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Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

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6 entries under weltgeschichte.

Weltgeſchichte

— Die Schule (1913)

heiten laſſen ſich berückſichtigen. Dieſe ſind genannt Lind. 206. 207. Anm. b. Zwar wird ſich in der Schule nicht viel Zeit jür Weltgeſchichte finden, aber etliche Stunden ſollten dafür doch abfallen. Anm. c. Kann wegen Mangel an Zeit kein beſonderer Geichichtsunterricht gegeben werden, ſo kann ſich etwas Geichichtsunterricht anſchließen an

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1. den Leſeunterricht Die Schule (1913)

1. den Leſeunterricht. Die Leſebücher enthalten viel hiſtoriſche Stücke, die der Lehrer manchmal erklären und weiter ausführen kann. Im erſten Leſebuch: 27. 43. 74. 84. 103; im zweiten Buch: 7. 14. 24. 28. 35. 44. 50. 57. 62. 64. 70. 78. 79. 81. 90. 104. 111. 116. 123. 127. 131. 139. 145. 152. 175. 188. 189. 193. 194. 195;

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2. — Die Schule (1913)

2. den geographiſchen Unterricht, indem man kurze geſchichtliche Notizen und Erzäh— lungen einſtreut. Anm. d. Kann man für Geographie und Weltge— ſchichte zwei verſchiedene Fächer anſetzen, dann um ſo beſ— jer. Die Kinder ſollten weiter in Geographie als in (eichichte ſein, und der Geſchichtsunterricht würde man— cher Unregelmäßigkeit unterworfen ſein, wenn er in den Geographieunterricht eingeſtreut werden muß. 2. Zweck und Nutzen. Die Kinder ſollen nicht bloß mit den hiſtoriſchen Ereigniſſen bekannt gemacht und ſo ihre allgemeine Bildung vermehrt werden 39, 113, a. ſie ſollen die Hand Gottes in der Weltregierung er— kennen, b. ihr Denken ſoll geklärt, ihre Geiſteskräfte gebildet 16, 115. 116, ihr Gefühl veredelt, ihr Witle gekräftigt, ihr Charakter geſtählt werden. Die Geſchichte hat er— zieheriſche Wirkung. 13, 203; c. die Geſchichte ſoll unſere Lehrmeiſterin ſein, daß wir Fehler, die gemacht worden ſind, zu vermeiden ſuchen. 3. Art und Weiſe des Unterrichts. a. Das Wichtigſte iſt das Erzählen von ſeiten des Leh— rers. Der Vortrag ſei 1. frei. Der Lehrer ſollte nicht aus dem Buche ableſen: 2. fließend, klar, deutlich, einfach, verſtändlich, treu und wahr:

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3. intereſſant und anſchanlich Die Schule (1913)

3. intereſſant und anſchanlich. Man muß es dem Lehrer abfühlen, daß er gerne lehrt, mit Leib und Seele bei der Sache iſt. Anm. Um den Unterricht intereſſant und anſchaulich zu geſtalten, kann der Lehrer 1. hier und da wahre Anekdoten einſtrenen, 2. die Hauptcharaktere und »ereigniſſe durch Bil⸗ der illuſtrieren, 3. die Geographie zu Hilfſe nehmen, um den Ort des Ereigniſſes zu zeigen,

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4. — Die Schule (1913)

4. die Daten an die Wandtafel ſchreiben. b. Bloß Namen und Daten angeben, hat wenig

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— Die Schule (1913)

dauernden Wert. Wird ein Ereignis geſchildert, ſo mg man auch die Urſachen davon angeben und die Wirkungen und Folgen einer Handlung ſchildern. c. Der Unterricht muß in chriſtlichem Geiſt und Smu gehalten ſein. Nur der, welcher weiß, daß Chriſtus detr Mittelpunkt in allem iſt, kann recht Geſchichte minenter. Anm. Die meiſten Geſchichtsbücher laſſen es hierin fehlen. Gott, der die Welt regiert, hat in ihnen keinen Platz. Sie ſind voll von Nationaleitelkeit 9, 30. 31, geben dem menſchlichen Geiſt die Ehre. Wie wird z. B. die Unabhängigkeitserklärung geprieſen, die doch ein Zeugnis von der Unwiſſenheit der Verfaſſer über daz erbſündliche Verderben iſt! Wie fällt die Erzählung der Befreiungskriege aus! L. W. 18, 49. 50. d. Der moraliſche Faktor darf nicht überſehen werden. — Aber man ſoll die Geſchichte auch nicht in eine Moral mit vielen Nutzanwendungen verwandeln. 13, 204. e. Das Kompendium ſoll nur ein Leitfaden ſein. Fleiſch und Blut muß der Lehrer durch ſeinen Unterricht dazu geben. f. Die Methode kann verſchieden ſein. Man kann hiſtoriſche Ereigniſſe um eine wichtige Perſönlichkeit grurpieren. In gemiſchten Schulen wird ſich die Biographie empfehlen. 43, 113. 114. g. Der Unterricht ſollte in chronologiſcher Reihenfolge geſchehen. h. Die Unterrichtsſprache ſollte die engliſche ſein, be— ſonders bei der Geſchichte der Vereinigten Staaten. i. Schon in den Unterklaſſen kann der Grund gelegt werden, indem Stücke aus der amerikaniſchen oder Lo— kalgeſchichte erzählt werden. k. Fleißige Wiederholung kann nicht dringend genun empfohlen werden. Bei der Wiederholung ſoll man ſich nicht damit begnügen, daß die Schüler Perſonen. Zahſen, Ereianiſſe richtig angeben, ſie ſollten wiedergeben, was der Lehrer erzählt hat. Anm. a. Geſchichtsunterricht erteilen iſt ſchwer. Anm. b. Der Lehrer ſollte ſich darauf wohl vorberei ton. Lehrmittel für den Unterricht in der Welt— Annm. e. geſchichte ſ. Lind. 207. 208. Reformationsgeſchichte. Die Geſchichte der Reformation ſoll in unſern Schulen gelebrt worden, weil die Reformation mit zu den großen Werken Gottes gehört. Auch ſollen unſere Kinder zu rechten Gliedern der lutheriſchen Kirche erzogen und für das ſpätere Leben vorbereitet werden. — Wie die Reformationsgeſchichte gelehrt werden ſoll 22. 150. Anm. a. Ein beſtinmtes Maß läßt ſich dafür nicht vorſchreiben. Anm. b. Die beſte Zeit für dieſen Unterricht iſt die Zeit vor dem Reformationsfeſt. Am Nachmittag dieſes Feſtes kann dann ein Kindergottesdienſt in der Kirche ſtattfinden.

  • L. W. 18, 49
  • L. W. 18, 49. 50

Die Schule (1913), its own page 320 · scan: gb_xkEUAAAAYAAJ/0100_PA320

A citation shown like this names a volume the archive does not hold — most of Der Lutheraner and Lehre und Wehre past Jahrgang 10, and the five other series Eckhardt indexes, none of which are here. Those references are printed as Eckhardt set them rather than hidden: the reference is the useful thing even when we cannot serve the page. Page images of the Reallexikon itself are not served in this build; the scan note under each entry gives the item and image index in the archive.org copy.