3. Dieſe Stimme iſt verbunden mit dem Wort
3. Dieſe Stimme iſt verbunden mit dem Wort. Wenn wir in der Schrift leſen, ſagt dieſe Stimme: Das iſt wahr, was die Schrift ſagt. Syn. 86, 46. Wenn wir den Spruch leſen: Das Blut Jeſu u. ſ. w. ſagt die Stimme: Es macht auch mich rein. Wir leſen: Jeſus nimmt die Sünder an und die Stimme ſpricht: Wohl mir. mich hat er auch angenommen. Ma. 2, 229. So wird das Zeugnis durchs Wort vermittelt. Anm. a. Das Zeugnis des Heiligen Geiſtes iſt darum 1. nichts anderes, als das im Herzen eines Chri⸗ſten leben dig gemachte Wort, nichts anderes als die Lehre von der Kraft und Wirkſamkeit des Wortes Tex. 1910, 79, daß nämlich der Geiſt, wenn der Menſch das Wort vernimmt, das Herz bewegt, erleuchtet, zur Annahme treibt und Gewißheit verſchafft. Es gehört mit zu den Wirkungen des Geiſtes durchs Wort. L. W. 39, 223. Röm. 1, 16: eine Kraft Gottes. Tex. 1910, 77; 2. eine innerliche Erfahrung deſſen, was das Wort äußerlich von der Gnade Gottes zeugt, eine ſüße Empfindung des Troſtes, den das Evangelium gibt, die göttliche Verſicherung, daß das geſchriebene Wort nicht nur wahr ſei, ſondern deſſen Inhalt auch wirklich geſchenkt ſei; 3. ein Siegel und Unterpfand. 2 Kor. 1, 222 verſiegelt. Eph. 1, 14: das Pfand. Lied 81, 11. Anm. b. Darin liegt auch die Gewißheit und Zuver- läſſigkeit des Zeugniſſes, daß es auf das Wort gegrün⸗ det iſt. In der Anfechtung hält nichts ſtand als das Wort. Anm. c. Daraus folgt, ‚ 1. daß der Geiſt im Herzen nichts anderes bezeugt, als was er äußerlich durchs Wort zeugt: 2. daß der Menſch das Wort hörenoder le⸗— ſen muß. Wo kein Gebrauch des Wortes, da kein Zeugnis. In derſelben Weiſe, wie das Zeugnis zuerſt erlangt wird, wird es auch erhalten, nämlich durchs Wort. Theol. 9, 115. — Es kommt auch darauf an, wie man lieſt. Wohl kann auch einer, der die Schrift lieſt, ſie zu verſpotten, das Zeugnis des Geiſtes empfinden wie Junius, Gerſon Baier Pro. 137. Wer aber das Zeugnis des Geiſtes ſucht. muß heilsbegierig leſen. Theol. 9, 110—112: 3. daß das Zeugnis des Geiſtes nicht vom Wort getrennt werden kann. Der Geiſt kommt nicht ohne Wort. Schrift und Siegel gehören zuſammen. Or. 1904, 42. Jede Wirkung im Herzen ohne und neben dem Wort iſt Schwärmerei. Ma. 14, 137. 138. Antitheſe. Die Schwärmer trennen das Zeugnis des Geiſtes vom Wort und lehren ein Zeugnis denmittel 5343. Gefühl ohne Wort durch übernatürliche Entzückung, Erfahrung 69. überſchwänglicher Seelenfreude u. ſ. w. Zwingli Or.
- Syn. 86, 46
- Ma. 2, 229
- Tex. 1910, 79
- L. W. 39, 223
- Tex. 1910, 77
- Tex. 1910, 77; 2
- Lied 81, 11
- Theol. 9, 115
- Baier, Pro. 137
- Theol. 9, 110—112
- Or. 1904, 42
- Ma. 14, 137
- Ma. 14, 137. 138
- Theol. 9, 110 margin
- Theol. 9, 110. 111 margin
- S. Dak. 1912, 69 margin
- Kueg. 2, 283 margin
- Kueg. 2, 284 margin
- Baier, Pro. 134 margin
- Or. 1904, 41 margin
- Ma. 14, 137 margin
- Il. 79, 60 margin
- Ma. 2, 229 margin
- Or. 1904, 38 margin
- Or. 1904, 38. 39 margin
- Or. 1904, 43—45 margin
- Ma. 7, 146 margin
- Cal. 89, 29 margin
- Baier, Pro. 136 margin
- Il. 79, 60 margin
- Ma. 2. 227 margin
- Ma. 2. 227 228 margin
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