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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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7 entries under genugtuung.

Genugtuung

—

Genugtnung. Abhandlungen. Die Lehre von der ſtellvertretenden Genugtuung. 95, 27—29. Jo. 1903. 51—61. Mich. 1906, 53—60. nugtuung im alten Teſtament. L. W. 37, 97—107. Brunn 211—222. Wis. Syn. 79, 31—52. Abkürzung. F. Pi. = F. Pieper. Die Lehre von Chriſti Werk.

  • Jo. 1903. 51—61
  • Mich. 1906, 53—60
  • L. W. 37, 97—107
  • Brunn 211—222
  • Wis. Syn. 79, 31—52
  • Luth. 31, 118 margin
  • Luth. 31, 118. 19—39 margin
  • O. 75. 1903, 47—59. Die

vol b, printed page 143 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0219

—

eSollte der gefallene Menſch in den immel kommen, ſo mußte Gott die Geuatuung ſelbſt leiſten. Matth. 16, 21: er niiſe hin gen Jeruſalem, Mark. 8,. 31. Luk. 17, 25: u viel leiden. Joh. 12, 3. 4. muß erhöht werden. k. 17, 3. Anm. Die Notwendigkeit der Genugtuung kann nicht der Liebe bewieſen werden. Gott iſt niemand jede ſchuldig. 3. Wollte jemand für uns genug tun, ſo mußte er ſelbſt ganz ſündlos ſein und all ſein Tun aus uter Liebe und Willigkeit geſchehen, ſeine Genugtuung 1. geſchehen an unſerer Statt. 2 Kor. 5, 14: Einer für alle:

  • Syn. 79, 32 margin
  • Syn. 79, 32. 31 margin
  • Mich. 1904, 61 margin
  • Mich. 1904, 61. 62 margin
  • O. 95, 28 margin

vol b, printed page 145 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0221

2. —

2. vollkommen ſein und für alle Menſchen ge— jchehen. Anm. Der Erlöſer mußte wahrer Gott und Menſch m. ſ. Chriſtus 541, § 35. J. Chriſtus hat für uns genng getan. Er für uns. kanth. 20,. 28: Er hat ſein Leben gegeben für viele. ah. 10, 15: Ich laſſe mein Leben für die Schafe. Lied 5. 4. 5. Pſ. 16, 2. 3: leiden für die Heiligen. Jeſ. 53, er trug unſere Krankheit. (Ma. 17. 76.) 1 Petr. 8. Chriſtus für unſere Sünden gelitten. 2 Kor. 5, meiner für alle geſtorben. Gal. 3, 13: er ward ein luch für uns. 1 Tim. 2, 6: ſich ſelbſt gegeben für alle. Kor. 5, 21: für uns zur Sünde gemacht. 1 Kor. 5, Chriſtus für uns geopfert. Eph. 5, 2: ſich ſelbſt dar⸗ tgeben für uns. Lied 243, 8. Zeugniſſe aus der Kon⸗ Edia O. 75, 33. 34. — — k — k— —pj— —39— — — ———.———— Aum. a. Darum redet die Schrift nun auch 1. von den Sünden des Meſſias Pſ. 10, 13: meine Sünden. Chriſtus iſt der größte Sünder, da die Sünde der Welt auf ihm liegt 2. von Bezahlung Pſ. 69, 5, Löſegeld Matth. 20, 28 (Jo. 1903. 52), Löſepreis 1 Petr. 1, 18. 19: nicht mit Gold oder Silber (O. 75, 31), Verſöh⸗ nung 1 Joh. 2, 2. 4. 10. Röm. 5, 10. 11, von einem Erkaufen 1 Kor. 6, 20. Anm. b. Die ſtellvertretende Genugtuung wird a b⸗ ebildet durch die altteſtamentlichen *dfer. Hebr. 9, 13. 14. 1. Die Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes: Die Tiere wurden getötet. Blutvergießen. 2. Die Stellvertretung: Das unſchuldige Opfer⸗— lamm tritt an Stelle der ſchuldigen Menſchen. Der Opfernde mußte die Hand auf das Opfertier legen und ſeine Sünden auf das Opfer übertragen. 3. Die Verſöhnung: Gott ließ das Opfer als Sühne für die Sünde gelten. 3 Moſ. 17, 11. Alle Verſuche, dieſe Stellvertretung durch Inm. c. nenichliche Beiſpiele zu veranſchaulichen, wer⸗ n beſſer unterlaſſen. Hierfür gibts kein Analogon. Nicht wird die Sache gedeckt durch das Beiſpiel 1. von ſolchen, die zum Heil und Rettung des Nächſten ihr eigenes Leben wagen. Arzt, Schiffs⸗ kapitän, Feuerwehr, geſchichtliche Heroen. 1 Joh. 3. 16: Wir ſollen auch das Leben für die Brüder laſſen. Beiſpiele: Eph. 3, 13. Kol. 1, 24. — Das iſt etwas anderes, als für jemand, der durch ein Verbrechen den Tod verdient hat, den Tod erleiden, damit der Verbrecher ſtraffrei ausgeht; 2. von ſolchen, die für jemand Bürgſchaft leiſten. Auch die wollen im Grunde gar nicht ſo für den Verbürgten eintreten, ſodaß er dadurch frei von Schuld und Strafe iſt. Anm. d. Die Stellvertretung Chriſti gehört zu den Geheimniſſen der Schrift. Anm. e. Die Stellvertretung Chriſti iſt nicht wie die eines äußern Sachwalters, der dabei kühl bis an Herz bleibt. Chriſtus hat ſich ganz und gar in die Seele ſei— ner Mitmenſchen hineinverſetzt, ihre Leiden als ſeine eigenen getragen. Darum heißt er Menſchenſohn. Anm. f. Wem hat Chriſtus genug getan? Nicht dem Teufel (Origenes) oder den Engeln, ſondern Gott und ſich ſelbſt. Anm. g. Außer dieſer Stellvertretung nimmt Gottnun keine andere an. Röm. 9. 3. 2 Moſ. 32, 32. 2 Sam. 18, 33: Wollte Gott, ich müßte für dich ſterben, ſind unmögliche Fälle, die von Gott nicht angenommen werden. Chriſtus allein wollte und konnte an die Stelle der Menſchen treten. Mich. 1906, 55. 56. Chriſtus iſt unſer Hoheprieſter. O. 75. 32. Anm. h. Bewogen hat ihn dazu die Liebe. Anm. i. Dieſe Lehre iſt eine Lehre, die gerade unſere lutheriſche Kirche in aller Reinheit beſitzt. Anm. k. Die ſtellvertretende Genugtuung beſteht in einem zweifachen Gehorſam Chriſti, dem tätigen und leidenden Gehorſam Chriſti, obedienta activa et pas Siva.

