6.
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6. Die Eltern ſollen während des Koufirmandenunterrichts mit ihrem Paſtor Hand in Hand arbeiten,
a. ihre Kinder, die konfirmiert werden ſollen, regelmäßig ſchicken. Saumſeliger Beſuch der Konfirmandenſtunde von ſeiten etlicher iſt ein ſo großes Hindernis;
b. ſich kümmern um das, was die Konfirmanden jetzt vor allem bewegen ſollte;
c. das Auswendiglernen ihrer Kinder beaufſichtigen, ſich Sprüche und Katechismus aufſagen laſſen;
d. gewiſſenhafte Aufſicht über ihre Kinder führen, ſie fleißig zum Gottesdienſt anhalten Schulb. 40, 231. Luth. 61, 338, auf ihre Fehler aufmerkſam machen und ſie mahnend und tröſtend auf den erſten Abendmahlsgang vorbereiten Ka. 1906, 29, zum Herrn vermahnen Luth. 54, 51
e. auf ihren Wandel achten. Sie wollen ja geloben, Gott zu dienen. Dazu paßt der Beſuch von Tanzhallen und Theatern nicht. Alle Zerſtreuung ſollen ſie von ihnen fern halten, damit das Wort des Seelſorgers Wurzel ſchlagen kann;
f. für ſie fleißig beten. Paſtor und Kinder bedürfen der Fürbitte der Gemeinde;
g. ihnen mit leuchtendem Beiſpiel vorangehen.
- Schulb. 40, 231
- Luth. 61, 338
- Ka. 1906, 29
- Luth. 54, 51
- Luth. 53, 208
margin
- Luth. 53, 208. 57, 277
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- Ka. 1906, 29
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- Schulb. 40, 230
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- Luth. 61, 338
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- Luth. 61, 338. 57, 277
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- Wis. 85, 56
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- Luth. 53, 208
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- Schulb. 40, 230
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- Schulb. 40, 230. 231
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- Luth. 61, 338
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- Ka. 1906, 29
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- Luth. 53, 208
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- Schulb. 40, 231
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- Luth. 61, 338
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- Luth. 61, 338. 54, 51
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- Schulb. 40, 231
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- Luth. 53, 208
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- Luth. 53, 208. 61, 338
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- Luth. 53, 208. 61, 338. 54, 51
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- Luth. 53, 208. 61, 338. 54, 51. 57, 277
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- Ka. 1906, 29
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7.
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7. Am Konfirmationstag ſelbſt ſollen die Eltern
a. mit ihren Kindern keine Schauſtellung machen. Wohl können Konfirmanden in feſtlichem Schmuck erſcheinen, aber alles Auffällige und Übertriebene ſoll vermieden werden.
Anm. a. Weiße Kleider (Off. 7, 9.) ſind eine Erinnerung daran, daß wir Gott in eigener Gerechtigkeit nicht gefallen.
Anm. b. Blumen ſind ein Bild der Auferſtehung und erinnern daran, daß wir vom geiſtlichen Tode erſtanden ſind;
b. keine leichtfertige, weltliche Geſellſchaft für den Nachmittag einladen. Das wäre ein Widerſpruch und Ärgernis. Bei vielen iſt leider die Geſellſchaft die Hauptſache.
- Luth. 53, 208
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- Ka. 1906, 30
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- Schulb. 40, 232
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- Schulb. 40, 232. 233
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- Luth. 63, 87
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- Luth. 63, 87. 61, 339
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- Luth. 63, 87. 61, 339. 66, 70
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- Schulb. 40, 233
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- Luth. 61, 339
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- Luth. 61, 339. 233
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- Schulb. 40, 61
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- Schulb. 40, 61, 339
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- Schulb. 40, 233
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- Schulb. 40, 233. 61, 339
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8.
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8. Nach der Konfirmation ſollen Eltern Sorge tragen für ihre konfirmierten Kinder, ſie im Glauben zu erhalten und zu ſtärken ſuchen, ſie anhalten zum Gottesdienſt, Chriſtenlehre, Abendmahl, Anſchluß an die Gemeinde, ſie zu bewahren ſuchen vor böſer Geſellſchaft, ſchlechten Schriften, Logen u. ſ. w. und ihnen das Elternhaus lieb und wert machen.
Anm. a. Dies iſt auch Pflicht
1. des Paſtors. Die Sorge des Paſtors für die
konfirmierte Jugend ſ. Ma. 25, 122 ff. Er ſoll
die Liebe und das Vertrauen der Jugend zu behal⸗
ten 977— Il. 92, 116. — Konſtitution der Synode
5, 17
2. des Lehrers. Was kann von ſeiten des
- Ma. 25, 122
- Il. 92, 116
- Ka. 1906, 30—67
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- Luth. 54, 68
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- Luth. 54, 68. 69
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- Ka. 88, 36
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- Ka. 88, 36
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- Past. 267
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- Il. 92, 128
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