A cumulative subject index to seven Missouri
Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at
St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses,
and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by
volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's
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—
Abriß.
Was iſt Synergismus? § 1.
Synergiſten berufen ſich auf die Bibel § 2, aui
die Bekenntnisſchriften. § 3.
Gott mache es dem Menſchen möglich, die Gnade zu
ergreifen § 4. Entſcheidung. § 5. Von Gott geſchenkte Kräfte. § 6.
Prozeß det
Bekehrung. § 7. Löſung des Geheimniſſes. § 8.
Synergismus in der Gnaden⸗
wahl. § 9. Der natürliche Menſch kann zu ſeiner Bekehrung nichts mitwirken. § 10.
„Einwände. § 11.
Welche Lehren werden durch Synergismus umgeſtoßen? § 12.
Vertreter des Synergismus. § 13.
Syuergismus.
W. 80, 49. Mit. 94, 36.
vol c, printed page
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1.
—
1. Synergismus iſt die Irrlehre, daß der Menſch ent⸗
1906, 44.
weder aus eigenen oder geſchenkten Kräften etwas zu ſei⸗
ner Bekehrung und Seligkeit mitwirken könne.
L. W. 46, 97.
Anm. a. Synergismus tritt in verſchiedener Form
195. 58,
51. 4. 26, 194
auf. Im allgemeinen kann man ihn einteilen in zwei
73, 52.
Klaſſen:
389. Pi. 17. N.
1. Der melanchthoniſche Synergismus im 16.
Jahrhundert. Der Menſch wirkt aus natürli⸗ͤ
chen Bräften mit.
2. Der latermannſche Synergismus im 17. Jahr⸗
hundert. Der Menſch wirkt mittels der von Gott
geſchenkten Kräfte.
Anm. b. Der Nachweis von Richard, daß die lutheri-
L. W. 50, 103—110.
ſche Kirche des 16. Jahrhunderts den melanchthoniſchen
Synergismus gelehrt haben ſoll, iſt Geſchichtsfälſchung.
Anm. c. Verſchiedene Ausdrücke, deren ſich die Sy⸗
L. W. 50, 532. 533. Can.
82, 13. Mit. 82, 45.
nergiſten bedienen: Der Menſch könne oder müſſe
W. 80, 51. Theol. 5, 70.
1. ſich zur Gnade ſchicken. Philippiſten. L. W.
19, 259. 28, 145;
2. das Jawort geben:
N. 73, 24.
Entſcheidung.
3. ſich entſcheiden für die Gnade;
Widerſtreben.
4. das mutwillige Widerſtreben laſſen;
5. die Tür auftun.
Quart. 2, 95. 96. S. 82,
Anm. d. Die einen ſagen: Den Anfang der Bekeh—
37. 1900, 46. Süd. 82.
rung müſſe der Menſch machen. Andere ſagen: Der
21. Or. 1901, 25
Menſch könne zwar nicht den Anfang machen, aboer wenn
der Heilige Geiſt den Anfang macht, könne der Menſch
mitwirken. Konk. 606. 607.
Or. 1904, 61.
Anm. e. Die moderne Theologie iſt vom Synergis-
mus durchdrungen. Er iſt auch in die lutheriſche Kirche
eingedrungen. Mit. 1906, 45.
Can. 82, 9. 91, 57. Or.
Anm. f. Man braucht ſich über die Verbreitung des
1901. 27. W. 80. 53.
Synergismus nicht zu wundern. Dieſe Lehre gefällt dem
Theol. 9. 66. Stöckh. N.
natürlichen Menſchen. Er iſt verliebt in die Lehre vom
T. 374. 375.
eigenen Wirken. Daß der Menſch gar nichts mitwirken
könne, iſt ihm anſtößig.
- L. W. 46, 97
- Pi. 17
- L. W. 50, 103—110
- L. W. 50, 532
- L. W. 50, 532. 533
- Can.
82, 13
- Mit. 82, 45
- W. 80, 51
- Theol. 5, 70
- Theol. 5, 70.
1
- L. W.
19, 259
- L. W.
19, 259. 28, 145
- L. W.
19, 259. 28, 145;
2
- Quart. 2, 95
- Quart. 2, 95. 96
- Or. 1901, 25
- Konk. 606
- Konk. 606. 607
- Or. 1904, 61
- Mit. 1906, 45
- Can. 82, 9
- Can. 82, 9. 91, 57
- W. 80. 53
- Theol. 9. 66
- Süd. 82.
rung müſſe der
vol c, printed page
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2.
Synergiſten berufen ſich auf die Bibel, z
2. Synergiſten berufen ſich auf die Bibel, z. B. auf
folgende Stellen:
L. W. 43, 201. Süd. d2,
Matth. 23, 37: Ihr habt nicht gewollt. Weil im Men-
58. O. 95, 64. Pieper,
ſchen Kraft zum Nichtwollen iſt, ſo muß auch Kraft zum
Zur Einigung 50.
Wollen ſein. Steht das Nichtwollen in des Menſchen
Kraft, dann auch das Annehmen. Frank, Kahnis,
Schmidt. Altes und Neues 5, 333.
Anm. Vom Nichtwollen kann man aber nicht auf das Wollen ſchließen.
Ap. 7, 51: Ihr widerſtrebet allezeit. Kann der Menſch der Bekehrung widerſtehen, ſo ſteht es in gewiſſer Hinſicht in des Menſchen Vermögen, ſich zu bekehren. Wenn der Menſch durch ſein Verhalten die Bekehrung unmöglich machen kann, ſo muß er ſich auf der andern Seite ſo verhalten können, daß die Bekehrung möglich wird. Mit. 1906, 51. Was auf der einen Seite die Bekehrung hin98. kann auf der andern Seite nicht ſein. Quart. 4, 125.
Anm. Dagegen: Beim Nichtbekehren liegt die Ur— ſache ganz allein im Menſchen. Dann müßte ſie auch bei der Bekehrung ganz allein im Menſchen liegen. Der Menſch müßte nicht bloß mitwirken, ſondern ſich ſelbſt bekehren können. — Die Schrift redet hier nur von de— nen, die nicht bekehrt werden. Wie es mit denen ſteht, die bekehrt werden, davon redet die Schrift hier gar nicht.
Hoſea 13, 9: Israel, du bringeſt dich ins Unglück. Weil es dem Menſchen als Schuld angerechnet wird, wenn er nicht glaubt, ſo muß es doch teilweiſes Verdienſt des Menſchen ſein, wenn er gläubig wird. Der Menſch ſoll nicht bloß verantwortlich ſein für ſein Verlorengehen, ſondern auch für ſeine Bekehrung. L. W. 51. 141.
Jer. 3, 14: Bekehret euch. Mal. 3. 7. Kann der Menſch nicht mitwirken, ſo hat es gar keinen Sinn. wenn Gott ihn ermahnt, ſich zu bekehren. Alle Ermahnungen wären vergeblich (Latermann). Neb. 82, 26. Die Aufforderung ſetzt eine Willenstätigkeit des Menſchen voraus. Philippi. L. W. 32. 219. Gott würde keine Forderung ſtellen. wenn der Menſch ſie nicht leiſten kann. L. W. 45, 259. Eine ſolche Forderung wäre heuchleriſche Verſpottung. L. W. 50, 98. — Dagegen:
1. Dieſe Aufforderungen zeigen nicht, daß wir
ihnen von ſelbſt folgen können. Die Schrift lehrt
klar, daß niemand zum Vater kommen kann. Da⸗
rum iſt dieſer Schluß ſchriftwidrig.
2. Daraus würde auch folgen, daß der Menſch
ſich ganz aus eigenen Kräften, von ſelbſt, bekehren
kann.
3. Durch ſolche freundliche Aufforderungen will
Gott den Glauben in uns wirken.
Anm. Man unterſcheidet zwei Arten von Aufforderungen: geſetzliche und evangeliſche. Durchs Evangelium wirkt Gott den Glauben.
Jer. 3 14: Bekehret euch. Die Ausdrücke für „bekehren“ werden meiſt im Medium oder intranſitiv ge— braucht: ſich bekehren. — Dagegen: Wir ſagen nicht, daß ſich Gott bekehrt. Der Menſch tut alles. In dieſe Stel⸗
len, die vom Weſen der Bekehrung handeln, darf men nicht die Urſachen der Bekehrung mengen.
Mark. 16, 16: Wer da glaubet u. ſ. w. Wer ſich in die Ordnung fügt. den nimmt Gott an.
Ap. 2, 40: Laßt euch helfen. Laßt eiich bekehren.