  • Lied 5. 4
  • Lied 5. 4. 5
  • Ma. 17. 76
  • Lied 243, 8
  • O. 75, 33
  • O. 75, 33. 34
  • Jo. 1903. 52
  • O. 75, 31
  • Mich. 1904. 62 margin
  • O. 1903. 50 margin
  • O. 75, 28 margin
  • Mich. 1906, 59 margin
  • L. W. 37, 105 margin
  • O. 75, 29 margin
  • L. W. 37, 99 margin
  • Mich. 1906. 57 margin
  • F. Pi. 49 margin
  • Mich. 1906, 55
  • Mich. 1906, 55. 56
  • O. 75. 32
  • W. 48, 367 margin
  • L. W. 48, 348 margin
  • Mich. 1906, 60 margin
  • Mich. 1904, 58 margin
  • Mich. 1904, 58. 59 margin
  • F. Pi. 49 margin
  • F. Pi. 49. 50 margin
  • L. W. 29, 309 margin
  • L. W. 48, 368 margin
  • Brun 218 margin
  • Brun 218. 219 margin
  • O. 75, 13 margin
  • O. 1903, 47 margin
  • Wis. Syn. 79, 32 margin
  • Wis. Syn. 79, 32. 33 margin
  • O. 95, 27 margin
  • Syn. 72,

vol b, printed page 145–146 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0221

5. Der tätige Gehorſam Chriſti

5. Der tätige Gehorſam Chriſti. Der tätige Gehorſam Chriſti beſteht darin, daß Chriſtus für uns das Ge— ſetz erfüllt hat. Gal. 4, 4: unter das Geſetz getan. Matth. 5, 17. Chriſtus iſt gekommen zu erfüllen, 3, 15: alle Gerechtigkeit zu erfüllen Röm. 8, 3. 4: das dem Geſetz unmöglich war, das tat Gott. Phil. 2, 8. gehorſam bis zum Tod. Röm. 10, 4: Chriſtus iſt des Geſetzes Ende. 5, 18: durch eines Gerechtigkeit. Konk. 612. Lied 237, 5. Und zwar hat Chriſtus das Geſetz erfüllt a. freiwillig. Er als Geſetzgeber, der über dem Geſetz ſtand, war nicht ſchuldig, es zu halten: b. vollkommen. Anm. a. Wie hat Chriſtus z. B. das 4. Gebot erfüllt! Er war ſeinen Eltern untertan. Er ſorgte noch im Tod für ſeine Mutter. Stöckh. N. T. 306. Anm. b. Dieſer tätige Gehorſam 1. war nötig. Hätte ihn Chriſtus nicht ge— leiſtet, wie wollten wir vor Gott beſtehen? 2. war nicht bloß ein Vorbild, dem wir nach⸗ wandeln müſſen 1 Petr. 2, 21; nicht nur Voraus⸗ ſetzung für den leidenden Gehorſam Chriſti (denn nur der Tod eines vollkommenen Heiligen hat Sühnkraft). ſondern ein weſentlicher Teil der Leiſtung, die Chriſtus Gott zur Verſöhnung der Menſchen dargebracht hat; 3. wird uns zugerechnet durch den Glauben, als ob wir ihn ſelbſt geleiſtet hätten und iſt der Grund unſerer Rechtfertigung vor Gott. Anm. c. Darin beſtand eigentlich die Erniedrigung hriſti, daß er unter das Geſetz getan wurde. Die Er⸗ iedrigung beſtand nicht in der Annahme der menſch— ten Natur. Dabei hätte er doch in Herrlichkeit auf— zen können. Anm. d. Chriſti tätiger Gehorſam iſt wie der Lei— insgehorſam geſchehen nach der menſchlichen Na⸗— ur. Inſofern Chriſtus ſelbſt Gott iſt, konnte er das eietz nicht halten. Gott empfängt den Dienſt von lenſchen. Der Menſch leiſtet ihn. Ammn. e. Welcher Troſt! Verklagt uns das Geſetz, ſo eiſen wir hin auf Chriſtum. Anm. f. Chriſti Stellvertretung wird von vielen ge— Agnet. Einwand 1. Chriſtus als wahrer Menſch war zur Er⸗ illung des Geſetzes ſelbſt verpflichtet. Er hat ſeinen ſehorſam für ſich ſelbſt gebraucht. — Damit iſt die ver⸗ nliche Vereinigung Chriſti geleugnet. Die menſchliche datur Chriſti gehört zur Perſon Gottes und ſteht darum ber dem Geſetz. Einwand 2. Die Schrift ſchreibt die Erlöſung dem eidenden Gehorſam, dem Sterben und Blutvergie— 'n zu. 1 Petr. 1. 19. Kol. 1, 14: Erlöſung durch in Blut. — Dagegen: 1. Wiederum ſchreibt die Schrift die Erlöſung auch dem tätigen Gehorſam zu. Röm. 5, 18. 19: Durch eines Gehorſam werden viele Gerechte. 2. Chriſti Tun und Leiden läßt ſich nicht trennen. Venn wir ſagen, daß wir durch Chriſti Leiden er— löſt ſind, iſt ſein Leben mit eingeſchloſſen. 3. Chriſtus iſt unſer Erlöſer von ſeiner Em— dfängnis an. Eimwand 3. Durch den leidenden Gehorſam ſei er göttlichen Gerechtigkeit völlig Genüge geſchehen. — zeſer Einwurf wird nicht einmal der Vernunft gerecht. zenn ein Dieb die Strafe gelitten hat, ſo wird er da⸗ it noch kein Menſch, der das Geſetz gehalten hat. Einwand 4. Durch dieſe Lehre werde die Moral ge— bädigt. Nun werde ſich niemand mehr ängſtlich der Lietzerfüllung befleißigen. — Dann könnte man ebenſo en leidenden Gehorſam leugnen, da nun niemand mehr vor Hölle und Sünde erſchrecken werde, nachdem Chri⸗ ſtus die Strafe gebüßt hat.

