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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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5 entries under vaterunser.

Vater Unſer

—

Vater Unſer. Abhandlungen. Die Herrlichkeit des Vater Unſers. Il. 94. R. Pi. The Lord's Prayer, Voung Luth. Mag. 1906, 97. Theol. 11, 236. Das Vater Unſer.

  • Mag. 1906, 97
  • Theol. 11, 236
  • Kat. 2 margin
  • Il. 94.

vol d, printed page 57 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0141

1. Urſprung

1. Urſprung. Das Vater Unſer hat uns Chriſtus ſelbſt gelehrt. Matth. 6, 9—13. Luk. 11, 2—4. Anm. a. Daß es ein aus rabbiniſchen Gebetsformeln zuſammengeſetztes Gebet ſei, iſt grundlos. Harnack erklärt, daß das Ur⸗Vaterunſer nur aus den letzten vier Bitten beſtanden habe. Luth. 60, 120. Anm. b. Weil der Herr ſelbſt es zuſammengeſetzt hat, iſt es das beſte Gebet. Er weiß, was wir bedürfen. Wir finden oft nicht die paſſenden Worte. Wir ſind nun auch gewiß, daß dieſes Gebet ihm wohlgefällig iſt. Es iſt nicht Menſchen, ſondern Gottes Wort und darum kräftig, die Menſchen zum Glauben und zur Andacht zu erwecken.

  • Luth. 60, 120
  • Il. 94, 23 margin
  • Süd. 86, 13 margin
  • Dall. 261 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Stöckh. N. T. 97 margin
  • Stöckh. N. T. 97. 98 margin
  • Schulb. 20, 50 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Il. 94, 23—26 margin

vol d, printed page 57 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0141

2. Einteilung

2. Einteilung. Das Vater Unſer enthält eine Vorrede, 7 Bitten und einen Schluß. Die 7 Bitten ſind verſchieden eingeteilt worden: a. die erſten 4 Bitten Schenkung des Guten, die letzten drei Bitten Abwendung des Böſen. Spener; b. die erſten 3 Bitten handeln von dem, was Gottes iſt (dein Name, dein Reich, dein Wille), die letzten 1 Bitten von dem, was unſer iſt. (Unſer Brot, unſere Schuld, Not u. ſ. w.) — Aber auch die erſten drei Bitten bitten wir nur um unſertwillen. Anm. a. Die Reformierten zählen ſechs Bitten, die beiden letzten zuſammenfaſſend, drei beziehen ſich auf Gott und drei auf unſere Not. Anm. b. Nur eine Bitte handelt von leiblichen Gütern. Und ſelbſt in dieſer Bitte wird uns Vertrauen zu Gott und Liebe zum Nächſten gelehrt. — Hätten wir das Vater Unſer zuſammengeſtellt, wir hätten wohl mit der 4. Bitte angefangen. Anm c. über den Zuſammenhang der erſten drei Bitten R. Pi. 2. Band 2, 50—52. Die Bitten ſind ſehr allgemein, greifen weit um ſich und greifen darum auch in einander hinein. Man ſoll ſie nicht einſchränken, bloß um einen Zuſammenhang herzuſtellen. Süd. 1900, 17—19. — Zuſammienhang der letzten drei Bitten Süd. 1909, 7. Anm. d. Einige vergleichen die Reihenfolge der Bitten mit der Reihenfolge der Gebote. Sie zeigen den Zu⸗— ſammenhang der 1. Bitte mit dem 2. Gebot, der 2. Bitte mit dem 3. Gebot. Man ſoll auch darin nicht zu weit gehen. Anm. e. Üüber den Zuſammenhang des Vater Unſers mit den drei Artikeln Süd. 1906, 9. 10. Im erſten Artikel lernen wir, daß Gott unſer Vater iſt, im zweiten, warum wir getroſt und mit Zuverſicht ihn bitten können. — Bezeichnend iſt, daß das Vater Unſer nach dem 2. Hauptſtück kommt. Der Glaube kann nicht ohne Gebet ſein. Pietiſtiſches und methodiſtiſches Chriſtentum hätte eine andere Reihenfolge inne gehalten, nämlich vor dem Glauben. Brun 393. 394. Anm. f. Der hannoverſche Katechismus über das Vater Unſer Luth. 10, 153. 154.