5 Moſ. 30, 19: Ich habe euch Leben und Tod vorae— legt. — Aber überließe Gott den Menſchen die Wahl, ſo würde kein Menſch ſelig.
Off. 3, 20: So jemand meine Stimme hören wird und die Tür auftun. — Wer das tut, iſt ſchon bekehrt
Ap. 10, 35: Wer ihn fürchtet und recht tut, iſt ihm angenehm. Der Menſch habe von Natur etwas Gutes an ſich, woran die Gnade anknüpfe.
Abp. 17, 23: dem unbekannten Gott. Vers 27. 28: die Sehnſucht der Heiden. Iſt der natürliche Menſch nicht religiös? — Ja, aber was für Religion iſt das
Anm. a. Die Lehre vom Mitwirken des Menſchen zur Bekehrung ſteht nicht in der Schrift. Darum beruit man ſich auf Stellen, die gar nicht von der Urſache der Bekehrung handeln, auf die Auiforderung zur Bekebrung oder auf Stellen, die vom Unbekehrten oder vom Bekehrten reden. Darum kann man auch dieſer Lehre nicht gewiß werden.
Anm. b. Sprüche, die vom Unbekehrten handeln. auj Vekehrte zu ziehen. iſt gerade ſo aut, als wollte man einen Vegräbniserlaubnisſchein für einen Lebendigen ausſtellen oder einem Toten Medizin verſchreiben.
- L. W. 43, 201
- O. 95, 64
- Mit. 1906, 51
- Quart. 4, 125
- L. W. 51. 141
- Neb. 82, 26
- L. W. 32. 219
- L. W. 45, 259
- L. W. 50, 98
- L. W. 58, 244
margin
- L. W. 58, 244. 18, 268
margin
- L. W. 58, 244. 18, 268. 36, 316
margin
- L. W. 58, 244. 18, 268. 36, 316. 45, 333
margin
- Süd. 94, 37
margin
- Or. 1901, 34
margin
- Luth. 3, 18 Subscription for Dr. Martin Luther's Church Postil, an unaltered reprint after the Walch edition of 1737.
margin
- Quart. 2, 83
margin
- Quart. 2, 83. 84
margin
- L. W. 43, 161—169
margin
- L. W. 43, 161—169. 202
margin
- Theol. 9, 80
margin
- W. 80, 38
margin
- L. W. 43, 168
margin
- L. W. 43, 168. 169
margin
- W. 1901, 74
margin
- O. 82, 44
margin
- Neb. 82, 48
margin
- Quart. 10, 98
margin
- Quart. 10, 98. 97
margin
- Hön. Dog. 256
margin
- L. W. 45, 258—261
margin
- L. W. 45, 258—261. 19, 336— 338
margin
- L. W. 45, 258—261. 19, 336— 338. 36, 315
margin
- L. W. 45, 258—261. 19, 336— 338. 36, 315. 316
margin
- L. W. 45, 258—261. 19, 336— 338. 36, 315. 316. 43, 132—136
margin
- W. 1901, 74
margin
- Süd. 82, 52
margin
- Luth. 37, 129
margin
- Ges. u. Ev. 2, 251
margin
- Or. 1901. 33
margin
- Or. 1901. 33. 35
margin
- W. 77, 58
margin
- L. W. 50, 292
margin
- O. 95, 65
margin
- O. 95, 65. 63
margin
- L. W. 50, 100
margin
- L. W. 50, 99
margin
- L. W. 50, 99. 45, 259
margin
- Luth. 69, 122
margin
- L. W. 50, 101
margin
- L. W. 50, 101. 102
margin
- Luth. 37, 129
margin
- Luth. 37, 129. 130
margin
- Süd. 94, 16
margin
- Or. 1901, 34
margin
- Hön. Dog. 82, 17
margin
- Hön. Dog. 82, 17. 16
margin
- L. W. 51, 11
margin
- L. W. 51, 11. 50, 172
margin
- L. W. 51, 11. 50, 172 292
margin
- Schmidt. Altes und Neues
vol c, printed page
792–794 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0139_RA3-PA14
3.
—
3. Synergiſten berufen ſich auf die Bekenntnisſchriften, 3. B. auf folgende Stellen:
608, 83: daß der Menſch durch ſolche Wirkung des Heiligen Geiſtes könne die angebotene Gnadeannehmen (potest apprehendere). Die Konkor— dia ichreibe Gott nur die Möglichkeit, nicht die Wirklichkeit zu. Dagegen: Das Annehmenkönnen iſt die Bekehrung ſelbſt. nicht wie bei Synergiſten eine Vorſinſe der Vekehrung. Es ſchließt das Tun nicht aus. ſondern ein.
60.65: Wenn der Seilige Geiſt ſein Werk der Wie. dorngeburt und Erneuerung in uns angefangen hat (inchoavit), können und ſollen wir mitwirken. — Dagenen: Unter Anfang iſt hier die vollendete Bekehrung vorſtanden. Der Anfang der Vokehrung —.— hier nicht im Gegenſatz zur wirklich zuſtandegekommenen Bekehrung, ſondern zu der täglich fortgeſetzten.
sg pure passive. Das foll heißen, daß der Monſch Gott ſtill halte, die an ſich geicheben laſſo. Das ſei des Menſchen Tun. Die Möalichkeit, ſich vaſſiv zu verhalten, bekomme jeder Me Lenſch. der das Evangelium bört. — Dagegen:
befommt bei den Snner⸗
1. Das pure passive
Es wird ſyner
aiſten eine ganz andere Bodeutung.
giſtiſch gefaßt.
2. Es heißt aber nur, daß der Menſch die Veked
rung erleidet. Der Menſch iſt subjectum
convertendi.
Anm. a. Mitwirkung in der Bekehrung und pure
passive iſt contradictio in adjecto.
Anm. b. Das pure passive darf man freilich nicht
ſo verſtehen, daß der Menſch gar nichts merkt von dem,
was Gott an ihm tut.
608, 89: daß der Menich von ſich ſelbſt oder aus ſei⸗
nen natürlichen Kräften nichts vermöge. Hier werde nur
eine Mitwirkung aus natürlichen Kräften, nicht aber eine
aus Gnadenkräften abgelehnt. — Die folgenden Worte
widerlegen das.
601, 55. 56. Soll das Wort das für alle Menſchen
ohne Unterſchied genügende Mittel der Bekehrung ſein,
ſo muß es auch jeden Menſchen, der es hört, wie eos ein
natürlicher Menſch hören kann, befähigen, es an ſich zur
Vokohrung wirken zu laſſen.
Anm. Das heißit. Gott muß ijedem Menichen die Fä⸗
higkeit, ſich zu bekehren, geben, wenn er nur mit natür⸗
lichem Fleiß und Ernſt das Wort hört. Gott iſt gebun⸗
den. der Menſch kann frei wählen.
610. 90: der Menſch läßt allein Gott in ihm wirken.
— Das heißt aber nur, er erleidet die Bokehrung.
601. 67: dann ſie nicht allein das Wort hören, ſon-
dern auch demſelben. wiewohl in großer Schwachheit. Vei⸗
fall tun und annehmen können. — Aber da iſt von Ge⸗
tauiten die Rede.
Anm. Man brinat Stellen aus der Konkordia, die
von Bokohrten handeln oder von einer Mitwirkung zu
guten Werkon.
- L. W. 16, 101
margin
- W. 18, 261
margin
- W. 18, 261. 293
margin
- W. 18, 261. 293. 32
margin
- W. 18, 261. 293. 32, 171
margin
- Hön. Dog. 291
margin
- L. W. 28, 118
margin
- L. W. 59, 515
margin
- L. W. 59, 515. 532
margin
- L. W. 59, 515. 532. 29, 258
margin
- L. W. 59, 515. 532. 29, 258.80
margin
- L. W. 37. 397
margin
- L. W. 37. 397. 328
margin
- L. W. 37. 397. 328. , 207
margin
- L. W. 37. 397. 328. , 207. 208
margin
- Hön. Dog. 291
margin
- Hön. Dog. 291. 292
margin
- L. W. 36, 308
margin
- L. W. 36, 308. 309
margin
- L. W. 31, 113
margin
- L. W. 31, 113. 32, 170
margin
- L. W. 31, 113. 32, 170. 50, 105
margin
- L. W. 31, 113. 32, 170. 50, 105. 106
margin
- Wis. Syn. 1903, 53
margin
- Luth. 37, 129
margin
- Luth. 37, 129. 130
margin
- O. 95, 67
margin
- O. 95, 67. 7
margin
- O. 95, 67. 7 4
margin
- O. 95, 67. 7 4 170
margin
vol c, printed page
794–795 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0578_RA3-PA16
4.
