—
1. daß die Gemeinde das Bewußtſein erhält, daß ſie nicht allein ſteht in der Welt, ſondern mit an— dern Gemeinden ein großes Ganze bildet; 2. daß wir unſere Arbeit beſſer tun, wenn wir tBsłÿłRGA.e RmREEgeEegRGrrrned -ee-gteyNereeererenrr⸗?h /Qqíí?ln: ’jcf—»ö::G2x:Z ̊᷑üä—————=—wÜ⸗8— FEH* k1E;çÿꝛ h'ßß t˙KRKRKRRrtUnnnnnnnhhhh wiſſen, daß wir kontrolliert werden. Der alte Menſch bedarf der Kontrolle. Anm. b. Welchen Nutzen die Viſitation hat, kann man an den Gemeinſchaften ſehen, wo ſie nicht geübt wird. Sie ſind meiſt ein Sammelſurium der verſchiedenen Lehre und Praxis. Es wäre zu raten, daß auch an⸗ dere Gemeinſchaften und Synoden Viſitation einführten. Luth. 5, 18. Anm. c. Wenn die Wirkung hinter den Erwartungen und Wünſchen zurückbleibt, iſt es vielleicht durch die be— treffende Perſönlichkeit, nicht durch die Viſitation, ver⸗ anlaßt. Stellung der Gemeinde und des Paſtors dazu. Die Gemeinde und der Paſtor ſollten die Viſitation wün⸗ ſchen. Sie ſollten, wenn der Viſitator nicht von ſelbſt kommt, ihn einladen. Im allgemeinen freuen ſich die Gemeinden, wenn der Viſitator kommt. Can. 79, 33. Anm. a. Wenn der Viſitator frägt: Wie geht es? wird die Gemeinde nicht ſagen: Das geht dich nichts an, ſondern ſie wird ihn freundlich aufnehmen. Anm. b. Ein falſcher Prediger wird freilich ſagen: Davor will ich mich hüten. Von Viſitation will ich nichts wiſſen. Ein treuer Prediger weiß jedoch, daß es ſich um Belehrung, Rat und Troſt handelt. Anm. c. Paſtoren und Gemeinden, welche keine Viſitation wünſchen, bedürfen derſelben am meiſten. Sie ſetzen ſich dem Verdacht aus, daß es ihnen an Demut fehlt. Anm. d. Manche wollen auch aus folgenden Gründen keine Viſitation: 1. Was ſie in der Landeskirche erlebt haben, hat ihnen einen Schrecken vor der Viſitation eingeflößt. 2. Vielleicht wurde in früheren Jahren einmal bei ihnen eine Viſitation abgehalten, die dem Bru— derverhältnis ins Geſicht ſchlug. 3. Der Viſitator kommt vielleicht bloß in die Ge— meinde, wenn etwas nicht in Ordnung iſt. Man will nicht den Schein erwecken, daß eine Unterſu⸗ chung in der Gemeinde nötig ſei. Anm. e. Weigern ſich Paſtor und Gemeinde, ſich viſitieren zu laſſen, ſo wird freilich der Viſitator ſeinen Beſuch nicht aufdrängen, ſie ſollen aber bedenken, daß ſie töricht handeln und wider die Ordnung, die ſie ſelbſt mit angenommen haben.
- Luth. 5, 18
- Can. 79, 33
- At. 1907, 20 margin
- Luth. 63, 211 margin
- Neb. 1906, 50 margin
- Can. 79, 33 margin
- Il. 1900, 65 margin
- Luth. 56, 282 margin
- L. W. 4. 96 Church-Historical Items of the Day. margin
- At. 1907, 21 margin
- S. Dak. 1906, 30 margin
- Cal. 87, 33 margin
- Syn. 75, 20 margin
- Luth. 4, 58 margin
- Can. 79, 33 margin
- Quart. 8, 101 margin
- Tex. 1907, 76 margin
- At. 1907, 21 margin
- Proc. 1901, 139 margin
- Proc. 1901, 139. 140 margin
vol d, printed page 215 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0299