Collection › Eckhardt's Reallexikon › index › weissagung

Eckhardt's Homiletisches Reallexikon, 1907–1917

A cumulative subject index to seven Missouri Synod periodicals, compiled by E. (Ernest) Eckhardt (1868–1939) and printed at St. Louis between 1907 and 1917. Under each headword it sets numbered theses, and beside each thesis the places where the periodicals had treated it — by volume and page, running twenty years past the last of Der Lutheraner's own registers. Where the archive holds the volume a citation names, the citation below is a link to that page.

The alphabetical run is here in full, Abendmahl through Wunder, assembled from five scans: two archive.org items, a pair from Google Books that closes what had looked like a gap in the middle of the alphabet, and the archive.org tail. With it are the Beichtreden appendix, Eckhardt's own printed Register, and the separate 1913 treatise Die Schule, bound in with the later volumes and kept here under its own heading.

clear

Headwords are spelled as Eckhardt set them, so the filter folds the differences that would otherwise hide them — Sklaverei finds Sclaverei, Konkordienformel finds Concordienformel. What you see listed is always the printed spelling.

4,478 entries under 828 headwords, carrying 129,203 citations and 2,331 fragments too damaged to read · built 2026-09-16. uncorrected OCR

The German below is machine transcription of the 1907–1917 print (tesseract, Fraktur model) and has not been proof-read against the page. Read it as a finding aid: the citations are what it is for, and a garbled word is a defect of our OCR, not of Eckhardt.

3 entries under weissagung.