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5. The active obedience of Christ. The active obedience of Christ consists in this, that Christ fulfilled the Law for us. Gal. 4:4: made under the Law. Matt. 5:17: Christ came to fulfill it. 3:15: to fulfill all righteousness. Rom. 8:3-4: what was impossible for the Law, that God did. Phil. 2:8: obedient unto death. Rom. 10:4: Christ is the end of the Law. 5:18: through the righteousness of one. Konk. 612. Hymn 237:5. And indeed Christ fulfilled the Law a. voluntarily. He, as the Lawgiver who stood above the Law, was not obligated to keep it; b. perfectly. Note a. How did Christ fulfill, for example, the Fourth Commandment! He was subject to his parents. Even in death he cared for his mother. Stöckh. N. T. 306. Note b. This active obedience 1. was necessary. Had Christ not rendered it, how could we stand before God? 2. was not merely an example that we must follow, 1 Pet. 2:21; nor merely a precondition for Christ's suffering obedience (for only the death of a perfect Holy One has atoning power), but an essential part of the offering which Christ presented to God for the reconciliation of mankind; 3. is imputed to us through faith, as though we ourselves had rendered it, and is the ground of our justification before God. Note c. This was really what constituted Christ's humiliation, that he was made under the Law. The humiliation did not consist in the assumption of human nature; for in that he could still have appeared in glory. Note d. Christ's active obedience, like his suffering obedience, took place according to his human nature. Insofar as Christ is himself God, he could not keep the Law. God receives the service; man renders it. Note e. What comfort! If the Law accuses us, we point to Christ. Note f. Christ's substitution is denied by many. Objection 1. Christ as true man was himself obligated to fulfill the Law. He used his obedience for himself. — This denies the personal union of Christ. Christ's human nature belongs to the person of God and therefore stands above the Law. Objection 2. Scripture ascribes redemption to the suffering obedience, to the dying and shedding of blood. 1 Pet. 1:19. Col. 1:14: redemption through his blood. — Against this: 1. Scripture likewise ascribes redemption also to the active obedience. Rom. 5:18-19: through the obedience of one, many are made righteous. 2. Christ's doing and suffering cannot be separated. When we say that we are redeemed through Christ's suffering, his life is included in that. 3. Christ is our Redeemer from his conception onward. Objection 3. Through the suffering obedience divine righteousness was fully satisfied. — This objection does not even do justice to reason. When a thief has suffered the penalty, he does not thereby become a man who has kept the Law. Objection 4. This doctrine damages morality. Now no one will any longer anxiously strive to fulfill the Law. — By the same reasoning one could just as well deny the suffering obedience, since now no one will be terrified of hell and sin any longer, after Christ has paid the penalty.