—
4. Synergiſten ſagen, Gott mache es dem Menſchen
möglich, die Gnade zu ergreifen. Gott wirkt, daß der
Menſch ſich bekehren, alanben. die Gngade annehmen
kann. Ob der Menſch dann zum Glauben kommt,
hängt vom Menſchen ab. — Dagegen:
1. So ſchreibt man dem Unmiedergeborenen zu.
was allein der Miedergeborene leiſten kann.
2. Vom Unbekohrten heißt es, er kann tes nicht
erfennen 1 Kor. 2, 14, er kann nicht zu Jeſu kom⸗
men Joh. 6. 11.
Anm. Selbſt Stellhorn ſchrieb früher, es heiße
dom Menſchen nviel ngeſchrieben, wenn man ſagt,
Gott mache es dem Menſchen möglich, die Gnade zu
erareifen.
3. Gnade annehmen können iit die Roekehrung
ſelbit. Konk. 608. 83. Das Wollen der Bekehrung
geht der Bekehrung nicht vorher, ſondern fällt mit
ihr zujammen.
Anm. a. Man darf nicht unterſcheiden zwiſchen
Gottes Ziehen und unſerm Kommen.
Anm. b. Darem verwirit die Konkordia auch
den Ausdruck des Chryſoſtomus; valentem trahit.
608, 86.
4. Gott wirkt nicht bloß die Möglichkeit, ſondern
den Glauben ſelbſt, nicht bloß das Annehmenkon—
nen, ſondern das Annehmen, nicht bloß das Wol⸗
lenkönnen, ſondern das Wollen ſelbſt.
Anm. a. Wenn Gott an den Menſchen herantritt, wid
er ihn nicht erſt halb und dann allmählich ganz bekehren.
ſondern er fordert von Anfang Buße und Glauben. Anm. b. Möglichkeit der Belehrung wird in zwei⸗
fachem Sinn gebraucht:
1. ſubjektive Möglichkeit im Sinne der So⸗
nergiſten:
2. objektive Möglichkeit. Konk. 594, B:
und frei werden könnte. Nachdem Chriſtus die
Menſchen erlöſt hat, iſt die Möglichkeit für alle, be⸗
kehrt zu werden. Jeſ. 55, 6: Suchet den Herrn,
weil er zu finden iſt, d. h. gefunden werden kann. Anm. c. Glaubenkönnen, Seligwerdenkönnen paßt
ganz in das Syſtem der modernen Theologen, weltte
Chriſti Erlöſung auf eine Möglichkeit der Seligkeit e.
duzieren.
- Konk. 608
- Konk. 608. 83
- Luth. 37, 122
margin
- L. W. 16. 98
margin
- L. W. 16. 98. 99
margin
- L. W. 16. 98. 99. 70
margin
- L. W. 16. 98. 99. 70 12
margin
- L. W. 16. 98. 99. 70 12 8
margin
- L. W. 16. 98. 99. 70 12 8. 532
margin
- L. W. 16. 98. 99. 70 12 8. 532. 533
margin
- L. W. 31, 101
margin
- L. W. 18. 35
margin
- L. W. 18. 35. 355
margin
- L. W. 18. 35. 355. 7
margin
- Konk. 594
- L. W. 18, 264
margin
- L. W. 18, 264. 32, 218
margin
- L. W. 18, 264. 32, 218. 219
margin
- L. W. 18, 264. 32, 218. 219. 27, 300
margin
- L. W. 54, 301
margin
- L. W. 56, 439
margin
- L. W. 56, 439. 440
margin
- L. W. 56, 439. 440. 460
margin
- L. W. 56, 439. 440. 460. 461
margin
- Quart. 8, 93—95
margin
- L. W. 50, 308
margin
- Or. 1906, 26
margin
vol c, printed page
795–796 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0579_RA3-PA17
5.
Entſcheidung des Menſchen
5. Entſcheidung des Menſchen. Synergiſten ſagen,
der Menſch muß ſich entſcheiden. Die Wahlfreiheit wird
im Menſchen hergeſtellt und dann kann der Menſch wäh⸗
len, weil er eine ethiſche Perſönlichkeit iſt. L. W. 52.
200. Er hat die Freiheit, das Widerſtreben zu laſſen
oder nicht zu laſſen. Quart. 2, 43—46. Gott wirkt nur
die Möglichkeit der Entſcheidung. W. 1904, 51.
Anm. a. Dieſe Entſcheidung ſoll gewirkt werden
1. entweder aus natürlichen Kräften,
2. oder mit den von Gott geſchenkten Kräften.
Nach der Erweckung ſteht der Menſch vor zwei Ve⸗
gen und durch die verliehenen Kräfte ſei der Menſch
imſtande zu wählen. Neb. 82, 26.
Anm. b. Man hat geſagt, daß auch wir früher eine
Selbſtentſcheidung gelehrt hätten in einem Artikel von
Fürbringer L. W. Jahrgang 2 und 3, ferner in einer
Predigt Walthers, Ev. 140—144. Da iſt aber von Wie⸗
dergeborenen die Rede. L. W. 39. 107 — 109. 25. Anm. c. Aus natürlichen Kräften kann ſich der Menich
nicht für das Gute entſcheiden. (Das hat ſelbſt Stell⸗
horn gegen Fritſchel zugegeben. L. W. 39, 110—113)
1. Der Menſch vernimmt nichts vom Geiſte Got.
tes. Was man für eine Torheit hält, dafür ent ⸗
ſcheidet man ſich nicht. Hat der Menſch vor der
Bekehrung die Fähigkeit, ſich zum Guten zu wen—
des dann auch nach der Bekehrung. L. W. 30, 52
Die Entſcheidung iſt allein Gottes Werk. Nicht
meine Entſcheidung macht mich ſelig, londern daß
ſich Gott für mich entſchieden hat. Can. 94, 57. Anm. d. Das lehrt auch die Erfahrung. Wer wird
behaupten, daß er aus eigener Wahlfreiheit und Vil⸗
lensentſcheidung zur BVekehrung gekommen ſei? Und
wie ſteht es bei den kleinen Kindern?
- L. W. 52.
200
- Quart. 2, 43—46
- W. 1904, 51
- Neb. 82, 26
- L. W. 39. 107 — 109
- L. W. 39. 107 — 109. 25
- L. W. 39, 110—113
- L. W. 30, 52
- Can. 94, 57
- W. 76, 67
margin
- W. 76, 67. 77, 68
margin
- W. 76, 67. 77, 68. 69
margin
- Mit. 94, 36
margin
- Mit. 94, 36. 37
margin
- L. W. 28, 530
margin
- L. W. 28, 530. 531
margin
- Neb. 91, 33
margin
- L. W. 28, 530
margin
- L. W. 28, 530. 531
margin
- Mit. 94, 38
margin
- W. 77, 69
margin
- L. W. 39, 25
margin
- L. W. 39, 25. 107
margin
- Or. 1901, 31
margin
- L. W. 30, 85
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- Neb. 82, 28
margin
- L. W. 30, 107
margin
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—
Anm. c. Dadurch werden auch die Gewiſſen verwirrt. Leute, die ſchon bekehrt ſind, werden in die Klaſſe derer verſetzt, die noch bekehrt werden ſollen, oder Chriften für
Unchriſten erklärt.
f. Daß man trotz der Rede „kraft der Gnade“ an ein Verhalten aus natürlichen Kräften denkt, geht dar— aus hervor, daß man damit das Geheimnis erklären will. Im Grunde wird den natürlichen Kräften zugeſchrieben, was man den Gnadenkräften zuzuſchreiben ſcheint.
- W. 1904, 55
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- Pi. 21
margin
- L. W. 36, 313
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- Mit. 1906, 16
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- Quart. 2, 89
margin
- Quart. 2, 89. 90
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7.
Prozeß der Bekehrung
7. Prozeß der Bekehrung. Bei Synergiſten iſt die Bekehrung meiſt ein längerer Prozeß. Als Beiſpiel ſolchen Prozeſſes weiſt man hin auf Kornelius. Ap. 10. Aber dieſer war ſchon bekehrt, als Petrus zu ihm kam. Konk. 322, 7. 8.
