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Wohltätigkeit. Abhandlungen. Wie werden die Chriſten zur Liebestätigkeit erzogen? verſorgung, Geben, Witwen, Waiſen, Werke. Wohltätigkeit.
- Mich. 92. S. Armen⸗
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Collection › Eckhardt's Reallexikon › index › wohltätigkeit
A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.
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3 entries under wohltätigkeit.
Wohltätigkeit. Abhandlungen. Wie werden die Chriſten zur Liebestätigkeit erzogen? verſorgung, Geben, Witwen, Waiſen, Werke. Wohltätigkeit.
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1. Wohltätigkeit begreift in ſich die Unterſtützung ar⸗ mer Perſonen und Gemeinden, der Kranken, Witwen und Waiſen, Unterſtützung von Hoſpitälern, Kinder⸗ freundgeſellſchaften u. ſ. w. Anm. a. Wir haben Gelegenheit genug dazu. — In unſerer Synode wird auch viel Wohltätigkeit getrieben. Cal. 97, 59. Anm. b. Wohltätigkeitskonferenz 1913 Luth. 69, 267. 1914. Luth. 70, 271. 1915. Luth. 71, 385. Anm. c. Auch die Gemeinde ſoll ſich wohltätig be⸗ weiſen. Das trägt mit dazu bei, ihre Glieder aus weltlichen Unterſtützungsvereinen herauszuhalten. Mich. 92, 14.
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2. Warum ſollen wir uns der Wohltätigkeit befleiſſigen? a. Es iſt Gottes Gebot. S. Geben. Werke. Der b. Der Glaube ſoll durch die Liebe tätig ſein. Chriſt iſt zur Liebestätigkeit geboren. Anm. Darum iſt auch Wohltätiakeit ein Kennzeichen eines Chriſten für die Welt und für den Chriſten ſelbſt. c. Dadurch wird dem Nächſten gedient. Wir ſollen dem Nächſten aus leiblicher Not helfen. Damit iſt zugleich ſeiner Seele gedient, daß ſie nicht im Elend verzagt, ſondern im Glauben bleibt. Das d. Dadurch wird das Reich Gottes ausgebreitet. größte Werk der Wohltätigkeit iſt die Miſſion. Anm. Indem wir der irdiſchen Not abhelfen, ſollen wir auch die Seele nicht vergeſſen. In allen unſern Wohltätigkeitsanſtalten wird nicht bloß der Leib, ſon-dern auch die Seele verſorgt. e. Die Schrift ermuntert uns zur Wohltätigkeit durch viele Vorbilder. Wohltätigkeit zur Zeit der Apoſtel und in der erſten chriſtlichen Kirche ſ. Geben § 8, a. Paulus hat ſeine Gemeinden dazu angehalten. Min. 1913, 47. f. Wohltätigkeit üben iſt ein herrliches Vorrecht der Chriſten. „Das habt ihr mir getan.“ Es iſt ein Gottesdienſt. W. 1913, 54. g. Chriſtus wird die Wohltätigkeit am jüngſten Tage rühmen und herrlich belohnen, obgleich wir das nicht verdient haben. Mich. 92, 45—-48. h. Welcher Schade entſteht, wenn wir nicht wohltätig ſind! Durch Unterlaſſung derſelben verliert man zuletzt auch das Evangelium. 3. Wie ſoll die Wohltätigkeit geſchehen? Sie ſoll geſchehen a. in der rechten Geſinnung, wie alle Werke. S. Geben, Werke. Alles, was wir tun ſoll im Glauben geſchehen Ma. 6, 14 und in herzlichem Mitleid gegen den Nächſten. „Mich jammert des Volkes“ Ma. 18, 194. Anm. Die Wohltätigkeit der Welt iſt Selbſtliebe, Ehrgeiz, Eigennutz. Der Überſchuß von den Wohltätigkeitsveranſtaltungen bleibt für die Armen: b. geordnet. Auch in der Wohltätigkeit ſollte man Ordnung einhalten; c. eifrig. Wir ſollen nicht hinter der Welt zurückſtehen und unſere Glaubensbrüder darben laſſen. Beſonders wir Lutheraner ſollten darin eifrig ſein. W. 95, 26. 27. Anm. a. Der Chriſt rechnet nicht ängſtlich mit den irdiſchen Mitteln. „Woher nehmen wir Brot?“ Anm. b. Der Chriſt hat einen willigen Geiſt. Doch muß er noch fort und fort zur Wohltätigkeit ermuntert werden, nicht durch das Geſetz, ſondern durchs Evangelium. Mich. 92, 31. 32. 37. Anm. c. Über der Wohltätigkeit ſollen wir jedoch auch unſere eigentliche Hauptaufgabe, die Predigt des Evangelii, nicht verſäumen. Anm. d. Viele ſtellen die Werke der Liebe über die geiſtlichen Werke. Nach dem Urteil der großen Menge gilt erſt der für einen Chriſten, der Wohltätigkeitsgeſellſchaften angehört. Anm. e. Man ſollte die Gelder nicht an fragwürdige Geſellſchaften abliefern, von denen man nicht weiß, ob ſie die Gaben auch wirklich für den beſtimmten Zweck verausgaben. Homiletik. Sonntag nach Trin. — Ev. Von der chriſtlichen Wohltätigkeit. a. Herzliches Mitleiden iſt die Quelle der b. Die chriſtliche Wohltätigkeit rechnet nicht ängſtlich mit den irdiſchen Mitteln. c. Sie geht in den Schranken der Ordnung einher. d. Sie Leben ihren Lohn. — Ma. 18, 194. Freitert. Ap. 9,. 36—42. — Inwiefern ſoll das Beiſpiel der Tabea einen lutheriſchen Frauenverein zur Wohltätigkeit ermuntern? Wir erkennen daraus, a. daß die Wohltätigkeit auch den Frauen geboten iſt, b. daß die rechte Wohltätigkeit eine herr⸗ liche Frucht des Glaubens iſt, c. daß Gott die Werke der Liebe als Zeichen des Glan⸗ herrlich rühmen will. — Ma. 6, 13.
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