  • Konk. 612
  • Lied 237, 5
  • Stöckh. N. T. 306
  • O. 1903, 47 margin
  • F. Pi. 40 margin
  • F. Pi. 40. 43 margin
  • F. Pi. 40. 43. 44 margin
  • Jo. 1903, 54 margin
  • Jo. 1903, 54. 55 margin
  • Jo. 1903, 54. 55. 51 margin
  • Mich. 1906, 56 margin
  • O. 75, 31—33 margin
  • O. 75, 31—33. 95, 27 margin
  • O. 75, 31—33. 95, 27. 28 margin
  • Süd. 83, 19 margin
  • Süd. 83, 19. 20 margin
  • Günth. 160 margin
  • Luth. 39, 107 margin
  • Luth. 39, 107. 79, 37 margin
  • Brun 215 margin
  • Süd. 83, 19 margin
  • Ma. 6. 21 margin
  • Mich. 1906, 56 margin
  • F. Pi. 44 margin
  • Brun 214 margin
  • Brun 214. 215 margin
  • Brun 215 margin
  • Brun 215. 216 margin
  • Brun 215 margin
  • F. Pi. 44 margin
  • F. Pi. 44. 45 margin
  • L. W. 42. 137 margin
  • F. Pi. 45 margin
  • F. Pi. 45 margin
  • F. Pi. 45. 46 margin
  • O. 75, 33 margin
  • Wis. Syn. 79, 39 margin
  • O. 1903, 49 margin
  • F. Pi. 46 margin
  • F. Pi. 47 margin

vol b, printed page 146–148 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0222

6. —

6. Der leidende Gehorſam Chriſti beſteht darin, daß Chriſtus unſere Sünde gebüßt und die Strafe getragen hat. Jeſ. 53: Er trug unſere Krankheit u. ſ. w. 2 Kor. 5, 21: für uns zur Sünde gemacht. 5, 14: für alle geſtorben. 1 Petr. 3, 18: für unſere Sünden gelitten. 2 Petr. 2, 24: unſere Sünden ſelbſt geopfert an ſeinem Leibe. Joh. 1, 29: Das Lamm Gottes u. j. w. Gal. 3, 13. Er ward ein Fluch für uns Luth. 63, 97. 98. 1 Kor. 6, 20. 7, 23: teuer erkauft. Brun 213. — Joh. 11, 50: Es iſt uns beſſer, ein Menſch ſterbe für das Volk. Stöckh. N. T. 227. Anm. a. Die Sünde iſt eine Schuld, die bezahlt werden muß. Lied 237, 6: du haſt fur mich bezahlt. 75, 4: die Schuld bezahlt der Herr. Anm. b. Auch das Leiden war nichts als Geſetzerfüllung. Erfüllung der 1. Tafel, Gehorſam gegen den Vater. Joh. 4, 34: Ich tue den Willen des, der mich geſandt hat. Phil. 2, 8: gehorſam bis zum Tod. Dein Wille geſchehe. Erfüllung der 2. Tafel: Liebe für die Brüder. Joh. 15, 13. Sein Leben laſſen für ſeine Freunde. Anm. c. Chriſtus hat ſich für uns geopfert nicht wie ein Arzt, der der anſteckenden Krankheit ſeines Patienten ſchließlich ſelbſt erlegen iſt. Anm. d. Chriſtus hat zeitliche Leiden, z. B. Armut, Entbehrung, Schmerzen am Kreuz u. ſ. w. gelitten, vor allem aber das ewige Leiden: den Fluch und Zorn Gottes. Warum haſt du mich verlaſſen? Anm. e. Chriſtus war Prieſter und Opfer in einer Perſon. Anm. f. Erſt das gibt dem Leiden Chriſti ſolche Kraft, daß es das Leiden des Sohnes Gottes iſt. 1 Joh 1 7. Blut des Sohnes Gottes. Ap. 20, 28: ſein eigen Blut. Gal. 4, 4: ſandte Gott ſeinen Sohn. Röm. 5, 10 Der Tod ſeines Sohnes. 8, 32: ſeines eigenen Sohnes nicht verſchonet. 7. Einwände gegen die Genugtuung. a. Gott hätte die Sünde auch ohne Genugtuung vergeben können kraft ſeiner Macht. — Es iſt unnüts, darüber zu disputieren, was Gott tun könnite. b. Keiner könne für andere ſterben. c. Es ſei ungerecht von Gott, den unſchuldigen Jeſum an Stelle der Schuldigen zu ſtrafen. Dagegen: 1. Chriſtus hat freiwillig gelitten. Wenn ie— mand freiwillig meine Schuld bezahlt, kann von Ungerechtigkeit nicht die Rede ſein. 2. Gottes Tun iſt nicht nach menſchlichen Ver⸗ hältniſſen zu beurteilen. d. Es ſei eine unwürdige Vorſtellung von Gott. ihn dermaßen zürnend vorzuſtellen, daß er nur durch Chriſti Leiden und Sterben habe verſöhnt werden kön⸗ nen. — Was würdige oder unwürdige Vorſtellungen von Zott ſind, kann der Menſch nur aus der Schrift lernen. e. Dadurch macht man Gott zu einem grauſamen Tytannen. Schon ein menſchlicher Vater erläßt gern einem weinenden Kinde die Strafe, wie viel mehr wird gott das tun, der die Liebe iſt? — Gerechtigkeit iſt ſeines Stuhles Feſtung. I. Die Tatſache, daß Chriſtus für uns geſtorben iſt, offenbart ſeine Liebee. Somit könne von einer Ver— öhnung des Zorns durch Chriſti Tod nicht die Rede ſein. — Nach der Schrift offenbart ſich beides im Tode Chriſti: Gottes Liebe und Zorn. g. Chriſtus habe tatſächlich nicht das gelitten, was alle Nenſchen hätten leiden ſollen, nämlich ewige Höllenſtrafen. — Das zeitlich begrenzte Leiden Chriſti hat ſo viel Wert, da es das Leiden Gottes iſt. h. Die Auffaſſung von der Stellvertretung ſei zu viel uridiſch und zu wenig ethiſch.