Anm. a. Für dieſen Prozeß beruft man ſich auf Dogmatiker, z. B. auf Chemnitz. Bei Chemnitz aber iſt die Bekehrung der Anfang des Prozeſſes, nicht das Ende, wie bei Synergiſten. Chemnitz' Lehre von der Bekehrung Quart. 2, 98—104. — Auguſtins Grade der Bekehrung Quart. 2, 95. 96. — Nach Quenſtedt iſt der Glaube, die Bekehrung im ſtrikten Sinne, das Ende des Prozeſſes. L. W. 54, 295. F. Pieper, Zur Einigung 47.
Anm. b. Vorlaufende Gnade. Der Bekehrung gehen allerlei vorbereitende Dinge voraus. Durchs Geſetz erkennt der Menſch ſeine hilfloſe Lage. Durchs Hören des Wortes kommt er zu einem hiſtoriſchen Verſtändnis der Schrift. Unter zuvorkommender Gnade verſteht man die Wirkung durchs Wort, nur im allerweiteſten Sinne die äußerlichen Führungen ſelbſt. N. 71, 17. Sie iſt aber eine äußerliche, nicht eine innerliche. N. 68, 17.
Anm. c. Unter dieſen vorbereitenden Akten iſt und bleibt der Menſch geiſtlich tot.
- Konk. 322
- Konk. 322, 7
- Konk. 322, 7. 8
- Quart. 2, 98—104
- Quart. 2, 95
- Quart. 2, 95. 96
- L. W. 54, 295
- L. W. 43, 130
margin
- L. W. 43, 130. 52, 537
margin
- L. W. 43, 130. 52, 537. 53, 145—153
margin
- L. W. 43, 130. 52, 537. 53, 145—153. 193— 200
margin
- Mit. 94, 37
margin
- Quart. 4, 125
margin
- Quart. 4, 125. 126
margin
- L. W. 52, 537
margin
- Theol. 9, 77
margin
- L. W. 54, 295
margin
- L. W. 54, 295. 28, 466
margin
- L. W. 54, 295. 28, 466. 55, 49
margin
- L. W. 54, 295. 28, 466. 55, 49. 50
margin
- L. W. 54, 295. 28, 466. 55, 49. 50. 97
margin
- Hön. Dog. 288
margin
- Hön. Dog. 288. 289
margin
- Theol. 5, 147
margin
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8.
Sunergismus iſt aufgekommen, um das Geheimnis der Bekehrung zu löſen
8. Sunergismus iſt aufgekommen, um das Geheimnis der Bekehrung zu löſen. Da Gottes Gnade gegen alle Menſchon gleich iſt und doch nicht alle bekehrt werden, ſo mußin uns eine Urſache liegen, warum der eine bekehrt, der andere nicht bekehrt wird. Daß die Erklärung im Menſchen zu ſuchen iſt. ſteht feſt. Schütte 38. 39. — Dagegen:
a. Wir ſagen nicht, daß die Erklärung im Menſchen zu ſuchen iſt. Alle Menſchen ſind in gleicher Schuld.
Einwand. Wo lehren Schrift und Bekenntnis, daß unter den Menſchen kein Unterſchied ſei? Beiſpiel: Pilatus und Kaiphas. — Aber der Unterſchied liegt nur im Grad. Verſchiedenheit des Grades kann man nicht zum Erklä— rungsarund machen.
b. Wir ſagen auch nicht, daß der Unterſchied in Gott liegt. Gottes Gnade iſt gegen alle Menſchen gleich. Dieſolbe Kraft, der die Unagläubigen widerſtreben, bricht das Miderſtreben bei denen, die gläubig werden. Or. 1912,
c. Wir ſagen nur, daß einer nicht bekehrt wird, iſt Fine, Schuld. Daß einer bekehrt wird, iſt allein Gottes AInade.
Anm. a. Das Geheimnis kann gelöſt werden
1. auf ſynergiſtiſche Weiſe: die Urſache liegt im
Menſchen:
2. auf calviniſtiſche
Weiſe: die Urſache liegt in
Gott.
Anm. b. Melanchthon: Dann muß in uns eine Ur⸗
ſache liegen. Das „muß“ iſt eine Schlußfolgerung der
Vernunft.
Anm. c. Dabei will man das „allein aus Gnaden“
feſthalten. Nicht einmal ein Grund ſoll im Menſchen
liegen, ſondern nur Erklärungsgrund, aber doch irgend
etwas im Menſchen, weil man ſonſt die allgemeine Gnade
nicht feſthalten könne.
Anm. d. Synergismus will vernünftig ſein und iſt
doch äußerſt unvernünftig.
Anm. e. Vergl. hierzu die Abſchnitte:
„Verhalten“
und „Widerſtreben“.
- L. W. 30, 207
margin
- W. 1904, 56
margin
- L. W. 50, 297
margin
- Süd. 82, 50
margin
- Theol. 5, 145
margin
- Quart. 5, 216
margin
- Syn. 92, 36
margin
- Pi. 15
margin
- Neb. 82, 28
margin
- L. W. 50, 196
margin
- L. W. 50, 196. 53, 32
margin
- L. W. 50, 198
margin
- L. W. 50, 198. 51, 148
margin
- L. W. 45, 258
margin
- L. W. 45, 258. 332
margin
- L. W. 45, 258. 332. 333
margin
- L. W. 45, 258. 332. 333. 46, 98
margin
- Or. 1912,
c. Wir ſagen n
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798–799 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0582_RA3-PA20
9.
—
9. Mit dem Synergismus in der Bekehrung geht Sy-
nergismus in der Gnadenwahl Hand in Hand.
a. Ohne Synergismus gibt das intuitu fidei keine
vernunftgemäße Löſung des Geheimniſſes. Intuitu
fidei heißt dann: in Anſehung des Verhaltens des Men-
ſchen.
b. Fällt das Verhalten als Erklärungsgrund, dann
iſt auch das Intereſſe am intuitu fidei vorbei.
- Can. 94, 53
margin
- Wis. Syn. 1903, 53
margin
- L. W. 58, 249
margin
- L. W. 58, 249. 250
margin
- L. W. 51,
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10.
—
10. Der natürliche Menſch kann zu ſeiner Bekehrung
nichts mitwirken, weder aktiv noch paſſiv Baier 3. 218,
weder aus geſchenkten noch aus natürlichen Kräften.
Baier 3. 226.
a. Hierher gehören alle Sprüche, die
vom natürlichen Verderben des Men⸗
ſchen handeln. Der natürliche Menſch iſt
1. blind.
1 Kor. 2, 14: vernimmt nichts vom
Geiſte Gottes;
2. tot. Er iſt nicht bloß halb tot oder ohnmächtig.
Sowenig ein Toter etwas zu ſeiner Lebendigmach-
ung beitragen kann, ſo wenig der Menſch zu ſeiner
Bekehrung.
3. Gott feind. Der fleiſchlich geſinnte Menſch wi⸗
derſtrebt Gott.
Anm. a. Die Schrift ſpricht dem Menſchen alle Fähig⸗
keit ab. L. W. 46. 308. Von Natur hat er keine geiſt—
lichen Kräfte. O. 95, 54. Mit. 91, 37. Aus ſich ſelbſt
vermag der Menſch nichts. L. W. 52, 191—196. Er
iſt zu allem Guten erſtorben. L. W. 28, 319. Ohne
mich könnt ihr nichts tun. Der Menſch kann ſich nicht zur
Gnade bereiten, ſich nicht recht verhalten Or. 1901, 26,
ſeine Bekehrung nicht anfangen Quart. 5, 211, nicht an⸗
nehmen L. W. 56, 440, nicht glauben L. W. 53, 83.
Er kann nur widerſtreben, ſeine Bekehrung vereiteln Quart. 5, 203 und iſt zu allem Bäſen geneigt. L. B. 46. 309. 310.
Anm. b. Dieſe Lehre dient dazu, uns recht in der De— mut zu erhalten und ſchließt eine ernſte Warnung vor Sicherheit in ſich.
b. Hierher gehören ferner alle Sprüche, die die Bekehrung Gott allein zuſchreiben. Jer. 31, 18: Bekehre du mich. Joh. 6— 44 es ſei denn, daß ihn ziehe der Vater. Phil. 2, 13: Gott iſts, der in euch wirket. Ap. 16, 14: Der Herr tat das Herz auf. Lied 287, 3.
Anm. a. Die Vekehrung iſt eine Lebendigmachung. Auferweckung, Neuſchöpfung. Da kann niemand etwas mithelfen.
Anm. b. Der Glaube iſt Gottes Werk und -Gabe. Ebenſo die Erleuchtung.
Anm. c. Das alles wird auch bezeugt von
1. den Bekenntnisſchriften. 578, 23.
588, 5—7. 592, 18. 20. 594, 24. 25. 605,
75—78. Der Menſch verhält ſich pure passive.
