben? Wir ſind gebrechliche Menſchen. Ich möchte fallen. — Gott tut alles, daß du das Ziel erlangſt. — Iſt jemand angefoch— en wegen ſeines gegenwärtigen Gnadenſtandes. dann bringen wir Sprüche wie dieſe: Das zerſtoßene Rohr u. ſ. w. Wegen ihrer zukünftigen Seligkeit Angefochtene tröſten wir mit der Lehre von der Gnadenwahl. 6. Der Vorſatz Gottes kann nicht fehlen. Niemand vird ſie aus meiner Hand reißen. Joh. 10, 28. Die forte der Hölle wird die Kirche nicht überwältigen. 7. All unſer Kreuz wird Gott ſo wenden, daß es uns um Beſten dient. Kon. 714, § 48. 49. — Iſt Gott für uns, was hat das Leiden zu bedeuten? L. W. 27, 565. Es kann den ewigen Rat Gottes nicht aufhalten. Ma. 9. 204. Wir ſind nicht dem Teufel preisgegeben. Luth. 52. 282. Anm. a. Der Troſt der Gnadenwahl iſt mit einem Wort die Gewißheit der Seligkeit, ein ewiger Troſt. 2 Theſſ. 2, 16. Anm. b. Die Lehre von der Gnadenwahl hat einen zanz ſpeziellen Troſt, der gerade dieſer Lehre eigen iſt. Einwand a. Dieſe Lehre wäre nur dann troſtreis wenn hinzugefügt wäre, ob ich einer von den Erwählten bin. — Das ſollſt du auf Grund der Verheißung glau ben. Einwand b. Nach unſerer Lehre ſei der Troſt dahin da den meiſten Menſchen die Tür zum Himmel von vorn herein verſchloſſen ſei. ſ. § 21 h. Anm. c. Den Troſt der Gnadenwahl ſoll man nicht den Unbußfertigen geben. Wendet man den Troſt auf eine beſtimmte Perſon an, dann tun mi— das mit der Bedingung: wenn du glaubſt. Antith. Dieſen Troſt der Gnadenwahl haben nicht 1l. die Calviniſten mit ihrer unbedin— ten Vorherbeſtimmung. Sie haben auch ſonſt ie— nen Troſt: 2. unſere Gegner. Sie nennen unſer— Lehre von der Wahl eine troſtloſe, gefährliche Lehre — Ihrr Troſt der Gnadenwahl iſt ein bedingter und nichts weiter, als daß Gott einen Heilsweg geſche— fen hat, auf dem jeder ſelig werden kann. Anm. d. Für Paſtoren liegt in dieſer Lehre noch de beſondere Troſt: Gott hat überall ſeine Auserwählten. Stöckh. A. T. 34. Hure Rahab. S. 157. Auch einer abgefallenen Kirche: Obadja und 100 Proyheten. S. 299. Darum arbeiten wir nicht vergeblich. Ma. 5, 70. 10. 51. 52. Wo das Predigtamt aufgerichtet wird, führt Gott aus, was er von Ewigkeit über di— Menſchen beſchloſſen hat. Ma. 10, 53. — Darum ſol uns das Predigtamt am Herzen liegen, daß wir des Auserwählten ſammeln. Wis. 83. 11. L. W. 51, 62. 63. Dieſelben muß ich herführen. Joh. 10, 16. Miſſion), ihrer etliche ſelig machen. Röm. 11. 13. 4 1 Kor. Y. 22. Wer ſelbſt ſeiner Seligkeit gewiß iſ. wird ſich dies um ſo mehr angelegen ſein laſſen. Y W. 51, 489. 490. b. Zur Mahnung. Ein mächtiger Antrieb zur Heili Hältſt du dich für einen Aus— gung und guten Werken. erwählten, dann vergiß nicht. daß wir zur Buße, zuHeiligung erwählt ſind. Eph. 1, 4. Die Schrift beſchreibt die Auserwählten: ſie hören meine Stimme, i folgen mir. Joh. 10. 27. Wandele dieſen Weg. Nun dann kannſt du dich für einen Auserwählten halten Ma. 10, 46. 47. Chic. 36. Kein Unbußſfertiger har ein Recht, ſich der Wahl zu tröſten. Einwand. Die Lehre von der Gnadenwahl 1. führe zu fleiſchlicher Sicherheit, 2. mache träge zu guten Werken. Bin ich er wählt, dann werde ich ſelig, ohne daß ich mich min guten Werken abmühe. — Warum gebrauchen wir Medizin in Krankheit? Warum eſſen wir? W. rum beſtellen wir das Land? Macht die Vorſehun Gottes nicht träge in leiblichen Dingen, warum ſol die Gnademwahl träge machen in geiſtlichen Din— gen?

  • L. W. 7, 1 Preface to the 1861 Volume.
  • L. W. 27, 566
  • Ka. 88, 24
  • L. W. 27, 565
  • Ma. 9. 204
  • Luth. 52. 282
  • Ma. 19, 199 margin
  • Syn. 82, 59 margin
  • Kueg. 28, 4 margin
  • Kueg. 28, 8 margin
  • Mit. 94, 62 margin
  • Luth. 61, 354 margin
  • L. W. 19, 178 margin
  • L. W. 19, 178. 179 margin
  • Mit. 94, 58 margin
  • Luth. 61, 355 margin
  • Wis. 83, 15 margin
  • Schulb. 16, 100 margin
  • L. W. 51, 371 margin
  • Mit. 91, 21 margin
  • Ma. 19, 199 margin
  • Ma. 19, 199. 200 margin
  • W. 77, 36 margin
  • L. W. 28, 474 margin
  • Mag. 5, 60 margin
  • Ma. 28. 143 margin
  • L. W. 51. 486 margin
  • Schulb. 16, 100 margin
  • Schulb. 16, 100. 19 margin
  • Schulb. 16, 100. 19. 50 margin
  • L. W. 50. 69 margin
  • L. W. 50. 69. 26, 244 margin
  • L. W. 50. 69. 26, 244. 245 margin
  • Ma. 10. 17 margin
  • W. 80, 24 margin
  • L. W. 2 margin
  • L. W. 2., 565 margin
  • R. Pi. 2, 301 margin
  • Luth. 62, 281 margin
  • Luth. 62, 281. 282 margin
  • Ma. 10, 49 margin
  • L. W. 27, 564 margin
  • Wis. 83, 14 margin
  • L. W. 19, 114 margin
  • Schulb. 16, 99 margin
  • Stöckh. A. T. 34
  • Ma. 5, 70
  • Ma. 5, 70. 10
  • Ma. 5, 70. 10. 51
  • Ma. 5, 70. 10. 51. 52
  • Ma. 10, 53
  • Wis. 83. 11
  • L. W. 51, 62
  • L. W. 51, 62. 63
  • W. 51, 489
  • W. 51, 489. 490
  • Ma. 10, 46
  • Ma. 10, 46. 47
  • Luth. 37, 171 margin
  • Trak. 4 margin
  • Trak. 4, 61 margin
  • Luth. 36, 52 margin
  • L. W. 99 margin
  • L. W. 31. 207 margin
  • W. 77, 29 margin
  • Walth. Ev. 94 margin
  • Wis. 83, 11 margin
  • Wis. 83, 11. 12 margin
  • Ma. 5, 69 margin
  • W. 77, 111—114 margin
  • L. W. 27, 564 margin
  • L. W. 27, 564. 26, 144 margin
  • Schulb. 19, 60 margin
  • W. 77,
  • L. W. 26, 940245. 28. 47
  • W. 80, — — — 57. 58.

vol b, printed page 403–404 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0479

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