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6. Christ's suffering obedience consists in this, that Christ atoned for our sin and bore the punishment. Is. 53: He bore our sicknesses, etc. 2 Cor. 5:21: made to be sin for us. 5:14: died for all. 1 Pet. 3:18: suffered for our sins. 1 Pet. 2:24: himself bore our sins in his body. John 1:29: The Lamb of God, etc. Gal. 3:13: He became a curse for us. Luth. 63, 97. 98. 1 Cor. 6:20, 7:23: bought at a price. Brun 213. — John 11:50: it is expedient for us that one man die for the people. Stöckh. N. T. 227. Note a. Sin is a debt that must be paid. Hymn 237:6: you have paid for me. 75:4: the Lord pays the debt. Note b. The suffering, too, was nothing but the fulfilling of the Law. Fulfillment of the First Table: obedience toward the Father. John 4:34: I do the will of him who sent me. Phil. 2:8: obedient unto death. Your will be done. Fulfillment of the Second Table: love for the brethren. John 15:13: to lay down one's life for one's friends. Note c. Christ offered himself up for us — not like a physician who in the end succumbs himself to his patient's contagious disease. Note d. Christ suffered temporal afflictions, e.g. poverty, want, the pains of the cross, etc., but above all the eternal suffering: the curse and wrath of God. Why hast thou forsaken me? Note e. Christ was priest and sacrifice in one person. Note f. Only this gives Christ's suffering such power, that it is the suffering of the Son of God. 1 John 1:7: the blood of the Son of God. Acts 20:28: his own blood. Gal. 4:4: God sent his Son. Rom. 5:10: the death of his Son. 8:32: did not spare his own Son. 7. Objections against the satisfaction. a. God could have forgiven sin even without satisfaction, by virtue of his power. — It is useless to dispute over what God could have done. b. No one can die for another. c. It would be unjust of God to punish the innocent Jesus in the place of the guilty. Against this: 1. Christ suffered voluntarily. When someone voluntarily pays my debt, there can be no talk of injustice. 2. God's actions are not to be judged by human standards. d. It would be an unworthy conception of God to picture him as so wrathful that he could be reconciled only through Christ's suffering and death. — What are worthy or unworthy conceptions of God can be learned by man only from Scripture. e. This makes God into a cruel tyrant. Even a human father gladly remits the punishment of a weeping child — how much more will God do so, who is love? — Righteousness is the foundation of his throne. f. The fact that Christ died for us reveals his love. Therefore there can be no talk of a reconciliation of wrath through Christ's death. — According to Scripture, both are revealed in Christ's death: God's love and God's wrath. g. Christ did not actually suffer what all men should have suffered, namely eternal punishments of hell. — Christ's temporally limited suffering has so much worth because it is the suffering of God. h. The conception of substitution is said to be too juridical and too little ethical.

  • Luth. 63, 97
  • Luth. 63, 97. 98
  • Luth. 63, 97. 98. 1
  • Brun 213
  • Stöckh. N. T. 227
  • Lied 237, 6
  • O. 1903, 48 margin
  • L. W. 37, 101 —104 margin
  • Jo. 1903, 53 margin
  • O. 75, 30 margin
  • O. 75, 30. 31 margin
  • O. 95, 28 margin
  • Süd 83, 20 margin
  • Ma. 17, 78 margin
  • Gü. 164 margin
  • Cal. 1901, 30 margin
  • Cal. 1901, 30. 31 margin
  • Stöckh. N. T. 355 margin
  • Jo. 1903, 50 margin
  • Jo. 1903, 50. 51 margin
  • Brun 218 margin
  • Brun 218. 219 margin
  • Mich. 1906, 56 margin
  • Mich. 1906, 56. 57 margin
  • Brun 220 margin
  • Brun 220. 221 margin
  • O. 1903, 50 margin
  • Brun 221 margin
  • Brun 222 margin
  • O. 75, 42 margin
  • O. 95, 29 margin
  • Süd. 83, 24 margin
  • O. 1903, 50 margin
  • Cal. 1901, 31 margin
  • F. Pi. 27 margin
  • O. 95, 29 margin
  • F. Pi. 29 margin
  • O. 1903, 51 margin
  • O. 1903, 51. 52 margin
  • O. 75, 37 margin
  • Mich. 1906. 54 margin
  • O. 1903, 50 margin
  • L. W. 48, 369 margin
  • Gna. 150 margin
  • F. Pi. 27 margin
  • F. Pi. 27. 28 margin
  • Brun 217 margin
  • F. Pi. 28 margin
  • F. Pi. 28. 29 margin
  • O. 1903, 51 margin
  • O. 1903, 51. 56 margin
  • F. Pi. 30 margin
  • O. 1903, 52 margin
  • O. 1903, 52. 58 margin
  • O. 1903, 52 margin
  • O. 1903, 52. 58 margin
  • F. Pi. 81 margin

vol b, printed page 148–149 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0224