Weisſagung

—

Micha 5, 1—3. Von dem Fürſten Juda, der aus Bethlehem entſtammt. Seine geringe Geburt, ſeine göttliche Majeſtät, ſein wunderbares Reich und Regiment. Stöckh Adv. 135. — Bethlehem, der kleine Geburtsort des großen Herrn. Ma. 38, 537. Jeſ. 7, 10—15. Siehe eine Jungfrau u. ſ. w. Von dem größten Zeichen aller Zeiten. Das iſt der Jungfrauenſohn, ein Zeichen des Heils für alle Gläubigen, den Ungläubigen ein Zeichen des Gerichts. Stöckh. Adv. 222. — Chriſtus, der verheißene Immanuel. Die Weisſagung iſt in Chriſto erfüllt. Prüfen wir uns, ob Chriſ-tus ſchon unſer Immanuel iſt. Walth. Ent. 238. — Die Menſchwerdung ein großes, ein tröſtliches Zeichen. Ma. 2, 83. — Ein Zeichen, daß Gott unſere Seligkeit wolle. Ein Gnadenzeichen, das allen Zweifel aufhebt. Ma. 5, 82. — Ein Zeichen der Liebe Gottes zu uns. Wem es gegeben, was Gott den Menſchen damit kundtun will. Ma. 8, 88. — Das Zeichen der Menſchwerdung Chriſti. Deſſen Größe und Troſt. Ma. 11, 88. — Warum heißt Chriſtus Immanuel? Wegen ſeiner Perſon und wegen ſeines Amtes. Ma. 14, 83. L. W. 30, 124. — Der Name Immanuel. Was er bedeutet, wozu er uns dienen ſoll. Ma. 17, 93. Jeſ. 11, 1—10: Es wird eine Rute aufgehen. Von dem Friedensregiment des Sohnes Davids. Der König, das Reich. Stöckh. Adv. 142. — Jeſ. 11, 1—5. Weisſagung von Chriſto. Herkunft, Salbung, Herrſchaft. Ma. 2, 208. — Welch einen herrlichen König wir haben nach Perſon und Amt. Ma. 11, 214. 14, 246. 5, 217. Jer. 23, 5. 6. Von dem Sohne Davids, der unſere Gerechtigkeit iſt. Stöckh. Adv. 150. ö Heſ. 34, 11—17. 23. 24. Chriſtus der Hirte der Schafe. Sach. 9, 9—11: Tochter Zion. Der König kommt, um ſein Friedensreich auf Erden aufzurichten. — Ein Gerechter, ein Helfer. Ma. 13, 13. — Wer dieſer König ſei, wie glücklich darum die Tochter Zion zu preiſen ſei. Ma. 15, 376. Die Tochter Zion, in tiefem Leid, in großer Freude. Ma. 15, 374. Das Jauchzen der Tochter Zion. Was ſie dazu bewegt, wie ſie es recht anſtellen ſoll. Ma. 15, 378. — Dem König ſollen wir Treue geloben. Ma. 5, 115. Jeſ. 9, 2—7. Uns iſt ein Kind geboren. Mit. 83, 76 Anm. Geweisſagt iſt, wann der Meſſias kommen ſoll Theol. 9, 105, daß er aus den Juden kommen ſoll Mich. 89, 25, daß er zugleich Gott ſein ſoll Cal. 98, 28, Mit. 83, 74—84, daß er der Eckſtein ſein ſoll L. W. 31, 225. 226, daß ihm ein Vorläufer vorausgehen ſoll L. W. 30, 252—256, die Flucht nach Agypten L. W. 30, 165—170. der Kindermord L. W. 30, 193—197, Nazarener L. W. 30, 197— 200, der Einzug in Jeruſalem L. W. 31, 221, ſeine galiläiſche Wirkſamkeit L. W. 30, 256—259. b. Das Leiden Chriſti. Pſ. 22. Mich. 1906, 49. 50. Il. 89, 30. Jeſ. 53. O. 1903, 38. Mich. 1906, 50. 45. 46. L. W. 30, 335—340. Il. 89, 30. 31. c. Die Auferſtehung Chriſti. S. Aufer⸗ ſtehung. d. Weisſagungen, die Chriſtus getan at: Von ſich ſelbſt: Seinem Leiden, Art des Todes, Hin⸗ gang zum Vater; von ſeinen Jüngern: ſeinem Verräter, Petrus, Zer⸗ ſtreuung der Jünger, Bewahrung der Jünger; von der Kirche: Ausgießung, Lostrennung von der Synagoge, Berufung der Heiden, Verfolgung der Kirche, Jeruſalem. e. Andere Weisſagungen: Vorausverkündigung der Sintflut, der Zerſtörung So⸗ doms, der ägyptiſchen Knechtſchaft: Das Schickſal Ahabs und der Iſebel; Noah: Sem, Ham und Japhet. Das jüdiſche Volk: Die Verſtockung des Vol⸗ kes L. W. 30, 375—380, Babyloniſche Gefangenſchaft At. 1910, 50, Zerſtreuung der Juden Proc. 1901, 41. Die Zerſtörung Jeruſalem. Proc. 1901, 31—36. Der Tempel und Kaiſer Julian W. 65, 48—50. Die Weltreiche. Dan. 2. Ninive. Babylon. Syrien. Die Ausbreitung des Reiches Gottes. Anm. a. Solange die Weisſagungen noch nicht erfüllt ſind, ſind ſie für die Menſchen Rätſel, wenigſtens in Be⸗ zug auf die Art und Weiſe, wie ſie geſchehen, wenn auch der Wortlaut klar iſt. Im Neuen Teſtament iſt uns vie⸗ les klarer als im Alten. Il. 89, 37. Anm. b. Im Alten Teſtament hatte man bloß Weis⸗ ſagung, wir haben Weisſagung und Erfüllung. Die Ver⸗ gleichung zwiſchen beiden iſt unſerm Glauben höchſt för⸗ derlich und beſtärkt uns darin, daß die Schrift Gottes Wort iſt. Anm. c. Viele Weisſagungen des Alten Teſtaments ſind im Neuen Teſtament nicht ſpeziell gedeutet oder angeführt, was hei andern geſchehen iſt. Anm. d. Moderne Kritiker benutzen die altteſtamentlichen Weisſagungen als Beweismaterial, um den Widerſpruch zwiſchen Weisſagung und Erfüllung zu zeigen. Anm. e. Jede Weisſagung hat nur eine Erfüllung. »Manche Ausleger geben zwar zu, daß die Weisſagung erfüllt ſei, aber das ſei nur eine von vielen Erfüllungen. Anm. f. Göttliche Weisſagungen unterſcheiden ſich von allen heidniſchen Orakeln und menſchlichem Vorausſagen dinch ganz beſtimmte genaue Angabe der Zeit, Art und Weiſe und vieler Nebenumſtände, die nur Gott bekannt ſein können. Arm. g. Man muß unterſcheiden zwiſchen göttlicher Weisſagung, rein menſchlicher Weisſagung (Wahrſagen) und Vermutung und Ahnung. Anm. h. Es gibt Weisſagungen von Ereigniſſen, die nicht auf einem abſoluten Willensdekret Gottes (Determinismus) beruhen, ſondern auf dem Vorherwiſſen Got168. Anm. i. Manchmal hat ſich Gott ausnahmsweiſe ſolcher Gefäße der Offenbarung bedient, deren er ſich ſonſt nicht zu bedienen pflegt. Bileam. Kaiphas. Anm. k. Zur Zeit der Apoſtel hatten manche die Gabe der Weisſagung. Ap. 11, 28. 21, 9. Anm. J. Gott gibt auch heute noch manchmal Weisſagungen durch Menſchen. Weisſagung der franzöſiſchen Rovolution.

