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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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3 entries under selbstgerechtigkeit.

Selbſtgerechtigkeit

—

Selbſtgerechtigkeit. 1. Was iſt Selbſtgerechtigkeit? Die Selbſigerechtig⸗ kit beſteht nicht darin, daß man gute Werke tut, denn das ſollen wir alle, ſondern darin, daß man darauf ſein Vertrauen vor Gott ſetzt. Anm. a. Unter den Selbſtgerechten iſt noch ein gra— dueller Unterſchied. Die einen meinen, bürgerliche Ehr— barkeit ſei genug. Andere meinen, man müſſe auch Re— ion haben u. ſ. w. Anm. b. Während manche Selbſtgerechte ſich noch ab— nlagen mit allerlei Werken wie der Phariſäer, geraten undere in Sicherheit, daß ſie um der Seligkeit willen kei— nen Finger rühren und meinen, das Reich Gottes falle ynen von ſelbſt in den Schoß. Anm. c. War David ein Selbſtgerechter? Manche von ſeinen Reden klingen ſo, z. B. Pſ. 18, 21—25: Ich hgalte die Wege des Herrn. Pſ. 17, 1—3: Du prüfeſt mein Herz und findeſt nichts. Pi. 41, 13. 138, 8. Aber man nuiß ſehen auf

  • Pi. 41
  • Pi. 41, 13
  • Pi. 41, 13. 138
  • Pi. 41, 13. 138, 8
  • Cal. 97, 43 margin
  • Cal. 97, 43. 44 margin
  • L. W. 4, 13 The Euen Theses. margin
  • Ma. 30, 217—223 margin

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1. die Veranlaſſung dieſer Reden

1. die Veranlaſſung dieſer Reden. Er war von den Feinden dazu gedrängt worden. Ahnlich rühmt Paulus einmal ſich und ſeine Arbeit. 2 Kor. 11 und 12. 1 Kor. 4, 4;

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2. den Zweck, welcher war Gottes Ehre

2. den Zweck, welcher war Gottes Ehre. Er ſieht ſeine Frömmigkeit nicht an als eigenes Werk und Verdienſt, ſondern der Gnade Gottes. Pi. 115, 1: Nicht uns, Herr u. ſ. w. 2. Wie ſchändlich und greulich iſt die Selbſtgerechtigleit! Ein Selbſtgerechter a. raubt Gott die Ehre und ſchreibt ſie ſich ſelbſt zu. Abgötterei, Sünde gegen das 1. Gebot; b. verachtet die andern und hält ſich für beſſer. den ſie. Sünde gegen die 2. Tafel der Gebote. Eril ſich daran, daß Chriſtus mit den Zöllnern iſit und n nichts zu tun haben mit einer Gemeinde, die die fertigen aufnimmt. Ma. 32. 261. Anm. Muß ein ſolcher ein Leiden tragen. dann ichn er lieber die Schuld davon auf ſeine Eltern oder GErei— eltern u. ſ. w. als auf ſich; c. er betrügt ſich ſelbſt. Er geht in dem Wahn dann daß es gut um ihn ſtehe und doch ſpricht ihm Gott dez Verdammungsurteil. d. verwirft Chriſtum und das Wort, das einzige Wa tungsmittel ſeiner Seele: e. murrt wider Gott und verliert die Seligkeit. Anm. Kein Menſch hat nach dem Sündenfall eigen Gerechtigkeit. Das wäre nur dann der Fall, wenn ale unſere Werke vollkommen wären. Der Phariſcer n einen verkehrten Maſiſtab an. Gott fordert z. A. Liche Aher dieſe Liebe haben die Selbſtgerechten nicht. M= 32. 265. 3. Wie wird man von der Selbſtgerechtigkeit befteit“ Das einzinge Mittel iſt rechte Erkenntnis des (eeieren und dann das Evangelium von der Gnade Gottes in Chriſto Jeſu. Aum. a. Selbſtgorechte ſind krank und bedürfen einArztes. Unterredung des Paſtors mit einem ieten Herechten Kranken. Ma. 25. 316—320. Gcichickten Luh. 62. 1. 293. 58. 27. Anm. b. Es iſt vorteilhaft, wenn man ihren Wande genquer kennt und ihnen ihre Sünde ohne Rückhalt in (eſicht ſagen kann. Iſt einem der Lebenswandel d²s Betreffenden unbekannt, io muß man das Geſey im al— gemeinen ompenden. — Ein Selbſtgerechter zum Schwen gen gebracht Luth. 39, 190. Aum. e Selbitgerechte ſind ſchwer zu bekehren. — eigenes Kleid gefällt ihnen beſſer als die Gerechtint Chriſti. Homiletik. Septuageſimä. — Ev. a. Durch Undankbarkeit geraten ſie in Selbitgeretz verlieren ſie die Seligkeit. — Ma. 36. 15. Sonntagnach Trin. — Ev. Kein Selbſtgerechter iſt vor Gott gerecht. a. Wer iſt ein Selbſtgerechter? b. vor Gott nicht gerecht? — Ma. 4. 244. Welch ein Grenel die Selbſtgerechtigkeit iſt. Ein Selbſtgerechter a. raubt Gen c. betrügt ſich ſelbſt. — Ma. 10, 281. a. Worin ſie beſteht, b. wie ſchändlich ſie iſt, e. wie man Das Wort des Phariſäers: Ich danke dir. Gott n. ſ. w. a. Welch ein Greuel dieſes Wort vor Gott iſt, b. welch ein Greuel dies vor jedem Chriſten ſein müſſe. — * — Hüten wir uns vor Selbſtgerechtigkeit. a. Sie i⸗ Sünde, wie andere arobe Sünden, b. ſie hindert oft mehr als grobe Sünden die

  • Pi. 115
  • Pi. 115, 1
  • Luth. 69, 75 margin
  • Ma. 38, 299 margin
  • Ma. 10. 281 margin
  • R. Pi. Kat. 1, 45 margin
  • Ma. 32. 261
  • Ma. 25. 316—320
  • Luth. 39, 190
  • Ma. 36. 15
  • Ma. 4. 244
  • Ma. 10, 281
  • Ma. 10, 282 margin
  • Luth. 60, 73 margin
  • Luth. 60, 73. 74 margin
  • Ma. 10, 282 margin
  • Ma. 36, 46 margin
  • Ma. 4, 244 margin
  • Ma. 32. 266 margin
  • Luth. 6. 91 margin
  • Ma. 16. 253 margin
  • Ma. 38, 299 margin

vol c, printed page 677–678 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0498_RA1-PA11

A citation shown like this names a volume the archive does not hold — most of Der Lutheraner and Lehre und Wehre past Jahrgang 10, and the five other series Eckhardt indexes, none of which are here. Those references are printed as Eckhardt set them rather than hidden: the reference is the useful thing even when we cannot serve the page. Page images of the Reallexikon itself are not served in this build; the scan note under each entry gives the item and image index in the archive.org copy.