8. —

8. Die Genugtnung Chriſti iſt a. eine allgemeine. Joh. 1, 29: Der Welt Sünde. 1 Joh. 2, 2: für der ganzen Welt. Röm. 14, 15. 1 Kor. 8, 11: um welches willen Chriſtus geſtorden iſt. 2 Petr. 2, 1: Sie verleugnen den Herrn, der ſie erkauft hat; b. eine vollkommene, inſofern ſie ſich über alle Menſchen gleicherweiſe erſtreckt (extensiv), aber auch inſofern Gott nun mit den Menſchen volltommen ver— ſohnt iſt und kein Tun von ſeiten des Menſchen mehr nötig iſt (intensiv). Anm. a. Ob ein Tropfen des Blutes Chriſti wäre genug geweſen? ſ. 788 Anm. e. Anm. b. Durch Chriſti Tun und Leiden 1. iſt Gott verſöhnt. Röm. 5, 18: die Rechtfer ⸗ tigung des Lebens iſt über alle Menſchen gekom⸗— men. 5, 10: ſo wir Gott verſöhnt ſind. 2. Kor. 5. 19: verſöhnte die Welt. — Objektive Rechtferti⸗ gung; 2. ſind wir frei von Sünde, Strafe und Ver⸗ dammnis: 3. iſt eine ewige Erlöſung gefunden. Anm. c. Welcher Troſt! Chriſtus hat für mich be— ahlt! Anm. d. Durch die Auferſtehung Chriſti haben wir ne Gewißheit, daß dieſe Genugtuung angenommen iſt. Anm. e. Was Chriſtus für uns getan, ſollen wir nie ergeſſen. Lied 94, 5. Geſchichte. Voung Luth. Mlag. 1908. 63.

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8. Christ's satisfaction is a. universal. John 1:29: the sin of the world. 1 John 2:2: for the whole world. Rom. 14:15. 1 Cor. 8:11: for whose sake Christ died. 2 Pet. 2:1: they deny the Lord who bought them; b. perfect, insofar as it extends equally over all men (extensively), but also insofar as God is now perfectly reconciled with men and no further act on man's part is any longer necessary (intensively). Note a. Would a single drop of Christ's blood have been enough? See 788, Note e. Note b. Through Christ's doing and suffering 1. God is reconciled. Rom. 5:18: the justification of life has come upon all men. 5:10: since we are reconciled to God. 2 Cor. 5:19: reconciled the world. — Objective justification; 2. we are free from sin, punishment, and damnation; 3. an eternal redemption has been found. Note c. What comfort! Christ has paid for me! Note d. Through Christ's resurrection we have the certainty that this satisfaction has been accepted. Note e. What Christ has done for us, we should never forget. Hymn 94:5. History. Young Luth. Mag. 1908, 63.

  • Lied 94, 5
  • F. Pi. 51 margin
  • Wis. Syn. 79, 43 margin
  • O. 75, 32 margin
  • F. Pi. 51 margin
  • Jo. 1903. 56 margin
  • F. Pi. 20 margin
  • F. Pi. 20. 21 margin
  • L. W. 37, 106 margin
  • O. 1903, 54 margin
  • O. 1903, 54. 55 margin
  • O. 75, 32 margin
  • Luth. Mlag. 1908. 63.

vol b, printed page 149 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0225