  • Ma. 38, 537
  • Ent. 238
  • Ma. 2, 83
  • Ma. 5, 82
  • Ma. 8, 88
  • Ma. 11, 88
  • Ma. 14, 83
  • L. W. 30, 124
  • Ma. 17, 93
  • Ma. 2, 208
  • Ma. 11, 214
  • Ma. 11, 214. 14, 246
  • Ma. 11, 214. 14, 246. 5, 217
  • Ma. 13, 13
  • Ma. 15, 376
  • Ma. 15, 374
  • Ma. 15, 378
  • Ma. 5, 115
  • Mit. 83, 76
  • Theol. 9, 105
  • Mich. 89, 25
  • Cal. 98, 28
  • Mit. 83, 74—84
  • L. W. 31, 225
  • L. W. 31, 225. 226
  • L. W. 30, 252—256
  • L. W. 30, 165—170
  • L. W. 30, 193—197
  • L. W. 30, 197— 200
  • L. W. 31, 221
  • L. W. 30, 256—259
  • L. W. 30, 161—165 margin
  • L. W. 30, 121—128 margin
  • Quart. 1. 219 margin
  • Luth. 54, 235 margin
  • Mit. 83, 76 margin
  • Mit. 83, 76 margin
  • L. W. 31, 221 margin
  • Mich. 1906, 49
  • Mich. 1906, 49. 50
  • Il. 89, 30
  • O. 1903, 38
  • Mich. 1906, 50
  • Mich. 1906, 50. 45
  • Mich. 1906, 50. 45. 46
  • L. W. 30, 335—340
  • Il. 89, 30
  • Il. 89, 30. 31
  • L. W. 30, 375—380
  • At. 1910, 50
  • Proc. 1901, 41
  • Proc. 1901, 31—36
  • W. 65, 48—50
  • Il. 89, 37
  • Luth. 60, 49 margin
  • Mich. 1906, 44 margin
  • Mich. 1903, 28 margin
  • Mich. 1903, 28. 3 margin
  • Il. 1912, 30 margin
  • Can. 91, 61—63 margin
  • Mich. 1906, 48 margin
  • L. W. 42, 19 margin
  • Can. 91, 63—65 margin
  • Can. 91, 65—67 margin
  • At. 1910, 49 margin
  • At. 1910, 50 margin
  • Proc. 1901, 24 margin
  • Jo. 1915, 37—51 margin
  • Theol. 9, 105 margin
  • Proc. 1901, 38 margin
  • Il. 89, 79 margin
  • Theol. 9, 106—109 margin
  • W. 65, 50 margin
  • Proc. 1901, 25 margin
  • At. 1910, 50 margin
  • Syn. 86, 42 margin
  • L. W. 23, 97 margin
  • Quart. 1, 78 margin
  • Quart. 1, 78. 79 margin
  • L. W. 30, 43 margin
  • L. W. 30, 43. 44 margin
  • L. W. 30, 45 margin
  • L. W. 30, 45 margin
  • L. W. 30, 45. 46 margin
  • L. W. 30, 46 margin
  • L. W. 30, 46. 47 margin
  • At. 1910, 50 margin
  • Hön. Dog. 267 margin
  • Hön. Dog. § 23, 269 margin
  • At. 1910, 48 margin
  • At. 1910, 48. 49 margin
  • L. W. 43, 70 margin
  • L. W. 43, 70. 71 margin
  • Ma. 32, 2 margin
  • Luth. 41, 179 margin
  • Luth. 41, 179. 180 margin
  • Trak.: Iſt die Bibel Got
  • Trak.: Iſt die Bibel Got

vol d, printed page 256–258 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0340