  • Il. 94, 28 margin
  • Il. 94, 28. 29 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Dall. 266 margin
  • Süd. 86, 14 margin
  • Süd. 86, 36 margin
  • Süd. 86, 36. 37 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Süd 1900, 16 margin
  • Il. 94, 28 margin
  • Il. 94, 28. 29 margin
  • R. Pi. 2
  • Süd. 1900, 17—19
  • Süd. 1909, 7
  • Süd. 1906, 9
  • Süd. 1906, 9. 10
  • Süd. 1906, 9. 10. I
  • Brun 393
  • Brun 393. 394
  • Luth. 10, 153
  • Luth. 10, 153. 154
  • Dall. 103 margin
  • Süd. 86, 38 margin
  • Süd. 86, 9 margin
  • Brun 396 margin
  • Süd. 1903, 11 margin
  • Süd. 1909, 9 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Süd. 86, 38 margin
  • R. Pi. 2, Band

vol d, printed page 57–58 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0141

3. Die Herrlichkeit des Vater Unſers

3. Die Herrlichkeit des Vater Unſers. Das Vater Unſer iſt das köſtlichſte Gebet. Luther darüber Luth. 43, 43. Köſtlich iſt es a. wegen ſeines Inhaltes. Es iſt alles darin enthalten, was wir bedürfen. Es gibt keine Not, mit der wir zu kämpfen haben, die nicht in den Bitten enthalten iſt. — Üüber den Inhalt Schulbl. 36, 92. Luth. 18, 135. 136. Anm. a. Welche Tiefe der Gedanken! Man kann das Vater Unſer nicht auslernen. Süd. 1900, 16. Darin iſt Lehre, Mahnung und Troſt Il. 94, 29, Geſetz und Evangelium Süd. 86, 38, Bitte, Fürbitte, Dank. Il. 94, 53—55. Anm. b. Was im Vater Unſer nicht enthalten iſt, iſt nicht erlaubt, zu bitten und kann von Gott nicht erhört werden. Gott will nur das geben, was er uns beten heißt: b. wegen ſeiner Form. Es iſt In wenig Worte iſt alles zuſammenge— 1. kurz. drängt: 2. einfach. Und doch iſt jedes Wort eine Wolt voll Inhalt; 3. wohlgeordnet. Alles iſt am rechten Platz: c. weil es ſoſ paſſend iſt für alle Menſchen, für alle Zeiten, an allen Orten. Es iſt ein Gebet der ganzen Kirche und paßt auch für jeden einzelnen Chriſten jeden Standes und Alters. Wir gebrauchen es im Gottesdienſt, bei allen Amtshandlungen, im Hauſe und in der Schule. Süd. 1903, 10. Wie wichtig auch für die Paſtoren! Ma. 37, 251. Anm. a. Die Herrlichkeit dieſes Gebets können wir nicht ergründen und erſchöpfen. Es iſt nützlich, ſich das einmal zu vergegenwärtigen. Anm. b. Kurze Umſchreibungen der 7 Bitten Mag. 4. 12. Luth. 10, 161. 162. 64, 353. 18, 135. 136. Schulb. 21, 184. Stöckh. N. T. 97. 98.

  • Luth. 43, 43
  • Schulbl. 36, 92
  • Luth. 18, 135
  • Luth. 18, 135. 136
  • Süd. 1900, 16
  • Il. 94, 29
  • Süd. 86, 38
  • Il. 94, 53—55
  • Süd. 1903, 10 margin
  • Schmidt 2 margin
  • Schmidt 2, 10 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Ma. 37, 251 margin
  • Ma. 20, 168 margin
  • Dall. 263 margin
  • Dall. 263. 264 margin
  • Süd. 86, 8 margin
  • Süd. 86, 8. 13 margin
  • Süd. 86, 8. 13. 14 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Brun 396 margin
  • Il. 94, 27 margin
  • Il. 94, 27. 28 margin
  • Schulb. 20, 50 margin
  • Dall. 265 margin
  • Il. 94. 28 margin
  • Süd. 86. 14 margin
  • Il. 91, 48—53 margin
  • Süd. 86, 14 margin
  • Dall. 264 margin
  • Dall. 264. 265 margin
  • Süd. 1903, 10
  • Ma. 37, 251
  • Mag. 4. 12
  • Luth. 10, 161
  • Luth. 10, 161. 162
  • Luth. 10, 161. 162. 64, 353
  • Luth. 10, 161. 162. 64, 353. 18, 135
  • Luth. 10, 161. 162. 64, 353. 18, 135. 136
  • Schulb. 21, 184
  • Stöckh. N. T. 97
  • Stöckh. N. T. 97. 98
  • Il. 94, 22 margin

vol d, printed page 58–59 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0142