9. —

9. Antitheſe. g. Anſelm. Chriſtus ſei den tätigen Gehorſam ſelbſt chuldig geweſen, wie jede Kreatur. b. Abälard 1142. Chriſtus habe durch Lehre und geiſpiel den Menſchen den höchſten Beweis göttlicher iebe gegeben, um ſo zur Liebe gegen Gott zu erwecken, zurch welche der Menſch mit Gott verſöhnt wird. c. Dun Scotus 1308. Chriſti Genugtuung iſt nicht ein vollkommenes Löſegeld für die Sünden der Menſchen, ſondern wird nur dafür angenommen. d. Calvin. Chriſti Verdienſt als das Verdienſt eines Menſchen bekommt erſt durch die Prädeſtination hinreichend Werr. Die Genugtuung gilt nur den Erwählten. — Chriſtus hat als bloßer Menſch gelitten. e. Oſiander leugnet die Zurechnung der Gerechtigkeit Chriſti in oen ungerechten Menſchen. f. Die Unitarier. g. Die Arminianer. ſ. oben c. Dun Scotus. h. Swedenborg. Die Genugtuung war nicht nötig. i. Sozinianer. Chriſtus hat das Geſetz nicht an unſerer Statt erfüllt. Gü. 160. Weil Gott die Menſchen aus Liebe erlöſt hat, iſt die Erlöſung nicht durch Genugtuung geſchehen. O. 75, 35. Die Genugtuung ſei gegen Gottes Liebe und Allmacht. D. 75, 22. 23. k. Methodiſten. Wenn ſie den Troſt des Sünders auf Herzenserfahrungen gründen, muß die Genugtuung Chriſti in den Hintergrund treten. O. 75, 11. Chriſti Tun iſt nur Vorbild. Luth. 39, 107. l. Bernhard Dörries. Gott will uns ohne Genugtuung die Sünde vergeben, wenn wir in Reue und Leid zu ihm kommen. m. Ritſchl. 1889. In Gott gibts keinen Zorn über der Menſchen Sünde, darum bedarf es keiner Genugtu— ung. Chriſti Tun und Leiden hat den Zweck, Gottes väterliche Geſinnung zu offenbaren, daß die Menſchen ſich nicht vor Gott zu fürchten brauchen. n. Grotius. 1645. Gott habe den unſchuldigen Je— ſum geſtraft, um ein Straferempel zu ſtatuieren und die Menſchen vor der Sünde abzuſchrecken. o. Hofmann. Was Chriſtus leidet, ſtammt nicht von Gott, ſondern nur von den Menſchen. Wis. Syn. 79, 48. 19. Er leugnet die ſtellvertretende Genugtuung. F. Pi. 38. 39. Chriſtus hat nicht für uns, ſondern neben uns gelitten. O. 75, 40. L. W. 4, 240. p. Frank. L. W. 39. 137 f. * g. Die Kenotiker. r. Reformierte, Presbyterianer u. ſ. w. Die Genug · tuung iſt nicht für alle. ſ. Verſchiedene Sekten. Chriſtus hat nur durch leidenden Gehorſam genuggetan. Die Gerechtigkeit Chriſti könne uns nicht zugerechnet werden, denn die Braut könne nicht in den Kleidern des Bräutigams gehen. O. 75, 41. t. Die Papiſten. 1. Der Menſch muß die zeitliche Strafe ſelbſt büßen. Fegfeuer. Die Genugtuung Chriſti iſt nicht vollkommen, ſondern durch Menſchen zu er gänzen. O. 75. 39. L. W. 48. 367. Mefiobfer — Verdienſt der Heiligen. O. 1903, 54. F. Pi. 2. Was ſie vom Verdienſt Chriſti noch ſtehen laſ'. ſen, machen ſie für den Sünder unbrauchbar, da es dem Menſchen auf Grund der Heiligung zugute kommen ſoll. u. Rationaliſten. Chriſtus hat nicht durch Genugtu- ung, ſondern durch ſeine Lehre erlöſt. Gott ſei ein guter Vater, der die Fehler ſeiner Kinder überſehe. v. Talmadge und andere. Chriſti Genugtuung ſei methical. Anm. a. Die ſtellvertretende Genugtuung wird ge. leugnet von allen, die Chriſtum für einen bloßen Men⸗ chen halten. Durch Chriſti Leben und Leiden laſſen ſie den Menſchen nur zu eigenen Tugendbeſtrebungen ange⸗ regt ſein, auf welche hin ihre Verſöhnung mit Gott er⸗ holgt. Anm. b. Die Lehre von der eigenen Genugtuung tommt daher, daß die Größe der Sünde nicht erkannt wird. ö Anm. c. Viele halten ihre Vorſätze, ihre Beſſerung, hre Liebe und guten Werke, ſelbſt mancherlei Unglück, das ſie trifft, für Genugtuung. ö Anm. d. Leugnet man die ſtellvertretende Genug- wunng, dann hört man auf. Glied der lutheriſchen Kirche zu ſein. Homiletik. Palmſonntag Ev. — Von dem allerheiligſten Gehorſam unſers Herrn Jeiu. a. Worin er beſteht. b. Was er uns nützt. — Ma. Charfreitag. Jeſ. 53. — Chriſtus iſt für für uns Sünder eingetreten, b. hat unſere Strafe gebüßt, c. hat unſere Schuld geſühnt. — Ma. 17, 76. 1. Sonntag nach Epiph. Ev. — Chriſti ihre Heiligkeit beſtand (Geſetzerfüllung). b. Wie man ſie heilſam gebraucht. 1. Sonntag nach Epiph. Ev. — Der Herr Chriſtus auch in ſeinem Jugendalter unſere Gerechtigkeit. a. Daß dies ſo ſei. b. Wozu es uns bewege. — Na. 6, 21