L. W. 18, 290. 291;
2. Luther. Mit. 1906, 31. Auch ſelbſt Hun⸗
nius in ſeinen früheren Schriften Luth. 38. 162:
3. unſerer Erfahrung. Wer von uns würde
ſagen, daß er mitgewirkt habe?
Anm. d. Eine Mitwirkung des Menſchen findet erſt nach der Bekehrung ſtatt, aber auch dieſe geſchieht nicht aus natürlichen Kräften. W. 1904, 83. 84. L. W. 30, 105.
- Baier 3. 218
- Baier 3. 226
- L. W. 46. 308
- O. 95, 54
- Mit. 91, 37
- L. W. 52, 191—196
- L. W. 28, 319
- L. W. 28, 319. O
- Or. 1901, 26
- Quart. 5, 211
- L. W. 56, 440
- L. W. 53, 83
- Quart. 5, 200
margin
- Quart. 5, 200. 212
margin
- L. W. 29, 164
margin
- L. W. 29, 164. 165
margin
- Il. 82, 85
margin
- Pi. 18
margin
- Cal. 1900, 21— 23
margin
- Ma. 8. 301—304
margin
- Syn. 82, 12
margin
- Syn. 82, 12. 13
margin
- Quart. 5, 200
margin
- L. W. 19, 270
margin
- Mit. 1906, 18
margin
- R. Pi. Kat. 2, 31—35
margin
- R. Pi. Kat. 2, 31—35. 48
margin
- Luth. 37. 98
margin
- Il. 1910, 32
margin
- Mit. 82, 44
margin
- Mit. 82, 44. 91, 43
margin
- L. W. 28. 486
margin
- L. W. 28. 486. 53, 18
margin
- L. W. 28. 486. 53, 18. 19
margin
- L. W. 28. 486. 53, 18. 19. 28, 386
margin
- L. W. 28. 486. 53, 18. 19. 28, 386. 387
margin
- L. W. 43, 353
margin
- R. Pi. Kat. 2, 52
margin
- Quart. 5, 203
- Lied 287, 3
- L. W. 18, 290
- L. W. 18, 290. 291
- L. W. 18, 290. 291;
2
- Mit. 1906, 31
- Luth. 38. 162
- W. 1904, 83
- W. 1904, 83. 84
- L. W. 30, 105
- L. W. 20, 11
margin
- L. W. 20, 11. 12
margin
- Can. 82. 12—14
margin
- Mit. 94. 41
margin
- L. W. 46. 310
margin
- L. W. 46. 310. 19, 271— 273
margin
- L. W. 46. 310. 19, 271— 273. 28, 388
margin
- Hön. Dog. 281
margin
- Pi. 18
margin
- Il. 82, 81
margin
- Il. 82, 81. 83
margin
- Mit. 94, 42
margin
- Mit. 94, 42. 43
margin
- L. W. 43, 295
margin
- L. W. 43, 295. 297
margin
- L. W. 43, 295. 297. 53, 196
margin
- L. W. 43, 295. 297. 53, 196. 36, 308
margin
- L. W. 43, 295. 297. 53, 196. 36, 308. 37, 325
margin
- W. 77, 54
margin
- Mit. 91, 39
margin
- Mit. 91, 39. 40
margin
- Mit. 91, 39. 40. 45
margin
- Mit. 91, 39. 40. 45. 46
margin
- L. W. 43, 327—330
margin
- L. W. 52, 200
margin
- Hön. Dog. 291
margin
- W. 80, 50
margin
- W. 80, 50. 54
margin
- L. W. 45, 257
margin
- L. W. 45, 257. 36, 309
margin
- L. W. 45, 257. 36, 309. 58, 246
margin
- L. W. 46, 315
margin
- L. W. 46, 315. 29, 167
margin
- L. W. 46, 315. 29, 167. 168
margin
- Quart. 5, 213
margin
- Quart. 5, 213. 2
margin
- Quart. 5, 213. 2. 93
margin
- Luth. 39. 113
margin
vol c, printed page
799–800 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0583_RA3-PA21
11.
—
11. Einwände.
a. Dadurch mache man den Menſchen zum Tier. (Das ſoll heißen der Menſch hat noch Verſtand und Willen in geiſtlichen Dingen, eine Fähigkeit zum Glauben.) — Freilich muß ein Unterſchied zwiſchen Menſch und Tier gemacht werden, aber dieſer Unterſchied geht nicht ſo weit, daß der Menſch auch in geiſtlichen Dingen etwas vber— ſtehen und wollen könne.
b. So macht man den Menſchen zur Maſchine. Es fehle ihm das Moment der ſittlichen Selbſttat.
c. Der Menſch ſei eine Perſönlichkeit, ein ſittliches We⸗
— — — ſen auch nach dem Fall. Darum muß er die von Gott dargebotenen Kräfte gebrauchen können. Schmidt: Gott handelt mit dem Menſchen als mit einer ethiſchen Perſönlichkeit. Quart. 1. 175. — Dagegen:
1. Dann müßte der Menſch nicht bloß ein ſchwa⸗
ches Vermögen, ſondern eine volle, ſchließlich alles
entſcheidende Kraft haben;
2. Man verwechſelt das Formale des Menſchen
43, 330.
mit ſeinen geiſtlichen Fähigkeiten. Es handelt ſich
nicht darum, daß der Menſch noch überhaupt einen
Willen hat. Der ethiſche Charakter wird dadurch
nicht aufgehoben.
d. Die Bibel beſchreibe die Bekehrung als einen Vor— gang, der nicht nur am, ſondern im Willen des Menſchen ſich vollzieht: ſie bekehrten ſiſch. — Wie aber die Bekehrung zuſtande gekommen iſt, davon ſagen dieſe Stellen nichts. Es kann auch ein anderer Wille den Menſchen beſtimmen, etwas zu tun und willig zu tun.
e. Der Menſch iſt geiſtlich tot, aber doch nicht überm haupt tot.
Andere Einwände ſ. Verhalten.
- Quart. 1. 175
- Süd. 82, 56—58
margin
- L. W. 28. 450
margin
- Pi. 37
margin
- O. 95, 70
margin
- L. W. 18, 296
margin
- L. W. 18, 296. 36, 313
margin
- L. W. 53, 22
margin
- L. W. 52, 200
margin
- L. W. 52, 200. 53, 147
margin
- Quart. 2, 46
margin
- Quart. 2, 46. 90
margin
- L. W. 43, 161—165
margin
- Quart. 4, 54
margin
- Schmidt: Gott handelt mi
vol c, printed page
800–801 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0141_RA3-PA22
12.
—
12. Welche Lehren werden durch den Sunergismus gefälſcht oder umgeſtoßen? Durch Synergismus wird
a. die Rechtfertigung allein aus Gnaden umgeſtoßen. Durch die ſcheinbar geringe Leiſtung, die dem Menſchen zugeſchrieben wird, wird der Begriff „Gnade“ aufgehoben. Süd. 83, 55. 56. Von der Leiſtung des Menſchen wird die göttliche Handlung abhängig gemacht. Süd. 82, 30.
Anm. a. Die Rechtfertigung iſt dann eine Belohnung des menſchlichen Verhaltens. Dieſes führt dann auch zur Leugnung der objektiven Rechtfertigung. Can. 89, 20. — Der Kampf gegen Synergismus iſt ein Kampf um das sola gratia. L. W. 40, 9—17. 33—44.
Anm. b. In der Rechtfertigung müſſen alle Werke und alles Tun ausgeſchieden werden;
b. der Glaube zu einem Werk gemacht. Er iſt dann ſittliche Selbſttat, Qualität, teilweiſe Leiſtung des Menſchen.
Anm. Der Glaube darf nicht als Werk, als Bedingung aufgefaßt werden:
c. die Lehre von der Erbſünde gefälſcht. Kann der Menſch etwas mitwirken, dann iſt er nicht mehr gänzlich tot, zum Guten erſtorben. Synergismus iſt im lez⸗— ten Grunde Pelagianismus. N. 73, 57;
d. die Lehre von der Bekehrung umgeſtoßen. Die Bekehrung iſt nicht mehr allein Gottes Werk. Das „nicht aus eigner Vernunft noch Kraft“ hat keine Geltung mehr. Brun. 282;
e. die Lehre von der Reue gefälſcht:
f. die Lehre von der Erlöſung geändert. Chri—ſtus hat die Welt noch nicht vollkommen erlöſt:
g. die Lehre von der Heiligung gefälſcht. Kann der alte Adam etwas zu ſeiner Bekehrung beitragen, dann auch zu ſeiner Heiligung.