2. Weisſagungen als Vernunftbeweis

2. Weisſagungen als Vernunftbeweis. Die Erfüllung der Weisſagungen zeigt, daß die Bibel Gottes Wort iſt. Anm. a. Weisſagen kann nur Gott. Es iſt noch nie eine Weisſagung aus menſchlichem Willen hervorgebracht. Anm. b. Alles, was von Chriſto geweisſagt iſt, iſt erfüllt. ö Anm. c. Die Weisſagungen ſind derart, daß ſie kein Menſch hätte vorauswiſſen können. Anm. d. Die Weisſagungen, die ſich erfüllen, ſind eine Beſtätigung, daß dieſe Menſchen Gottes Boten waren. Einwand 1. Die Weisſagungen ſeien erſt ſpäter, nach ihrer Erfüllung, geſchrieben. — Das iſt unmöglich, da ſie ſchon 285 Jahre vor Chriſto in der Septuaginta vorlagen. Einwand 2. Die Erfüllung ſei erdichtet. — Auch das iſt undenkbar. Wie hätten die Apoſtel es wagen können, eine ſolche Geſchichte vor aller Welt zu erzählen, wenn ſie nicht wahr geweſen wäre? Wie hätten ſie die Lüge mit ihrem Tode beſiegelt? Einwand 3. Chriſtus hätte es danach angefangen, die Weisſagungen zu erfüllen. Darum ſei er z. B. auf einem Eſel geritten u. ſ. w. — Aber wie hätte er Zeit und Ort ſeiner Geburt beſtimmen können? Wie hätte er es bewerkſtelligen können, daß ſie ihm kein Bein zerbrachen?

  • Brun 41 margin
  • Ma. 8,. 353 margin
  • Schulbl. 18, 166 —168 margin
  • Schulbl. 18, 166 —168. 46, 227 margin
  • Baier, Pro. 125 margin
  • Cal. 98, 28 margin
  • Cal. 98, 28. 89, 22 margin
  • Trak. 5 margin
  • Trak. 5. 6 margin
  • Syn. 86, 41 margin
  • Syn. 86, 41. 42 margin
  • Trak. 7 margin
  • Can. 91, 77 margin
  • Can. 91, 77. 78 margin
  • Trak. 6 margin
  • Cal. 89, 22 margin
  • Il. 89, 79 margin
  • Theol. 9, 109 margin
  • Trak. 11 margin
  • Trak. 12 margin
  • Trak. 12. 13 margin

vol d, printed page 258 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0342

3. Weisſagen bedeutet nicht immer Vorausverkündigung zukünftiger Dinge

3. Weisſagen bedeutet nicht immer Vorausverkündigung zukünftiger Dinge. 1 Theſſ. 5, 20: Die Weisſagung verachtet nicht. Röm. 12, 7: Hat jemand Weisſagung, ſo ſei ſie dem Glauben ähnlich. — Prophetie is inspired speaking.

  • Theol. 12, 202—217 margin
  • Ma. 32, 1 margin
  • Ma. 32, 1. 2 margin
  • Syn. 84, 7 margin
  • Syn. 84, 7. 9 margin
  • Syn. 84, 7. 9. 10 margin

vol d, printed page 258 · scan: bub_gb_akAUAAAAYAAJ/n0342

A citation shown like this names a volume the archive does not hold — most of Der Lutheraner and Lehre und Wehre past Jahrgang 10, and the five other series Eckhardt indexes, none of which are here. Those references are printed as Eckhardt set them rather than hidden: the reference is the useful thing even when we cannot serve the page. Page images of the Reallexikon itself are not served in this build; the scan note under each entry gives the item and image index in the archive.org copy.