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9. Antithesis. a. Anselm. Christ was himself obligated to the active obedience, as every creature is. b. Abelard, 1142. Christ, through teaching and example, gave men the highest proof of divine love, so as to awaken in them love toward God, through which man is reconciled with God. c. Duns Scotus, 1308. Christ's satisfaction is not a perfect ransom for the sins of men, but is only accepted as such. d. Calvin. Christ's merit, as the merit of a man, first acquires sufficient worth through predestination. The satisfaction avails only for the elect. — Christ suffered merely as a man. e. Osiander denies the imputation of Christ's righteousness to unrighteous men. f. The Unitarians. g. The Arminians. See above, c, Duns Scotus. h. Swedenborg. The satisfaction was not necessary. i. Socinians. Christ did not fulfill the Law in our place. Gü. 160. Because God redeemed men out of love, the redemption did not take place through satisfaction. O. 75, 35. The satisfaction is said to be contrary to God's love and omnipotence. O. 75, 22. 23. k. Methodists. When they ground the sinner's comfort on experiences of the heart, Christ's satisfaction must recede into the background. O. 75, 11. Christ's work is only an example. Luth. 39, 107. l. Bernhard Dörries. God wills to forgive us our sin without satisfaction, if we come to him in repentance and sorrow. m. Ritschl, 1889. In God there is no wrath over men's sin, therefore no satisfaction is needed. The purpose of Christ's doing and suffering is to reveal God's fatherly disposition, so that men need not be afraid before God. n. Grotius, 1645. God punished the innocent Jesus in order to set an example of punishment and to deter men from sin. o. Hofmann. What Christ suffers does not come from God, but only from men. Wis. Syn. 79, 48. 19. He denies the substitutionary satisfaction. F. Pi. 38. 39. Christ suffered not for us, but alongside us. O. 75, 40. L. W. 4, 240. p. Frank. L. W. 39, 137 f. q. The Kenoticists. r. Reformed, Presbyterians, etc. The satisfaction is not for all. s. Various sects. Christ made satisfaction only through suffering obedience. Christ's righteousness cannot be imputed to us, for the bride cannot go about in the bridegroom's clothes. O. 75, 41. t. The Papists. 1. Man must himself atone for the temporal punishment. Purgatory. Christ's satisfaction is not perfect, but must be supplemented by men. O. 75, 39. L. W. 48, 367. The sacrifice of the Mass — the merit of the saints. O. 1903, 54. F. Pi. 2. What they still allow to stand of Christ's merit, they render useless for the sinner, since it is supposed to benefit man on the basis of sanctification. u. Rationalists. Christ redeemed not through satisfaction but through his teaching. God is said to be a good Father who overlooks the faults of his children. v. Talmage and others. Christ's satisfaction is said to be mythical. Note a. The substitutionary satisfaction is denied by all who regard Christ as a mere man. Through Christ's life and suffering they let men only be stirred to their own strivings after virtue, on the basis of which their reconciliation with God is supposed to follow. Note b. The doctrine of one's own satisfaction arises because the magnitude of sin is not recognized. Note c. Many regard their resolutions, their self-improvement, their love and good works, even various misfortunes that befall them, as satisfaction. Note d. If one denies the substitutionary satisfaction, one ceases to be a member of the Lutheran Church. Homiletics. Palm Sunday, Gospel. — On the most holy obedience of our Lord Jesus. a. In what it consists. b. What benefit it is to us. — Ma. Good Friday. Is. 53. — Christ a. stood in for us sinners, b. atoned for our punishment, c. expiated our guilt. — Ma. 17, 76. 1st Sunday after Epiphany, Gospel. — Christ's [illegible]. a. In what its holiness consisted (fulfillment of the Law). b. How it is put to wholesome use. 1st Sunday after Epiphany, Gospel. — The Lord Christ, even in his youth, our righteousness. a. That this is so. b. To what it should move us. — Na. 6, 21

  • F. Pi. 41 margin
  • F. Pi. 32 margin
  • Gü. 160
  • O. 75, 35
  • O. 75, 11
  • Luth. 39, 107
  • Luth. 39, 107. l
  • Wis. Syn. 79, 48
  • Wis. Syn. 79, 48. 19
  • F. Pi. 38
  • F. Pi. 38. 39
  • O. 75, 40
  • L. W. 4, 240 The Professors Thomasius, Harnack, and Delitzsch, against von Hofmann.
  • L. W. 39. 137
  • O. 75, 41
  • O. 75. 39
  • L. W. 48. 367
  • F. Pi. 33 margin
  • F. Pi. 33. 34 margin
  • O. 1903, 53 margin
  • F. Pi. 34 margin
  • F. Pi. 34. 51 margin
  • Wis. Syn. 76, 36 margin
  • O. 75, 40 margin
  • O. 75, 40. 45 margin
  • O. 75, 40. 45. 46 margin
  • W. 74, 52 margin
  • O. 1903, 52 margin
  • Wis. Syn. 79, 36 margin
  • Gü. 160 margin
  • Gü. 160. 166 margin
  • O. 75, 24 margin
  • Gü. 168 margin
  • Gü. 168. 169 margin
  • Mich. 1906, 53 margin
  • O. 75, 37—39 margin
  • Wis. Syn. 79, 35 margin
  • Luth. 39, 107 margin
  • Luth. 39, 107. 108 margin
  • W. 1904, 26—29 margin
  • F. Pi. 32 margin
  • O. 1903, 53 margin
  • F. Pi. 36 margin
  • Mich. 1906, 54 margin
  • L. W. 48, 366 margin
  • O. 1903. 59 margin
  • O. 75, 28 margin
  • F. Pi 39 margin
  • O. 75, 49 margin
  • O. 75, 49. 95, 28 margin
  • Wis. Syn. 79, 44 margin
  • Wis. Syn. 79, 44. 46 margin
  • Wis. Syn. 79, 44. 46. 49 margin
  • O. 1903, 55 margin
  • Gü. 165 margin
  • Gü. 165. 162 margin
  • W. 74, 52 margin
  • Quart 3, 91 margin
  • Brun 212 margin
  • O. 1903, 53 margin
  • F. Pi. 35 margin
  • Wis. Syn. 79, 44 margin
  • Wis. Syn. 79, 44. 45 margin
  • Süd. 83, 23 margin
  • Gü. 164 margin
  • O. 1903, 54
  • F. Pi. 2
  • Ma. 17, 76
  • Ma. 17, 76. 1
  • F. Pi. 35 margin
  • O. 75, 38 margin
  • Wis. Syn. 79, 34 margin
  • Cal. 1901, 32 margin
  • Theol. 7, 63 margin
  • Theol. 7, 63. 64 margin
  • F. Pi. 31 margin
  • F. Pi. 31. 32 margin
  • Mit. 77, 40 margin
  • O. 75, 23 margin
  • O. 75, 23. 24 margin
  • O. 1903, 59 margin
  • O. 1903, 59. 11, 114 margin

vol b, printed page 149–151 · scan: bub_gb_YkEUAAAAYAAJ/n0225

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