Anm. a. Synergismus ſchneidet der Heiligung auch die rechte Wurzel ab. L. W. 30, 347. Bei einem Synergiſten iſt keine rechte Dankbarkeit gegen Gott und darum auch keine rechte Willigkeit, Gott zu dienen. Gott hat zwar viel getan, aber daß ich ſelig werde und viele andere nicht, hat ſeinen Grund darin, daß jene ihre natürlichen Kräfte nicht ſo gebraucht haben, wie ich. Süd. 82, 42.
Anm. b. Synergismus leitet den Menſchen an um Vertrauen auf eigene Werke. So hindert er die Velbringung guter Werke:
h. Gott die Ehre genommen. Der Unbekehrte maß noch etwas tun. Der Menſch hat ein Verdienſt vor an— dern. Die Gnade allein vermag die Vekehrung nickt ohne menſchliche Mitwirkung zu leiſten. Welch ein ohn
müchtiger Gott! Or. 1901, 47.
Anm. Was dem freien Willen zugeſchrieben witd— wird der göttlichen Gnade abgezogen.
Einwand: Gott werde die Ehre nicht genommen. da der
alles mit den von Gott geſchenkten Kräften tut:
Geſetz ins Evangelium gemiſcht. Die gttlichen Verheißungen werden bedingt durch Menichenwerk. Der Menſch kann die Gnade erlangen, wenmer dieſes oder jenes leiſtet. So wird das Evangelium zun Geſetz Süd. 82, 46.
Anm. Widerſtreben gegen Gottes Willen iſt Sünde Chriſtus hat alle Sünden gebüßt. Das Evangeliun ſtraft keine Sünde, fordert keine Leiſtung, ſondern vergit: die Sündo:
k. die Gewißheit der Seligkeit genommen. Das Heil liegt nicht mehr allein in Gottes Hand, ſondern in meiner Hand. Solange wir auf irgend eine Weiſe an unſerm eigenen Tun hängen, können wir keinen gründ— lichen Frieden des Gewiſſens und keine Gewißheit erlangen. L. W. 26, 194.
Anm. a. Synergiſten meinen nur dann ihres Heilz gewiß zu ſein, wenn ſie auch eine Hand im Werke ihrer Soligkeit haben.
Anm. b. Die Heilsgewißheit wird bedingt: Tue das ſo wirſt du ſelig.
Anm. e. Auch die Gewißheit der Erwählung iſt dahin.
Anm. d. Bei der Frage nach der Gewißheit muß iedes Menſchenwerk ausgeſchloſſen bleiben. Iſt es aus Gnaden, ſo iſt es nicht aus Vordienſt der Werke, Röm. 11,½6:
l. den Sündern der Troſt genommen. B. der Troſt. daß unſer Heil in Gottes Hand liegt Süd. 91, 77. Or— 1904. 62, der Troſt der Abſolution, die an das recht Verhalten geknüpft iſt Can. 89, 20. Neb. 82. 36, der Troſt der Beharrung O. 95, 77. 78.
Anm. a. Es hängt alles von Gott ab. Das iſt beſſer und ſicherer, als wenn wir ſelbſt noch ewas eigene Krait hätten. So brauchen wir nicht zu verzagen, wenn wir keine Kraft zum geiſtlich Guten bei uns finden.
Anm. b. Wenn das wahr wäre, daß der alte Menich ſich recht verhalten könnte, dann müßte ein Chriſt in
Angſt geraten, wenn er bei ſich findet, daß ſein alter Menſch ſich nicht recht verhält:
m. das völlige Verzagenan ſich ſelbſt zunichtr gemacht. Bei Synergiſten iſt die Lage des natürlichen
Menſchen nicht ganz ſo ſchlimm, ſein Schickſal liegt in ſeiner Hand. Der Menſch iſt eigentlich ſein eigener Hei— land. Das Nichtwiderſtreben iſt der letzte Grund meiner Seligkeit. W. 77, 77.
Anm. a. Cs handelt ſich nicht um Fragen, die mit den Jentrem des Chriſtentums wenig Berührung hätten. Durch Synergismus wird das Chriſtentum umge— ſioßen. 6, 316. Es gibt bloß zwei Religionen.
I
—.
L. W. 37, 22.
Synergismus iſt ein Stück des Heidentins Can. 98, 12, darum in der Lirche nicht zu dulden. L. W. 56, 465.
Anm. b. Wir hoffen, daß viele Synergiſten ſich den— noch nicht auf ihr eigen Tun verlaſſen, ſondern auf das Werk des Goiſtes.
- Süd. 83, 55
- Süd. 83, 55. 56
- Süd. 82, 30
- Can. 89, 20
- L. W. 40, 9—17
- L. W. 40, 9—17. 33—44
- Brun. 282
- L. W. 30, 347
- Süd. 82, 42
- L. W. 50, 345
margin
- L. W. 50, 345. 58, 389
margin
- L. W. 50, 345. 58, 389. 391
margin
- L. W. 50, 345. 58, 389. 391. 28, 409
margin
- L. W. 50, 345. 58, 389. 391. 28, 409. 29, 33
margin
- L. W. 50, 345. 58, 389. 391. 28, 409. 29, 33. 36, 316
margin
- Süd. 83. 55
margin
- Süd. 83. 55. 82, 29
margin
- Ma. 5, 266
margin
- W. 77, 77
margin
- L. W. 58, 246
margin
- Süd. 83, 72
margin
- Süd. 83, 72. 73
margin
- L. W. 36, 213
margin
- L. W. 36, 213. 58
margin
- L. W. 36, 213. 58. 246
margin
- Il. 82, 81
margin
- Süd. 82, 31
margin
- W. 1901, 74
margin
- Or. 1904, 61—66
margin
- L. W. 28, 146
margin
- L. W. 28, 146. 261
margin
- Neb. 91, 8
margin
- O. 95, 57
margin
- O. 95, 57. 59
margin
- O. 95, 57. 59. 60
margin
- L. W. 28, 407
margin
- L. W. 28. 551—556
margin
- Or. 1901, 47
- Süd. 82, 46
- L. W. 26, 194
- Süd. 91, 77
- Can. 89, 20
- Neb. 82. 36
- O. 95, 77
- O. 95, 77. 78
- Süd. 82, 44
margin
- L. W. 27, 161
margin
- L. W. 27, 161. 18, 361
margin
- Neb. 82, 10
margin
- W. 76, 66
margin
- W. 76, 67
margin
- L. W. 28. 412
margin
- Or. 1901, 63
margin
- Süd. 83, 72
margin
- L. W. 30, 108
margin
- L. W. 30, 108. 109
margin
- L. W. 30, 108. 109. 262 —261
margin
- L. W. 30, 108. 109. 262 —261. 27, 235
margin
- L. W. 30, 108. 109. 262 —261. 27, 235. 234
margin
- O. 95. 76
margin
- O. 95. 76. 77
margin
- Or. 1906, 29
margin
- Süd. 82, 35
margin
- Süd. 82, 35. 36
margin
- Luth. 37, 171
margin
- Or. 1906, 25
margin
- Or. 1906, 25. 26
margin
- L. W. 37, 129
margin
- Or. 1904, 59
margin
- L. W. 36, 317
margin
- Mit. 1906, 52
margin
- Mit. 1906, 52. 53
margin
- W. 77, 77
- L. W. 37, 22
- Can. 98, 12
- L. W. 56, 465
- Syn. 1903, 55
margin
- Or— 1904. 62, der Troſt
vol c, printed page
801–803 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0584_RA3-PA23
13.