4. —

4. Das Vater Unſer iſt a. eine Gebetsformel, die man Wort für Wort auswendig lernen und gerade ſo beten ſoll, wie ſie daſteht. Die Jünger baten Jeſum, ſie beten zu lehren. Daraufhin hat er ſie dieſe Formel gelehrt. Anm. Manche Schwärmer ſchätzen das Vater Unſer gering. Sie halten viel mehr von ihren freien Herzens-— gebeten. Damit beweiſen ſie, daß ſie das Vater Unſer nicht verſtehen. Wohl können wir freie Gebete ſprechen, aber damit iſt nicht ausgeſchloſſen, daß wir auch be— ſtimmte Gebete gebrauchen; b. ein Muſtergebet, nach dem man ſeine eige— nen Gebete einrichten kann. Chriſtus kennt uns und auch den Vater am beſten. Süd. 86, 18. Er zeigt uns hier, wie ein rechtes Gebet beſchaffen ſein muß, wen wir anrufen ſollen, was wir bitten dürfen. . Wir ſollen das Vater Unſer recht gebrauchen. Wir ollen a. es mit Andacht beten, im Geiſt und Wahr— heit. Wir ſollen es nicht herplappern. Weil wir es ſo oft beten, wird es leicht zur Gewohnheit und gemiß— braucht. Die katholiſche Kirche macht aus dem Her⸗; plappern dieſes Gebetes ein verdienſtliches Werk. Anm. Daß es ſchwer iſt, ein Vater Unſer zu beten ohne andere Gedanken, zeigt Luther an dem Beiſpiel des St. Bernhard: b. dieeinzelnen Bitten auf uns anwenduns Das können auch Paſtoren an Krankenbetten un; c. es oft beten. Luther meint, man ſolle es bei jedenn Morgen- und Abendſegen beten. Anm. Das Vater Unſer kann keiner recht beten, der in einer Todſünde liegt. Homiletik. — Die erſten drei Bitten in ihrer Be— deutung für das Amtsleben eines Predigers Ma. 37, 252 oder in ihrer Bedeutung für Paſtor und Gemeinde. Ma. 20, 168. Das Vater Unſer der rechte Tert für unſer Danklied am Danktag. Wir danken für a. Erhaltung ſeines Gnadenreiches bei uns, b. Segnungen ſeines Machtreiches über uns, c. Treue in Bewahrung zum Ehrenreiche gegen uns. ͤ

  • Süd. 86, 18
  • Ma. 37, 252
  • Ma. 37, 252 o
  • Ma. 20, 168
  • Süd. 86, 17 margin
  • Il. 94, 55 margin
  • Il. 94, 55. 56 margin
  • Schulb. 20, 50 margin
  • Schmidt 2 margin
  • Schmidt 2, 10 margin
  • Schmidt 2, 10. 11 margin
  • Il. 94, 55 margin
  • Il. 94, 55. 56 margin
  • Süd. 86, 17 margin
  • Il. 94, 57 —59 margin
  • Süd. 1903, 11 margin
  • Brun 396 margin
  • Schmidt 2 margin
  • Schmidt 2, 14 margin
  • Il. 94, 56 margin
  • Il. 94, 56. 57 margin
  • Il. 94, 56. 57. 58 margin
  • Il. 94, 56. 57. 58. 59 margin
  • Mezg. 201 margin
  • Süd. 86, 17 margin
  • Il. 94, 56 margin
  • R. Pi. 2 margin
  • Luth. 40, 108 margin
  • Il. 94, 57 margin
  • Luth. 44, 111 margin
  • Luth. 44, 111. 42, 86 margin
  • Süd. 86, 15 margin
  • Süd. 86, 27 margin
  • Hön. Ent. 534 margin

vol d, printed page 59 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0143

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