—
13. Vertreter des Synergismus.
a. Pelagius hat dem Synergismus vorgearbeitet. Er ſtellte die Natur hin als fromm. Cal. 1900, 29. Der Menſch hat noch ſo viel Kraft, daß er ſich aus eigenen Kräften zu Gott betehren kann. L. W. 19, 262. Süd. 82, 21. Konk. 606, 75.
b. Semivelagianer. Der Menſch kann den Anfang zur Bekehrung machen, daß Gott ſich ihm mit der Gnade zuwende und die Vekehrung vollende.
c. Papiſten. Der Menſch hat einen freien Wil— len. Neb. 82, 25. Er kann ſich vermöge der ihm nach dem Sündenfall gebliebenen Kräfte zur Gnade vorberei— ten. Konk. 606, 76.
d. Arminianer.
e. Melanchthon, der Vater des Synergismus. Den Urſprung der ſynergiſtiſchen Streitigkeiten leitet man aus ſeinen Schriſten her. L. W. 19, 260. Zeugniſſe aus ſeinen Schriften 260. „In uns eine Urſache des Unterſchieds“ Süd. 91, 73. Drei Urſachen N. 73, 21. L. W. 37, 362. Hön. Dog. 285. „Die Fähigkeit, ſich zur Gnade zu ſchicken“ R. Pi. Kat. 2. 56. Süd. 82, 20. Er beruft ſich auf Chryſoſtomus: Valentemmtrahit. R. Pi. Kat. 2, 56. Er ſoll in Synergismus getrieben worden ſein durch die Beobachtung, daß unter den Lu— theranern viel Kopfglaube und Pochen auf reine Lehre ohne Ernſt in der Heiligung zu finden war, und meinte durch Annahme der facultas se applicandli“ dem ubel ſeuern zu müſſen. Quart. 5, 211. Sein Irrtum wird in der Konkordia ohne Namensnennung verurteilt. L. V. 23, 33—35. Wie Luther ſich zu Melanchthon ſtellte L. W. 46, 283.
f. Die Philippiſten. So wurden die Anhänger Relanchhtons genannt, die mehr oder weniger in ſeine Zußtapfen traten. Dazu gehörten z. B.
1. Strigel, ein Hauptverfechter des Synergis-
262• Der Menſch iſt nur halb tot. L. W. 19, 261.
2. Pfeffinger L. W. 16, 283. 284.
27,. 166. 225—229. 52, 510. 511.
3. Amling. Das natürliche Widerſtreben nimme der Geiſt fort, nicht das mutwillige.
g. Latermann. Der Menſch wirkt in der Bekeh⸗
rung mit durch die von Gott geſchenkten Gnadenkräfte.
Der Geiſt verleiht das Glaubenkönnen. L. W. 36, 243.
Wenn die Menſchen durch Gottes Gnade wollen, dann
können ſie auch durch die Gnade Gottes bekehrt werden.
W. 46, 97.
h. Dreier. Hön. Dog. 286. N. 73, 53.
i. Baier. Der Menſch verhält ſich zwar im Anfang
der Bekehrung rein paſſiv, aber im Fortgang derielben
durch die geſchenkten Kräfte bereits aktiv.
k. Dieneueren Theologen. Die ganze ſoge⸗
nannte evangeliſche Chriſtenheit iſt vom Synergismus
durchdrungen. S. 1903, 46.
Luthardt. Daß der Menſch ſich nur leidend in der Bekehrung verhält, wird eingeſchränkt durch das ſelbſttätige Verhalten. L. W. 30, 51. 36. 2ʃ4.
N. 73, 13. 14. O. 82, 38. 48. Sonſt wäre Prädeſtinatianismus unvermeidlich. L. W. 45, 6. 39. 208. Pi. 8, 28. Die Tür muß der Menſch ſelbſt auftun. L. W. 26, 110. 32, 219. O. 82, 38. 37. W. 77, 72. Can. 82, 16. R. Pi. Kat. 2, 57.
Kahnis. Schluß vom Nichtwollen aufs Wollen. L. W. 43, 201. Die Seligkeit hat nicht allein in der Gnade Gottes, ſondern auch im Willen des Menſchen ihren Grund. L. W. 26, 110.
Harnack.
Hofmann.
Thomaſius.
Dickhoff. Daß die einen vor den andern bekehrt werden, hat ſeinen Grund im beſſeren Verhalten.
Frank. Vertreter Latermanns. L. W. 42. 166. Möglichkeit der Entſcheidung. L. W. 43. 265. Schluß vom Nichtwollen aufs Wollen. L. W. 43, 201.
Philippi. Der Menſch wirkt ſchon in der Be. kehrung mit. L. W. 31, 142. 144.
Haack.
Bard.
l. Stimmen aus der Generalſynode.
Seiß. Die Vekehrung iſt zum großen Teil un ſer eigener Akt. Gott macht zunächſt die Bekehrung möglich, aber dann liegt die Verantwortlichkeit auf uns.
Vollert. Bekehrung iſt ein Werk der Gnade, en als Att Gottes als auch als Akt des Men⸗
hen.
D. Hay. L. W. 51, 141.
Richard. Die Lehre von den drei Urſachen
ſei von 1527 an die von der lutheriſchen Kirche an—
erkannte Lehre.
m. Allerlei: Buffaloſynode L. W. 50. 515. Bergslond, Haugeſynode L. W. 41, 376. Blecher, New York. Min. L. W. 50, 33. 34. 75. S. L. Harkey L. W. 27, 153. „Der Kirchenfreund“ Luth. 37, 53.
n. Jowaſynode. Sie ſchreibt ſcheinbar alles der Anade Gottes zu, doch ſoll die „Entſcheidung“ Erklä— rungsgrund ſein. L. W. 30, 141—145. Die Bekehrung hängt mit vom Verhalten des Menſchen ab. L. W. 50. 536—538.
Anm. G. Fritſchel: Niemals iſt nachher (nach 1872) dieſer Ausdruck (Entſcheidung) mit Abſicht wieder gebraucht worden. Das Kirchenblatt — wies ihn zurück. Zur Einigung.“ 2. — Aber doch ſoll nach S. Fritſchel die von Gott gewirkte Entſcheidung Erklärungs“ grund ſein, und das hat man nicht verwerfon können, weil das eine hochnotwendige Wahrheit ſei. Unterſchei— dungslehren 53. 54.
o. Ohioſynode. Bekehrung und Seligkeit hängt in gewiſſer Hinſicht auch vom Verhalten des Menſchen ab. Cal. 1904. 60. S. 1900, 23. Or. 1901, 30. „Hätte er ſich recht verhalten, was er in Kraft der an ihm arbeitenden Gnade konnte, ſo wäre er unfehlbar bekehrt und ſelig geworden.“ Cal. 1901, 60. 61. L. W. 37, 293. Mit. 1906. 15. Or. 1901, 30. Schiidt: Mahlfreiheit L. W 52, 200. Quart. 2, 43—46. L. W. 51, 37. 38. Ouart 1. 175. Loy L. W. 44, 344. Stellhorn: Vorſtadium L. W. 55, 97—115. Unterſchied zwiſchen tranſitiver und intranſitiver Bekehrung Theol. 17. 122. 123. Entſcheidung kraft der Gnade Gottes, d. h. aus natürlichen Kräften Quart. 2, 89. 90. Dem, welcher das Evangelium hört, wird die Gnade angeboͤten und kann ſie annehmen und ſich ergeben, wenn er will, oder er ann widerſtreben, wenn er will. L. W. 28, 421.
Anm. a. Differenzpunkte zwiſchen Ohio und Miſſouri in 8 Sätzen L. W. 52, 532. 533. Der eigentliche Grund des Kampfes lag im Synergismus Syn. 82, 10. 11.
Anm. b. Schmidt und Stellhorn haben früher ver— worfen, was ſie jetzt lehren.
- Cal. 1900, 29
- L. W. 19, 262
- Süd. 82, 21
- Konk. 606
- Konk. 606, 75
- Neb. 82, 25
- Konk. 606
- Konk. 606, 76
- L. W. 19, 260
- Süd. 91, 73
- L. W. 37, 362
- Hön. Dog. 285
- R. Pi. Kat. 2. 56
- Süd. 82, 20
- R. Pi. Kat. 2, 56
- Quart. 5, 211
- L. W. 46, 283
- L. W. 19, 261
- Luth. 37, 121
margin
- Luth. 37, 121. 122
margin
- Hön. Dog. 282
margin
- Neb. 91, 32
margin
- Quart. 5, 197
margin
- Süd. 82. 21
margin
- Neb. 91, 33
margin
- Quart. 5, 198
margin
- Luth. 37, 122
margin
- Hön. Dog. 282
margin
- L. W. 19, 263
margin
- L. W. 19, 263. 38, 47
margin
- Jo. 1901, 21—24
margin
- Jo. 1901, 21—24. 33
margin
- Mit. 94, 36
margin
- Cal. 1901, 29
margin
- Hön. Dog. 283
margin
- Hön. Dog. 284
margin
- Hön. Dog. 284. 285
margin
- L. W. 27, 164
margin
- L. W. 27, 164. 165
margin
- L. W. 27, 164. 165. 28, 101
margin
- L. W. 27, 164. 165. 28, 101. 145
margin
- L. W. 27, 164. 165. 28, 101. 145. 46, 281—283
margin
- L. W. 27, 164. 165. 28, 101. 145. 46, 281—283. 28
margin
- L. W. 27, 164. 165. 28, 101. 145. 46, 281—283. 28. 536
margin
- L. W. 27, 164. 165. 28, 101. 145. 46, 281—283. 28. 536. 537
margin
- L. W. 27, 164. 165. 28, 101. 145. 46, 281—283. 28. 536. 537. 543
margin
- L. W. 27, 164. 165. 28, 101. 145. 46, 281—283. 28. 536. 537. 543. 53, 181
margin
- L. W. 27, 164. 165. 28, 101. 145. 46, 281—283. 28. 536. 537. 543. 53, 181. 30, 147
margin
- L. W. 27, 164. 165. 28, 101. 145. 46, 281—283. 28. 536. 537. 543. 53, 181. 30, 147. 45, 5
margin
- W. 80, 19
margin
- Baier 2, 300
margin
- Ges. u. Ev. 2, 251–254
margin
- Pi. 17
margin
- Pi. 17. 18
margin
- Quart. 5, 198
margin
- L. W. 23. 35
margin
- L. W. 23. 35. 32
margin
- L. W. 23. 35. 32. 169
margin
- L. W. 23. 35. 32. 169. 170
margin
- L. W. 23. 35. 32. 169. 170. 19, 259
margin
- R. Pi. Kat. 2. 56
margin
- Hön. Dog. 285
margin
- L. W. 19
margin
- L. W. 19 260
margin
- L. W. 19 260. 37, 175
margin
- L. W. 19 260. 37, 175. 176
margin
- L. W. 19 260. 37, 175. 176. 46, 284
margin
- Quart. 5, 198
margin
- L. W. 16, 283
- L. W. 16, 283. 284
- L. W. 16, 283. 284.
27,. 166
- L. W. 16, 283. 284.
27,. 166. 225—229
- L. W. 16, 283. 284.
27,. 166. 225—229. 52, 510
- L. W. 16, 283. 284.
27,. 166. 225—229. 52, 510. 511
- L. W. 16, 283. 284.
27,. 166. 225—229. 52, 510. 511.
3
- L. W. 36, 243
- W. 46, 97
- Hön. Dog. 286
- L. W. 30, 51
- L. W. 30, 51. 36
- L. W. 30, 51. 36. 2
- O. 82, 38
- O. 82, 38. 48
- L. W. 45, 6
- L. W. 45, 6. 39
- L. W. 45, 6. 39. 208
- Pi. 8
- Pi. 8, 28
- L. W. 26, 110
- L. W. 26, 110. 32, 219
- O. 82, 38
- O. 82, 38. 37
- W. 77, 72
- Can. 82, 16
- R. Pi. Kat. 2, 57
- L. W. 43, 201
- L. W. 26, 110
- L. W. 42. 166
- L. W. 43. 265
- L. W. 43, 201
- L. W. 31, 142
- L. W. 31, 142. 144
- L. W. 28, 444
margin
- Neb. 82, 25
margin
- Neb. 82, 25. 26
margin
- L. W. 27, 232
margin
- L. W. 27, 232. 233
margin
- L. W. 27, 232. 233. 18, 262
margin
- L. W. 27, 232. 233. 18, 262. 263
margin
- L. W. 27, 232. 233. 18, 262. 263. 28, 146
margin
- L. W. 27, 232. 233. 18, 262. 263. 28, 146. 421
margin
- L. W. 27, 232. 233. 18, 262. 263. 28, 146. 421. 46, 28
margin
- L. W. 27, 232. 233. 18, 262. 263. 28, 146. 421. 46, 28 1
margin
- L. W. 27, 232. 233. 18, 262. 263. 28, 146. 421. 46, 28 1. 38, 49
margin
- L. W. 27, 232. 233. 18, 262. 263. 28, 146. 421. 46, 28 1. 38, 49. 50
margin
- L. W. 27, 232. 233. 18, 262. 263. 28, 146. 421. 46, 28 1. 38, 49. 50. 45, 6
margin
- Süd. 82, 21
margin
- Baier 2, 300
margin
- Baier 2, 300. 301
margin
- Pi. 19
margin
- L. W. 46, 97
margin
- L. W. 46, 97. 98
margin
- Baier 3, 222
margin
- O. 95, 55
margin
- O. 95, 55. 56
margin
- L. W. 46, 99
margin
- L. W. 46, 99. 38, 51
margin
- L. W. 46, 99. 38, 51. 51, 82
margin
- L. W. 46, 99. 38, 51. 51, 82. 29, 93
margin
- Wis. Syn. 1912, 48
margin
- Baier 2, 302
margin
- Baier 2, 302. 3, 229
margin
- Baier 3, 230
margin
- Baier 3, 230. 182
margin
- Baier 3, 230. 182. 183
margin
- Baier 3, 230. 182. 183. 2, 301
margin
- Baier 3, 230. 182. 183. 2, 301. 302
margin
- L. W. 43, 132
margin
- L. W. 43, 132. 38, 50
margin
- L. W. 43, 132. 38, 50. 36
margin
- L. W. 43, 132. 38, 50. 36. 213
margin
- W. 77, 54
margin
- W. 77, 54. 72
margin
- Wis. Syn. 1912, 48
margin
- Pi. 19
margin
- O. 1903, 46
margin
- O. 1903, 46. 47
margin
- Baier 3. 230
margin
- L. W. 43, 131
margin
- Pi. 39
margin
- L. W. 42, 161—168
margin
- L. W. 42, 161—168. 34, 104
margin
- L. W. 42, 161—168. 34, 104. 26, 110
margin
- W. 77, 72
margin
- R. Pi. Kat. 2, 57
margin
- L. W. 29, 360 —362
margin
- L. W. 29, 360 —362. 18, 258
margin
- L. W. 29, 360 —362. 18, 258. 32
margin
- L. W. 29, 360 —362. 18, 258. 32. 219
margin
- W. 77, 53
margin
- W. 77, 53. 54
margin
- Quart. 2, 78
margin
- Quart. 2, 78. 101
margin
- L. W. 45, 143
margin
- L. W. 45, 143. 174
margin
- L. W. 45, 143. 174. 335
margin
- L. W. 45, 143. 174. 335. 341
margin
- L. W. 45, 56
margin
- L. W. 45, 56. 57
margin
- L. W. 52, 468
margin
- L. W. 52, 468. 467
margin
- L. W. 46, 213
margin
- L. W. 46, 213. 2
margin
- Luth. 56, 201
margin
- Theol. 9, 65—83
margin
- L. W. 51, 141
- L. W. 50. 515
- L. W. 41, 376
- L. W. 50, 33
- L. W. 50, 33. 34
- L. W. 50, 33. 34. 75
- L. W. 27, 153
- Luth. 37, 53
- L. W. 30, 141—145
- L. W. 50. 536—538
- Cal. 1904. 60
- Or. 1901, 30
- Cal. 1901, 60
- Cal. 1901, 60. 61
- L. W. 37, 293
- Mit. 1906. 15
- Or. 1901, 30
- L. W 52, 200
- Quart. 2, 43—46
- L. W. 51, 37
- L. W. 51, 37. 38
- L. W. 51, 37. 38. O
- L. W. 44, 344
- L. W. 55, 97—115
- Theol. 17. 122
- Theol. 17. 122. 123
- Quart. 2, 89
- Quart. 2, 89. 90
- L. W. 28, 421
- L. W. 52, 532
- L. W. 52, 532. 533
- Syn. 82, 10
- Syn. 82, 10. 11
- L. W. 53, 79
margin
- L. W. 53, 79. 50, 97 — 110
margin
- L. W. 53, 79. 50, 97 — 110. 193—198
margin
- Theol. 10, 218—224
margin
- Cal. 1904, 60
margin
- Neb. 82, 27
margin
- Or. 1901, 27
margin
- Or. 1901, 27. 28
margin
- L. W. 28, 530
margin
- L. W. 28, 530. 531
margin
- L. W. 28, 530. 531. 535
margin
- L. W. 28, 530. 531. 535. 365
margin
- L. W. 28, 530. 531. 535. 365, 246
margin
- L. W. 52, 535—537
margin
- Or. 1901, 29
margin
- Süd. 94, 15
margin
- Süd. 94, 15. 37
margin
- O. 95, 72
margin
- L. W. 39, 24
margin
- L. W. 39, 24. 25
margin
- L. W. 39, 24. 25. 38, 378
margin
- L. W. 39, 24. 25. 38, 378. 379
margin
- L. W. 56, 316
margin
- L. W. 56, 316. 52, 536
margin
- L. W. 31, 169—180
margin
vol c, printed page
803–805 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0586_RA3-PA25